DE19962717A1 - Algorithmus für eine A/D-Fenstersteuerung bei einer elektronischen Portalbilderfassung in einem Strahlentherapiesystem - Google Patents
Algorithmus für eine A/D-Fenstersteuerung bei einer elektronischen Portalbilderfassung in einem StrahlentherapiesystemInfo
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Abstract
Ein robuster Histogrammanalysealgorithmus wird benutzt, um das Analog/Digital-Fenster eines elektronischen Portalbildes so zu steuern, daß die erfaßten Bilder einen ausreichenden Kontrats für ihre Verwendung in der Strahlentherapie aufweisen. Der Algorithmus umfaßt das Einstellen einer anfänglichen Abschätzung eines Dunkelbereiches innerhalb eines Histogramms, wobei das Histogramm Pixelzahlen und auf diese bezogene Pixelwerte enthält und ein Bestimmen zweier dominanter Spitzen innerhalb des Dunkelbereiches. Einer der beiden dominanten Spitze liegt unterhalb eines vorgegebenen Wertes und der andere der dominanten Spitzen zwischen dem vorgegebenen Wert und einem zweiten vorgegebenen Wert. Falls die eine dominante Spitze mehr als das Zweifache der Standardabweichung vom anderen dominanten Spitze aufweist, wird das erste örtliche Minimum rechts von der einen dominanten Spitze zur revidierten Grenze. Falls die andere dominante Spitze mehr als das Zweifache der Standardabweichung von der einen dominanten Spitze aufweist, dann wird das erste örtliche Minimum links von der anderen dominanten Spitze zur revidierten Grenze. Ansonsten wird der Durchschnittswert der beiden dominanten Spitzen zur revidierten Grenze. Der Algorithmus umfaßt auch ein Zählen der Anzahl der Pixel außerhalb der revidierten Grenze und ein Bestimmen des mittleren Pixelwertes außerhalb der revidierten Grenze auf der Grundlage der Pixelzählung. Ferner umfaßt der Algorithmus ein Akkumulieren der Pixelzahlen in ...
Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine elektronische Portalbilderfassung (EPI-
Erfassung) und insbesondere auf einen Algorithmus für eine Analog/Digital-Fenster
steuerung für eine solche Bilderfassung.
Strahlenemittierende Geräte sind im allgemeinen bekannt und werden in der Strahlen
therapie z. B. für die Behandlung von Patienten eingesetzt. Typischerweise enthält ein
Strahlentherapiegerät ein Portal, das im Verlaufe der therapeutischen Behandlung um eine
horizontale Drehachse verschwenkt werden kann. Ein Linearbeschleuniger ist im Portal
angeordnet, um ein Hochenergiestrahlenbündel für die Therapie zu erzeugen. Dieses
Hochenergiestrahlenbündel kann ein Elektronenstrahlenbündel oder ein Photonenstrahlen
bündel (Röntgenstrahl) sein. Während der Behandlung wird das Strahlenbündel auf eine
Zone eines Patienten gerichtet, der beim Isozentrum der Portaldrehung liegt.
Ziel der Bestrahlungsbehandlung ist es, die Dosis für das Zielvolumen zu maximieren,
während gleichzeitig strahlungsempfindliches gesundes Gewebe geschützt werden soll.
Ein Merkmal der Strahlentherapie betrifft Portalbilder, die normalerweise benutzt werden,
um die Tumorstelle des Patienten zu verifizieren und aufzuzeichnen. Portalbilder, d. h.
Bilder des Durchlasses durch den Patienten durch den die Strahlung austritt, umfassen
manuelle (Film) und elektronische Bilder (EPI), die vor, während oder nach der Behand
lung aufgenommen werden. Wenn elektronische Portalbilder (EPI) vor der Behandlung
aufgenommen werden, geben diese dem Therapeuten die Möglichkeit der Korrektur
kleinerer Positionierungsfehler des Patienten. Während der Behandlung aufgenommene
Portalbilder liefern ein Mittel zur Überwachung der Bewegung des Patienten. Ferner
erlauben es die elektronischen Portalbilder, dem Therapeuten Bilder von einer entfernten
Stelle aufzunehmen, ohne sich innerhalb des Behandlungsraumes aufhalten zu müssen.
Da die Energie der Röntgenstrahlen für eine Strahlungstherapie im Megavoltbereich liegt,
mangelt es den durch einen traditionellen Film oder eine traditionelle EPI-Methode
erfaßten Bildern im allgemeinen an Details der Patientenanatomie. Ein Verfahren zum
Verbessern des Detailkontrasts bei EPI-Bildern besteht in einer Steuerung von Analog- zu
Digitalfenster (A/D-Fenster) der Videoeinfangvorrichtung, so daß nur ein Teil des die
brauchbare Bildinformation enthaltenden Videosignals digitalisiert wird.
