DE19960951A1 - Handwerkzeugmaschine - Google Patents
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-
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- B25D2217/0038—Locking members of special shape
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Abstract
Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einem Bohrhammer, mit einer drehend angetriebenen Werkzeughalterung (10) zur Aufnahme von Werkzeugen mit einem Nutenschaft (12), die zumindest einen radial verschiebbaren Verriegelungskörper (14, 16) aufweist. Der Verriegelungskörper ist in eine am Schaftende (18) geschlossene Nut (20, 108) des Werkzeugs einführbar und ist von einem Sperrelement (22) in seiner Verriegelungsstellung gehalten. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, daß das Sperrelement (22) in einer den Verriegelungskörper (14, 16) radial freigebenden Stellung durch eine Rastverbindung (28) gehalten und über zumindest eine Feder (30) in Richtung (44) seiner Sperrstellung belastet ist.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der EP 0 456 003 B1 ist eine schlagende Handbohrmaschine
mit einer drehend angetriebenen Werkzeughalterung bekannt.
Die Werkzeughalterung besitzt einen Grundkörper und eine dar
in angeordnete Aufnahmebohrung für Bohr- und Schlagwerkzeuge,
in der ein Backenfutter als erste Werkzeugaufnahme und eine
gesonderte zweite Werkzeugaufnahme für Werkzeuge mit einem
Nutenschaft angeordnet sind. Die zweite Werkzeughalterung
weist einen radial verschiebbaren Verriegelungskörper in der
Form einer Verriegelungskugel auf, die in am Schaftende ge
schlossene Nuten der Werkzeuge einführbar ist und von einer
in Grenzen axial beweglichen Sperrhülse und einer Haltehülse
in ihrer Verriegelungsstellung gehalten wird. Die Sperrhülse
ist über die Haltehülse mit einer Feder in Richtung ihrer
Sperrstellung belastet. In der Verriegelungsstellung des Ver
riegelungskörpers überdeckt das Sperrelement die Kugel radial
und die Haltehülse sichert die Kugel mit einem Vorsprung in
axialer Richtung.
Beim Einschieben des Werkzeugs wird die Kugel durch das
Schaftende des Werkzeugs in einem Längsschlitz in Einführ
richtung verschoben. Dabei wird die Haltehülse an ihrem Vor
sprung über die Kugel gegen die Feder verschoben. Zwischen
dem Sperrelement und der Haltehülse entsteht ein Freiraum, in
den die Kugel radial nach außen ausweichen kann. Das Werkzeug
kann eingeführt werden. Anschließend verschiebt die vorge
spannte Feder die Haltehülse in ihre Ausgangsstellung und
drückt die Kugel in die Nut des Werkzeugs.
Zum Entnehmen des Werkzeugs wird mit einer Betätigungshülse
das Sperrelement gegen die Haltehülse und gegen die die
Haltehülse belastende Feder verschoben, so daß die Kugel ra
dial nach außen ausweichen und das Werkzeug entnommen werden
kann. Danach drückt die Feder die Haltehülse, das Sperrele
ment und die Kugel in ihre Ausgangsstellungen zurück.
Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbe
sondere von einem Bohrhammer, mit einer drehend angetriebenen
Werkzeughalterung zur Aufnahme von Werkzeugen mit einem Nu
tenschaft, die zumindest einen radial verschiebbaren Verrie
gelungskörper aufweist, der in eine am Schaftende geschlosse
ne Nut des Werkzeugs einführbar ist und von einem Sperrele
ment in seiner Verriegelungsstellung gehalten ist.
Es wird vorgeschlagen, daß das Sperrelement in einer den Ver
riegelungskörper radial freigebenden Stellung durch eine
Rastverbindung gehalten und über zumindest eine Feder in
Richtung seiner Sperrstellung belastet ist. Es kann konstruk
tiv einfach eine zumindest teilautomatisierte Verriegelung
mit besonders langen Verriegelungskörpern erreicht werden,
indem eine axiale Bewegung der Verriegelungskörper vermeidbar
ist. Ist das Sperrelement durch die Rastverbindung in der den
Verriegelungskörper radial freigebenden Stellung gehalten,
kann das Werkzeug eingeführt und entfernt werden, ohne daß
der Verriegelungskörper axial verschoben werden muß. Durch
lange Verriegelungskörper können Drehmitnahmeelemente einge
spart oder vorteilhaft in ihrer Funktion unterstützt werden.
