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DE1996056U - Strahlapparat zum mischen zweier fluessigkeiten - Google Patents

Strahlapparat zum mischen zweier fluessigkeiten

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Publication number
DE1996056U
DE1996056U DE19681996056 DE1996056U DE1996056U DE 1996056 U DE1996056 U DE 1996056U DE 19681996056 DE19681996056 DE 19681996056 DE 1996056 U DE1996056 U DE 1996056U DE 1996056 U DE1996056 U DE 1996056U
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DE
Germany
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deep
nozzle
liquid
propellant
jet apparatus
Prior art date
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Expired
Application number
DE19681996056
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English (en)
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MOLL MASCHINENFABRIK GmbH
Original Assignee
MOLL MASCHINENFABRIK GmbH
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Publication date
Application filed by MOLL MASCHINENFABRIK GmbH filed Critical MOLL MASCHINENFABRIK GmbH
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Publication of DE1996056U publication Critical patent/DE1996056U/de
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Description

Die Erfindung betrifft einen Strahlapparat zum Mischen zweier Flüssigkeiten in regelbaren Mengenverhältnissen mit Treibdüse, Unterdruckkammer und Fangdüse, wobei jeweils durch die Treib- und ein Stück der Fangdüse die Treibflüssigkeit und durch die Unterdruckkammer und die Fangdüse die anteilmäßig zuzumischende Flüssigkeit strömt.
Solche Vorrichtungen zum Vermischen einer Zumischflüssigkeit zu einem Flüssigkeitsstrom im festen Mischungsverhältnis sind beispielsweise für Feuerlöschzwecke bekannt. Die Zumischflüssigkeit wird hierbei durch ein dem Strahlapparat vorgeschaltetes Regelventil so geändert, dass das Mischungsverhältnis auch bei schwenkenden Druckverhältnissen konstant bleibt. Das Regelventil ist hierbei jedoch von der Durchsatzmenge, die besonders gemessen wird, abhängig und die Einrichtung zum Verstellen der Menge des Hauptflüssigkeitsstromes ist kompliziert und genügt dennoch nicht den Genauigkeitsanforderungen, wie sie zum Beispiel bei der Herstellung von flüssigen Lebensmitteln, Getränken wie Limonade und dgl., erforderlich sind. Besonders soweit die fertige Mischung durch Bestimmung der Wichte überprüft und die zuzugebenden Komponenten entsprechend eingeregelt werden sollen, ist eine solche Einrichtung nicht brauchbar; denn das in der Zuleitung der zuzumischenden Flüssigkeitskomponente befindliche Stellglied bewirkt bei seiner Verstellung nicht nur eine Veränderung der Menge der zuzumischenden Flüssigkeitskomponente, sondern auch eine Veränderung der Eigenschaften des Strahlapparates insgesamt.
Zwar sind auch bereits für selbstansaugende Pumpen und dgl. verstellbare Strahlapparate bekannt; sie dienen jedoch nicht der kontinuierlichen Regelung bzw. Einstellung einer zuzumischenden Flüssigkeitskomponente und erreichen darüber hinaus nicht die für die Getränkeherstellung erforderliche Arbeitsgenauigkeit.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Strahlapparates und einer Einrichtung insbesondere zum Herstellen von Getränken, bei denen die zuzumischende Flüssigkeitskomponente ohne Störung der Funktion des Strahlapparates in genau regelbaren Mengenverhältnissen in den Hauptstrom eingeführt werden kann und dabei die weitgehende Konstanz der Mengenverhältnisse auch gegen Störeinflüsse erreichbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, dass der freie Ringquerschnitt zwischen Fangdüse und Treibdüse stufenlos einstellbar vorgesehen ist.
Es gehört weiter zur Erfindung, dass die Treibdüse und die Fangdüse relativ zueinander axial verstellbar vorgesehen sind. Durch die axiale Verstellbarkeit von Treibdüse und Fangdüse wird der Ring-Düsen-Durchtrittsquerschnitt von Null bis zu einer maximalen Größe stufenlos regelbar. Die Treibdüse bzw. ihre Außenbegrenzung selbst ist zusammen mit der Innenseite der Fangdüse das Drosselventil zum Verändern des Durchtrittsquerschnittes für die zuzumischende Flüssigkeit. Ein eigenes, außerhalb des Strahlapparates erforderliches Regelventil ist daher nicht nötig. Der Unterdruck in der Unterdruckkammer kann niemals erhebliche Werte annehmen wie bei einer Drosselung der Flüssigkeitszufuhr außerhalb des Strahlapparates. Dadurch bleiben die Strömungsverhältnisse weitgehend normal, unabhängig davon, ob wenig oder viel Flüssigkeit zugemischt werden muß. Eine hohe Regelgenauigkeit und davon abhängig eine hohe Konstanz der Eigenschafen der Flüssigkeitsmischung kann dadurch erzielt werden.
Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, dass sich die freien Querschnittsflächen des Treibdüsenaustrittes, des maximalen Fangdüseneintrittes sowie des Mischrohres verhalten wie 1 : 1,4 bis 1,7 x 2,5 bis 2,8 und die Länge des zylindrischen Mischrohres dessen 14- bis 20-fachen Durchmesser entspricht.
Außerdem wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, dass die Proportion f[tief]1 : f[tief]2 max. : f[tief]M = 1 : 1,6 : 2,7 erfüllt ist und für die Länge des Mischrohres die Formel L = d[tief]M x 17,4 gilt, wobei die wirksamen Drücke so gewählt sind, dass die Treibflüssigkeit mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 m/sec aus der Treibdüse austritt, das Verhältnis der Druckdifferenzen zwischen Diffusorende und der Unterdruckkammer einerseits und der Druckkammer der Treibdüse und Unterdruckkammer nicht größer als 0,2 und das Mengenverhältnis der durch die Druckkammer der Treibdüse strömenden zu der zuzumischenden und durch die Unterdruckkammer strömenden Flüssigkeit nicht größer als 0,8 ist. Durch diese Ausgestaltung des Strahlapparates wird erreicht, dass die optimalen Flächen-, Längen- und Druckverhältnisse, unter denen die Relativbewegung der Düsen zueinander beste Ergebnisse hinsichtlich der Regelgenauigkeit ergeben, nicht unter- oder überschritten werden.
Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, dass die Treibdüse einen abgedichtet im Gehäuse axial geführten Kolbenschieber, mit Mantelöffnungen, aufweist, die einer mit der Treibflüssigkeitszuleitung verbundenen Ringkammer zugeordnet sind. Hierdurch kann in besonders vorteilhafter Weise eine Relativbewegung der beiden Düsen zueinander unter Einhaltung der Querschnitts- und Längenverhältnisse erfolgen.
Als besondere Ausbildung gehört weiter zur Erfindung, dass am Ende des Kolbenschiebers eine Verstellvorrichtung vorgesehen ist. Als Verstellvorrichtung kann gemäß der Erfindung für den Kolbenschieber einfach eine von Hand verstellbare und gegebenenfalls in einer gewünschten Stellung feststellbare Spindel vorgesehen sein. Anhand einer Skala kann das in der jeweiligen Stellung zu erreichende Mischungsverhältnis ablesbar sein. Gemäß der Erfindung kann aber auch als Verstellvorrichtung ein in bekannter Weise zum Beispiel pneumatisch fernsteuerbarer Stellmotor vorgesehen werden. Stellmotore sind als elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch angetriebene Einrichtungen bekannt. Pneumatisch betriebene Stellmotoren werden meist als Membraneinrichtungen gebaut.
Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, dass der Stellmotor, des Strahlapparates, mit einem an sich bekannten, einen Messwertgeber für physikalische oder chemische Messwerte aufweisenden vorzugsweise temperaturkorrigierten Regler verbunden ist und der Messwertgeber des Reglers in Strömungsrichtung hinter dem Strahlapparat angeordnet ist. Bei besonders genauen Regelvorgängen, wie sie zum Beispiel in der Lebensmitteltechnik beim Herstellen von Getränken erforderlich sind, muß der Regler eine Zusatzeinrichtung zur Temperaturkorrektur aufweisen, denn sonst kann es allein durch Temperaturunterschiede zu nicht tragbaren Regelungenauigkeiten kommen.
Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, dass als Messwertgeber eine an sich bekannte Messeinrichtung für die Wichte der hinter dem Strahlapparat anfallenden Flüssigkeitsmischung vorgesehen ist. Mit einer solchen Einrichtung kann die Konzentration der anfallenden Getränkemischung allein durch Messen der Wichte der Flüssigkeitsmischung und entsprechend abhängige Regelung der Messung der Zumischflüssigkeit erfolgen. Auf diese Weise kann die Wichte der Flüssigkeitsmischung bis auf Bruchteile von Zehntausendstel eingehalten werden. Solche Vorrichtungen lassen sich deshalb gemäß der Erfindung zum exakten Zudosieren und Zumischen von Sirup, Säften, Extrakten, Destillaten und dgl. zu Wasser, das auch Kohlensäure enthalten kann, verwenden. Dies bedeutet insbesondere für die Getränkeherstellung eine neue, außerordentlich genaue und wenig aufwendige Möglichkeit der kontinuierlichen Getränkeherstellung ohne Verwendung von Messkolben, Pumpen und dgl., die aufwendig und störanfällig sind und zudem bei weitem nicht so genau arbeiten, wie die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt und ihre Verwendung und Anordnung anhand eines Beispiels zur Herstellung einer Wasser-Sirup-Mischung für die Getränkeindustrie dargestellt. Figur 1 zeigt den erfindungsgemäßen
Strahlapparat im Schnitt und Figur 2 die Anordnung des Strahlapparates zum Mischen zweier Flüssigkeiten. Im Gehäuse 1 des Strahlapparates ist eine Treibdüse 2 mit Kolbenschieber 2a angeordnet, wobei Dichtungen 3, 4 den Kolbenschieber 2a gegen das Gehäuse 1 abdichten. Im Kolbenschieber 2a sind Mantelöffnungen 2b vorgesehen, die einer Ringkammer 1a zugeordnet sind. Die Ringkammer 1a und das Innere des Kolbenschiebers 2a dienen als Überdruckkammer für die durch die Rohrleitung 5 in Richtung des Pfeiles 5a zugeführte Treibflüssigkeit, die über die Ringkammer 1a und die Mantelöffnungen 2b ins Innere des Kolbenschiebers eintritt und von dort in Richtung des Pfeiles 2c aus der Treibdüse austritt und über die Fangdüse 6 in das Mischrohr M eintritt. Im anschließenden Diffusor 7 wird die Geschwindigkeit der Flüssigkeit verzögert und der statische Druck wieder erhöht. Die Fangdüse 6 samt Mischrohr M sind mit einer Gummidichtung 8 gegenüber dem Gehäuse 1 abgedichtet. Durch die Leitung 9 kann in Richtung des Pfeiles 9a die zuzumischende Flüssigkeit in die als Ringkammer 11 ausgebildete Unterdruckkammer gelangen und strömt dann durch den von der Fangdüse 6 und der Treibdüse 2 gebildeten Ringraum 12 schließlich in das Innere des Mischrohres M. Der Abstand des äußeren Endes der Treibdüse 2 von der Innenwand der Fangdüse 6 bestimmt den ringförmigen Durchströmquerschnitt für die zuzumischende Flüssigkeit 10. Je nach Stellung des Kolbenschiebers 2a zur Ringdüse 6 kann dieser Ringquerschnitt vom Wert Null bis zum maximalen Wert gemäß der Erfindung kontinuierlich verändert werden, so dass eine kontinuierliche Drosselung des Eintrittsquerschnittes für die zuzumischende Flüssigkeit entsteht. Der durch die Strahlwirkung zustande kommende Unterdruck wirkt daher zwar in voller Höhe auf den Durchströmquerschnitt. In der Unterdruckkammer 11 und in der Leitung 9 herrscht dagegen jeweils nur ein solcher Unterdruck um die durch den freien Ringquerschnitt hindurchgelangte Flüssigkeit nachzufördern. Es wird also vermieden, dass die Unterdruckkammer 11 und die Leitung 9 unter höheren Unterdruck gelangen als erforderlich ist um Flüssigkeit nachzufördern. Eine Drosselung der Zuströmung zur Unterdruckkammer, die mit Veränderungen des Zumischverhaltens des Strahlapparates verbunden ist, wird damit verhindert. Stets steht jedoch der freie Ringquerschnitt unter vollem Unterdruck; nur der freie Durchströmquerschnitt wird geändert. Die Ringkammer 1a ist so ausgedehnt, dass durch die Mantelöffnungen 2b in jeder Stellung des Kolbenschiebers 2a ausreichend Flüssigkeit ins Innere des Kolbenschiebers 2a eintreten kann. Ringkammer und Kolbenschieber bzw. die Mantelöffnungen sind einander also so zugeordnet, dass der Flüssigkeitsdurchtritt in keiner Stellung des Kolbenschiebers beeinträchtigt wird. Der Kolbenschieber 2a ist am hinteren Ende mit einer Spindel 13 verbunden, die über ein nicht angegebenes Spindelkopfstück von Hand oder mit Schraubenschlüssel verstellt oder festgestellt werden kann. Auf diese Weise kann der Strahlapparat auf ein ganz bestimmtes, evtl. auf einer Skala ablesbares Mischungsverhältnis eingestellt werden. Es ist aber auch möglich, anstelle einer Spindel 13 einen Schaft 13a (gestrichelt) vorzusehen, der über einem Stellmotor (nicht gezeichnet) die Stellung der Treibdüse 2 zur Fangdüse 6 derart einrichtet, dass ein konstantes Mischungsverhältnis zustande kommt. Hierbei kommt es - besonders bei der Getränkeherstellung - auf sehr hohe Empfindlichkeit und Ansprechgenauigkeit an. Auch müssen Druckschwankungen und sonstige Störeinflüsse in ihrer
Auswirkung leicht korrigierbar sein.
