DE19962800A1 - Sitzgurtsystem - Google Patents
SitzgurtsystemInfo
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Abstract
Kurz zusammengefaßt wird mit der Erfindung ein Sitzgurtsystem zur Verfügung gestellt, das in völlig ausreichendem Maße die Sicherheit und den Komfort für einen Insassen, beispielsweise den Fahrer, wirksam sicherstellt. Im einzelnen umfaßt ein bevorzugtes Sitzgurtsystem 1 der Erfindung eine Sitzgurteinzieheinrichtung 2, eine Spannungsreguliereinrichtung 3 zum Regulieren der auf den Sitzgurt ausgeübten Spannung durch Regulieren der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 und eine CPU 4 zum Regulieren der Spannungsreguliereinrichtung 3, so, daß eine gewünschte Spannung erhalten wird. Mit der CPU 4 sind ein Kollisionsvoraussagemittel 5, ein Überschlagdetektionsmittel 6, ein Fahrerzustandsdetektionsmittel 7, ein Demonstrationsmittel 8, ein In-Kenntnis-Setzungs-Mittel 9 zum In-Kenntnis-Setzen eines Passagiers durch die auf den Sitzgurt ausgeübte Spannung und ein Regulierbedingungs- bzw. -zustandseinstellungsmittel 10 verbunden. Basierend auf Ausgangssignalen von den obigen Mitteln 5, 6, 7, 8, 9 und 10 betätigt die CPU 4 die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend, daß diese die Gurtspannung reguliert, so daß dadurch der Insasse geschützt wird und dem Insassen Information durch Fühlen der Gurtspannung zur Kenntnis gebracht wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sitzgurtsystem, das in
einem Fahrzeug, wie beispielsweise einem Kraftfahrzeug, zum
Zurückhalten und Schützen eines Insassen mittels eines Sitz
gurts installiert ist, und mehr im besonderen betrifft die
Erfindung ein Sitzgurtsystem, das mit einer Gurtregulierein
richtung zum Regulieren der auf den Sitzgurt wirkenden Gurt
spannung so vorgesehen ist, daß diese der Fahrsituation eines
Fahrzeugs entspricht.
Es sei zunächst darauf hingewiesen, daß im Rahmen der vorlie
genden Beschreibung, Ansprüche und Zeichnungsbeschriftungen
der Begriff "Regulieren" für sich und in Wortzusammensetzun
gen als zusammenfassender Begriff für "Steuern und/oder Re
geln" verwendet wird, um die vorliegende Beschreibung, die
Ansprüche und die Beschriftung der Zeichnungen besser lesbar
zu machen, und zwar gilt das für alle Arten des Gebrauchs des
Begriffs "Regulieren" und dessen Wortzusammensetzungen,
gleichgültig, ob es sich hierbei beispielsweise um substanti
vische, verbale oder sonstige Gebrauchsarten handelt; so ist
z. B. im Rahmen der vorliegenden Beschreibung, Ansprüche und
Zeichnungen unter einer "Reguliereinrichtung" eine "Steuer-
und/oder Regeleinrichtung" zu verstehen, und auch ein "Regu
lierer" oder "Regulator" ist eine "Steuer- und/oder Regelein
richtung".
Außerdem sei darauf hingewiesen, daß der Begriff "System" im
Rahmen der vorliegenden Beschreibung, Ansprüche und Zeichnun
gen zusammenfassend für die Begriffe "System, Anordnung und/
oder Einrichtung" verwendet wird, und daß ferner der Begriff
"Mittel" zusammenfassend für "Mittel, Einrichtung(en), Anord
nung(en) und/oder Maßnahme(n)" steht.
Es sei nun als nächstes die der vorliegenden Erfindung ver
wandte bzw. am nächsten kommende Technik erläutert:
Ein Sitzgurtsystem, das in einem Fahrzeug installiert ist, wie einem Kraftfahrzeug, umfaßt eine Sitzgurteinzieheinrich tung. Im allgemeinen spannt die Sitzgurteinzieheinrichtung den Sitzgurt immer in der Sitzgurtaufwickelrichtung vor, und zwar meistens mittels einer Spiralfeder, so daß der Sitzgurt auf dem Körper des Insassen sitzt bzw. sich dem Körper des Insassen anpaßt, und weiterhin dient die Sitzgurteinziehein richtung dazu, den Sitzgurt, wenn er nicht benutzt wird, auf zuwickeln, so daß der Sitzgurt in der Sitzgurteinzieheinrich tung aufgenommen und aufbewahrt wird. Außerdem stoppt die Sitzgurteinzieheinrichtung das Ausziehen des Sitzgurts im Nötfall, wie bei einer Fahrzeugkollision, so daß dadurch eine Vorwärtsbewegung des mit dem Sitzgurt angeschnallten Insassen aufgrund von dessen Trägheit verhindert wird.
Ein Sitzgurtsystem, das in einem Fahrzeug installiert ist, wie einem Kraftfahrzeug, umfaßt eine Sitzgurteinzieheinrich tung. Im allgemeinen spannt die Sitzgurteinzieheinrichtung den Sitzgurt immer in der Sitzgurtaufwickelrichtung vor, und zwar meistens mittels einer Spiralfeder, so daß der Sitzgurt auf dem Körper des Insassen sitzt bzw. sich dem Körper des Insassen anpaßt, und weiterhin dient die Sitzgurteinziehein richtung dazu, den Sitzgurt, wenn er nicht benutzt wird, auf zuwickeln, so daß der Sitzgurt in der Sitzgurteinzieheinrich tung aufgenommen und aufbewahrt wird. Außerdem stoppt die Sitzgurteinzieheinrichtung das Ausziehen des Sitzgurts im Nötfall, wie bei einer Fahrzeugkollision, so daß dadurch eine Vorwärtsbewegung des mit dem Sitzgurt angeschnallten Insassen aufgrund von dessen Trägheit verhindert wird.
In einem konventionellen Sitzgurtsystem ist der Sitzgurt im
mer in der Gurtaufwickelrichtung vorgespannt, ohne daß die
Gurtspannung reguliert wird. Daher wird die für das Ausziehen
des Sitzgurts erforderliche Kraft für eine leichte Handhabung
des Sitzgurts zu groß bzw. ziemlich unbequem und lästig. Au
ßerdem kommt es, da ein mit dem Sitzgurt angeschnallter In
sasse durch die Federkraft der Sitzgurteinzieheinrichtung
ziemlich stark bzw. hart festgezogen wird, wenn der Insasse
den Sitzgurt anlegt, dazu, daß ein solcher Insasse das Gefühl
der Bedrängtheit bzw. Beklemmung hat.
Es ist daher in der japanischen ungeprüften Patentveröffent
lichung H09-132113 vorgeschlagen worden, die Gurtspannung zu
regulieren, um den Komfort dadurch zu verbessern, daß die
Kraft, die für das Ausziehen des Sitzgurts zu dessen Anlegen
erforderlich ist, vermindert wird, und daß die auf den Sitz
gurt wirkende Spannung im normalen Anlegezustand des Sitz
gurts auf einen relativ kleinen Wert eingestellt wird, sowie
außerdem die Sicherheit des betreffenden Insassen zu verbes
sern, indem die Spannung auf einen relativ großen Wert einge
stellt wird, wenn durch ein Kollisionsvorsagemittel festge
stellt wird, daß eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht,
daß es mit dem Fahrzeug zu einer Kollision kommt.
Gemäß diesem Sitzgurtsystem kann die Gurtspannung entspre
chend der Fahrsituation des Fahrzeugs reguliert werden, wo
durch ein wirksamer Schutz des jeweiligen Insassen erwartet
werden kann.
Als nächstes seien wesentliche Probleme erläutert, die mit
der vorliegenden Erfindung gelöst werden sollen:
In dem Sitzgurtsystem gemäß der vorgenannten Veröffentlichung wird eine Regulierung der Gurtspannung nur angewandt, wenn der betreffende Insasse den Sitzgurt auszieht, wenn dieser Insasse den Sitzgurt anlegt und wenn durch ein Kollisionsvor aussagemittel festgestellt wird, daß eine hohe Wahrschein lichkeit dafür besteht, daß das Fahrzeug in eine Kollision verwickelt wird. Jedoch ist eine Regulierung der Gurtspannung nicht nur in den vorerwähnten Situationen erforderlich und/ oder wünschenswert, sondern vielmehr auch in anderen Situa tionen, während der betreffende Insasse in das Fahrzeug ein steigt, während das Fahrzeug fährt und dergleichen. Daher kann man kaum sagen, daß das konventionelle Sitzgurtsystem vollständig die erwünschte Sicherheit und Kompatibilität für den jeweiligen Insassen aufweist.
In dem Sitzgurtsystem gemäß der vorgenannten Veröffentlichung wird eine Regulierung der Gurtspannung nur angewandt, wenn der betreffende Insasse den Sitzgurt auszieht, wenn dieser Insasse den Sitzgurt anlegt und wenn durch ein Kollisionsvor aussagemittel festgestellt wird, daß eine hohe Wahrschein lichkeit dafür besteht, daß das Fahrzeug in eine Kollision verwickelt wird. Jedoch ist eine Regulierung der Gurtspannung nicht nur in den vorerwähnten Situationen erforderlich und/ oder wünschenswert, sondern vielmehr auch in anderen Situa tionen, während der betreffende Insasse in das Fahrzeug ein steigt, während das Fahrzeug fährt und dergleichen. Daher kann man kaum sagen, daß das konventionelle Sitzgurtsystem vollständig die erwünschte Sicherheit und Kompatibilität für den jeweiligen Insassen aufweist.
Die vorliegende Erfindung wurde unter den vorerwähnten Um
ständen bzw. Gesichtspunkten gemacht, und die Aufgabe der Er
findung ist es insbesondere, ein Sitzgurtsystem zur Verfügung
zu stellen, das wirksamer und vollständiger die Sicherheit
des oder der Insassen gewährleisten kann und hinsichtlich des
oder der Insassen und dessen bzw. deren Bedürfnisse wirksamer
und vollständiger kompatibel ist.
Zur Lösung der obigen Probleme wird mit der Erfindung gemäß
dem Anspruch 1 ein Sitzgurtsystem zur Verfügung gestellt, das
wenigstens eine Spannungssteuer- und/oder -regeleinrichtung
zum Steuern und/oder Regeln der Gurtspannung auf einen bzw.
in einem Sitzgurt hat, wobei das Sitzgurtsystem dadurch ge
kennzeichnet ist, daß es folgendes umfaßt: ein Insassenzu
standsdetektionsmittel zum Detektieren des Zustands eines In
sassen, der den Gurt angelegt hat, und zum Ausgeben eines De
tektionssignals; und eine Zentralverarbeitungseinheit bzw.
Zentraleinheit (CPU) zum Steuern und/oder Regeln der Span
nungssteuer- und/oder -regeleinrichtung, basierend auf dem
Detektionssignal von dem Insassenzustandsdetektionsmittel.
Außerdem zeichnet sich die Erfindung gemäß dem Anspruch 2 da
durch aus, daß der Zustand des Insassen durch wenigstens ei
nen der folgenden Parameter angegeben wird: die Herzfrequenz,
den Blutdruck, die Körpertemperatur und das bioelektrische
Potential des Insassen; und daß die CPU die Spannungssteuer-
und/oder -regeleinrichtung in einer solchen Art und Weise
steuert und/oder regelt, daß die Gurtspannung mit bzw. bei
Erhöhung des Werts von einem oder mehreren der Parameter er
höht wird.
Weiter zeichnet sich die Erfindung gemäß dem Anspruch 3 da
durch aus, daß der Insasse, welcher den Sitzgurt angelegt
hat, ein Fahrer bzw. Führer des Fahrzeugs ist, und daß der
Zustand des Insassen durch die Aktion(en) für das Betätigen
oder Führen des Fahrzeugs angegeben wird.
Darüber hinaus zeichnet sich die Erfindung gemäß dem Anspruch
4 dadurch aus, daß die genannte Aktion für das Betätigen oder
Führen des Fahrzeugs wenigstens einer der folgenden Parameter
ist: Geschwindigkeit, mit der das Gaspedal freigegeben wird;
Geschwindigkeit der Pedalbetätigung eines oder des Bremspe
dals; Kraft, die auf das Bremspedal ausgeübt wird, und Lenk
winkel; und worin die CPU die Spannungssteuer- und/oder -re
geleinrichtung in einer solchen Art und Weise steuert und/
oder regelt, daß die Gurtspannung bei oder mit der Zunahme
des Werts von einem oder mehreren der Parameter erhöht wird.
Weiterhin ist die Erfindung gemäß dem Anspruch 5 ein Sitz
gurtsystem, das wenigstens eine Spannungssteuer- und/oder -re
geleinrichtung zum Steuern und/oder Regeln der Gurtspannung
auf einen oder in einem Sitzgurt hat, worin mehrere vorbe
stimmte Modi oder Betriebsweisen, die unterschiedliche Gurt
spannungen haben, für die Gurtspannungssteuerung und/oder
-regelung eingestellt werden oder einstellbar sind, wobei das
Sitzgurtsystem dadurch gekennzeichnet ist, daß es folgendes
umfaßt: ein Demonstrationsmittel zum Ausgeben eines Simulati
onssignals für einen der Modi oder eine der Betriebsweisen,
wenn der eine Modus oder die eine Betriebsweise durch den In
sassen, der den Sitzgurt angelegt hat, gewählt wird oder ist;
und eine Zentralverarbeitungseinheit bzw. Zentraleinheit
(CPU) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/
oder -regeleinrichtung, basierend auf dem Simulationssignal
von dem Demonstrationsmittel, um die Gurtspannung entspre
chend dem Modus oder der Betriebsweise, der bzw. die durch
das Simulationssignal angegeben wird, einzustellen.
Außerdem zeichnet sich die Erfindung gemäß dem Anspruch 6 da
durch aus, daß die für die Spannungssteuerung und/oder -re
gelung eingestellten Modi oder Betriebsweisen wenigstens fol
gende sind: ein Komfortmodus oder eine Komfortbetriebsweise,
in welcher der Insasse/die Insassin keinen Druck oder nur ei
nen geringfügigen Druck auf seinem oder ihrem Körper fühlt,
wenn der Insasse/die Insassin den Sitzgurt angelegt hat; so
wie ein Warnmodus oder eine Warnbetriebsweise, der bzw. die
einzustellen ist, wenn festgestellt wird, daß ein Objekt nä
herkommt, aber die Kollision mit dem Objekt vermieden werden
kann; und ein Vor-Rückwickelmodus oder einer Vor-Rückwickel
betriebsweise, der bzw. die einzustellen ist, wenn festge
stellt wird, daß ein Objekt näherkommt und die Kollision mit
dem Objekt nicht vermieden werden kann; und worin die CPU die
Spannungssteuer- und/oder -regeleinrichtung so steuert
und/oder regelt, daß die Gurtspannung entsprechend demjenigen
Modus oder derjenigen Betriebsweise eingestellt wird, der
bzw. die von den genannten Modi oder Betriebsweisen einge
stellt worden ist.
