DE19959729A1 - Elektrische Maschine - Google Patents
Elektrische MaschineInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K1/00—Details of the magnetic circuit
- H02K1/06—Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
- H02K1/12—Stationary parts of the magnetic circuit
- H02K1/16—Stator cores with slots for windings
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Abstract
Um eine höhere Aktivteilausnutzung einer elektrischen Maschine bei einfacherer Herstellung zu schaffen, wird eine elektrische Maschine mit folgenden Merkmalen vorgeschlagen: DOLLAR A È einem Ständer (1) und einem permanentmagneterregten Läufer, wobei der Ständer (1) zwölf Nuten aufweist, DOLLAR A È der Ständer (1) umfaßt ein aus einteiligen Blechen zusammengesetztes Blechpaket, DOLLAR A È die Nuten (2) weisen einen dem Läufer jeweils zugewandten Nutschlitz (4) auf, DOLLAR A È in den Nuten (2) ist zumindest abschnittsweise eine Auskleidung (5) vorgesehen, DOLLAR A È zwischen zwei Nuten (2) befindet sich jeweils ein Zahn (3) des Ständers (1), DOLLAR A È im Ständer (1) ist eine Wicklung (6) vorgesehen, DOLLAR A È Wicklung (6) und Ständer (1) sind miteinander verbunden, DOLLAR A È die Wicklung (6) umfaßt drei Stränge, die in Stern geschaltet sind, wobei jeder Strang zwei in Reihe geschaltete Spulen aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine und ein Ver
fahren zur Herstellung einer derartigen elektrischen Maschi
ne.
Ständer von Drehstrommotoren umfassen bekanntermaßen einen
ein- oder mehrteiligen Blechschnitt mit Ständernuten, die ei
ne Öffnung zum Luftspalt aufweisen, um die Wicklung darin
einzuziehen oder per Hand einzuträufeln. Als Isolation zwi
schen Blechpaket und Wicklung dient eine Nutisolierung, die
vor dem Einbringen der Wicklung eingeschoben werden muß. Die
Drehstromwicklung selbst wird bekanntermaßen als Ein- oder
Zweischichtwicklung ausgeführt. Dieser Ständeraufbau ist ver
hältnismäßig aufwendig und führt ferner zu einem großen Wic
kelkopf, der nicht zur Drehmomentbildung beiträgt und somit
die Aktivteilausnutzung der elektrischen Maschine reduziert.
Die Aufgabe der Erfindung liegt demnach darin, einen Ständer
aufbau zu finden der einfacher zu fertigen ist und der außer
dem eine höhere Aktivteilausnutzung der elektrischen Maschine
ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe gelingt durch eine elektrische Maschi
ne mit folgenden Merkmalen:
- - einem Ständer und einem permanentmagneterregten Läufer, wobei der Ständer zwölf Nuten aufweist,
- - der Ständer umfaßt ein aus einteiligen Blechen zusammenge setztes Blechpaket,
- - die Nuten weisen eine dem Läufer zugewandte vorgegebene Nutzschlitzbreite auf,
- - in den Nuten ist zumindest abschnittsweise eine Ausklei dung vorgesehen,
- - zwischen zwei Nuten befindet sich jeweils ein Zahn des Ständerblechpakets,
- - im Ständer ist eine Wwicklung vorgesehen,
- - Wicklung und Ständer sind miteinander verbunden,
- - Die Wicklung umfaßt drei Stränge, die in Stern geschaltet sind, wobei jeder Strang zwei in Reihe geschaltete Spulen aufweist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt auch durch ein Ver
fahren zur Herstellung einer elektrischen Maschine, das durch
folgende Schritte gekennzeichnet ist:
- - Fertigen eines Blechpakets für einen Ständer aus einteili gen Blechen mit zwölf Nuten und vorgegebener Nutschlitz breite,
- - Auskleidung der Nuten,
- - Positionieren einer Wicklung um jeden zweiten Zahn
- - Fixieren von Ständer und Wicklung.
