DE19962105A1 - Harzmasse auf Propylenbasis - Google Patents
Harzmasse auf PropylenbasisInfo
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Abstract
Es wird eine Harzmasse auf Propylenbasis bereitgestellt, umfassend: DOLLAR A (i) etwa 70 bis 90 Gew.-% eines Propylenblockcopolymers und DOLLAR A (ii) etwa 30 bis 10 Gew.-% eines Harzes auf Ethylenbasis, wobei DOLLAR A (a) die Beziehung zwischen dem Formquellverhältnis (SR¶1¶) bei einer Schergeschwindigkeit von 6,08 s·-1· und dem Formquellverhältnis (SR¶2¶) bei einer Schergeschwindigkeit von 608 s·-1· folgende Formel (1) erfüllt; und DOLLAR A (b) die Beziehung zwischen Izod-Schlagfestigkeit (kJ/m·2·) bei einer Temperatur von 0 DEG C, Biegemodul (MPa) bei einer Temperatur von 23 DEG C und Trübungswert (%) die folgende Formel (2) erfüllt DOLLAR A SR¶2¶/SR¶1¶ etwa 1,10 (1) DOLLAR A Izod-Schlagfestigkeit x Biegemodul/Trübungswert >= etwa 200 (2).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Harzmasse auf Propylenbasis. Genauer
betrifft die vorliegende Erfindung eine Harzmasse auf Propylenbasis mit (i) ausgezeich
neter Ausgewogenheit zwischen Niedertemperatur-Schlagfestigkeit, Biegemodul (Steifig
keit) und Transparenz und (ii) ausgezeichneter Formbarkeit. Die Harzmasse auf Propy
lenbasis ist insbesondere zur Herstellung von Behältern durch Blasformen geeignet, wobei
die nach dem Verfahren erhaltenen Behälter nachstehend als "blasgeformte Behälter"
bezeichnet werden.
Propylenharze werden weitverbreitet zur Herstellung von Behältern für Artikel,
wie Detergenzien, Shampoos, Getränke, Nahrungsmittel und Arzneimittel, verwendet. Fast
alle Behälter werden durch Blasformen erhalten, wobei das Verfahren auf dem Fachgebiet
als Herstellungsverfahren für aus thermoplastischem Harz hergestellte Behälter allgemein
bekannt ist. Das Blasformen kann in (i) ein direktes Blasformverfahren unter Verwendung
eines heißen Schlauchvorformlings und (ii) ein Spritz-Streck-Blasformverfahren unter
Verwendung eines heißen Schlauchvorformlings oder eines kalten Schlauchvorformlings
klassifiziert werden. Das erstere Formverfahren ist ausgezeichnet in seiner Formstabilität
und den Kosten der Formvorrichtung, verglichen mit letzterem Formverfahren. Daher
werden viele der aus Polypropylenharz hergestellten Behälter nach dem ersteren
Formverfahren hergestellt.
Polypropylenharze weisen bei ausgezeichneter Wärmebeständigkeit, Steifigkeit
und Transparenz den Nachteil schlechter Schlagfestigkeit auf. Daher wurden bis jetzt
einige Zusammensetzungen vorgeschlagen, die in ihrer Schlagfestigkeit ohne nachteilige
Wirkung auf die ausgezeichnete Transparenz des Polypropylenharzes verbessert sind. Als
solche Zusammensetzungen sind eine Zusammensetzung, umfassend ein Polypropy
lenharz, ein lineares Polyethylen geringer Dichte und ein Ethylen-α-Olefin-Copolymer
elastomer (JP-B-5-88264); eine Copolymermasse auf Ethylenbasis, umfassend ein unter
Verwendung eines Metallocenkatalysators polymerisiertes Ethylen-α-Olefin-Copolymer
und ein kristallines Polyolefin (JP-A-8-283476); und eine Zusammensetzung bekannt,
umfassend ein Polypropylenharz und ein unter Verwendung eines Metallocenkatalysators
polymerisiertes Ethylen-α-Olefin-Copolymer (JP-A-9-31264). Jede der hier angegebenen
Druckschriften ist vollständig durch Bezugnahme eingeschlossen.
Jedoch weisen unter Verwendung einer der vorstehend erwähnten Zusammenset
zungen erhaltene blasgeformte Behälter das Problem auf, daß ihre als Fallbeständigkeit
ausgedrückte Schlagfestigkeit weit entfernt von einem zufriedenstellenden Maß ist.
Außerdem weisen die vorstehend erwähnten Zusammensetzungen an sich das
Problem auf, daß sie in ihrer Formbarkeit nicht zufriedenstellend sind. Es ändert sich
nämlich das Formquellverhältnis stark unter Bedingungen, bei denen sich die Scher
geschwindigkeit stark ändert, zum Beispiel, (i) wenn die Blasformbedingungen, wie der
Extruderausstoß, geändert werden, oder (ii) wenn der Düsenspalt geändert wird, um
ungleichmäßige Dicke zu verhindern, die durch den Abzug des Harzes bewirkt wird, oder
(iii) wenn der Düsenspalt geändert wird, um ungleichmäßige Dicke zu verhindern, die
durch die Form eines geformten Produkts bewirkt wird, und als Ergebnis wird die
Dickenabweichung eines Schlauchvorformlings erhöht.
Demgemäß ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Harzmasse auf
Propylenbasis mit sowohl (i) ausgezeichneter Ausgewogenheit zwischen Niedertempera
turschlägfestigkeit, Steifigkeit und Transparenz als auch (ii) ausgezeichneter Formbarkeit
bereitzustellen.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen blasgeformten Behälter
bereitzustellen, der aus der vorstehend erwähnten Harzmasse erhalten wird.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen blasgeformten Mehr
schichtbehälter bereitzustellen, der aus der vorstehend erwähnten Harzmasse erhalten wird.
