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DE19963073A1 - Testleck - Google Patents

Testleck

Info

Publication number
DE19963073A1
DE19963073A1 DE1999163073 DE19963073A DE19963073A1 DE 19963073 A1 DE19963073 A1 DE 19963073A1 DE 1999163073 DE1999163073 DE 1999163073 DE 19963073 A DE19963073 A DE 19963073A DE 19963073 A1 DE19963073 A1 DE 19963073A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leak
test
rate
outlets
calibrating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999163073
Other languages
English (en)
Inventor
Rudi Widt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leybold GmbH
Original Assignee
Leybold Vakuum GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leybold Vakuum GmbH filed Critical Leybold Vakuum GmbH
Priority to DE1999163073 priority Critical patent/DE19963073A1/de
Publication of DE19963073A1 publication Critical patent/DE19963073A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
    • G01M3/20Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using special tracer materials, e.g. dye, fluorescent material, radioactive material
    • G01M3/207Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using special tracer materials, e.g. dye, fluorescent material, radioactive material calibration arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Testleck (1) mit einem Testgasvorratsgefäß (2), mit einer Ausströmleitung (7, 8) und mit einem in der Ausströmleitung befindlichen leckratenbestimmenden Element (12, 13); zur Erhöhung der Funktionssicherheit wird vorgeschlagen, dass zwei mit je einem leckratenbestimmenden Element (12, 13) versehene Ausströmleitungen (7, 8) vorgesehen sind, deren Ausströmöffnungen (9, 10) räumlich voneinander getrennt sind.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Testleck mit einem Testgasvorratsgefäß, mit einer Ausströmungsleitung und mit einem in der Ausströmungsleitung befindlichen leck­ ratenbestimmenden Element.
Testlecks dieser Art dienen der Überprüfung und/oder Kalibrierung von Testgas-Lecksuchgeräten, die mit dem im Vorratsgefäß enthaltenen Testgas arbeiten. Als leck­ ratenbestimmendes Element wird üblicherweise eine Glas- oder Quarzkapillare mit bekannter Leckrate eingesetzt.
Kapillartestlecks und insbesondere solche für Kältemit­ tel (Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe, Propan, Butan usw) neigen dazu, nach einiger Zeit zu verstopfen. Dadurch wird die ursprüngliche Leckrate der leckratenbestimmen­ den Elemente verändert. Ein völliges Verstopfen wird häufig relativ schnell erkannt; eine Veränderung der Leckrate um einen unbestimmten Anteil ist für den Be­ nutzer jedoch so gut wie nicht festzustellen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Funktionssicherheit von Testlecks der hier betrof­ fenen Art zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeich­ nenden Merkmale der Patentansprüche gelöst.
Dadurch, dass zwei räumlich voneinander getrennte, vor­ zugsweise nach zwei entgegengesetzten Seiten gerichte­ te, Ausströmöffnungen vorhanden sind, kann der Benutzer Fehlfunktionen besser erkennen. Die räumliche Trennung sorgt dafür, dass vom zu untersuchenden oder zu kalibrierenden Lecksucher - sei es über einen festste­ henden Einlass oder über eine Schnüffelspitze - nur das Gas aus jeweils einer Ausströmöffnung angesaugt wird. Die Größe der beiden Gasströme ist bekannt. Für den Fall, dass die Leckrate beider Kapillaren gleich ist, müssen auch die angezeigten Werte der Leckraten gleich sein. Entsprechen die am Leckdetektor angezeigten Leck­ raten nicht dem zu erwartenden Verhältnis, so ist das ein eindeutiger Hinweis auf eine Fehlfunktion des Test­ leck, da die Wahrscheinlichkeit, dass sich beide Leck­ raten in gleichem Maße verändern, sehr klein ist. Die Sicherheit bei der Lecksuche wächst erheblich; die Ge­ samtkosten eines Testlecks verändern sich durch den Einbau der zweiten Kapillare nur wenig.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand eines in der Figur dargestellten Ausführungs­ beispieles erläutert werden.
Das dargestellte Testleck 1 umfasst das Gasvorratsgefäß 2, in dem sich Testgas, z. B. unter Druck, flüssig, be­ findet. Es trägt einen Aufsatz 3 mit einer Entnahmelei­ tung 4. Zwischen Gasvorrat und Entnahmeleitung 4 befin­ det sich ein Ventil, von dem nur der Betätigungsgriff 5 dargestellt ist. Die Entnahmeleitung 4 steht mit zwei Ausströmleitungen 7, 8 in Verbindung, deren Ausström­ öffnungen 9, 10 räumlich getrennt, vorzugsweise entge­ gengerichtet sind.
In den Ausströmleitungen 7, 8 befindet sich je ein leckratenbestimmendes Element 12 bzw. 13, die vorzugs­ weise so ausgebildet sind, wie es in internationalen Anmeldung PCT/EP 95/00166 beschrieben ist (kunststoffummantelte Quarzkapillaren, deren Träger Ma­ schinenschrauben sind). In Strömungsrichtung des Test­ gases gesehen vor den Quarzkapillaren befinden sich Sinterfilter 14, 15, die die Kapillaren vor Staub schützen sollen.
Die Entnahmeleitung 4 mündet außerdem noch in eine Kam­ mer 17, die mit dem Manometer 18 in Verbindung steht. Dieses zeigt den "Arbeitsdruck" an den Kapillaren an.
Der Benutzer hält beide Ausströmöffnungen 9, 10 an den Einlass des zu untersuchenden Lecksuchers. Er ist funk­ tionstüchtig, wenn beide bekannten, z. B. gleichen, Leckraten angezeigt werden. Wenn beide Leckraten nicht angezeigt werden, ist hochwahrscheinlich der Lecksucher nicht funktionstüchtig. Wird nur eine Leckrate ange­ zeigt, ist das Testleck defekt.

Claims (5)

1. Testleck (1) mit einem Testgasvorratsgefäß (2), mit einer Ausströmleitung (7, 8) und mit einem in der Ausströmleitung befindlichen leckratenbestim­ menden Element (12, 13), dadurch gekennzeichnet, dass zwei mit je einem leckratenbestimmenden Ele­ ment (12, 13) versehene Ausströmleitungen (7, 8) vorgesehen sind, deren Ausströmöffnungen (9, 10) räumlich voneinander getrennt sind.
2. Testleck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausströmöffnungen (9, 10) entgegengesetzt gerichtet sind.
3. Testleck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Ausströmleitungen (7, 8) mit ihren leckratenbestimmenden Elementen (12, 13) Be­ standteile eines Aufsatzes (3) auf dem Testgasvor­ ratsgefäß (2) sind.
4. Testleck nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die leckratenbestimmenden Ele­ mente (12, 13) kunststoffummantelte Quarzkapilla­ ren sind.
5. Testleck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Quarzkapillaren Sinterfilter (14, 15) vorgelagert sind.
DE1999163073 1999-12-24 1999-12-24 Testleck Withdrawn DE19963073A1 (de)

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Country Status (1)

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