DE1997443U - Vorrichtung zum aufbewahren und betrachten von platten- oder blattfoermigen gegenstaenden. - Google Patents
Vorrichtung zum aufbewahren und betrachten von platten- oder blattfoermigen gegenstaenden.Info
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Description
Ρ.Α.222Ι66·18Λ68
Vorrichtung zum Aufbewahren und ffetraohten von
platten- oder blattförmigen Gegenständen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbewahren und Betrachten von platten- oder blattförmigen Gegenständen
mit einem Schrank oder einem Kasten, der an seiner Vorderwand mit einer BetrachtungBöffnung versehen
ist und an seinem Boden eine Vielzahl von einander und zur Vorderwand parallelen Nuten sua? Führung und Lagerung
von Platten und Rahmen zur Aufnahme der g*g©nstlndt
aufweist, wobei die Platten oder Rahmen etwa senkrecht stehend hintereinander angeordnet ein- oder beidseitig
neben der Betrachtungsöffnung in der Weise gelagert sind, dass sie wahlweise in den Bereich der Betrachtungeöffnung
bewegbar sind, und zudem eine Höhe haben, die im wesentlichen der lichten Innenhöhe des Soarankes oder Kastens
entspricht.
Eei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die obere
Wandung des Schrankes oder Kastens an ihrer Innenfläche
mit Hüten versehen, die zur Führung der Platten oder Rahmen
dienen und etwa senkrecht oberhalb der am Boden befindlichen Hüten angeordnet sind. Soll ein bestimmter Rahmen
vor die Betrachtungsöffnung bewegt werden, so muss dieser von Hand durch Hineingreifen in den Schrank bzw. Kasten
am Rand erfasst und in den Bereich der Betrachtungsöffnung bewegt werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnten Vorrichtungen so zu verbessern, dass eine Betätigung
bzw. eine Bewegung der Platten oder Rahmen von aussen her bewirkt werden kann, ohne dabei also in den
Kasten oder Schrank hineingreifen su isässen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgeBäss vorgesehen»
dass in dtr ober on Wandung des Schrankte bzw· Kasten« den
Muten entsprechende Sohlit«© angeordnet sind, durch die
die Platten öfter Rahmen selbst oder Voroprüngo hiervon
in der Weis© hindurohragen, dass Bio die obere Wandung
geringfügig überragen. Hiorduroh ist ©s möglich, die Platten
bzw· Rahmen von ausaan her zu erfassen und in die govrtln-■οπΐβ
Stollüäg δ« fe«Tr&g5Ä. Kussshr kass auek äis Bstraöh-.
tungsöffaung zur Bedienung der Vorrichtung versohlosssn
bleiben und mit einem durchsichtigen Fenitor od. dgl, v©r-■chloiBBon
werden. D©r Ksfcen oder Schrank hat daher ledig»
lieh Durchbrechungen in Form der erwähnton Sohlitse an
■einer oberen Wandung» so dass eine staubdichtige und
gegtn Diebstahl sichere Aufbewahrung der Gegenstände möglich 1st, Ferner könnet die die Sohlitße durchsetzenden
und die obere Wand überragenden Seile der Rahicen oder Platten
ilt Kennzeichnungen versehen »In, die besonders gut erkenn-%*ϊ
sisd. 2cihs* ist uis€ lsiskts BiyAiattmag g.\i?h dsün gegeben^,
wenn eine relativ grosso Anzahl der erwähatea Platten oder
Rahmen in dem Schrank od. dgl. untergebracht ist·
Mit Hilfe der Rahmen oder Platten können Diapositive, Rö/bgenbilder,
Zeichnungen, Abbildungen, beschriftete Tafeln, Münzen, Plaketten od. dgl« durch Anheften, Ankleben, Ein·»
schieben und dgl. aufbewahrt bzw· betrachtet werden* Soforn durchsichtige oder durchscheinende Gegenstände vor*
gesehen sind, kann im Bereich der Rückwand des Schrankte
oder Kastens eine beleuchtete Mattglasscheibe angeordnet sein; ausserdem ist es möglich, Sm Bereich der vorderen
Wandung des Kastens oder Sehraakes Beleuchtungskörper
vorzusehen, die die Gegenstände von vorne her anstrahlen für den Fall, dass die Gegenstände nicht durchsichtig »der
durchscheinend eiind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung
erläutert, in der vorzugsweise zur Anwendung kommende
Ausführungebeispiele dargestellt sind, Ss zeigen t
3 -
Pig. 1 einen etwa quaderfonnigen Auxbevahrungs- und Be·
trachtungsschrank alt aufgeklapptem Deckel in
schaubildlicher Darstellung,
Pig· 2 den Schrank gemäBS Pig· 1 im Schnitt nach dor
Linie II - II von Fig. 1- 4θάββ}ι «i*
tem
PiS. 4 eines Bskssn sur unterbringung in dem Schrank
gemüse Fig. 1 ir> der Anoiclit und
5 und 6 je Teilqu«roohnitte durch di» oberö Wand
des Schrankeo.
