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DE1996997U - Thermoelektrisches Ventil in Leitungen für strömende Medien - Google Patents

Thermoelektrisches Ventil in Leitungen für strömende Medien

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Publication number
DE1996997U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
spring
lines
ignition
flowing media
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1996997*U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braun GmbH
Original Assignee
Braun GmbH
Publication date
Publication of DE1996997U publication Critical patent/DE1996997U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Control Of Combustion (AREA)

Description

Betrifft Gebräu chsrnuöt er anmelg
AnneIder: Braun AG, ICronberg/launu.
l'her-noelektridch.es Ventil in „leitungen Tür strömende Le Qien.
Die !Teuerung betrifft ein thermoelektrisches Ventil, wie es z.B. als Zundsicherungsventil in einer Zündvorrichtung für Brennstoffe verwendet wird.
Beim Zünden von Brennern i*/ird ^eka-mtlich. zunächst eine Zünöf]anme gezündet, an der sich dann die Alarme des Hau pt brenner s entzünaet. Dabei hat das ZündsicLierungsventil die Aufgabe, im Huhezastand den Brennstoff gegen Zvndbrenner und Hauptbrenner abzusperren, während es, sobald und solange die Zündflamme brennt, diese mit Brennstoff versorgen muß» Verlischt die flamme, so hu 13 es selbsxtatig die Brennstoffsufuhr unterbrechen.
Es ist bekannt, zur Erfüllung dieser Urfordernisse thermoelektrische Ventile 1ZU benutzen. Dabei wird im Ruhezustand der Ventilteller des Zündsicherungsventils durch JTeäerdruek gegen den Ventilsitz gedruckt und dadurch, die Brennstoffzufuhr abgesperrt. Vfehrend des Zundvcrg^ngs wird das Ventil
Brief vorn 26.7.1968 B'att 2 Dipl.-Ing. G. Schliebs
das Deuteche ?a-entart, l.'unchen Patentanwalt
mechanisch gegen den Federdruck geöffnet und gibt den Y/eg zu den Brennern frei, w'ahrend der Brenndauer v/ir.-d das Ventil durch einen thermoelektrische!* Kreis offengehalten. Dazu ist ein Thermoelement m dei Srennzone der Zunöflarcne angeordnet, öessen Thernostrom einen Magneten erregt, der über eine Ankerplatte das Ventil offenhält (deutsche Patentschrift 1 OO3 666). Dabei muß allerdings eine sehr große magnetische Haltekraft aufgebracht v/erden, da bei den buner fur die Ruckstellung vervendeten SchrauberJTecern rut positiver ?edercharakteristik die Ruckstellkraft in der Offenstellung des Yentilfa - bei gespaiuiter Feder - am größten ist. Dies erfordert einen großen Shermostroci und eine große liagnetwielilur.", ein leistungsstarkes Thermoelement und hohe Temperaturen. Letztere lassen sich nur durch eine große Zundflamme erreichen, welche zu einer starken Verzunderung fuhrt. Sin großes Thermoelement weist eine große V/arraetragheit und dadurch eine lange Ansprechzeit auf, bis der für das Halten des Ventils ausreichende Thermostrom erreicht ist. Beim Verloschen der Plamme klingt der Thermos tr on zu langsam ab und das "Ventil sperrt die Brennstoffzufuhr erst mit Verzögerung.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ansprechzeit des thermoelektrisehen Ventils zu verringern und εeine Lebensdauer su erhohen.
Diese Aufhöbe wird dadurch gelost, daß als Ventilschließfeder anstelle der üblichen Schraubenfeder mit positiver Federcharakteristik eine Tellerfedor mit negativer Pedercharakteristik benutzt v/ird.
