DE19958945A1 - Elektrisches Schaltgerät mit mehreren Gehäuseteilen - Google Patents
Elektrisches Schaltgerät mit mehreren GehäuseteilenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltgerät mit mehreren Gehäuseteilen mit bestimmten Funktionsaufteilungen, in denen die Schaltelemente angeordnet sind, bei welchem das Gehäuse des Schaltgerätes wenigstens durch eine Unterschale (2) und eine Oberschale (3) gebildet ist, die durch eine waagerechte Teilungsfuge (5; 6) voneinander getrennt sind. Zusätzlich können eine oder mehrere Zwischenschalen (4) vorgesehen sein, die ebenfalls durch waagerechte Teilungsfugen (5; 6) von der Unterschale (2), der Oberschale (3) und untereinander getrennt sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltgerät mit meh
reren Gehäuseteilen mit bestimmten Funktionsaufteilungen, in
denen die Schaltelemente angeordnet sind.
Herkömmliche Niederspannungs-Leistungsschalter weisen in der
Regel eine in der Gebrauchslage vertikal verlaufende Tei
lungsfuge zwischen der Gehäusevorderwand und der Gehäuserück
wand auf. Diese beiden Gehäuseteile werden in herkömmlicher
Bauweise durch die sich hindurcherstreckenden Zuganker gegen
seitig zueinander ausgerichtet. Zwischen der Vorderwand und
der Rückwand befinden sich die Schaltkammern des Leistungs
schalters. Es ist folglich erforderlich, zum Zweck der War
tung oder der Reparatur der Schaltkontaktsysteme bei her
kömmlichen Leistungsschaltern die Rückwand abzunehmen, um den
Zugang zu den entsprechenden Baugruppen zu erhalten. Nach der
Durchführung der entsprechenden Arbeiten sind die Vorderwand
und die Rückwand wieder zusammenzufügen. In herkömmlicher
Bauweise erfolgt dabei die gegenseitige Ausrichtung der
Gehäuseteile mittels der Zuganker durch eine Einengung der
Durchgangslöcher. Bei dieser Ausführung ergeben sich bei der
Herstellung der Gehäuseteile und der für ihre Herstellung
erforderlichen Preßwerkzeuge erhebliche Schwierigkeiten.
Einerseits sind enge Toleranzen bei der Fertigung er
forderlich, andererseits können bei der Montage Probleme
durch Klemmen der Schrauben auftreten, da die genannten
Durchgangslöcher durch verhältnismäßig hohe und dadurch la
bile Stifte im Preßwerkzeug gebildet werden. Diese Stifte
können durch die Preßkraft und die Verdrängung von Formmasse
elastisch verformt werden, wodurch die Durchgangsbohrungen
für die Zuganker außer Flucht geraten können.
Ein Niederspannungs-Leistungsschalter der hier betrachteten
herkömmlichen Bauart ist beispielsweise in der US-PS 4,764,650
gezeigt. Dieser Niederspannungs-Leistungsschalter
ist mit einer vertikalen Fuge zwischen der Vorderwand und der
Rückwand mit bestimmten Funktionsaufteilungen versehen und
zeigt die zwischen den in beiden Gehäuseteilen angeordneten
Schalterelemente, was die Notwendigkeit einer einwandfreien
paßgerechten gegenseitigen Ausrichtung der Gehäuseteile er
kennbar werden läßt, um die einwandfreie Funktion des Schal
ters zu gewährleisten.
In der US-PS 4,899,253 ist ein Niederspannungs-Leistungs
schalter gezeigt, bei dem ein zusätzliches Element zur Ver
stärkung der Verbindung zwischen den Gehäuseteilen eingesetzt
wird. Dieses schwalbenschwanzförmige Element ist zwischen den
Gehäuseteilen angeordnet und erstreckt sich entlang der Sei
tenwände der Gehäuseteile innerhalb eines Kanals, der durch
beide Gehäuseteile gebildet wird, um das Element aufzunehmen.
