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DE1901004U - Fuehrungsgeraet fuer bohrgestaenge fuer den bergbau, insbesondere zum gefahrlosen fuehren der anfaenger-bohrgestaenge beim anbohren. - Google Patents

Fuehrungsgeraet fuer bohrgestaenge fuer den bergbau, insbesondere zum gefahrlosen fuehren der anfaenger-bohrgestaenge beim anbohren.

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Publication number
DE1901004U
DE1901004U DE1962R0023959 DER0023959U DE1901004U DE 1901004 U DE1901004 U DE 1901004U DE 1962R0023959 DE1962R0023959 DE 1962R0023959 DE R0023959 U DER0023959 U DE R0023959U DE 1901004 U DE1901004 U DE 1901004U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling
handle
drill rods
sleeve
drill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962R0023959
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Ernst Dipl Ing Riso
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1962R0023959 priority Critical patent/DE1901004U/de
Publication of DE1901004U publication Critical patent/DE1901004U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

»1.537 406*30.7.6*
PATENTANWALT
Dipl.-PHYS. DR. WALTHER JUNIUS 3 Hannover ABBESTRASSE 20 · TELEFON 83 45 30 UND 83 05 62
14. Juli I964
Aktenzeichens R 23 959/56 öm
Anmelder: Dipl. Ing. E.E. Riso, Hannover-Süd, Saarstr. 29
Führungsgerät für Bohrgestänge für den Bergbau, insbesondere zum gefahrlosen Führen der Anfänger-Bohrgestänge beim Anbohren.
Die vorliegende Neuerung betrifft ein Führungsgerät für Bohrgestänge für den Bergbau, insbesondere zum gefahrlosen Führen der Anfänger-Bohrgestänge beim Anbohren.
Bisher wurde beim Bohren von Sprenglöchern, Pilotbohrungen, Aufschlußbohrungen und ähnlichem für die Dauer des Anbohrvorganges die die Bohrschneide tragende, sich drehende Anfänger-Bohrstange so lange vom Hauer unmittelbar von der Hand gehalten und geführt, bis die Bohrschneide sich soweit in das Gestein eingebohrt hatte, daß ein seitliches Wegspringen oder Abweichen der Bohrschneide von dem vorgesehenen (angehackten) Ansatzpunkt sicher vermieden war. Dabei traten ständig Unfälle auf. Schneidverletzungen an der Hand und Brechen oder Herausreißen der Finger beim Halten der Bohrstange, sowie Verletzungen am ganzen Körper beim Wegspringen des Bohrstangenanfängers waren an der Tagesordnung. Bisher zur Behebung dieser Gefährdung entwickelte Führungsgeräte brachten jedoch keine sichere Bonranfänger-Führung.
PATENTANWALT
PRJUNIUS-HANNOVER Blatt: -Z-
Im Bergbau ist auch eine Staubabsaughülse bekannt geworden.
'/ Es ist dies ein kurzes Eohrstück, das aus zwei durch Scharniere
verbundenen Teilen besteht.. Das Rohr wird aufgeklappt und um den Vorbohrer gelegt. Der Hauer führt dann beim Anbohren statt des Bohrers selbst dieses Rohr. Daß sich aus dieser bekannten Staubabsaughülse kein Führungsgerät für Anfängerbohrgestänge ent-
\ wickeln konnte, liegt daran, daß ein Entfernen der Hülse während
des Betriebes nur sehr schwierig und oft nur unter in Kaufnahme von Handverletzungen möglich war. Daß sich in das Gestein einzuhauende Führungshülsen nicht durchgesetzt haben, liegt daran, daß das Einhauen vor dem Anbohren und 'das Entfernen nach dem Anbohren von Hand viel zu lange dauert und daß es, insbesondere bei hartem Gestein und der dann nur mangelhaften Befestigung keine sichere
Führung gewährleistete.
Der vorliegenden !Teuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu schaffen, mit dem der Bergmann ohne Gefährdung seiner Glieder die Bohrschneide beim Anbohren des Gesteins sicher zu führen vermag und da© er nach dem Anbohren während des Betriebes der Bohrmaschine ebenso sicher wieder abzunehmen vermag.
Die Erfindung geht aus von einer Führungshülse für Bohrgestänge, die aus zwei mit Scharnieren, zusammengehaltenen Rohrhälften besteht.
Die vorliegende ^Teuerung löst die ihr zugrunde liegende Aufgabe dadurch, daß zu beiden Seiten der Hülse Handgriffe angeordnet sind,
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DR. JUNIUS · HANNOVER Bk«: --3 *-■
daß die Handgriffe in der Trennebene der beiden Rohrhälften angeordnet sind und daß der eine, auf der den Scharnieren gegenüberliegenden Seite angeordnete Handgriff aus zwei Teilen besteht, von denen jeder mit einem Hülsenteil fest verbunden ist.
Durch die Anordnung von zwei Handgriffen an der Hülse wird erreicht, daß die Bohrspitze sicher und gefahrlos geführt werden kann und nach dem Anbohren ebenso sicher und gefahrlos von dem sich drehenden Bohrgestänge wieder entfernt werden kann. Beide Hände des Bergmannes sinä beim Abnehmen des Fukrungsgerätes an den Handgriffen, die weit von dem sich drehenden Bohrgestänge entfernt sind. Die besondere Anordnung der Handgriffe in der Trennebene der beiden Rohrhälften und die besondere Ausführung des einen Handgriffes bewirken bei einer zweiteiligen Führungshülse, daß die Führungshülse nach dem Anbohren in besonders einfacher Weise und gefahrlos von dem Bohrgestänge wieder entfernt werden kann.
