DE1901729A1 - Tankanlage,insbesondere Heizoeltankanlage - Google Patents
Tankanlage,insbesondere HeizoeltankanlageInfo
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Description
- Tankanlage, insbesondere Heizöltankanlage Die Erfindung betrifft eine Tankanlage, insbesondere Heizöltankanlage, bei der der Tankinhalt über eine Förderleitung und ein Filter abgesaugt wird.
- Bei derartigen Anlagen wJrd es als nachteilig empfunden, daß sich im Heizöltank Schlamm und Wasser absetzen und zu einer vorzeitigen Korrosion des Tanks führen. Um eine Verstopfung der Brenner su vermeiden, müssen diese Fremdstoffe von den Brenner ferngehalten werden, Aus diesem Grunde hat man schon vorgeschlagen, die Förderleitung etwa 50 bis 100 Millimeter über dem Tankboden in den Tank münden zu lassen, damit sich die Fremdstoffe im Tank absetzen können und nicht in die Förderleitung zu den Brennern gelangen. Hierdurch kann das Tankvolumen nicht voll genutzt werden. Es ist sußerdem bekannt, in den Ölstrom vor den Brennern Filter anzuordnen, um die Fremdstoffe, die siah nicht im Tank abgesetzt haben, von den Brennern fernzuhalten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tankanlage, insbesondere eine Heizöltankanlage zu schaffen, die die vorerwähnten Nachteile ausschaltet. Insbesondere soll die erfindungsgemäße Heizöltankanlage auch im Betrieb von in den Ölkreislauf gelangten Fremdstoffen, wie Wasser und Schlamm, zu reinigen sein. Außerdem soll die Gefahr einer Innenkorrosion durch Fremdstoffablagerung im Reisöltank praktisch ausgeschaltet werden.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fö@derleitung an der tiefsten Stelle des Tanks derart miindet, daß auch die im Tank enthaltenen rremdstoffe mitgefördert und in den Filter gelangen, dessen Filtergehäuse so groß dimensioniert und so durchströmt wird, daß spezifisch schwerere Fremdstoffe auf den Filtergehäuseboden absinken können, wo sie über einen Auslaß entfernbar sind.
- Bei der erfindungsgemäßen Anlage werden bewußt sämtliche fremd stoffe mit dem Heizöl aus dem Tank abgesaugt und in Richtung auf den Brenner gefördert. Da die Förderleitung an der tiefsten Stelle in den Tank mündet, kannen Ablagerungen im Tank durch Fremd stoffe nicht mehr entstehen. Vielmehr werden diese Fremdstoffe im Filtergehäuse ausgefällt und können an dieser Stelle auch im Betrieb aus der Anlage entfernt werden.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mündet der Filtereinlaß etwa tangential in das Filtergehäuse. Der Ölstrom wird dadurch im Filtergehäuse in kreisende Bewegung gebracht, so daß die spezifisch schwereren Frendstoffe gegen die Gehäusewandung nach außen getrieben werden und nach unten absinken. Der gereinigte Ölstrom verläßt das Filtergehäuse radial oder in axialer Richtung, nachdea es einen Piltereinsatz durchflossen hat.
- Besonders vorteilhaft ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, wenn ein Teil des innenraumes des Piltergehäuses durch einen sich in axialer Richtung des Filtergehäuses erstreckenden kragenförmigen Ansatz in einen mit dem Einlaß verbundenen äußeren Ringraum und einen inneren Filtereinsatzraum unterteilt ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Ringraum und der Filtereinsatzraum nach unten offen ausgebildet sein, wobei in dem fintereinsatzraum ein den Auslaß übergreifender Filtereinsatz, vorzugsweise aus einem gesinterten Porenmetall, angeordnet ist.
- Der ungefilterte Ölstrom wird durch diese Ausbildung des Filtergehäuses mehrere Male ungelenkt, bevor er durch den Filtereinsatz das Filtergehäuse verlassen kann. Dadurch werden die spezifisch schweren Fremdstoffe im Öl, wie Schlamm und Wasser, mit Sicherheit aus dem Ölstrom auge.
- schieden.