Darüber hinaus ist die Erfindung gemäß dem Anspruch 7 ein
Sitzgurtsystem, das wenigstens eine Spannungssteuer- und/oder
-regeleinrichtung zum Steuern und/oder Regeln der Gurtspan
nung auf einen bzw. in einem Sitzgurt hat, wobei das Sitz
gurtsystem dadurch gekennzeichnet ist, daß es folgendes um
faßt: ein In-Kenntnis-Setzungs-Mittel zum Ausgeben eines in-
Kenntnis-setzenden Signals für das In-Kenntnis-Setzen des
Insassen über verschiedene Information(en) mit unterschiedli
chen Gurtspannungen; und eine Zentralverarbeitungseinheit
bzw. Zentraleinheit (CPU) zum Steuern und/oder Regeln der
Spannungssteuer- und/oder -regeleinrichtung, basierend auf
dem in-Kenntnis-setzenden Signal von dem In-Kenntnis-Set
zungs-Mittel.
Weiter ist die Erfindung gemäß dem Anspruch 8 dadurch gekenn
zeichnet, daß die verschiedene Information oder die verschie
denen Informationen wenigstens eine der folgenden Informatio
nen umfaßt oder umfassen: Information über Biegungs- oder
Kurvenfahren, Information über die Rauhigkeit einer Straßen
oberfläche, Information über Regentropfen, Information über
die Motorgeschwindigkeit, Information über die Fahrzeugge
schwindigkeit, Information über das Leuchten oder Angeschal
tetsein der Scheinwerfer, Information über schnelle Beschleu
nigung, Information über das Aufleuchten oder Aktivieren von
jedem oder irgendeinem Anzeiger, Information über die Betäti
gung eines Antiblockier-Bremsregulierungssystems, Information
über die Betätigung eines Traktionsregulierungssystems, In
formation über die Ankunft an einem Bestimmungsort durch das
Navigationssystem, Information über die Einstellung eines
sportlichen Modus oder einer sportlichen Betriebsweise in ei
nem Aufhängungssteuer- und/oder -regelsystem und Information
über die Einstellung eines sportlichen Modus oder einer
sportlichen Betriebsweise in einem Kraftübertragungssystem
für den Antriebs- und/oder Fahrbereich; und daß die CPU die
Spannungssteuer- und/oder -regeleinrichtung zum Erhöhen der
Gurtspannung steuert und/ oder regelt, wenn, basierend auf
der Information über Biegungs- bzw. Kurvenfahrt, festgestellt
wird, daß das Fahrzeug eine Biegung oder eine Kurve durch
fährt; wenn, basierend auf der Information über die Rauhig
keit auf einer Straßenoberfläche, festgestellt wird, daß das
Fahrzeug auf einer holprigen Straße fährt; wenn, basierend
auf der Information über Regentropfen, festgestellt wird, daß
das Fahrzeug im Regen fährt; wenn, basierend auf der Informa
tion über die Motorgeschwindigkeit, festgestellt wird, daß
der Motor mit einer Geschwindigkeit läuft, die höher als eine
Bezugsgeschwindigkeit ist; wenn, basierend auf der Informati
on über die Fahrzeuggeschwindigkeit, festgestellt wird, daß
das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit fährt, die höher als
eine Bezugsfahrzeuggeschwindigkeit ist; wenn, basierend auf
der Information über das Leuchten oder Angeschaltetsein der
Scheinwerfer, festgestellt wird, daß die Scheinwerfer einge
schaltet sind; wenn, basierend auf der Information über
schnelle Beschleunigung, festgestellt wird, daß das Fahrzeug
schnell beschleunigt; wenn, basierend auf der Information
über das Aufleuchten oder Aktivieren von jedem oder irgendei
nem Anzeiger, festgestellt wird, daß wenigstens einer der An
zeiger eingeschaltet oder aktiviert ist oder aufleuchtet;
wenn, basierend auf der Information über die Betätigung des
Antiblockierbremsreguliersystems, festgestellt wird, daß das
Antiblockierbremsreguliersystem betätigt wird; wenn, basie
rend auf der Information über die Betätigung des Traktionsre
guliersystems festgestellt wird, daß das Traktionsreguliersy
stem betätigt wird; wenn, basierend auf der Information über
die Ankunft an einem Bestimmungsort, mittels des Navigations
systems festgestellt wird, daß das Fahrzeug an dem Bestim
mungsort ankommt; wenn, basierend auf der Information über
die Einstellung des sportlichen Modus oder der sportlichen
Betriebsweise in dem Aufhängungssteuer- und/oder -regelsy
stem, festgestellt wird, daß das Aufhängungssteuer- und/oder
-regelsystem in den sportlichen Modus oder die sportliche Be
triebsweise eingestellt ist; und/oder wenn, basierend auf der
Information über die Einstellung des sportlichen Modus oder
sportlichen Betriebsweise, in dem Kraftübertragungssystem für
den Antriebs- bzw. Fahrbereich festgestellt wird, daß das
Kraftübertragungssteuer- und/oder -regelsystem in den sport
lichen Modus oder die sportliche Betriebsweise eingestellt
ist.
Schließlich ist die Erfindung gemäß dem Anspruch 9 ein Sitz
gurtsystem, das wenigstens eine Spannungssteuer- und/oder
-regeleinrichtung zum Steuern und/oder Regeln der Gurtspan
nung auf einen oder in einem Sitzgurt hat, worin mehrere vor
bestimmte Modi bzw. Betriebsweisen, die unterschiedliche
Gurtspannungen haben, für die Gurtspannungssteuerung und/oder
-regelung einstellbar sind, wobei das Sitzgurtsystem dadurch
gekennzeichnet ist, daß es folgendes umfaßt: ein Steuer- und/
oder -regelzustands- und/oder -bedingungseinstellungsmittel
zum Ausgeben eines Einstellungssignals für das Einstellen von
jedem bzw. einem jeweiligen Modus oder jeder bzw. einer je
weiligen Betriebsweise; und eine Zentralverarbeitungseinheit
bzw. Zentraleinheit (CPU) zum Steuern und/oder Regeln der
Spannungssteuer- und/oder -regeleinrichtung, basierend auf
dem genannten Einstellungssignal von dem Steuer- und/oder Re
gelzustands- und/oder -bedingungseinstellungsmittel, um einen
Zustand und/oder eine Bedingung für jeden Modus oder jede Be
triebsweise einzustellen.
Endlich zeichnet sich die Erfindung gemäß dem Anspruch 10 da
durch aus, daß die Bedingung oder der Zustand für jeden Modus
oder jede Betriebsweise wenigstens Werte umfaßt, die für je
den bzw. einen jeweiligen Modus oder jede bzw. eine jeweilige
Betriebsweise für die Gurtspannungssteuerung und/oder -rege
lung einzustellen sind, Bedingungen und/oder Zustände, die
zum Einstellen jedes bzw. eines jeweiligen Modus für die
Gurtspannungssteuerung und/oder -regelung zu erfüllen und/
oder den Anforderungen zu entsprechen haben, einen Ton oder
eine Tonfolge, die auszustrahlen ist, wenn jeder oder ein je
weiliger Modus oder jede oder eine jeweilige Betriebsweise
für die Gurtspannungssteuerung und/oder -regelung eingestellt
wird oder ist.
Außerdem zeichnet sich die Erfindung des Anspruchs 11 aus
durch Kombinieren von wenigstens zwei der Ansprüche 1, 5, 7
und 9.
Darüber hinaus zeichnet sich die Erfindung gemäß dem Anspruch
12 dadurch aus, daß sie weiter wenigstens eines der folgenden
Mittel umfaßt: ein Kollisionsvoraussagemittel zum Detektieren
eines Objekts um das Fahrzeug herum und zum Ausgeben eines
Signals an die CPU; und ein Überschlagsdetektionsmittel zum
Detektieren des Überschlagens der Fahrzeugkörpers und zum
Ausgeben eines Signals an die CPU, worin die CPU die Span
nungssteuer- und/oder Regeleinrichtung, basierend auf dem
ausgegebenen bzw. Ausgangssignal, steuert und/oder regelt.
Kurz zusammenfassend ist hinsichtlich der Funktions- und/oder
Betriebsweise der Erfindung folgendes als besonders wichtig
hervorzuheben:
In dem Sitzgurtsystem, das in der vorstehenden Art und Weise gemäß der vorliegenden Erfindung strukturiert ist, wird die Gurtspannung entsprechend dem Zustand eines Insassen, der den Sitzgurt angelegt hat, gesteuert und/oder geregelt, so daß dadurch der Insasse wirksam geschützt wird. Außerdem kann der Insasse durch Benutzen von Simulationssignalen die Gurtspan nung in jedem Modus bzw. in jeder Betriebsweise des Sitzgurt systems fühlen. Dieses stellt sicher, daß der Insasse mit Si cherheit weiß bzw. erfahren kann, welcher Spannungssteuer- und/oder -regelmodus gegenwärtig eingestellt ist. Durch die Gurtspannung kann der jeweilige Insasse sicher und leicht den Zustand des Fahrzeugs, den Fahrzustand des Fahrzeugs und/oder die Einstellzustände der jeweiligen Steuer- und/oder Regelsy steme, die in dem Fahrzeug installiert sind, erfahren. Dar über hinaus ist es, da die für die jeweiligen Spannungssteu er- und/oder -regelmodi zu erfüllenden Bedingungen bzw. Zu stände durch den Insassen, der den Sitzgurt angelegt hat, eingestellt werden können, möglich, daß der Insasse bzw. die Insassin die Gurtspannung so einstellen kann, wie er oder sie es bevorzugt.
In dem Sitzgurtsystem, das in der vorstehenden Art und Weise gemäß der vorliegenden Erfindung strukturiert ist, wird die Gurtspannung entsprechend dem Zustand eines Insassen, der den Sitzgurt angelegt hat, gesteuert und/oder geregelt, so daß dadurch der Insasse wirksam geschützt wird. Außerdem kann der Insasse durch Benutzen von Simulationssignalen die Gurtspan nung in jedem Modus bzw. in jeder Betriebsweise des Sitzgurt systems fühlen. Dieses stellt sicher, daß der Insasse mit Si cherheit weiß bzw. erfahren kann, welcher Spannungssteuer- und/oder -regelmodus gegenwärtig eingestellt ist. Durch die Gurtspannung kann der jeweilige Insasse sicher und leicht den Zustand des Fahrzeugs, den Fahrzustand des Fahrzeugs und/oder die Einstellzustände der jeweiligen Steuer- und/oder Regelsy steme, die in dem Fahrzeug installiert sind, erfahren. Dar über hinaus ist es, da die für die jeweiligen Spannungssteu er- und/oder -regelmodi zu erfüllenden Bedingungen bzw. Zu stände durch den Insassen, der den Sitzgurt angelegt hat, eingestellt werden können, möglich, daß der Insasse bzw. die Insassin die Gurtspannung so einstellen kann, wie er oder sie es bevorzugt.
Daher wird durch das Sitzgurtsystem der vorliegenden Erfin
dung die Sicherheit und der Komfort für den oder die Insassen
in genügendem, um nicht zu sagen in größtmöglichem Ausmaß,
gewährleistet.
Die vorstehenden sowie weitere Ziele, Vorteile und Merkmale
der Erfindung werden nachfolgend anhand von einigen besonders
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Figuren der Zeichnung näher beschrieben und erläu
tert; es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung, welche eine bevor
zugte Ausführungsform eines Sitzgurtsystems gemäß
der Erfindung als ein Beispiel für das Ausführen
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines
Kollisionsvoraussagemittels, wie es in dem in Fig.
1 gezeigten Beispiel vorgesehen sein kann;
Fig. 3 eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines
Überschlagsdetektionsmittels, wie es in der in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsform vorgesehen sein
kann;
Fig. 4 eine schematische Darstellung zum Erläutern eines
Fahrerzustandsdetektionsmittels, wie es in der in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsform vorgesehen sein
kann;
Fig. 5 eine schematische Darstellung zum Erläutern eines
Demonstrationsmittels, wie es in der in Fig. 1 ge
zeigten Ausführungsform vorgesehen sein kann;
Fig. 6 eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines
In-Kenntnis-Setzungs-Mittels zum In-Kenntnis-Setzen
eines Passagiers bzw. Insassen durch die Spannung
an bzw. in dem Sitzgurt; und
Fig. 7 eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines
Regulierzustandseinstellmittels, wie es in der in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsform verwendbar ist.
Es sei zunächst auf die schematische Darstellung der Fig. 1
Bezug genommen, in der eine bevorzugte Ausführungsform des
Sitzgurtsystems der Erfindung als ein Beispiel für das Aus
führen der vorliegenden Erfindung gezeigt ist.
Wie im einzelnen in Fig. 1 veranschaulicht ist, umfaßt das
Sitzgurtsystem 1 dieser Ausführungsform im wesentlichen eine
Sitzgurteinzieheinrichtung 2 zum Aufwickeln eines Sitzgurts
und zum. Verhindern des Ausziehens des Sitzgurts, wenn eine
Verzögerung, die einen vorbestimmten Wert übersteigt, auf das
Fahrzeug, mit dem die Sitzgurteinrichtung 2 ausgerüstet ist,
wirkt; sowie eine Spannungsreguliereinrichtung 3 zum Regulie
ren der auf den Sitzgurt wirkenden Spannung durch Regulieren
des durch die Sitzgurteinzieheinrichtung 2 bewirkten Aufwic
kelns des Sitzgurts; und eine zentrale Verarbeitungseinheit
oder Zentraleinheit (die nachstehend oft auch als "CPU" be
zeichnet wird) 4 zum Regulieren der Spannungsreguliereinrich
tung 3, um eine gewünschte Spannung zu erhalten. Mit der CPU
4 sind ein Kollisionsvoraussagemittel 5, ein Überschlagsde
tektionsmittel 6, ein Fahrerzustandsdetektionsmittel 7 (wobei
der Fahrer einem Insassen in der vorliegenden Erfindung ent
spricht), ein Demonstrationsmittel 8, ein In-Kenntnis-Set
zungs-Mittel 9 zum In-Kenntnis-Setzen des Insassen durch die
auf den Sitzgurt ausgeübte Spannung und ein Regulierzustands
einstellmittel 10 verbunden.
Die Sitzgurteinzieheinrichtung 2 ist eine normale Einziehein
richtung, wie sie konventionell an sich bekannt ist, welche
den Sitzgurt durch die Vorspannungskraft eines Federmittels,
wie beispielsweise einer Spiralfeder, zum Vorspannen einer
Trommel bzw. Spule, aufwickelt und das Ausziehen des Sitz
gurts durch die Betätigung eines Verzögerungsabfühlmittels
verhindert, wenn die auf das Fahrzeug wirkende Verzögerung
einen vorbestimmten Wert übersteigt.
