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DE19957530A1 - Gemeinschaftskühlschrank und daraus hergestellte -anlage - Google Patents

Gemeinschaftskühlschrank und daraus hergestellte -anlage

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DE19957530A1
DE19957530A1 DE1999157530 DE19957530A DE19957530A1 DE 19957530 A1 DE19957530 A1 DE 19957530A1 DE 1999157530 DE1999157530 DE 1999157530 DE 19957530 A DE19957530 A DE 19957530A DE 19957530 A1 DE19957530 A1 DE 19957530A1
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Eisfink Max Maier GmbH and Co KG
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Eisfink Robert Detzer & C GmbH
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    • F25D13/00Stationary devices, e.g. cold-rooms
    • F25D13/02Stationary devices, e.g. cold-rooms with several cooling compartments, e.g. refrigerated locker systems
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Abstract

Beschrieben ist eine Gemeinschaftskühlschrankanlage (68), die vorzugsweise aus gleichen Modulen (12) zusammengebaut ist. Die Module enthalten Kühlfächer (14), die auf der Rückseite (42) zur Bestückung mit Kühlgut offen und wenigstens mit einer Fachtür (62) verschließbar sind. Auf der Rückseite (42) ist ein Kühlraum (74) angeordnet, von welchem aus Personal die Kühlfächer mit zu kühlender Ware bestücken kann, welche von Kunden auf der Vorderseite der Gemeinschaftskühlschrankanlage (68) entnommen werden kann.