Das zur Steuerung des A/D-Fensters benutzte konventionelle System weist einige Mängel
auf. Das konventionelle Verfahren zum Analysieren der nützlichen bzw. brauchbaren
Information in einem speziellen Bild enthält die Bildung eines Histogramms des abzubil
denden Bereiches und das Analysieren dieses Bereiches unter Verwendung eines Algorith
mus. Dieses Histogramm wird links mit dunklen Pixelwerten und rechts mit hellen
Pixelwerten aufgezeichnet. Die Analyse umfaßt eine Bestimmung der steilsten Spitze auf
der linken Seite des Histogramms um die untere Abtrennung bzw. Grenze des Bildes zu
bestimmen. Typischerweise liegt die untere Abtrennung am nächst gelegenen örtlichen
Minimum rechts von der steilsten Spitze. Die höchste Spitze auf der rechten Seite des
Histogramms wird dann benutzt, um die obere Abtrennung bzw. Grenze zu bestimmen.
Typischerweise liegt die obere Abtrennung am nächsten örtlichen Minimum links von der
höchsten Spitze.
Dieser Algorithmus funktioniert gut, wenn im Betrachtungsfeld viel Luft ist und keine
Gegenstände hohen Kontrastes liegen. Befindet sich jedoch im Betrachtungsfeld wenig Luft
oder liegen Gegenstände hohen Kontrastes links von der echten dunklen Spitze, dann kann
ein interessierender Bildteil verloren Qehen. Der beschriebene Algorithmus liefert außer
dem dunkle und weiße verwaschene Bilder in unvorhersehbarer Weise. Schließlich erfor
dert der Algorithmus eine Erfahrung des Benutzers, um die "Verstärkung" und den
"Schwarzpegel" der Kamera richtig zu handhaben. Demzufolge sind die Benutzer manch
mal sie frustriert, wenn sie den konventionellen Algorithmus einsetzen.
Was benötigt wird, ist ein Verfahren und ein System zum Steuern der Portalbilderfassung
und ein automatisches Einfangen des EPI.
Die Erfindung ist durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 9 gekennzeichnet. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Bei der Erfindung wird ein robuster Histogrammanalysealgorithmus benutzt, um bei einem
elektronischen Portalbild das analoge zu einem digitalen Fenster (A/D-Fenster) zu steuern,
derart, daß die erfaßten Bilder einen ausreichenden Kontrast für ihre Benutzung in der
Strahlentherapie aufweisen. Der Algorithmus umfaßt das Einstellen einer anfänglichen
Abschätzung des dunklen Bereiches innerhalb eines Histogramms, der Pixelzahlen und
entsprechende Pixelwerte betrifft, und Bestimmen der zwei dominanten Spitzen innerhalb
des dunklen Bereichs. Die erste der beiden dominanten Spitzen liegt unterhalb eines vor
gegebenen Wertes und die zweite der beiden dominanten Spitzen liegt zwischen dem vor
gegebenen Wert und einem zweiten vorgegebenen Wert.
Falls die erste dominante Spitze mehr als das zweifache der Standardabweichung der
anderen dominierenden Spitze beträgt, dann wird das erste örtliche Minimum rechts von
der einen dominanten Spitze zur revidierten Grenze. Falls die zweite dominante Spitze
mehr als das zweifache der Standardabweichung der ersten dominanten Spitze beträgt,
dann wird das erste örtliche Minimum links von der zweiten dominanten Spitze zur
revidierten Grenze. Ansonsten wird der Durchschnittswert der beiden dominierenden
Spitzen zur revidierten Grenze.
Der Algorithmus enthält auch ein Zählen der Pixelanzahl außerhalb der revidierten Grenze
und ein Bestimmen des mittleren Pixelwertes außerhalb der revidierten Grenze auf der
Grundlage der Pixelzahl. Außerdem enthält der Algorithmus akkumulierte Pixelzahlen in
einer Richtung ausgehend von dem mittleren Pixelwert bis zum Erreichen eines vorgegebe
nen Prozentsatzes der Pixelzahlen außerhalb der revidierten Abschätzung des Dunkelberei
ches, um die untere Abtrennung zu bestimmen und ein Akkumulieren der Pixelzahlen in
entgegengesetzter Richtung ausgehend von dem mittleren Pixelwert bis zum Erreichen
eines vorgegebenen Prozentsatzes, um die obere Abtrennung zu bestimmen. Schließlich
umfaßt der Algorithmus einen Einsatz der oberen und unteren Abtrennungen, um das A/D-
Fenster einzustellen.
Der Analysealgorithmus ist robust und erzeugt Bilder hoher Qualität unter verschiedenen
Abbildungsbedingungen: Verschiedenen Feldgrößen, verschiedenen Mengen an Luft im
Beobachtungsfeld, der Anwesenheit von Gegenständen hohen Kontrastes im Beobachtungs
feld. Unter den meisten klinischen Abbildungsbedingungen muß der Benutzer lediglich den
"Verstärkungs"-Knopf der Kamera justieren, während der "Schwarzpegel"-Knopf der
Kamera auf neutrale Position eingestellt ist.
Unter "Bins" werden in dieser Anmeldung Abschnitte des Histogramms verstanden, denen
vorgegebene Wertebereiche, z. B. Bereiche von Bildhelligkeitswerten, zugeordnet werden
(siehe US-A-x,594,807).