Die Vorteile, die mjt der Neuerung erzielt werden, bestehen darin, daß durch Sinsatζ der Tellerfeder zwar
Brief vom 26 .7.1 96 S Blatt 3 Olpl.-Ing. G. Schlisbs
an das Deutsche Iatenta2.it, Lamellen Patentanwalt
dergleiche notwendige Ventilschließdruck erzeugt wird wie mit der üblichen Schraubenfeder, daß aber die notwendige I-Ialtekraft m Offenstellung des Ventils kleiner ist als dio Schließkraft. Kies hat zur Folge, daß die elektromagnetische Kraft zum Offenhalten des Ventils kleiner ist υ.ηά weniger Arnperewindungen ausreichen als bei den bekannten Ausführungen. Dies kann ζυ einer Verkleinerung des Elektromagneten und/oder des Thermoelements oenut^t werden: Um kleinerer Thermostroai be-0 dingt --- g' eine kleinere Ziindflaiat-e, v/odurch einerseits die '«'arueträgheit und dadurch die Ansprechzeit vermindert und andererseits die Veränderung kleiner gehalten und dadurch die Lebensdauer erhöht, außerdem Brennstoff gespart wird.
Ein Äusfuhrunssbeispiel der !Teuerung ist in den Zeichnungen dargestellt und v/ird im folgenden naher beschrieben. Es zei£en
Pig. 1 die PedercharakteristiKen einer Schraubenfeder
und einer Tellerfeder,
J1Ig. 2 einen Schnitt durch ein übliches Zundsicherungs-
ventil mit eingebauter Feder.
Die Darstellung der beiden PederCharakteristiken erläutert anschaulich den Unterschied zwischen beiden 21 ed er ar ten und don unterschiedlichen Pederdruck bei gleichen Peäerwegen.
In der Zündvorrichtung nach Pig. 2 strömt der Brennstoff über den Stutzen 1 m Pfeilrichtung in das Sundsicherungsventil ein. Durch Druck der Tellerfeder 2 wird der Ventilteller 3 gegen den Ventilsitz 4 gedruckt. Beim Zündvorgang wird die Ventilspindel 5 soweit gegen die Tellerfeder verschoben, daß der Anker 6 die Polflache des Elektromagneten 7 berührx. Das Ventil ist m dieser Stellung
Brief vom 26 .7 · 1 968 matt 4 Dfpi.-Ing. G. Sch.'ebs
an das Deutsche Patentamt, I lim ehe η Patentanwalt
offen, und der Brennstoff gelangt zum Zundbrenner Brennt die Zündflamme 8', so heizt sie das Thermoelement 9 auf, und der so erzeugte The most rom erregt den Elektromagnet e-i 7. Dadurch wird der Anker festgehalten, und das Ventil bleibt m Offenstellung. Vermischt die Zündflamme 8', so hebt die Tellerfeder den Anker b nach Abklingen des Thermostroms von der Polflache ab nnd schließt das Ventil. Dadurch wird der Brennstoff sowohl vom Zündbrenner als auch vom (nicht dargestellten) Hauptbrenne^ abgesperrt.
Die !Teuerung kann mit gleichem Vorteil m andere α Zündvorrichtungen oder Brennern rut thermoolektrischer Sicherung angewendet v/erden.

Claims (1)

  1. Brief vorn 26.7 »1968 ' Blatt 5 Dlpl.-Ing. G. SchJiebs
    an öas Deutoclie patentant, Llunchen Patentanwalt
    RA.
    Schutz anspruch
    Thermoelektrj-sches Ventil zur Zündsicherung in Zündvorrichtungen fur Erennatoffe, dessen Ventilteller in seiner Schließstellung durch eine Druckfeder un^ m seine:' Offenstellung gegen den Druck dieser Feder von dem Anker eines Elektronagneten gehalten v/ird, den ein m eier Brennzone dei Zundflamme angeordnetes Thermo el (Eient speist, gekennzeichnet durch eine 'Tellerfeder (2) als Ve-atilschließfedel4.
DE1996997*U Thermoelektrisches Ventil in Leitungen für strömende Medien Expired DE1996997U (de)

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DE1996997U true DE1996997U (de) 1968-11-21

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