DE19961035A1 - Paragleiter - Google Patents
ParagleiterInfo
- Publication number
- DE19961035A1 DE19961035A1 DE19961035A DE19961035A DE19961035A1 DE 19961035 A1 DE19961035 A1 DE 19961035A1 DE 19961035 A DE19961035 A DE 19961035A DE 19961035 A DE19961035 A DE 19961035A DE 19961035 A1 DE19961035 A1 DE 19961035A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- paraglider
- air
- air inlet
- cavity
- inlet opening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000011796 hollow space material Substances 0.000 title abstract 3
- 238000009958 sewing Methods 0.000 claims description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 19
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C31/00—Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
- B64C31/06—Kites
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C31/00—Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
- B64C31/028—Hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
- B64C31/036—Hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft having parachute-type wing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D17/00—Parachutes
- B64D17/02—Canopy arrangement or construction
- B64D17/025—Canopy arrangement or construction for gliding chutes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Wind Motors (AREA)
Abstract
Ein Paragleiter mit einem Obersegel (1) und einem Untersegel (2), zwischen denen ein Hohlraum (10) ausgebildet ist, und mit mindestens einer im luvseitigen Bereich (11) des Paragleiters angeordneten Lufteinlaßöffnung (12) zum Einlaß von Außenluft in den Hohlraum (10), um den Paragleiter während des Betriebs unter leichtem Überdruck aufzublähen, kann hinsichtlich seiner Wiederstartfähigkeit von einer Wasseroberfläche erfindungsgemäß dadurch verbessert werden, daß im Bereich der Lufteinlaßöffnung (12) mindestens ein Schwimmkörper (13) angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Paragleiter mit einem Obersegel und einem Untersegel,
zwischen denen ein Hohlraum ausgebildet ist, und mit mindestens einer im
luvseitigen Bereich des Paragleiters angeordneten Lufteinlaßöffnung zum Einlaß von
Außenluft in den Hohlraum, um den Paragleiter während des Betriebes unter
leichtem Überdruck aufzublähen.
Derartige Paragleiter, auch Kites genannt, sind zur Verwendung in zahlreichen
Sportarten geeignet. Sie werden insbesondere auf dem Land zum Ziehen von
Buggies und auf dem Wasser zum Ziehen von Surfbrettern verwendet. Der Wind tritt
dabei in die Lufteinlaßöffnung ein und füllt den zwischen Obersegel und Untersegel
ausgebildeten Hohlraum mit Luft. Die Lufteinlaßöffnung ist entweder an der
luvseitigen Vorderkante des Paragleiters oder im angrenzenden Bereich an dessen
Unterseite angeordnet. In diesem Bereich entsteht aufgrund der Luftströmung ein
erhöhter Luftdruck, so daß der Hohlraum gefüllt und unter leichtem Überdruck
gehalten wird. Der Paragleiter wird somit aufgebläht und die dadurch erzielte
Versteifung gewährleistet in Verbindung mit der Formgebung von Untersegel,
Obersegel und ggf. zusätzlichen Stabilisierungsmaßnahmen ein aerodynamisches
Profil, welches dem Paragleiter einen optimalen Auftrieb verleiht.
Beim Einsatz des Paragleiters über Wasser kann es aufgrund von Bedienungsfehlern
oder Windmangel zu einem Absinken des Paragleiters auf die Wasseroberfläche
kommen. Ein Wiederstart ist dann meistens unmöglich, da der Paragleiter mit
Wasser vollaufen kann und dadurch zu schwer wird, um ihn von der
Wasseroberfläche wieder in die Luft zu bringen. Es ist daher schon bekannt, die
Lufteinströmöffnung mit Ventilen zu versehen, die das Einströmen von Wasser
verhindern sollen. Diese haben jedoch den Nachteil, daß sie unter Umständen beim
Flugbetrieb oder Wiederstart nicht ausreichend Außenluft in den Hohlraum
einströmen lassen, so daß die aerodynamischen Eigenschaften verschlechtert
werden.