Die Geschwindigkeit der Treibflüssigkeit beim Durchtritt durch den Querschnitt f [tief]1 der Treibdüse soll etwa 30 m/sec betragen, soweit es sich hier um Wasser oder entsprechende Flüssigkeiten handelt. Der Querschnitt des Mischrohres ist mit f [tief]M, die Ringquerschnittsfläche zwischen Fangdüse und Ende der Treibdüse ist mit f[tief]2 bezeichnet. Gemäß der Erfindung gilt die4 Proportion f[tief]1 : f[tief]M = 1 : 2,5 bis 2,8, wobei besonders gute Werte beim Verhältnis f[tief]1 : f[tief]M = 1 : 2,7 erreicht werden. Der Querschnitt f[tief]2 ändert sich vom Wert Null bis zum Verhältnis f[tief]1 : f[tief]2 max = 1 : 1,4 bis 1,7, wobei wiederum als ganz besonders günstiger Wert das Verhältnis f[tief]1 : f[tief]2 max = 1 : 1,6 gefunden wurde. Die Länge L des zylindrischen Teiles des Mischrohres M beträgt das 14- bis 20-fache des Durchmesser des Mischrohres D[tief]M, wobei als besonders guter Wert L = 17,4 D[tief]M gilt.
Wie üblich ist der Diffusor 7 unter einem Winkel bis etwa 8° erweitert. Am Ende des Diffusors 7 herrscht der Druck P[tief]A. In der Zuleitungsdruckkammer 5 und der Druckkammer 1a sowie im Inneren des Kolbenschiebers 2a herrscht der Druck P[tief]E und in der Zuleitung 9 und Ringkammer 11 der Druck P[tief]O. Es muß gelten P[tief]A - P[tief]O/P[tief]E - P[tief]O <= 0,2. Dadurch ist gewährleistet, dass das Mengenverhältnis zwischen der Treibflüssigkeit und der zuzumischenden Flüssigkeit nicht größer (<=) als 0,8 ist. Durch die angegebenen Größen- und Druckverhältnisse ist gewährleistet, dass das eingestellte Mengenverhältnis weitgehend konstant bleibt. Es muß selbstverständlich dafür gesorgt sein, dass Vorlaufgefäße mit ausreichend guter Niveauregelung vorhanden sind. Der Druck P[tief]O kann zum Beispiel 0,9 atü betragen, wobei die wirksame Druckhöhe leicht auf +- 2 cm genau eingehalten werden kann.
In Figur 2 ist der Strahlapparat mit 1 bezeichnet. Sowohl für das Wasser, das durch die Leitung 5 strömt, als auch für den Sirup, der durch die Leitung 9 strömt, sind Vorlaufgefäße 14 und 15 vorgesehen, die eine Niveauregelung 16 aufweisen. Der Flüssigkeitsspiegel in den Vorlaufgefäßen 14 und 15 kann weitgehend konstant gehalten werden. Hinter dem Strahlapparat 1 kann noch eine zusätzliche Mischstrecke 17 folgen. Die Spindel 13 des Strahlapparates 1 ist mit einem pneumatisch betätigten Stellmotor 18 verbunden, der über eine Steuerleitung 19 mit dem Regler 20 verbunden ist. In der Leitung 21, die vom Mischgefäß 17 zum Sammelgefäß 22 führt, ist zum Beispiel in einem Nebenstromkreis 23 ein Wichtemesser 24 mit Ferngeber 25 angeordnet, dessen Messleitung 26 zum Eingang des Reglers 20 führt. Weitere ist in der Leitung 21 ein Thermometer 27 mit Ferngeber 28 angeordnet, dessen Messleitung 29 ebenfalls zum Eingang des Reglers 20 führt. Als Wichtemesser kann ein Aräometer mit Ferngeber benützt werden. Wichtemesser 24, Thermometer 27 sowie Regler 20 können auch an einem gemeinsamen, an der Leitung 21 angeschlossenen Gerät vereinigt sein. Der Regler 20 kann auch als Schreibgerät in bekannter Weise ausgebildet sein. Auch das Sammelgefäß 22 hat einen Niveauregler 16, so dass auf den Strahlapparat 1 von der Eingangs- und von der Ausgangsseite her weitgehend konstante Drücke einwirken. Durch die Zuleitungen 30 und 31 werden Sirup und Wasser den Vorlaufgefäßen 14 und 15 zugeführt und durch die Leitung 32 die fertig gemischte Flüssigkeit weitergeleitet, zum Beispiel zum Karbonisieren oder zum Abfüllen. Aus dem Sirup im Behälter 14 und dem Wasser im Behälter 15 soll ein stets einheitliches Gemisch hergestellt werden. Das spezifische Gewicht des Sirups im Behälter 14 ist wesentlich höher als das spezifische Gewicht des Wassers im Behälter 15. Das Gemisch im Behälter 22 hat durch Zugabe des Sirups eine gegenüber reinem Wasser etwas erhöhte Wichte. Anhand dieser Wichte des Gemisches 22 kann festgestellt werden, ob die gewünschte Menge Sirup, dessen Konzentration und Wichte zunächst festliegt, tatsächlich zugemessen und zugemischt wurde. Üblicherweise verwendete man hierfür Dosierpumpen, bei denen der Sirup mit Hilfe von Messzylindern dem Wasser zudosiert wurde. Gemäß der Erfindung kann auf diese Dosierpumpe verzichtet werden. Durch entsprechende Einstellung der Treibdüse 2 wird die erforderliche Querschnittsfläche f[tief]2 erzielt, durch die bei den herrschenden Druckverhältnissen gerade und mit hoher Konstanz die gewünschte Menge an Sirup aus dem Behälter 14 dem durch die Strahldüse in das Mischrohr eintretenden Treibwasser zugemischt wird. In der Leitung 5 ist eine Druckerhöhungspumpe 33 vorhanden, die den erforderlichen Strahldruck liefert. Die Pumpe wird jedoch vom Behälter 15 aus mit konstantem Vordruck beschickt. Normale Druckschwankungen in der Leitung 5 können unter den angegebenen Umständen das konstante Mengenverhältnis der Zumessung nicht beeinträchtigen. Der Druck P[tief]E kann etwa 4 bis 5 atü betragen. Rückschlagventile, Absperrventile und dgl. Armaturen sind nicht besonders erwähnt. Ihre Funktionen sind bekannt, ebenso wie die Schalter und Steuereinrichtungen für Niveauregelung für die Pumpe 33. Mit einer solchen Einrichtung kann zum Beispiel ohne Dosierpumpen die Mischung eines Fruchtsaftgetränkes bis auf +- 1/100 Brix (Maß für den Zuckergehalt) genau eingestellt werden. Bei solchen Ansprüchen muß das spezifische Gewicht bei konstanter Temperatur bzw. bei durchgeführter Temperaturkorrektur auf Bruchteile eines Zehntausendstel der Wichte der Flüssigkeit genau einstellbar und konstant haltbar sein. Durch entsprechende Wahl des Arbeitsbereiches des Aräometers ist dies gemäß der Erfindung im Zusammenhang mit einer Temperaturkorrektur und dem Strahlapparat als Stellglied möglich. Es ist bekannt, dass bei einer Veränderung des Brix-Wertes von 0,5 die Wichte einer bestimmten Flüssigkeit sich nur um ein Fünfhundertstel ändert. Es kann aber gemäß der Erfindung nicht nur ein Wert von 0,5 Brix konstant gehalten werden, sondern ein solcher von +- 1/100 Brix. Strömt in der Leitung 21 eine Flüssigkeitsmischung, die unter Berücksichtigung der erforderlichen Temperaturkorrektur (27, 28, 29) über dem am Regler 20 eingestellten Brix-Wert liegt, dann wird vom Regler 20 über die Leitung 19 der Stellmotor 18 kräftiger als zuvor mit Druckluft versorgt, so dass die Spindel 13 etwas weiter in den Strahlapparat hineingelangt, dadurch - wie aus Figur 1 zu entnehmen ist - die Strahldüse 2 weiter gegen die Fangdüse 6 rückt und dadurch der freie Durchtrittsquerschnitt f[tief]2 für den aus Behälter 14 über Leitung 9 und die Ringkammer 11 zuströmenden Sirup weiter verringert wird. Das Ergebnis wird dann wieder im Regler 20 verglichen und in bekannter Weise verarbeitet. Der Regler ist zweckmäßig ein sogenannter "
<NichtLesbar>
"-Regler, durch dessen Verhalten im Behälter 22 eine hohe Genauigkeit und Konstanz der Mischung erreicht wird.

Claims (10)

1.) Strahlapparat zum Mischen zweier Flüssigkeiten in regelbaren Mengenverhältnissen mit Treibdüse, Unterdruckkammer und Fangdüse, wobei jeweils durch die Treib- und Fangdüse die Treibflüssigkeit und durch die Unterdruckkammer und die Fangdüse die anteilmäßig zuzumischende Flüssigkeit strömt, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Ringquerschnitt (f[tief]2) zwischen Fangdüse (6) und Treibdüse (2) stufenlos einstellbar vorgesehen ist.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibdüse (2) und die Fangdüse (6) relativ zueinander axial verstellbar vorgesehen sind.
3.) Strahlapparat nach den Ansprüchen 1 und 2 und mit zylindrischem Mischrohr und angeschlossenem Diffusor, dadurch gekennzeichnet, dass sich die freien Querschnittsflächen (f[tief]1) des Treibdüsenaustrittes (2), des maximalen Fangdüseneintrittes (f[tief]2 max.) sowie des Mischrohres (f[tief]M) verhalten wie 1 : 1,4 bis 1,7 : 2,5 bis 2,8 und die Länge (L) des zylindrischen Mischrohres (M) dessen 14- bis 20-fachem Durchmesser (D[tief]M) entspricht.
4.) Strahlapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Proportion f[tief]1 : f[tief]2 max : f[tief]M = 1 : 1,6 : 2,7 erfüllt ist und für die Länge des Mischrohres (M) die Formel L = d[tief]M x 17,4 gilt, wobei die wirksamen Drücke so gewählt sind, dass die Treibflüssigkeit mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 m/sec aus der Treibdüse (2) austritt, das Verhältnis der Druckdifferenzen zwischen Diffusorende (P[tief]A) und der Unterdruckkammer (P[tief]O) einerseits und Druckkammer der Treibdüse ((P[tief]E) und Unterdruckkammer (P[tief]O) nicht größer als 0,2 und das Mengenverhältnis der durch die Druckkammer (1a) der Treibdüse (2) strömenden zu der zuzumischenden und durch die Unterdruckkammer (11) strömenden Flüssigkeit nicht größer als 0,8 ist.
5.) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibdüse (2) einen abgedichtet im Gehäuse (1) axial geführten Kolbenschieber (2a) mit Mantelöffnungen (2b) aufweist, die einer mit der Treibflüssigkeitszuleitung (5) verbundenen Ringkammer (1a) zugeordnet sind.
6.) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Kolbenschiebers eine Verstellvorrichtung vorgesehen ist.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellvorrichtung eine von Hand verstellbare und feststellbare Spindel (13), vorgesehen ist.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellvorrichtung ein in bekannter Weise, z.B. pneumatisch, fernsteuerbares Stellglied (13, 18) vorgesehen ist.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmotor (18), des Strahlapparates (1), mit einem an sich bekannten, einen Messwertgeber (24), für physikalische oder chemische Messwerte aufweisenden vorzugsweise temperaturkorrigierten Regler verbunden ist und der Meßwertgeber (24) des Reglers in Strömungsrichtung hinter dem Strahlapparat (1), angeordnet ist.
10.) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Messwertgeber (24) eine an sich bekannte Messeinrichtung für die Wichte der hinter dem Strahlapparat (1) anfallenden Flüssigkeitsmischung vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4029982A1 (de) * 1990-09-21 1992-03-26 Steinecker Anton Entwicklung Belueftungsduese zum belueften von organische substanzen enthaltenden fluessigkeiten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4029982A1 (de) * 1990-09-21 1992-03-26 Steinecker Anton Entwicklung Belueftungsduese zum belueften von organische substanzen enthaltenden fluessigkeiten
DE4029982C2 (de) * 1990-09-21 2000-08-10 Steinecker Anton Entwicklung Vorrichtung zum Begasen einer Flüssigkeit

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