Ein einteiliger Ständerblechschnitt ist einfach zu fertigen
und stellt an die vorhandenen Stanzvorrichtung geringe Anfor
derungen. Die Nuten des Ständerblechpakets sind offen bis ma
ximal halb geschlossen, so daß eine Wicklung einfach einzu
bringen ist, in dem sie durch eine spezielle Vorrichtung oder
per Hand eingezogen bzw. eingeträufelt wird. Wenn von Wick
lung gesprochen wird, ist dabei eine Drehfeldwicklung ge
meint, die dabei insbesondere die spezielle erfindungsgemäße
Ausgestaltung erfährt. Die Nuten besitzen eine Nutenausklei
dung insbesondere in Form eines Flächenisolierstoffes, der
vor Einsetzen der Wicklung in den Nuten positioniert wird.
Der mechanische Zusammenhalt von Nutauskleidung, Wicklung und
Ständerblechpaket wird durch Tränken oder Vergießen oder aber
auch durch an sich bekannte formschlüssige, mechanische Befe
stigungsmittel wie z. B. Nutverschlußkeilen erreicht.
Als besonders vorteilhaft erweist sich ein Wicklungsystem,
das Zahnspulen umfaßt. Die Zahnspulen werden vorgefertigt und
in die Nuten eingeträufelt, so daß eine Nutschlitzbreite, die
zumindest der halben Nutbreite entspricht, sinnvoll ist, um
die Montage zu erleichtern. Dabei wird jeder zweite Zahn von
einer Zahnspule umgeben, d. h. jede Nut weist nur eine Seite
einer Zahnspule auf. Pro Strang sind zwei Zahnspulen vorgese
hen, die in Serie geschaltet sind. Die insgesamt drei Stränge
sind in Stern geschaltet. Mit zwölf Ständernuten lassen sich
sinnvollerweise die Polzahlen 2p = 8 und 2p = 10 realisieren.
Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung gemäß Merkmale der Unteransprüche werden im folgen
den anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele in
der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 und 2 jeweils einen Teil eines Ständerquerschnitts,
Fig. 3 und 4 einen Wicklungsplan unterschiedlicher Polzahlen.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt eines Querschnitts eines Ständers
1 einer nicht näher dargestellten elektrischen Maschine, der
geblecht oder aus Sintermaterial ausgeführt ist. Der Quer
schnitt zeigt außerdem Nuten 2, die sich jeweils zwischen
Zähnen 3 befinden. Einem nicht näher dargestellte Luftspalt
der elektrischen Maschine ist der Nutschlitz 4 mit einer vor
gegebenen Breite zugewandt. Die Breite des Nutschlitzes 4 ist
größer oder gleich der Hälfte der Nutbreite, so daß das Ein
bringen einer Wicklung 6 maschinell oder per Hand einfach von
statten geht. Die Nuten 2 weisen außerdem eine Nutauskleidung
5 auf, die als Flächenisolierstoff wirkt und so eine Isolati
on zwischen einer Wicklung 6 und dem Blechpaket des Ständers
1 oder dem sinterähnlich ausgeformten Ständer 1 bildet. Die
Auskleidung 5 kann mit einem oder mehreren Isolierstoffen ge
bildet werden. Die Isolierstoffe erstrecken sich nahezu je
weils in der gesamten Nut 2.
Fig. 2 zeigt den Ständers 1 mit einer in die Nut 2 eingebrach
te Wicklung 6, die als Zahnspule ausgebildet ist und den Zahn
3 umgibt. Jeder zweite Zahn 3 ist von einer Zahnspule umge
ben, so daß die Nutfüllfaktoren sich erhöhen und dies zu ei
ner besseren Aktivteilausnutzung der elektrischen Maschine
führt.