Die Aufgaben der vorliegenden Erfindung können überraschenderweise mit einer
Harzmasse auf Propylenbasis gelöst werden, in der (i) die Formquellverhältnisse eine
bestimmte Beziehung erfüllen und (ii) Izod-Schlagfestigkeit, Biegemodul und Trübungs
wert eine andere bestimmte Beziehung erfüllen.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Harzmasse auf Propylenbasis bereit, umfas
send:
- a) etwa 70 bis 90 Gew.-% eines Propylenblockcopolymers; und
- b) etwa 30 bis 10 Gew.-% eines Harzes auf Ethylenbasis, wobei
- a) die Beziehung zwischen dem Formquellverhältnis (SR1) bei einer Scherge schwindigkeit von 6,08 s-1 und dem Formquellverhältnis (SR2) bei einer Scherge schwindigkeit von 608 s-1 folgende Formel (1) erfüllt; und
- b) die Beziehung zwischen Izod-Schlagfestigkeit (kJ/m2) bei einer Temperatur
von 0°C, Biegemodul (MPa) bei einer Temperatur von 23°C und Trübungswert (%) die
folgende Formel (2) erfüllt
SR2/SR1 etwa 1,10 (1)
Izod-Schlagfestigkeit x Biegemodul I Trübungswert etwa 200 (2).
Die vorliegende Erfindung stellt auch einen blasgeformten Behälter bereit, der die
vorstehend erwähnte Harzmasse auf Propylenbasis umfaßt.
Die vorliegende Erfindung stellt weiter einen blasgeformten Mehrschichtbehälter
bereit, der die vorstehend erwähnte Harzmasse auf Propylenbasis umfaßt.
Die erfindungsgemäße Harzmasse auf Propylenbasis umfaßt (i) eine Hauptmenge
eines Propylenblockcopolymers und (ii) eine kleinere Menge eines Harzes auf Ethylen
basis. Genauer umfaßt die vorliegende Erfindung (i) ein Propylenblockcopolymer in einer
Menge von etwa 70 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise etwa 72 bis 89 Gew.-% und stärker be
vorzugt etwa 75 bis 88 Gew.-%, und (ii) ein Harz auf Ethylenbasis in einer Menge von
etwa 30 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise etwa 28 bis 11 Gew.-% und stärker bevorzugt etwa
25 bis 12 Gew.-%, mit der Maßgabe, daß die Summe beider Bestandteile 100 Gew.-%
beträgt.
Der vorstehend erwähnte Begriff "Propylenblockcopolymer" bedeutet ein mit
einem Verfahren erhältliches Copolymer, das folgende Schritte umfaßt:
- 1. Erster Schritt: Polymerisieren von Propylen allein oder einem Gemisch von Propylen und Ethylen, bis der Gehalt eines Polymerbestandteils (Bestandteil A), der einen Gehalt an von Ethylen abgeleiteten sich wiederholenden Einheiten von etwa 0 bis 2 Gew.- % aufweist, etwa 70 bis 90 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Bestandteils A und des nachstehend definierten Bestandteils B, erreicht; und
- 2. Zweiter Schritt: Copolymerisieren von Propylen mit Ethylen in Gegenwart des im ersten Schritt hergestellten Bestandteils A, bis der Gehalt des Bestandteils B, der ein Propylen-Ethylen-Copolymer mit einem Gehalt an von Ethylen abgeleiteten sich wiederholenden Einheiten von etwa 15 bis 50 Gew.-% ist, etwa 10 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Bestandteile A und B, erreicht.
Der Gehalt des Bestandteils A im Propylenblockcopolymer beträgt vorzugsweise
etwa 75 bis 89 Gew.-% und stärker bevorzugt etwa 80 bis 88 Gew.-%, und der Gehalt an
von Ethylen abgeleiteten sich wiederholenden Einheiten im Bestandteil A beträgt vor
zugsweise nicht mehr als etwa 1 Gew.-%. Der Gehalt des Bestandteils B im Propylen
blockcopolymer beträgt vorzugsweise etwa 25 bis 11 Gew.-% und stärker bevorzugt etwa
20 bis 12 Gew.-% und der Gehalt an von Ethylen abgeleiteten sich wiederholenden Ein
heiten im Bestandteil B beträgt vorzugsweise etwa 20 bis 45 Gew.-% und stärker be
vorzugt etwa 25 bis 40 Gew.-%. Unter den vorstehend erwähnten Propylenblockcopoly
meren sind jene mit einem Schmelzindex (MFR) bei 230°C von höchstens etwa 2 g/10
min. vorzugsweise etwa 0,5 bis 1,8 g/10 min und stärker bevorzugt etwa 0,8 bis 1,6 g/10
min bevorzugt.
Der vorstehend erwähnte Begriff "Harz auf Ethylenbasis" bedeutet ein thermo
plastisches Polymer, das einen Gehalt an von Ethylen abgeleiteten sich wiederholenden
Einheiten von mindestens etwa 50 Gew.-% aufweist. Das thermoplastische Polymer um
faßt zum Beispiel ein Homopolymer von Ethylen, ein Copolymer von Ethylen mit einem
α-Olefin mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen und ein Copolymer von Ethylen mit mindestens
einem dritten Monomer. Beispiele des α-Olefins sind Propylen, Buten-1, 4-Methylpenten-1,
Hexen-1, Octen-1 und Decen-1. Beispiele des dritten Monomers sind konjugierte Diene,
wie Butadien und Isopren, nicht-konjugierte Diene, wie 1,4-Pentadien, Acrylsäure,
Acrylsäureester, wie Acrylsäuremethylester und Acrylsäureethylester, Methacrylsäure,
Methacrylsäureester, wie Methacrylsäuremethylester und Methacrylsäureethylester, und
Essigsäurevinylester.
