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DE1900811C - Antrieb fur einen Vibrationsförderer - Google Patents

Antrieb fur einen Vibrationsförderer

Info

Publication number
DE1900811C
DE1900811C DE1900811C DE 1900811 C DE1900811 C DE 1900811C DE 1900811 C DE1900811 C DE 1900811C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
torsion bar
drive according
trailing arm
bar springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Tarzian George Martin, Chicago, 111 (V St A )
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Antrieb für einen ters vorgesehen Block, wobei diese Teile aus dem Vibrationsförderer mit einem topfförmigen Aufgabe- Gehäusesockel herausgenommen sind,
behälter, der eine schraubenförmige Wendelbahn Fig.4 einen vergrößerten Schnitt durch den
trägt und durch radial angeordnete und in ihrer Nei- SchUttelzuführer durch eine Ebene entlang der Linie
gung verstellbare Lenkerfedern mit dem Gehäuse- s 4-4 in Fig. 1,
sockel verbunden ist sowie eine elektromagnetische F i g. 5 eine Draufsicht auf den Gehäusesockel des
Einrichtung aufweist, die den Aufgabebehäiter in Schüttelzuführers gesehen in der Ebene entlang der
schraubenlinienfönnige Schwingungen versetzt. Linie 5-5 in F i g. 4.
Es sind verschiedene Vibrationsförderer bekannt, Der SchUttelzuführer 10 weist einen Gehäuse-
bei denen der Aufgabebehäiter durch radial oder an- io sockel 12 auf, in dem ein elektromagnetischer Motor
nähernd radial verlaufende Lenkerfedern mit dem 14 angeordnet ist und hat einen Aufgabebehäiter 16,
Gehäusesockel verbunden ist. Es ist auch ein Vibra- . der darauf befestigt ist und eine nach oben geneigte
tionsförderer bekannt, bei dem die Neigung der spiralförmige Bahn 18 an seiner inneren Seitenwand
Lenkerfedern verstellbar ist. Allen diesen Vibrations- besitzt.
förderern ist gemeinsam, daß eine Änderung des 15 Der Gehäusesockel 12 weist ein Gußstück auf, das Vibrationsverhaltens, insbesondere der Förderge- im wesentlichen viereckig ist und mit seinen SeUenschwindigkeit, nur beschränkt möglich und mit gro- wänden 20 eine in der Mitte befindliche Öffnung 22 ßem Aufwand verbunden ist. Für eine solche Ände- umschließt, in der der elektromagnetische Motor vorrung ist es nämlich erforderlich, den Vibrationsförde- gesehen ist. Es hat unten einen nach innen gebogerer auseinanderzubauen, neue Teile mit anderer ao nen Flansch 24 wenigstens entlang von zwei gegen-Federcharakteristik und gegebenenfalls neue Teile überliegenden Seiten, auf denen ein Querträger 26 zur Halterung der Lenkerfedern einzubauen. Bei einer für den elektromagnetischen Motor montiert ist, der solchen Änderung des Vibrationsverhaltens des seinerseits vertikal einstellbar ist und in seiner Stel-Vibrationsförderers ist man natürlich auf die vornan- lung durch Befestigungsschrauben 28 und 30 festdenen Ersatzteile beschränkt. Da man das Vibrations- 35 gehalten wird. Der Gehäusesockel hat ferner Gummiverhalten solcher Vibrationsförderer bei einer Ande- stöpsel 32 an den Ecken, die zur Dämpfung der bei rung der zu fördernden Gegenstände im allgemeinen dem Betrieb des elektromagnetischen Motors aufnicht ohne weiteres vorhersagen kann und das opti- tretenden Schwingungen dienen,
male Vibrationsverhalten erst im Versuch festgestellt * Der Aufgabebehäiter 16 (F i g.4) hat einen Boden werden soll, ist die beschriebene Methode natürlich 30 34, der relativ eben ist und etwas über den Gehäuseaußergewöhnlich umständlich und zeitraubend. sockel überhängt. Der Aufgabebehäiter ist mit einem
Durch die Erfindung soll daher ein Vibrationsför- in der Mitte angeordneten Befestigungsteil 36 auf derer geschaffen werden, bei dem sich das Vibrations- einem Lagerblock 38 befestigt, der rund und konverhalten, insbesondere die Fördergeschwindigkeit, zentrisch in der Öffnung 22 des Gehäusesockels anohne die oben beschriebenen Schwierigkeiten verän- 35 geordnet ist, um den Boden des Aufgabebehälters dem läßt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch er- unter einem relativen Abstand zu dem Gehäusesockel reicht, daß zur Abstimmung der Fördergeschwindig- zu halten.
