DE19960285A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung eines Spulendurchmessers einer angetriebenen Spule sowie deren Verwendung in einer Aufspulmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung eines Spulendurchmessers einer angetriebenen Spule sowie deren Verwendung in einer AufspulmaschineInfo
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Abstract
Es sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung eines Spulendurchmessers einer angetriebenen Spule sowie eine Verwendung in einer Aufspulmaschine beschrieben. Hierbei ist ein Sensor im Abstand zur Spulspindel angeordnet, auf welcher eine Spule gewickelt wird. Der Sensor erzeugt Signale zur Bestimmung eines Spulenabstands zwischen der Spulenoberfläche und dem Sensor und eines Spindelabstands zwischen der Spindel und dem Sensor. Aus der Differenz des Spindelabstands und des Spulenabstands wird mit einem hinterlegten Wert des Spindeldurchmessers der zugehörige Spulendurchmesser berechnet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung eines Spulendurchmessers
einer angetriebenen Spule gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, eine Vor
richtung zur Bestimmung eines Spulendurchmessers einer angetriebenen Spule
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8 sowie die Verwendung der Vorrichtung
in einer Aufspulmaschine
Das Verfahren und die Vorrichtung sind aus der EP 0 816 806 bekannt.
Beim Aufwickeln eines laufenden Fadens zu einer Spule ist die Information über
den momentan gewickelten Spulendurchmesser die Voraussetzung für eine erfolg
reiche Spulenbildung. So bestimmt beispielsweise ein maximaler Spulendurch
messer das Ende der Aufwicklung. Während des Aufwickelns (Spulreise) tritt mit
zunehmendem Spulendurchmesser eine Veränderung der Umfangsgeschwindig
keit und damit eine Veränderung der Aufwickelgeschwindigkeit des Fadens ein.
Beim Aufwickeln von frischgesponnenen oder texturierten Fäden sind derartige
Änderungen unerwünscht. Um den Faden mit einer im wesentlichen konstanten
Fadenspannung aufzuwickeln, bleibt die Umfangsgeschwindigkeit während der
Spulreise konstant. Zur Steuerung bzw. Regelung der Umfangsgeschwindigkeit ist
daher die Kenntnis des gewickelten Spulendurchmessers insbesondere bei den
Aufwickelvorrichtungen, bei denen die Spule auf einer angetriebenen Spulspindel
aufgespannt ist, nötig. Eine derartige Aufwickelvorrichtung ist beispielsweise aus
der WO 96/01222 bekannt. Hierbei wird der Spulendurchmesser durch eine am
Umfang der Spule anliegende Andrückwalze sensiert. Der Spulendurchmesser
wird durch Berechnung aus der Drehgeschwindigkeit der Andrückwalze, dem
Durchmesser der Andrückwalze und der Drehgeschwindigkeit der Spule berech
net. Durch dieses Verfahren läßt sich der Spulendurchmesser nur näherungsweise
ermitteln, da Relativgeschwindigkeiten zwischen der Andrückwalze und der
Spule sowie die geregelte Umfangsgeschwindigkeit der Spule keine eindeutige
Zuordnung zwischen den Drehgeschwindigkeiten und dem Spulendurchmesser
zulassen.
Bei dem aus der EP 0 816 806 bekannten Verfahren und der bekannten Vorrich
tung wird die Spulenoberfläche zur Ermittlung des Spulendurchmessers kontakt
los sensiert. Dabei werden zwei in bestimmten Abstand zueinander angeordnete
Sensoren eingesetzt, die mittels einer Laufzeitkorrelation die Umfangsgeschwin
digkeit der Spule bestimmen. Der Spulendurchmesser wird dabei aus der gemes
senen Umfangsgeschwindigkeit der Spule und der Drehgeschwindigkeit der Spin
del berechnet. Bei diesem Verfahren können zwar keine Relativgeschwindigkeiten
zwischen Spulenoberfläche und Sensor auftreten, jedoch ist der ermittelte Spulen
durchmesser von der geregelten Umfangsgeschwindigkeit abhängig. Damit ist
auch dieses Verfahren ungeeignet, um eine exakte Bestimmung des Spulen
durchmessers durchzuführen.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Be
stimmung eines Spulendurchmessers einer angetriebenen Spule zu schaffen, das
bzw. die eine exakte Bestimmung des Spulendurchmessers unabhängig von der
Umfangsgeschwindigkeit der Spule ermöglicht.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Aufspulmaschine mit angetriebener
Spulspindel derart weiterzubilden, daß sämtliche Steuer- und Regelungsvorgänge
während der Spulreise unabhängig von einer Relativgeschwindigkeit zwischen der
Spule und einer am Umfang der Spule anliegenden Andrückwalze ausgeführt
werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen
nach Anspruch 1, mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 8
sowie durch eine Aufspulmaschine mit den Merkmalen nach Anspruch 13, 14 und
15 gelöst.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Spulendurchmesser durch Ab
standsmessungen ermittelt wird. Hierbei ist ein Sensor in einem Abstand zur
Spulenoberfläche angeordnet. Der Sensor erfaßt den Abstand (Spulenabstand)
zwischen dem Sensor und der Spulenoberfläche und erfaßt den Abstand (Spin
delabstand) zwischen dem Sensor und der Spindeloberfläche. Der Spulendurch
messer kann dann durch einfache Rechnung unter Voraussetzung, daß der Spin
deldurchmesser bekannt ist, ermittelt werden. Ist der Spulenabstand mit a, der
Spindelabstand mit b und der Durchmesser der Spindel mit d bezeichnet, so ergibt
sich für den Spulendurchmesser D folgende Gleichung:
D = d + 2(b - a).
Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß sie unabhängig von der je
weiligen Aufwickelvorrichtung eine genaue Ermittlung des Spulendurchmessers
ermöglicht. Die Spule kann daher sowohl über eine am Umfang der Spule anlie
gende Treibwalze oder durch eine die Spule aufnehmende Spindel angetrieben
werden.
Eine besonders vorteilhafte Verfahrensvariante gemäß Anspruch 2 ist insbesonde
re bei einer ortsfesten Spulspindel geeignet. Dabei wird zu Beginn der Spulreise
der Spindelabstand durch den Sensor vermessen. Da der Spindelabstand während
der Spulreise konstant bleibt, ist eine weitere Messung nicht erforderlich. Zur Be
stimmung des Spulendurchmessers wird während der Spulreise der Spulenabstand
erfaßt. Die Ermittlung des Spulendurchmessers erfolgt sodann aus dem vorgege
benen Hülsendurchmesser sowie dem gespeicherten Spindelabstand und dem ak
tuell bestimmten Spulenabstand.
Die Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 3 ermöglicht eine Abstands
messung nach dem Triangulationsprinzip. Hierbei wird ein Lichtpunkt auf die
abzutastenden Oberfläche projeziert. Die von dem Lichtpunkt reflektierten Si
gnale werden auf einem Detektor abgebildet. Aus der Lage des Abbildungsortes
kann der Abstand zur Oberfläche bestimmt werden. Diese Verfahrensvariante ist
insbesondere geeignet, um innerhalb kürzester Zeit eine große Zahl von Messun
gen durchzuführen. Damit läßt sich eine kontinuierliche Bestimmung des Spulen
durchmessers während der Spulreise ausführen. Als Lichtquellen können dabei
vorteilhaft Leuchtdioden eingesetzt werden. Als Detektoren können beispielswei
se Fotodioden verwendet werden.
Um einen möglichst stark gebündelten Lichtstrahl zu erhalten, wird der Licht
strahl bevorzugt durch einen Laser bzw. eine Laserdiode erzeugt. Damit läßt sich
auf der abgetasteten Oberfläche ein intensiver Lichtpunkt erzeugen.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens wird der Lichtstrahl linien
förmig derart auf einen Rand der Spule gerichtet, daß ein Teil der Lichtstrahlen
auf die Spulenoberfläche und ein Teil der Lichtstrahlen auf die Hülsenoberfläche
fällt. Damit besteht die Möglichkeit, mit nur einer Messung den Spulenabstand
und den Spindelabstand zu bestimmen.
Die vorteilhafte Verfahrensvariante gemäß Anspruch 7 zeichnet sich dadurch aus,
daß die Lichtquelle und der Detektor unabhängig von den Reflektionsgesetzen
angeordnet werden können. Damit ermöglicht das Verfahren den Einsatz einer
besonders kompakten Vorrichtung.
Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens wird der Spulen
abstand und der Spindelabstand jeweils durch einen Sensor erfaßt. Dieses Verfah
ren ist insbesondere bei Aufspulmaschinen einsetzbar, bei denen die Spulspindel
an einem beweglichen Träger angeordnet ist. Hierbei verändert sich der Spulenab
stand und der Spindelabstand während der Spulreise. Dabei werden die Sensoren
bevorzugt in einer Ebene angeordnet. Bei unterschiedlicher Lage der Sensoren ist
bei der Berechnung des Spulendurchmessers die Differenzlage der Sensoren zu
berücksichtigen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Sensor
und einer Auswertelektronik. Damit läßt sich die Vorrichtung in jede Art von
Aufwickelvorrichtungen integrieren. Der Sensor besteht aus einem Sender und
einem Empfänger. Von dem Sender werden Signale erzeugt und in Richtung der
abzutastenden Oberfläche gesendet. Die reflektierten Signale von der abgetasteten
Oberfläche werden von dem Empfänger aufgenommen und in ein Abstandssignal
überführt. Das Abstandssignal wird der Auswertelektronik aufgegeben. Nachdem
der Spulenabstand und der Spindelabstand vermessen sind, wird der Spulen
durchmesser mittels der Auswertelektronik berechnet. Hierzu ist der Spindel
durchmesser oder der Hülsendurchmesser in der Auswertelektronik gespeichert.
Als Sensorsignal kann hierbei beispielhaft ein Ultraschall erzeugt werden.
Besonders vorteilhaft ist die Weiterbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 9.
Hierbei wird ein optoelektrischer Sensor, der nach dem Triangulationsprinzip ar
beitet, eingesetzt. Damit ist eine sehr genaue Bestimmung des Spulendurchmes
sers möglich, die im wesentlichen unabhängig von der Umgebung ist.
Zur Intensivierung der Lichtstrahlen können sowohl vor der Lichtquelle als auch
vor dem Detektor Linsensysteme eingesetzt sein.
Bei Verwendung eines Sensors ist es besonders von Vorteil, wenn gemäß An
spruch 11 der Sender und/oder der Empfänger beweglich ausgeführt sind. Damit
können verschiedene Oberflächenbereiche abgetastet werden, so daß eine Erfas
sung des Spindelabstandes und des Spulenabstandes nacheinander durch einen
Sensor möglich ist.
Die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. die Anwendung des
erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer Aufspulmaschine, bei welcher die Spule
mittels einer Hülse auf einer angetriebenen Spulspindel aufgesteckt ist, ermöglicht
völlig neue Regelungs- und Steuerungskonzepte. Bei den im Stand der Technik
bekannten Aufspulmaschinen wird die Umfangsgeschwindigkeit der Spule mittels
einer am Umfang der Spule anliegenden Andrückwalze geregelt. Hierzu wird die
Drehzahl der Andrückwalze mittels der Regelung des Spindelantriebs auf einen
annähernd konstanten Wert geregelt. Dabei tritt das Problem auf, daß Schlupfer
scheinungen zwischen der Andrückwalze und der Spulenoberfläche zu einer "zu
schnellen" oder "zu langsamen" Umfangsgeschwindigkeit führt.
Die erfindungsgemäße Aufspulmaschine nach Anspruch 13 besitzt dagegen den
Vorteil, daß zu jedem Spulendurchmesser direkt die entsprechende Umfangsge
schwindigkeit einstellbar wird. Damit läßt sich der Faden während der Spulreise
mit gleichmäßiger Fadenspannung aufspulen.
Ein weiteres Problem bei den im Stand der Technik bekannten Aufspulmaschinen
liegt darin, daß bei einer am Spulenumfang anliegenden Andrückwalze sich der
Achsabstand zwischen der Spindel und der Andrückwalze während der Spulreise
verändern muß, um eine Spulenbildung zu ermöglichen. Dabei hat die Andrück
walze die Aufgabe, einen vorgegebenen Anpreßdruck auf der Spulenoberfläche zu
erzeugen, damit eine gleichmäßige Fadenablage auf der Spulenoberfläche ent
steht. Durch die Doppelfunktion "Spulendurchmesser sensieren und Andrückkraft
erzeugen" kommt es zwangsläufig zu Unregelmäßigkeiten der einen oder anderen
Funktion.
Die erfindungsgemäße Aufspulmaschine gemäß Anspruch 14 ermöglicht dagegen
eine im wesentlichen kontinuierliche Abstandsveränderung zwischen der Spindel
und der Andrückwalze, ohne daß die von der Andrückwalze auf die Spule ausge
übte Anpreßkraft beeinflußt wird. Hierzu ist die Auswertelektronik der Ab
standssensorik mit der Abstandssteuerung verbunden. Aus den einzelnen be
stimmten Spulendurchmessern läßt sich der Spulendurchmesserzuwachs pro
Zeiteinheit ermitteln, so daß der den Achsabstand vergrößernde bewegliche Trä
ger kontinuierlich angetrieben werden kann.
Beim Aufwickeln des Fadens auf der Spule wird der Faden mittels einer Chan
giereinrichtung innerhalb eines Changierhubes hin- und hergeführt, so daß eine
Kreuzspule gewickelt wird. Hierbei werden verschiedene Wicklungsarten, die
unter den Bezeichnungen "wilde Wicklung", "Präzisionswicklung" und "Stufen
präzisionswicklung" bekannt sind. Bei all den Wicklungsarten muß darauf ge
achtet werden, daß keine Bildwicklungen erzeugt werden. Unter Bildwicklungen
versteht man hierbei, daß Fäden verschiedener Lage direkt aufeinander gelegt
werden. Dabei entstehen die Bildwicklungen vornehmlich bei einem ganzzahligen
Verhältnis zwischen der Changierfrequenz und der Drehzahl der Spindel. Da sich
die Drehzahl der Spindel mit zunehmendem Durchmesser verändert, sind Er
scheinungen der Bildwicklungen nur durch bekannte Stärverfahren der Changier
frequenz zu vermeiden. Hierbei ist die genaue Vorgabe des Spulendurchmessers
zur Vorausberechnung eines Spiegels wünschenswert. Durch die erfindungsge
mäße Aufspulmaschine nach Anspruch 15 können die Changierstörverfahren mit
hoher Präzision ausgeführt werden. Hierzu ist die Auswertelektronik der Ab
standssensorik mit der Changiersteuerung verbunden.
Im nachfolgenden ist das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsge
mäße Vorrichtung anhand einiger Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Es stellen dar:
Fig. 1 und 2 schematisch zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
Fig. 3 und 4 schematisch zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen
Aufspulmaschine.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einem Sensor 4, der in einem Abstand zu
einer Spulspindel 3 fest angeordnet ist. Der Abstand ist als Spindelabstand be
zeichnet und mit dem Buchstaben b gekennzeichnet. Die Spulspindel 3 ist mit
einem Antrieb (hier nicht gezeigt) verbunden und wird mit einer vorgegebenen
Drehzahl angetrieben. Auf der Spindel 3 ist eine Hülse 2 aufgesteckt und ver
spannt. Auf der Hülse 2 wird ein Faden 7 zu einer Spule 1 gewickelt. Der Faden 7
wird hierzu mittels eines Changierfadenführers 8 vor Auflauf auf die Spulenober
fläche innerhalb eines Changierhubes hin- und hergeführt.
Zur Ermittlung des Spulendurchmessers, der in Fig. 1 durch den Buchstaben D
gekennzeichnet ist, erzeugt der Sensor 4 Signale, die auf die Oberfläche der Spin
del 3 und auf die Oberfläche der Spule 1 treffen. Aus den von den jeweiligen
Oberflächen reflektierten Signalen werden die momentanen Abstände zwischen
dem Sensor 4 und der Spindel 3 sowie der Spule 1 ermittelt. Der Spulenabstand
ist in Fig. 1 mit dem Buchstaben a gekennzeichnet und definiert den Abstand zwi
schen dem Sensor 4 und der Oberfläche der Spule 1. Nachdem der Spindelabstand
b und der Spulenabstand a erfaßt sind, wird mittels einer Auswertelektronik der
Spulendurchmesser D nach der Formel
D = d + 2(b - a)
berechnet. Der Spindeldurchmesser d ist dabei als bekannte Größe in der Aus
wertelektronik hinterlegt.
Die Messung des Spulendurchmessers erfolgt während der Spulreise kontinuier
lich in kleinen Zeitabständen. Bei einer ortsfesten Spulspindel bleibt der Spin
delabstand b während der Spulreise konstant. Damit kann die laufende Messung
des Spindelabstands b entfallen. Der Spindelabstand b ist in diesem Fall der Aus
wertelektronik als konstanter Wert vorgegeben. Während der Spulreise wird der
sich laufend ändernde Spulenabstand durch den Sensor 4 gemessen. Somit läßt
sich all durch die Abstandsbestimmung der momentan gewickelte Spulendurch
messer D ermitteln.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrich
tung gezeigt. Die Figur ist in einer Ansicht dargestellt. Die Spule 1 ist mittels der
Hülse 2 auf der Spulspindel 3 aufgespannt. Auf der Spule 1 wird der Faden 7 auf
gewickelt, wobei der Faden 7 mittels des Changierfadenführers 8 innerhalb der
Spulenbreite hin- und hergeführt wird. Am Umfang der Spule 1 liegt eine ange
triebene Treibwalze 9 an. Somit wird die Spule 1 durch die Treibwalze 9 mit im
wesentlichen konstanter Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Im Abstand zur
Spulspindel 3 ist ein Sensor 4 angeordnet. Der Sensor 4 besteht aus einem Sender
6 und einem Empfänger 5. Der Sender 6 kann hierbei als Lichtquelle, beispiels
weise eine Laserdiode, ausgeführt sein. Der Empfänger 5 ist als Detektor ausge
führt. Der Sender 6 erzeugt ein Lichtsignal, das auf die Spulenoberfläche der
Spule 1 und das auf die Hülsenoberfläche der Hülse 2 auftrifft. Der Empfänger 5
nimmt das reflektierte Licht von den auf den Oberflächen projizierten Licht
punkten auf. Hierbei wird durch den Sender 6, den projizierten Lichtpunkt und
den Empfänger 5 ein Dreieck aufgespannt.
Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 wird bei dem Ausführungs
beispiel aus Fig. 2 der Spindelabstand durch den Abstand zwischen dem Sensor 4
und der Oberfläche der Hülse 2 gebildet. Zur Unterscheidung ist der Spindelab
stand in Fig. 2 mit dem Buchstaben b' gekennzeichnet. Die Berechnung des Spu
lendurchmessers D erfolgt nach der gleichen Vorgehensweise, wie sie bereits zu
Fig. 1 beschrieben wurde. Der Auswertelektronik ist hierbei als Wert der Hülsen
durchmesser d' der Hülse 2 vorgegeben. Da sich mit wachsendem Spulendurch
messer der Spulenabstand und der Spindelabstand verändern, werden bei jeder
Bestimmung des Spulendurchmessers die Abstände a und b' durch den Sensor
erfaßt und der zugehörige Spulendurchmesser nach der angegebenen Formel be
rechnet.
In Fig. 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufspulma
schine gezeigt. In Fig. 3 ist die Aufspulmaschine in einer Vorderansicht gezeigt.
Die Aufspulmaschine weist einen Spulrevolver 19 auf, der mittels eines Lagers 20
in einem Maschinengestell 21 drehbar gelagert ist. Der Spulrevolver 19 ist über
den Antrieb 24 in der durch einen Pfeil gekennzeichneten Drehrichtung antreib
bar. An dem Spulrevolver 19 ist außermittig auskragend eine drehbare Spindel 3
angeordnet. Die Spindel 3 ist durch einen Spindelantrieb (hier nicht dargestellt)
angetrieben. Die Spindel 3 trägt eine aufgespannte Hülse 2. Auf der Hülse 2 wird
ein Faden 7 zu einer Spule 1 aufgewickelt. Der Faden 7 wird mit konstanter Ge
schwindigkeit der Aufspulmaschine zugeliefert. Dabei wird der Faden 7 von einem
Kopffadenführer 10, der die Spitze des Changierdreiecks bildet, geführt. Von dem
Kopffadenführer 10 gelangt der Faden 7 zu einer Changiereinrichtung, die als
Flügelchangierung ausgeführt ist, mit den Flügeln 13. Hierbei werden zwei Flü
gelpaare gegensinnig durch einen Changierantrieb 11 angetrieben, so daß der Fa
den 7 abwechselnd durch die Flügel 13 innerhalb eines Changierhubes hin- und
hergeführt werden. Die Changiereinrichtung ist an einem Träger 12 befestigt.
Hinter der Changiereinrichtung wird der Faden 7 an einer Andrückwalze 14 mit
mehr als 90° umgelenkt und sodann auf der Spule 1 aufgewickelt. Die Andrück
walze 14 ist am freien Ende eines Trägers 15 drehbar gelagert. Die Andrückwalze
14 liegt am Umfang der Spule 1 an.
An dem Träger 15 ist ein Sensor 4 mit einer Auswertelektronik 16 angebracht.
Der Sensor 4 weist einen Sender 6 und einen Empfänger 5 auf. Die Auswertelek
tronik 16 ist mit einer Abstandssteuerung 25 verbunden. Die Abstandssteuerung
25 ist zur Steuerung des Antriebes 24 mit dem Antrieb 24 gekoppelt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Aufspulmaschine wird der Faden 7 kontinuierlich
auf der Spule 1 gewickelt. Um den anwachsenden Spulendurchmesser der Spule 1
zu ermöglichen, wird die Spindel 3 durch den Spulrevolver 19 in Pfeilrichtung
verschwenkt. Hierzu wird der Antrieb 24 durch die Abstandssteuerung 25 ange
steuert. Die Bewegung des Spulrevolvers wird dabei in Abhängigkeit von dem
anwachsenden Spulendurchmesser gesteuert. Der Spulendurchmesser der Spule 1
wird durch den Sensor 4 erfaßt. Hierzu erzeugt der Sender 6 ein Lichtsignal, das
auf die Oberfläche der Spule 1 und auf die Oberfläche der Spindel 3 auftrifft. Die
auf den Oberflächen projizierten Lichtpunkte werden reflektiert. Die reflektierten
Lichtsignale werden von dem Empfänger 5 aufgefangen und zu Abstandssignalen
für den Spulenabstand und für den Spindelabstand überführt. In der Auswertelek
tronik 16 wird der dazugehörige Spulendurchmesser ermittelt und der Abstands
steuerung 25 aufgegeben. Die Abstandssteuerung 25 steuert daraufhin den Antrieb
24 des Spulrevolvers 19. Dabei läßt sich durch die Abstandssteuerung 25 bei
spielsweise zu jedem Spulendurchmesser eine bestimmte Stellung des Spulrevol
vers zuordnen. Damit wird durch den Antrieb 24 der Spulrevolver jeweils in die
entsprechende Position verfahren. Es ist jedoch auch möglich, daß zu jedem Spu
lendurchmesser eine Geschwindigkeit des Spulrevolvers zugeordnet wird. Dieses
Verfahren ist besonders geeignet, um eine kontinuierliche Bewegung des Spulre
volvers 19 zu erhalten.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Aufspulmaschine kann dabei der Träger 15 beweg
lich oder fest am Maschinengestell angebracht sein.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufspul
maschine schematisch im Querschnitt dargestellt. Der Aufbau ist identisch zu der
in Fig. 3 dargestellten Aufspulmaschine. Insoweit wird auf die zuvor angegebene
Beschreibung Bezug genommen und im wesentlichen nur die Unterschiede zu
dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben.
Die Spulspindel 3 ist auskragend an dem Spulrevolver 19 mittels eines Lagers 27
drehbar gelagert. Am Lagerende der Spindel 3 ist die Spindel 3 mit einem Spin
delantrieb 22 verbunden. Auf dem auskragenden Ende der Spindel 3 ist die Hülse
2 aufgespannt, auf die der Faden 7 zu einer Spule 1 gewickelt wird. Im Abstand
zur Spindel 3 sind zwei Sensoren 17 und 18 angeordnet. Die Sensoren 17 und 18
sind mit der Auswertelektronik 16 zu einer Baueinheit vereint. Die Auswertelek
tronik 16 ist mit einer Antriebssteuerung 23 verbunden. Die Antriebssteuerung 23
ist zur Regelung der Spindeldrehzahl 3 mit dem Spindelantrieb 2 gekoppelt.
Wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben, ist die Auswertelektro
nik 16 ebenfalls mit der Abstandssteuerung 25 verbunden, die über den Antrieb
24 den Spulrevolver 19 zur Ausführung der Ausweichbewegung der Spindel 3
während des Wickelns der Spule 1 bewegt.
Die Auswertelektronik 16 ist bei der in Fig. 4 dargestellten Aufspulmaschine
ebenfalls mit einer Changiersteuerung 26 verbunden. Die Changiersteuerung 26
ist mit dem Changierantrieb 11 gekoppelt, um die Changierfrequenz entsprechend
vorgegebener Wickelgesetze zu steuern.
Zur Bestimmung des Spulendurchmessers während der Spulreise werden die Sen
soren 17 und 18 jeweils Signale erzeugen, die zu einer Abstandsmessung führen.
Der Sensor 17 erzeugt dabei Signale zur Bestimmung des Spindelabstands, der
momentan zwischen der Oberfläche der Spindel 3 und dem Sensor 17 vorherrscht.
Der Sensor 18 erzeugt Signale zur Bestimmung des Spulenabstands, der zur Meß
zeit zwischen der Spulenoberfläche der Spule 1 und dem Sensor 18 vorliegt. Aus
den jeweiligen Abstandssignalen zum Spulenabstand und zum Spindelabstand
ermittelt die Auswertelektronik 16 ein Differenzsignal, das dem momentan ge
wickelten Spulendurchmesser entspricht. Dieses Differenzsignal wird der An
riebssteuerung 23 aufgegeben. In der Antriebssteuerung 23 ist eine Masterkurve
hinterlegt, in welcher zu jedem Spulendurchmesser eine bestimmte Drehzahl der
Spindel 3 zugeordnet ist, so daß die Umfangsgeschwindigkeit der Spule 1 wäh
rend der Spulreise konstant bleibt.
Das Differenzsignal der Auswertelektronik 16 wird in der Abstandssteuerung 25
zur Steuerung der Ausweichbewegung der Spulspindel genutzt - wie zu dem Aus
führungsbeispiel nach Fig. 3 bereits beschrieben wurde.
Um während der Spulreise Bildwicklungen zu vermeiden, werden in der Chan
giersteuerung 26 die Differenzsignale ausgewertet. Dabei können beispielsweise
die aktuellen Zuwachsraten der Spule herangezogen werden, um evtl. bevorste
hende Bildwicklungen zu umgehen, indem die Changierfrequenz verändert wird.
Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Auf
spulmaschinen können die Sensoren zusätzliche Funktionen wie beispielsweise
Fadenlaufüberwachung oder Wicklerüberwachung durchführen.
Bei Aufspulmaschinen, bei welchen auf der Spulspindel mehrere Spulen hinter
einander gleichzeitig gewickelt werden, kann beispielsweise vorteilhaft die Spu
lenabstandsmessung zweier benachbarter Spulen von einem Sensor übernommen
werden. Dabei könnte beispielsweise durch ein Linsensystem ein linienförmiger
Lichtstrahl derart fokussiert werden, daß die Randbereiche der benachbarten
Spulenoberflächen sowie der Zwischenraum mit der Spindel zwischen den Spulen
erfaßt wird. Durch einen entsprechenden Empfänger läßt sich ein Höhenprofil
messen, aus dem die Spulendurchmesser beider Spulen errechnet werden kann.
Da sich die Stellung zwischen dem Sensor und der Spindel bei den in Fig. 3 und 4
gezeigten Ausführungsbeispielen ständig variiert, werden vorteilhaft Sender ein
gesetzt, die gestreute Lichtsignale erzeugen. Damit ist eine Abtastung der Ober
flächen in jeder Stellung gewährleistet. Bei Einsatz von Lichtquellen mit punkt
förmigen Lichtsignalen können derartige Stellungsänderungen beispielsweise
durch bewegliche Sensoren ausgeglichen werden. Die Bewegung des Sensors
könnte hierbei mit der Ausweichbewegung der Spindel oder der Ausweichbewe
gung der Andrückwalze gekoppelt werden.
1
Spule
2
Hülse
3
Spindel
4
Sensor
5
Empfänger, Detektor
6
Sender, Lichtquelle
7
Faden
8
Changierfadenführer
9
Treibwalze
10
Kopffadenführer
11
Changierantrieb
12
Träger
13
Flügel
14
Andrückwalze
15
Träger
16
Auswertelektronik
17
Sensor
18
Sensor
19
Spulrevolver
20
Lager
21
Maschinengestell
22
Spindelantrieb
23
Antriebssteuerung
24
Antrieb
25
Abstandssteuerung
26
Changiersteuerung
27
Lager
Claims (15)
1. Verfahren zur Bestimmung eines Spulendurchmessers einer angetriebe
nen Spule, bei welchem ein zulaufender Faden auf die Spule gewickelt
wird, wozu eine die Spule aufnehmende Hülse auf einer drehbaren
Spindel aufgesteckt ist, und bei welchem die Spulenoberfläche durch
einen im Abstand (Spulenabstand) zur Spulenoberfläche angeordneten
Sensor kontaktlos sensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spu
lenabstand zwischen dem Sensor und der Spulenoberfläche und ein
Spindelabstand zwischen dem Sensor und der Spindeloberfläche erfaßt
wird und daß der Spulendurchmesser aus dem vorgegebenen Durch
messer der Spindel und der Differenz zwischen dem Spindelabstand
und dem Spulenabstand ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spin
delabstand durch den Abstand zwischen dem Sensor und der Hülsen
oberfläche gebildet ist, wobei zur Ermittlung des Spulendurchmessers
der Hülsendurchmesser vorgegeben ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sensor mittels einer Lichtquelle einen Lichtstrahl erzeugt, welcher auf
die Spulenoberfläche und/oder der Spindeloberfläche/Hülsenoberfläche
gerichtet ist, daß das reflektierte Licht von der Spulenoberfläche und
das reflektierte Licht von der Spindeloberfläche/Hülsenoberfläche von
dem Sensor mittels eines Detektors aufgenommen und in Abstands
signale überführt wird, und daß ein den Spulendurchmesser charakteri
sierendes Differenzsignal aus den Abstandssignalen erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Licht
strahl durch einen Laser erzeugt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lichstrahl linienförmig derart auf einen Rand der Spule gerichtet
ist, daß ein Teil der Lichtstrahlen auf die Spulenoberfläche und ein Teil
der Lichtstrahlen auf die Hülsenoberfläche fällt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das diffus reflektierte Licht der Spulenoberfläche und das diffus re
flektierte Licht der Spindeloberfläche/Hülsenoberfläche von dem Detek
tor aufgenommen wird.
7. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Sensor zur Erfassung des Spulenabstand und ein ande
rer Sensor zur Erfassung des Spindelabstandes verwendet wird, wobei
die Sensoren zur Ermittlung des Spulendurchmesser miteinander verbun
den sind.
8. Vorrichtung zur Bestimmung eines Spulendurchmessers einer angetrie
benen Spule (1), die durch Aufwickeln eines zulaufenden Fadens (7) ge
bildet wird, wobei die Spule (1) mittels einer Hülse (2) auf einer drehba
ren Spindel (3) aufgesteckt ist, mit einem Sensor (4), der in einem Ab
stand (Spulenabstand) (a) zur Spulenoberfläche fest angeordnet ist und
der die Spulenoberfläche kontaktlos sensiert, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (4) einen Sender (6) und einen Empfänger (5) aufweist,
wobei der Sender (6) gerichtete Signale auf die Spulenoberfläche
und/oder auf die Spindeloberfläche/Hülsenoberfläche sendet und wobei
der Empfänger (5) die reflektierten Signale aufnimmt und in ein Ab
standssignal für den Spulenabstand (a) und in ein Abstandssignal für ei
nen Spindelabstand (b) überführt, und daß eine Auswertelektronik (16)
vorgesehen ist, die aus den Abstandssignalen und einem vorgegebenen
Spindeldurchmesser/Hülsendurchmesser den Spulendurchmesser ermit
telt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender
(6) eine Lichtquelle ist und daß der Empfänger (5) ein Detektor ist, wobei
die Lichtquelle und der Detektor mit einem durch den Lichtstrahl be
stimmten Abtastpunkt auf der Oberfläche ein Dreieck einschließen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Linse
im Strahlengang vor dem Detektor angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Sender (6) und/oder der Empfänger (5) beweglich ausgeführt
sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß ein zweiter Sensor (18, 17) im Abstand zur Spindel angeordnet
ist, wobei einer der Sensoren (17) der Spulenoberfläche und der andere
der Sensoren (18) der Spindeloberfläche zugeordnet sind.
13. Aufspulmaschine zum Aufwickeln eines Fadens zu einer Spule (1), mit
einer angetriebenen Spindel (3), auf der eine die Spule (1) aufnehmende
Hülse (2) aufgesteckt ist, und mit einer Antriebssteuerung (23) zur Steue
rung der Spindeldrehzahl derart, daß die Spule (1) während des Aufwic
kelns (Spulreise) eine konstante Umfangsgeschwindigkeit einhält, wobei
die Umfangsgeschwindigkeit sich in Abhängigkeit von dem Durchmesser
(D) der Spule (1) ändert, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung
mit den Merkmalen eines der Ansprüche 8 bis 12 vorgesehen ist, um den
Spulendurchmesser (D) laufend zu ermitteln, und daß eine Auswertelek
tronik (16) der Vorrichtung mit der Antriebssteuerung (23) verbunden ist.
14. Aufspulmaschine zum Aufwickeln eines Fadens (7) zu einer Spule (1),
mit einer angetriebenen Spindel (3), auf der eine die Spule (1) aufneh
mende Hülse (2) aufgesteckt ist, mit einer Andrückwalze (14), die am
Umfang der Spule (1) anliegt, und mit einer Abstandssteuerung (25) zur
Steuerung des Achsabstandes zwischen der Spindel. (3) und der An
drückwalze (14), wobei der Achsabstand sich in Abhängigkeit von dem
Durchmesser (D) der Spule (1) ändert und wobei die Spindel (3)
und/oder die Andrückwalze (14) an einem antreibbaren beweglichen
Träger (19) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung
mit den Merkmalen eines der Ansprüche 8 bis 11 vorgesehen ist, um den
Spulendurchmesser laufend zu ermitteln, und daß eine Auswertelektronik
(16) der Vorrichtung mit der Abstandssteuerung (25) verbunden ist.
15. Aufspulmaschine zum Aufwickeln eines Fadens (7) zu einer Spule (1),
mit einer angetriebenen Spindel (3), auf der eine die Spule (1) aufneh
mende Hülse (2) aufgesteckt ist, mit einer Changiereinrichtung (11, 13),
die den Faden (7) zum Ablegen auf der Spulenoberfläche innerhalb eines
Changierhubes hin- und herführt, und mit einer Changiersteuerung (26)
zur Steuerung der Changierfrequenz der Changiereinrichtung (11, 13),
wobei die Changierfrequenz in Abhängigkeit von dem Zuwachs des
Spulendurchmessers geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vorrichtung mit den Merkmalen eines der Ansprüche 8 bis 11 vorgese
hen ist, um den Spulendurchmesser laufend zu ermitteln, und daß eine
Auswertelektronik (16) der Vorrichtung mit der Changiersteuerung (26)
verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19960285A DE19960285A1 (de) | 1998-12-16 | 1999-12-14 | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung eines Spulendurchmessers einer angetriebenen Spule sowie deren Verwendung in einer Aufspulmaschine |
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| DE19857951 | 1998-12-16 | ||
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ID=7891226
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE19960285A1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| DE20101126U1 (de) | 2001-01-23 | 2001-04-19 | Dietze & Schell Maschinenfabrik GmbH, 96450 Coburg | Vorrichtung an einem Direkt-Rovingwickler zum berührungslosen Erfassen des Istdurchmessers der Rovingspule und Direkt-Rovingwickler mit einer solchen Vorrichtung |
| WO2014174198A1 (fr) * | 2013-04-26 | 2014-10-30 | Snecma | Procede de mesure de l'epaisseur d'une texture fibreuse enroulee sur un mandrin d'impregnation et machine d'enroulement mettant en oeuvre un tel procede |
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1999
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| US10345094B2 (en) | 2013-04-26 | 2019-07-09 | Safran Aircraft Engines | Method of measuring the thickness of a fiber texture wound onto an impregnation mandrel, and a winder machine implementing such a method |
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