Beispiele des Harzes auf Ethylenbasis sind Polyethylen geringer Dichte; Poly
ethylen ultrageringer Dichte; Polyethylen mittlerer Dichte; Polyethylen hoher Dichte; ein
Copolymer von Ethylen mit einem α-Olefin mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie Ethylen-
Propylen-Copolymer, Ethylen-Buten-1-Copolymer, Ethylen-4-Methylpenten-1-Copoly
mer, Ethylen-Hexen-1-Copolymer, Ethylen-Octen-1-Copolymer und Ethylen-Decen-1-
Copolymer; ein Copolymer von Ethylen mit einem konjugierten Dien, wie Butadien und
Isopren; ein Copolymer von Ethylen mit einem nicht-konjugierten Dien, wie 1,4-Penta
dien; ein Copolymer von Ethylen mit Acrylsäure, Methacrylsäure oder Essigsäurevinyl
ester; und ein Harz, erhalten durch Modifizieren, zum Beispiel Pfropfmodifizieren, der
vorstehend erwähnten Harze mit zum Beispiel einer α,β-ungesättigten Carbonsäure oder
ihrem Derivat, wie Acrylsäure und Acrylsäuremethylester, oder einer alicyclischen
Carbonsäure oder ihrem Derivat, wie Maleinsäureanhydrid.
Von diesen sind zum Beispiel die folgenden Harze (1) bis (3) und ihre Kombina
tionen bevorzugt:
- 1. Ein Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E1), erhalten durch Polymerisieren von Ethylen und einem α-Olefin in Gegenwart eines Metallocenkatalysators;
- 2. ein Polyethylen ultrageringer Dichte (E2); und
- 3. ein Harzgemisch des vorstehend in Punkt (1) erwähnten Ethylen-α-Olefin- Copolymers (E1) mit mindestens einem Harz auf Ethylenbasis, ausgewählt aus Polyethy len ultrageringer Dichte (E2), Polyethylen geringer Dichte (E3) und anderen Ethylen-α- Olefin-Copolymeren (E4) als das vorstehend erwähnte Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E1).
Der vorstehend erwähnte Begriff "Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E1)" bedeutet ein
Copolymer von Ethylen mit einem α-Olefin mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, das eine
Dichte von etwa 0,910 bis 0,930 g/cm3 aufweist. Die bevorzugte Obergrenze der Dichte be
trägt 0,929 g/cm3 und stärker bevorzugt 0,928 g/cm3. Beispiele des α-Olefins sind Pro
pylen, Buten-1, Penten-1, Hexen-1, 4-Methylpenten-1, Octen-1, Decen-1, Dodecen-1,
Tetradecen-1, Hexadecen-1 und Octadecen-1. Der Schmelzindex (MFR) bei 190°C des
Ethylen-α-Olefin-Copolymers (E1) beträgt vorzugsweise etwa 0,05 bis 50 g/10 min.
stärker bevorzugt etwa 0,1 bis 40 g/10 min und am stärksten bevorzugt 1 bis 30 g/10 min.
Das Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E1) kann vorzugsweise zum Beispiel durch Co
polymerisieren in der Gasphasen von Ethylen mit dem α-Olefin in Gegenwart eines Poly
merisationskatalysators (Metallocenkatalysators) hergestellt werden, der eine Übergangs
metallverbindung mit einem Rest mit einem Aniongerüst des Cyclopentadientyps aufweist
(JP-A-3-234717). Die vorstehend angegebene Druckschrift ist hier vollständig durch
Bezugnahme eingeschlossen.
Der vorstehend erwähnte Begriff "Polyethylen ultrageringer Dichte (E2)" bedeutet
ein Copolymer von Ethylen mit einem α-Olefin mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, das eine
Dichte von etwa 0,880 g/cm3 bis 0,910 g/cm3 (ausschließlich) aufweist. Die Dichte beträgt
vorzugsweise etwa 0,882 bis 0,909 g/cm3 und stärker bevorzugt etwa 0,908 g/cm3. Bei
spiele des α-Olefins sind die gleichen wie die für das vorstehende Ethylen-α-Olefin-
Copolymer (E1) aufgeführten. Der MFR bei 190°C des Polyethylens ultrageringer Dichte
(E2) beträgt vorzugsweise etwa 0,05 bis 50 g/10 min. stärker bevorzugt etwa 0,1 bis 40
g/10 min und am stärksten bevorzugt etwa 1 bis 30 g/10 min.
Der vorstehend erwähnte Begriff "Polyethylen geringer Dichte (E3)" bedeutet ein
Polyethylen mit einer Dichte von etwa 0,915 bis 0,930 g/cm3. Die Dichte beträgt vorzugs
weise etwa 0,916 bis 0,929 g/cm3 und stärker bevorzugt etwa 0,918 bis 0,929 g/cm3. Das
Polyethylen geringer Dichte (E3) kann durch Polymerisation von Ethylen gemäß einem
Hochdruckradikalpolymerisationsverfahren erhalten werden. Der MFR bei 190°C des
Polyethylens geringer Dichte (E3) beträgt vorzugsweise etwa 0,05 bis 50 g/10 min. stärker
bevorzugt etwa 0,1 bis 40 g/10 min und am stärksten bevorzugt etwa 1 bis 30 g/10 min.