- Der Filtergehäuseboden ist nach eines weiteren Merkmal der Erfindung axial von vorzugsweise mehreren Kanälen durchsetzt, die in einen durchsichtigen Fremdstoffsammelraum münden, der ein Ablaßventil aufweist.
- Ein Absinken der Fremdstoffe in den Sammelraum wird dadurch erleichtert, daß die Wandungen des Filtergehäuses unterhalb des kragenförmigen Ansatzes in Richtung auf den Filtergehäuseboden konisch verlaufen.
- Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ansführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulieht ist.
- Xn den Zeichnungen seigen: Fig. 1 eine Heizöltankanlage nach der Erfindung.
- prinzipuäßig als Schaltbild, Fig. 2 einen Igngsschnitt durch einen Filter nach der Erfindung, in größeres Maßstab, ltg. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2 und ltg. 4 einen Teilquerschnitt durch den Deckel des Filtergehäuses in Fig.2.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf eine Heizöltankanlage für Haushaltungen veranschaulicht. Das Bezugszeichen 1 bezeichnet einen Tank für Heizöl, aus dem über die Saugleitung 2a und einen Filter 5 mit der Saugpumpe 3 Heizöl abgesaugt und zum Brenner 4 gefördert wird. Die Saugleitung 2a mündet an der tiefsten Stelle in den Tank 1, so daß durch die Pumpe 3 auch Fremdstoffe wie Wasser und Schlamm aus dem Tank abgesaugt werden.
- Der Pilter 5 dient zum Ausfiltern der im Ölstrom enthaltenen Fremdstoffe wie Schlamm und Wasser.
- wie Fig. 2 erkennen läßt, milndet die Saugleitung 2a beim Einlaß 2b tangential in einen Deckel 7 des Filtergehäuses 6 ein. Der Deckel 7 ist mit dem Filtergehäuse 6 verschr@ubt.
- Der Auslaß 2c am Deckel 7 ist axial gerichtet.
- Mit 8 ist ein kragenförmiger zylindrischer Ansatz bezeichnet, der in den Innenraum des Gehäuses 6 vorspringt und diesen in einen äußeren Ringraum 9 und einen inneren Piltereinsatzraum 10 unterteilt. Der Ansatz 8 ist mit dem Deckel 7 einstckig ausgebildet und erstreckt sich Uber etwa 70 bis 90% der Länge des zylindrischen Teiles des Gehäuses 6.
- In dem Filtereinsatzraum 10 ist ein Filtereinsatz 11 angeordnet, der als kegelstumpfförmiger Topf ausgebildet ist.
- Der Piltereinsats 11 ist aS Deckel 7 durch den Ansatz 8 zentriert; er stützt sioh an der Rückseite an einer Druckfeder 12, die an einem Widerlager 13 gelagert ist.
- Das Widerlager 13 befindet sich an einem kegelstumpfförmigen Abschnitt 6a des Filtergehäuses 6. Der Filtereinsatz 11 besitzt einen ringförmigen Vorsprung, der als Zentrieransatz SUr die Druckfeder 12 dient.
- Eine Spannschraube 14 durchsetzt den Filtereinsatz 11 und die Druckfeder 12 mittig und ist in ein Schraubgewinde 15 am Widerlager angeschraubt. An dem Widerlager 13 ist ein aus durchsichtigem Kunststoff bestehendes Rohr 16 angeschraubt, das einen Fremdstoffsammelraum 16a umgrenzt.
- Über ein Ventil 17 am unteren Ende des Rohres 16 können die im Raum 16a angesammelten Fremdstoffe abgelassen werden0 Wie insbesondere Pig. 2 erkennen läßt, strömt das bei 2b in den Ringraum 9 eintretende ungefilterte Heizöl in kreisender Bewegung um den Ansatz 8 herum, wobei die spezifisch schwereren Stoffe wie Wasser oder Schlamm gegen die Gehäusewandung nach außen geschleudert werden und über den kegelstumpfförmigen Abschnitt 6a und die Kanäle 13a in den Raum 16a gelangen. Das Öl strömt nach mehrrauher Umlenkung durch den Filtereinsatz 11 wieder nach oben tmd über den Auslaß 2c zum Brenner 4.
