DE19960816A1 - Solenoid-betätigtes Ventil für Verbrennungsmotor - Google Patents
Solenoid-betätigtes Ventil für VerbrennungsmotorInfo
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Abstract
Ein Solenoid-betätigtes Ventil (1) zur Verwendung in einem Verbrennungsmotor weist auf einen Ventilkörper (3), der in und außer Anlage mit einer Einlaß-/Auslaßöffnung im Verbrennungsmotor zum Schließen und Öffnen eines Einlaß-/Auslaßdurchgangs (2) in Verbindung damit, eine mit dem Ventilkörper (3) durch einen Übertragungsventilschaft (14) verbundene bewegbare Platte (7), einen ersten Solenoid (5) zum magnetischen Anziehen der bewegbaren Platte (7), um zu verursachen, daß der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt, und einen zweiten Solenoid (6), der gegenüber dem ersten Solenoid (5) mit der bewegbaren Platte (7) dazwischen angeordnet ist zum magnetischen Anziehen der bewegbaren Platte (7), um zu verursachen, daß der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung öffnet. In einem Zylinder (29) ist ein Kolben (28) gemeinsam mit dem Übertragungsventilschaft (14) bewegbar, bis der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt, wenn der erste Solenoid (5) die bewegbare Platte (7) magnetisch anzieht, um den Ventilkörper (3) nahe zur Einlaß-/Auslaßöffnung zu positionieren. Der Zylinder (29) gibt allmählich ein darin eingefülltes Fluid ab in Antwort auf eine Bewegung des Kolbens (28), um hierdurch zu verursachen, daß der Übertragungsventilschaft (14) eine Geschwindigkeit vermindert, mit der der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Solenoid-betätigtes Ventil
zum Öffnen und Schließen einer Einlaß- oder Auslaßöffnung eines Ver
brennungsmotors.
Es sind Solenoid-betätigte Ventile bekannt, die einen Ventilkörper auf
weisen, der durch Solenoide betätigt wird zum Öffnen und Schließen einer
Einlaß- oder Auslaßöffnung eines Verbrennungsmotors. Ein solches
Solenoid-betätigtes Ventil weist eine bewegbare Platte auf, die durch einen
Übertragungsventilschaft mit dem Ventilkörper verbunden ist, sowie einen
ersten und einen zweiten Solenoid, die einander gegenüber angeordnet sind
mit der bewegbaren Platte dazwischen. Die bewegbare Platte wird durch
elektromagnetische Kräfte, die abwechselnd durch den ersten und den
zweiten Solenoid erzeugt werden, angezogen, derart, daß sie sich zwischen
dem ersten und dem zweiten Solenoid bewegt. Wenn die bewegbare Platte
zum ersten Solenoid angezogen wird, schließt der Ventilkörper das Einlaß-
oder Auslaßventil, und wenn die bewegbare Platte zum zweiten Solenoid
angezogen wird, öffnet der Ventilkörper das Einlaß- oder Auslaßventil.
Wenn die abwechselnd zum ersten und zweiten Solenoid zugeführte
elektrische Energie auf einem konstanten Niveau ist, sind die durch den
ersten Solenoid auf die bewegbare Platte ausgeübte elektromagnetische
Kraft und die durch den zweiten Solenoid auf die bewegbare Platte
ausgeübte elektromagnetische Kraft dann klein, wenn die bewegbare Platte
vom ersten bzw. zweiten Solenoid entfernt ist, und wird zunehmend größer,
wenn sich die bewegbare Platte zum ersten bzw. zweiten Solenoid näher
hin bewegt. Deshalb nimmt die Geschwindigkeit, mit der die bewegbare
Platte verlagert wird, zu, während sich die bewegbare Platte näher zum
ersten bzw. zweiten Solenoid hin bewegt. Wenn die bewegbare Platte zum
ersten Solenoid hingezogen wird, schließt der Ventilkörper, da dieser mit
einer zunehmenden Geschwindigkeit verlagert wird, die Einlaß- bzw.
Auslaßöffnung abrupt, was tendenziell dazu führt, daß Geräusche und
Vibrationen erzeugt werden, wenn der Ventilkörper die Einlaß- bzw.
Auslaßöffnung trifft. Die bewegbare Platte neigt ferner dazu, Geräusche und
Vibrationen zu erzeugen, wenn sie abrupt zum ersten Solenoid und zum
zweiten Solenoid hingezogen wird.
Um die obigen Nachteile zu vermeiden, ist es üblich, dem ersten und
zweiten Solenoid eine vergrößerte Menge an elektrischer Energie, beispiels
weise ein Strom, zuzuführen, wenn die bewegbare Platte vom ersten
Solenoid bzw. vom zweiten Solenoid entfernt ist, und eine verringerte
Menge der elektrischen Energie, beispielsweise ein Strom, dem ersten bzw.
zweiten Solenoid zuzuführen, wenn die bewegbare Platte nahe zum ersten
bzw. zweiten Solenoid positioniert ist. Auf diese Art und Weise ist die
Geschwindigkeit, mit der die bewegbare Platte verlagert wird, hoch, wenn
die bewegbare Platte vom ersten bzw. zweiten Solenoid entfernt ist, und die
Geschwindigkeit, mit der die bewegbare Platte verlagert wird, wird gesenkt,
nachdem die bewegbare Platte nahe zum ersten Solenoid bzw. zum zweiten
Solenoid positioniert ist.
Allerdings ist die Steuerung/Regelung nur der zum ersten und zweiten
Solenoid zugeführten elektrischen Energie nicht ausreichend, um die
Geschwindigkeit schnell zu reduzieren, mit der die bewegbare Platte
verlagert wird, nachdem die bewegbare Platte nahe zum ersten Solenoid
bzw. zum zweiten Solenoid positioniert ist.