Die mangelnde Wiederstartfähigkeit eines Paragleiters stellt ein hohes Risiko für den
Benutzer dar, weil diesem dann nur noch die Möglichkeit bleibt, das sichere Land
schwimmend zu erreichen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Paragleiter mit guter
Wiederstartfähigkeit anzugeben.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß im Bereich der
Lufteinlaßöffnung mindestens ein Schwimmkörper angeordnet ist. Durch diese
Maßnahme wird die Lufteinlaßöffnung stets an oder über der Wasseroberfläche
gehalten, so daß kein Wasser eindringen kann. Überraschenderweise wird durch die
Erfindung das Eindringen von Wasser verhindert, ohne daß die Lufteinlaßöffnung
durch Ventile oder andere Maßnahmen geschlossen wird. Dadurch kann die Größe
der Lufteinlaßöffnung ganz an die aerodynamischen Erfordernisse angepaßt werden,
ohne daß Rücksicht auf möglicherweise eindringendes Wasser genommen werden
müsste. Selbstverständlich können auch mehrere getrennte Lufteinlaßöffnungen
vorgesehen sein, die dann vorzugsweise jeweils mit einem oder mehreren
Schwimmkörpern versehen sind.
In Ausgestaltung der Erfindung sind ein oder mehrere Schwimmkörper im
wesentlichen über die gesamte Erstreckung der Lufteinlaßöffnung oder Spannweite
angeordnet. Diese Maßnahme gewährleistet, daß die gesamte Lufteinlaßöffnung im
Bereich der Wasseroberfläche oder darüber gehalten wird, so daß das Wasser auch
nicht in einem Teilbereich eindringen kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltungsform besteht der Schwimmkörper aus einem
luftgefüllten und abgedichteten Schlauch. Bei dieser Ausgestaltung ist der
Schwimmkörper besonders leicht und ggf. beim Zusammenfalten und Verstauen des
Paragleiters nach Ablassen der Luft aus dem Schlauch selbst zusammenfaltbar.
Grundsätzlich kann der Schwimmkörper jedoch auch aus jedem anderen leichten
und schwimmfähigen Material bestehen, insbesondere aus aufgeschäumten
Kunststoffen.
In einfacher Ausgestaltung der Lufteinlaßöffnung ist diese als Luftspalt ausgebildet,
der sich über einen Teil der im Betrieb quer zum Wind angeordneten Vorderseite des
Paragleiters erstreckt, vorzugsweise über ein Drittel der Paragleiterlänge, und im
Bereich erhöhten Luftdrucks an der Unterseite des Paragleiters angeordnet ist. Diese
Formgebung der Lufteinlaßöffnung gewährleistet einen ausreichend grossen
Durchtrittsquerschnitt für die Außenluft, so daß der Hohlraum innerhalb kürzester Zeit
gefüllt werden kann. Die Form des Luftspaltes und dessen Anordnung quer zum
Wind entlang der Unterseite im vorderen Bereich des Paragleiters gewährleisten,
daß über die gesamte Erstreckung der Lufteinlaßöffnung ein erhöhter Luftdruck
auftritt, so daß der Paragleiter mit optimalem Überdruck in aufgeblähtem Zustand
eine gute Steifigkeit aufweist.
Wenn der Luftschlauch direkt an den Luftspalt angrenzend angeordnet ist, wird der
Eintritt von Wasser am wirkungsvollsten verhindert. Dabei ist es von ganz
besonderem Vorteil, wenn der Luftschlauch innerhalb des zwischen Obersegel und
Untersegel gebildeten Hohlraums im Bereich zwischen dem Luftspalt und der
Vorderkante des Paragleiters angeordnet ist. Durch die Anordnung innerhalb des
Hohlraumes werden die aerodynamischen Eigenschaften des Paragleiters, die im
wesentlichen von dessen äusserer Form bestimmt sind, nicht negativ beeinflußt. Die
Anordnung des Luftschlauches im Bereich der Vorderkante ist deshalb zu
empfehlen, weil diese oftmals zuerst auf der Wasseroberfläche auftrifft. Sogar für den
Fall, daß dies mit hoher Geschwindigkeit geschieht, kann der vorgelagerte
Luftschlauch i. d. R. jegliches Eintauchen der Lufteinlaßöffnung ins Wasser
verhindern.