Die Erfindung wird durch Ausführungsbeispiele anhand von neun Figuren näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein Strahlentherapiesystem mit einer elektronischen Portalabbildungsvorrich
tung mit einer Portalbildsteuerung gemäß vorliegender Erfindung;
Fig. 2 ein Flußdiagramm eines Prozesses für den Bildeinfangvorgang gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung;
Fig. 3 einen konventionellen A/D-Steueralgorithmus;
Fig. 4 eine sich gut verhaltende Histogrammprobe;
Fig. 5 eine Histogrammprobe einer Szene, die Gegenstände mit hohem Kontrast
enthält;
Fig. 6 ein Histogramm mit Luft in dem Feld, die sich als Spitze auf der rechten Seite
manifestiert;
Fig. 7 ein Histogramm mit einem komplizierten Aufbau;
Fig. 8 ein Histogramm mit einer in einer kleinen Insel befindlichen Bildinformation;
Fig. 9 ein Flußdiagramm der Analyse eines Histogramms eines Bildes gemäß der
vorliegenden Erfindung.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung bei der elektronischen
Portalbilderfassung. Die folgende Beschreibung soll es dem Fachmann des betreffenden
Gebietes ermöglichen, die Erfindung zu realisieren und zu benutzen. Verschiedene Modifi
kationen der bevorzugten Ausführungsform erschließen sich dem Fachmann aus der
Beschreibung und die allgemeinen Prinzipien können auf andere Ausführungsformen
angewandt werden. Im folgenden wird anhand eines Beispiels die Erfindung beschrieben
mit bevorzugter Bezugnahme auf ein System zum Aussenden einer Röntgenstrahlung zu
einem Feld auf einem Patienten.
Fig. 1 veranschaulicht ein Strahlentherapiesystem mit einer elektronischen Portalabbil
dungsvorrichtung, die eine Portalabbildungssteuerung gemäß dieser Erfindung enthält. Die
Vorrichtung enthält ein durch einen Computer 22 gesteuertes Strahlentherapiegerät 20. Der
Computer 22 sendet zur Steuereinheit 24 Signale aus, um die Strahlung ein- oder auszu
schalten (RAD-On bzw. RAD-Off). Die Strahlung wird durch einen Kopf 26 des Strahlen
therapiegerätes 20 zu einem Behandlungsbereich 28 eines Patienten geliefert, wobei, falls
gewünscht, das Feld begrenzt wird unter Einsatz wenigstens einer bewegbaren Platte/Backe
(nicht dargestellt) im Pfad des Strahlenbündels. Die Abbildung des Behandlungsbereiches
28 erfolgt mittels eines Szintillationsschirms 30, das heißt, einem Strahlendetektor, der
eine Metallplatte und einen fluoreszenten Schirm enthält und der die Strahlungsenergie des
Behandlungsstrahlenbündels (Röntgenstrahls), das den Behandlungsbereich 28 passiert hat,
in sichtbare Lichtenergie umwandelt. Das sichtbare Licht wird durch einen Spiegel 32 zu
einer Linse 34 einer Kamera 36, z. B. einer Videokamera, reflektiert. Eine Kamerasteuer
einheit 38 liefert die Steuerung für den Kamerakopf und die Energie für die Kamera 36,
wie es dem Fachmann geläufig ist.
Die Kamerasteuereinheit 38 empfängt von einem Host-Computerabschnitt 40 des Compu
ters 22 Steuersignale und liefert Videobildsignale für die Verarbeitung durch einen Video
prozessor 42 des Computers 22. Die verarbeiteten Bilder werden über einen Videoanzeige
monitor 44 geeignet dargestellt.
Der elektronische Portalbilderfassungsprozeß wird benutzt in Verbindung mit dem Strah
lentherapiesystem, um das Bild zu erfassen. Der Prozeß enthält einen Algorithmus, der im
Host-Computer 40 durchgeführt wird, um ein Analog- zu Digital-Fenster (A/D-Fenster)
innerhalb der Videoverarbeitungshardware 42 zu steuern. Der EPI-Erfassungsprozeß
umfaßt typischerweise vier Schritte, die in Fig. 2 dargestellt sind.
- 1. Erfasse ein Einstellungsbild beim A/D-Fenster der Bildeinfangvorrichtung, das weit geöffnet ist, um den gesamten Bereich des Videosignals zu digitalisieren. Ein Histogramm wird für die Analyse aufgebaut (Schritt 102).
- 2. Der A/D-Fenstersteueralgorithmus analysiert das Histogramm, um den interessierenden Bereich zu bestimmen und das A/D-Fenster einzustellen, um das Videosignal innerhalb eines Teilbereichs des interessierenden Bereichs zu digitalisieren (Schritt 104).
- 3. Das Bilderfassungssystem fährt fort, einen Satz Bilder mit der A/D-Fenstereinstellung zu erfassen, die durch den obigen Schritt 104 bestimmt worden ist (Schritt 106).
- 4. Das Bilderfassungssystem mittelt die im obigen Schritt 106 erfaßten Bilder und zeigt das erhaltene Bild auf dem Computerschirm an (Schritt 108).
Ein konventioneller A/D-Fenstersteuerungsalgorithmus führt den Analyseschritt (obigen
Schritt 104) dadurch aus, daß die steilste Spitze auf der linken Seite des Histogramms
festgestellt wird, um eine untere Abtrennstelle bzw. eine untere Grenze für den inter
essierenden Bereich zu bestimmen und die höchste Spitze ausgehend von der rechten Seite
des Histogramms benutzt wird, um den oberen Schnitt des Histogramms zu bestimmen.
