DE1902413C - Schraubenverbindung mit von Torsionsspannungen entlastetem Gewindebolzen - Google Patents
Schraubenverbindung mit von Torsionsspannungen entlastetem GewindebolzenInfo
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Description
1 ^ 2
Di« HrHndung betrifft eine Schmubenverbindung Uußercn Druekring vorzusehen, welcher auf der axial
mit von Torslonsepunnungen entlastotem Gewinde- zur Mutter weisenden Seite als Zylinder ausgebildet
bolzen zum Verbinden von Maschinenteilen, insbo- ist, in dem ein weiterer, an der Buchse anliegender
sondero zur Befestigung eines Getrlebeziihnrades an Druckring als Kolben sitzt. Zum Festziehen und
einem Rotor, bestehend aus dem In dem einen 5 Lösen der Mutter wird durch hydraulischen Druck
Maschinenteil verankerten Gewindebolzen und einer in dem genannten Zylinder der Gewindebolzen ge-
auf das andere Bolzenende aufschraubbaren, zusUtz- dehnt, In diesem Zustand IUUt sich die Mutter ohne
lieh mit Außengewinde versehenen Buchse, auf Kraftaufwand auf den mit ihr zusammenwirkenden
welche eine Mutter aufschraubbar ist, die sich bei Druckring niederschrauben. Wird dann der hydrau-
axial vorgespanntem Bolzen über einen Üruckring io lische Druck abgeschaltet, hlllt die Mutter den Ge-
atif dem anderen Maschinenteil abstützt, wobei die windebolzcn in der vorgespannten Lage. Da wilhrend
Buchse gegenüber dem Druckring axial beweglich ist, des NiedersChraubons der Mutter bis zur Anlage am
Es besteht seit langem der Wunsch, auf Zug be- Druckring die Buchse durch die hydraulisch aufgclastete
Schrauben, insbesondere hochbelastete Dehn- brachte axiale Spannung unverdrehbar gehalten wird,
schrauben, von Torsionsspannungen freizuhalten, da 15 können tatsächlich keine Reibungsmomente auf den
sich der aus Zug- und Torsionsspannungen or- Gewindebolzen übergeleitet werden. Es leuchtet jegebende
komplexe Spannungszustand der exakten doch ein, daß es sich bei dieser komplizierten VorBerechnung
entzieht und dazu zwingt, mit einem richtung um einen speziellen Anwendungsfall handelt,
verhältnismäßig großen Sicherheitsfaktor zu rechnen der den hohen Aufwand rechtfertigt. Normalerweise
Torsionsspannungen im Gewindebolzen können ao steht keine hydraulische Spannvorrichtung zur Vervor
allem oeim Festziehen der Schraubenverbindung fügung, und die Ausbildung von Druckringen in
entstehen. Um dies zu verhindern, ist es bekannt. Form von mit Dichtungen versehenen hydraulischen
wahrend des Festziehens einer auf ddn Gewinde- Kraftzylindern an jeder Schraube ist zu teuer und |
bolzen aufgeschraubten Mutter das über die Ge- aufwendig. i windereibung auf den Gewindebolzen übertragene »5 Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine |
Drehmoment mit einem am Bolzenende über der Schraubenverbindung der eingangs genannten Art zu I
Mutter anzusetzenden Gegenhaltewerkzeug aufzu- schallen, bei welcher auch ohne hydraulische Hilfs- ^
nehmen, so daß sich der Bolzen nicht elastisch ver- mittel eine Vorspannung absolut frei von Torsions- ii
drehen kann. Eine derartige Schraubenverbindung spannungen möglich ist, selbst unter der erschwerten
würde jedoch, wenn die miteinander zu verbindenden 30 Bedingung, daß die zu verbindenden Maschinenteile
Maschinenteile mit Bezug auf den Bolzen drehbar mit Bezug auf die Achse des Gewindebolzens drehsind,
dazu führen, daß das Reibungsmoment, welches bar sind.
die Mutter auf das anliegende Maschinenteil ausübt, Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß ]■
an das verankerte Bolzenende gelangt. dadurch gelöst, daß die Buchse und der Druckring
Es ist bei gegeneinander drehsicher festgelegten 35 drehfest miteinander verbunden und beim Festziehen
Maschinenteilen weiterhin bekannt, die Mutter gegen der Mutter in ihrer Drehwinkelstellung haltbar sind,
einen Druckring festzuziehen, der einerseits gegen- Ein Reibungsmomcr.t kann bei dieser neu vorüber
dem anliegenden Maschinenteil, andererseits geschlagenen Ausführung nur von der Mutter auf die
über eine Innenverzahnung gegenüber dem zu diesem Buui^ unu den Druckring ausgeübt werden, welch
Zweck unterhalb des Gewindeabschnitts mit einer 40 letztere unverdrehbar miteinander verbunden sind
Verzahnung ausgebildeten Bolzen drehfest gc'vi^c:. ri.l beim Festziehen der M»>
>." rrittels eines Gegenist. Bei dieser Schrauben·.crh^'M·-,? ^ Η:τ. "»»var bei Niiewerk'euges fe-.tgehaiien .-crvk-fi körnen. An den
'(' .'■■"' !'■'" η !»ην;!'.iuwicii iVmaucnenteilen Gewindebolzen gelangen als« mit Sicherheit keine
iorsionsspannungen im Bolzenschafl verhindert. Zur Torsionsspannungen.