Der vorstehend erwähnte Begriff "Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E4)" bedeutet ein
Copolymer von Ethylen mit einem α-Olefin mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, das eine
Dichte von etwa 0,910 bis 0,930 g/cm3 aufweist, mit der Maßgabe, daß das vorstehende
Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E1) ausgeschlossen ist. Die Dichte beträgt vorzugsweise
etwa 0,912 bis 0,929 g/cm3 und stärker bevorzugt etwa 0,915 bis 0,928 g/cm3. Beispiele
des α-Olefins sind die gleichen wie die für das vorstehende Ethylen-α-Olefin-Copolymer
(E1) aufgeführten. Der MFR bei 190°C des Ethylen-α-Olefin-Copolymers (E4) beträgt
vorzugsweise etwa 0,05 bis SO g/10 min. stärker bevorzugt etwa 0,1 bis 40 g/10 min und
am stärksten bevorzugt etwa 1 bis 30 g/10 min. Das Herstellungsverfahren für das
Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E4) ist nicht besonders beschränkt, mit der Maßgabe, daß
das Herstellungsverfahren für das Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E1), das eine Poly
merisation von Ethylen mit dem α-Olefin in Gegenwart eines Metallocenkatalysators
umfaßt, ausgeschlossen ist. Das Ethylen-α-Olefin-Copolymer (E4) kann zum Beispiel
durch Polymerisation von Ethylen mit dem α-Olefin in Gegenwart eines Ziegler-Natta-
Katalysators erhalten werden (JP-A-7-316220). Die hier angegebene Druckschrift ist
vollständig durch Bezugnahme eingeschlossen.
Der Wert der linken Seite in der Formel (1), d. h. SR2/SR1, beträgt vorzugsweise
höchstens etwa 1,09 und stärker bevorzugt höchstens etwa 1,08. Wenn der Wert der linken
Seite 1,10 übersteigt, kann die gewünschte Formbarkeit nicht erhalten werden. Genauer
kann unter den Bedingungen, daß die Schergeschwindigkeit in starkem Maße geändert ist,
zum Beispiel (i) wenn die Blasformbedingungen, wie der Extruderausstoß geändert
werden, oder (ii) wenn der Düsenspalt geändert wird, um ungleichmäßige Dicke zu ver
hindern, die durch den Abzug des Harzes bewirkt wird, oder (iii) wenn der Düsenspalt
geändert wird, um eine ungleichmäßige Dicke zu verhindern, die durch die Form eines
geformten Produkts bewirkt wird, das Formquellverhältnis in starkem Maße geändert
werden, und als Ergebnis kann die Dickenabweichung des erhaltenen Schlauch
vorformlings erhöht werden. Das Meßverfahren des Formquellverhältnisses ist nach
stehend beschrieben.
Der Wert der linken Seite in Formel (2), d. h. "Izod-Schlagfestigkeit × Biege
modul/Trübungswert" beträgt mindestens etwa 200, vorzugsweise mindestens etwa 250
und am stärksten bevorzugt mindestens etwa 300. Wenn der Wert der linken Seite geringer
als etwa 200 ist, ist der Erhalt der gewünschten Harzmasse auf Propylenbasis, die
ausgezeichnete Ausgewogenheit zwischen Niedertemperatur-Schlagfestigkeit, Steifigkeit
und Transparenz aufweist, nicht einfach. Das Meßverfahren der Izod-Schlagfestigkeit, des
Biegemoduls und des Trübungswerts ist nachstehend beschrieben.
Vom Gesichtspunkt (i) der weiteren Verbesserung der Transparenz der erfin
dungsgemäßen Harzmasse auf Propylenbasis und (ii) Verringerung der Zeit des Form
zyklus zur Herstellung geformter Produkte aus der erfindungsgemäßen Harzmasse kann
das in der vorliegenden Erfindung verwendete Propylenblockcopolymer oder Harz auf
Ethylenbasis in Kombination mit einem Kristallkeimbildner verwendet werden. Die ver
wendete Menge des Kristallkeimbildners beträgt allgemein etwa 0,01 bis 0,5 Gew.-Teile,
bezogen auf 100 Gew.-Teile der vorliegenden Harzmasse. Wenn die Menge etwa 0,5.
Gew.-Teile übersteigt, können die vorstehend erwähnten Wirkungen (i) und (ii) nicht
erlangt werden, woraus sich zusätzliche Kosten ergeben.
Beispiele des Keimbildners sind Keimbildner vom Sorbit-Typ, Keimbildner des
organischen Phosphat-Typs, Keimbildner des aromatischen Metallcarboxylat-Typs, wie
aromatisches Aluminium-p-tert-butylcarboxylat (wie Aluminium-p-tert-butylbenzoat, ab
gekürzt als PTBBA-Al), polymere Keimbildner, wie Polyvinylcycloalkane, und anorgani
sche Verbindungen, wie Talkum. Diese Keimbildner können jeweils allein oder in Kom
bination von zwei oder mehreren verwendet werden.
Zusätzlich kann das in der vorliegenden Erfindung verwendete Propylenblockco
polymer oder Harz auf Ethylenbasis in Kombination mit anorganischen Füllstoffen, wie
Talkum, Calciumcarbonat und Glimmer; Zusätzen, wie Neutralisationsmitteln, Antioxi
dationsmitteln, Wärmestabilisatoren, Gleitmitteln, UV-Absorptionsmitteln und Antista
tikmitteln; und Farbmitteln, wie Farbstoffen und Pigmenten, verwendet werden, sofern die
Aufgaben und Wirkungen der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt werden.