Die Erfindung kann noch wesentlich verbessert werden durch die Maßnahme, daß
sich an den Luftspalt ein Lufteinlaßkanal anschließt, der sich in den Hohlraum hinein
erstreckt und dort eine Mündungsöffnung aufweist, die mit lappenartigen
Ventilkörpern versehen ist. Sollte die Lufteinlaßöffnung unter ungünstigen
Umständen, insbesondere bei starkem Wellengang, trotz des erfindungsgemäßen
Schwimmkörpers mehr oder weniger in das Wasser eintauchen, so verhindert der
kastenförmige Lufteinlaßkanal ein Eindringen des Wassers in den Hohlraum des
Paragleiters. Das Wasser kann lediglich in den Lufteinlaßkanal eindringen und fließt
aus diesem einfach wieder ab. Die lappenartigen Ventilkörper an der inneren
Mündungsöffnung des Lufteinlaßkanals lassen die Aussenluft ungehindert in den
Hohlraum eindringen, verdecken jedoch die Mündungsöffnung, sobald keine
Außenluft mehr nach innen gedrückt wird, und verhindern dadurch ein Ausströmen
der Luft aus dem Hohlraum. Damit bleibt die äussere Form des Paragleiters im
wesentlichen erhalten, wenn dieser auf der Wasseroberfläche aufliegt, wodurch
seine Wiederstartfähigkeit erheblich verbessert wird.
Duch die Maßnahme, daß der Paragleiter mit Profilrippen versehen ist, die von vorne
nach hinten durch den Hohlraum verlaufen und die an ihrer Oberseite mit dem
Obersegel und an ihrer Unterseite mit dem Untersegel verbunden sind, wodurch das
aerodynamische Querschnittsprofil des Paragleiters festgelegt ist, wird der gesamte
Paragleiter versteift und seine Formgebung stabilisiert.
In einer vorteilhaften Ausgestaltungsform ist der kastenförmige Lufteinlaßkanal aus
Stoffbahnen gebildet, die sich seitlich zwischen zwei Profilrippen erstrecken und an
diesen befestigt sind, vorzugsweise durch Aufnähen. Ein solcher Lufteinlaßkanal ist
besonders einfach ausgestaltet und zusammenfaltbar.
Um ein schnelles Füllen des sich über den gesamten Paragleiter erstreckenden
inneren Hohlraumes zu gewährleisten, sind die Profilrippen mit Luftdurchlässen
versehen, vorzugsweise in Form grösserer kreisrunder Öffnungen.
Zur weiteren Stabilisierung der Form des Paragleiters können benachbarte
Profilrippen durch diagonal verlaufende Bänder miteinander verbunden sein.
Vorzugsweise sind diese Bänder so angeordnet, daß sie von einer zur nächsten
Profilrippe zickzack-förmig auf- und absteigend verlaufen.
Zur weiteren Versteifung des Paragleiters kann auch ein quer durch den Hohlraum
verlaufender, luftgefüllter und abgedichteter Schlauch vorgesehen sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: die Unterseite eines erfindungsgemäßen Paragleiters in einer schematischen
Darstellung;
Fig. 2: einen Querschnitt gemäß Linie A-A von Fig. 1;
Fig. 3: eine schematische perspektivische Darstellung des Mittelteils des
erfindungsgemäßen Paragleiters.
In den Fig. 1 und 2 erkennt man einen Paragleiter, der ein Obersegel 1 und ein
Untersegel 2 aufweist, die im Bereich der Vorderkante 3 und der Hinterkante 4 des
Paragleiters jeweils miteinander verbunden sind. Zwischen Vorderkante 3 und
Hinterkante 4 sind mehrere Profilrippen 5, 6, 7 gespannt, die an ihren Oberseiten mit
dem Obersegel 1 und an ihren Unterseiten mit dem Untersegel 2 verbunden sind. In
den Figuren sind nur einige der Profilrippen mit Bezugszeichen versehen.
Im Bereich der Profilrippen 5, 6, 7 sind am Untersegel 2 eine Vielzahl von
Befestigungspunkten 8 zur Befestigung von nicht gezeigten Zugseilen vorgesehen,
die den Paragleiter mit dem Benutzer verbinden. Während des Flug- bzw.