Dieses Element dient zur Erhöhung der Festigkeit der Verbin
dung der Gehäuseteile im Hinblick auf die Kraftübertragung,
trägt aber höchstens in einer Ebene, nämlich der horizonta
len, zur gegenseitigen Ausrichtung der Gehäuseteile bei. Auch
weist es einen verhältnismäßig hohen Materialaufwand und ei
nen zusätzlichen Montageaufwand auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diesen
erheblichen Aufwand zu verringern. Diese Aufgabe wird erfin
dungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gehäuse des Schaltgerätes
wenigstens durch eine Unterschale und eine Oberschale gebil
det ist, die durch eine waagerechte Teilungsfuge voneinander
getrennt sind. Zusätzlich können bei Bedarf noch eine oder
mehrere Zwischenschalen vorgesehen werden, die ebenfalls
durch waagerechte Teilungsfugen von der Unterschale, der
Oberschale und untereinander getrennt sind.
Zur einwandfreien paßgerechten Ausrichtung (Zentrierung) der
einzelnen Gehäuseschalen können die Oberschale, die Unter
schale und die Zwischenschalen an den Teilungsfugen verzahnt
sein und/oder mit formschlüssigen Ausrichtanordnungen an den
zusammenzufügenden Gehäuseschalen versehen sein, derart, daß
beim Zusammenbau der Schalterteile die gegenseitige Ausrich
tung zwangsläufig durch diese formschlüssigen Ausrichtanord
nungen herbeigeführt wird.
Vorteilhaft sind die formschlüssigen Ausrichtanordnungen an
den Gehäuseschalen angeformt. Die formschlüssigen Aus
richtanordnungen sind, zweckmäßig an den Außenwänden der Ge
häuseschalen angeordnet.
Es können aber auch an anderen geeigneten Stellen der Gehäu
seschalen formschlüssige Ausrichtanordnungen vorgesehen sein,
beispielsweise an den Phasentrennwänden. Das ist
insbesondere bei großen Schaltgeräten, wie Leistungsschaltern
mit Einzelpolöffnung erforderlich, die für jeden Pol einen
Koppelbolzen aufweisen, um diese axial zu sichern.
Diese formschlüssigen Ausrichtanordnungen können vorteilhaft
als angeformte Fahnen an einer der beiden zusammenzufügenden
Gehäuseschalen ausgebildet sein und als Ausnehmungen zur Auf
nahme der genannten Fahnen in der anderen der zusammenzufü
genden Gehäuseschalen.
Die angeformten Fahnen an der einen Gehäuseschale und die
Aussparungen in der anderen Gehäuseschale sind dabei zweckmä
ßig so ausgebildet, daß nach dem Beginn des Eingreifens der
Fahnen in die Aussparungen, wenn die Gehäuseschalen also be
reits gegenseitig ausgerichtet, aber noch nicht vollständig
zusammengefügt sind, noch durchgehende Fenster vorhanden
sind.
Vorteilhaft sind die Positionen und die Größen der form
schlüssigen Ausrichtanordnungen so gewählt, daß vor dem end
gültigen Zusammenfügen der Gehäuseschalen, in einer Position,
in welcher die Schalterelemente, die bereits an diesen Gehäu
seschalen montiert sind, auch schon aufeinander ausgerichtet
sind, noch Schalterteile, insbesondere Verbindungsteile mon
tiert werden können.
Zweckmäßig ist, beispielsweise bei Niederspannungs-Leistungs
schaltern, wenigstens eine angeformte Ausrichtanordnung so
positioniert und größenmäßig ausgebildet, daß im oben be
schriebenen Zustand Wellen oder andere Verbindungsteile, bei
spielsweise ein oder mehrere Koppelbolzen zwischen dem Kon
takt und dem Antrieb, eingesetzt werden können, die nach dem
vollständigen Zusammenfügen der Gehäuseschalen durch die Fah
nen der formschlüssigen Ausrichtanordnungen seitlich fixiert
sind. Dadurch ist eine axiale Sicherung des entsprechenden
Teils, beispielsweise eines Koppelbolzens, ohne weitere Si
cherungselemente gewährleistet, da wie oben erwähnt auch in
den Phasentrennwänden Ausrichtanordnungen vorgesehen sein
können, sofern das erforderlich ist.
