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DE19957969C1 - Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh

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DE19957969C1
DE19957969C1 DE19957969A DE19957969A DE19957969C1 DE 19957969 C1 DE19957969 C1 DE 19957969C1 DE 19957969 A DE19957969 A DE 19957969A DE 19957969 A DE19957969 A DE 19957969A DE 19957969 C1 DE19957969 C1 DE 19957969C1
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DE
Germany
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teat
cleaning
distribution head
cleaning liquid
pump
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DE19957969A
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Hans-Joachim Laue
Hans-Joachim Holm
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K9/00Sucking apparatus for young stock ; Devices for mixing solid food with liquids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/032Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
    • B08B9/0321Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing using pressurised, pulsating or purging fluid
    • B08B9/0326Using pulsations

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Tränken von Jungvieh, insbesondere von Kälbern, mit einem Saugnuckel. Nachteilig an der Verwendung solcher Vorrichtungen bei der Aufzucht von Jungtieren ist, daß auf dem Saugnuckel sich Krankheitserreger und Keime sammeln, die zur Übertragung von Krankheiten führen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Verteilkopf zum Verteilen von Reinigungsflüssigkeit auf dem Saugnuckel vorgesehen ist, wobei der Verteilkopf eine Ausnehmung zur mindestens teilweisen Aufnahme des Saugnuckels während eines Reinigungsvorgangs aufweist. Mit Hilfe des Verteilkopfes kann ein auf den Saugnuckel aufgebrachtes Reinigungsmittel besonders vorteilhaft und gleichmäßig verteilt werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh, insbe­ sondere von Kälbern, mit einem Saugnuckel, der über eine Versorgungsleitung mit einem Anmischbehälter für Flüssigfutter verbunden ist.
Aus der DE 196 04 199 C1 ist eine Vorrichtung zum automatischen Füttern von Kälbern bekannt. Die Vorrichtung weist einen Futterstand auf, an dem über einen Saugnuckel Flüssigfutter für die Aufzucht von Kälbern bereitgestellt wird. Bei dieser Vorrichtung wird in den Mischbehälter Warmwasser eingetragen. Mit Hilfe eines Mischrotors wird die Flüssigkeit in dem Mischbehälter gerührt und anschließend durch Betätigung eines Ventils über eine Abgabeöffnung abgelassen. Auf diese Weise wird eine Anlagerung von Flüssignahrung in dem Anmischbehälter vermieden.
Solche Kälbertränken haben sich in der Praxis bewährt, jedoch spielen gesundheit­ liche Probleme bei großen Kälbergruppen von ungefähr 30 Tieren eine erhebliche Rolle. Teilweise werden Krankheiten von einem Tier auf das andere durch die gemeinsame Benutzung eines Saugnuckels übertragen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh, insbesondere von Kälbern, bereitzustellen, die mit einfachen Mit­ teln eine Benutzung durch eine größere Tiergruppe ermöglicht, ohne daß eine große Gefahr einer Ansteckung besteht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1, 22 und 26 gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen Verteilkopf zum Verteilen von Reini­ gungsflüssigkeit auf dem Saugnuckel auf. Fließt über den Saugnuckel eine Reini­ gungsflüssigkeit, so stellt der Verteilkopf sicher, daß diese sich gleichmäßig auf dem Saugnuckel verteilt. Der Verteilkopf weist eine Ausnehmung auf, um den zu reinigen­ den Saugnuckel während des Reinigungsvorgangs mindestens teilweise aufzunehmen. Die Ausnehmung dient dazu, Reinigungsflüssigkeit gleichmäßig auf der Außenseite des Saugnuckels zu verteilen. Hierbei sind Saugnuckel und/oder Verteilkopf beweg­ lich gelagert. Eine Bewegung für den Reinigungsvorgang des Saugnuckels erfolgt über eine Antriebsvorrichtung, deren Betätigung durch eine Steuereinrichtung ausge­ löst wird. Die Verwendung des Verteilkopfs bringt den Vorteil mit sich, daß mit ein­ fachen Mitteln ein Saugnuckel nach einem Besuch durch ein Kalb gereinigt und/oder desinfiziert wird. Nachfolgend wird der Begriff der Reinigung so verwendet, daß stets eine Desinfektion des Saugnuckels mit umfaßt ist.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung besitzt die Ausnehmung des Verteil­ kopfes die Form einer Haube. Der Saugnuckel wird zur Reinigung in die hauben­ förmige Ausnehmung des Verteilkopfes aufgenommen.