Der Analyseschritt, d. h. Schritt 104, ist wichtig, um den exakten interessierenden Bereich
einzustellen, und um das A/D-Fenster bei einer Stelle einzustellen, bei der alle Informatio
nen bezüglich des interessierenden Bereiches gesammelt werden. In Fig. 3 ist ein Flußdia
gramm des bekannten Algorithmus für die Analyse eines Histogramms dargestellt, um den
geeigneten interessierenden Bereich zu bestimmen. Wie ersichtlich, wird zunächst die
steilste Spitze auf der linken Seite des Histogramms bestimmt und zwar durch den Schritt
155. Dann wird das nächstliegende örtliche Minimum rechts von der steilsten Spitze durch
den Schritt 157 bestimmt. Das örtliche Minimum ist die Stelle, an der der interessierende
Bereich beginnt, bzw. der untere Schnitt, d. h. die untere Grenze. Sodann wird im Schritt
159 die höchste Spitze auf der rechten Seite des Histogramms bestimmt. Danach wird im
Schritt 161 das erste örtliche Minimum links von der höchsten Spitze als Ende des inter
essierenden Bereiches oder als oberer Schnitt, d. h. obere Grenze bestimmt.
In Fig. 1 ist ein sich gut verhaltendes Histogramm mit 64 Pixeleinheiten dargestellt. In
diesem Histogramm bedeutet die Ordinate die Pixelzahl und die Abszisse den Pixelwert.
Demgemäß beträgt die maximale Pixelzahl 1,5 × 104 und der maximale Pixelwert 64 Pixel.
Bei diesem Ausführungsbeispiel entsprechen 64 Pixel z. B. 714 mV. Der Dunkelbereich
entspricht z. B. angenähert dem Pixelwert 22 (der Bereich, der einen Kollimator oder
dergleichen enthält). Der Dunkelbereich enthält Pixelwerte, die dunkle Bereiche innerhalb
des Beobachtungsfeldes darstellen. Die brauchbare Patientenbildinformation ist im inter
essierenden Bereich enthalten, der außerhalb des dunklen Bereiches des Histogramms liegt.
Das Ziel eines A/D-Fenstersteueralgorithmus ist es, den Dunkelbereich abzuschätzen und
dann einen Teilbereich innerhalb des interessierenden Bereiches auszuwählen für die
Einstellung des A/D-Fensters derart, daß das meiste der Patientenbildinformation im
erfaßten Bild bewahrt bleibt.
Wird das Histogramm gemäß Fig. 4 mittels des konventionellen Algorithmus der Fig. 3
analysiert, dann liegt die steilste Spitze auf der linken Seite des Histogramms an der Stelle
202 und das nächste örtliche Minimum rechts von der steilsten Spitze, an dem der inter
essierende Bereich beginnt, liegt bei 204. Sodann wird die höchste Spitze auf der rechten
Seite des Histogramms bei der Stelle 205 bestimmt. Das erste örtliche Minimum links von
der höchsten Spitze wird bei 206 bestimmt. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Histogramm
würde es demzufolge möglich sein, das wichtigste des relevanten interessierenden Berei
ches zu erhalten.
Die Robustheit eines A/D-Fenstersteuerungsalgorithmus wird jedoch nach seiner Fähigkeit
beurteilt, auch Histogramme, die sich nicht so gut verhalten, zu handhaben. Die Fig. 5 bis
8 zeigen Beispiele von Histogrammen, die sich nicht so gut verhalten. Fig. 5 zeigt ein
Histogrammbeispiel einer Szene, die Gegenstände mit einem hohen Kontrast enthält. Fig.
6 zeigt ein Histogramm mit Luft im Beobachtungsfeld, das sich auf der rechten Seite als
Spitze manifestiert. Fig. 7 zeigt ein Histogramm mit kompliziertem Aufbau. Fig. 8 zeigt
ein Histogramm mit einer Bildinformation, die in einer kleinen Insel enthalten ist.
Der konventionelle Algorithmus zur Analyse eines Histogramms weist einige Mängel auf,
wenn diese sich nicht gut verhaltenden Histogramme zu analysieren sind.
Fig. 5 zeigt ein Histogrammbeispiel einer Szene, die Gegenstände mit hohem Kontrast
enthält, wobei sich die steilste Spitze links bei 302 befindet. Das erste örtliche Minimum,
das die untere Grenze bildet, befindet sich bei 304. Die höchste Spitze auf der rechten
Seite würde an der Stelle 306 liegen. Das örtliche Minimum links davon, an der sich die
obere Grenze befindet, würde bei 308 liegen. Demzufolge geht, wie aus der Figur ersicht
lich ist, das wesentliche der Information im interessierenden Bereich zwischen 308 und 310
verloren.
Fig. 6 zeigt ein Histogramm mit Luft im Betrachtungsfeld, die sich auf der rechten Seite
als Spitze darstellt. Die steilste Spitze liegt bei 402. Das örtliche Minimum liegt bei 404.
Die höchste Spitze rechts würde bei 406 und das zugehörige örtliche Minimum bei 408
liegen. Auch hier geht einiges von der Information aus dem interessierenden Bereich
verloren, weil zum Teil Patienteninformation unter der Spitze 406 liegt.