Gemäß einer bekannten Lösung ist ein Schieber vorgesehen, um die
bewegbare Platte oder den Übertragungsventilschaft verschieblich zu
berühren, wenn die bewegbare Platte nahe zum ersten Solenoid bzw. zum
zweiten Solenoid positioniert ist, um hierdurch einen vergrößerten Schiebe
widerstand auf die bewegbare Platte oder den Übertragungsventilschaft
auszuüben. Auf diese Weise wird dann, wenn die bewegbare Platte zum
ersten oder zum zweiten Solenoid angezogen wird, die bewegbare Platte
schnell verlangsamt, um die Geräusche oder die Vibrationen zu reduzieren,
die erzeugt werden, wenn die bewegbare Platte zum Solenoid angezogen
wird. Da der Schieber für einen Schiebekontakt mit der bewegbaren Platte
oder dem Übertragungsventilschaft dann, wenn die bewegbare Platte nahe
zum ersten bzw. zweiten Solenoid positioniert ist, angeordnet ist, wird die
Bewegung der bewegbaren Platte unter den anziehenden Magnetkräften
vom Solenoid durch den Schieber nicht beeinträchtigt, wenn die bewegbare
Platte außer Schiebekontakt mit dem Schieber positioniert ist, d. h. vom
Solenoid weg positioniert ist. Dementsprechend kann sich die bewegbare
Platte mit ausreichenden Geschwindigkeit zwischen dem ersten und dem
zweiten Solenoid bewegen und kann schnell verlangsamt werden, nachdem
sie nahe zum Solenoid positioniert ist, bis sie zu diesem hingezogen ist.
Allerdings hat eine Vergrößerung des Schiebewiderstands für die bewegbare
Platte oder den Übertragungsventilschaft, um hierdurch die Geschwindigkeit
zu reduzieren, mit der die bewegbare Platte verlagert wird, eine übermäßige
Abnutzung der bewegbaren Platte oder des Übertragungsventilschafts zum
Ergebnis. Nach einer Verwendung des Solenoid-betätigten Ventils über eine
lange Zeitperiode könnte die bewegbare Platte dementsprechend möglicher
weise nicht ausreichend verlangsamt werden.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Solenoid-
betätigtes Ventil für die Verwendung in einem Verbrennungsmotor
bereitzustellen, das eine bewegbare Platte und einen Übertragungsventil
schaft aufweist, die hochgradig dauerhaft sind ohne übermäßige Abnutzung
zu erleiden, und die geeignet sind, zuverlässig Geräusche und Vibrationen
zu reduzieren.
Um die obige Aufgabe zu lösen, wird in Übereinstimmung mit der vor
liegenden Erfindung bereitgestellt ein Solenoid-betätigtes Ventil zur
Verwendung in einem Verbrennungsmotor, umfassend: einen in und außer
Anlage mit einer Einlaß-/Auslaßöffnung im Verbrennungsmotor bewegbaren
Ventilkörper zum Schließen und Öffnen eines damit in Verbindung
stehenden Einlaß-/Auslaßdurchgangs, eine mit dem Ventilkörper durch einen
Übertragungsventilschaft verbundene bewegbare Platte, einen ersten
Solenoid zum magnetischen Anziehen der bewegbaren Platte, um zu
veranlassen, daß der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt, einen
gegenüber dem ersten Solenoid - mit der bewegbaren Platte dazwischen -
angeordneten zweiten Solenoid zum magnetischen Anziehen der beweg
baren Platte, um zu veranlassen, daß der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöff
nung öffnet, einen Kolben, der gemeinsam mit dem Übertragungsventil
schaft bewegbar ist, bis der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt,
wenn der erste Solenoid die bewegbare Platte magnetisch anzieht, um den
Ventilkörper nahe der Einlaß-/Auslaßöffnung zu positionieren, und einen
Zylinder zum allmählichen Ablassen eines darin eingefüllten Fluids in
Antwort auf eine Bewegung des Kolbens, um hierdurch zu verursachen, daß
der Übertragungsventilschaft eine Geschwindigkeit reduziert, mit der der
Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt.
Mit der obigen Ausbildung zieht der erste Solenoid die bewegbare Platte
magnetisch an, um über den mit der bewegbaren Platte verbundenen
Übertragungsventilschaft zu verursachen, daß der Ventilkörper die
Einlaß-/Auslaß-Öffnung schließt. Hierbei bewegt sich der Kolben im Zylinder
gemeinsam mit dem Übertragungsventilschaft, nachdem der Ventilkörper
nahe zur Einlaß-/Auslaß-Öffnung positioniert ist, bis er die Einlaß-/Auslaßöff
nung schließt. Da der Zylinder auf die Bewegung des Kolbens allmählich das
darin enthaltene Fluid abgibt, unterdrückt der Widerstand gegen das
Ablassen des Fluids aus dem Zylinder eine schnelle Bewegung des Kolbens.
Mit der Unterdrückung einer schnellen Bewegung des Kolbens wird die
Geschwindigkeit, mit der sich der Übertragungsventilschaft bewegt,
reduziert, wodurch der Ventilkörper ausreichend verlangsamt wird, wenn er
die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt. Dementsprechend wird der Ventilkörper
daran gehindert, die Einlaß-/Auslaßöffnung abrupt zu schließen, um hierdurch
zuverlässig Geräusche und Vibrationen zu reduzieren, die erzeugt werden,
wenn der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt.
Wenn der Zylinder eine schnelle Bewegung des Kolbens unterdrückt,
reduziert der Übertragungsventilschaft die Geschwindigkeit, mit der die
bewegbare Platte verlagert wird. Deshalb werden Geräusche und Vibratio
nen, die erzeugt werden, wenn die bewegbare Platte zum ersten Solenoid
hingezogen wird, zuverlässig gesenkt.
Da das Fluid auf eine Bewegung des Kolbens allmählich aus dem Zylinder
abgelassen wird, was die Geschwindigkeit, mit der der Ventilkörper
verlagert wird, und die Geschwindigkeit, mit der die bewegbare Platte
verlagert wird, senkt, sind ferner die bewegbare Platte und der Über
tragungsventilschaft sehr viel weniger Abnutzung ausgesetzt und sind sehr
viel dauerhafter als die herkömmlichen Solenoid-betätigten Ventile, in denen
die Geschwindigkeiten der bewegbaren Platte und des Übertragungsventil
schafts durch Vergrößern des Widerstands gegen ihre Schiebebewegung
reduziert werden.
Der Kolben bewegt sich gemeinsam mit dem Übertragungsventilschaft,
wenn die bewegbare Platte nahe zum ersten Solenoid angeordnet ist. Die
bewegbare Platte wird durch den Kolben nicht verlangsamt, wenn die
bewegbare Platte anders positioniert ist. Dementsprechend behält die
bewegbare Platte eine ausreichende Geschwindigkeit, wenn sie sich
zwischen dem ersten und dem zweiten Solenoid bewegt, und es ist
möglich, daß sie nur dann verlangsamt wird, nachdem die bewegbare Platte
nahe zum ersten Solenoid positioniert ist, bis sie zum ersten Solenoid
hingezogen ist.
Es wird vorgeschlagen, daß sich der Übertragungsventilschaft vom
Ventilkörper verschiebbar durch den zweiten Solenoid und den ersten
Solenoid erstreckt und einen Abschnitt vergrößerten Durchmessers
aufweist, der zwischen dem ersten Solenoid und der bewegbaren Platte
angeordnet ist, wobei der Kolben mit einem bewegbaren Element verbunden
ist, das längs dem Übertragungsventilschaft bewegbar ist, wobei das
bewegbare Element geeignet ist, gegen den Abschnitt vergrößerten
Durchmessers anzuliegen, um zu verursachen, daß sich der Kolben
gemeinsam mit dem Übertragungsventilschaft bewegt, wenn der Ventilkör
per nahe zur Einlaß-/Auslaßöffnung positioniert ist/wird. Wenn der Ventilkör
per nahe zur Einlaß-/Auslaßöffnung positioniert ist, wird der Kolben deshalb
zuverlässig veranlaßt, sich gemeinsam mit dem Übertragungsventilschaft zu
bewegen.
Ferner wird vorgeschlagen, daß der Zylinder eine Fluidzuführöffnung zum
Zuführen des Fluids in den Zylinder durch diese hindurch sowie eine
Fluidablaßöffnung zum Ablassen des Fluids vom Zylinder durch diese
hindurch aufweist, wobei die Fluidablaßöffnung derart positioniert ist, daß
sie durch den Kolben allmählich schließbar ist, wenn sich der Kolben zum
Ablassen des Fluids durch die Fluidablaßöffnung bewegt.
Der Zylinder wird über die Fluidversorgungsöffnung mit dem Fluid gefüllt.
Der Zylinder entwickelt einen Innendruck, der erteilt wird, wenn ihm das
Fluid zugeführt wird. Da die Fluidabgabeöffnung durch den sich bewegen
den Kolben allmählich geschlossen wird, nimmt der Widerstand gegen das
Ablassen des Fluids aus der Fluidabgabeöffnung allmählich zu, während sich
der Kolben bewegt. Da die Fluidabgabeöffnung durch den Kolben ver
schlossen wird, können die Geschwindigkeit, mit der der Ventilkörper
verlagert wird, und die Geschwindigkeit, mit der die bewegbare Platte
verlagert wird, zuverlässig mittels einer sehr einfachen Anordnung reduziert
werden. Da der Kolben sein Hubende erreicht, während seine Geschwindig
keit vom Beginn der Bewegung allmählich gesenkt wird, kann dann, wenn
der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt, die bewegbare Platte
gleichmäßig schnell verlangsamt werden, wenn sie durch den ersten
Solenoid angezogen wird.
Ferner kann dem Zylinder ein Schmiermittel für den Verbrennungsmotor als
das Fluid über die Fluidzuführöffnung zugeführt werden. Im allgemeinen
weist der Verbrennungsmotor einen Öldurchlaß zum Umlaufenlassen des
Schmiermittels durch diesen mittels einer Ölpumpe oder dergleichen auf. Zur
Zufuhr des Schmiermittels von der Fluidzufuhröffnung kann die Fluidzufuhr
öffnung einfach mit dem Öldurchgang verbunden sein. Dementsprechend
kann dem Zylinder das Fluid mittels einer einfachen Anordnung zugeführt
werden.
Das Solenoid-betätigte Ventil kann ferner ein Solenoid-Steuer/Regel-Mittel
umfassen zum Reduzieren einer dem ersten Solenoid zugeführten elek
trischen Energie in Antwort auf eine Bewegung des Kolbens.
Wenn die dem ersten Solenoid zugeführte elektrische Energie auf einem
konstanten Niveau ist, ist die dann durch den ersten Solenoid auf die
bewegbare Platte ausgeübte elektromagnetische Kraft kleiner, wenn die
bewegbare Platte vom ersten Solenoid fern ist, und vergrößert sich,
während sich die bewegbare Platte dem ersten Solenoid nähert. Deshalb
nimmt die Geschwindigkeit, mit der die bewegbare Platte verlagert wird, zu,
während sich die bewegbare Platte dem ersten Solenoid nähert, wie oben
beschrieben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Zylinder vorgesehen, die
Bewegung des Kolbens derart zu unterdrücken, daß die Geschwindigkeit,
mit der die bewegbare Platte verlagert wird, gesenkt wird, während diese
sich dem ersten Solenoid nähert. Wenn der Zylinder die Bewegung des
Kolbens unterdrückt, wirkt deshalb die durch den ersten Solenoid erzeugte
elektromagnetische Kraft im Sinne einer Verminderung der Unterdrückung
der Bewegung des Kolbens, und ist folglich verschwendet. Das Solenoid-
Steuer/Regel-Mittel nach der vorliegenden Erfindung reduziert die dem
ersten Solenoid zugeführte elektrische Energie in Abhängigkeit von der
Bewegung des Kolbens. Es wird deshalb verhindert, daß die Verlangsamung
des Kolbens durch übermäßige elektromagnetische Kräfte beeinträchtigt
wird, was ermöglicht, daß der Ventilkörper und die bewegbare Platte
ausreichend verlangsamt werden. Der Energieverbrauch durch den ersten
Solenoid kann gegenüber einer Situation, bei der die dem ersten Solenoid
zugeführte elektrische Energie ein konstantes Niveau hat, kleiner gemacht
werden.
Es wird ferner vorgeschlagen, daß das Solenoid-betätigte Ventil ferner
umfaßt: einen weiteren Kolben, der gemeinsam mit dem Übertragungsventil
schaft bewegbar ist, bis der bewegbare Körper zum zweiten Solenoid
hingezogen ist, wenn der zweite Solenoid die bewegbare Platte magnetisch
anzieht, um die bewegbare Platte nahe zum zweiten Solenoid zu positionie
ren, und einen weiteren Zylinder zum allmählichen Ablassen eines darin
eingefüllten Fluids in Antwort auf eine Bewegung des weiteren Kolbens, um
hierdurch zu verursachen, daß der Übertragungsventilschaft eine Ge
schwindigkeit reduziert, mit der die bewegbare Platte verlagert wird.
Der andere Kolben und der andere Zylinder, die zum ersterwähnten Kolben
und Zylinder hinzugefügt sind, sind wirksam, die Geschwindigkeit, mit der
die bewegbare Platte verlagert wird, wenn sie zum zweiten Solenoid
hingezogen wird, ausreichend zu reduzieren. Dementsprechend wird
verhindert, daß die bewegbare Platte abrupt zum zweiten Solenoid
hingezogen wird. Hierdurch werden Geräusche und Vibrationen weiter
reduziert.
Weiterbildend wird vorgeschlagen, daß sich der Übertragungsventilschaft
verschiebbar durch den zweiten Solenoid erstreckt und einen Abschnitt
vergrößerten Durchmessers aufweist, der zwischen dem zweiten Solenoid
und der bewegbaren Platte angeordnet ist, wobei der weitere Kolben mit
einem bewegbaren Element verbunden ist, das längs dem Übertragungs
ventilschaft bewegbar ist, wobei das bewegbare Element geeignet ist,
gegen den Abschnitt vergrößerten Durchmessers anzuliegen, um zu
verursachen, daß sich der weitere Kolben gemeinsam mit dem Über
tragungsventilschaft bewegt, wenn die bewegbare Platte nahe zum zweiten
Solenoid positioniert ist/wird. Wenn die bewegbare Platte nahe zum zweiten
Solenoid positioniert ist/wird, kann der weitere Kolben zuverlässig gemein
sam mit dem Übertragungsventilschaft bewegt werden.
Der weitere Zylinder kann eine Fluidzuführöffnung aufweisen zum Zuführen
des Fluids in den weiteren Zylinder durch diese hindurch und eine Fluid
ablaßöffnung zum Ablassen des Fluids vom weiteren Zylinder durch diese
hindurch, wobei die Fluidablaßöffnung derart positioniert ist, daß sie durch
den weiteren Kolben allmählich schließbar ist, wenn sich der weitere Kolben
bewegt, um das Fluid durch die Fluidablaßöffnung abzulassen. Da die
Fluidabgabeöffnung durch den anderen Kolben geschlossen wird, können
die Geschwindigkeit, mit der der Ventilkörper verlagert wird, und die
Geschwindigkeit, mit der die bewegbare Platte verlagert wird, zuverlässig
mit einer sehr einfachen Anordnung reduziert werden, wenn der Ventilkör
per die Einlaß-/Auslaß-Öffnung öffnet. Da der andere Kolben sein Hubende
erreicht, während seine Geschwindigkeit vom Beginn der Bewegung
allmählich gesenkt wird, wenn der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaß-Öffnung
schließt, kann die bewegbare Platte gleichmäßig schnell verlangsamt
werden, wenn sie durch den ersten Solenoid angezogen wird.
Dem anderen Zylinder kann über die Fluidzufuhröffnung als das Fluid ein
Schmiermittel für den Verbrennungsmotor zugeführt werden. Die Fluidzu
fuhröffnung kann einfach mit einem existierenden Öldurchgang verbunden
sein, in dem das Schmiermittel für den Verbrennungsmotor umläuft. Dem
anderen Zylinder kann das Fluid in einer einfachen Anordnung zugeführt
werden.
Das Solenoid-betätigte Ventil kann ferner ein weiteres Solenoid-Steuer/Re
gel-Mittel umfassen zum Reduzieren der dem zweiten Solenoid zu
geführten elektrischen Energie in Antwort auf eine Bewegung des anderen
Kolbens. Wie bei der Steuerung/Regelung des ersten Solenoids mit dem
obigen Solenoid-Steuer/Regel-Mittel reduziert das weitere Solenoid-
Steuer/Regel-Mittel die dem zweiten Solenoid zugeführte elektrische
Energie, um hierdurch die bewegbare Platte zu verlangsamen, wenn diese
zum zweiten Solenoid hingezogen wird. Der Verbrauch an elektrischer
Energie durch den zweiten Solenoid kann gegenüber einer Situation, in der
die dem zweiten Solenoid zugeführte elektrische Energie auf konstantem
Niveau ist, kleiner gemacht werden.
Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen ersichtlich, die eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung als Beispiel veranschaulichen.
Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht eines Solenoid-betätigten Ventils
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2(a), 2(b) und 2(c) sind Teil-Längsschnittansichten, die die Art und
Weise zeigen, in der gewisse Teile des in Fig. 1 gezeigten
Solenoid-betätigten Ventils arbeiten.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt ein Solenoid-betätigtes Ventil 1 nach der vor
liegenden Erfindung einen Ventilkörper 3, der in einem Einlaß- oder
Auslaßdurchgang 2 eines Verbrennungsmotors angeordnet ist, um den
Einlaß- bzw. Auslaßdurchgang 2 an seiner Öffnung zu öffnen und zu
schließen, sowie eine Betätigungseinheit 4 zum Betätigen des Ventilkörpers
3, um den Einlaßdurchgang 2 (bzw. Auslaßdurchgang 2) wahlweise zu
öffnen und schließen. Die Betätigungseinheit 4 umfaßt einen ersten Solenoid
oder Elektromagnet 5, der, wie gezeigt, in einer oberen Position angeordnet
ist, einen zweiten Solenoid oder Elektromagnet 6, der in einer unteren
Position unter dem ersten Solenoid 5 angeordnet ist, und eine bewegbare
Platte 7, die zwischen dem ersten und dem zweiten Solenoid 5, 6 an
geordnet ist. Die bewegbare Platte 7 liegt in der Form einer aus magneti
schem Metall hergestellten Platte vor und kann vertikal bewegt werden,
wenn sie durch den ersten und zweiten Solenoid 5, 6 magnetisch angezo
gen wird.
Der erste Solenoid 5 und der zweite Solenoid 6 sind zueinander strukturell
identisch, und weisen jeweils ein inneres Joch 8, ein äußeres Joch 9 und
eine zwischen dem inneren und dem äußeren Joch 8, 9 angeordnete
Solenoidspule 10 auf. Den Solenoidspulen 10 des ersten und zweiten
Solenoids 5, 6 werden über jeweilige Anschlüsse 11 von einem Svlenoid-
Steuer/Regel-Mittel (nicht gezeigt) mit elektrischer Energie versorgt. Die
Solenoidspulen 10 werden gekühlt durch über Ölzufuhrdurchgänge 12
zugeführtes Kühlöl, die in den äußeren Jochen 9 des ersten und zweiten
Solenoids 5, 6 ausgebildet sind. Bei dieser Ausführungsform umfaßt das
Kühlöl das Schmiermittel für den Verbrennungsmotor, und es wird zu den
Ölversorgungsdurchgängen 12 von Öldurchgängen 13 zugeführt, die mit
einer Ölpumpe (nicht gezeigt) verbunden sind.
Ein Übertragungsventilschaft 14 erstreckt sich vom Ventilkörper 3 nach
oben. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Übertragungsventil
schaft 14 in eine Mehrzahl von Segmente unterteilt. Genauer: der Über
tragungsventilschaft 14 umfaßt ein erstes Ventilschaftsegment 14a, das mit
dem Ventilkörper 3 an seinem unteren Ende integral verbunden ist, ein
zweites Ventilschaftsegment 14b, das an einem oberen Ende des ersten
Ventilschaftsegments 14a anliegt und sich von diesem nach oben erstreckt
und an einem oberen Ende einen Abschnitt 15 vergrößerten Durchmessers
aufweist, mit dem die bewegbare Platte 7 verbunden ist, und ein drittes
Ventilschaftsegment 14c, das sich vom zweiten Ventilschaftsegment 14b
koaxial nach oben erstreckt und an einem unteren Ende einen Abschnitt 16
vergrößerten Durchmessers aufweist, mit dem die bewegbare Platte 7
verbunden ist.
Das erste Ventilschaftsegment 14a ist durch eine Ventilführung 17, die in
einer oberen Wand des Einlaß-Durchgangs 2 angeordnet ist, verschiebbar
gehalten und erstreckt sich durch diese und hält den Ventilkörper 3 in einer
Position, um den Einlaßdurchlaß 2 wahlweise zu öffnen und zu schließen.
Das erste Ventilschaftsegment 14a wird normalerweise durch eine erste
Feder 20 nach oben gedrückt, die zwischen einem unteren Federsitz 18, der
an einer Umfangswand der Ventilführung 17 festgelegt ist, und einem
oberen Ventilsitz 19, der am ersten Ventilschaftsegment 14a festgelegt ist,
wirkt. Das erste Ventilschaftsegment 14a ist deshalb normalerweise einer
nach oben gerichteten Vorspannkraft der ersten Feder 20 ausgesetzt.
Das dritte Ventilschaftsegment 14c wird normalerweise durch eine zweite
Feder 24 nach unten gedrückt, die zwischen einem unteren Federsitz 21,
der an einem oberen Ende des dritten Ventilschaftsegments 14c festgelegt
ist, und einem oberen Ventilsitz 23, das an einer Befestigung 22 oberhalb
des dritten Ventilschaftsegments 14c angebracht ist, wirkt. Das dritte
Ventilschaftsegment 14c ist deshalb normalerweise einer nach unten
gerichteten Vorspannkraft der zweiten Feder 24 ausgesetzt.
Das dritte Ventilschaftsegment 14c erstreckt sich axial durch den ersten
Solenoid 5 und ist durch eine erste bewegbare Hülse 25 im ersten Solenoid
5 verschiebbar gehalten. In ähnlicher Weise erstreckt sich das zweite
Ventilschaftsegment 14b axial durch den zweiten Solenoid 6 und ist durch
eine zweite bewegbare Hülse 26 im zweiten Solenoid 6 axial verschiebbar
gehalten.
Zwischen dem ersten Solenoid 5 und der zweiten Feder 24 ist ein erstes
Dämpfungsmittel 27 angeordnet. Wie in den Fig. 1 und 2(a) gezeigt,
umfaßt das erste Dämpfungsmittel 27 einen an einem proximalen Ende 25a
der verschiebbar in dem ersten Solenoid 5 eingesetzten ersten bewegbaren
Hülse 25 festgelegten Kolben 28 und einen Zylinder 29, in dem der Kolben
28 axial verschiebbar eingefügt und der mit Öl gefüllt ist. Der Zylinder 29
weist eine Ölzuführöffnung 30 zum Zuführen von Öl in den Zylinder 29 auf,
wobei die Ölzuführöffnung 30 mit einem Öldurchgang 31 verbunden ist, die
mit einer Ölpumpe oder dergleichen (nicht gezeigt) verbunden ist. Der
Zylinder 29 weist ferner eine erste Ölablaßöffnung 32 zum Ablassen von
von dem Öldurchgang 31 über die Ölzuführöffnung 30 zugeführtem Öl auf,
und zwar längs einer Umfangswand des dritten Ventilsegments 14c, sowie
eine zweite Ölablaßöffnung 33 zum Ablassen von über die Ölzuführöffnung
30 vom Öldurchgang 31 zugeführtem Öl, und zwar durch eine Umfangs
wand des Zylinders 29. Die zweite Ölablaßöffnung 33 ist durch die
Umfangswand des Zylinders 29 innerhalb eines axialen Bewegungsbereichs
des Kolbens 28 definiert, so daß die zweite Ölablaßöffnung 33 durch axiale
Bewegung des Kolbens 28 geschlossen werden kann. Das von der
Ölzuführöffnung 30 zugeführte Öl umfaßt Schmiermittel für den Ver
brennungsmotor. Das von der ersten Ölablaßöffnung 32 und der zweiten
Ölablaßöffnung 33 abgelassene Öl fließt in das Solenoid-betätigte Ventil 1
und wird als das Schmiermittel verteilt.
Das proximale Ende 25a der ersten bewegbaren Hülse 25 ist als ein Flansch
gestaltet. Wenn das proximale Ende 25a gegen ein Führungselement 34
anliegt, das am ersten Solenoid 5 festgelegt ist, steht von dem Ende des
inneren Jochs 8 des ersten Solenoids 5 fern vom Kolben 28 ein distales
Ende 25b der ersten bewegbaren Hülse 25 um eine Strecke vor, die der
Strecke entspricht, die sich der Kolben 28 bewegt. Wenn auch im Detail
später noch beschrieben, schlägt das distale Ende 25b der ersten beweg
baren Hülse 25 gegen den Abschnitt 16 vergrößerten Durchmessers des mit
der bewegbaren Platte 7 gekoppelten dritten Ventilschaftsegments 14c an,
wenn die bewegbare Platte 7 durch den ersten Solenoid 5 so angezogen ist,
daß sie nahe zu diesem positioniert ist. Dementsprechend bewegt sich der
Kolben 28 gemeinsam mit dem dritten Ventilschaftsegment 14c (und der
bewegbaren Platte 7).
Im Zylinder 29 ist eine Feder 35 aufgenommen, um normalerweise den
Kolben 28 derart zu drängen, daß sich das distale Ende 25b der ersten
bewegbaren Hülse 25 in einer Richtung bewegt, daß es gegen das
Führungselement 34 des ersten Solenoids 5 schlägt. Die Feder 35 dient
dazu, den Kolben 28 gemeinsam mit dem dritten Ventilschaftsegment 14c
(und der bewegbaren Platte 7) in seine Ursprungsposition zurückzustellen,
und übt eine relativ kleine Federkraft aus, die die Bewegung des Kolbens 28
nicht hemmen wird.
Zwischen dem zweiten Solenoid 6 und der ersten Feder 20 ist ein zweites
Dämpfungsmittel 36 angeordnet. Das zweite Dämpfungsmittel 36 ist in der
Struktur im wesentlichen identisch zum oben beschriebenen ersten
Dämpfungsmittel 27. Deshalb werden Teile des zweiten Dämpfungsmittels
36, die zu jenen des ersten Dämpfungsmittels 27 identisch sind, durch
identische Bezugszeichen bezeichnet und werden unten nicht im Detail
beschrieben.
Die Zufuhr von elektrischer Energie zum ersten und zweiten Solenoid 5, 6
wird durch das Solenoid-Steuer/Regel-Mittel gesteuert/geregelt. Das
Solenoid-Steuer/Regel-Mittel führt abwechselnd elektrische Energie zum
ersten und zweiten Solenoid 5, 6 zu, um zu veranlassen, daß der Ventilkör
per 3 den Einlaßdurchgang 2 öffnet und schließt. Das Solenoid-Steuer/Re
gel-Mittel weist ein Erfassungsmittel (nicht gezeigt) zum Erfassen der
Positionen der Kolben 28 auf und variiert die dem ersten und zweiten
Solenoid 5, 6 zugeführte elektrische Energie in Abhängigkeit von den
erfaßten Positionen der Kolben 28. Genauer: wie später detaillierter
beschrieben wird, reduziert das Solenoid-Steuer/Regel-Mittel allmählich die
dem ersten Solenoid 5 zugeführte elektrische Energie, während sich der
Kolben 28 des ersten Dämpfungsmittels 27 bewegt, und reduziert allmählich
die dem zweiten Solenoid 6 zugeführte elektrische Energie, während sich
der Kolben 28 des zweiten Dämpfungsmittels 36 bewegt.
Die Funktionsweise des Solenoid-betätigten Ventils 1 der obigen Kon
struktion wird unten beschrieben. In Fig. 1 ist die bewegbare Platte 7 zum
zweiten Solenoid 6 hingezogen, um zu verursachen, daß der Ventilkörper
3 den Einlaßdurchgang 2 öffnet. Wenn das Solenoid-Steuer/Regel-Mittel den
zweiten Solenoid 6 entregt und gleichzeitig den ersten Solenoid 5 erregt,
bewegt sich die bewegbare Platte 7 unter magnetischen Anziehungskräften
vom ersten Solenoid 5 nach oben und verlagert den Ventilkörper 3 in einer
Richtung, d. h. in Fig. 1 nach oben, zum Schließen des Einlaßdurchgangs
2.
Wenn die bewegbare Platte 7 noch vom ersten Solenoid 5 im Abstand
angeordnet ist, wie in Fig. 2(a) gezeigt ist, wird Öl über die Ölzuführöff
nung 30 in den Zylinder 29 des ersten Dämpfungsmittels 27 eingefüllt und
jegliches überschüssige Öl (überfließendes Öl) fließt über die erste
Ölabgabeöffnung 32 und die zweite Ölabgabeöffnung 33 in das Solenoid-
betätigte Ventil 1. Das Öl fließt von der Ölzuführöffnung 30 unter kon
stantem Druck und fließt nicht zurück in die Ölzuführöffnung 30.
Wenn die bewegbare Platte nahe zum ersten Solenoid 5 positioniert ist,
schlägt der Abschnitt 16 vergrößerten Durchmessers des dritten Ventil
schaftsegments 14c gegen das distale Ende 25b der ersten bewegbaren
Hülse 25. Gemeinsam mit der Bewegung des dritten Ventilschaftsegments
14c (und der bewegbaren Platte 7) drückt der Abschnitt 16 vergrößerten
Durchmessers die erste bewegbare Hülse 25 und folglich den Kolben 28
nach oben, wie in Fig. 2(b) gezeigt ist. Die Bewegung des Kolbens 28
nach oben schließt allmählich die zweite Ölablaßöffnung 33 im Zylinder 29.
Deshalb nimmt der Widerstand gegen den Ölablaßfluß aus dem Zylinder 29
allmählich zu, was die Geschwindigkeit, mit der sich die bewegbare Platte
7 bewegt, senkt.
Das Solenoid-Steuer/Regel-Mittel (nicht gezeigt) reduziert die dem ersten
Solenoid 5 zugeführte elektrische Energie auf Grundlage der Bewegung des
Kolbens 28, die durch das Erfassungsmittel (nicht gezeigt) erfaßt wird, wie
oben beschrieben. Dementsprechend wird verhindert, daß die Verminderung
der Geschwindigkeit der bewegbaren Platte 7 aufgrund der Zunahme im
Widerstand gegen den Ölablaßfluß aus dem Zylinder 29 durch übermäßig
große anziehende Kräfte beeinträchtigt wird, die andernfalls durch den
ersten Solenoid 5 auf die bewegbare Platte ausgeübt werden würden. Die
Reduktion der dem ersten Solenoid 5 zugeführten elektrischen Energie hat
eine Reduktion im Verbrauch elektrischer Energie durch den ersten Solenoid
zum Ergebnis.
Wenn der Kolben 28 an seinem Hubende positioniert ist, wie in Fig. 2(c)
gezeigt ist, wird die bewegbare Platte 7 zum ersten Solenoid 5 hingezogen.
Zu diesem Zeitpunkt sind jegliche auf ein Heranziehen der bewegbaren
Platte 7 zum ersten Solenoid 5 verursachten Stöße klein, da die bewegbare
Platte 7 ausreichend verlangsamt worden ist aufgrund des zunehmenden
Widerstands gegen den Ölablaßfluß aus dem Zylinder 29. Wenn die
bewegbare Platte 7 zum ersten Solenoid 5 hingezogen ist, liegt der
Ventilkörper 3 gegen das offene Ende des Einlaßdurchgangs 2 an, wodurch
der Einlaßdurchgang 2 geschlossen wird. Da der Ventilkörper 3 ferner
ausreichend verlangsamt worden ist, während er sich über den Über
tragungsventilschaft 14 gemeinsam mit der bewegbaren Platte 7 bewegt,
sind jegliche auf ein Anschlagen des Ventilkörpers 3 gegen das offene Ende
des Einlaßdurchgangs 2 verursachte Stöße klein.
Hiernach entregt das Solenoid-Steuer/Regel-Mittel den ersten Solenoid 5
und erregt gleichzeitig den zweiten Solenoid 6. Die bewegbare Platte 7 wird
vom ersten Solenoid 5 im Abstand angeordnet und bewegt sich unter
anziehenden Magnetkräften vom zweiten Solenoid 6 nach unten. Zu diesem
Zeitpunkt kehrt, wie in Fig. 2(a) gezeigt, die erste bewegbare Hülse 25, die
von der Anlage gegen den Abschnitt 16 vergrößerten Durchmessers des
dritten Ventilschaftsegments 14c freigegeben wurde, unter dem Druck des
dem Zylinder 29 zugeführten Öls und der Vorspannung der Feder 35 im
Zylinder 29 zu ihrer Ursprungsposition zurück.
In Fig. 1 wird, wenn die bewegbare Platte 7 unter anziehenden Magnet
kräften vom zweiten Solenoid 6 nach unten bewegt wird, die bewegbare
Platte 7 durch das zum ersten Dämpfungsmittel 27 strukturell identische
zweite Dämpfungsmittel 36 auf die gleiche Art und Weise verlangsamt, wie
sie durch das erste Dämpfungsmittel 27 verlangsamt wird. Stöße, die
erzeugt werden, wenn die bewegbare Platte zum zweiten Solenoid 6
hingezogen wird, sind somit klein. Zu dieser Zeit reduziert das Solenoid-
Steuer/Regel-Mittel die dem zweiten Solenoid 6 zugeführte elektrische
Energie auf Grundlage der Bewegung des Kolbens 28, die durch das
Erfassungsmittel erfaßt wird, wie oben beschrieben. Dementsprechend ist
der Verbrauch an elektrischer Energie durch den zweiten Solenoid 6
vermindert, und die die bewegbare Platte 7 wird ausreichend verlangsamt.
Ferner sind Geräusche und Vibrationen reduziert, die durch die bewegbare
Platte 7 erzeugt werden, wenn der Ventilkörper 3 den Einlaßdurchgang 2
öffnet.
Wenn auch eine gewisse bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung gezeigt und im Detail beschrieben wurde, sollte verstanden
werden, daß vielfältige Änderungen und Modifikationen daran gemacht
werden können, ohne vom Bereich der anhängenden Ansprüche ab
zuweichen.
Ein Solenoid-betätigtes Ventil zur Verwendung in einem Verbrennungsmotor
weist auf einen Ventilkörper, der in und außer Anlage mit einer Ein
laß-/Auslaßöffnung im Verbrennungsmotor zum Schließen und Öffnen eines
Einlaß-/Auslaßdurchgangs in Verbindung damit, eine mit dem Ventilkörper
durch einen Übertragungsventilschaft verbundene bewegbare Platte, einen
ersten Solenoid zum magnetischen Anziehen der bewegbaren Platte, um zu
verursachen, daß der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt, und
einen zweiten Solenoid, der gegenüber dem ersten Solenoid mit der
bewegbaren Platte dazwischen angeordnet ist zum magnetischen Anziehen
der bewegbaren Platte, um zu verursachen, daß der Ventilkörper die
Einlaß-/Auslaßöffnung öffnet. In einem Zylinder ist ein Kolben gemeinsam
mit dem Übertragungsventilschaft bewegbar, bis der Ventilkörper die
Einlaß-/Auslaßöffnung schließt, wenn der erste Solenoid die bewegbare
Platte magnetisch anzieht, um den Ventilkörper nahe zur Einlaß-/Auslaßöff
nung zu positionieren. Der Zylinder gibt allmählich ein darin eingefülltes
Fluid ab in Antwort auf eine Bewegung des Kolbens, um hierdurch zu
verursachen, daß der Übertragungsventilschaft eine Geschwindigkeit
vermindert, mit der der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt.
Claims (10)
1. Solenoid-betätigtes Ventil (1) zur Verwendung in einem Verbren
nungsmotor, umfassend:
einen in und außer Anlage mit einer Einlaß-/Auslaßöffnung im Verbrennungsmotor bewegbaren Ventilkörper (3) zum Schließen und Öffnen eines damit in Verbindung stehenden Einlaß-/Auslaß durchgangs (2);
eine mit dem Ventilkörper (3) durch einen Übertragungsventilschaft (14) verbundene bewegbare Platte (7);
einen ersten Solenoid (5) zum magnetischen Anziehen der beweg baren Platte (7), um zu veranlassen, daß der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt;
einen gegenüber dem ersten Solenoid (5) - mit der bewegbaren Platte (7) dazwischen - angeordneten zweiten Solenoid (6) zum magnetischen Anziehen der bewegbaren Platte (7), um zu ver anlassen, daß der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung öffnet;
einen Kolben (28), der gemeinsam mit dem Übertragungsventil schaft (14) bewegbar ist, bis der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Aus laßöffnung schließt, wenn der erste Solenoid (5) die bewegbare Platte (7) magnetisch anzieht, um den Ventilkörper (3) nahe der Einlaß-/Auslaßöffnung zu positionieren; und
einen Zylinder (29) zum allmählichen Ablassen eines darin einge füllten Fluids in Antwort auf eine Bewegung des Kolbens (28), um hierdurch zu verursachen, daß der Übertragungsventilschaft (14) eine Geschwindigkeit reduziert, mit der der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt.
einen in und außer Anlage mit einer Einlaß-/Auslaßöffnung im Verbrennungsmotor bewegbaren Ventilkörper (3) zum Schließen und Öffnen eines damit in Verbindung stehenden Einlaß-/Auslaß durchgangs (2);
eine mit dem Ventilkörper (3) durch einen Übertragungsventilschaft (14) verbundene bewegbare Platte (7);
einen ersten Solenoid (5) zum magnetischen Anziehen der beweg baren Platte (7), um zu veranlassen, daß der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt;
einen gegenüber dem ersten Solenoid (5) - mit der bewegbaren Platte (7) dazwischen - angeordneten zweiten Solenoid (6) zum magnetischen Anziehen der bewegbaren Platte (7), um zu ver anlassen, daß der Ventilkörper die Einlaß-/Auslaßöffnung öffnet;
einen Kolben (28), der gemeinsam mit dem Übertragungsventil schaft (14) bewegbar ist, bis der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Aus laßöffnung schließt, wenn der erste Solenoid (5) die bewegbare Platte (7) magnetisch anzieht, um den Ventilkörper (3) nahe der Einlaß-/Auslaßöffnung zu positionieren; und
einen Zylinder (29) zum allmählichen Ablassen eines darin einge füllten Fluids in Antwort auf eine Bewegung des Kolbens (28), um hierdurch zu verursachen, daß der Übertragungsventilschaft (14) eine Geschwindigkeit reduziert, mit der der Ventilkörper (3) die Einlaß-/Auslaßöffnung schließt.
2. Solenoid-betätigtes Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß sich der Übertragungsventilschaft (14) vom Ventilkörper
(3) verschiebbar durch den zweiten Solenoid (6) und den ersten
Solenoid (5) erstreckt und einen Abschnitt (16) vergrößerten
Durchmessers aufweist, der zwischen dem ersten Solenoid (5) und
der bewegbaren Platte (7) angeordnet ist, wobei der Kolben (28)
mit einem bewegbaren Element (25) verbunden ist, das längs dem
Übertragungsventilschaft (14) bewegbar ist, wobei das bewegbare
Element (25) geeignet ist, gegen den Abschnitt (16) vergrößerten
Durchmessers anzuliegen, um zu verursachen, daß sich der Kolben
(25) gemeinsam mit dem Übertragungsventilschaft (14) bewegt,
wenn der Ventilkörper (3) nahe zur Einlaß-/Auslaßöffnung positio
niert ist/wird.
3. Solenoid-betätigtes Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Zylinder (29) eine Fluidzuführöffnung (30)
zum Zuführen des Fluids in den Zylinder durch diese hindurch
sowie eine Fluidablaßöffnung (33) zum Ablassen des Fluids vom
Zylinder durch diese hindurch aufweist, wobei die Fluidablaßöff
nung (33) derart positioniert ist, daß sie durch den Kolben (28)
allmählich schließbar ist, wenn sich der Kolben (28) zum Ablassen
des Fluids durch die Fluidablaßöffnung (33) bewegt.
4. Solenoid-betätigtes Ventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß dem Zylinder über die Fluidzuführöffnung (30)
als das Fluid ein Schmiermittel für den Verbrennungsmotor zu
geführt wird.
5. Solenoid-betätigtes Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß es ferner ein Solenoid-Steuer/Regel-
Mittel umfaßt zum Reduzieren der dem ersten Solenoid (5) zu
geführten elektrischen Energie in Antwort auf eine Bewegung des
Kolbens (28).
6. Solenoid-betätigtes Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß es ferner umfaßt:
einen weiteren Kolben (28), der gemeinsam mit dem Übertragungs ventilschaft (14) bewegbar ist, bis der bewegbare Körper zum zweiten Solenoid (6) hingezogen ist, wenn der zweite Solenoid die bewegbare Platte (7) magnetisch anzieht, um die bewegbare Platte nahe zum zweiten Solenoid (6) zu positionieren; und
einen weiteren Zylinder (29) zum allmählichen Ablassen eines darin eingefüllten Fluids in Antwort auf eine Bewegung des weiteren Kolbens (28), um hierdurch zu verursachen, daß der Übertragungs ventilschaft (14) eine Geschwindigkeit reduziert, mit der die be wegbare Platte (7) verlagert wird.
einen weiteren Kolben (28), der gemeinsam mit dem Übertragungs ventilschaft (14) bewegbar ist, bis der bewegbare Körper zum zweiten Solenoid (6) hingezogen ist, wenn der zweite Solenoid die bewegbare Platte (7) magnetisch anzieht, um die bewegbare Platte nahe zum zweiten Solenoid (6) zu positionieren; und
einen weiteren Zylinder (29) zum allmählichen Ablassen eines darin eingefüllten Fluids in Antwort auf eine Bewegung des weiteren Kolbens (28), um hierdurch zu verursachen, daß der Übertragungs ventilschaft (14) eine Geschwindigkeit reduziert, mit der die be wegbare Platte (7) verlagert wird.
7. Solenoid-betätigtes Ventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß sich der Übertragungsventilschaft (7) verschiebbar durch
den zweiten Solenoid (6) erstreckt und einen Abschnitt (15) ver
größerten Durchmessers aufweist, der zwischen dem zweiten
Solenoid (6) und der bewegbaren Platte (7) angeordnet ist, wobei
der weitere Kolben (28) mit einem bewegbaren Element (26)
verbunden ist, das längs dem Übertragungsventilschaft (14) be
wegbar ist, wobei das bewegbare Element (26) geeignet ist, gegen
den Abschnitt (15) vergrößerten Durchmessers anzuliegen, um zu
verursachen, daß sich der weitere Kolben (28) gemeinsam mit dem
Übertragungsventilschaft (14) bewegt, wenn die bewegbare Platte
(7) nahe zum zweiten Solenoid (6) positioniert ist/wird.
8. Solenoid-betätigtes Ventil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der weitere Zylinder (29) eine Fluidzuführöff
nung (30) zum Zuführen des Fluids in den weiteren Zylinder (29)
durch diese hindurch und eine Fluidablaßöffnung (33) zum Ablas
sen des Fluids vom weiteren Zylinder (29) durch diese hindurch
aufweist, wobei die Fluidablaßöffnung (33) derart positioniert ist,
daß sie durch den weiteren Kolben (28) allmählich schließbar ist,
wenn sich der weitere Kolben (28) bewegt, um das Fluid durch die
Fluidablaßöffnung (33) abzulassen.
9. Solenoid-betätigtes Ventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß dem weiteren Zylinder (29) über die Fluidzuführöffnung
(30) als das Fluid ein Schmiermittel für den Verbrennungsmotor
zugeführt wird.
10. Solenoid-betätigtes Ventil nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
gekennzeichnet durch ein weiteres Solenoid-Steuer/Regel-Mittel
zum Reduzieren der dem zweiten Solenoid (6) zugeführten elek
trischen Energie in Antwort auf eine Bewegung des weiteren
Kolbens (28).
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