In einer vorteilhaften Weiterführung tritt die Reinigungsflüssigkeit während des Rei­ nigungsvorgangs aus dem Saugnuckel aus. Hierbei wird die Reinigungsflüssigkeit wie auch das Flüssigfutter zu dem Saugnuckel gepumpt, wo es an der Nuckelaustritts­ öffnung austritt und durch den Verteilkopf auf der Oberfläche des Saugnuckels ver­ teilt wird.
In einer besonders bevorzugten Weiterführung der erfindungsgemäßen Tränkvorrich­ tung ist eine Pumpe vorgesehen, die über eine Abzweigungsleitung mit der Versor­ gungsleitung verbunden ist. Die Versorgungsleitung verbindet den Anmischbehälter mit dem Saugnuckel. Vorzugsweise in der Nähe des Saugnuckels mündet die Abzweigungsleitung in die Versorgungsleitung. Zwischen Abzweigungsleitung und Anmischbehälter ist ein den Rückfluß zu dem Anmischbehälter sperrendes Ventil angeordnet. Mithin kann eine durch die Pumpe über die Abzweigungsleitung in die Versorgungsleitung gepumpte Flüssigkeit nicht zu dem Anmischbehälter zurück­ strömen, sondern muß durch den Saugnuckel austreten. Weiterhin ist die Pumpe mit einem Speicher für Reinigungsflüssigkeit verbunden, um über die Abzweigungs­ leitung Reinigungsflüssigkeit durch den Saugnuckel in die Ausnehmung des Verteil­ kopfes zu pumpen. Ein besonderer Vorteil an diesem Reinigungsvorgang besteht darin, daß auf einfache Art und Weise sich so Reinigungsflüssigkeit durch die vor­ handene Versorgungsleitung für den Saugnuckel pumpen läßt. Mit der Anordnung des Saugnuckels in der haubenförmigen Ausnehmung des Verteilkopfes wird die aus dem Saugnuckel austretende Reinigungsflüssigkeit gleichmäßig auf dessen Oberfläche verteilt.
In einer vorteilhaften Weiterführung der Erfindung ist zwischen der Abzweigung und dem Saugnuckel ein steuerbares Ventil derart angeordnet, daß in seinem geschlosse­ nen Zustand eine Verbindung von Anmischbehälter zur Pumpe und in seinem geöff­ neten Zustand eine Verbindung von Pumpe zu Saugnuckel besteht. Im geschlossenen Zustand ist die Verbindung zu dem Saugnuckel gesperrt, so daß eine direkte Verbin­ dung von Anmischbehälter zu Pumpe besteht. Im geöffneten Zustand bestehen eine Verbindung zwischen Pumpe und Saugnuckel und eine Verbindung von Anmisch­ behälter zu Saugnuckel, wobei letztere nur in der genannten Richtung durchlässig ist. Die Verwendung des steuerbaren Ventils ermöglicht es, ausgewählt die beschriebenen Verbindungen zu öffnen und so die Abgabe von Flüssigfutter oder von Reinigungs­ flüssigkeit durch den Saugnuckel zu steuern.
In einer zweckmäßigen Weiterführung der Erfindung bildet die Abzweigungsleitung den Speicher, um aus der Versorgungsleitung gepumpte Reinigungsflüssigkeit in die­ sem für ein späteres Pumpen durch den Saugnuckel zu sammeln. Bei diesem Reini­ gungsvorgang wird in einem ersten Schritt das steuerbare Ventil zum Saugnuckel geschlossen und Reinigungsflüssigkeit beispielsweise über die Versorgungsleitung aus dem Anmischbehälter in den Speicher für die Reinigungsflüssigkeit gepumpt. Ist eine ausreichende Menge von Reinigungsflüssigkeit in den Behälter gepumpt, so wird die Pumprichtung der Pumpe umgedreht und das steuerbare Ventil geöffnet. Nun wird die Reinigungsflüssigkeit aus dem Speicher über die Abzweigungsleitung gegen das Rückschlagventil in den Saugnuckel gepumpt, um dort auszutreten und mit Hilfe des Verteilkopfes den Saugnuckel von außen zu reinigen. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden. Vorteilhaft an diesem Reinigungsvorgang ist, daß gleichzeitig eine Reinigung der Versorgungsleitung erfolgt.