keit an den Lenkerfedern Einrichtungen zum Einstel- Die Seitenfläche des runden Lagerblockes 38 ist len der Federkonstanten der Lenkerfedern vorgesehen angebohrt, und die Bohrungen sind mit Gewinde versind. 40 sehen, damit Torsionsstabfedern 40 eingeschraubt
Dadurch wird erreicht, daß der Vibrationsförderer werden können, die radial und in der gleichen hori-
in seinem Betriebsverhalten jeweils an die zu fördern- zontalen Ebene nach außen verlaufen und an den
den Gegenstände angepaßt werden kann, ohne daß Ecken des Gehäusesockels 12 angreifen. Der Ge-
er auseinandergenommen werden muß. Die Abstim- häusesockel hat durchgehende Löcher 42 an seinen
mung kann überdies stufenlos vorgenommen werden, 45 Ecken, um die äußeren Enden der Federelemente
da man nicht auf vorhandene Ersatzteile angewiesen aufzunehmen, die mit Gewinden 44 versehen sind, an
ist. Die Abstimmung kann sogar bei laufendem denen Haltemuttern 46 angreifen, die an den durch
Vibrationsförderer erfolgen, so daß das optimale die Flächen 48 gebildeten Schultern angreifen, die zu
Vibrationsverhalten des Vibrationsförderers ohne diesem Zweck an den Ecken des Gehäusesockels
Schwierigkeiten gefunden werden kann. so vorgesehen sind.
Vorzugsweise sind die Lenkerfedern Torsionsstab- Die Torsionsstabfedern 40 haben zwischen ihren federn, die mit ihren Enden an dem Aufgabebehäiter Enden einen blattförmigen Abschnitt 50. Die Federn bzw. an dem Gehäusesockel befestigt sind. In beson- können um ihre Längsachse durch Schlitze 52 in ders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind ihren äußeren Enden gedreht und eingestellt werden, die Torsionsstabfedern zur Veränderung ihrer Feder- 55 um den Anstellwinkel ihrer Blätter zu verändern,
konstanten axial spannbar. Auf diese Weise läßt sich Die Feldwicklung 54 des elektromagnetischen Modas Vibrationsverhalten des Vibrationsförderers be- tors 14 in dem Gehäusesockel 12 ist auf dem Quersonders einfach ändern und an die zu fördernden träger 26 in dem Sockel montiert, und eine Anker-Gegenstände anpassen. ' platte 56 ist auf der Unterseite des Lagerblocks 38
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun 60 (Fig.4) vorgesehen. Der Spalt zwischen der Feidan Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt wicklung und der AnkcMatte wird auf 0,4 bis 0,9 mm
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung des Schüt- eingestellt, und die Stromversorgung des Motors ist
telzuführers, ein Halbwellengleichrichter für 60 Hz. Damit wird
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung des Schüt- eine Schüttelbewegung des Aufgabebehälters erzielt,
telzuführers von Fig. 1, wobei der Aufgabebehäiter 63 die für die Bewegung der in dem Behälter enthaltenen
entfernt ist, Werkstücke vorteilhaft ist.
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Tor- Es können zwei, drei, vier (wie gezeigt) oder meh-
sionsfedern und den zur Lagerung des Aufgabebehäl- rere Torsionsfedern verwendet werden, deren Zahl
von den jeweiligen Werkstücken und insbesondere von der gewünschten Durchflußgrschwindigkeit der Werkstückbewegung abhängt. Die Zahl der Feder« elemente, ihrer Abmessungen, die Form der Blatter und ihre Dicke, ihre relative Anordnung, ihre Nei- S gung und ihre Spannung in axialer Richtung bestimmen die Federkonstante und das Ausmaß der Bewegung der Werkstücke, die erzielt werden kann.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel können die vier Torsionsstabfedern 40 einzeln dadurch gespannt werden, daß die Muttern 46 angezogen werden, um die einzelnen Federkonstanten zu ändern. Sie können auch um ihre Längsachse gedreht werden, um den Anstellwinkel ihrer Blätter zu ändern.
Im Betrieb sind alle Federelemente bezüglich einer »a axialen Mittellinie durch den Aufgabebehälter relativ zueinander in gleicher Richtung geneigt, und daher sind die einander diametral gegenüberliegenden Federelcmente entgegengesetzt geneigt. Dadurch werden sie verdreht und bewirken, daß sich der Aufgabe- ao behälter sowohl axial als auch in Umfangsrichtung in Übereinstimmung mit der Torsionszwangskraft bewegen, die von den Federelementen ausgeübt wird. Wenn sie nur geringfügig gegenüber der Vertikalen geneigt sind, formen die Federelemente die Schwin- as gungsbewegung des Aufgabebehälters in eine verhältnismäßig größere Bewegung in Umfangsrichtung als in axialer Richtung um, und wenn sie geringfügig gegenüber der Horizontalen geneigt sind, ist die Flugbewegung mehr vertikal als in Umfangsrichtung.
Wenn alle Federelemente so eingestellt sind, daß sie alle im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn je nach der Richtung der gewünschten Werkstückbewegung geneigt sind und wenn sie unter gleicher axialer Spannung stehen, erzeugen sie eine axiale und umfangsmäßige Schwingungsbewegung des Aufgabebehälters unter der Wirkung des Vibrationsmotors, wobei der Schraubwinkel von der Neigung der Blätter der Torsionsstabfeder abhängt. Werkstücke, die relativ leicht sind, benötigen im allgemei- nen eine größere Neigung der Blätter zur Vertikalen, um eine relativ höhere Flugbahn zu schaffen. Im Vergleich dazu entwickeln schwerere Werkstücke einen hinreichenden Antrieb mit einer flacheren Flugbahn.
Wenn es erwünscht ist, die Reaktionsbewegung des Aufgabebehälters an einer bestimmten Stelle des Behälters, beispielsweise am Boden der Spiralbahn, zu verändern, ist es möglich, den Aufgabebehälter durch eine Drehung bezüglich bestimmter Federelemente einzustellen und die Torsionsreaktion dieser Federelemente so zu verändern, daß ein geringes oder ein größeres Ausmaß von axialer oder umfangsmäßiger Bewegung an dieser Stelle erzielt wird, die beispielsweise von einer langsamen bis zu einer schnellen Förderwirkung variieren kann, um in der Nähe des Einganges der Spiralbahn eine höhere Trennung zu schaffen.
Aus der vorhergehenden Beschreibung wird deutlich, daß eine einfache und zweckmäßige Einrichtung zum Bewegen von Werkstücken durch Vibrationen dadurch erzielt wird, daß Torsionsfederelemente den Werkstückbehälter mit einem Gehäusesockel verbinden, wobei der Querschnitt der Federelemente zwrschen ihren Enden blattförmig ist oder auf andere Weise einen Querschnitt verschiedener Abmessungen in Querebenen durch ihre Achsen aufweisen und die Torsionsfederelemente so angebracht sind, daß sie axial gespannt und durch Drehen um ihre eigene Achse eingestellt werden können, um verschiedene Federkonstanten und Schraubwinkel zu erhalten.
Die Torsionsfederelemente sind weniger als Blattfedern der Ermüdung ausgesetzt. und können einfacher gespannt werden, um ihre Federkonstante einzustellen oder um sie wie gewünscht abzustimmen. Sie können auf einfache Weise so eingestellt werden, daß sich die Werkstücke im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn in Übereinstimmung mit der Drehung der Spiralbahn in dem verwendeten Abgabebehälter bewegen. Sie sind ferner einfach ausgeführt, leicht einzubauen oder zu ersetzen und ermöglichen eine einfache, robuste und kompakte Einrichtung für einen großen Bereich verschieden schwerer und großer Werkstücke, deren Förderung leicht angepaßt und auf einen optimalen Wert durch einfache Einstellung im Rahmen von Vorversuchen an der Bearbeitungsstation eingestellt werden kann.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    1 Antrieb für einen Vibrationsförderer mit einem topfförmigen Aufgabebehälter, der eine schraubenförmige Wendelbahn trägt und durch radial angeordnete und in ihrer Neigung verstellbare Lenkerfedera mit dem Gehäusesockel verbunden ist sowie eine elektromagnetische Einrichtung aufweist, die den Aufgabebehälter in schraubenlinienförmige Schwingungen versetzt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstimmung der Fördergeschwindigkeit an den Lenkerfedera (40) Einrichtungen (46) zum Einstellen der Federkonstanten der Lenkerfedern (40) vorgesehen sind.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkerfedern Torsionsstabfedern (40) sind, die mit ihren Enden an dem Aufgabebehälter (16) bzw. an dem Gehäusesockel (12) befestigt sind.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstabfedern (40) zur Veränderung ihrer Federkonstante axial spannbar sind.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstabfedern (40) zwischen ihren Enden einen blattförmigen Abschnitt (50) aufweisen.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß >vier unter gleichen Abständen angeordnete Torsionsstabfedern (40) sich jeweils paarweise gegenüberliegen und daß ihre blattförmigen Querschnitte gleichmäßig geneigt sind.
  6. 6. Antrieb nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstabfedern (40) einzeln spannbar und in ihrer Drehlage einstellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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