Der im voitntlichen aus Hole bestehende Schrank hat£ ein·
Torätri Wand 1 mit tiner mittig angeordneten Betrachtungs-Öffnung Z, deren Höhe geringfügig kleiner ist als die
schrankhöhe und deren Bre|ß.e etwa 1/3 der Schrankoreite
Beträgt. Der Boden 3 de· Schratte* ist mit einer grösseren
Aniahl Hut«n 4 rereehen, die parallel zur Torderen Wand
rerlaufen und sich auch in einer gegenseitigen Parallaletellun« befinden· Etwa senkrecht oberhalb der Nuten.4
let jeder Hut ela parallel hiereu Terlaufender Schlits
in der oberem W*nd 6 augeordnet·
Izl die Sutea 4 greift der isntsrsa HaaS Te« Plattes 7
Rahmen 8 ein, die an ihrem oberen Hand einen Vorsprung in form einer sohaalftn Fahne 9 haben, der den Schlitz 5
durchsetzt und die obere Fläche der oberen Wand 6 gering*
fügig überragt·
Die Platten 7» &ie sich linke neb em der Betrachtungeöff-2VUSg 2 senkrecht stehend befinden, sind mit angehafteten
Bildern Ic unä Müssen 11 Tersehen* Die rechts neben der
Betraehtungsuffnung 2 angeordneten und ebenfalls in den
Hüten 4 gelagerten Kahgfin 8 bestehen aus einem den eigentlichen Rahmen bildenden Bundeisen 12, der mit mehreren
hieran befestigten· einander parallelenfr waagerecht«n
Querstegen 13 mit unförmigem Querschnitt versehen lit·
Diese Quersteg* diene» säur- lösbaren Halterung Tön Diapositiven
durch Einschieben von oben her· Die Diapositive
■Ind mit 14 bei,
Nahe Tor der Rückwand 13 des Schrankes befindet eich
ibe 4fi. hi.arfcoit* θαν αίηα ΎΛαΑΑα-ααΊΊα 4*7
angeordnet ist* Eine Lichtquelle 18 ist ferner hinter dem
Mittelteil der vorderen Wand 1 oberhalb der Betrach.tuügB-öffnung
2 ange&rdnst
ι«·
Dio Betraehtunggöfffaung 2 ist durch eins durchsichtige
Schiebetür 19 verschlossen; die hierfür verwendeten Glasscheiben
od· dgl. sind mit einer gegen UV-Strahlen
schützenden Schicht vorsehen. Die Schiebetür ist ferner ver&chliesebar.
Die obere Wand 6 ist zudem duch einen klappbaren Deckel 2o
abdeckbar, der an seiner Innenseite mit Registern zur Identifizierung der am Rahmen % und Hatte 7 b? tindliohen
Gegenstände versehen sein kanu.
Formalerweiee, also bei Nichtgebrauch des Schra&kee blinden sich alle Platten 7 und Rahmen 6 seitlich neben der
Betrachtungsb'ffnung 2. Soll nunmehr s.B. die Platte 7 mit
den Gegenständen 1o, 11 betrachtet werden, so wird dl©
v®rders Lichtquell« 18 eingeschaltet und durah Yerseliiebea
die mit β 5 ·» gekennzeichnete Platte 7 vor die ^etrachtungsöffnuug
2 bewegt} dieses geschieht durch Erfassen der Fahne 9< Soll anschliessend der mit wdl! gekennzeichnete Rahmen 8
betrachtet werden, so erfolgt ebenfalls dessen Verschiebung durch Erfassen t3.®3? jg**g£li J5ü?JLg$n Pslise 9- s&siislSH u.is
Platte 7 in ihre Ausgangslage durch Erfassen der Fahne 9 zurückbewegt wurde 4 Zur Betrsichtung der Diapositive 14
wird die hinter der Mattglasscheibe 16 befindliche Lichtquelle eingeschaltet, so dass die Diapositive 14 gut erkennbar vor einem ausgeleuchteten Hintergrund erscheinen.
Alle diese Handhabungen sind bei geschlossener Schiebetür
möglieh; die Vorrichtung ist daher auch für Museen oder
ähliche Institutionen, mit Publikumsverkehr oder solche
Zwecke verwendbar, "bei denen die im Schrank befindlichen Gegenstände hermetisch abgeschlossen untergebracht werden
müssen.