Fig. 7 zeigt ein Histogramm mit kompliziertem Aufbau. Die steilste Spitze befindet sich
bei 502. Ihr entsprechendes örtliches Minimum liegt bei 504. Die höchste Spitze auf der
rechten Seite befindet sich bei 506. Das ihr entsprechende örtliche Minimum liegt bei 508.
Demzufolge geht wiederum viel von dem interessierenden Bereich verloren.
Fig. 8 zeigt ein Histogramm mit einer Bildinformation, die sich in einer kleinen Insel
befindet. Die steilste Spitze liegt bei 602. Ihr örtliches Minimum befindet sich bei 604.
Die höchste Spitze rechts liegt bei 606. Ihr zugehöriges örtliches Minimum befindet sich
bei 608. Demgemäß geht wiederum viel von dem interessierenden Bereich verloren.
Was benötigt wird, ist ein robusterer Algorithmus, der eine exakte Abbildung des inter
essierenden Bereiches ermöglicht. Das System sollte einfach zu handhaben sein, unter
Verwendung vorhandener Ausrüstung und sollte keine signifikanten Modifikationen
erforderlich machen. Die Erfindung ist auf einen neuen Algorithmus gerichtet, der auch
Histogramme, die sich nicht gut verhalten, wie jene der Fig. 5 bis 8 gut bearbeitet. Für
ein besseres Verständnis der Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung wird nun auf die
folgende Beschreibung in Verbindung mit der zugehörigen Figur Bezug genommen.
Fig. 9 stellt ein Flußdiagramm der Analyse eines Histogramms eines Bildes gemäß
vorliegender Erfindung dar. Zuerst wird im Schritt 652 eine Anfangsschätzung des
Dunkelbereiches bestimmt, die kleiner als die volle Abmessung des Videobildes ist. Dann
werden im Schritt 654 die beiden dominierenden Spitzen ermittelt, die dem anfangs
abgeschätzten Dunkelbereich am nächsten liegen. Sodann wird im Schritt 655 festgestellt,
ob die dominierende Spitze einer der dominierenden Spitzen mehr als das zweifache der
Standardabweichung von der anderen dominierenden Spitze aufweist und es wird das erste
örtliche Minimum rechts von der einen dominierenden Spitze als revidierte Abschätzung
der Grenze des Dunkelbereiches im Schritt 656 angesehen. Falls im Schritt 657 festgestellt
wird, daß die andere dominierende Spitze mehr als das Zweifache der Standardabweichung
der ersten dominierenden Spitze aufweist, dann wird im Schritt 658 das erste örtliche
Minimum links von der anderen dominierenden Spitze als die revidierte Abschätzung der
Grenze des Bereiches angesehen.
Falls keine dieser Bedingungen erfüllt werden, wird der Durchschnittswert der beiden
dominierenden Spitzen als revidierte Abschätzung der Grenze im Schritt 659 angesehen.
Danach wird die Gesamtzahl der Pixel außerhalb der revidierten Abschätzung der Grenze
im Schritt 661 gezählt. Sodann wird der mittlere "Bin-Wert" (Bereiche-Wert) des Histo
gramms auf der Grundlage der Gesamtzahl der Pixel in Schritt 663 berechnet. Danach
werden in Schritt 665 durch horizontales Bewegen auf dem Histogramm in einer Richtung,
ausgehend von dem neuen "Bin-Wert", Pixelzahlen im Histogramm akkumuliert, bis ein
vorgegebener Prozentsatz der Gesamtpixelzahl außerhalb der revidierten Abschätzung der
Grenze erreicht ist. Der niedrigste Histogrammwert ist die untere Grenze und wird dazu
benutzt, die untere Grenze des A/D-Fensters einzustellen. Im Schritt 667 werden die
Pixelzahlen durch horizontales Bewegen in entgegengesetzter horizontaler Richtung im
Histogramm akkumuliert bis der vorgegebene Prozentsatz der Gesamtpixelzahl außerhalb
der revidierten Abschätzung der Grenze erreicht ist. Dieser Wen wird benutzt für die
Einstellung der oberen Grenze und zum Einstellen des A/D-Fensters für die obere Grenze.
Durch dieses System wird ein robuster Algorithmus verfügbar gemacht, der eine exakte
Abbildung des interessierenden Bereiches ermöglicht. Zur Beschreibung eines speziellen
Ausführungsbeispiels in diesem Zusammenhang wird auf das folgende Bezug genommen.
Die detaillierten Schritt der Analyse gemäß vorliegender Erfindung werden im folgenden
beschrieben:
Schritt 1: Stelle die anfängliche Abschätzung des Dunkelbereiches so ein, daß der un terhalb eines vorgegebenen Wertebereiches unterhalb des Gesamtvideobildes liegt (d. h. unter 200 mV bei 714 mV für den vollen Bereich). Diese anfängliche Abschätzung basiert auf empirischen Erfahrungen, die bei der Prüfung einer großen Anzahl von Portalbildhisto grammen erhalten worden sind, die unter verschiedenen Abbildungsbedingungen erfaßt wurden.
Schritt 2: Finde die beiden dominanten Spitzen innerhalb des anfänglich abgeschätzten Dunkelbereiches, zum Beispiel die dominante Spitze unterhalb 100 mV und die dominante Spitze zwischen 100 mV und 200 mV.