Die Lichtbogenlöschkammer, gegebenenfalls der Schaltgasdämp
fer und der Lichtbogenlöschkammer-Deckel sind vorteilhaft in
die Oberschale integriert. Es sind folglich hierfür keine
speziellen Teile erforderlich. Der Schaltgasausstoß erfolgt
durch die Oberschale.
Zweckmäßig ist auch die Montageplatte für die Hilfsauslöser
in eine Gehäuseschale integriert. Dadurch ist es möglich, die
Kabelführung von den Sensoren zum Überstromauslöser inner
halb einer Gehäuseschale vorzusehen und nicht über eine Ge
häusetrennung verlaufen zu lassen. Das bedeutet, daß eine Be
schädigungsgefahr der Verbindungsleitungen, die beim Abnehmen
beispielsweise der Rückwand eines Niederspannungs-Leistungs
schalters zu Wartungs- oder Reparaturzwecken, besteht, ver
mieden wird.
Die Lagerschalen für die Schaltwelle sind, vorteilhaft in ei
ner der waagerechten Teilungsfugen, in die Gehäusewand inte
griert. Dadurch können zusätzliche Bauteile für die Lagerung
der Schaltwelle eingespart werden.
Die Anschlußschienen des Schaltgerätes sind vorteilhaft durch
Austrittsöffnungen in den Teilungsfugen herausgeführt. Durch
diese Anordnung wird beim Zusammenfügen der Gehäuseschalen
mittels der Seitenwände der Austrittsöffnungen bei eingeleg
ten Anschlußschienen eine zusätzliche Ausrichtwirkung auf die
Gehäuseschalen realisiert.
Die Erfindung soll nachfolgend zum besseren Verständnis an
hand eines bevorzugten, den Schutzumfang der Erfindung nicht
einschränkenden Beispiels, unter Bezugnahme auf die zugehö
rige Zeichnung, näher erläutert werden.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht der
Vorderseite eines erfindungsgemäßen elektrischen Schaltgerä
tes, zum Beispiel eines Niederspannungs-Leistungsschalters,
von vorn rechts.
Die Fig. 2 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht der
Rückseite des elektrischen Schaltgerätes gemäß der Fig. 1, von
hinten links.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht der
Vorderseite eines erfindungsgemäßen elektrischen Schaltgerä
tes. Für das Ausführungsbeispiel wird eine Anwendung der Er
findung für das Gehäuse eines Niederspannungs-Leistungsschal
ters 1 gewählt. Das Gehäuse besteht aus einer Unterschale 2,
einer Oberschale 3 und einer Zwischenschale 4, die durch
waagerechte Teilungsfugen 5; 6 voneinander getrennt sind.
An der Vorderseite des Niederspannungs-Leistungsschalters 1
sind die Befestigungslöcher 7 für den nicht dargestellten
Schalterantrieb und die Durchtrittsöffnung 8 für das eben
falls nicht dargestellte Schaltgestänge vorgesehen.
Zur einwandfreien paßgerechten Ausrichtung (Zentrierung) der
einzelnen Gehäuseschalen sind die Unterschale 2, die Ober
schale 3 und die Zwischenschale 4 an den Teilungsfugen 5; 6
mit Ausrichtanordnungen 9 versehen, derart, daß beim Zusam
menbau der Schalterteile die gegenseitige Ausrichtung zwangs
läufig durch diese formschlüssigen Ausrichtanordnungen 9 her
beigeführt wird.
Diese formschlüssigen Ausrichtanordnungen 9 sind in der Tei
lungsfuge 5 an der Oberschale 3 als angeformte Fahnen 10 an
den beiden Seiten (eine Seite nicht sichtbar) ausgebildet und
als Ausnehmungen 11 zur Aufnahme der genannten Fahnen 10 in
der Zwischenschale 4. In der Teilungsfuge 6 sind an der Zwi
schenschale 4 angeformte Fahnen 13 (eine Seite nicht sicht
bar) und an der Unterschale 2 Ausnehmungen 14 zur Aufnahme
der angeformten Fahnen 13 vorgesehen.
Die Ausblasöffnungen 12 der in der Oberschale 3 integriert
angeordneten Lichtbogenlöschkammer treten oben aus der Ober
schale 3 aus.