Es ist zweckmässig, daß von dem zweiteiligen Griff der feststehende Griffteil einen. Anschlag für den beweglichen Griffteil aufweist. Dadurch wird erreicht, daß die beiden Griffteile an den Stellen, wo sie von der Hand des Hauers erfaßt und zusammengehalten werden, nicht dicht aufeinander liegen, so daß sich die Haut der Hand des Hauers nicht zwischen den beiden Griffteilen verklemmen kann.
Damit die Führungshülse leicht nach dem Anbohren wieder entfernt werden kann, ist es zweckmässig, daß der bewegliche Griffteil des
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zweiteiligen Griffes etwas länger ausgeführt ist.
Neuerungsgemäß wird die Bohrspitze beim Beginn des Bohrens von Löchern im Gestein derart geführt, daß vor Beginn des Bohrens eine aus zwei Eohrhälften "bestehende Führungshülse in geöffnetem Zustand über die gegen, das zu bohrende Gestein gesetzte Bohrspitze und das Anfänger-Bohrgestänge gelegt wird und daß die Führungshülse geschlossen wird und die "beiden Handgriffe an der Führungshülse von der Bedienungsperson festgehalten werden, worauf der Bohrantrieb eingeschaltet wird. Sobald die Bohrspitze und ein Teil des Anfänger-Bohrgestänges in das Gestein eingedrungen ist, kann die Führungshülse dadurch von dem Bohrgestänge entfernt werden, daß der zweiteilige Handgriff der Führungshülse von der Bedienungsperson losgelassen wird und nach dem selbsttätigen Herabklappen der einen Hälfte der Führungshülse dieselbe an ihrem einteiligen anderen Handgriff von dem Bohrgestänge entfernt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Neuerung und dient zur Erläuterung der Neuerung.
Das eine Blatt zeigt
links oben eine Seitenansicht der neuerungsgemäßen Führungshülse,
rechts oben eine Draufsicht auf die neuerungsgemäße Führungshülse im geschlossenen Zustand,
links unten eine; Seitenansicht der neuerungsgemäßen Führungshülse gegenüber der Figo 1 um 9° gedreht,
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DR. JUNIUS-HANNOVER Blatt: ■■ _ ·§
rechts unten eine Draufsicht auf die neuerungsgemäße Führungshülse in. geöffnetem Zustand,
das andere Blatt eine schematische Darstellung der Anwendung der neuerungsgemäßen Führungshülse.
Das Anfängerbohrstangen-Führungsgerät besteht aus zwei etwa maßgleichen Halbrohren 1 und 2, die durch Scharniere 3 miteinander verbunden, bei geschlossenem Zustand des Gerätes in Rohrform aneinanderliegen. Das eine (feste) Halbrohr 1 hat scharnierseitig einen starren Griff (4)> in der Teilungsebene der Halbrohre und rechtwinklig zur Rohrachse liegend, auf der gegenüberliegenden (Öffnungs-) Seite ein Griffteil 5· Das andere (bewegliche) Halbrohr 2 trägt complementär einen Griffteil 6, daß maßlich so gestaltet und an das Halbrohr 1 so angesetzt ist, daß es bei geschlossenem Gerät mit dem anderen, feststehenden Griffteil 5 eine Einheit 5 und 6 bildet, die von der umschliessenden Hand als-nur ein Griff 5 und 6 empfunden und als solcher gehandhabt wird.
Die umschliessende Hand 7 stellt zugleich den Verschluß des Gerätes dar.
Die Länge des aus den beiden Halbrohren 1 und 2 gebildeten Rohres muß grosser sein als zwei Windungen des damit geführten Gestänges 8, der innere Durchmesser geringfügig grosser als der Gestänge-Durchmesser. Die Enden der beiden Halbrohre sind trompetenförmig gestaltet und die beiden Halbrohre so gearbeitet, daß
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ihre Berührungsflächen so genau deckend aufeinander liegen, daß die Bohrstange wie in einem glatten Rohr läuft und daß die Kanten Ί des Gewindes weder beim Einlaufen in das Hohr noch in diesem
selbst eine Angriffsfläche finden.
Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist also ein Gerät, das beim Anbohren des Gesteins 9 mittels einer Bohrmaschine Io dazu dient, die die Bohrschneide 11 tragende Anfänger-Bohrstange 8 so führen zu können, daß die Person, die diesen Vorgang tätigt, nicht gefährdet wird.
Dieses Gerät ist durch Formgebung des Rohres und in seinen sonstigen Maßen, länge und Durchmesser, auf das zu führende Bohrgestänge abgestimmt. Es wird während des Anbohrvorganges beidt
händig und beidseits des Bohrgestänges geführt, wobei außerdem die eine Hand das Gerät durch Umfassen von zwei sich zu - einem Griff ergänzenden Griffteilen an den beiden Rohrteilen geschlossen hält, lach erfolgtem Anbohren kann das Gerät durch Öffnen der verschliessenden Hand geöffnet und, ohne daß der Bohrvorgang deswegen unterbrochen werden muß, vom Bohrgestänge abgenommen werden.
»1 7 —