Schritt 3: Falls z. B. die dominante Spitze unterhalb 100 mV mehr als das Zweifache der Standardabweichung von der dominanten zwischen Spitze 100 mV und 200 mV ist, wird das erste örtliche Minimum rechts von der dominanten Spitze unterhalb 100 mV zur revidierten Abschätzung der Grenze des Dunkelbereiches.
Schritt 1: Stelle die anfängliche Abschätzung des Dunkelbereiches so ein, daß der un terhalb eines vorgegebenen Wertebereiches unterhalb des Gesamtvideobildes liegt (d. h. unter 200 mV bei 714 mV für den vollen Bereich). Diese anfängliche Abschätzung basiert auf empirischen Erfahrungen, die bei der Prüfung einer großen Anzahl von Portalbildhisto grammen erhalten worden sind, die unter verschiedenen Abbildungsbedingungen erfaßt wurden.
Schritt 2: Finde die beiden dominanten Spitzen innerhalb des anfänglich abgeschätzten Dunkelbereiches, zum Beispiel die dominante Spitze unterhalb 100 mV und die dominante Spitze zwischen 100 mV und 200 mV.
Schritt 3: Falls z. B. die dominante Spitze unterhalb 100 mV mehr als das Zweifache der Standardabweichung von der dominanten zwischen Spitze 100 mV und 200 mV ist, wird das erste örtliche Minimum rechts von der dominanten Spitze unterhalb 100 mV zur revidierten Abschätzung der Grenze des Dunkelbereiches.
Falls die dominante Spitze zwischen 100 mV und 200 mV mehr als das Zweifache der
Standardabweichung der dominanten Spitze unterhalb 100 mV ausmacht, dann wird das
erste örtliche Minimum links von der dominanten Spitze zwischen 100 mV und 200 mV
zur revidierten Abschätzung der Grenze des Dunkelbereiches.
In allen übrigen Bereichen wird der durchschnittliche Bin-Wert des Bin-Wertes der beiden
dominanten Spitzen zur revidierten Abschätzung der Grenze des Dunkelbereiches.
Schritt 4: Zähle die Gesamtzahl der Pixel außerhalb der revidierten Abschätzung der Grenze.
Schritt 5: Finde den mittleren Bin-Wert außerhalb der revidierten Abschätzung der Grenze.
Schritt 6: Gehe von dem mittleren Bin-Wert, der in Schritt 5 berechnet worden ist, in Richtung des Dunkelbereiches und akkumuliere die Pixelzahlen in den Histogramm-Bins (Histogrammabschnitten), bis ein vorgegebener Prozentsatz der gesamten Pixelzahl au ßerhalb der revidierten Abschätzung der Grenze erreicht ist. In einem bevorzugten Aus führungsbeispiel ist der vorgegebene Prozentsatz 47,5%. Der erreichte niedrigste Histo gramm-Abschnitt ist die untere Grenze und wird dazu benutzt, die untere Grenze des A/D- Fensters einzustellen.
Schritt 7: Gehe von dem in Schritt 5 gerechneten mittleren Bin-Wen entgegengesetzt zur Richtung des Dunkelbereiches und akkumuliere die Pixelzahlen in den Histogramm- Abschnitten, bis der vorgegebene Prozentsatz der Gesamtpixelzahl außerhalb des revidier ten abgeschätzten Dunkelbereiches erreicht ist. Der höchste erreichte Histogramm-Ab schnitt ist die obere Grenze und wird dazu benutzt, die obere Grenze des A/ D-Fensters einzustellen.
Schritt 8: Konvertiere die Bin-Werte für die untere und die obere Grenze in A/D-Hardwa re-Registerwerte und stelle das A/D-Fenster der Bilderfassungshardware ein.
Schritt 4: Zähle die Gesamtzahl der Pixel außerhalb der revidierten Abschätzung der Grenze.
Schritt 5: Finde den mittleren Bin-Wert außerhalb der revidierten Abschätzung der Grenze.
Schritt 6: Gehe von dem mittleren Bin-Wert, der in Schritt 5 berechnet worden ist, in Richtung des Dunkelbereiches und akkumuliere die Pixelzahlen in den Histogramm-Bins (Histogrammabschnitten), bis ein vorgegebener Prozentsatz der gesamten Pixelzahl au ßerhalb der revidierten Abschätzung der Grenze erreicht ist. In einem bevorzugten Aus führungsbeispiel ist der vorgegebene Prozentsatz 47,5%. Der erreichte niedrigste Histo gramm-Abschnitt ist die untere Grenze und wird dazu benutzt, die untere Grenze des A/D- Fensters einzustellen.
Schritt 7: Gehe von dem in Schritt 5 gerechneten mittleren Bin-Wen entgegengesetzt zur Richtung des Dunkelbereiches und akkumuliere die Pixelzahlen in den Histogramm- Abschnitten, bis der vorgegebene Prozentsatz der Gesamtpixelzahl außerhalb des revidier ten abgeschätzten Dunkelbereiches erreicht ist. Der höchste erreichte Histogramm-Ab schnitt ist die obere Grenze und wird dazu benutzt, die obere Grenze des A/ D-Fensters einzustellen.
Schritt 8: Konvertiere die Bin-Werte für die untere und die obere Grenze in A/D-Hardwa re-Registerwerte und stelle das A/D-Fenster der Bilderfassungshardware ein.