Claims (12)
1. Tank@@lage, insbesondere Heizöltankanlage, bei der der Tankinkalt
über eine Förderleitung und ein Filter abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderleitung (2@) an der tiefsten Stelle des Tanks (1) derart mündet, daß auch
die im Tank (1) enth@ltenen Frendstoffe mitgafürdert und in den Filter Gelangen,
dessen Filtergehäuse (6) so groß dime@sioniert und so durchstrümt wird, daß spezifisch
schwerere Frendstoffe auf den Filtergehäuseboden (6a) absinken künnen, wo sie über
einem An@laß (17) entfernber sind.
2. Aulage nach Auspruch 1.dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinlaß
(2b) etwz t@ng@ntial in das Filtergehäuse (6,7) @@@ist.
3. Aulage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Teil des In@eur@@@es des Filtergehäuses (6) durch einem sich in axialer Richtung
des Filtergehäuses (6) erstreck@ndem krageuförmigen Ausatz (8) in einen mit de@
Ei@laß verbundenen äußeren Ringraum (9) und einen in@eren Filtereinsatzraum (10)
unterteilt ist.
4. Anlage nsoh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dß der Ringraum
(9) und der Filtereinsatzraum (10) nach unten offen ausgebildet sind und daß in
dem Filtereinsatzraum (10) ein den Auslaß übergreifender Filtereinsatz (11), vorzugsweise
aus einem gesinterten Porenmetall, angeordnet ist.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsazt
(11) rückseitig auf einer Druckfeder (12) abgestützt ist.
6. Anlage nach eines oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch einen einteiligen Filtergehäusedeckel (7), der die Einlaß- und Auslaßanschlüsse
(2b,2c), den kragenförmigen Ansatz (8) und die dichtende Paßfläche für den Filtereinsatz
(11) enthält.
7. Anlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Filtereinsatz (11) als kegelstumpfförmiger Topf ausgebildet ist und in Richtung
auf den Gehäusedeckel (7) divergiert.
8. Anlage nach einen oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Piltereinsat's (11) und die ihn stützende Peder (12) von
einer Spannschraube (14) mittig durchsetzt sind, welche mit Schraubgewinde in den
Pilterboden (13) eingreift.
9. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennseichnet, daß der Filterboden (13) axial von vorzugsweise mehreren Kanälen
(13a) durchsetzt ist, die in einen Fremdstoffsammelraum (16a) münden.
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen
(16) des Fremdstoffsammelraumes (16a) mindestens zum Teil durchsichtig siald,
11.
Anlage nach Anspruch 9 oder 10 dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Fremdstoffsammelraumes
(16a) ein Ablaßventil (17) angeordnet ist.
12. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wandungen des Filtergehäuses (6) unterhalb des kragenförm@gen
Ansatsee (8) in Richtung auf den Filterboden (13) konisch verlaufen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691901729 DE1901729A1 (de) | 1969-01-15 | 1969-01-15 | Tankanlage,insbesondere Heizoeltankanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691901729 DE1901729A1 (de) | 1969-01-15 | 1969-01-15 | Tankanlage,insbesondere Heizoeltankanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1901729A1 true DE1901729A1 (de) | 1970-08-13 |
Family
ID=5722407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691901729 Pending DE1901729A1 (de) | 1969-01-15 | 1969-01-15 | Tankanlage,insbesondere Heizoeltankanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1901729A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2360333A1 (fr) * | 1976-08-02 | 1978-03-03 | Exxon Research Engineering Co | Dispositif de filtration destine a etre monte dans un reservoir de fuel-oil, gazole et autres liquides pouvant secreter des cires a basse temperature |
| DE2929333A1 (de) * | 1979-07-20 | 1981-01-22 | Aloys Mennekes Anlagen | Steckdose, insbesondere wandsteckdose |
-
1969
- 1969-01-15 DE DE19691901729 patent/DE1901729A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2360333A1 (fr) * | 1976-08-02 | 1978-03-03 | Exxon Research Engineering Co | Dispositif de filtration destine a etre monte dans un reservoir de fuel-oil, gazole et autres liquides pouvant secreter des cires a basse temperature |
| DE2929333A1 (de) * | 1979-07-20 | 1981-01-22 | Aloys Mennekes Anlagen | Steckdose, insbesondere wandsteckdose |
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