elastischen Verdrehung kommt es jedoch am Bolzen- 45 Für die axial bewegliche, jedoch drehfeste Verende
im Bereich zwischen dem tragenden Gewinde- bindung zwischen Buchse und Druckring stehen verabsehnitt
und der Verzahnung. Außerdem können schiedene Ausführungsmöglichkeiten zur Verfügung,
auch hier wiederum Reibungsmomenle an das gegen- Bevorzugt wird eine Ausführung, bei welcher die
übei liegende Bolzenende gelangen, wenn das Ma- Buchse und der Druckring durch einen sie verbindenschinentcil,
auf welchem sich der Druckring abstützt, 50 den, axial deformierbaren Ringsteg ein einziges Baurelativ zum Bolzen drehbar ist. teil bilden. Bei sehr langen Dehnschrauben wird man
Es ist auch schon bekannt, statt des Druckringes jedoch alternativ vorzugsweise zwischen der Buchse
eine zweite Mutter zu benutzen, die auf ein Außen- und dem Druckring eine Zahnkupplung vorsehen,
gewinde derjenigen Mutter aufgeschraubt ist, welche welche bei konstantem Eingriff eine axiale Ver-
mit dem Holzen im GewindeeingrilT steht. Während 55 Schiebung der beiden Teile relativ zueinander ge-
dic eine Mutter festgezogen wird, kann die andere stattet.
mit einem Gegenhaltewerkzeug unverdrehbar ge- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
halten werden. Sind jedoch die Maschinenteile, auf Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
welchen sieh die untere Mutter abstützt, relativ zum Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Schrauben-Bolzen drehbar, so kommen, je nachdem, welche der 60 verbindung gemäß der Erfindung;
beiden Muttern gedreht bzw. gehalten wird, immer Fig. 2 a und 2b zeigen Schnitt und Draufsicht in vom einen oder anderen Bolzcneiule her Torsions- vergrößertem Maßstab auf die Schraubenverbindung spannungen auf den Gewindebolzen. nach Fig. I,
welchen sieh die untere Mutter abstützt, relativ zum Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Schrauben-Bolzen drehbar, so kommen, je nachdem, welche der 60 verbindung gemäß der Erfindung;
beiden Muttern gedreht bzw. gehalten wird, immer Fig. 2 a und 2b zeigen Schnitt und Draufsicht in vom einen oder anderen Bolzcneiule her Torsions- vergrößertem Maßstab auf die Schraubenverbindung spannungen auf den Gewindebolzen. nach Fig. I,
lis ist schließlich auch schon bei Zylinderkopf- Fig. 3 a und 3 b Ansichten entsprechend Fig. 2 a
schrauben bekannt, auf ilen Bolzen eine mit Innen- 65 und 2 b eines weiteren Ausführungsbeispiels.
und Außengewinde versehene Buchse und darauf die Die Schraubenvcrbiudung nach Fig. 1 untl 2 be-
Mutter aufzuschrauben und dann /wischen der sieht aus einem Gewindebolzen I1J und einer Mutter
Mutiur und dem nächsten Maschinenteil einen 23, mit deren Hilfe ein Getriebczahurad 14 an einem
Claims (6)
1. SciiraubcUtcibinduiig ma von "lorsionsspannungen
entlastetem Gewindebolzen zur Verbindung von Maschinenteilen, insbesondere zur Befestigung eines Getriebezahnrades an einem
Rotor, bestehend aus dem in dem e;nen Maschinenteil verankerten Gewindebolzen und einer
auf das andere Bolzenende aufschraubbaren, zusätzlich mit Außengewinde versehenen Buchse,
auf welche eine Mutter aufschraubbar ist, die sich bei axial vorgespanntem Bolzen über einen
Druckring auf dem anderen Maschinenteil abstützt, wobei die Buchse gegenüber dem Druckring
axial beweglich ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Buchse (18) und der Druckring (20) drehfest miteinander verbunden und beim Festziehen der Mutter (23) in ihrer Drehwinkelstellung
hallbar sind.
2. Schraubenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (18) und
der Druckring (20) durch einen sie verbindenden, axial deformierbaren Ringsteg (21) ein einziges
Bauteil bilden.
3. Schraubenverbindung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Ringsteges
(21) mit zunehmendem Radius abnimmt.
4. Schraubenverbindimg nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Buchse (18) mit Ausnehmungen (22 a) zum Ansetzen
eines Gcgenhaltewcrkzeuges beim Festziehen der Mutter (23) verseilen ist.
5. Schellenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckring (20) mit Ausnehmungen (22) zum Ansetzen eines Gegenhaltewerkzcuges beim Anziehen
der Mutter (23) ausgestattet ist.
6. Schraubenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (18) und
der Druckring (20) durch eine Zahnkupplung (25) drehfest verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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