Um zu illustrieren, wie der erfindungsgemäße Algorithmus bei einem sich nicht gut
verhaltenden Histogramm benutzt wird, wird auf die folgende Diskussion in Verbindung
mit Fig. 5 verwiesen.
Die zwei dominanten Spitzen sind die Spitzen 302 und 306. Da keine der Spitzen zweimal
der Standardabweichung der anderen entspricht, wird der Durchschnitt der beiden Spitzen
(Stelle 313) als revidierte Grenze angesehen. Durch Gehen mit einem vorgegebenem
Prozentsatz (im Bereich zwischen 45% bis 47,5%) der Pixelzählung in beide Richtungen
von dem mittleren Pixelwert 307 aus kann der interessierende Bereich erhalten werden.
Dieser Algorithmus kann mit Vorteil benutzt werden, auch bei anderen Histogrammen, die
sich nicht gut verhalten, wie sie beispielsweise in den Fig. 6 bis 8 dargestellt sind, um den
interessierenden Bereich effizienter zu erhalten als bei Einsatz konventioneller Algorith
men.
Wie beschrieben, wird ein robuster Histogrammanalysealgorithmus benutzt, um das
Analog/Digital-Fenster für das elektronische Portalbild zu steuern, derart, daß die erfaßten
Bilder einen ausreichenden Kontrast besitzen für ihre Verwendung in der Strahlentherapie.
Der neue Algorithmus ist robust und erzeugt Bilder hoher Qualität unter verschiedenen
Abbildungsbedingungen: Unterschiedliche Feldgrößen, verschiedene Anteile an Luft im
Beobachtungsfeld, das Vorhandensein von Gegenständen mit hohem Kontrast im Be
obachtungsfeld. Bei den meisten klinischen Abbildungsbedingungen muß der Benutzer
lediglich den "Verstärkungs"-Knopf der Bildeinfangvorrichtung justieren, während der
"Schwarzpegel"-Knopf der Bildeinfangvorrichtung auf einer neutralen Position eingestellt
bleibt.
Claims (16)
1. Verfahren zum Einstellen einer Analog/Digital(A/D)-Fenstersteuerung für die
Bilderfassung in einem Strahlentherapiesystem enthaltend die Schritte:
- a) Einstellen einer anfänglichen Abschätzung eines Dunkelbereiches innerhalb eines Histogramms, betreffend Pixelzahlen und entsprechende Pixelwerte;
- b) Bestimmen zweier dominanter Spitzen innerhalb des Dunkelbereiches, von denen die erste der beiden dominanten Spitzen unterhalb eines ersten vorgegebenen Wertes und die zweite der beiden dominanten Spitzen zwischen dem ersten vorgegebenen Wert und einem zweiten vorgegebenen Wert liegt mit den Konsequenzen, daß das erste örtliche Minimum rechts von der ersten dominanten Spitze zur revidierten Grenze wird, falls die erste dominante Spitze mehr als das Zweifache der Standardabweichung von der zweiten dominanten Spitze aufweist und daß das erste örtliche Minimum links von der zweiten do minanten Spitze zur revidierten Grenze wird, falls die zweite dominante Spitze mehr als das Zweifache der Standardabweichung der ersten dominanten Spitze aufweist und daß, falls beide Bedingungen nicht vorliegen, der Durchschnittswert bei beiden dominanten Spitzen zur revidierten Grenze wird;
- c) Zählen der Anzahl von Pixel außerhalb der revidierten Grenze;
- d) Bestimmen eines mittleren Pixelwertes außerhalb der revidierten Grenze auf der Grundlage der Pixelzahl;
- e) Akkumulieren der Pixelzahlen von einem mittleren Pixelwert aus in einer Richtung, bis ein vorgegebener Prozentsatz der Pixelzahlen außerhalb der revidierten Grenze erreicht ist, um den unteren Grenzwert zu bestimmen:
- f) Akkumulieren der Pixelzahlen von einem mittleren Pixelwert aus in einer zu der einen Richtung entgegengesetzten Richtung, bis ein vorgegebener Prozentsatz erreicht ist, um den oberen Grenzwert zu bestimmen; und
- g) Verwendung der oberen und unteren Grenzwerte, um das A/D-Fenster einzustellen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem der erste vorgegebene Wert 100 mV und der zweite vorgegebene Wert
200 mV beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem der vorgegebene Prozentsatz im Bereich zwischen 45% und 47,5%
liegt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem das Histogramm ein Histogramm mit 64 Bins (Abschnitten) umfaßt.
5. Verfahren nach einem der Anspruche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die anfängliche Abschätzung kleiner ist als der
Gesamtwert des Bildes.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
bei dem der Gesamtwert des Bildes 700 mV beträgt.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem die anfängliche Abschätzung unterhalb 200 mV liegt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
bei dem der Schritt (g) ferner umfaßt
- 1. Konvertieren des oberen und des unteren Grenzwertes in Registerwerte; und
- 2. Verwendung der Registerwerte, um das A/D-Fenster einzustellen.