Fig. 3 zeigt den Wicklungsplan eines Strangs 7 der elektri
schen Maschine, die zwei Zahnspulen 7 umfaßt. Die jeweiligen
Stränge sind auf einen Sternpunkt 8 geschaltet. Mit der nach
Fig. 3 dargestellten Wicklung 6 wird die Polzahl 2p = 8 im Stän
der 1 geschaffen. Mit einer nach Fig. 4 angeordneten Wicklung
wird die Polzahl 2p = 10 geschaffen.
Claims (6)
1. Elektrische Maschine mit folgenden Merkmalen:
- - einem Ständer (1) und einem permanentmagneterregten Läu fer, wobei der Ständer (1) zwölf Nuten aufweist,
- - der Ständer (1) umfaßt ein aus einteiligen Blechen zusam mengesetztes Blechpaket,
- - die Nuten (2) weisen eine dem Läufer jeweils zugewandten Nutzschlitz (4) auf,
- - in den Nuten (2) ist zumindest abschnittsweise eine Aus kleidung (5) vorgesehen,
- - zwischen zwei Nuten (2) befindet sich jeweils ein Zahn (3) des Ständers (1),
- - im Ständer (1) ist eine Wicklung (6) vorgesehen,
- - Wicklung (6) und Ständer (1) sind miteinander verbunden,
- - die Wicklung (6) umfaßt drei Stränge, die in Stern ge schaltet sind, wobei jeder Strang zwei in Reihe geschalte te Spulen aufweist.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spulen als Zahnspule
ausgeführt sind, wobei jede Spule einen einzigen Zahn (3) um
gibt und dabei die an den Zahn grenzenden Nuten (2) nahezu
vollständig einnimmt, so daß nur jeder zweite Zahn von einer
Zahnspule umgeben ist.
3. Elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite des Nutschlitzes (4) im wesentlichen größer oder
gleich der Hälfte der Breite der Nut (2) ist.
4. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Maschine nach
Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
- - Fertigen eines Blechpakets für einen Ständer (1) mit zwölf Nuten (2) und vorgegebener Nutschlitzbreite (4), aus ein teiligen Blechen,
- - Auskleidung (5) der Nuten (2),
- - Positionieren einer Wicklung (6) um jeden zweiten Zahn (3) des Ständers (1),
- - Fixieren von Ständer (1) und Wicklung (6).
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auskleidung (5) der Nuten (2)
durch einen Flächenisolierstoff erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fixierung der Wick
lung (6) im Ständer (1) durch stoff- und/oder formschlüssige
Verfahren erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999159729 DE19959729A1 (de) | 1999-12-10 | 1999-12-10 | Elektrische Maschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999159729 DE19959729A1 (de) | 1999-12-10 | 1999-12-10 | Elektrische Maschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19959729A1 true DE19959729A1 (de) | 2001-07-05 |
Family
ID=7932242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999159729 Withdrawn DE19959729A1 (de) | 1999-12-10 | 1999-12-10 | Elektrische Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19959729A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10164290A1 (de) * | 2001-12-28 | 2003-07-17 | Magnet Motor Gmbh | Dauermagnetisch erregte, elektrische Maschine |
| DE102004054832A1 (de) * | 2004-11-12 | 2006-06-08 | Wolff, Frank | Stator für einen elektrischen Motor und ein magnetisches Getriebe |
| DE102005002214A1 (de) * | 2005-01-17 | 2006-07-27 | Siemens Ag | Supraleitende elektrische Maschine mit Zahnspulen |
| WO2006058871A3 (de) * | 2004-12-01 | 2006-11-02 | Siemens Ag | Hochpolige permanenterregte synchronmaschine mit zahnspulen |
-
1999
- 1999-12-10 DE DE1999159729 patent/DE19959729A1/de not_active Withdrawn
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| US7977826B2 (en) | 2004-12-01 | 2011-07-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Multipole permanent-magnet synchronous machine having tooth-wound coils |
| DE102005002214A1 (de) * | 2005-01-17 | 2006-07-27 | Siemens Ag | Supraleitende elektrische Maschine mit Zahnspulen |
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