Die Spannungsreguliereinrichtung 3 reguliert die Gurtspannung
durch direktes Drehen der Trommel bzw. Spule der Sitzgurtein
zieheinrichtung 2 mittels des Antriebsdrehmoments eines Mo
tors zum Auf- oder Abwickeln des Sitzgurts, wie in der oben
erwähnten Veröffentlichung offenbart ist. Die Spannungsregu
lierung durch die Spannungsreguliereinrichtung 3 kann mittels
Regulieren der Vorspannungskraft des Federmittels, wie bei
spielsweise einer Spiralfeder, durch einen Motor bewerkstel
ligt werden, anstatt die Spule der Einzieheinrichtung 2 di
rekt zu drehen. Das bedeutet, daß irgendein bzw. jedes Ver
fahren, in dem das Antriebsdrehmoment eines Antriebsmittels,
wie eines Motors, zum direkten oder indirekten Regulieren der
Gurtspannung benutzt wird, verwendet werden kann.
Die CPU 4 berechnet die Gurtspannung basierend auf Ausgangs
signalen von dem Kollisionsvorhersagemittel 5, dem Über
schlagsdetektionsmittel 6, dem Fahrerzustandsdetektionsmittel
7, dem Demonstrationsmittel 8 und dem In-Kenntnis-Setzungs-
Mittel 9 und gibt ein Spannungsreguliersignal an die Span
nungsreguliereinrichtung 3 zum Regulieren der Gurtspannung
entsprechend dem Ergebnis der Berechnung aus.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt das Kollisionsvorhersage
mittel 5 eine Fahrzeuggeschwindigkeitsdetektionseinheit 11
sowie eine Objekt- und Entfernungsdetektionseinheit 12, so
daß ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal von der Fahrzeugge
schwindigkeitsdetektionseinheit 11, sowie ein Objektdetekti
onssignal und ein Entfernungssignal, welches die Entfernung
zwischen dem Objekt und dem Fahrzeug angibt, von der Objekt-
und Entfernungsdetektionseinheit 12 in die CPU 4 eingegeben
werden.
Die Fahrzeuggeschwindigkeitsdetektionseinheit 11 detektiert
die Fahrzeuggeschwindigkeit, wenn das Fahrzeug vorwärts
fährt, wenn das Fahrzeug eine Kurve nach rechts oder links
macht und wenn das Fahrzeug rückwärts fährt, und sie besteht
aus Geschwindigkeitssensoren zum Detektieren der Fahrzeugge
schwindigkeit in den jeweiligen Fahrmodi. Diese Geschwindig
keitssensoren können irgendwelche konventionellen Geschwin
digkeitsindikatoren zum Detektieren der Geschwindigkeit sein,
z. B. kann ein in dem Fahrzeug angebrachter Geschwindigkeits
messer verwendet werden.
Die Objekt- und Entfernungsdetektionseinheit 12 detektiert
ein Objekt, wie beispielsweise ein anderes Fahrzeug, vor, auf
den Seiten oder auf der Rückseite des Fahrzeugs, und sie de
tektiert außerdem die Entfernung zwischen dem Objekt und dem
Fahrzeug. Als Objekt- und Entfernungsdetektionseinheit 12
können Ultraschallsensoren und/oder Radar verwendet werden,
wie beispielsweise in der vorerwähnten Veröffentlichung of
fenbart ist.
Die CPU 4 beurteilt, ob eine Wahrscheinlichkeit besteht oder
nicht, daß das Fahrzeug mit einem Objekt kollidieren kann,
und ob die Wahrscheinlichkeit hoch oder niedrig ist, und zwar
basierend auf der Information über die Fahrzeuggeschwindig
keit und der Information über die Entfernung zu dem Objekt.
Wenn bestimmt wird, daß keine Wahrscheinlichkeit besteht, daß
das Fahrzeug mit dem Objekt kollidieren kann, gibt die CPU 4
ein Spannungsreguliersignal an die Spannungsreguliereinrich
tung 3 ab zum Regulieren dahingehend, daß die Gurtspannung
klein gemacht wird. Wenn bestimmt wird, daß eine Wahrschein
lichkeit besteht, daß das Fahrzeug mit dem Objekt kollidieren
kann, aber daß diese Kollision durch den Fahrer vermieden
werden kann, gibt die CPU 4 ein Spannungsreguliersignal an
die Spannungsreguliereinrichtung 3 zum Regulieren dahingehend
aus, daß die Gurtspannung größer gemacht wird, als in dem
Fall, in dem keine Wahrscheinlichkeit einer Kollision be
steht. Wenn bestimmt wird, daß eine Wahrscheinlichkeit be
steht, daß das Fahrzeug mit dem Objekt kollidieren kann, und
daß die Kollision durch den Fahrer nicht vermieden werden
kann, gibt die CPU 4 ein Spannungsreguliersignal an die Span
nungsreguliereinrichtung 3 zum Regulieren dahingehend ab, daß
die Gurtspannung signifikant größer gemacht wird als in dem
Fall, in welchem die Kollision durch den Fahrer vermieden
werden kann. Die Spannungsreguliereinrichtung 3 reguliert den
Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 entsprechend dem
Ausgangssignal von der CPU 4 in einer solchen Art und Weise,
daß die jeweils gewünschte Spannung auf den Sitzgurt ange
wandt wird.
Ein Beispiel der Beurteilung, ob eine Wahrscheinlichkeit ei
ner Kollision vorhanden ist oder nicht, und ob die Wahr
scheinlichkeit hoch oder niedrig ist, besteht in einer Metho
de des vorherigen Einstellens eines Bezugswerts der Fahrzeug
geschwindigkeit und eines Bezugswerts der relativen Entfer
nung, und es wird detektiert, wann sowohl die Fahrzeugge
schwindigkeit als auch die relative Entfernung den jeweiligen
Bezugswert überschreiten bzw. unterschreiten. Natürlich ist
die Beurteilung nicht darauf beschränkt, sondern es können
auch andere Methoden bzw. Verfahren angewandt werden.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, umfaßt das Überschlagsdetektions
mittel 6 eine Verzögerungsdetektionseinheit 13 und eine Kipp
winkeldetektionseinheit 14, so daß ein Detektionssignal von
der Verzögerungsdetektionseinheit 13, welches die Verzögerung
des Fahrzeugs angibt, und ein Detektionssignal von der Kipp
winkeldetektionseinheit 14, welches den Kipp- bzw. Neigungs
winkel des Fahrzeugs angibt, in die CPU 4 eingegeben werden.
Die Verzögerungsdetektionseinheit 13 detektiert die Verzöge
rung des Fahrzeugs, wenn das Fahrzeug vorwärts oder rückwärts
fährt und wenn das Fahrzeug eine Kurve nach rechts oder links
macht, und sie besteht aus Verzögerungssensoren zum Detektie
ren der Verzögerung in den jeweiligen Fahrmodi. Diese Verzö
gerungssensoren können irgendwelche konventionellen Verzöge
rungsindikatoren zum Detektieren der Verzögerung sein. Alter
nativ kann die Verzögerung durch die CPU 4, basierend auf den
Geschwindigkeitssignalen von der Geschwindigkeitsdetektions
einheit 11, näher berechnet werden.
Die Kippwinkeldetektionseinheit 14 detektiert einen. Kippwin
kel in wenigstens einer der folgenden Richtungen des Fahr
zeugs: Vorwärtsrichtung, Rückwärtsrichtung, Richtung nach
rechts zu und Richtung nach links zu. Als die Kippwinkelde
tektionseinheit 14 kann z. B. ein Überschlagsdetektionssensor
verwendet werden, wie er in der obigen Veröffentlichung of
fenbart ist. Der Überschlagsdetektionssensor der genannten
Veröffentlichtung umfaßt ein stehendes Gewicht, welches nor
malerweise vertikal steht und kippt, wenn das Fahrzeug in ei
nem Winkel kippt, der einen vorbestimmten Wert in irgendeiner
Richtung übersteigt, und welcher Sensor ein Loch hat, das
sich in der Axialrichtung desselben erstreckt, und eine
Lichtquelle zum Aussenden von Licht, derart, daß es durch das
Loch hindurchgeht. Daher kann der Kippwinkel des Fahrzeugs
detektiert werden, wenn das stehende Gewicht kippt und das
durch das Loch des stehenden Gewichts hindurchgehende Licht
nicht empfangen wird. Natürlich kann die Kippwinkeldetekti
onseinheit 14 auch irgendeine andere konventionelle Kippwin
keldetektionseinrichtung sein, wie beispielsweise irgendein
konventioneller Neigungsmesser bzw. irgendein konventionelles
Klinometer zum Detektieren der Kippung bzw. des Kippwinkels
des Fahrzeugs.
Dann beurteilt die CPU 4, basierend auf der Information über
die Verzögerung und der Information über den Kippwinkel, ob
sich das Fahrzeug überschlägt oder nicht. Wenn bestimmt wird,
daß sich das Fahrzeug überschlägt, gibt die CPU 4 ein Span
nungsreguliersignal an die Spannungsreguliereinrichtung 3 zum
Regulieren dahingehend aus, daß die Gurtspannung zu einem
vorbestimmten Wert gemacht wird. In diesem Falle wird das
Spannungsreguliersignal so eingestellt, daß die Gurtspannung
größer wird, wenn die Verzögerung des Fahrzeugs und der Kipp
winkel des Fahrzeugs zunehmen. Die Spannungsreguliereinrich
tung 3 reguliert in der gleichen Art und Weise, wie erwähnt,
den Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 entsprechend dem
Ausgangssignal von der CPU 4 in einer solchen Art und Weise,
daß eine gewünschte Spannung auf den Sitzgurt angewandt wird.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, umfaßt das Fahrerzustandsdetekti-
onsmittel 7 eine Herzfrequenz- bzw. Herztakt- bzw. -schlagge
schwindigkeitsdetektionseinheit 15, eine Blutdruckdetektions
einheit 16, eine Körpertemperaturdetektionseinheit 17, eine
Detektionseinheit 18 für das bioelektrische Potential, eine
Fahreraktionsdetektionseinheit 19 und eine Beschleunigungsde
tektionseinheit 13', so daß ein Detektionssignal von der
Herzfrequenz- bzw. Herztakt- bzw. -schlaggeschwindigkeits
detektionseinheit 15, welches die Herzfrequenz bzw. den Herz
takt bzw. die Herzschlaggeschwindigkeit des Fahrer angibt,
sowie ein Detektionssignal von der Blutdruckdetektionseinheit
16, welches den Blutdruck des Fahrer angibt, ein Detektions
signal von der Körpertemperaturdetektionseinheit 17, welches
die Körpertemperatur des Fahrers angibt, ein Detektionssignal
von der Detektionseinheit 18 für das bioelektrische Potenti
al, welches das bioelektrische Potential des Fahrers angibt,
ein Detektionssignal von der Fahreraktionsdetektionseinheit
19, welches die Aktion des Fahrers für das Betreiben bzw.
Führen des Fahrzeugs angibt, und ein Detektionssignal von der
Beschleunigungsdetektionseinheit 13', welches die Beschleuni
gung des Fahrzeugs angibt, jeweils in die CPU 4 eingegeben
werden.
Die Herzfrequenzdetektionseinheit 15 detektiert die Herzfre
quenz des Fahrers. Als die Herzfrequenzdetektionseinheit 15
kann z. B. ein Mikrofon verwendet werden, welches Herzschläge
empfangen kann, aber es kann auch irgendeine andere Einrich
tung verwendet werden, die die Herzfrequenz des Fahrers als
ein elektrisches Signal detektieren bzw. ermitteln kann. An
stelle der Herzfrequenz kann die Impulsfrequenz von seinem
oder ihrem Arm her detektiert werden. In einem Speicher der
CPU 4 wird eine Bezugsherzfrequenz, die um eine vorbestimmte
Frequenz höher als die normale Herzfrequenz des Fahrers ist,
im voraus gespeichert. Zum Speichern der Herzfrequenz in dem
Speicher kann eine Speicherbetätigungstaste auf der Instru
mententafel zum Ermöglichen der Eingabe durch den Fahrer vor
gesehen sein. Die Speicherbetätigungstaste ermöglicht es au
ßerdem, daß die gespeicherte Bezugsherzfrequenz durch den
Fahrer leicht geändert werden kann.
Wenn der Fahrer die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit
einem Objekt oder eine Notsituation des Fahrzeugs, wie ein
Überschlagen, bemerkt, sollte die Herzfrequenz des Fahrers
erhöht sein. Basierend auf der Information über die Herzfre
quenz von der Herzfrequenzdetektionseinheit 15 her, stellt
die CPU 4 fest, daß der Fahrer eine Notsituation bemerkt,
wenn die Herzfrequenz des Fahrers die Bezugsherzfrequenz
übersteigt, und die CPU 4 gibt demgemäß ein Spannungsregu
liersignal an die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend
ab, daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen Wert
eingestellt werden soll. Dann reguliert die Spannungsregu
liereinrichtung 3 den Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung
2 so, daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten Wert ge
bracht wird. Auf diese Weise wird, wenn der Fahrer eine Not
situation bemerkt, die Gurtspannung erhöht, so daß dadurch
die Sicherheit des Fahrers (und natürlich auch der anderen
Insassen) signifikant verbessert wird.
Anstelle der Bezugsherzfrequenz kann die normale Herzfrequenz
des Fahrers im voraus in dem Speicher der CPU 4 in der glei
chen Art und Weise, wie oben erwähnt, gespeichert werden. In
diesem Falle kann, wenn die gegenwärtige Herzfrequenz des
Fahrers höher als die normale Herzfrequenz wird, die Gurt
spannung mit zunehmendem Differenzwert zwischen der gegenwär
tigen Herzfrequenz und der normalen Herzfrequenz erhöht bzw.
immer mehr erhöht werden.
Die Blutdruckdetektionseinheit 16 detektiert den Blutdruck
des Fahrers. Als die Blutdruckdetektionseinheit 16 kann ir
gendein konventionelles Hämodynamometer verwendet werden,
welches den Blutdruck des Fahrers als ein elektrisches Signal
detektieren bzw. ermitteln kann. In dem Speicher der CPU 4
wird ein Bezugsblutdruck, der um eine vorbestimmte Rate bzw.
Größe höher als der normale Blutdruck ist, im voraus gespei
chert. Zum Speichern des Blutdrucks in dem Speicher kann eine
Betätigungs- bzw. Betriebstaste auf der Instrumententafel da
für vorgesehen sein, dem Fahrer die Eingabe zu ermöglichen.
Die Speicherbetriebstaste ermöglicht außerdem, daß der Fahrer
leicht in der Lage ist, den gespeicherten Bezugsblutdruck zu
ändern.