In einer besonders bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Saugnuckel auf einer schwenkbar gelagerten Halteplatte angeordnet, die in geschwenkter Position den Saugnuckel in eine Reinigungsposition verstellt. Bei dieser Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird für den Reinigungsvorgang sowohl der Verteilkopf als auch der Saugnuckel verstellt.
Bevorzugt ist der Saugnuckel in seiner Reinigungsposition um ungefähr 90° aus seiner Saugposition in eine vertikale, mit der Saugnuckelaustrittsöffnung nach oben wei­ sende Position geschwenkt. Eine solche aufgerichtete Position des Saugnuckels besitzt den Vorteil, daß aus dem Saugnuckel austretende Reinigungsflüssigkeit unter Einwir­ kung der Schwerkraft nach unten läuft. Hierbei wird sie durch die Innenwandung der vorzugsweise haubenförmigen Ausnehmung des Verteilkopfes gleichmäßig auf der Oberfläche des Saugnuckels verteilt.
Vorteilhafterweise werden Saugnuckel und Verteilkopf über eine gemeinsame Ver­ stelleinrichtung in die Reinigungsposition gestellt, wobei der Saugnuckel aufgestellt und der Verteilkopf auf diesen abgesenkt wird. Der Saugnuckel besitzt in seiner Saugposition eine im wesentlichen horizontale Ausrichtung. Zum Reinigen wird er in eine senkrechte Position gestellt, wobei der Verteilkopf mit seiner Ausnehmung auf den Saugnuckel abgesenkt wird. An dieser Anordnung ist besonders vorteilhaft, daß ein Verspritzen der aus dem Saugnuckel austretenden Reinigungsflüssigkeit vermie­ den und zugleich ein Ablaufen, verbunden mit einer gleichmäßigen Verteilung der Reinigungsflüssigkeit durch den Verteilkopf, gewährleistet wird.
Zweckmäßigerweise besitzt die Halteplatte für den Nuckel Abflußlöcher für die aus­ getretene Reinigungsflüssigkeit. Die Reinigungsflüssigkeit kann beispielsweise direkt entsorgt werden oder für eine spätere Entsorgung gesammelt werden.
In einer zweckmäßigen Weiterführung der Erfindung weist die Verstelleinrichtung ein Drehgestänge zum Verschwenken der Halteplatte und eine damit gekoppelte Absenkeinrichtung zum Absenken des Verteilkopfes in die Reinigungsposition auf. Zweckmäßig an der Verstelleinrichtung ist, daß das Drehgestänge sich mit einfachsten Mitteln realisieren läßt. Auch die Absenkvorrichtung kann beispielsweise aus ein­ fachen Stangen bestehen, so daß durch eine Verstelleinrichtung mit einfachen Hilfs­ mitteln ein Aufrichten des Saugnuckels und ein Absenken des Verteilkopfes erzielt werden kann.
Eine zweckmäßige Fortführung der Verstelleinrichtung besitzt ein motorbetätigtes erstes Verstellelement, daß durch eine Drehung ein zweites Verstellelement betätigt, an dem das Drehgestänge und die Absenkeinrichtung zum Verstellen von Halteplatte und Verteilkopf angelenkt sind. Ein solcher Aufbau ist leicht herstellbar und kann in bestehende Tränkstände mit geringem Aufwand nachgerüstet werden.
Zweckmäßigerweise steuert die Steuereinrichtung auf vorbestimmte Tiere ansprechend die Verstelleinrichtung, um den Saugnuckel aus der Reinigungsposition zum Tränken des Tieres zu schwenken. Bei dieser Ausgestaltung der erfindungs­ gemäßen Vorrichtung kann der Saugnuckel als Ausgangsposition sich in seiner Reini­ gungsposition befinden. Für einen wirkungsvollen Einsatz der automatischen Tränke können die einzelnen Tiere gekennzeichnet und eine mit der Steuerung verbundene Tiererkennungsvorrichtung vorgesehen sein. Eine so ausgebaute Tränke gibt die Möglichkeit, für jedes Tier individuell einen Futterplan mit geeigneten Rationen zusammenzustellen. Im Stand der Technik ist bekannt, den Saugnuckel zu verbergen, damit er nicht durch das Tier blockiert wird.