Zugbetriebs ist der Paragleiter in der Luft und wird vom Wind aus Richtung 9
angeströmt. Aufgrund seines Querschnittsprofils, das insbesondere in Fig. 2 zu
erkennen ist und im wesentlichen dem optimalen Tragflügelprofil entspricht, entsteht
an der Oberseite ein Unterdruck und an der Unterseite, insbesondere im vorderen
Bereich, ein Überdruck, so daß der Paragleiter insgesamt einen Auftrieb erfährt.
Zwischen dem Obersegel 1 und dem Untersegel 2 ist ein Hohlraum 10 ausgebildet.
Im luvseitigen Bereich 11 des Paragleiters ist eine Lufteinlaßöffnung 12 angeordnet,
durch die hindurch Außenluft in den inneren Hohlraum 10 einströmen kann. Da der
aus Richtung 9 anströmende Wind an der Unterseite im vorderen Bereich 11 des
Paragleiters einen Überdruck erzeugt, strömt während des Flug-/Zugbetriebs stets
Außenluft durch die Lufteinlaßöffnung 12 ein und hält dann die Luft im Hohlraum 10
unter einem mäßigen Überdruck, so daß der Paragleiter aufgebläht und dadurch
seine Form stabilisiert und versteift wird.
Wie man am besten in Fig. 1 erkennt, ist die Lufteinlaßöffnung als Luftspalt
ausgebildet, der sich über einen erheblichen Teil der quer zur Windrichtung 9
angeordneten Vorderseite 3 des Paragleiters erstreckt, in diesem Fall über ungefähr
ein Drittel der Paragleiterlänge. Direkt angrenzend an die Lufteinlaßöffnung 12 ist ein
als Luftschlauch ausgebildeter Schwimmkörper 13 angeordnet, der sich über die
gesamte Länge des Luftspaltes 12 erstreckt. Der Luftschlauch 13 ist mit Luft prall
gefüllt und abgedichtet, so daß keine Luft aus ihm entweichen kann. Der
Luftschlauch 13 ist im Inneren des Hohlraumes 10 zwischen der Vorderkante 3 und
dem Luftspalt 12 angeordnet.
An den Luftspalt 12 schließt sich ein kastenförmiger Lufteinlaßkanal 14 an, der sich
schräg nach oben in den Hohlraum 10 hinein erstreckt und in einer
Mündungsöffnung 15 endet, welche genauso wie der Luftspalt 12 einen rechteckigen
Querschnitt aufweist. An der Mündungsöffnung 15 sind lappenartige Ventilkörper 16
befestigt, die ein Einströmen von Außenluft in den Hohlraum 10 erlauben, aber ein
Austreten der Luft aus dem Hohlraum 10 verhindern, indem sie die
Mündungsöffnung 15 bei umgekehrter Strömungsrichtung verschliessen.
Der kastenförmige Lufteinlaßkanal 14 wird durch zwei Stoffbahnen 17, 18 gebildet,
die sich seitlich zwischen zwei Profilrippen 6, 7 erstrecken und an diesen befestigt
sind, indem die Seitenkanten 19, 20 der Stoffbahnen 17, 18 mit der jeweiligen
Profilrippe 6, 7 vernäht sind.
Wie man in Fig. 2 erkennt, ist die Profilrippe 5 genauso wie alle anderen nicht
gezeigten Profilrippen mit Luftdurchlässen 21, 22 versehen, durch die sich die Luft im
gesamten Hohlraum 10 verteilen kann.
Wie man in den Fig. 1 und 2 erkennen kann, sind zwischen jeweils benachbarten
Profilrippen diagonal verlaufende Bänder 23, 24 vorgesehen, durch die die
Profilrippen miteinander verbunden werden, um die Form des Paragleiters zu
versteifen.
Weiterhin ist ein quer durch den Hohlraum 10 verlaufender, luftgefüllter und
abgedichteter Schlauch 25 zur Versteifung des Paragleiters vorgesehen.