Wenn der Fahrer die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit
einem Objekt oder eine Notsituation des Fahrzeugs, wie ein
Überschlagen, bemerkt, sollte der Blutdruck des Fahrers er
höht sein. Basierend auf der Information über den Blutdruck
von der Blutdruckdetektionseinheit 16 her stellt die CPU 4
fest, daß der Fahrer eine Notsituation bemerkt, wenn der
Blutdruck des Fahrers den Bezugsblutdruck übersteigt, und die
CPU 4 gibt demgemäß ein Spannungsreguliersignal an die Span
nungsreguliereinrichtung 3 dahingehend aus, daß die Gurtspan
nung auf einen vorbestimmten großen Wert eingestellt werden
soll. Dann reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den
Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurt
spannung auf einen vorbestimmten Wert gebracht wird. Auf die
se Weise wird, wenn der Fahrer eine Notsituation bemerkt, die
Gurtspannung erhöht, so daß dadurch die Sicherheit des Fah
rers und eventueller Mitfahrer wesentlich verbessert wird.
Anstelle des Bezugsblutdrucks kann der normale Blutdruck des
Fahrers im voraus in dem Speicher der CPU 4 in der gleichen
Art und Weise, wie oben erwähnt, gespeichert werden. In die
sem Falle kann, wenn der gegenwärtige Blutdruck des Fahrers
höher als der normale Blutdruck wird, die Gurtspannung mit
zunehmendem Differenzwert zwischen dem gegenwärtigen Blut
druck und dem normalen Blutdruck erhöht bzw. immer weiter er
höht werden.
Die Körpertemperaturdetektionseinheit 17 detektiert die Kör
pertemperatur des Fahrers. Als die Körpertemperaturdetekti
onseinheit 17 kann irgendein konventionelles Thermometer ver
wendet werden, welches die Körpertemperatur des Fahrers de
tektieren und als ein elektrisches Signal ausgeben kann. In
dem Speicher der CPU 4 wird eine Bezugskörpertemperatur, die
um eine vorbestimmte Rate bzw. Größe höher als die normale
Körpertemperatur des Fahrers ist, im voraus gespeichert. Die
Körpertemperatur wird in dem Speicher in der gleichen Art und
Weise gespeichert, wie es oben hinsichtlich der Herzfrequenz
und des Blutdrucks angegeben ist.
Wenn der Fahrer eine Notsituation bemerkt, wie oben erwähnt,
sollte die Körpertemperatur des Fahrer erhöht sein. Basierend
auf der Information über die Körpertemperatur von der Körper
temperaturdetektionseinheit 17 her, stellt die CPU 4 fest,
daß der Fahrer eine Notsituation bemerkt, wenn die Körpertem
peratur des Fahrers die Bezugskörpertemperatur übersteigt,
und die CPU 4 gibt demgemäß ein Spannungsreguliersignal an
die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die
Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen Wert eingestellt
werden soll. Dann reguliert die Spannungsreguliereinrichtung
3 den Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die
Gurtspannung zu dem vorbestimmten Wert gemacht wird. Auf die
se Weise wird, wenn der Fahrer eine Notsituation bemerkt,
auch die Gurtspannung erhöht, so daß dadurch die Sicherheit
des Fahrers und etwaiger Mitfahrer erheblich verbessert wird.
Als die Körpertemperaturdetektionseinheit 17 kann z. B. ein
Infrarotstrahlensensor verwendet werden.
Anstelle der Bezugskörpertemperatur kann die normale Körper
temperatur des Fahrers im voraus in dem Speicher der CPU 4 in
der gleichen Art und Weise, wie oben erwähnt, gespeichert
werden. In diesem Falle kann, wenn die gegenwärtige Körper
temperatur des Fahrers höher als die normale Körpertemperatur
wird, die Gurtspannung mit zunehmendem Differenzwert zwischen
der gegenwärtigen Körpertemperatur und der normalen Körper
temperatur erhöht bzw. immer mehr erhöht werden.
Die Detektionseinheit 18 für das bioelektrische Potential de
tektiert das bioelektrische Potential, konkret die Änderung
in der Spannung, des Fahrers. Als die Detektionseinheit 18
für das bioelektrische Potential kann irgendein konventionel
ler Spannungsmesser verwendet werden, welcher die Änderung in
der Spannung des Fahrers detektieren kann. In dem Speicher
der CPU 4 wird ein bioelektrisches Bezugspotential, das um
eine vorbestimmte Rate bzw. einen vorbestimmten Wert höher
als das normale bioelektrische Potential des Fahrers ist, im
voraus gespeichert. Das bioelektrische Potential wird in dem
Speicher in der gleichen Art und Weise gespeichert, wie es
für die jeweiligen anderen oben erwähnten Fälle (z. B. Herz
frequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, etc.) angegeben ist.
Wenn der Fahrer eine Notsituation bemerkt, wie oben erwähnt,
sollte das bioelektrische Potential des Fahrers erhöht sein.
Basierend auf der Information über das bioelektrische Poten
tial von der Detektionseinheit 18 für die Detektion des bio
elektrischen Potentials her stellt die CPU 4 fest, daß der
Fahrer eine Notsituation bemerkt, wenn das bioelektrische Po
tential des Fahrers das bioelektrische Bezugspotential über
steigt, und die CPU 4 gibt demgemäß ein Spannungsreguliersi
gnal an die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend aus,
daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen Wert ein
gestellt werden soll. Dann reguliert die Spannungsregulier
einrichtung 3 den Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2
so, daß die Gurtspannung zu dem vorbestimmten Wert gemacht
wird. Auf diese Weise wird, wenn der Fahrer eine Notsituation
bemerkt, auch die Gurtspannung erhöht, so daß dadurch die Si
cherheit des Fahrers und etwaiger Beifahrer signifikant ver
bessert wird.
Anstelle des bioelektrischen Bezugspotentials kann das norma
le bioelektrische Potential des Fahrers im voraus in dem
Speicher der CPU 4 in der gleichen Art und Weise, wie oben
erwähnt, gespeichert werden. In diesem Falle kann, wenn das
gegenwärtige bioelektrische Potential des Fahrers höher als
das normale bioelektrische Potential wird, die Gurtspannung
mit zunehmendem Differenzwert zwischen dem gegenwärtigen bio
elektrischen Potential und dem normalen bioelektrischen Po
tential erhöht bzw. immer mehr erhöht werden.
Die Fahreraktionsdetektionseinheit 19 detektiert die Fahrer
aktion(en) zum Betreiben bzw. Führern des Fahrzeugs. Parame
ter, welche die Aktion(en) des Fahrers zum Betreiben bzw.
Führen des Fahrzeugs angeben, umfassen die Geschwindigkeit
des Loslassens (oder gegebenenfalls auch des Niederdrückens)
des Gaspedals, die Geschwindigkeit der Pedalbetätigung eines
Bremspedals, die auf das Bremspedal ausgeübte Kraft und die
Geschwindigkeit des Bewegens des Lenkrads. Zum Detektieren
dieser Parameter umfaßt die Fahreraktionsdetektionseinheit 19
einen Gaspedalfreigabegeschwindigkeitssensor (und/oder gege
benenfalls einen Gaspedalniederdrückgeschwindigkeitssensor),
einen Bremspedal-Pedalbetätigungsgeschwindigkeitssensor, ei
nen Bremspedal-Pedalbetätigungskraftsensor und einen Lenkge
schwindigkeitssensor. Als die jeweiligen Sensoren können ir
gendwelche an sich bekannten Sensoren verwendet werden.
In dem Speicher der CPU 4 werden eine Bezugsgaspedalloslaßge
schwindigkeit, eine Bezugsbremspedal-Pedalbetätigungsge
schwindigkeit, eine Bezugsbremspedal-Pedalbetätigungskraft,
eine Bezugslenkgeschwindigkeit, eine Bezugsfahrzeugbeschleu
nigung und eine Bezugsfahrzeugverzögerung in der gleichen Art
und Weise, wie oben erwähnt, gespeichert.
Basierend auf der Information über die Beschleunigung des
Fahrzeugs und der Information über die Aktion des Fahrers be
urteilt die CPU 4, ob der Fahrer die vorerwähnte(n) Akti
on(en) ausführt. Wenn festgestellt wird, daß der Fahrer die
vorerwähnte(n) Aktion(en) in einem vorbestimmten beschleunig
ten oder verzögerten Zustand ausführt, gibt die CPU 4 ein
Spannungsreguliersignal an die Spannungsreguliereinrichtung 3
dahingehend, daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten
großen Wert einzustellen ist. Konkret ist es so, daß, wenn
die Gaspedalfreigabegeschwindigkeit die Bezugspedalfreigabe
geschwindigkeit übersteigt, festgestellt wird, daß eine hohe
Wahrscheinlichkeit einer Notbremsung besteht. Wenn die Brems
pedalbetätigungsgeschwindigkeit die Bezugsbremspedalbetäti
gungsgeschwindigkeit übersteigt und die Beschleunigung des
Fahrzeugs die Bezugsbeschleunigung übersteigt, wird festge
stellt, daß diese Bremsaktion eine Notbremsung ist. Wenn die
Lenkgeschwindigkeit die Bezugslenkgeschwindigkeit übersteigt,
wird festgestellt, daß diese Lenkaktion eine Notlenkung ist.
In allen den obigen Fällen werden die durch die CPU 4 auszu
gebenden Spannungsreguliersignale so eingestellt, daß die
Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen Wert gebracht
wird. In der gleichen Art und Weise wie in den vorerwähnten
Fällen reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den Be
trieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 entsprechend dem Aus
gangssignal von der CPU 4 dahingehend, daß die Gurtspannung
auf den vorbestimmten Wert gebracht wird, wenn festgestellt
wird, daß der Fahrer die Aktion in dem vorbestimmten be
schleunigten oder verzögerten Zustand ausführt.
Die Information über die Aktion(en) des Fahrers kann allein
oder in Kombination verwendet werden.
Die Spannungsregulierung, welche durch die Information über
die Aktion(en) des Fahrers von dem Fahreraktionsdetektions
mittel her bewirkt wird, gibt dem Fahrer niemals ein ungutes
Gefühl, weil der Fahrer sich der Aktion bewußt ist, selbst
wenn die Aktion des Fahrers ein Fehler sein sollte.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, besteht das Demonstrationsmittel
8 aus einem Simulationssignalausgabemittel 20, so daß ein Si
mulationssignal von dem Simulationssignalausgabemittel 20 in
die CPU 4 eingegeben wird.
Das Simulationssignalausgabemittel 20 wird durch den Fahrer
betätigt, damit es ein Simulationssignal für einen der Span
nungsreguliermodi ausgibt, welcher von dem Fahrer gewünscht
wird. Die Spannungsreguliermodi sind ein Komfortmodus, ein
Warnmodus und ein Vor-Rückwickelmodus. Die Details für diese
Modi sind für den Fachmann verständlich, nachdem er die oben
erwähnte Veröffentlichung gelesen hat. Es wird nachstehend
eine kurze Erläuterung gegeben. In dem Komfortmodus wird die
Gurtspannung auf einen solchen Wert eingestellt, daß der In
sasse/die Insassin keinen oder nur einen geringfügigen Druck
auf seinem/ihrem Körper fühlt, wenn der Insasse/die Insassin
den Sitzgurt während des normalen Fahrens angelegt hat. In
dem Warnmodus wird die Gurtspannung auf einen Wert einge
stellt, der signifikant größer als jener des Komfortmodus
ist, und zwar dann, wenn z. B. festgestellt wird, daß ein Ob
jekt näherkommt, aber die Kollision mit dem Objekt vermieden
werden kann. In dem Vor-Rückwickelmodus wird die Gurtspannung
auf einen Wert eingestellt, der signifikant größer als jener
des Warnmodus ist, wenn z. B. festgestellt wird, daß ein Ob
jekt näherkommt und die Kollision mit dem Objekt nicht ver
mieden werden kann.
Als das Simulationssignalausgabemittel 20 kann eine Betäti
gungstaste verwendet werden, die im Fahrzeug angebracht ist,
wie beispielsweise auf der Instrumententafel. Es kann auch
eine Fernsteuerung verwendet werden, und es können auch Be
rührungstasten auf einem Display für ein Navigationssystem
verwendet werden. Außerdem kann natürlich jede geeignete,
entsprechend betätigbare Signalerzeugungseinrichtung verwen
det werden, die beispielsweise mit drei Tasten versehen sein
kann, nämlich einer für die Auslösung eines Simulationssignals
des Komfortmodus, einer für die Auslösung eines Simulations
signals des Warnmodus und einer für die Auslösung eines Simu
lationssignals für den Vor-Rückwickelmodus. Oder es kann eine
sonstige geeignete Simulationssignalausgabeeinrichtung vorge
sehen sein.
Basierend auf der Information über den Spannungsreguliermodus
von dem durch einen Insassen betätigten Simulationssignalaus
gabemittel 20 gibt die CPU 4 ein Spannungsreguliersignal an
die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die
Gurtspannung auf einen Wert einzustellen ist, der in dem von
dem Insassen gewählten Modus voreingestellt worden ist. In
der gleichen Art und Weise, wie in den oben genannten Fällen
reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den Betrieb der
Sitzgurteinzieheinrichtung 2 entsprechend dem Ausgangssignal
von der CPU 4, um die Gurtspannung mit dem Wert zu simulie
ren, der für den von dem Insassen gewählten Modus voreinge
stellt worden ist. Dieses ermöglicht es dem Insassen, die
Gurtspannungen in den jeweiligen Modi zu spüren und den Grad
der jeweiligen Spannungen zu erfahren.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, umfaßt das In-Kenntnis-Setzungs-
Mittel 9 zum In-Kenntnis-Setzen des Insassen durch die Gurt
spannung folgendes: eine Kurvendetektionseinheit 21, eine
Rauheitsdetektionseinheit 22, eine Regentropfendetektionsein
heit 23, ein Tachometer 24, einen Geschwindigkeitsmesser 25,
eine Scheinwerferleuchtdetektionseinheit 26, ein Verstär
kungs- bzw. Erhöhungsmeßgerät 27 (z. B. Spannungserhöhungsmeß
gerät, Motorleistungserhöhungsmeßgerät, Druckerhöhungsmeßge
rät etc.), das nachstehend zusammenfassend als Boost-Meßgerät
27 bezeichnet wird, eine Indikatorleuchtdetektionseinheit 28,
eine Antiblockierbremsreguliersystembetätigungsdetektions
einheit 29 (das "Antiblockierbremsreguliersystem" wird im
Rahmen der Beschreibung, Ansprüche und Zeichnungen auch abge
kürzt als "ABS" bezeichnet), eine Traktionsreguliersystembe
tätigungsdetektionseinheit 30 (das "Traktionsreguliersystem"
wird im Rahmen der vorliegenden Beschreibung, Ansprüche und
Zeichnungen auch abgekürzt als "TRC" bezeichnet); eine Be
stimmungsortankunftsdetektionseinheit 31 zum Detektieren der
Ankunft an einem Bestimmungsort durch das Navigationssystem,
eine Detektionseinheit 32 zum Detektieren einer Sportmodus
einstellung in einem Aufhängungs- bzw. Federungsreguliersy
stem (im Rahmen der Beschreibung, Ansprüche und Zeichungen
auch abgekürzt als "SC"-Detektionseinheit 32 bezeichnet) und
eine Detektionseinheit 33 zum Detektieren einer Sportmodus
einstellung in einem Kraftübertragungssystem für dessen An
triebs- bzw. Fahrbereich (im Rahmen der Beschreibung, Ansprü
che und Zeichnungen auch abgekürzt als "MS"-Detektionseinheit
30 bezeichnet). Ein Detektionssignal von der Kurvendetekti
onseinheit 21 gibt die Neigung bzw. Kippung des Fahrzeugkör
pers während des Fahrens einer Kurve bzw. Biegung an, ein De
tektionssignal von der Rauheitsdetektionseinheit 22 gibt die
Rauhigkeit einer Straßenoberfläche an, ein Detektionssignal
von der Regentropfendetektionseinheit 23 zeigt Regen an, ein
Detektionssignal von dem Tachometer 24 gibt die Motorge
schwindigkeit an, ein Detektionssignal von dem Geschwindig
keitsmesser 25 gibt die Fahrzeuggeschwindigkeit an, ein De
tektionssignal von der Scheinwerferleuchtdetektionseinheit 26
gibt an, daß die Scheinwerfer leuchten, ein Detektionssignal
von dem Boost-Meßgerät 27 gibt die Notfallbeschleunigung des
Fahrzeugs an, ein Detektionssignal von der Indikatorbeleuch
tungsdetektionseinheit 28 gibt das Aufleuchten bzw. die Be
leuchtung oder Aktivierung von jedem bzw. einem jeweiligen
Indikator bzw. Anzeiger an, ein Detektionssignal von der ABS-
Betätigungsdetektionseinheit 29 gibt die Betätigung des ABS
an, ein Detektionssignal von der TRC-Betätigungsdetektions
einheit 30 gibt die Betätigung der TRC an, ein Ankunftssignal
wird von der Bestimmungsortankunftsdetektionseinheit 31 abge
geben, ein Detektionssignal von der SC-Detektionseinheit 32
gibt an, daß der Sportmodus eingestellt ist, und ein Detekti
onssignal von der MS-Detektionseinheit 33 gibt an, daß der
Sportmodus für den Antriebs- bzw. Fahrbereich von dem Kraft
übertragungssystem eingestellt ist, und alle diese vorstehend
genannten Signale von den Detektionseinheiten 21 bis 33 wer
den in die CPU 4 eingegeben.
Die Biegungs- bzw. Kurvendetektionseinheit 21 detektiert,
wenn das Fahrzeug eine Kurve bzw. Biegung durchfährt. Zum
Beispiel kann, da der Fahrzeugkörper kippt, wenn das Fahrzeug
eine Kurve bzw. Biegung durchfährt, ein solcher Zustand durch
Detektieren der Neigung bzw. Kippung des Fahrzeugkörpers de
tektiert werden. Als die Kurven- bzw. Biegungsdetektionsein
heit 21 kann z. B. die Kipp- bzw. Neigungswinkeldetektionsein
heit 14 verwendet werden, die mit dem Überschlagdetektions
mittel 5 verbunden ist. Natürlich kann die Kurven- bzw. Bie
gungsdetektionseinheit 21 irgendein konventioneller Neigungs
messer zum Detektieren der Neigung bzw. Kippung des Fahrzeugs
oder irgendeine andere geeignete Detektionseinheit sein.
Der Fahrzeugkörper kippt, wenn das Fahrzeug eine Kurve bzw.
Biegung durchfährt. Basierend auf der Information über den
Kippwinkel des Fahrzeugkörpers von der Kurvendetektionsein
heit 21 stellt die CPU 4 fest, daß das Fahrzeug eine Kurve
bzw. Biegung durchfährt und gibt ein Spannungsreguliersignal
an die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die
Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen Wert einzustellen
ist. Dann reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den
Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 dahingehend, daß die
Gurtspannung erhöht wird. Daher wird, wenn das Fahrzeug eine
Biegung bzw. Kurve durchfährt, die Gurtspannung erhöht, so
daß der jeweilige Insasse, z. B. der Fahrer, die Erhöhung der
Gurtspannung fühlt und demgemäß bemerkt, daß das Fahrzeug ei
ne Kurve bzw. Biegung durchfährt.
Anstelle der Kippung bzw. Neigung des Fahrzeugs kann die Ge
schwindigkeit des nach rechts oder links fahrenden bzw. wen
denden Fahrzeugs detektiert werden, um die Gurtspannung zu
regulieren, so daß der Insasse bemerkt, daß das Fahrzeug eine
Kurve bzw. Biegung durchfährt.
Die Rauhigkeitsdetektionseinheit 22 detektiert die Rauhigkeit
einer Straßenoberfläche. Als die Rauhigkeitsdetektionseinheit
22 kann z. B. ein Vibrationsmesser zum Detektieren der Verti
kalvibration des Fahrzeugs verwendet werden. In dem Speicher
der CPU 4 wird eine Bezugsvibrationsamplitude vorher gespei
chert. Zum Speichern der Amplitude in dem Speicher kann der
Fahrer mit einer Speicherbetätigungstaste, die z. B. auf der
Instrumententafel angebracht ist, die Bezugsamplitude einge
ben, oder ein Autohändler kann vorher die Bezugsamplitude
eingeben, z. B. wenn das Fahrzeug verkauft wird.
Wenn das Fahrzeug auf einer holprigen Straße fährt, vibriert
der Fahrzeugkörper auf- und abwärts. Wenn die Vibration, die
durch den Vibrationsmesser der Rauhigkeitsdetektionseinheit
22 detektiert wird, die Bezugsamplitude übersteigt, stellt
die CPU 4 fest, daß das Fahrzeug auf einer holprigen Straße
fährt, und gibt ein Spannungsreguliersignal an die Spannungs
reguliereinrichtung 3 dahingehend aus, daß die Gurtspannung
auf einen vorbestimmten großen Wert einzustellen ist. Dann
reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den Betrieb der
Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurtspannung erhöht
wird. Wenn das Fahrzeug auf einer holprigen Straße fährt,
wird daher die Gurtspannung erhöht, so daß der Insasse, z. B.
der Fahrer, sicher geschützt wird und die Erhöhung der Gurt
spannung verspürt, so daß er bemerkt, daß das Fahrzeug auf
einer holprigen Straße fährt.
Anstelle der Vibration des Fahrzeugkörpers kann die Beschleu
nigung in der Vertikalrichtung durch Verwenden eines Be
schleunigungsmessers detektiert werden, um die Gurtspannung
zu regulieren, so daß dadurch der Insasse geschützt wird,
wenn das Fahrzeug auf einer holprigen Straße fährt und es dem
Insassen zur Kenntnis gebracht wird, daß das Fahrzeug auf ei
ner holprigen Straße fährt.
Die Regentropfendetektionseinheit 23 detektiert Regentropfen,
die auf den Fahrzeugkörper, einschließlich der Windschutz
scheibe, fallen, wenn es zu regnen beginnt. Als die Regen
tropfendetektionseinheit 23 können irgendwelche konventionel
len Regentropfensensoren verwendet werden, wie ein Regentrop
fensensor, wie er für ein Scheibenwischersystem benutzt wird,
damit er automatisch die Wischerarme in Bewegung versetzt,
wenn es zu regnen beginnt.
Wenn es zu regnen beginnt, fallen Regentropfen auf den Fahr
zeugkörper. Basierend auf der Information über die Regentrop
fen von der Regentropfendetektionseinheit 23 stellt die CPU 4
fest, daß es zu regnen begonnen hat, und gibt ein Spannungs
reguliersignal an die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahinge
hend aus, daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen
Wert einzustellen ist. Dann reguliert die Spannungsregulier
einrichtung 3 den Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2
so, daß die Gurtspannung erhöht wird. Wenn Regentropfen auf
den Fahrzeugkörper fallen, wird daher die Gurtspannung er
höht, so daß der Insasse, z. B. der Fahrer, sicher geschützt
wird und die Erhöhung der Spannung verspürt, so daß er be
merkt, daß es zu regnen begonnen hat.
Außerdem wird in dem Speicher der CPU 4 im voraus eine Be
zugsmotorgeschwindigkeit gespeichert. Die Bezugsmotorge
schwindigkeit kann durch den Fahrer in der gleichen Art und
Weise, wie oben erwähnt, gespeichert werden, oder sie kann
durch einen Fahrzeughändler gespeichert werden, wenn das
Fahrzeug verkauft wird.
Wenn die durch das Tachometer 24 detektierte Motorgeschwin
digkeit die Bezugsmotorgeschwindigkeit übersteigt, stellt die
CPU 4 fest, daß der Motor mit einer hohen Geschwindigkeit
läuft, und gibt ein Spannungsreguliersignal an die Spannungs
reguliereinrichtung 3 dahingehend aus, daß die Gurtspannung
auf einen vorbestimmten großen Wert einzustellen ist. Dann
reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den Betrieb der
Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurtspannung erhöht
wird. Daher wird, wenn der Motor mit einer hohen Geschwindig
keit läuft, die Gurtspannung erhöht, so daß der Insasse, z. B.
der Fahrer, sicher geschützt wird und die Erhöhung der Gurt
spannung fühlt, so daß er bemerkt, daß der Motor mit der ho
hen Geschwindigkeit läuft.
Außerdem wird in dem Speicher der CPU 4 eine Bezugsfahrzeug
geschwindigkeit im voraus gespeichert. Die Bezugsfahrzeugge
schwindigkeit kann durch den Fahrer in der gleichen Weise,
wie oben erwähnt, gespeichert werden, oder sie kann vorher
durch einen Autohändler gespeichert werden, wenn das Fahrzeug
verkauft wird.
Wenn die durch den Geschwindigkeitsmesser 25 detektierte
Fahrzeuggeschwindigkeit die Bezugsfahrzeuggeschwindigkeit
übersteigt, stellt die CPU 4, basierend auf der Information
über die Fahrzeuggeschwindigkeit von dem Geschwindigkeitsmes
ser 25 her fest, daß das Fahrzeug mit einer hohen Geschwin
digkeit fährt, und gibt ein Spannungsreguliersignal an die
Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend aus, daß die Gurt
spannung auf einen vorbestimmten großen Wert einzustellen
ist. Dann reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den
Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurt
spannung erhöht wird. Wenn das Fahrzeug mit einer hohen Ge
schwindigkeit fährt, wird daher die Gurtspannung erhöht, so
daß der Insasse, z. B. der Fahrer, sicher geschützt wird und
die Erhöhung der Gurtspannung verspürt, so daß er darauf auf
merksam gemacht wird, daß das Fahrzeug mit einer hohen Ge
schwindigkeit fährt.
Die Scheinwerferleuchtdetektionseinheit 26 (die nicht notwen
digerweise das Scheinwerferlicht als solches detektieren muß)
detektiert, wenn die Scheinwerfer eingeschaltet sind. Als die
Scheinwerferleuchtdetektionseinheit 26 kann ein Spannungsmes
ser verwendet werden, welcher die an die Scheinwerferlampen
angelegte Spannung detektiert, wenn die Scheinwerfer einge
schaltet sind, oder es kann ein Strommesser verwendet werden,
welcher den durch die Scheinwerferlampen fließenden Strom de
tektiert, wenn die Scheinwerfer eingeschaltet sind. Natürlich
können auch andere geeignete Detektionseinheiten verwendet
werden.
Wenn die an die Scheinwerferlampen bzw. die Scheinwerfer an
gelegte Spannung durch einen Spannungsmesser detektiert wird,
oder wenn der durch die Scheinwerferlampen bzw. die Schein
werfer fließende Strom durch einen Strommesser detektiert
wird, stellt die CPU 4, basierend auf der Information über
die Scheinwerferlampen bzw. die Scheinwerfer von der Schein
werferleuchtdetektionseinheit 26 her, fest, daß die Schein
werfer eingeschaltet sind, weil es dunkel geworden ist, und
gibt ein Spannungsreguliersignal an die Spannungsregulierein
richtung 3 dahingehend aus, daß die Gurtspannung auf einen
vorbestimmten großen Wert einzustellen ist. Dann reguliert
die Spannungsreguliereinrichtung 3 den Betrieb der Sitzgur
teinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurtspannung erhöht wird.
Wenn die Scheinwerfer eingeschaltet sind, wird daher die
Gurtspannung erhöht, so daß der Insasse, z. B. der Fahrer, si
cher geschützt werden kann und die Erhöhung der Gurtspannung
fühlt, so daß er bemerkt, daß die Scheinwerfer eingeschaltet
sind. Das ist z. B. wichtig, um zu verhindern, daß der Fahrer
das Ausschalten der Scheinwerfer vergißt.
Es versteht sich, daß die CPU 4 das Spannungsreguliersignal
an die Spannungsreguliereinrichtung 3 auch unter direkter
Verwendung des EIN-Signals eines EIN-AUS-Schalters für die
Scheinwerfer ausgeben kann. In diesem Fall besteht die
Scheinwerferleuchtdetektionseinheit 26 aus dem EIN-AUS-Schal
ter für die Scheinwerfer. Dadurch kann der Spannungsmesser
oder der Strommesser weggelassen werden, so daß irgendwelche
speziellen Teile nicht erforderlich sind, wodurch das System
für den Schutz des Insassen, wenn die Scheinwerfer einge
schaltet sind, mit niedrigeren Kosten leicht hergestellt wer
den kann.
Außerdem wird in dem Speicher der CPU 4 eine Bezugsbeschleu
nigung im voraus gespeichert. Die Bezugsbeschleunigung kann
durch den Fahrer in der gleichen Art und Weise, wie oben für
andere Bezugswerte angegeben, gespeichert werden, oder sie
kann im voraus durch einen Autohändler gespeichert werden,
wenn das Fahrzeug verkauft wird.
Wenn die durch das Boost-Meßinstrument 27 detektierte Be
schleunigung die Bezugsbeschleunigung übersteigt, stellt die
CPU 4, basierend auf der Information über die Beschleunigung
von dem Boost-Meßgerät 27 her, fest, daß das Fahrzeug schnell
beschleunigt wird, und gibt ein Spannungsreguliersignal an
die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend aus, daß die
Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen Wert einzustellen
ist. Dann reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den
Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurt
spannung erhöht wird. Wenn das Fahrzeug schnell beschleunigt,
wird daher die Gurtspannung erhöht, so daß der Insasse, z. B.
der Fahrer, sicher geschützt wird und die Erhöhung der Gurt
spannung verspürt, so daß er bemerkt, daß das Fahrzeug
schnell beschleunigt.