Der Verschleiß an den Drehmitnahmeelementen kann reduziert
und die Lebensdauer kann erhöht werden. Die das Sperrelement
belastende Feder wird zudem vorteilhaft dazu genutzt, das
Sperrelement in seiner Sperrstellung zu halten, wodurch zu
sätzliche Arretiermittel eingespart werden können.
Die Rastverbindung kann bei einer teilautomatisierten Verrie
gelung der Verriegelungskörper über ein Betätigungselement
gelöst werden, beispielsweise über einen Druckknopf, der nach
einem Einführen eines Werkzeugs betätigt wird. Vorteilhaft
besitzt die Rastverbindung jedoch zumindest ein in der den
Verriegelungskörper freigebenden Stellung des Sperrelements
in einen Aufnahmebereich der Werkzeughalterung ragendes Bau
teil, über das die Rastverbindung beim Einführen des Werk
zeugs lösbar ist. Es kann ein hoher Komfort mit wenigen Bau
teilen erreicht werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorge
schlagen, daß zumindest ein Teil der Werkzeughalterung zur
Herstellung eines Leerlaufs bzw. einer Antriebsverbindung
axial verschiebbar geführt ist und der Verriegelungskörper
die Länge der Nut im Nutenschaft des Werkzeugs aufweist. Mit
einem maximal langen Verriegelungskörper kann eine maximale
Drehmomentübertragung erreicht werden.
Ist das Sperrelement mit einer Ausnehmung über den Verriege
lungskörper verdrehbar, kann axialer Bauraum eingespart und
insbesondere kann mit einem kleinen Verstellweg ein langer
Verriegelungskörper verriegelt oder freigegeben werden. Ein
verkippen und/oder verkannten des Verriegelungskörpers kann
sicher vermieden werden. Grundsätzlich ist jedoch auch mög
lich, daß das Sperrelement in axialer Richtung oder mit einer
kombinierten Dreh- und Schiebebewegung in axialer Richtung in
eine den Verriegelungskörper freigebende Stellung führbar
ist.
Um gegenüber bekannten Handwerkzeugmaschinen eine gleichblei
bende Bedienung sicherzustellen, ist vorteilhaft eine trans
latorische Entriegelungsbewegung eines Stellelements über ein
Getriebe in eine rotatorische Bewegung übersetzt. Das Getrie
be kann durch verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll er
scheinende konstruktive Lösungen realisiert werden, bei
spielsweise über ein Zahnstangengetriebe usw. Ist jedoch das
Stellelement über ein Kurvengetriebe mit dem Sperrelement
wirkungsmäßig verbunden, kann eine besonders kostengünstige
und platzsparende Konstruktion erreicht werden. Dabei ist
vorteilhaft ein Kurvenglied des Kurvengetriebes in einem Au
ßenumfang des Sperrelements eingebracht. Zusätzliche Bauteile
und Bauraum können eingespart werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorge
schlagen, daß das Stellelement über eine Mitnahmehülse mit
dem Sperrelement verbunden ist, wodurch zusätzliche Frei
heitsgrade geschaffen werden können. Ist die Mitnahmehülse in
Richtung der Sperrstellung des Sperrelements drehfest und in
Richtung der freigebenden Stellung des Sperrelements drehbar
mit dem Stellelement verbunden, kann mit dem Stellelement
über die Mitnahmehülse zum Entriegeln des Verriegelungskör
pers ein Steilmoment übertragen werden. Ferner kann erreicht
werden, daß während des Betriebs sich die Mitnahmehülse bei
Kontakt des Stellelements mit einem Gegenstand, beispielswei
se mit einem Mauerwerk, im Stellelement drehen kann. Das
Stellelement kann bei Kontakt mit einem Gegenstand bei rotie
render Werkzeughalterung festgehalten und ein Verschleiß des
Stellelements kann weitgehend vermieden werden.
Der Verriegelungskörper kann verschiedene, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Bauformen aufweisen, insbesondere kann
die Bauform gezielt auf eine hohe Drehmomentübertragung aus
gelegt werden, beispielsweise mit einem trapezförmigen Quer
schnitt usw. Um jedoch möglichst Standardwerkzeuge verwenden
zu können, ist der Verriegelungskörper vorteilhaft von einer
Walze gebildet, die zudem besonders kostengünstig hergestellt
werden kann.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbe
schreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und
die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln
betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammen
fassen.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Werkzeughalterung
beim Einführen eines Werkzeugschafts,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig.
1,
Fig. 3 der Werkzeughalter nach Fig. 1 nach einem Ein
führen des Werkzeugschafts und
Fig. 4 eine Explosionszeichnung der Werkzeughalterung
aus Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Werkzeughalterung 10 einer Schlagbohrma
schine zur Aufnahme von Werkzeugen mit einem Nutenschaft 12
im Längsschnitt dargestellt. Die Werkzeughalterung 10 besitzt
einen Grundkörper 54, auf dem zu einer Bearbeitungsseite über
einen Spannring 56 und über einen Haltering 58 eine Gummikap
pe 60 befestigt ist. Im Grundkörper 54 sind in Ausnehmungen
62, 64 zwei radial verschiebbare Verriegelungskörper 14, 16
angeordnet, die jeweils in eine am Schaftende 18 geschlossene
Nut 20, 108 der Werkzeuge einführbar sind und von einer
entsperrbaren Sperrhülse 22 in ihrer Verriegelungsstellung
gehalten sind (Fig. 3).
Erfindungsgemäß ist die Sperrhülse 22 in ihrer die Verriege
lungskörper 14, 16 freigebenden Stellung über eine Rastver
bindung 28 gehalten und über eine Drehfeder 30 in Richtung 44
ihrer Sperrstellung belastet (Fig. 1, 2 und 4), wobei die
Sperrhülse 22 zur Entriegelung der Verriegelungskörper 14, 16
mit jeweils einer Ausnehmung 24, 26 über die Verriegelungs
körper 14, 16 drehbar ist. Die Drehfeder 30 ist an einem er
sten Ende in Drehrichtung über einen in eine Nut 90 des
Grundkörpers 54 greifenden Vorsprung 92 drehfest und in axia
ler Richtung über eine Hülse 66 abgestützt und greift form
schlüssig an einem zweiten Ende mit einem Vorsprung 68 in ei
ne Ausnehmung 70 der Sperrhülse 22. Die Sperrhülse 22 ist in
ihrem Drehwinkel durch eine Kugel 102 begrenzt, die in einer
Nut 104 im Grundkörper 54 und in einer Ausnehmung 106 in der
Sperrhülse 22 geführt ist (Fig. 2).
Die Rastverbindung 28 besitzt einen Stift 34, der in der die
Verriegelungskörper 14, 16 freigebenden Stellung der
Sperrhülse 22 in einen Aufnahmebereich 32 der Werkzeughalte
rung 10 ragt. Über den Stift 34 ist die Rastverbindung 28
beim Einführen des Werkzeugs lösbar. Der Stift 34 greift in
seiner Verriegelungsstellung (Fig. 1) mit einem Vorsprung 72
formschlüssig in eine Ausnehmung 74 der Sperrhülse 22. Der
Stift 34 ist in radialer Richtung nach innen über eine Ring
feder 76 belastet, gegen die der Stift 34 beim Lösen der
Rastverbindung 28 durch den Werkzeugschaft 12 radial nach au
ßen verschoben werden kann.
Die Werkzeughalterung 10 ist zur Herstellung eines Leerlaufs
bzw. einer Antriebsverbindung axial verschiebbar geführt und
die als Walzen ausgebildeten Verriegelungskörper 14, 16 be
sitzen die Länge der Nuten 20, 108 im Nutenschaft 12 (Fig.
3).
Die Sperrhülse 22 ist über ein Kurvengetriebe 38 mit einer
Mitnahmehülse 42 verbunden, wobei ein Kurvenglied 40 des Kur
vengetriebes 38 in der Form einer schräg verlaufenden Nut in
einem Außenumfang der Sperrhülse 22 eingebracht ist, in der
an die Mitnahmehülse 42 angeformte Vorsprünge 52 geführt
sind. Die Mitnahmehülse 42 ist in axialer Richtung über einen
Anschlag 48 mit einer Stellhülse 36 verbunden, wobei die Mit
nahmehülse 42 mit einer Schraubenfeder 78 mit dem Anschlag 48
gegen einen sich radial nach innen erstreckenden Bund 80 der
Stellhülse 36 gedrückt ist. Die Schraubenfeder 78 ist dabei
über einen Ring 84 an einem Absatz 86 des Grundkörpers 54 ab
gestützt, wobei der Ring 84 einen Federraum 110 der Schrau
benfeder 78 über eine Dichtung 88 radial an der Stellhülse 36
nach außen abdichtet.
In Drehrichtung ist die Mitnahmehülse 42 in Richtung 44 der
Sperrstellung der Sperrhülse 22 mit der Stellhülse 36 dreh
fest über eine an den Anschlag 48 angeformte Verzahnung 50
verbunden, die in an die Stellhülse 36 angeformte Vorsprünge
82 eingreift (Fig. 4). In Richtung 46 der freigebenden Stel
lung sind die Stellhülse 36 und die Mitnahmehülse 42 drehbar
miteinander verbunden, und zwar kann die Verzahnung 50 in
Richtung 46 der freigebenden Stellung über die Vorsprünge 82
gleiten. Kommt während des Betriebs die Stellhülse 36 bei
spielsweise mit einem Mauerwerk in Kontakt, kann sich die
Mitnahmehülse 42 relativ zur Stellhülse 36 drehen, wobei die
dargestellte Ausführung für ein sich gegen den Uhrzeigersinn
drehendes Werkzeug ausgelegt ist.
Bevor ein Werkzeug eingeschoben wird, ist die Sperrhülse 22
durch die Rastverbindung 28 in ihrer freigebenden Stellung
gehalten. Beim Einschieben des Werkzeugs, werden die Verrie
gelungskörper 14, 16 durch das Schaftende 18 radial nach au
ßen in die Ausnehmungen 24, 26 geschoben (Fig. 1 und 2). Be
finden sich die Verriegelungskörper 14, 16 nach weiterem Ein
schieben des Werkzeugs über den Nuten 20, 108, wird mit dem
Schaftende 18 der Stift 34 radial nach außen gegen die Ring
feder 76 gedrückt. Der Vorsprung 72 des Stifts 34 wird aus
der Ausnehmung verschoben, die Sperrhülse 22 wird durch die
Drehfeder 30 verdreht und fixiert die Verriegelungskörper 14,
16 in radialer Richtung in den Nuten 20, 108 des Nutenschafts
12 (Fig. 3). Beim Einschieben des Werkzeugs werden zudem
Drehmitnahmeelemente 94, 96 in zum Schaftende 18 offene
Längsnuten 98, 100 eingeführt.
Beim Entfernen des Werkzeugs wird die Steilhülse 36 mit der
Mitnahmehülse 42 mit einer translatorischen Bewegung axial in
Richtung der Schlagbohrmaschine gegen die Schraubenfeder 78
gezogen. Die translatorische Bewegung wird über das Kurvenge
triebe 38 in eine rotatorische Bewegung übersetzt und auf die
Sperrhülse 22 übertragen. Die Mitnahmehülse 42 ist dabei über
die Verzahnung 50 in Richtung 44 der Sperrstellung an der
Stellhülse 36 abgestützt. Die Sperrhülse 22 dreht sich mit
den Ausnehmungen 24, 26 über die Verriegelungskörper 14, 16.
Der Stift 34 wird durch die Ringfeder 76 mit seinem Vorsprung
72 in die Ausnehmung 74 gedrückt und hält die Sperrhülse 22
in ihrer freigebenden Stellung. Wird anschließend das Werk
zeug mit seinem Nutenschaft 12 in axialer Richtung aus dem
Aufnahmebereich 32 gezogen, werden die Verriegelungskörper
14, 16 durch das Schaftende 18 radial nach außen in die Aus
nehmungen 24, 26 gedrückt.
10
Werkzeughalterung
12
Nutenschaft
14
Verriegelungskörper
16
Verriegelungskörper
18
Schaftende
20
Nut
22
Sperrelement
24
Ausnehmung
26
Ausnehmung
28
Rastverbindung
30
Feder
32
Aufnahmebereich
34
Bauteil
36
Stellelement
38
Getriebe
40
Kurvenglied
42
Mitnahmehülse
44
Richtung
46
Richtung
48
Anschlag
50
Verzahnung
52
Vorsprung
54
Grundkörper
56
Spannring
58
Haltering
60
Gummikappe
62
Ausnehmung
64
Ausnehmung
66
Hülse
68
Vorsprung
70
Ausnehmung
72
Vorsprung
74
Ausnehmung
76
Ringfeder
78
Schraubenfeder
80
Bund
82
Vorsprünge
84
Ring
86
Absatz
88
Dichtung
90
Nut
92
Vorsprung
94
Drehmitnahmeelement
96
Drehmitnahmeelement
98
Längsnut
100
Längsnut
102
Kugel
104
Nut
106
Ausnehmung
108
Nut
110
Federraum
Claims (10)
1. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Bohrhammer, mit einer
drehend angetriebenen Werkzeughalterung (10) zur Aufnahme von
Werkzeugen mit einem Nutenschaft (12), die zumindest einen
radial verschiebbaren Verriegelungskörper (14, 16) aufweist,
der in eine am Schaftende (18) geschlossene Nut (20, 108) des
Werkzeugs einführbar ist und von einem Sperrelement (22) in
seiner Verriegelungsstellung gehalten ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Sperrelement (22) in einer den Verriege
lungskörper (14, 16) radial freigebenden Stellung durch eine
Rastverbindung (28) gehalten und über zumindest eine Feder
(30) in Richtung (44) seiner Sperrstellung belastet ist.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rastverbindung (28) zumindest ein in der
den Verriegelungskörper (14, 16) freigebenden Stellung des
Sperrelements (22) in einen Aufnahmebereich (32) der Werk
zeughalterung (10) ragendes Bauteil (34) aufweist, über das
die Rastverbindung (28) beim Einführen des Werkzeugs lösbar
ist.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Werkzeughalterung
(10) zur Herstellung eines Leerlaufs bzw. einer Antriebsver
bindung axial verschiebbar geführt und der Verriegelungskör
per (14, 16) die Länge der Nut (20, 108) im Nutenschaft (12)
aufweist.
4. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (22)
mit einer Ausnehmung (24, 26) über den Verriegelungskörper
(14, 16) verdrehbar ist.
5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine translatorische Entriegelungsbewegung ei
nes Stellelements (36) über ein Getriebe (38) in eine rotato
rische Bewegung übersetzt ist.
6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Stellelement (36) über ein Kurvengetriebe
(38) mit dem Sperrelement (22) wirkungsmäßig verbunden ist.
7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Kurvenglied (40) des Kurvengetriebes (38)
in einen Außenumfang des Sperrelements (22) eingebracht ist.
8. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Stellelement (36) über eine Mitnahme
hülse (42) mit dem Sperrelement (22) verbunden ist.
9. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mitnahmehülse (42) in Richtung (44) der
Sperrstellung des Sperrelements (22) drehfest und in Richtung
(46) der den Verriegelungskörper (14, 16) freigebenden Stel
lung des Sperrelements (22) drehbar mit dem Stellelement (36)
verbunden ist.
10. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungskörper
(14, 16) von einer Walze gebildet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999160951 DE19960951A1 (de) | 1999-12-17 | 1999-12-17 | Handwerkzeugmaschine |
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Family Applications After (1)
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| DE (2) | DE19960951A1 (de) |
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- 1999-12-17 DE DE1999160951 patent/DE19960951A1/de not_active Ceased
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Also Published As
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