Das Herstellungsverfahren für die erfindungsgemäße Harzmasse ist nicht beson
ders beschränkt. Zum Beispiel kann die vorliegende Harzmasse durch Schmelzkneten der
jeweiligen Bestandteile mit einem auf dem Fachgebiet bekannten Knetwerk hergestellt
werden. Das Knetwerk umfaßt zum Beispiel einen Einschnecken-Knetextruder, Mehr
schnecken-Knetextruder oder einen Banbury-Mischer. Die Schmelzknetbedingungen sind
nicht besonders beschränkt, sofern keine Verschlechterung der Harzmasse durch die
Scherung des Schmelzknetens, zum Schmelzkneten zugeführte Wärme und durch die
Scherung des Schmelzknetens erhöhte Wärme auftritt. Vom Standpunkt der Verhinderung
einer Verschlechterung der Harzmasse ist wirksam, die Knettemperatur genau zu regeln
oder ein Antioxidationsmittel oder einen Wärmestabilisator zuzugeben.
Die erfindungsgemäße Harzmasse kann zu verschiedenen geformten Teilen mit auf
dem Fachgebiet bekannten verschiedenen Formverfahren geformt werden, zum Beispiel
durch Spritzformen, Kompressionsformen, Spritz-Kompressionsformen, T-Form-Folien
formen, orientierten Folienformen, Blasfolienformen, Plattenformen, Kalanderformen,
Luftdruckformen, Vakuumformen, Rohrformen, Profil-Extrusionsformen, Blasformen,
Spritz-Blasformen, Spritz-Streck-Blasformen und Laminierungsfonmen. Wie vorstehend
angegeben, ist jedoch die erfindungsgemäße Harzmasse auf Propylenbasis insbesondere
zur Herstellung eines Behälters durch Blasformen geeignet.
Die erfindungsgemäße Harzmasse kann mit einer auf dem Fachgebiet bekannten
Blasformvorrichtung zum Erhalt eines gewünschten blasgeformten Behälters geformt
werden. Zum Beispiel kann der blasgeformte Behälter mit einem Verfahren hergestellt
werden, das folgende Schritte umfaßt:
- a) Extrudieren der Harzmasse mit einem Extruder zum Erhalt eines Schmelz schlauchvorformlings;
- b) Legen des Schmelzschlauchvorformlings in eine Form mit einer ge wünschten Behälterform, wobei die Form mit einer Blasformvorrichtung versehen ist;
- c) Blasen von komprimiertem Gas in die Form zum Expandieren des Schlauchvorformlings in Richtung der Innenwand der Form; und
- d) Kühlen des erhaltenen Produkts zum Erhalt des blasgeformten Behälters.
Weiter kann die Harzmasse mit einer auf dem Fachgebiet bekannten Blasform
vorrichtung geformt werden, wobei ein blasgeformter Behälter erhalten wird, der eine mit
einem Seidensiebdruck, Offsetdruck, einem Schrumpfetikett, einem Dehnetikett oder
einem Etikett in der Form dekorierte Oberfläche aufweist. Zum Beispiel kann ein blasge
formter Behälter mit einer mit einem Etikett in der Form dekorierten Oberfläche mit einem
Verfahren hergestellt werden, das folgende Schritte umfaßt:
- a) Einbringen eines Etiketts in eine Form mit einer gewünschten Behälterform mittels Luftsaugen;
- b) Legen des Schlauchvorformlings in die Form, wobei der Schlauchvor formling durch Extrudieren der Harzmasse mit einem Extruder erhalten wird;
- c) Blasen von komprimiertem Gas in die Form zum Expandieren des Schlauchvorformlings in Richtung der Innenwand der Form; und
- d) Abkühlen des erhaltenen Produkts, wobei der blasgeformte Behälter erhal ten wird.
Ein solcher blasgeformter Behälter mit einer mit einem Etikett in der Form de
korierten Oberfläche ist ein besonders bevorzugter Behälter mit ausgezeichnetem Ausse
hen, da kein Unterschied im Niveau zwischen der Etikettenoberfläche und der Behälter
oberfläche besteht.
Außerdem kann unter Verwendung der erfindungsgemäßen Harzmasse ein blas
geformter Mehrschichtbehälter mit zwei oder mehr Schichten ebenfalls erhalten werden.
Ein solcher blasgeformter Mehrschichtbehälter umfaßt zum Beispiel (i) einen blasge
formten Zweischichtbehälter mit einem Aussehen wie gefrostetes Glas, wobei der Behälter
eine Außenschicht, umfassend eine durch Mischen eines statistischen Ethylen-Propylen-
Copolymers mit einem mit einem Niederdruckverfahren hergestellten Polyethylen hoher
Dichte hergestellte Harzmasse, und eine die erfindungsgemäße Harzmasse umfassende
Innenschicht aufweist, und (ii) einen blasgeformten Dreischichtbehälter mit ausge
zeichneter Gassperreigenschaft, wobei der Behälter die erfindungsgemäße Harzmasse um
fassende Außen- und Innenschichten und eine ein Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
umfassende Zwischenschicht aufweist.
Der vorstehend erwähnte blasgeformte Mehrschichtbehälter kann eine ein wie
derverwendetes Harz umfassende Schicht aufweisen, wobei das Harz durch Pulversieren
von während dem Blasformverfahren als Nebenprodukt gebildeten Graten erhalten wird.
Ein solches wiederverwendetes Harz kann in Kombination mit anderen Harzen verwendet
werden.
Aus der erfindungsgemäßen Harzmasse erhaltene blasgeformte Behälter können in
einem weiten Bereich für flüssige Güter des täglichen Bedarfs, wie Shampoos, Haar
pflegemittel, Kosmetika, Detergenzien und Desinfektionsmittel; für flüssige Nahrungs
mittel, wie Softdrinks, Wasser und Gewürze; für verschiedene Chemikalien und für In
dustrieflüssigkeiten verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung wird im einzelnen in bezug auf die folgenden Beispiele
veranschaulicht, die für den Bereich der vorliegenden Erfindung nicht einschränkend sind.
Die in den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendeten Bestim
mungsverfahren sind folgende.
In bezug auf das Propylenblockcopolymer und die Harzmasse auf Propylenbasis
wurde er bei 230°C gemäß JIS K7210, Bedingung Nr. 14 gemessen. In bezug auf das Harz
auf Ethylenbasis wurde er bei 190°C gemäß JIS K6760 gemessen.
Gemessen gemäß JIS K6760.
Gemessen bei 230°C gemäß JIS K7199 unter Verwendung von CAPIROGRAPH-
1B (Handelsname eines Kapillarrheometers, hergestellt von Toyoseiki Sesakusho Co.,
Ltd.), das eine Kapillare mit 1 mm Durchmesser und 40 mm Länge aufweist.
Gemessen gemäß JIS K7110 unter Verwendung einer Testprobe, die in einem
Thermostaten bei 0°C für mehr als 24 Stunden aufbewahrt worden war.
Gemessen gemäß JIS K7106.
Gemessen gemäß JIS K7105 unter Verwendung einer mit folgendem Verfahren
hergestellten Harzplatte mit 1 mm Dicke:
- 1. Einbringen des Harzes zwischen Metallplatten und Vorerwärmen des Har zes für 5 Minuten auf 230°C unter einem Druck von nicht mehr als 5 kg f/cm2 mit einer Heißpresse;
- 2. schnelles Zusammenpressen des vorstehend (1) erhaltenen vorerwärmten Harzes mit den Metallplatten für 5 Minuten bei 230°C unter einem Druck von 50 kg f/cm2 mit der Heißpresse; und
- 3. schnelles Zusammenpressen des vorstehend (2) erhaltenen Harzes mit den Metallplatten für 5 Minuten bei 30°C unter einem Druck von 20 kg f/cm2 mit einer an deren Kühlpresse, wobei eine Harzplatte mit 1 mm Dicke erhalten wird.
Die in den Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendeten Polymere sind fol
gende.
NOBLEN, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestelltes
Copolymer. Das Copolymer umfaßt die vorstehend definierten Bestandteile A und B und
weist (1) einen Gehalt an von Ethylen abgeleiteten sich wiederholenden Einheiten im
Bestandteil A von 0 Gew.-%, (2) einen Gehalt an von Ethylen abgeleiteten sich wieder
holenden Einheiten im Bestandteil B von 38 Gew.-%, (3) einen Anteil des Bestandteils B
im Copolymer von 15,5 Gew.-% und (4) einen MFR von 1,3 g/10 min auf.
SUMIKATHENE E FV404, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical Co.,
Ltd. hergestelltes Ethylen-Hexen-1-Copolymer. Das Copolymer wird durch Copo
lymerisieren von Ethylen mit Hexen-1 in Gegenwart eines Metallocenkatalysators herge
stellt und weist eine Dichte von 0,927 g/cm3 und einen MFR von 4,0 g/10 min auf.
EXCELLEN VL VL400, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical Co., Ltd.
hergestelltes Ethylen-Buten-1-Copolymer (Polyethylen ultrageringer Dichte), das eine
Dichte von 0,900 g/cm3 und einen MFR von 5,0 g/10 min aufweist.
SUMIKATHENE L405, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical Co., Ltd.
gemäß dem Hochdruckverfahren hergestelltes Polyethylen geringer Dichte, das eine
Dichte von 0,923 g/cm3 und einen MFR von 3,7 g/10 min aufweist.
SUMIKATHENE a GZ802, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical
Co., Ltd. hergestelltes Ethylen-Hexen-1-Copolymer, das eine Dichte von 0,927 g/cm3 und
einen MFR von 30 g/10 min aufweist.
SUMIKATHENE G801, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical Co., Ltd.
gemäß einem Hochdruckverfahren hergestelltes Polyethylen geringer Dichte, das eine
Dichte von 0,918 g/cm3 und einen MFR von 20 g/10 min aufweist.
NOBLEN S131, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical Co., Ltd. her
gestelltes Copolymer, das einen Gehalt einer von Ethylen abgeleiteten sich wiederho
lenden Einheit von 5 Gew.-% und einen MFR von 1,3 g/10 min aufweist.
NOBLEN YE101, Handelsname für ein von Sumitomo Chemical Co., Ltd. her
gestelltes Polymer, das einen MFR von 1,0 g/10 min aufweist.
83 Gew.-Teile des Propylenblockcopolymers (a) und 17 Gew.-Teile des Harzes auf
Ethylenbasis (a) wurden bei 250°C unter einer Schneckenumdrehungsgeschwindigkeit von
100 Upm mit einem Einschneckenextruder mit einem Schneckendurchmesser von 65 mm
schmelzgeknetet (siehe Tabelle 1, wobei der Mischanteil auf das Gewicht bezogen ist),
wobei eine Harzmasse auf Propylenbasis erhalten wurde. Die erhaltene Harzmasse auf
Propylenbasis wies einen MFR = 1,6 g/10 min. SR1 = 1,59, SR2 = 1,60 und SR2/SR1 =
1,60/1,59 = 1,01 auf (siehe Tabelle 3).
Es wurde auch festgestellt, daß die Harzmasse auf Propylenbasis eine Izod-
Schlagfestigkeit von 54 kJ/m2, ein Biegemodul von 850 MPa und einen Trübungswert von
87% aufwies, und daher beträgt Izod-Schlagfestigkeit × Biegemodul/Trübungswert = 54 ×
850/87 = 527 (siehe Tabelle 4).