Die Indikator- bzw. Anzeigerleuchtdetektionseinheit 28 detek
tiert, wenn jeder bzw. irgendeiner der Indikatoren bzw. An
zeiger eingeschaltet bzw. aktiviert ist bzw. aufleuchtet. Die
Indikatoren bzw. Anzeiger können z. B. einen Kraftstoffanzei
ger, einen Temperaturanzeiger, ein Tür-offen-Warnlicht und/
oder ein Ölwarnlicht umfassen, die im allgemeinen konventio
nellerweise in der Instrumententafel o. dgl. installiert
sind. Als die Indikator- bzw. Anzeigerleuchtdetektionseinheit
28 kann z. B. ein Spannungsmesser verwendet werden, welcher
die an den Indikator bzw. Anzeiger angelegte Spannung detek
tiert, wenn der Indikator bzw. Anzeiger angeschaltet ist bzw.
aufleuchtet, oder es kann ein Strommesser verwendet werden,
der den Strom detektiert, welcher durch den Indikator bzw.
Anzeiger fließt, wenn der Indikator bzw. Anzeiger eingeschal
tet ist bzw. aufleuchtet.
Wenn die an den Indikator bzw. Anzeiger angelegte Spannung
durch einen Spannungsmesser detektiert wird, oder wenn der
durch den Indikator bzw. Anzeiger fließende Strom durch einen
Strommesser detektiert wird, stellt die CPU 4, basierend auf
der Information über den Indikator bzw. Anzeiger von der In
dikator- bzw. Anzeigeraufleuchtdetektionseinheit 28 her,
fest, daß der Indikator bzw. Anzeiger eingeschaltet ist bzw.
aufleuchtet, und gibt ein Spannungsreguliersignal an die
Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die Gurt
spannung auf einen vorbestimmten großen Wert einzustellen
ist. Dann reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 den
Betrieb der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurt
spannung entsprechend erhöht wird. Wenn der jeweilige Indika
tor bzw. Anzeiger eingeschaltet ist bzw. aufleuchtet, wird
daher die Gurtspannung erhöht, so daß der Insasse, z. B. der
Fahrer, sicher geschützt werden kann und die Erhöhung der
Gurtspannung verspürt, so daß er bemerkt, daß der jeweilige
Indikator bzw. Anzeiger eingeschaltet ist bzw. aufleuchtet.
Dadurch wird die Aufmerksamkeit des Fahrers auf die Angele
genheit gerichtet, die durch den Indikator bzw. Anzeiger, der
eingeschaltet ist bzw. aufleuchtet, mitgeteilt werden soll.
Es versteht sich, daß die CPU 4 das Spannungsreguliersignal
an die Spannungsreguliereinrichtung 3 durch direkte Benutzung
des EIN-Signals des Indikators bzw. Anzeigers ausgeben kann.
In diesem Fall besteht die Indikator- bzw. Anzeigeraufleucht
detektionseinheit 28 aus Sensoren (z. B. einem Kraftstoffre
servemesser) zum Detektieren der Angelegenheiten, die durch
die Indikator bzw. Anzeiger jeweils zur Kenntnis gebracht
werden sollen. Dadurch kann ein Spannungsmesser oder ein
Strommesser weggelassen werden, so daß keine speziellen Teile
erforderlich sind, wodurch ein System zum In-Kenntnis-Setzen
des Insassen über das Aufleuchten eines jeweiligen Indikators
bzw. Anzeigers mit niedrigen Kosten leicht hergestellt werden
kann.
Die ABS-Betätigungsdetektionseinheit 29 detektiert, wenn das
ABS zu dessen Antiblockierregulierung (hier auch manchmal als
"ABS-Regulierung" bezeichnet) zum Ausschalten einer Blockie
rungstendenz der Fahrzeugräder während des Bremsvorgangs ar
beitet. Als die ABS-Betätigungsdetektionseinheit 29 kann eine
Einrichtung verwendet werden, welche die Betätigung eines
ABS-Modulators (eines Solenoidventils) zum Regulieren der
Bremsdrücke detektieren kann, z. B. ein Spannungsmesser, wel
cher die Spannung detektieren kann, die an den ABS-Modulator
bei der Betätigung des ABS-Modulators angelegt ist, oder es
kann ein Strommesser verwendet werden, der den Strom detek
tieren kann, welcher durch den ABS-Modulator bei der Betäti
gung des ABS-Modulators fließt. Es kann aber auch ein Sensor
verwendet werden, der die Bewegung des Ventilelements bzw.
eines Ventilvorgänge durchführenden Elements des ABS-Modula
tors detektieren kann.
Wenn die an den ABS-Modulator angelegte Spannung durch einen
Spannungsmesser detektiert wird, wenn der durch den ABS-Modu
lator fließende Strom durch einen Strommesser detektiert wird
oder wenn die Bewegung des Ventilelements oder Ventilbetäti
gungselements des ABS-Modulators detektiert wird, stellt die
CPU 4, basierend auf der Information über die Betätigung des
ABS-Modulators von der ABS-Betätigungsdetektionseinheit 29
her, fest, daß das ABS betätigt wird, und gibt ein Spannungs
reguliersignal an die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahinge
hend aus, daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen
Wert einzustellen ist. Dann reguliert die Spannungsregulier
einrichtung 3 die Operation der Sitzgurteinzieheinrichtung 2
so, daß die Gurtspannung entsprechen erhöht wird. Wenn das
ABS betätigt wird, wird daher die Gurtspannung erhöht, so daß
der Insasse, z. B. der Fahrer, sicher geschützt wird und die
Erhöhung der Gurtspannung spürt, so daß er bemerkt, daß das
ABS betätigt wird.
Es versteht sich, daß die CPU 4 das Spannungsreguliersignal
an die Spannungsreguliereinrichtung 3 auch durch direkte Be
nutzung des EIN-Signals ausgeben kann, welches von einer Zen
traleinheit bzw. zentralen Verarbeitungseinheit des ABS an
den ABS-Modulator abgegeben wird. In diesem Fall besteht die
ABS-Betätigungsdetektionseinheit 29 aus der Zentralverarbei
tungseinheit des ABS. Dadurch kann ein Spannungsmesser oder
Strommesser entfallen, so daß keinerlei Spezialteile erfor
derlich sind, wodurch ein System zum Schützen des Insassen
während der Betätigung des ABS leicht und mit niedrigen Ko
sten hergestellt werden kann.
Die TRC-Betätigungsdetektionseinheit 30 detektiert, wenn die
TRC zur Traktionskontrolle bzw. -regulierung (hier manchmal
als "TRC-Regulierung" bezeichnet) für das Ausschalten einer
Schlupftendenz der Fahrzeugräder während des Start- oder
Schnellbeschleunigungsvorgangs arbeitet. Konventionellerweise
wird die TRC-Regulierung durch eine Bremsregulierung für die
Antriebsräder, Motorregulierung oder Getrieberegulierung oder
durch eine Kombination von zweien oder dreien hiervon ausge
führt.
In dem Fall eines System, in dem die TRC-Regulierung durch
die Bremsregulierung ausgeführt wird, kann als die TRC-Betä
tigungsdetektionseinheit 30 eine Einrichtung verwendet wer
den, welche die Betätigung eines TRC-Modulators (eines So
lenoidventils) zum Regulieren der Bremsdrücke detektieren
kann, wie z. B. ein Spannungsmesser, welcher die an den TRC-
Modulator bei der Betätigung des TRC-Modulators anliegende
Spannung detektieren kann, oder ein Strommesser, welcher den
durch den TRC-Modulator bei der Betätigung des TRC-Modulators
fließenden Strom detektieren kann, und zwar gerade so wie bei
dem vorerwähnten ABS.
Wenn die an den TRC-Modulator anliegende Spannung durch einen
Spannungsmesser detektiert wird oder wenn der durch den TRC-
Modulator fließende Strom durch einen Strommesser detektiert
wird, stellt die CPU 4, basierend auf der Information über
die Betätigung des TRC-Modulators von der TRC-Betätigungsde
tektionseinheit 30 her, fest, daß die TRC betätigt wird, und
gibt dann ein Spannungsreguliersignal an die Spannungsregu
liereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die Gurtspannung auf
einen vorbestimmten großen Wert einzustellen ist. Dann regu
liert die Spannungsreguliereinrichtung 3 die Operation der
Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurtspannung ent
sprechend erhöht wird. Wenn die TRC betätigt wird, wird daher
die Gurtspannung erhöht, so daß der Insasse, z. B. der Fahrer,
sicher geschützt wird und die Erhöhung der Gurtspannung
spürt, so daß er bemerkt, daß die TRC betätigt wird.
Es versteht sich, daß die CPU 4 das Spannungsreguliersignal
an die Spannungsreguliereinrichtung 3 auch durch direkte Be
nutzung des EIN-Signals ausgeben kann, welches von einer Zen
traleinheit der TRC an den TRC-Modulator abgegeben wird. In
diesem Fall besteht die TRC-Betätigungsdetektionseinheit 30
aus der Zentraleinheit der TRC. Dadurch kann ein Spannungs
messer oder Strommesser entfallen, so daß keinerlei Spezial
teile erforderlich sind, wodurch ein System zum Schützen des
Insassen während der Betätigung der TRC leicht und mit nied
rigen Kosten hergestellt werden kann.
Im Fall eines Systems, in dem die TRC-Regulierung durch die
Motorregulierung ausgeführt wird, kann als die TRC-Betäti
gungsdetektionseinheit 30 ein Sensor verwendet werden, wel
cher die Pedalbetätigung des Gaspedals detektieren kann, oder
das vorerwähnte Tachometer 24 oder ein Spannungsmesser oder
ein Strommesser, welche Steuersignale zu der Kraftstoffein
spritzreguliereinrichtung detektieren können. Die Reguliersi
gnale von der Zentraleinheit der TRC an die Kraftstoffregu
liereinrichtung-können auch direkt verwendet werden. In die
sem Fall wird die Zentraleinheit der TRC als die TRC-Betäti
gungsdetektionseinheit 30 verwendet.
Wenn die Pedalbetätigung des Gaspedals detektiert wird und
wenn detektiert wird, daß die durch das Tachometer detektier
te Motorgeschwindigkeit nicht die der Pedalbetätigung des
Gaspedals entsprechende Motorgeschwindigkeit erreicht, oder
wenn die an die Kraftstoffeinspritzreguliereinrichtung ange
legte Spannung als die TRC-Regulierung durch den Spannungs
messer detektiert wird, oder wenn detektiert wird, daß das
TRC-Regulierungssignal von der Zentraleinheit der TRC an die
Kraftstoffeinspritzreguliereinrichtung ausgegeben wird,
stellt die CPU 4, basierend auf der Information über die Be
tätigung der TRC von der TRC-Betätigungsdetektionseinheit 30
her, fest, daß die TRC betätigt wird, und gibt ein Spannungs
reguliersignal an die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahinge
hend ab, daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen
Wert einzustellen ist. Dann reguliert die Spannungsregulier
einrichtung 3 die Operation der Sitzgurteinzieheinrichtung 2
so, daß die Gurtspannung entsprechend erhöht wird. Wenn die
TRC betätigt wird, wird daher die Gurtspannung erhöht, so daß
der Insasse, z. B. der Fahrer, sicher geschützt wird und die
erhöhte Gurtspannung fühlt, so daß er bemerkt, daß die TRC
betätigt ist.
Im Falle eines Systems, in dem die TRC-Regulierung durch die
Getrieberegulierung der Getriebekasteneinheit ausgeführt
wird, können die Reguliersignale von der Zentraleinheit der
TRC zu dem Getriebereguliersystem direkt verwendet werden. In
diesem Fall wird die Zentraleinheit der TRC als die TRC-Betä
tigungsdetektionseinheit 30 verwendet.
Wenn detektiert wird, daß das TRC-Reguliersignal von der Zen
traleinheit der TRC zu dem Getriebereguliersystem ausgegeben
wird, stellt die CPU 4, basierend auf der Information über
die Betätigung der TRC von der TRC-Betätigungsdetektionsein
heit 30 her, fest, daß die TRC betätigt wird, und gibt ein
Spannungsreguliersignal an die Spannungsreguliereinrichtung 3
dahingehend ab, daß die Gurtspannung auf einen vorbestimmten
großen Wert einzustellen ist. Dann reguliert die Spannungsre
guliereinrichtung 3 die Operation der Sitzgurteinzieheinrich
tung 2 so, daß die Gurtspannung entsprechend erhöht wird.
Wenn die TRC betätigt wird, wird daher die Gurtspannung er
höht, so daß der Insasse, z. B. der Fahrer, sicher geschützt
wird und die Erhöhung der Gurtspannung spürt, so daß er be
merkt, daß die TRC betätigt wird.
Die Bestimmungsortankunftsdetektionseinheit 31 detektiert,
wenn das Navigationssystem anzeigt, daß das Fahrzeug an sei
nem Bestimmungsort ankommt, der in dem Navigationssystem
durch den Insassen eingestellt worden ist, wenn das Fahrzeug
mit dem Navigationssystem ausgerüstet und das Navigationssy
stem betätigt ist. Zum Detektieren der Ankunft an dem Bestim
mungsort kann ein Anzeigesignal von einer Zentraleinheit des
Navigationssystems verwendet werden. In diesem Fall wird die
Zentraleinheit des Navigationssystems als die Bestimmungs
ortankunftsdetektionseinheit 31 verwendet.
Wenn detektiert wird, daß das Anzeigesignal von der Zentral
einheit des Navigationssystem ausgegeben wird, stellt die CPU
4, basierend auf der Information über die Ankunft an dem Be
stimmungsort von der Bestimmungsortankunftsdetektionseinheit
31 her, fest, daß das Fahrzeug an dem Bestimmungsort ankommt,
und gibt ein Spannungsreguliersignal an die Spannungsregu
liereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die Gurtspannung auf
einen vorbestimmten großen Wert einzustellen ist. Dann regu
liert die Spannungsreguliereinrichtung 3 die Operation der
Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurtspannung ent
sprechend erhöht wird. Wenn das Fahrzeug an dem Bestimmungs
ort ankommt, wird daher die Gurtspannung erhöht, so daß der
Insasse, z. B. der Fahrer, die Erhöhung der Gurtspannung
spürt, so daß er bemerkt, daß das Fahrzeug an dem Bestim
mungsort ankommt.
Die SC-Detektionseinheit 32 detektiert, daß der Sportmodus an
dem Aufhängungs- bzw. Federungsreguliersystem eingestellt
ist, wenn das Fahrzeug mit dem Aufhängungs- bzw. Federungsre
guliersystem ausgerüstet ist. Zum Detektieren der Sportmodus
einstellung (Einstellung des sportlichen Modus) kann ein
Sportmoduseinstellsignal von einer Zentraleinheit des Aufhän
gungs- bzw. Federungsreguliersystems verwendet werden. In
diesem Falle wird die Zentraleinheit des Aufhängungs- bzw.