9. System zum Einstellen einer Analog/Digital(A/D)-Fenstersteuerung für die
Bilderfassung in einem Strahlentherapiesystem, enthaltend,
eine Vorrichtung zum Einstellen einer anfänglichen Abschätzung eines Dunkel bereiches innerhalb eines Histogramms, wobei das Histogramm Pixelzahlen und auf die Pixelzahlen bezogene Pixelwerte enthält;
eine Vorrichtung zum Bestimmen zweier dominanter Spitzen innerhalb des Dunkelbereiches, von denen einer der beiden dominanten Spitzen unterhalb eines ersten vorgegebenen Wertes liegt und der andere der beiden dominanten Spitzen zwischen dem ersten vorgegebenen Wert und einem zweiten vorgegebenen Wert, mit der Folge, daß ein erstes örtliches Minimum rechts von der einen dominanten Spitze zur revidierten Grenze wird, falls die eine dominante Spitze mehr als das Zweifache der Standardabweichung der anderen dominanten Spitze aufweist, daß ein erstes örtliches Minimum links von der anderen dominanten Spitze zur revidierten Grenze wird, falls die andere dominante Spitze mehr als das zweifache der Standardabweichung der einen dominanten Spitze aufweist und falls diese Bedingungen nicht erfüllt sind, der Durchschnittswert der beiden dominanten Spitzen die revidierte Grenze darstellt;
eine Einrichtung zum Zählen der Anzahl von Pixel außerhalb der revidierten Grenze;
eine Einrichtung zum Bestimmen eines mittleren Pixelwertes außerhalb der revidierten Grenze auf der Grundlage der Pixelzahl;
eine Einrichtung zum Akkumulieren der Pixelzahlen von einem mittleren Pixelwert aus in einer Richtung, bis ein vorgegebener Prozentsatz der Pixelzahlen außerhalb der revidierten Grenze erreicht ist, um den unteren Grenzwert zu bestimmen;
eine Einrichtung zum Akkumulieren der Pixelzahlen von einem mittleren Pixelwert aus in einer zu der einen Richtung entgegengesetzten Richtung, bis ein vor gegebener Prozentsatz erreicht ist, um den oberen Grenzwert zu bestimmen; und
eine Einrichtung zum Benutzen des oberen und des unteren Grenzwertes, um das A/D-Fenster einzustellen.
eine Vorrichtung zum Einstellen einer anfänglichen Abschätzung eines Dunkel bereiches innerhalb eines Histogramms, wobei das Histogramm Pixelzahlen und auf die Pixelzahlen bezogene Pixelwerte enthält;
eine Vorrichtung zum Bestimmen zweier dominanter Spitzen innerhalb des Dunkelbereiches, von denen einer der beiden dominanten Spitzen unterhalb eines ersten vorgegebenen Wertes liegt und der andere der beiden dominanten Spitzen zwischen dem ersten vorgegebenen Wert und einem zweiten vorgegebenen Wert, mit der Folge, daß ein erstes örtliches Minimum rechts von der einen dominanten Spitze zur revidierten Grenze wird, falls die eine dominante Spitze mehr als das Zweifache der Standardabweichung der anderen dominanten Spitze aufweist, daß ein erstes örtliches Minimum links von der anderen dominanten Spitze zur revidierten Grenze wird, falls die andere dominante Spitze mehr als das zweifache der Standardabweichung der einen dominanten Spitze aufweist und falls diese Bedingungen nicht erfüllt sind, der Durchschnittswert der beiden dominanten Spitzen die revidierte Grenze darstellt;
eine Einrichtung zum Zählen der Anzahl von Pixel außerhalb der revidierten Grenze;
eine Einrichtung zum Bestimmen eines mittleren Pixelwertes außerhalb der revidierten Grenze auf der Grundlage der Pixelzahl;
eine Einrichtung zum Akkumulieren der Pixelzahlen von einem mittleren Pixelwert aus in einer Richtung, bis ein vorgegebener Prozentsatz der Pixelzahlen außerhalb der revidierten Grenze erreicht ist, um den unteren Grenzwert zu bestimmen;
eine Einrichtung zum Akkumulieren der Pixelzahlen von einem mittleren Pixelwert aus in einer zu der einen Richtung entgegengesetzten Richtung, bis ein vor gegebener Prozentsatz erreicht ist, um den oberen Grenzwert zu bestimmen; und
eine Einrichtung zum Benutzen des oberen und des unteren Grenzwertes, um das A/D-Fenster einzustellen.
10. System nach Anspruch 9,
bei dem der erste vorgegebene Wert 100 mV und der zweite vorgegebene Wert
200 mV beträgt.
11. System nach Anspruch 9 oder 10,
bei dem der vorgegebene Prozentsatz im Bereich zwischen 45% und 47,5%
liegt.
12. System nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
bei dem das Histogramm ein Histogramm mit 64 Bins (Abschnitten) umfaßt.
13. System nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die anfängliche Abschätzung kleiner ist als der
Gesamtwert des Bildes.
14. System nach Anspruch 13,
bei dem der Gesamtwert des Bildes 700 mV beträgt.
15. System nach Anspruch 14,
bei dem die anfängliche Abschätzung unterhalb 200 mV liegt.
16. System nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
bei dem der Schritt (g) ferner umfaßt
- 1. Konvertieren des oberen und des unteren Grenzwertes in Registerwerte; und
- 2. Verwendung der Registerwerte, um das A/D-Fenster einzustellen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US09/220,872 US6094152A (en) | 1998-12-23 | 1998-12-23 | Algorithm for A/D window control for electronic portal image acquisition in a radiotherapy system |
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|---|---|
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