Die Harzmasse auf Propylenbasis wurde bei einer Formtemperatur von 230°C und
einem Extruderausstoß von 20 kg/Std. mit einer Blasformvorrichtung, Typ NB3B,
hergestellt von The Japan Steel Works, Ltd., und einem Schneckendurchmesser von 50
mm extrudiert, wobei ein heißer Schlauchvorformling erhalten wurde. Der heiße
Schlauchvorformling wurde zwischen auf 20°C gehaltene Formen gelegt und dann Luft
mit einem Druck von 6 kg f/cm2 12 Sekunden eingeblasen, wobei ein elliptischer blasge
formter Behälter mit engem Hals erhalten wurde. Der Behälter wies ein Gewicht von 30 g,
eine Seitenwanddicke von etwa 0,7 mm und ein Volumen von 500 ml auf. Die Form
barkeit der Harzmasse auf Propylenbasis zu dem blasgeformten Behälter war ausge
zeichnet, und der erhaltene Behälter wies eine ausgezeichnete Ausgewogenheit zwischen
Transparenz, Steifigkeit und Fallbeständigkeit (Schlagfestigkeit) auf.
Das Propylenblockcopolymer (a) und eines oder zwei Harze auf Ethylenbasis,
ausgewählt aus den Harzen auf Ethylenbasis (a) bis (d), wurden im jeweiligen Mischanteil,
wie in Tabelle 1 gezeigt, auf ähnliche Weise zu der von Beispiel 1 schmelzgeknetet, wobei
die jeweiligen Harzmassen auf Propylenbasis erhalten wurden. Die auf ähnliche Weise zu
der von Beispiel 1 gemessenen physikalischen Eigenschaften sind in den Tabellen 3 und 4
aufgeführt. In jedem der Beispiele 2 bis 5 war die Formbarkeit jeder erhaltenen Harzmasse
auf Propylenbasis zu dem blasgeformten Behälter ausgezeichnet, und der erhaltene
Behälter wies ausgezeichnete Ausgewogenheit zwischen Transparenz, Steifigkeit und
Fallbeständigkeit (Schlagfestigkeit) auf.
Nur das Propylenblockcopolymer (a) wurde schmelzgeknetet, wobei ein geknetetes
Produkt auf ähnliche Weise zu der von Beispiel 1 erhalten wurde (siehe Tabelle 2, wobei
der Mischanteil auf das Gewicht bezogen ist). Die durch Beurteilen des erhaltenen
gekneteten Produkts auf ähnliche Weise zu der in Beispiel erhaltenen Ergebnisse sind in
den Tabellen 3 und 4 gezeigt. Das geknetete Produkt wurde geformt, wobei auf ähnliche
Weise zu Beispiel 1 ein blasgeformter Behälter erhalten wurde. Die Formbarkeit war nicht
ausgezeichnet, und es wurde festgestellt, daß der blasgeformte Behälter schlechter in der
Transparenz und Schlagfestigkeit war.
Nur das statistische Propylen-Ethylen-Copolymer (a) wurde schmelzgeknetet,
wobei ein geknetetes Produkt auf ähnliche Weise zu der von Beispiel 1 erhalten wurde.
Die durch Beurteilen des erhaltenen gekneteten Produkts auf ähnliche Weise zu der von
Beispiel 1 erhaltenen Ergebnisse sind in den Tabellen 3 und 4 gezeigt. Das geknetete
Produkt wurde geformt, wobei auf ähnliche Weise zu Beispiel 1 ein blasgeformter Be
hälter erhalten wurde. Die Formbarkeit war nicht ausgezeichnet, und es wurde festgestellt,
daß der blasgeformte Behälter schlechter in der Steifigkeit und Schlagfestigkeit war.
Das statistische Propylen-Ethylen-Copolymer (a), das Harz auf Ethylenbasis (b)
und das Harz auf Ethylenbasis (c) wurden in einem Mischanteil, wie in Tabelle 2 gezeigt,
auf ähnliche Weise zu Beispiel 1 schmelzgeknetet, wobei eine Harzmasse erhalten wurde.
Die durch Beurteilen der Harzmasse auf ähnliche Weise zu der von Beispiel 1 erhaltenen
Ergebnisse sind in den Tabellen 3 und 4 aufgeführt. Die Harzmasse wurde geformt, wobei
ein blasgeformter Behälter auf ähnliche Weise zu Beispiel 1 erhalten wurde. Die
Formbarkeit davon war nicht ausgezeichnet, und es wurde festgestellt, daß der erhaltene
Behälter schlechter in seiner Steifigkeit und Schlagfestigkeit war.
Das Propylenhomopolymer (a), das Harz auf Ethylenbasis (b) und das Harz auf
Ethylenbasis (c) wurden in einem in Tabelle 2 gezeigten Mischanteil auf ähnliche Weise
zu der von Beispiel 1 schmelzgeknetet, wobei eine Harzmasse erhalten wurde. Die durch
Beurteilen der Harzmasse auf ähnliche Weise zu der von Beispiel 1 erhaltenen Ergebnisse
sind in den Tabellen 3 und 4 aufgeführt. Die Harzmasse wurde geformt, wobei ein
blasgeformter Behälter auf ähnliche Weise zu Beispiel 1 erhalten wurde. Die Formbarkeit
davon war nicht ausgezeichnet, und es wurde festgestellt, daß der erhaltene Behälter
schlechter in seiner Schlagfestigkeit war.
Das Propylenblockcopolymer (a) und ein oder zwei Harze auf Ethylenbasis, aus
gewählt aus Harzen auf Ethylenbasis (b) bis (e) wurden in einem Mischanteil, wie in Ta
belle 2 gezeigt, auf ähnliche Weise zu der in Beispiel 1 schmelzgeknetet, wobei jeweils
Harzmassen erhalten wurden. Die durch Beurteilen der Harzmassen auf ähnliche Weise zu
Beispiel 1 erhaltenen Ergebnisse sind in den Tabellen 3 und 4 aufgeführt. Jede Harzmasse
wurde geformt, wobei ein blasgeformter Behälter auf ähnliche Weise zu der von Beispiel 1
erhalten wurde. In jedem Fall war die Formbarkeit nicht ausgezeichnet, und es wurde
festgestellt, daß der erhaltene Behälter schlechter in sowohl der Transparenz, Steifigkeit
als auch Schlagfestigkeit war.
Claims (10)
1. Harzmasse auf Propylenbasis, umfassend:
- a) etwa 70 bis 90 Gew.-% eines Propylenblockcopolymers; und
- b) etwa 30 bis 10 Gew.-% eines Harzes auf Ethylenbasis, wobei
- a) die Beziehung zwischen dem Formquellverhältnis (SR1) bei einer Scherge schwindigkeit von 6,08 s-1 und dem Formquellverhältnis (SR2) bei einer Schergeschwindigkeit von 608 s-1 folgende Formel (1) erfüllt; und
- b) die Beziehung zwischen Izod-Schlagfestigkeit (kJ/m2) bei einer Temperatur
von 0°C, Biegemodul (MPa) bei einer Temperatur von 23°C und Trü
bungswert (%) die folgende Formel (2) erfüllt
SR2/SR1 ≦ etwa 1,10 (1)
Izod-Schlagfestigkeit × Biegemodul/Trübungswert etwa 200 (2).
2. Harzmasse auf Propylenbasis nach Anspruch 1, wobei das Propylenblockcopoly
mer einen Schmelzindex von höchstens etwa 2 g/10 min bei einer Temperatur von
230°C aufweist.
3. Harzmasse auf Propylenbasis nach Anspruch 1, wobei das Harz auf Ethylenbasis
ein durch Polymerisation von Ethylen mit einem α-Olefin in Gegenwart eines
Metallocenkatalysators erhaltenes Ethylen-α-Olefin-Copolymer umfaßt.
4. Harzmasse auf Propylenbasis nach Anspruch 1, wobei das Harz auf Ethylenbasis
ein Polyethylen ultrageringer Dichte umfaßt.
5. Harzmasse auf Propylenbasis nach Anspruch 1, wobei das Harz auf Ethylenbasis
ein Harzgemisch umfaßt aus:
- a) einem Ethylen-α-Olefin-Copolymer, erhalten durch Polymerisation von Ethylen mit einem α-Olefin in Gegenwart eines Metallocenkatalysators; und
- b) mindestens ein Harz auf Ethylenbasis, ausgewählt aus Polyethylen ultra geringer Dichte, Polyethylen geringer Dichte und einem zu dem Ethylen-α-Olefin- Copolymer von Abschnitt (i) verschiedenem Ethylen-α-Olefin-Copolymer.
6. Harzmasse auf Propylenbasis nach Anspruch 5, wobei das Polyethylen geringer
Dichte gemäß Hochdruckradikalpolymerisation hergestellt wird.
7. Harzmasse auf Propylenbasis nach Anspruch 1, wobei die Masse weiter einen
kristallinen Keimbildner in einer Menge von etwa 0,01 bis 0,5 Gew.-Teilen, be
zogen auf 100 Gew.-Teile der Masse, umfaßt.
8. Blasgeformter Behälter, umfassend eine Harzmasse auf Propylenbasis, umfassend:
- a) etwa 70 bis 90 Gew.-% eines Propylenblockcopolymers; und
- b) etwa 30 bis 10 Gew.-% eines Harzes auf Ethylenbasis, wobei
- a) die Beziehung zwischen dem Formquellverhältnis (SR1) bei einer Scherge schwindigkeit von 6,08 s-1 und dem Formquellverhältnis (SR2) bei einer Schergeschwindigkeit von 608 s-1 folgende Formel (1) erfüllt; und
- b) die Beziehung zwischen Izod-Schlagfestigkeit (kJ/m2) bei einer Temperatur
von 0°C, Biegemodul (MPa) bei einer Temperatur von 23°C und Trü
bungswert (%) die folgende Formel (2) erfüllt
SR2/SR1 etwa 1,10 (1)
Izod-Schlagfestigkeit × Biegemodul/Trübungswert etwa 200 (2).
9. Blasgeformter Behälter nach Anspruch 8, wobei der Behälter ein Etikett in der
Form auf seiner Oberfläche aufweist.
10. Blasgeformter Mehrschichtbehälter, umfassend mindestens eine Schicht, die eine
Harzmasse auf Propylenbasis enthält, umfassend:
- a) etwa 70 bis 90 Gew.-% eines Propylenblockcopolymers; und
- b) etwa 30 bis 10 Gew.-% eines Harzes auf Ethylenbasis, wobei
- a) die Beziehung zwischen dem Formquellverhältnis (SR1) bei einer Scherge schwindigkeit von 6,08 s-1 und dem Formquellverhältnis (SR2) bei einer Schergeschwindigkeit von 608 s-1 folgende Formel (1) erfüllt; und
- b) die Beziehung zwischen Izod-Schlagfestigkeit (kJ/m2) bei einer Temperatur
von 0°C, Biegemodul (MPa) bei einer Temperatur von 23°C und Trü
bungswert (%) die folgende Formel (2) erfüllt
SR2/SR1 ≦ etwa 1,10 (1)
Izod-Schlagfestigkeit × Biegemodul/Trübungswert etwa 200 (2).
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