Federungsreguliersystems als die SC-Detektionseinheit 32 be
nutzt.
Wenn detektiert wird, daß das Sportmoduseinstellsignal von
der Zentraleinheit des Aufhängungs- bzw. Federungsreguliersy
stems ausgegeben wird, stellt die CPU 4, basierend auf der
Information über die Sportmoduseinstellung von der SC-Detek
tionseinheit 32 her, fest, daß das Aufhängungs- bzw. Fede
rungsreguliersystem in den Sportmodus (sportlicher Modus)
eingestellt ist, und gibt dann ein Spannungsreguliersignal an
die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die
Gurtspannung auf einen vorbestimmten großen Wert einzustellen
ist. Dann reguliert die Spannungsreguliereinrichtung 3 die
Operation der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurt
spannung entsprechend erhöht wird. Wenn das Aufhängungs- bzw.
Federungsreguliersystem in den Sportmodus bzw. den sportli
chen Modus eingestellt ist, wird daher die Gurtspannung er
höht, so daß der Insasse, z. B. der Fahrer, sicher geschützt
werden kann und die Erhöhung der Gurtspannung spürt, so daß
er zur Kenntnis nimmt, daß das Aufhängungs- bzw. Federungsre
guliersystem in den Sportmodus bzw. den sportlichen Modus
eingestellt ist.
Die MS-Detektionseinheit 33 detektiert, daß der Sportmodus
(sportlicher Modus) in dem Kraftübertragungsreguliersystem
für den Antriebs- bzw. Fahrbereich (hier manchmal auch als
"D-Bereich" bezeichnet) eingestellt ist, wenn das Fahrzeug
mit dem Kraftübertragungsreguliersystem ausgerüstet ist. Zum
Detektieren der Sportmoduseinstellung kann ein Sportmodusein
stellungssignal von einer Zentraleinheit des Kraftübertra
gungsreguliersystems verwendet werden. In diesem Falle wird
die Zentraleinheit des Kraftübertragungsreguliersystems als
die MS-Detektionseinheit 33 benutzt.
Wenn detektiert wird, daß das Sportmoduseinstellungssignal
von der Zentraleinheit des Kraftübertragungsreguliersystems
ausgegeben wird, stellt die CPU 4, basierend auf der Informa
tion über die Sportmoduseinstellung von der MS-Detektionsein
heit 33 her, fest, daß das Kraftübertragungsreguliersystem in
den Sportmodus bzw. sportlichen Modus eingestellt ist, und
gibt dann ein Spannungsreguliersignal an die Spannungsregu
liereinrichtung 3 dahingehend ab, daß die Gurtspannung auf
einen vorbestimmten großen Wert einzustellen ist. Dann regu
liert die Spannungsreguliereinrichtung 3 die Operation der
Sitzgurteinzieheinrichtung 2 so, daß die Gurtspannung ent
sprechend erhöht wird. Wenn die Kraftübertragung in den
Sportmodus bzw. sportlichen Modus für den D-Bereich einge
stellt wird, wird daher die Gurtspannung erhöht, so daß der
Insasse, z. B. der Fahrer, sicher geschützt werden kann und
die Erhöhung der Gurtspannung spürt, so daß er zur Kenntnis
nimmt, daß die Kraftübertragung in den Sportmodus bzw. sport
lichen Modus eingestellt ist.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, umfaßt das Regulierzustandsein
stellmittel 10 ein Werteinstellungssignalausgabemittel 34 für
die Gurtspannungsreguliermodi, ein Einstellungsmittel 35 des
zufriedenstellenden Zustands für die Gurtspannungsreguliermo
di und ein Toneinstellungsausgabemittel 36 für die Gurtspan
nungsreguliermodi, so daß ein Werteinstellungssignal von dem
Werteinstellungssignalausgabemittel 34 für die Gurtspannungs
reguliermodi sowie ein Zustandseinstellungssignal von dem
Einstellungsmittel 35 des zufriedenstellenden Zustands für
die Gurtspannungsreguliermodi und ein Schall- bzw. Tonein
stellungsausgangssignal von dem Schall- bzw. Toneinstellungs
ausgabemittel 36 jeweils in die CPU 4 eingegeben werden.
Das Werteinstellungssignalausgabemittel 34 für den Gurtspan
nungsreguliermodus wird durch den Insassen, z. B. den Fahrer,
betätigt, um Werteinstellungssignale zum Einstellen von Wer
ten für jeden Modus für die Gurtspannungsregulierung an das
Regulierzustandseinstellungsmittel 10 auszugeben, und es
speichert die Einstellwerte in dem Speicher der CPU 4. Kon
kret beschrieben ist es so, wenn der Komfortmodus, der Warn
modus und der Vor-Rückwickelmodus in dem Spannungsreguliersy
stem eingestellt werden, wie oben beschrieben, Werte z. B. für
die Operationsperioden- und die Operationsgeschwindigkeits
einstellung des Systems in einem der Modi, die Gurtspannung
für jeden Modus sowie das Reguliermuster für jeden Modus so
eingestellt werden können, daß es Werte sind, die von dem In
sassen gewünscht werden, und zwar durch Betätigung des Wert
einstellungssignalausgabemittels 34. Zum Beispiel kann das
Werteinstellungssignalausgabemittel 34 aus einem Display, das
in einem Teil des Fahrzeugs, wie beispielsweise der Instru
mententafel, installiert ist, und Berührungstasten, die bei
spielsweise auf dem Display in Sichtwiedergabe erscheinen,
bestehen bzw. zusammengesetzt sein kann. In diesem Falle kön
nen die Operationsperiode, die Operationsgeschwindigkeit und
die Gurtspannung numerisch unter Verwendung einer numerischen
Tastatur eingestellt werden. Alternativ können drei Muster,
"kurz", "mittel" und "lang", für die Operationsperiode, drei
Muster, "schnell", "mittel" und "langsam", für die Operati
onsgeschwindigkeit und drei Muster, "groß", "mittel" und
"klein", für die Gurtspannung in dem Speicher der CPU 4 ge
speichert werden, so daß der Insasse durch Benutzung der Be
rührungsrasten auf dem Display gewünschte Muster wählen und
einstellen kann.
Demgemäß kann der Insasse die Werte für die Operationsperi
ode, die Operationsgeschwindigkeit, die Gurtspannung und das
Reguliermuster für jeden Modus der Gurtspannungsregulierung
einstellen.
Das Einstellungsmittel 35 des zufriedenstellenden Zustands
für die Gurtspannungsreguliermodi wird durch den Insassen,
z. B. den Fahrer, betätigt, um Zustandseinstellungssignale
auszugeben für Einstellungszustände, die für das Ausführen
von jedem Modus der Gurtspannungsregulierung erfüllt werden
sollen, und die Einstellbedingungen werden in dem Speicher
der CPU 4 gespeichert. Gerade ebenso wie in dem Insassenzu
rückhaltungsschutzsystem, das in der obengenannten Veröffent
lichung offenbart ist, sollten, wenn der Komfortmodus, der
Warnmodus und der Vor-Rückwickelmodus in dem Spannungsregu
liersystem eingestellt werden, Bedingungen zum Erfüllen von
jedem Modus eingestellt werden, um jeden der Modi auszufüh
ren. In der gleichen Art und Weise wie im Fall der Einstel
lung der Werte, wie oben erwähnt, können die zu erfüllenden
Bedingungen für das Ausführen jedes Modus, z. B. die Fahrzeug
geschwindigkeit, die Entfernung zu einem Objekt und die Ge
schwindigkeit relativ zu dem Objekt, durch den Insassen unter
Verwendung von Berührungstasten auf dem Display eingestellt
werden.
Das Schall- bzw. Toneinstellungsausgabemittel 36 für die
Gurtspannungsreguliermodi wird durch den Insassen, z. B. den
Fahrer, betätigt, um Ton- bzw. Schalleinstellungssignale zum
Einstellen von Tönen bzw. Tonfolgen auszugeben, die den je
weiligen Modi entsprechen, wobei jeder derselben ausgestrahlt
wird, wenn jeder bzw. der jeweilige der Modi für die Gurt
spannungsregulierung ausgeführt wird, und es werden die Ein
stellzustände in dem Speicher der CPU 4 gespeichert. Das
heißt, wenn der Komfortmodus, der Warnmodus und der Vor-Rück
wickelmodus in dem Spannungsreguliersystem eingestellt wer
den, wie oben beschrieben, kann jeweils ein Ton bzw. eine
Tonfolge, der bzw. die dem jeweiligen Modus entspricht, aus
gestrahlt werden, wenn der jeweilige Modus für die Gurtspan
nungsregulierung ausgeführt wird, und die Töne bzw. Tonfolgen
können durch den Insassen auf gewünschte Töne bzw. Tonfolgen
eingestellt werden. Konkret gesagt, werden künstliche Töne
bzw. Tonfolgen und/oder gewünschte aufgezeichnete Töne bzw.
Tonfolgen in dem Speicher der CPU 4 gespeichert, und der In
sasse kann einstellen, welche der gespeicherten Töne bzw.
Tonfolgen den jeweiligen Modi entsprechen, indem er eine Be
triebstaste oder die Berührungstasten auf dem Display be
nutzt. Die gespeicherten Töne bzw. Tonfolgen können leicht
von dem Insassen durch Tastenbetätigung geändert werden. Das
bedeutet, daß ein gespeicherter Ton bzw. eine gespeicherte
Tonfolge eliminiert bzw. gelöscht und ein neuer gewünschter
Ton bzw. eine neue gewünschte Tonfolge eingegeben werden
kann. Auf diese Art und Weise wird, wenn das System in einen
der Modi für die Gurtspannungsregulierung eingestellt und in
dem eingestellten Modus betätigt wird, der dem eingestellten
Modus entsprechende Ton bzw. die dem eingestellten Modus ent
sprechende Tonfolge ausgestrahlt, so daß der Insasse dadurch
sicher zu wissen bekommt, welcher Modus eingestellt wird bzw.
ist. Außerdem kann der Insasse, da die ausgestrahlten Töne
bzw. Tonfolgen vom Insassen bevorzugte Töne bzw. Tonfolgen
sind, die Töne bzw. Tonfolgen komfortabel hören.
Es sollte beachtet werden, daß auch eine Fernregulierung ver
wendet werden kann, und daß die Berührungstasten auf dem Dis
play für das Navigationssystem auch als das Regulierungsbe
dingungseinstellungsmittel 10 verwendet werden können.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, kann gemäß
dem Sitzgurtsystem der vorliegenden Erfindung die Gurtspan
nungsregulierung entsprechend dem Zustand des Insassen, der
den Sitzgurt angelegt hat, eingestellt sein bzw. werden, so
daß dadurch der Insasse wirksam geschützt wird. Da der Insas
se die Gurtspannung durch Ausgeben der Simulationssignale si
mulieren kann, kann der Insasse sicher erfahren, welcher
Spannungsreguliermodus gegenwärtig eingestellt ist. Durch die
Gurtspannung weiß der Insasse sicher und leicht Bescheid über
den Zustand des Fahrzeugs, den Fahrzustand des Fahrzeugs und
die Einstellzustände bzw. -bedingungen der jeweiligen Regu
liersysteme, die in dem Fahrzeug installiert sind. Außerdem
kann, da die den Anforderungen entsprechenden Bedingungen
bzw. Zustände für die jeweiligen Spannungsreguliermodi durch
den Insassen eingestellt werden können, w 02004 00070 552 001000280000000200012000285910189300040 0002019962800 00004 01885elcher den Sitzgurt
angelegt hat, der Insasse (die Insassin) die Gurtspannung
nach seiner oder ihrer Vorliebe einstellen (natürlich inner
halb der durch die notwendigen Sicherheitsbedingungen gesetz
ten Grenzen).
Daher kann das Sitzgurtsystem der vorliegenden Erfindung die
Sicherheit und den Komfort für den Insassen in außerordent
lich hohem Maße wirksam sicherstellen.
Kurz zusammengefaßt wird mit der Erfindung ein Sitzgurtsystem
zur Verfügung gestellt, das in völlig ausreichendem Maße die
Sicherheit und den Komfort für einen Insassen, beispielsweise
den Fahrer, wirksam gewährleistet. Im einzelnen umfaßt ein
bevorzugtes Sitzgurtsystem 1 der Erfindung eine Sitzgurtein
zieheinrichtung 2, eine Spannungsreguliereinrichtung 3 zum
Regulieren der auf den Sitzgurt ausgeübten Spannung durch Re
gulieren der Sitzgurteinzieheinrichtung 2 und eine CPU 4 zum
Regulieren der Spannungsreguliereinrichtung 3 so, daß eine
gewünschte Spannung erhalten wird. Mit der CPU 4 sind ein
Kollisionsvoraussagemittel 5, ein Überschlagsdetektionsmittel
6, ein Fahrerzustandsdetektionsmittel 7, ein Demonstrations
mittel 8, ein In-Kenntnis-Setzungs-Mittel 9 zum In-Kenntnis-
Setzen eines Passagiers durch die auf den Sitzgurt ausgeübte
Spannung und ein Regulierbedingungs- bzw. -zustandseinstel
lungsmittel 10 verbunden. Basierend auf Ausgangssignalen von
den obigen Mitteln 5, 6, 7, 8, 9 und 10 betätigt die CPU 4
die Spannungsreguliereinrichtung 3 dahingehend, daß diese die
Gurtspannung reguliert, so daß dadurch der Insasse geschützt
wird und dem Insassen Information durch Fühlen der Gurtspan
nung zur Kenntnis gebracht wird.
Claims (12)
1. Sitzgurtsystem, das wenigstens eine Spannungssteuer-
und/oder -regeleinrichtung (3) zum Steuern und/oder Regeln
der Gurtspannung auf einen bzw. in einem Sitzgurt hat, wobei
das Sitzgurtsystem dadurch gekennzeichnet
ist, daß es folgendes umfaßt:
ein Insassenzustandsdetektionsmittel (7) zum Detektieren des Zustands eines Insassen, der den Gurt angelegt hat, und zum Ausgeben eines Detektionssignals und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem Detektionssignal von dem Insas senzustandsdetektionsmittel (7).
ein Insassenzustandsdetektionsmittel (7) zum Detektieren des Zustands eines Insassen, der den Gurt angelegt hat, und zum Ausgeben eines Detektionssignals und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem Detektionssignal von dem Insas senzustandsdetektionsmittel (7).
2. Sitzgurtsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zustand des Insassen durch wenig
stens einen der folgenden Parameter angegeben wird: die Herz
frequenz, den Blutdruck, die Körpertemperatur und das bio
elektrische Potential des Insassen; und daß die CPU (4) die
Spannungssteuer- und/oder -regeleinrichtung (3) in einer sol
chen Art und Weise steuert und/oder regelt, daß die Gurtspan
nung mit bzw. bei Erhöhung des Werts von einem oder mehreren
der Parameter erhöht wird.
3. Sitzgurtsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Insasse, welcher den
Sitzgurt angelegt hat, ein Fahrer des Fahrzeugs ist, und daß
der Zustand des Insassen durch die Aktion(en) für das Betäti
gen oder Führen des Fahrzeugs angegeben wird.
4. Sitzgurtsystem nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die genannte(n) Aktion(en) für das
Betätigen oder Führen des Fahrzeugs wenigstens einer der fol
genden Parameter ist: Geschwindigkeit, mit der das Gaspedal
freigegeben wird, Geschwindigkeit der Pedalbetätigung eines
oder des Bremspedals, Kraft, die auf das Bremspedal ausgeübt
wird, und Lenkwinkel; und worin die CPU (4) die Spannungs
steuer- und/oder -regeleinrichtung (3) in einer solchen Art
und Weise steuert und/oder regelt, daß die Gurtspannung bei
oder mit der Zunahme des Werts von einem oder mehreren der
Parameter erhöht wird.
5. Sitzgurtsystem, das wenigstens eine Spannungssteuer-
und/oder Regeleinrichtung (3) zum Steuern und/oder Regeln der
Gurtspannung auf einen oder in einem Sitzgurt hat, worin meh
rere vorbestimmte Modi oder Betriebsweisen, die unterschied
liche Gurtspannungen haben, für die Gurtspannungssteuerung
und/oder -regelung eingestellt werden oder einstellbar sind,
wobei das Sitzgurtsystem dadurch gekennzeich
net ist, daß es folgendes umfaßt:
ein Demonstrationsmittel (8) zum Ausgeben eines Simula tionssignals für einen der Modi oder eine der Betriebsweisen, wenn der eine Modus oder die eine Betriebsweise durch den In sassen, der den Sitzgurt angelegt hat, gewählt wird oder ist; und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem Simulationssignal von dem Demon strationsmittel (8), um die Gurtspannung entsprechend dem Mo dus oder der Betriebsweise, der bzw. die durch das Simulati onssignal angegeben wird, einzustellen.
ein Demonstrationsmittel (8) zum Ausgeben eines Simula tionssignals für einen der Modi oder eine der Betriebsweisen, wenn der eine Modus oder die eine Betriebsweise durch den In sassen, der den Sitzgurt angelegt hat, gewählt wird oder ist; und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem Simulationssignal von dem Demon strationsmittel (8), um die Gurtspannung entsprechend dem Mo dus oder der Betriebsweise, der bzw. die durch das Simulati onssignal angegeben wird, einzustellen.
6. Sitzgurtsystem nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die für die Spannungssteuerung und/
oder -regelung eingestellten Modi oder Betriebsweisen wenig
stens ein Komfortmodus oder eine Komfortbetriebsweise, in
welcher der Insasse keinen Druck auf seinem oder ihrem Körper
fühlt, wenn der Insasse den Sitzgurt angelegt hat, sowie ein
Warnmodus oder eine Warnbetriebsweise, der bzw. die einzu
stellen ist, wenn festgestellt wird, daß ein Objekt näher
kommt, aber die Kollision mit dem Objekt vermieden werden
kann, und ein Vor-Rückwickelmodus oder eine Vor-Rückwickel
betriebsweise, der bzw. die einzustellen ist, wenn festge
stellt wird, daß ein Objekt näherkommt und die Kollision mit
dem Objekt nicht vermieden werden kann, sind, und worin die
CPU (4) die Spannungssteuer- und/oder -regeleinrichtung so
steuert und/oder regelt, daß die Gurtspannung entsprechend
dem Modus oder der Betriebsweise eingestellt wird, der bzw.
die von den genannten Modi oder Betriebsweisen eingestellt
worden ist.
7. Sitzgurtsystem, das wenigstens eine Spannungssteuer-
und/oder -regeleinrichtung (3) zum Steuern und/oder Regeln
der Gurtspannung auf einen bzw. in einem Sitzgurt hat, wobei
das Sitzgurtsystem dadurch gekennzeichnet
ist, daß es folgendes umfaßt:
ein In-Kenntnis-Setzungs-Mittel (9) zum Ausgeben eines in-Kenntnis-setzenden Signals für das In-Kenntnis-Setzen des Insassen über verschiedene Information(en) mit unterschiedli chen Gurtspannungen; und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem in-Kenntnis-setzenden Signal von dem In<-Kenntnis-Setzungs-Mittel (9).
ein In-Kenntnis-Setzungs-Mittel (9) zum Ausgeben eines in-Kenntnis-setzenden Signals für das In-Kenntnis-Setzen des Insassen über verschiedene Information(en) mit unterschiedli chen Gurtspannungen; und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem in-Kenntnis-setzenden Signal von dem In<-Kenntnis-Setzungs-Mittel (9).
8. Sitzgurtsystem nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die verschiedene Information oder die
verschiedenen Informationen wenigstens eine der folgenden In
formationen umfaßt oder umfassen: Information über Biegungs-
oder Kurvenfahren, Information über die Rauhigkeit einer
Straßenoberfläche, Information über Regentropfen, Information
über die Motorgeschwindigkeit, Information über die Fahrzeug
geschwindigkeit, Information über das Leuchten oder Ange
schaltetsein der Scheinwerfer, Information über schnelle Be
schleunigung, Information über das Aufleuchten oder Aktivie
ren von jedem oder irgendeinem Anzeiger, Information über die
Betätigung eines Antiblockier-Bremsregulierungssystems, In
formation über die Betätigung eines Traktionsregulierungssy
stems, Information über die Ankunft an einem Bestimmungsort
durch das Navigationssystem, Information über die Einstellung
eines sportlichen Modus oder einer sportlichen Betriebsweise
in einem Aufhängungssteuer- und/oder -regelsystem und Infor
mation über die-Einstellung eines sportlichen Modus oder ei
ner sportlichen Betriebsweise in einem Kraftübertragungssy
stem für den Antriebs- und/oder Fahrbereich,
und daß die CPU (4) die Spannungssteuer- und/oder -re geleinrichtung (3) zum Erhöhen der Gurtspannung steuert und/ oder regelt, wenn, basierend auf der Information über Bie gungs- bzw. Kurvenfahrt, festgestellt wird, daß das Fahrzeug eine Biegung oder eine Kurve durchfährt; wenn, basierend auf der Information über die Rauhigkeit auf einer Straßenoberflä che, festgestellt wird, daß das Fahrzeug auf einer holprigen Straße fährt; wenn, basierend auf der Information über Regen tropfen, festgestellt wird, daß das Fahrzeug im Regen fährt; wenn, basierend auf der Information über die Motorgeschwin digkeit, festgestellt wird, daß der Motor mit einer Geschwin digkeit läuft, die höher als eine Bezugsmotorgeschwindigkeit ist; wenn, basierend auf der Information über die Fahrzeugge schwindigkeit, festgestellt wird, daß das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit fährt, die höher als eine Bezugsfahrzeugge schwindigkeit ist; wenn, basierend auf der Information über das Leuchten oder Angeschaltetsein der Scheinwerfer, festge stellt wird, daß die Scheinwerfer eingeschaltet sind; wenn, basierend auf der Information über schnelle Beschleunigung, festgestellt wird, daß das Fahrzeug schnell beschleunigt; wenn, basierend auf der Information über das Aufleuchten oder Aktivieren von jedem oder irgendeinem Anzeiger, festgestellt wird, daß einer der Anzeiger eingeschaltet oder aktiviert ist oder aufleuchtet; wenn, basierend auf der Information über die Betätigung des Antiblockierbremsreguliersystems, festge stellt wird, daß das Antiblockierbremsreguliersystem betätigt wird; wenn, basierend auf der Information über die Betätigung des Traktionsreguliersystems festgestellt wird, daß das Trak tionsreguliersystem betätigt wird; wenn, basierend auf der Information über die Ankunft an einem Bestimmungsort, mittels des Navigationssystems festgestellt wird, daß das Fahrzeug an dem Bestimmungsort ankommt; wenn, basierend auf der Informa tion über die Einstellung des sportlichen Modus oder der sportlichen Betriebsweise in dem Aufhängungssteuer- und/oder regelsystem, festgestellt wird, daß das Aufhängungssteuer- und/oder -regelsystem in den sportlichen Modus oder die sportliche Betriebsweise eingestellt ist; und/oder wenn, ba sierend auf der Information über die Einstellung des sportli chen Modus oder der sportlichen Betriebsweise, in dem Kraftübertragungssystem für den Antriebs- oder Fahrbereich festgestellt wird, daß das Kraftübertragungssteuer- und/oder regelsystem in den sportlichen Modus oder die sportliche Be triebsweise eingestellt ist.
und daß die CPU (4) die Spannungssteuer- und/oder -re geleinrichtung (3) zum Erhöhen der Gurtspannung steuert und/ oder regelt, wenn, basierend auf der Information über Bie gungs- bzw. Kurvenfahrt, festgestellt wird, daß das Fahrzeug eine Biegung oder eine Kurve durchfährt; wenn, basierend auf der Information über die Rauhigkeit auf einer Straßenoberflä che, festgestellt wird, daß das Fahrzeug auf einer holprigen Straße fährt; wenn, basierend auf der Information über Regen tropfen, festgestellt wird, daß das Fahrzeug im Regen fährt; wenn, basierend auf der Information über die Motorgeschwin digkeit, festgestellt wird, daß der Motor mit einer Geschwin digkeit läuft, die höher als eine Bezugsmotorgeschwindigkeit ist; wenn, basierend auf der Information über die Fahrzeugge schwindigkeit, festgestellt wird, daß das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit fährt, die höher als eine Bezugsfahrzeugge schwindigkeit ist; wenn, basierend auf der Information über das Leuchten oder Angeschaltetsein der Scheinwerfer, festge stellt wird, daß die Scheinwerfer eingeschaltet sind; wenn, basierend auf der Information über schnelle Beschleunigung, festgestellt wird, daß das Fahrzeug schnell beschleunigt; wenn, basierend auf der Information über das Aufleuchten oder Aktivieren von jedem oder irgendeinem Anzeiger, festgestellt wird, daß einer der Anzeiger eingeschaltet oder aktiviert ist oder aufleuchtet; wenn, basierend auf der Information über die Betätigung des Antiblockierbremsreguliersystems, festge stellt wird, daß das Antiblockierbremsreguliersystem betätigt wird; wenn, basierend auf der Information über die Betätigung des Traktionsreguliersystems festgestellt wird, daß das Trak tionsreguliersystem betätigt wird; wenn, basierend auf der Information über die Ankunft an einem Bestimmungsort, mittels des Navigationssystems festgestellt wird, daß das Fahrzeug an dem Bestimmungsort ankommt; wenn, basierend auf der Informa tion über die Einstellung des sportlichen Modus oder der sportlichen Betriebsweise in dem Aufhängungssteuer- und/oder regelsystem, festgestellt wird, daß das Aufhängungssteuer- und/oder -regelsystem in den sportlichen Modus oder die sportliche Betriebsweise eingestellt ist; und/oder wenn, ba sierend auf der Information über die Einstellung des sportli chen Modus oder der sportlichen Betriebsweise, in dem Kraftübertragungssystem für den Antriebs- oder Fahrbereich festgestellt wird, daß das Kraftübertragungssteuer- und/oder regelsystem in den sportlichen Modus oder die sportliche Be triebsweise eingestellt ist.
9. Sitzgurtsystem, das wenigstens eine Spannungssteuer-
und/oder -regeleinrichtung (3) zum Steuern und/oder Regeln
der Gurtspannung auf einen oder in einem Sitzgurt hat, worin
mehrere vorbestimmte Modi bzw. Betriebsweisen, die unter
schiedliche Gurtspannungen haben, für die Gurtspannungssteue
rung und/oder -regelung einstellbar sind, wobei das Sitzgurt
system dadurch gekennzeichnet ist, daß es
folgendes umfaßt:
ein Steuer- und/oder -regelzustands- und/oder -bedin gungseinstellungsmittel (10) zum Ausgeben eines Einstellungs signals für das Einstellen von jedem Modus oder jeder Be triebsweise; und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem genannten Einstellungssignal von dem Steuer- und/oder Regelzustands- und/oder -bedingungsein stellungsmittel (10), um einen Zustand und/oder eine Bedin gung für jeden Modus oder jede Betriebsweise einzustellen.
ein Steuer- und/oder -regelzustands- und/oder -bedin gungseinstellungsmittel (10) zum Ausgeben eines Einstellungs signals für das Einstellen von jedem Modus oder jeder Be triebsweise; und
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) (4) zum Steuern und/oder Regeln der Spannungssteuer- und/oder -regeleinrich tung (3), basierend auf dem genannten Einstellungssignal von dem Steuer- und/oder Regelzustands- und/oder -bedingungsein stellungsmittel (10), um einen Zustand und/oder eine Bedin gung für jeden Modus oder jede Betriebsweise einzustellen.
10. Sitzgurtsystem nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bedingung oder der Zustand für
jeden Modus oder jede Betriebsweise wenigstens Werte umfaßt,
die für jeden Modus oder jede Betriebsweise für die Gurtspan
nungssteuerung und/oder -regelung einzustellen sind, Bedin
gungen und/oder Zustände, die zum Einstellen jedes Modus für
die Gurtspannungssteuerung und/oder -regelung zu erfüllen
sind und/oder den Anforderungen zu entsprechen haben, einen
Ton oder eine Tonfolge, die auszustrahlen ist, wenn jeder
oder ein jeweiliger Modus oder jede oder eine jeweilige Be
triebsweise für die Gurtspannungssteuerung und/oder -regelung
eingestellt wird oder ist.
11. Sitzgurtsystem, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei der Ansprüche 1, 5, 7 und 9 kombiniert
sind.
12. Sitzgurtsystem nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiter we
nigstens eines der folgenden Mittel umfaßt:
ein Kollisionsvoraussagemittel (5) zum Detektieren eines Objekts um das Fahrzeug herum und zum Ausgeben eines Signals an die CPU (4); und
ein Überschlagsdetektionsmittel (6) zum Detektieren des Überschlagens der Fahrzeugkörpers und zum Ausgeben eines Si gnals an die CPU (4);
worin die CPU (4) die Spannungssteuer- und/oder Regel einrichtung (3), basierend auf dem ausgegebenen Signal oder Ausgangssignal, steuert und/oder regelt.
ein Kollisionsvoraussagemittel (5) zum Detektieren eines Objekts um das Fahrzeug herum und zum Ausgeben eines Signals an die CPU (4); und
ein Überschlagsdetektionsmittel (6) zum Detektieren des Überschlagens der Fahrzeugkörpers und zum Ausgeben eines Si gnals an die CPU (4);
worin die CPU (4) die Spannungssteuer- und/oder Regel einrichtung (3), basierend auf dem ausgegebenen Signal oder Ausgangssignal, steuert und/oder regelt.
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