Bei einer ebenfalls sehr vorteilhaften Weiterführung der erfindungsgemäßen Vorrich­ tung sind der Saugnuckel feststehend und der Verteilkopf beweglich gelagert. Hierbei ist eine Pumpe zum Pumpen der Reinigungsflüssigkeit in den Verteilkopf vorgesehen. Ferner sind in dem Verteilkopf Düsen zum Sprühen der Reinigungsflüssigkeit auf dem Saugnuckel angeordnet. Im Unterschied zu den vorbeschriebenen Ausführungs­ formen erfolgt bei dieser Ausführungsform die Reinigung, indem Reinigungsflüssig­ keit von dem Verteilkopf auf den Saugnuckel gesprüht wird.
In einer zweckmäßigen Weiterführung besitzt der Verteilkopf ein nadelförmiges Element, das zur Reinigung des Saugnuckels in die Nuckelaustrittsöffnung eingeführt wird. Mit Hilfe der Nadel erfolgt eine Reinigung des Saugnuckels von innen in dem Leitungsabschnitt, der vor der Nuckelaustrittsöffnung liegt. Vorzugsweise besitzt die Nadel mindestens eine mit der Leitung für die Reinigungsflüssigkeit verbundene Austrittsöffnung, um Reinigungsflüssigkeit in die Nuckelaustrittsöffnung einzu­ bringen. Die so eingebrachte Reinigungsflüssigkeit reinigt die Leitung des Saug­ nuckels in seinem Endabschnitt vor der Nuckelaustrittsöffnung.
In einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Verteilkopf ein Verbindungselement zur Verbindung mit dem Saugnuckel auf, wobei das Verbindungselement mit einer Zuleitung auf Seiten des Verteilkopfs und mit einer Leitung auf Seiten des Saug­ nuckels verbunden ist, um Reinigungsflüssigkeit von dem Verteilkopf über das Ver­ bindungselement in den Saugnuckel zu pumpen. Ein solches Verbindungselement gewährt die Möglichkeit, in den Verteilkopf gepumpte Reinigungsflüssigkeit ganz oder teilweise über das Verbindungselement in den Saugnuckel zu pumpen, von wo es über den Saugnuckel austreten kann. Das Verbindungselement kann auf der Seite des Saugnuckels durch ein Ventil verschlossen sein, um ein Austreten von Futter während des herkömmlichen Betriebs zu verhindern.
In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Steuereinrichtung vorgesehen, die nach jedem Besuch durch ein Tier eine Reinigung des Saugnuckels auslöst. Die Reinigung des Saugnuckels nach jedem Besuch durch ein Tier stellt sicher, daß Krankheitserreger nicht durch die gemeinsame Benutzung des Saugnuckels übertragen werden. So wird das Risiko einer Erkrankung innerhalb einer Gruppe von Tieren deutlich reduziert.
Vorteilhafterweise kann die Steuereinrichtung auch auf tierspezifische Parameter ansprechend eine Reinigung des Saugnuckels veranlassen. Solche tierspezifischen Parameter können beispielsweise die Temperatur eines Tieres, sein Gewicht, sein Alter und ähnliche Parameter sein.
Ebenfalls kann die Steuereinrichtung eine Heißwasserzufuhr zu dem Anmischbehälter auslösen, um für ein Aufwärmen des Saugnuckels Heißwasser über die Versorgungs­ leitung in den Saugnuckel zu pumpen. So wird der Saugnuckel von außen vorge­ wärmt. Hierbei kann der Pumpvorgang ähnlich wie der Reinigungsvorgang erfolgen, wobei statt der Reinigungsflüssigkeit Heißwasser auf der Oberfläche des Saugnuckels verteilt wird.
Eine weitere Vorrichtung, welche die erfindungsgemäße Aufgabe löst, besitzt die Merkmale aus Anspruch 22.
Erfindungsgemäß besitzt die Vorrichtung mindestens einen feststehenden Verteilkopf zum Verteilen von Reinigungsflüssigkeit auf dem Saugnuckel. Der Verteilkopf kann hierbei beispielsweise aus mehreren Elementen bestehen, die beabstandet von dem Saugnuckel angeordnet sind, um Reinigungsflüssigkeit auf diesen zu spritzen. Erfin­ dungsgemäß ist der Verteilkopf über eine Abzweigungsleitung mit der Versorgungs­ leitung für den Saugnuckel verbunden. Dieses bedeutet, daß Reinigungsflüssigkeit aus der Versorgungsleitung über die Abzweigungsleitung zu dem Verteilkopf gelangt. Zusätzlich ist bei der erfindungsgemäßen Lösung eine Pumpe in der Versorgungs­ leitung angeordnet, die die Reinigungsflüssigkeit über die Versorgungsleitung und die Abzweigungsleitung zu dem Verteilkopf pumpt. Im Unterschied zu der ersten erfin­ dungsgemäßen Lösung kann die Pumpe zur Reinigung des Saugnuckels kontinuierlich in eine Richtung von der Versorgungsleitung zu dem Verteilkopf pumpen. An der vorgestellten Ausführungsform sind verschiedene Merkmale vorteilhaft. Zum einen ermöglicht der feststehende Verteilkopf einen einfachen Aufbau der Tränke. Weiter­ hin kann ein Umschalten der Pumprichtung für den Reinigungsbetrieb unterbleiben, wodurch deren Steuerung vereinfacht wird.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Vorrichtung wird die Reinigungsflüssigkeit in dem Anmischbehälter in die Versorgungsleitung eingebracht. Die Pumpe saugt die eingebrachte Reinigungsflüssigkeit über die Versorgungsleitung in die Abzweigungs­ leitung. Hierdurch wird zugleich eine Reinigung der Versorgungsleitung mit Reini­ gungsflüssigkeit erreicht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung sieht vor, daß die Richtung der Pumpe umkehrbar ist und daß zwischen Abzweigungsleitung und Anmischbehälter ein den Rückfluß zu dem Anmischbehälter sperrendes Ventil angeordnet ist. Mit der Verwendung einer in der Pumprichtung umkehrbaren Pumpe und beispielsweise einem Rückschlagventil ist es möglich, weiterhin Flüssigfutter anzusaugen und in der Abzweigungsleitung zu speichern, um es zur Stimulierung des Tieres bei umgekehrter Pumprichtung durch den Nuckel zu pumpen.
Zweckmäßigerweise ist zwischen Saugnuckel und Abzweigung ein steuerbares Ventil vorgesehen. Das steuerbare Ventil dient dazu, während des Reinigungsvorgangs die Versorgungsleitung zu sperren, damit keine Reinigungsflüssigkeit über den Saug­ nuckel austreten kann.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe ebenfalls durch eine Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh, insbesondere von Kälbern, mit einem Saugnuckel und mit einem Tauchbad für Reinigungsflüssigkeit, wobei der Saugnuckel beweglich gelagert und mit einer eine Steuereinrichtung aufweisenden Antriebsvorrichtung der­ art gekoppelt ist, daß die Antriebsvorrichtung den Saugnuckel auf ein Steuersignal der Steuereinrichtung ansprechend in das Tauchbad taucht. Der verstellte Saugnuckel befindet sich in einem Tauchbad mit Reinigungsflüssigkeit, so daß Reste und Rück­ stände an der Außenseite des Saugnuckels abgespült und desinfiziert werden können.
Zwei vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Tränkestand mit beweglichem Saugnuckel und beweglichem Verteilkopf in einer schematischen Ansicht.
Fig. 2 einen Tränkestand mit feststehendem Saugnuckel und feststehendem Verteil­ kopf in einer schematischen Ansicht.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh mit einem Saugnuckel 1. Der Saugnuckel 1 ist in seiner horizontalen Position zum Saugen angeordnet. Der Saugnuckel 1 ist über eine Versorgungsleitung 2 mit einem Anmischbehälter 3 verbunden. Der nur schematisch dargestellte Anmischbehälter 3 dient für ein Anmischen des Flüssigfutters, beispielsweise aus Milchpulver und Was­ ser. Auch kann in den Anmischbehälter 3 die Reinigungsflüssigkeit gegeben werden, so daß diese ebenfalls über die Versorgungsleitung 2 zum Saugnuckel 1 transportiert wird.
Oberhalb - bei der in der Figur gezeigten Orientierung - des Saugnuckels 1 ist ein Verteilkopf 4 angeordnet. Der Verteilkopf 4 besitzt in seinem zentralen Bereich eine haubenförmige Ausnehmung 5 zur Aufnahme des Saugnuckels 1, wie gestrichelt dar­ gestellt. Der Verteilkopf 4 ist über ein Gestänge 6, das mit einer Stange 7 eine Absenkeinrichtung bildet, verbunden.
Von der Versorgungsleitung 2 zweigt in Punkt 8 die Abzweigungsleitung 9 ab. Die Abzweigungsleitung 9 führt zu einer Fluidpumpe 10, die beispielsweise als eine Ver­ dränger- oder Schlauchpumpe ausgebildet sein kann. Von der Pumpe 10 geht ein Schlauch 11 ab, der als Vorratsbehälter für Flüssigkeit dient. Der Schlauch 11 ist an seinem von der Pumpe fortweisenden Ende offen und mit der Umgebungsluft verbun­ den, wobei die Schlauchöffnung nach oben weist.
Zwischen Anmischbehälter 3 und Abzweigung 8 ist ein Rückschlagventil 12 angeord­ net. Das Rückschlagventil 12 ist vorzugsweise nahe zu der Abzweigung 8 angeordnet und verhindert ein Zurückströmen von Flüssigkeit durch die Versorgungsleitung 2 in den Anmischbehälter 3. Zwischen Abzweigung 8 und Saugnuckel 1 ist ein steuerbares Ventil 13 angeordnet. Das Ventil 13 wird durch eine Steuerung (nicht dargestellt) betätigt und verhindert in seinem geschlossenen Zustand ein Durchströmen der Ver­ sorgungsleitung 2.
Der Saugnuckel 1 ist auf einer Halteplatte 14 angeordnet. Die Halteplatte 14 ist in Punkt 15 an die Tränke angelenkt und wird über einen Hebel 16 in die gestrichelte Reinigungsposition gestellt. Der Hebel 16 wird durch eine Stange 17 betätigt, wobei die Bewegung des Hebels 16 im wesentlichen vertikal erfolgt. Die Stange 17 ist gemeinsam mit der Stange 7 der Absenkeinrichtung für den Verteilkopf mit einem Verstellelement 18 verbunden. Das Verstellelement 18 wird in Richtung der Pfeile durch einen Motor in Drehbewegung versetzt, der mit einem kreissektorförmigen Ver­ stellelement 19 verbunden ist. Hierbei können Positionsschalter für ein positions­ abhängiges Einstellen vorgesehen sein. Das Verstellelement 18 weist zwei Anlage­ flächen auf. Je nach Richtung der Betätigung liegt das Verstellelement 19 an der einen oder anderen Anlagefläche an.
Zur Reinigung des Saugnuckels 1 wird Reinigungsflüssigkeit in den Anmischbehälter 3 gegeben. Über die Pumpe 10 wird die Reinigungsflüssigkeit in die Abzweigungs­ leitung 9 und in das Rohr 11 gesaugt, das als Speicher dient. Hierbei ist das Ventil 13 geschlossen, um ein Ansaugen der Reinigungsflüssigkeit durch ein Kalb zu vermeiden bzw. keine Luft in den Saugnuckel anzusaugen. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer oder Anzahl von Umdrehungen der Pumpe 10 wird die Pumpe ausgeschaltet, das Ventil 13 geöffnet und der Saugnuckel 1 über die Verstellelemente 18, 19 gemeinsam mit dem Verteilkopf 4 in die Reinigungsposition gebracht. Diese Schritte können in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden. Befindet sich der Saugnuckel 1 in der Reinigungsposition, so wird die Pumprichtung der Pumpe 10 umgedreht und die in dem Rohr 11 gespeicherte Reinigungsflüssigkeit über die Abzweigleitung 9 und durch das Ventil 13 in den Saugnuckel 1 gepumpt. An der Nuckelaustrittsöffnung 20 tritt die Reinigungsflüssigkeit aus und verteilt sich zwischen dem Saugnuckel 1 und der Innenwandung der haubenförmigen Ausnehmung 5 des Verteilkopfes 4. Hierbei wird ein Verspritzen der Reinigungsflüssigkeit vermieden. Ferner verteilt sich die Reinigungsflüssigkeit unter Einwirkung der Schwerkraft gleichmäßig auf der Ober­ fläche des Saugnuckels 1.
Die gebrauchte Reinigungsflüssigkeit kann in der aufgestellten Halteplatte gesammelt werden und über eine Auslaßöffnung (nicht dargestellt) abgeleitet werden. In der gestrichelten Reinigungsposition ermöglicht der Verteilkopf ein gleichmäßiges Ver­ teilen der Reinigungsflüssigkeit auf dem Saugnuckel. Als Schutz vor einem unge­ wollten Trinken durch das Tier ist die Halteplatte an ihrem freien Ende in dem Abschnitt 21 umgebogen. So wird eine Stimulation der Tiere durch einen frei zugäng­ lichen Saugnuckel vermieden.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tränke. Hierbei sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
In der Abzweigungsleitung 9 ist eine Pumpe 10 vorgesehen. Die Pumpe 10 ist mit dem Anmischbehälter 3 über die Versorgungsleitung 2 und über die Abzweigungs­ leitung 9 verbunden. Das Rückschlagventil 12 ist in der genannten Verbindungsrich­ tung durchlässig. Die Reinigungsflüssigkeit wird über die Abzweigungsleitung 9, die sich hinter der Pumpe 10 fortsetzt, zu den feststehenden Verteilköpfen 22 gepumpt. Vor dort tritt sie über Düsen 23 aus und trifft auf den Saugnuckel 1. Während dieses Vorgangs ist das steuerbare Ventil 13 gesperrt, um ein Saugen von Reinigungsflüssig­ keit an dem Nuckel zu verhindern.

Claims (26)

1. Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh, insbesondere von Kälbern, mit einem Saugnuckel (1), der über eine Versorgungsleitung (2) mit einem Anmisch­ behälter (3) für Flüssigfutter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ver­ teilkopf (4) zum Verteilen von Reinigungsflüssigkeit auf dem Saugnuckel vorge­ sehen ist, wobei der Verteilkopf eine Ausnehmung (5) zur mindestens teilweisen Aufnahme des Saugnuckels während eines Reinigungsvorgangs aufweist, und Saugnuckel und/oder Verteilkopf beweglich gelagert und mit einer eine Steuerein­ richtung aufweisenden Antriebsvorrichtung gekoppelt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung des Verteilkopfes die Form einer Haube aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß während des Reinigungsvorgangs die Reinigungsflüssigkeit aus der Nuckelaustrittsöffnung austritt und der Saugnuckel derart in der Ausnehmung des Verteilkopfes angeord­ net ist, daß die Reinigungsflüssigkeit sich auf der Oberfläche des Saugnuckels verteilt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - eine Pumpe (10) vorgesehen ist, die über eine Abzweigungsleitung (9) mit der Versorgungsleitung (2) verbunden ist,
  • - zwischen Abzweigungsleitung (9) und Anmischbehälter (3) ein den Rückfluß zu dem Anmischbehälter sperrendes Ventil (12) angeordnet ist und
  • - die Pumpe (10) mit einem Speicher (11) verbunden ist, um aus diesem über die Abzweigungsleitung (9) Reinigungsflüssigkeit durch den Saugnuckel (1) zu pumpen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Abzwei­ gung und Saugnuckel ein steuerbares Ventil (13) derart angeordnet ist, daß in sei­ nem geschlossenen Zustand eine Verbindung von Anmischbehälter (3) zur Pumpe (10) und in seinem geöffneten Zustand eine Verbindung von Pumpe (10) zu Saug­ nuckel (1) besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigungs­ leitung (9) den Speicher (11) bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugnuckel (1) auf einer schwenkbar gelagerten Halteplatte (14) angeordnet ist, die in geschwenkter Position den Saugnuckel in eine Reinigungsposition verstellt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugnuckel (1) in seiner Reinigungsposition um ungefähr 90° nach oben aus seiner Saugposition geschwenkt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte Abflußlöcher für die Reinigungsflüssigkeit aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilkopf (4) über eine Verstelleinrichtung auf den Saugnuckel absenkbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilkopf (4) und der Saugnuckel (1) über eine gemeinsame Verstelleinrichtung verstellbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellein­ richtung ein Drehgestänge (17) zum Verschwenken der Halteplatte (14) und eine damit gekoppelte Absenkeinrichtung (6, 7) zum Absenken des Verteilkopfes (5) in die Reinigungsposition aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellein­ richtung ein motorbetätigtes erstes Verstellelement (19) aufweist, das durch eine Drehung ein zweites Verstellelement (18) betätigt, an dem das Drehgestänge (17) und die Absenkeinrichtung (7) zum Verstellen von Halteplatte (14) und Verteil­ kopf (4) angelenkt sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung auf vorbestimmte Tiere ansprechend die Verstelleinrichtung ansteuert, um den Saugnuckel aus der Reinigungsposition in eine Saugposition für das Tier zu schwenken.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - der Saugnuckel feststehend und der Verteilkopf beweglich ist,
  • - eine Pumpe zum Pumpen von Reinigungsflüssigkeit in den Verteilkopf vorge­ sehen ist und
  • - in dem Verteilkopf Öffnungen zum Aufbringen der Reinigungsflüssigkeit auf den Saugnuckel angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilkopf ein nadelförmiges Element aufweist, das während des Reinigungsvorgangs in die Nuckelaustrittsöffnung eingeführt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das nadelförmige Element mindestens eine mit der Leitung für die Reinigungsflüssigkeit verbun­ dene Austrittsöffnung zum Einbringen von Reinigungsflüssigkeit in die Nuckelaustrittsöffnung aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilkopf ein Verbindungselement zur Verbindung mit dem Saugnuckel aufweist, das mit einer Zuleitung auf Seite des Verteilkopfs und mit einer Leitung auf Seite des Saugnuckels verbunden ist, um Reinigungsflüssigkeit von dem Ver­ teilkopf über das Verbindungselement in den Saugnuckel zu pumpen.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung nach jedem Besuch durch ein Tier eine Reinigung des Saug­ nuckels auslöst.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung auf tierspezifische Parameter ansprechend eine Reinigung des Saugnuckels auslöst.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Heißwasserzufuhr zu dem Anmischbehälter (3) betätigt, um für ein Anwärmen des Saugnuckels Heißwasser über die Versorgungsleitung (2) in den Saugnuckel zu pumpen.
22. Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh, insbesondere von Kälbern, mit einem Saugnuckel, der über eine Versorgungsleitung mit einem Anmischbehälter für Flüssigfutter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - mindestens ein feststehender Verteilkopf (22) zum Verteilen von Reinigungs­ flüssigkeit auf dem Saugnuckel (1) vorgesehen ist,
  • - wobei der Verteilkopf (22) über eine Abzweigungsleitung (9) mit der Versor­ gungsleitung (2) für den Saugnuckel verbunden ist und
  • - in der Versorgungsleitung (2) eine Pumpe angeordnet ist, die Reinigungsflüs­ sigkeit über die Versorgungsleitung und die Abzweigungsleitung zu dem Verteilkopf pumpt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsflüs­ sigkeit für den Verteilkopf über den Anmischbehälter (3) in die Versorgungs­ leitung (2) einbringbar ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Pumpe umkehrbar ist und daß zwischen Abzweigungsleitung und Anmischbehälter ein den Rückfluß zu dem Anmischbehälter sperrendes Ventil (12) angeordnet ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Saug­ nuckel und Abzweigung ein steuerbares Ventil vorgesehen ist.
26. Vorrichtung zum automatischen Tränken von Vieh, insbesondere von Kälbern, mit einem Saugnuckel, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tauchbad für Reinigungs­ flüssigkeit vorgesehen ist und daß der Saugnuckel beweglich gelagert und mit einer eine Steuereinrichtung aufweisenden Antriebsvorrichtung derart gekoppelt ist, daß die Antriebsvorrichtung den Saugnuckel auf ein Steuersignal ansprechend in das Tauchbad taucht.
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