In der Teilungsfuge 5 zwischen der Oberschale 3 und der Zwi
schenschale 4 sind die Lagerschalen 15 für die Schaltwelle in
die Gehäusewände integriert. Dadurch können zusätzliche Bau
teile für die Lagerung der Schaltwelle eingespart werden.
Die Fig. 2 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht der
Rückseite des Niederspannungs-Leistungsschalters 1 gemäß der
Fig. 1, von hinten links. Hier sind die bereits erläuterten
Schalterteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie in
der Fig. 1. Ergänzend werden die aus den Teilungsfugen 5; 6
austretenden oberen und unteren Anschlußschienen 16; 17 ge
zeigt, deren Austrittsöffnungen 18; 19 durch ihre Anordnung in
den Teilungsfugen zusammen mit den Anschlußschienen eine zu
sätzliche Ausrichtwirkung auf die Gehäuseschalen 2; 3; 4 aus
üben.
Die erfindungsgemäße Lösung weist folgende Vorteile auf:
- - Verbesserung der Gehäusefestigkeit in der Richtung der Kraftbeanspruchung durch Krafteinwirkung aus Kontaktkraftfe dern und Kurzschlußbeanspruchung. Die bisher übliche Kraft aufnahme durch Zuganker zum Zusammenhalten der Vorderwand und der Rückwand entfällt. Die Kräfte treten bei dieser Ausfüh rung in ein und demselben Teil auf und werden von diesem auf genommen, ohne daß irgendeine Fuge durch Kräfte aufnehmende Elemente, wie Zuganker überbrückt werden muß. Das heißt, die vorher vorhandenen auf die Gehäuseteile, wie Vorder- und Rückwand des Niederspannungs-Leistungsschalters wirkenden auseinanderstrebenden Kräfte werden von der Gehäuseschale nun in sich aufgefangen.
- - Durch die Positionierung der Schaltwelle in der Teilungs fuge zwischen zwei übereinander angeordneten Gehäuseschalen und die Integrierung der Lagerschalen in dieselben, sind keine gesonderten Lagerelemente mehr erforderlich.
- - Minimierung der Montagezeit bei der Fertigung. Bei der Mon tage des Schalters sind die unteren Anschlußschienen mit den bewegbaren Kontakten von unten in die Unterschale einsteck bar. Durch die Zugänglichkeit der Koppelstelle von oben ist eine einfache Kopplung mit der freiliegenden Schaltwelle mög lich. Das heißt, es ist ein einfacher unkomplizierter Zugang zu Teilen, die einem Verschleiß unterliegen gegeben. Die Mon tage der oberen Anschlußschiene erfolgt in der Oberschale.
- - Minimierung der Toleranzen bei Hilfskontakten für die Steuerung und Meldung. Relevante, zusammengehörende und zu sammenwirkender Teile sind in einem Schalterteil gemeinsam angeordnet und es treten keine Toleranzen durch den Zusammen bau der Schalterteile auf.
- - Auf Grund der in die Oberschale eingefügten Lichtbogenkam mern ist eine leichte Revision der Schaltkontakte durch ein faches Abheben der Oberschale möglich, weil diese nach dem Abheben der Oberschale gut sichtbar sind und offen liegen.
- - Durch den integrierten Lichtbogen-Kammerdeckel wird der Aufwand an Verbindungstechnik verringert. Es sind keine Spalte vorhanden, die durch aufwendige Labyrinthe gesichert werden müssen. Der Ausblasdeckel ist Bestandteil der Ober schale und es sind keine Fugen vorhanden, die abgedichtet werden müssen.
- - Für die Kabel von den Sensoren zu den Überstromauslösern und Anzeigeinstrumenten können schon bei der Fertigung der Gehäuseteile Kanäle vorgesehen werden. Die Kabel können nicht beschädigt werden. Es sind keine Maßnahmen, wie mit Scharnier angelenkte Rückwand, nötig, um eine Beschädigung (abreißen) der empfindlichen Stromleitungen zwischen den Stromwandlern und den vorn liegenden Überstromauslösern zu vermeiden.
- - Es ist eine problemlose Zerlegung des Leistungsschalters zu Reparatur- und Wartungsarbeiten möglich.