1
Obersegel
2
Untersegel
3
Vorderkante
4
Hinterkante
5
Profilrippe
6
Profilrippe
7
Profilrippe
8
Befestigungspunkte
9
Richtung
10
Hohlraum
11
luvseitiger/vorderer Bereich
12
Lufteinlaßöffnung/Luftspalt
13
Schwimmkörper/Luftschlauch
14
Lufteinlaßkanal
15
Mündungsöffnung
16
Ventilkörper
17
Stoffbahn
18
Stoffbahn
19
Seitenkanten
20
Seitenkanten
21
Luftdurchlaß
22
Luftdurchlaß
23
Band
24
Band
25
Schlauch
Claims (12)
1. Paragleiter mit einem Obersegel (1) und einem Untersegel (2), zwischen denen
ein Hohlraum (10) ausgebildet ist, und mit mindestens einer im luvseitigen
Bereich (11) des Paragleiters angeordneten Lufteinlaßöffnung (12) zum Einlaß
von Außenluft in den Hohlraum (10), um den Paragleiter während des
Betriebes unter leichtem Überdruck aufzublähen, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Lufteinlaßöffnung(en) (12) mindestens ein Schwimmkörper
(13) angeordnet ist.
2. Paragleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere
Schwimmkörper (13) im wesentlichen über die gesamte Erstreckung der
Lufteinlaßöffnung(en) (12) angeordnet sind.
3. Paragleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwimmkörper (13) aus einem luftgefüllten und abgedichteten Luftschlauch
besteht.
4. Paragleiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lufteinlaßöffnung (12) als Luftspalt ausgebildet ist,
der sich über einen Teil des im Betrieb quer zur Windrichtung (9) angeordneten
vorderen Bereiches (11) des Paragleiters erstreckt, vorzugsweise über ein
Drittel der Paragleiterlänge, und im Bereich erhöhten Luftdrucks an der
Unterseite des Paragleiters angeordnet ist.
5. Paragleiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Luftschlauch
(13) direkt an den Luftspalt (12) angrenzend angeordnet ist.
6. Paragleiter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Luftschlauch (13) innerhalb des zwischen Obersegel (1) und Untersegel (2)
gebildeten Hohlraums (10) im Bereich zwischen dem Luftspalt (12) und der
Vorderkante (3) des Paragleiters angeordnet ist.
7. Paragleiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sich an den Luftspalt (12) ein Lufteinlaßkanal (14)
anschließt, der sich in den Hohlraum (10) hinein erstreckt und dort eine
Mündungsöffnung (15) aufweist, die mit lappenartigen Ventilkörpern (16)
versehen ist.
8. Paragleiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Paragleiter
mit Profilrippen (5, 6, 7) versehen ist, die von vorne nach hinten durch den
Hohlraum (10) verlaufen und die an ihrer Oberseite mit dem Obersegel (1) und
an ihrer Unterseite mit dem Untersegel (2) verbunden sind, wodurch das
aerodynamische Querschnittsprofil des Paragleiters festgelegt ist.
9. Paragleiter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
kastenförmige Lufteinlaßkanal (14) aus Stoffbahnen (17, 18) gebildet ist, die
sich seitlich zwischen zwei Profilrippen (6, 7) erstrecken und an diesen
befestigt sind, vorzugsweise durch Aufnähen.
10. Paragleiter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Profilrippen (5, 6, 7) mit Luftdurchlässen (21, 22) versehen sind.
11. Paragleiter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß benachbarte Profilrippen durch diagonal verlaufende Bänder (23, 24)
miteinander verbunden sind.
12. Paragleiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein quer durch den Hohlraum (10) verlaufender,
luftgefüllter und abgedichteter Schlauch (25) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19961035A DE19961035A1 (de) | 1999-12-16 | 1999-12-16 | Paragleiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19961035A DE19961035A1 (de) | 1999-12-16 | 1999-12-16 | Paragleiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19961035A1 true DE19961035A1 (de) | 2001-07-05 |
Family
ID=7933129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19961035A Withdrawn DE19961035A1 (de) | 1999-12-16 | 1999-12-16 | Paragleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19961035A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7287481B1 (en) | 2006-08-15 | 2007-10-30 | Skysails Gmbh & Co. Kg | Launch and retrieval arrangement for an aerodynamic profile element and an aerodynamic profile element |
| US7504741B2 (en) | 2006-03-31 | 2009-03-17 | Skysails Gmbh & Co. Kg | Wind energy plant with a steerable kite |
| DE102014009819A1 (de) * | 2014-07-02 | 2016-02-11 | Tobias Wagner | Flugwindkraftwerk mit Luftkammern, gesteuert über einen Verschluss- und/oder Volumenreduzierungsmechanismus |
| US12202611B2 (en) * | 2017-08-24 | 2025-01-21 | Nippon Kayaku Kabushiki Kaisha | Aerial vehicle safety apparatus and aerial vehicle |
-
1999
- 1999-12-16 DE DE19961035A patent/DE19961035A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7504741B2 (en) | 2006-03-31 | 2009-03-17 | Skysails Gmbh & Co. Kg | Wind energy plant with a steerable kite |
| US7287481B1 (en) | 2006-08-15 | 2007-10-30 | Skysails Gmbh & Co. Kg | Launch and retrieval arrangement for an aerodynamic profile element and an aerodynamic profile element |
| WO2008019700A1 (de) * | 2006-08-15 | 2008-02-21 | Skysails Gmbh & Co. Kg | Start- und bergevorrichtung für ein aerodynamisches profilelement und aerodynamisches profilelement |
| CN101511671B (zh) * | 2006-08-15 | 2013-01-02 | 天帆有限两合公司 | 用于空气动力学的型面元件的发射和回收装置及型面元件 |
| KR101442277B1 (ko) * | 2006-08-15 | 2014-09-22 | 스카이세일즈 게엠베하 앤 컴퍼니 케이지 | 공기역학 프로파일 요소의 발진 및 회수 장치와 공기역학 프로파일 요소 |
| DE102014009819A1 (de) * | 2014-07-02 | 2016-02-11 | Tobias Wagner | Flugwindkraftwerk mit Luftkammern, gesteuert über einen Verschluss- und/oder Volumenreduzierungsmechanismus |
| US12202611B2 (en) * | 2017-08-24 | 2025-01-21 | Nippon Kayaku Kabushiki Kaisha | Aerial vehicle safety apparatus and aerial vehicle |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2737597A1 (de) | Fluggeraet | |
| DE2046446A1 (de) | Luftschlnten | |
| WO1992000870A1 (de) | Vorrichtung zur reduzierung des strömungswiderstandes eines nutzfahrzeuges | |
| DE6607439U (de) | Kuehlmoebel | |
| DE3235897A1 (de) | Schlaeger zum spielen von baellen | |
| DE19961035A1 (de) | Paragleiter | |
| DE102016113858B4 (de) | Kite | |
| DE1989296U (de) | Vorrichtung zum verbessern dere luftstroemung an einer stroemung ausgesetzten flaechen. | |
| WO1981000698A1 (fr) | Luge ou analogue en particulier pour la neige et la glace | |
| DE1916638B2 (de) | Belüftungseinrichtung für Kraft fahrzeuge | |
| DE384075C (de) | Segel | |
| DE1290446B (de) | Schlauchbootaehnliches Boot | |
| DE102015210500A1 (de) | Luftführungselement zum Reduzieren des Luftwiderstandes eines Lastfahrzeuges | |
| DE69503809T2 (de) | Segel | |
| DE2226974C3 (de) | Dachlüfter mit eine Lüftungsöffnung steuernden Klappen | |
| DE102010032424A1 (de) | Schwimmfähiger und lenkbarer Zugdrachen mit Strömungskanal | |
| DE20114841U1 (de) | Segelmast | |
| DE4040015C1 (de) | ||
| WO2004048192A1 (de) | Zugdrachen | |
| DE4002317C2 (de) | Reffbares Segel für Surfriggs mit Gabelbaum | |
| DE19957207A1 (de) | Schwimmfähiger Zugschirm | |
| EP0563909A1 (de) | Bodeneffekt-Fahrzeug | |
| DE102004039585B3 (de) | Ausstellbarer Deckel für ein Fahrzeugdach | |
| DE102018211970A1 (de) | Kraftfahrzeug mit einer verschließbaren Dachöffnung | |
| DE19531532A1 (de) | Schutzdach für ein Mobilheim |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OR8 | Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8105 | Search report available | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |