DE19959694A1 - Glasschirm für eine Kathodenstrahlröhre - Google Patents
Glasschirm für eine KathodenstrahlröhreInfo
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Abstract
Im wesentlichen rechteckiger Glasschirm für eine Kathodenstrahlröhre, DOLLAR A dadurch gekennzeichnet, daß DOLLAR A der Glasschirm aus einem Glas mit einem Röntgenstrahl-Längenabsorptionskoeffizienten von wenigstens 34 cm·-1· bei einer Wellenlänge von 0, 6 Å hergestellt ist; wobei die Abmessungen des Glasschirmes die Bedingung erfüllen: 0,07 T/D·1/2· 0,09; und der Glasschirm vorgespannt ist, so daß die Oberfläche der Front des Glasschirmes eine Restdruckspannung im Bereich von 5 bis 25 MPa aufweist, wobei T die mittige Dicke der Front des Glasschirmes in Zoll und D die maximale Diagonallänge der Front des Glasschirmes in Zoll ist, und eine Kathodenstrahlröhre mit einem Glasschirm.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Glasschirm für eine Kathodenstrahlröhre und insbe
sondere einen leichten Kathodenstrahlröhrenglasschirm mit einer verringerten Glasdicke und
einem hohen Röntgenstrahlabsorptionskoeffizienten.
Eine Kathodenstrahlröhre (Cathode Ray Tube (CRT)), wie z. B. eine Computermonitor- oder
Fernsehbildröhre, umfaßt drei Hauptteile: einen Glasschirm, über den Videos angezeigt wer
den können, einen Trichter, der ein Joch, das die Bahn des von einer Elektronenquelle er
zeugten Elektronenstrahls bestimmt, aufweist und an dem Glasschirm angebracht ist, und ei
nen mit der Elektronenquelle ausgestatteten Ansatz. Der Glasschirm muß unter anderem eine
Stärke zum Aushalten einer statischen Beanspruchung, die aus einem Druckunterschied zwi
schen der Außenatmosphäre und dem inneren Vakuum resultiert, sowie die Fähigkeit aufwei
sen, gefährliche Röntgenstrahlung unter einem Sicherheitsbestimmungswert abzuschirmen.
Aus diesem Grund sind herkömmliche CRT-Glasschirme relativ dick geblieben, was Nach
teile, wie niedrige Produktivität und hohe Materialkosten mit sich bringt. Demzufolge sind
Versuche unternommen worden, einen leichten Glasschirm mit hoher mechanischer Festigkeit
und verminderter Glasdicke zu entwickeln.
Zum Beispiel schlägt US-Patentnummer 2,991,591 vor, daß die Dicke eines Glasschirmes
durch Geben einer Restdruckspannung auf die Front des Glasschirmes, z. B. durch Vorspan
nen der Platte zum Kompensieren der statischen Beanspruchung reduziert werden kann. Die
offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 8-138579 und 7-21944 offenbaren,
daß die Dicke des Frontgebietes eines Glasschirmes durch Verwendung eines ähnlichen phy
sikalischen Verstärkungsverfahrens verringert werden kann. Das Ausmaß der durch die obi
gen Verfahren erzielbaren Dickenverringerung ist jedoch aufgrund des Unvermögens, die
Röntgenstrahlemissionsanforderungen zu erfüllen, begrenzt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen leichten, dünnen Glasschirm für eine
Kathodenstrahlröhre mit einem hohen Röntgenstrahlabsorptionskoeffizienten und hoher me
chanischer Festigkeit bereitzustellen.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Kathodenstrahlröhre mit einem leichten, dünnen
Glasschirm mit einem hohen Röntgenstrahlabsorptionskoeffizienten und hoher mechanischer
Festigkeit bereitzustellen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen im wesentlichen rechteckigen Glas
schirm für eine Kathodenstrahlröhre, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasschirm aus einem
Glas mit einem Röntgenstrahl-Längenabsorptionskoeffizienten von wenigstens 34 cm-1 bei
einer Wellenlänge von 0,6 Å hergestellt ist; wobei die Abmessungen des Glasschirmes die
Bedingung erfüllen: 0,07 ≦ T/√D ≦ 0,09; und der Glasschirm vorgespannt ist, so daß die
Oberfläche der Front des Glasschirmes eine Restdruckspannung im Bereich von 5 bis 25 MPa
aufweist, wobei T die mittige Dicke der Front des Glasschirmes in Zoll und D die maximale
Diagonallänge der Front des Glasschirmes in Zoll ist.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Glas
bezogen auf die gesamte Oxidmenge 56,0 bis 58,5 Gew.-% SiO2, 11,0 bis 13,0 Gew.-% BaO, 7,5
bis 9,0 Gew.-% SrO, 2,5 bis 3,5 Gew.-% ZrO2, 1,0 bis 2,5 Gew.-% ZnO, 0 bis 0,5 Gew.-% Li2O, 4
bis 7,5 Gew.-% Na2O, 7 bis 11 Gew.-% K2O, 1 bis 3 Gew.-% Al2O3, 0 bis 0,2 Gew.-% MgO, 0 bis
0,3 Gew.-% CaO, 0,3 bis 0,5 TiO2, 0,2 bis 0,5 Gew.-% CeO2 und 0,2 bis 0,5 Gew.-% Sb2O3 auf
weist.