In der Regel ist eine Abstützung und Führung der Platten 7 una Rahmen 8 am oberen Rand durch die in die Sehlitze 5
eingreifenden Fahnen 9 ausreichend, ;jedoch können bei
schweren oder relativ breiten Platten 7 und Rahmen 8 zusätzliche Fahnen 2ο1 vorgesehen si en, die im allgemeinen
die Oberfläche der oberen Wand 6 nicht überragen sollen·
Eine besondere Führung am oberen Rand der Platten 7 oder Rahmen 8 kann auch durch zu den Schlitzen 5 parallele Nuten
21 herbeigeführt werden, die zur Aufnahme des oberen Randes der Platten 7 bzw. der Rahmen 8 dienen. Die Schlitze
gehen dabei von den Nuten 21 aus, die ihrerseits eine den unteren Nuten 4 entsprechende Erstreekung haben müssen,
während die Länge der Schlitze 5 Ton der Stellung der
Fahnen 9 und 2o'abhängig ist.
,"Die Schlitze 5 können auch gernäss Fig;. 6 schräg zur Wand 6
verlaufen, um so einen Staubschutz oder einen Schutz gegen das Einführen von Fremdkörpern in das· Innere des Schrankes
zu erhalten. Dabei ist die Fahne 9 entsprechend geformt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ißt somit -^egen ihres
einfachen mechanischen Aufbaues betriebssicher, sie ist vielseitig verwendbar und bei geschlossenem Schrank bedienbar.
Ϊ997443
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Aufbewahren uat Betrachten von plitten-
oder blattförmigen Gegenständen mit einem Schrank oder
Kasten, der an «einer Vorderhand mit einer Betrachtungsöffnung versehen ist und an seinem Boden eine Vielzahl von
einander parallelen unA zur Vorderwand parallelen Sfuten
zur ffüiirung und Lagerung von Platten oder Rahmen zur Aufnahme
der Gegenstände aufweist, wobei die Platten oder Rah-
' men etwa senkrecht stehend hintereinander angeordnet ein-
oder beidseitig neben der Betraehtungsöffnusg in der Weise
gelagert sind, dass sie wahlweise in den Bereich der Betrachtungsöffnußg
bewegbar sind, und wobei die Platten oder Rahmen eine Höhe haben, die im wesentlichen der lichten
Innenhöhe des Schrankes oder Kastens entspricht, dadurch
gekennzeichnet, dass in der oberen Wandung (6) des Schrankes
oder Kastens den Hüten (4) entsprechende Schlitze (5) 'angeordnet
atiA, durch die die Platten (7) oder Rahmen (8) alt
ihrem oberen Rand selbst oder Vorsprung© ( 3?ahnen 9 ) hiervon
hindurchragen derart, dass sie die obere Wand geringfügig überragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1„ dadurch gekennzeichnet,
dass an den Platten (7) oder Rahmen (8) zwei oder mehrere Vorsprung© (9»2ο1) 9 von denen zumindest einer die obere
Wand (6) überragt, vorgesehen sind«,
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 29 dadurch gekennzeichnet,,
dass auoh an dsr Innenfläche der oberen Wand (6) Nuten (21) sur Führung und Lagerung der Platten (7) oder Rahmen (8)
-^ vorgesehen sind9 von denen vorzugsv/eise die Schlitze (5)
' ausgehen.
4· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (5) schräg in der obere» Wand (6) angeordnet
sind ( Fig« β )a
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hüten (21) weeantlioh breiter sind als die Sohlltze(5)·
β. Torrichtung nach Anspruch 1, dadureh gekennzeichnet,
dass in dem Schrank oder Kasten eine Lichtquelle (18) zur Beleuchtung der Torderseite der Platten (7) oder fiahmen
(S) und im hinteren iOeil des Sehrankes oder Kastens eine
ausleuefctbare Mattglasscheibe (16) vorgesehen ist und
Lichtquellen (18) wahlweise einschaltbar.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die obere Wand (6) und die sie überragenden Yorßprünge
( bahnen 9 ) durch einen Klappüseicel (2o) über·
deckbar sind.
8. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet»,
dass die Betrachtungsöffnung durch eine durchsichtige Seheibe (1S) abgedeckt ist.
9. Torrichtung nmeh Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet»
dass die Scheibe (19) eine versc&Liessbare Schiebetür bildet.
199744
,I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681997443 DE1997443U (de) | 1968-04-18 | 1968-04-18 | Vorrichtung zum aufbewahren und betrachten von platten- oder blattfoermigen gegenstaenden. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1997443U true DE1997443U (de) | 1968-11-28 |
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| DE19681997443 Expired DE1997443U (de) | 1968-04-18 | 1968-04-18 | Vorrichtung zum aufbewahren und betrachten von platten- oder blattfoermigen gegenstaenden. |
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| DE (1) | DE1997443U (de) |
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1968
- 1968-04-18 DE DE19681997443 patent/DE1997443U/de not_active Expired
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