Claims (17)
1. Elektrisches Schaltgerät mit mehreren Gehäuseteilen mit
bestimmten Funktionsaufteilungen, in denen die Schaltelemente
angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse des Schaltgerätes wenigstens durch eine Un
terschale (2) und eine Oberschale (3) gebildet ist, die durch
eine waagerechte Teilungsfuge (5; 6) voneinander getrennt
sind.
2. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere Zwischenschalen (4) vorgesehen sind,
die durch waagerechte Teilungsfugen (5; 6) von der Unterschale
(2), der Oberschale (3) und untereinander getrennt sind.
3. Elektrisches Schaltgerät nach Ansprüch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberschale (3), die Unterschale (2) und die Zwischen
schalen (4) an den Teilungsfugen (5; 6) verzahnt sind.
4. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur gegenseitigen Ausrichtung (Zentrierung) der Gehäuse
schalen (2 bis 4) formschlüssige Ausrichtanordnungen (9) an
den zusammenzufügenden Gehäuseschalen (2 bis 4)
vorgesehen sind, durch welche beim Zusammenbau des Nieder
spannungs-Leistungsschalters (1) die gegenseitige Ausrichtung
der Schalterteile zwangsläufig gewährleistet ist.
5. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssigen Ausrichtanordnungen (9) an den Gehäu
seschalen (2 bis 4) angeformt sind.
6. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssigen Ausrichtanordnungen (9) an den Außen
wänden der Gehäuseschalen (2 bis 4) angeordnet sind.
7. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssigen Ausrichtanordnungen (9) zusätzlich an
den Phasentrennwänden (12) und anderen geeigneten Positionen
der Gehäuseschalen (2 bis 4) vorgesehen sind.
8. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssigen Ausrichtanordnungen (9) an einer der
beiden zusammenzufügenden Gehäuseschalen (2 bis 4) als ange
formte Fahnen (10; 13)ausgebildet sind und in der anderen zu
sammenzufügenden Gehäuseschale (2 bis 4) als Ausnehmungen
(21; 14) zur Aufnahme der genannten Fahnen (10; 13).
9. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die angeformten Fahnen (10; 13) an der einen Gehäuseschale
(2 bis 4) und die Ausnehmungen (11; 14) in der anderen Gehäu
seschale (2 bis 4) so ausgebildet sind, daß nach dem Beginn
des Eingreifens der Fahnen (10; 13) in die Ausnehmungen
(11; 14) durchgehende Fenster vorhanden sind.
10. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionen und die Größen der formschlüssigen Aus
richtanordnungen (9) so gewählt sind, daß vor dem endgültigen
Zusammenfügen der Gehäuseschalen (2 bis 4), aber nach dem In
eingriffbringen der formschlüssigen Ausrichtanordnungen (9)
noch Schalterteile durch die durchgehenden Fenster (15) mon
tierbar sind.
11. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine angeformte Ausrichtvorrichtung (9) so po
sitioniert und größenmäßig ausgebildet ist, daß durch das
durchgehende Fenster die Koppelbolzen zwischen dem Kontakt
und dem Antrieb, einsetzbar oder entnehmbar sind.
12. Niederspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppelbolzen nach dem vollständigen Zusammenfügen der
Gehäuseschalen durch die Fahnen (10; 13) der formschlüssigen
Ausrichtanordnungen (9) seitlich fixiert sind.
13. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtbogenlöschkammer, der Schaltgasdämpfer und der
Lichtbogenlöschkammer-Deckel in die Oberschale (3) integriert
sind.
14. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte für die Hilfsauslöser in einer Gehäuse
schale (2 bis 4) integriert ist.
15. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kabelführung von den Sensoren zum Überstromauslöser
innerhalb einer Gehäuseschale (2 bis 4) vorgesehen ist.
16. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerschalen (15) für die Schaltwelle in den Gehäu
sewänden der Gehäuseschalen (2 bis 4) integriert sind.
17. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußschienen (16; 17) des Schaltgerätes durch Aus
trittsöffnungen (18; 19) in den Teilungsfugen (5; 6) herausge
führt sind.
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