Schließlich kann auch vorgesehen sein, daß die Bestandteile des Glases die folgenden For
meln (II) bis (IV) erfüllen:
0,58 ≦ CBaO/(CBaO + CSrO) ≦ 0,62 (II)
4,5 ≦ CZrO2 + CZnO ≦ 6,0 (III)
0,52 ≦ [CK2O/(CK2O + CNa2O)]-0,43 CLi2O ≦ 0,58 (IV)
wobei CBaO, CSrO, CZrO2, CZnO, CK2O, CNa2O und CLi2O die Gehalte in Gew.-% jeweils von BaO,
SrO, ZrO2, ZnO, K2O, Na2O und Li2O darstellen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der
nachstehenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel anhand der schematischen
Zeichnungen im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer im wesentlichen rechteckigen Front eines Glasschirmes ge
mäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 2 eine Schnittansicht des in Fig. 1 gezeigten Glasschirmes.
Die vorliegende Erfindung dient zur Bereitstellung eines leichten Glasschirmes zur Verwen
dung in einem Kathodenstrahlröhrenkolben. Dies gelingt durch Verwendung einer Glaszu
sammensetzung mit einem hohen Röntgenstrahlabsorptionskoeffizienten und durch Vorspan
nen des Glasschirmes.
Das Ausmaß der Verringerung der Dicke und des Gewichtes eines Glasschirmes kann als
Gewichtsverringerungsparameter K ausgedrückt werden, der durch die folgende Formel defi
niert ist:
K = T/√D (I),
wobei T die mittige Dicke der Glasschirmfront in Zoll und D die maximale Diagonallänge der
Glasschirmfront in Zoll ist.
Eine herkömmliche Glaszusammensetzung für einen CRT-Glasschirm weist einen Röntgen
strahlabsorptionskoeffizienten von ungefähr 28 cm-1 bei einer Wellenlänge von 0,6 Å auf. Um
den festgelegten Sicherheitswert für Röntgenstrahlemission von 0,5 mR/hr zu erfüllen, muß
ein daraus hergestellter CRT-Glasschirm relativ dick sein, wobei der Gewichtsverringerungs
parameter K im Bereich von 0,09 bis 0,10 liegt.
Im Gegensatz dazu kann der CRT-Glasschirm gemäß der vorliegenden Erfindung derart ge
staltet werden, daß der Gewichtsverringerungsparameter im Bereich von 0,07 bis 0,9 liegt,
was verglichen mit der herkömmlichen Glaszusammensetzung einer Gewichtsverringerung
um 10 bis 25% entspricht. Wenn K kleiner als 0,07 ist, weist der Glasschirm keine ausrei
chende Festigkeit auf, und wenn K größer als 0,09 ist, wird der Glasschirm unnötig dick.
Ferner kann entsprechend der vorliegenden Erfindung das Randgebiet verglichen mit der her
kömmlichen Glaszusammensetzung auch um 5 bis 15% verringert werden.