Claims (3)

P.A. 5 37 406*50. Uk PATENTANWALT DRJUNIUS-HANNOVER Blatte 7 ·?. S c h u t zan. sprüche
1. Mihrungshülse für Bohrgestänge, bestehend aus zwei mit Scharnieren zusammengehaltenen Rohrhälften dadurch geke nnzei ehne t, daß zu beiden Seiten der Hülse Handgriffe angeordnet sind, daß die Handgriffe in der Trennebene der beiden Rohrhälften angeordnet sind und daß der eine, auf der den Scharnieren gegenüberliegenden Seite angeordnete Handgriff aus zwei Teilen besteht, von denen jeder mit einem Hülsenteil fest verbunden ist.
2. lührungshülse nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß von dem zweiteiligen Griff der feststehende Griffteil einen Anschlag-für den beweglichen Griffteil aufweist.
3. Führungshülse nach Anspruch 1 und dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Griffteil des zweiteiligen Griffes etwas länger ausgeführt ist·
HI*»elS: Diese Unferlogs (Beschreibung and Schut?onsp(.) ist die zuleW eingereihte, »..^ taw* (ta Ursprungs eingereichten Unteriogen ob. Die rechtüohe Bedeutung de, Ab^ehong W Df0 urspröngliJ, eingereichten Un.erlogen befinden sich in den AmtsoWen S,e können V*"? ein« reohlUohen lntere.se, gebührenfrei eingeseher, ,-erden Auf Antrag «erde« h.ervoo ne3oti,e zu der, üblichen Preisen geliefert - Deutsche. Pute^mi.
DE1962R0023959 1962-03-24 1962-03-24 Fuehrungsgeraet fuer bohrgestaenge fuer den bergbau, insbesondere zum gefahrlosen fuehren der anfaenger-bohrgestaenge beim anbohren. Expired DE1901004U (de)

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