Der Glasschirm gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch einen herkömmlichen Form
prozeß unter Verwendung einer Glaszusammensetzung mit einem Röntgenstrahl-Längen
absorptionskoeffizienten von 34 cm-1 oder mehr bei einer Wellenlänge 0,6 Å hergestellt. Die
Glaszusammensetzung zur Verwendung beim Formen des erfindungsgemäßen Glasschirmes
kann bezogen auf die gesamte Oxidmenge 56,0 bis 58,5 Gew.-% SiO2, 11,0 bis 13,0 Gew.-%
BaO, 7,5 bis 9,0 Gew.-% SrO, 2,5 bis 3,5 Gew.-% ZrO2, 1,0 bis 2,5 Gew.-% ZnO, 0 bis 0,5
Gew.-% Li2O, 4 bis 7,5 Gew.-% Na2O, 7 bis 11 Gew.-% K2O, 1 bis 3 Gew.-% Al2O3, 0 bis 0,2
Gew.-% MgO, 0 bis 0,3 Gew.-% CaO, 0,3 bis 0,5 Gew.-% TiO2, 0,2 bis 0,5 Gew.-% CeO2 und 0,2
bis 0,5 Gew.-% Sb2O3 enthalten. Vorzugsweise erfüllen die Bestandteile der Glaszusammen
setzung die folgenden Formeln (II) bis (IV):
0,58 ≦ CBaO/(CBaO + CSrO) ≦ 0,62 (II)
4,5 ≦ CZrO2 + CZnO ≦ 6,0 (III)
0,52 ≦ [CK2O/(CK2O + CNa2O)]-0,43 CLi2O ≦ 0,58 (IV),
wobei CBaO, CSrO, CZrO2, CZnO, CK2O, CNa2O und CLi2O die Gehalte in Gew.-% jeweils von BaO,
SrO, ZrO2, ZnO, K2O, Na2O und Li2O darstellen.
Zur Umsetzung der Erfindung wird der Glasschirm entsprechend einem herkömmlichen Vor
spannverfahren einem physikalischen Verstärkungsprozeß unterzogen, um eine Restdruck
spannung auf die Oberfläche der Glasschirmfront zu geben, die der statischen Beanspruchung
entgegenwirkt, die beim Evakuieren des Inneren der Kathodenstrahlröhre erzeugt wird.
Wenn der Glasschirm sehr langsam auf eine Temperatur abgekühlt wird, die im Bereich der
Temperatur, beider die Viskosität der Glaszusammensetzung entsprechend dem ASTM-
Standard 1013,4 (eine langsame Kühltemperatur von Glas) erreicht, und der Temperatur liegt,
bei der die Viskosität des Glases entsprechend dem ASTM-Standard 1014,6 (eine Umwand
lungstemperatur von Glas) erreicht, wird ein herkömmlicher unbelasteter Schirm erhalten.
Im Gegensatz dazu wird entsprechend dem physikalischen Verstärkungsprozeß der vorliegen
den Erfindung das Kühlen des Glasschirmes mit einer gesteuerten Temperatur, Zeit und Ge
schwindigkeit durchgeführt, so daß eine gewünschte Restdruckspannung erhalten wird. Vor
zugsweise wird der Glasschirm auf eine Temperatur im Bereich von 470 bis 500°C für eine
Stunde oder weniger abgekühlt, um eine Restdruckspannung im Bereich von 5 bis 25 MPa
auf der Oberfläche der Schirmfront zu ergeben.
Wenn die Restdruckspannung der Oberfläche der Schirmfront geringer als 5 MPa ist, ist die
Festigkeit des Glasschirmes ungenügend, während, wenn sie größer als 25 MPa ist, der Ka
thodenstrahlröhrenkolben so unstabil wird, daß er leicht durch die während eines Geschoß-
oder Kugeltests ausgeübte äußere Kraft zerstört werden kann.
Die vorliegende Erfindung umfaßt auch eine Kathodenstrahlröhre mit dem erfindungsgemä
ßen Glasschirm. Die Kathodenstrahlröhre umfaßt ferner ein Trichterglas, das ein Joch, das die
Bahn eines von einer Elektronenquelle erzeugten Elektronenstrahls bestimmt, aufweist und an
dem Schirm angebracht ist, und einen mit der Elektronenquelle ausgestatteten Ansatz. Die
Kathodenstrahlröhre kann durch ein herkömmliches Verfahren hergestellt werden.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Darstellung der vorliegenden Erfindung und
sollen deren Schutzbereiche jedoch nicht einschränken.
Die Eigenschaften der Glasschirme in den Beispielen 1 und 2 und Vergleichsbeispielen 1 bis
4 wurden entsprechend den folgenden Verfahren bestimmt.
Die maximale Vakuumdehnungsspannung bedeutet die maximale statische Belastung, die
durch den Druckunterschied zwischen der Außenatmosphäre ausgeübt wird, und wird
durch Verwendung eines Simulationsprogramms (Winbulb, Samsung Corning, ANSYS)
unter Berücksichtigung der zahlreichen Abmessungen, z. B. maximale Länge der Diago
nalen des Frontgebietes (D), die Dicke der Mitte des Frontgebietes (T) und die Dicke der
Dichtungskante des Glasschirmes (S/E) bestimmt.
Der Röntgenstrahlabsorptionskoeffizient (µ, cm-1) des Glases wurde durch Multiplizieren
der Dichte des Glases mit der Summe der bei einer Wellenlänge von 0,6 Å gemessenen
Massenabsorptionskoeffizienten der Bestandteile berechnet.
Die Restdruckspannung, die auf die Oberfläche der Schirmfront durch eine Vorspannpro
zedur ausgeübt wurde, wurde durch Verwendung des Senarmont-Verfahrens bestimmt.
Das Innere eines Kolbens mit dem in jedem Beispiel und Vergleichsbeispiel hergestellten
Glasschirm wurde mit Wasser gefüllt und der Kolben wurde im Wasser angeordnet. Dann
wurde ein äußerer Druck ausgeübt und der Druck, bei dem der Kolben zerbrach, wurde als
der hydrostatische Druck des Kolbens aufgezeichnet.
Die Röntgenstrahlemissionsrate wurde durch UL-Standard bestimmt.
Durch einen herkömmlichen Formprozeß wurde ein CRT-Glasschirm mit einer wesentlichen
rechteckigen Gestalt unter Verwendung einer Glaszusammensetzung mit einem Röntgen
strahlabsorptionskoeffizienten (µ) von 34 cm-1 bei einer Wellenlänge von 0,6 Å ausgebildet.
Die maximale Diagonallänge des Frontgebietes, D, betrug 39,1 cm (15,4 Zoll) und die Dicke
des zentralen Frontgebietes, T, betrug 0,749 cm (0,295 Zoll).
Nach dem Formprozeß wurde der Glasschirm für 40 Minuten auf einer Temperatur von 475°C
gehalten, um eine Restdruckspannung von 12 MPa auf das Frontgebiet zu geben.
Die Glaszusammensetzung enthielt bezogen auf die gesamte Oxidmenge 57,10 Gew.-% SiO2,
1,50 Gew.-% Al2O3, 0,25 Gew.-% Li2O, 4,86 Gew.-% Na2O, 10,07 Gew.-% K2O, 0,1 Gew.-% (MgO
+ CaO), 7,91 Gew.-% SrO, 12,46 Gew.-% BaO, 4,75 Gew.-% (ZnO + ZrO2), 0,4 Gew.-% TiO2, 0,3
Gew.-% CeO2 und 0,4 Gew.-% Sb2O3.
Es wurden zahlreiche Eigenschaften des resultierenden Schirmes bestimmt, wobei die Ergeb
nisse in Tabelle I gezeigt sind.
In einem herkömmlichen Formprozeß wurde ein CRT-Glasschirm unter Verwendung einer
Glaszusammensetzung mit einem Röntgenstrahlabsorptionskoeffizienten (µ) von 28 cm-1 bei
einer Wellenlänge von 0,6 Å (Samsung Corning Co., Ltd., CP044) ausgebildet. D betrug 39,1
cm (15,4 Zoll) und T betrug 0,749 cm (0,295 Zoll).
Nach dem Formprozeß wurde der Glasschirm über 40 Minuten bei 520°C geglüht, wodurch
keine Restdruckspannung auf die Schirmfront ausgeübt wurde.
In Tabelle I sind zahlreiche Eigenschaften der resultierenden Schirme gezeigt.
Mit der Ausnahme, daß die Abmessungen in der in Tabelle I gezeigten Weise geändert wur
den, wurde die Prozedur von Vergleichsbeispiel 1 wiederholt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle I dargestellt.
Mit der Ausnahme, daß die Abmessungen des Schirmes in der in Tabelle I gezeigten Weise
geändert wurden, wurde die Prozedur von Beispiel 1 wiederholt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle I gezeigt.
Abgesehen davon, daß die Abmessungen des Schirmes in der in Tabelle I gezeigten Weise
geändert wurden, wurde die Prozedur von Vergleichsbeispiel 1 wiederholt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle I gezeigt.
Wie es in Tabelle I gezeigt ist, nimmt die maximale Vakuumdehnungsspannung, das heißt die
maximale statische Belastung, die durch den Druckunterschied zwischen der Außenatmosphä
re ausgeübt wird, zu, wenn der Gewichtsverringerungsparameter verringert wird. Das heißt,
das der Schirm fester sein muß, wenn die Dicke des Glasschirmes abnimmt.
Die Festigkeit des Glasschirmes kann indirekt durch den hydrostatischen Drucktest bestimmt
werden. Wenn eine Restdruckspannung von 12 oder 14 MP wie in Beispiel 1 oder 2 auf die
Schirmfront ausgeübt wird, steigt der hydrostatische Druck im Vergleich mit Vergleichsbei
spielen 1 bis 4 an.
Ferner weisen die Glasschirme der Vergleichsbeispiele 1 und 3, die aus einer herkömmlichen
Glaszusammensetzung hergestellt sind, Röntgenstrahlemissionsraten jeweils von 1,9 und 1,5
mR/hr auf, die den festgelegten Wert von 0,5 mR/hr überschreiten. Im Gegensatz dazu weisen
die erfindungsgemäßen Schirme der Beispiele 1 und 2, die aus einer Glaszusammensetzung
mit einem Röntgenstrahlabsorptionskoeffizienten (µ) von 34,4 cm-1 hergestellt sind, verrin
gerte Röntgenstrahlemissionsraten auf, die unterhalb des festgelegten Wertes liegen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbar
ten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für
die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
10
Glasschirm
D maximale Diagonallänge
T mittige Dicke
D maximale Diagonallänge
T mittige Dicke
Claims (4)
1. Im wesentlichen rechteckiger Glasschirm für eine Kathodenstrahlröhre,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Glasschirm (10) aus einem Glas mit einem Röntgenstrahl-Längenabsorptionskoeffi
zienten von wenigstens 34 cm-1 bei einer Wellenlänge von 0,6 Å hergestellt ist; wobei die
Abmessungen des Glasschirmes die Bedingung erfüllen: 0,07 ≦ T/√D ≦ 0,09; und der
Glasschirm vorgespannt ist, so daß die Oberfläche der Front des Glasschirmes eine Rest
druckspannung im Bereich von 5 bis 25 MPa aufweist, wobei T die mittige Dicke der
Front des Glasschirmes in Zoll und D die maximale Diagonallänge der Front des Glas
schirmes in Zoll ist.
2. Glasschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas bezogen auf die ge
samte Oxidmenge 56,0 bis 58,5 Gew.-% SiO2, 11,0 bis 13,0 Gew.-% BaO, 7,5 bis 9,0 Gew.-%
SrO, 2,5 bis 3,5 Gew.-% ZrO2, 1,0 bis 2,5 Gew.-% ZnO, 0 bis 0,5 Gew.-% Li2O, 4 bis 7,5
Gew.-% Na2O, 7 bis 11 Gew.-% K2O, 1 bis 3 Gew.-% Al2O3, 0 bis 0,2 Gew.-% MgO, 0 bis 0,3
Gew.-% CaO, 0,3 bis 0,5 TiO2, 0,2 bis 0,5 Gew.-% CeO2 und 0,2 bis 0,5 Gew.-% Sb2O3 auf
weist.
3. Glasschirm nach Anspruch 1, worin die Bestandteile des Glases die folgenden Formeln
(II) bis (IV) erfüllen:
0,58 ≦ CBaO/(CBaO + CSrO) ≦ 0,62 (II)
4,5 ≦ CZrO2 + CZnO ≦ 6,0 (III)
0,52 ≦ [CK2O/(CK2O + CNa2O)]-0,43 CLi2O ≦ 0,58 (IV)
wobei CBaO, CSrO, CZrO2, CZnO, CK2O, CNa2O und CLi2O die Gehalte in Gew.-% jeweils von BaO, SrO, ZrO2, ZnO, K2O, Na2O und Li2O darstellen.
0,58 ≦ CBaO/(CBaO + CSrO) ≦ 0,62 (II)
4,5 ≦ CZrO2 + CZnO ≦ 6,0 (III)
0,52 ≦ [CK2O/(CK2O + CNa2O)]-0,43 CLi2O ≦ 0,58 (IV)
wobei CBaO, CSrO, CZrO2, CZnO, CK2O, CNa2O und CLi2O die Gehalte in Gew.-% jeweils von BaO, SrO, ZrO2, ZnO, K2O, Na2O und Li2O darstellen.
4. Kathodenstrahlröhre mit einem Glasschirm (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3.
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| KR19980053330 | 1998-12-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SAMSUNG CORNING PRECISION GLASS CO., LTD., GUM, KR |
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| 8131 | Rejection |