Description

Die Erfindung betrifft einen Gemeinschaftskühlschrank nach dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1 und eine Gemeinschaftskühlschrankanlage nach Anspruch 10.
Gemeinschaftskühlschränke, deren Innenraum in verschließbare Kühlfächer unterteilt ist, die ausschließlich von einer Seite zugänglich sind, sind bekannt aus den Prospekten Nr. 139 B XI/68 10 und Nr. 131 A XII/63 10 HCH der Fa. Eisfink und bilden den Stand der Technik, von dem Anspruch 1 im Oberbegriff ausgeht.
Ein Gemeinschaftskühlschrank gemäß dem Stand der Technik besteht aus einem Gehäuse, das auf der Vorderseite zugänglich und durch eine Vordertür dicht verschließbar ist. In dem Gemeinschaftskühlschrank sind mehrere Kühlfächer angeordnet, die mit einzelnen Fachtü­ ren versehen sind, welche vorzugsweise abschließbar sind. Ein solcher Gemeinschafts­ kühlschrank ist von der Vorderseite aus zugänglich und hat üblicherweise innen an seiner Rückseite den Verdampfer des Kälteaggregats.
Weiter ist ein Gemeinschaftskühlschrank bekannt, der aus zwei Rückseite an Rückseite an­ geordneten Gemeinschaftskühlschränken aufgebaut ist und somit von zwei Seiten aus zu­ gänglich ist (Prospekt Nr. 0274 B2 der Fa. Eisfink Carl Fink OHG).
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 14 51 046 ist ein Tiefkühlschrank für Selbstbe­ dienung, beispielsweise in Supermärkten bekannt, der wie der zuvor beschriebene Gemein­ schaftskühlschrank der Fa. Eisfink von zwei Seiten zugänglich ist. Dieser bekannte Tiefkühl­ schrank hat einen in einer Mittelwand angeordneten Verdampfer, mittels welchem die Kühl­ fächer auf der Vorder- und auf der Rückseite gekühlt werden.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 87 04 719 U1 ist eine Vorrichtung bekannt zur diebstahlsicheren Aufnahme und Kühlung von Gegenständen, bestehend aus mindestens zwei übereinander angeordneten, über jeweils eine verschließbare Tür zugänglichen behälterartigen Fächern. Eine solche Vorrichtung ist gedacht zum Aufstellen beispielsweise an einem Strand, wo ein Benutzer einer solchen Vorrichtung neben Wertgegenständen gleichzeitig seine mitgebrachten Lebensmittel kühl lagern kann, in einer Art Gepäckfach, welches gekühlt wird und durch ein Schloß verschließbar ist, so daß es nicht für jedermann zugänglich ist. Die Anordnung einer solchen Vorrichtung umfaßt dabei ein Gehäuse mit einer nach vorne gerichteten Öffnung, wobei die Rückwand des Gehäuses doppelwandig ausgebildet ist, so daß ein Hohlraum vorhanden ist, in den ein mit einem Verflüssiger ver­ bundener Verdampfer angeordnet ist. Der Boden des Gehäuses ist als Maschinenraum ausgebildet, in dem ein mit dem Verdampfer zusammenwirkendes Kühlaggregat vorgesehen ist. Das Gehäuse ist innen in verschließbare Fächer unterteilt, die nur von einer Seite zugänglich und mit einer zur Außenluft isolierten Tür verschließbar ausgebildet sind. Die Rückwand im Innern des Gehäuses ist mit Durchgängen für die Kühlluft versehen und so ausgebildet, daß durch sie gekühlte Luft in alle Fächer einströmen kann. Eine solche Vorrichtung zur diebstahlsicheren Lagerung und Kühlung von Gegenständen ist nur zum Aufnehmen und Entnehmen von Gegenständen des Kühlfachbenutzers gedacht. Er kann somit im weitesten Sinne auch als ein Gemeinschaftskühlschrank bezeichnet werden.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 81 11 231 U1 ist ein Gemeinschaftskühlschrank bekannt, dessen Gehäuse einen Kühlschrank enthält und durch eine Haupttür dicht ver­ schließbar ist. Der Kühlraum ist durch horizontale Zwischenböden in Fächer unterteilt. Die Fächer sind dabei als Schubladen mit einem Schloß ausgebildet.
Wenn Gemeinschaftskühlschränke der oben beschriebenen Art in Gemeinschafts­ einrichtungen wie beispielsweise Kaufhäusern oder Supermärkten eingesetzt werden, wo die Fächer des Gemeinschaftskühlschrankes vom Personal mit zu kühlender Ware bestückt wer­ den, die dann später von dem Kunden entnommen wird, der die betreffende Ware bestellt hat, ergibt sich das Problem, daß das den Gemeinschaftskühlschrank bestückende Personal vor dem Gemeinschaftskühlschrank Ware aufbaut, mit der die Kunden kollidieren, oder daß das Personal selbst die Kunden behindert. Dieses Problem ließe sich zwar lösen, indem dem Personal nur vor oder nach der eigentlichen Geschäftszeit erlaubt wird, den Gemeinschafts­ kühlschrank zu bestücken, das wäre jedoch nicht immer realisierbar und würde überdies den Einsatz des Gemeinschaftskühlschrankes ziemlich ineffizient machen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gemeinschaftskühlschrank der im Oberbegriff des Pa­ tentanspruchs 1 angegebenen Art so auszubilden, daß sich Personen und Waren bei der Bestückung der Kühlfächer nicht gegenseitig behindern können. Außerdem soll eine Ge­ meinschaftskühlschrankanlage gemäß Anspruch 10 geschaffen werden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 10 gelöst.
Der Gemeinschaftskühlschrank nach der Erfindung ist wie eine Postfachanlage aufgebaut und wird wie eine solche betrieben. Das heißt, Personal bestückt den Gemeinschaftskühl­ schrank von der Rückseite aus mit zu kühlender Ware, welche dann von dem Kunden auf der Vorderseite entnommen werden kann, da die Kühlfächer beidseitig zugänglich sind und zwischen Vorder- und Rückseite durchgehend ausgebildet sind. Die Kühlfächer sind auf der Rückseite ebenso wie auf der Vorderseite verschließbar, also beispielsweise durch minde­ stens eine zugeordnete Tür.
Aus mehreren Gemeinschaftskühlschränken, die wie der Gemeinschaftskühlschrank nach der Erfindung und insbesondere jeweils als ein Modul ausgebildet sind, wird erfindungsge­ mäß eine Gemeinschaftskühlschrankanlage gemäß Anspruch 10 aufgebaut.
Ausgestaltungen des Gemeinschaftskühlschranks und der Gemeinschaftskühlschrankanlage bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühlschranks nach der Erfindung jedes Kühlfach auf seiner Rückseite mit einer Fachtür versehen ist, so hat dies den Vorteil, daß jedes nach hinten offene Kühlfach durch eine Fachtür von der äußeren Umgebung trennbar ist und so ein unnötiger Energieverlust vermieden werden kann.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühlschranks nach der Erfindung mehre­ ren Kühlfächern auf der Rückseite eine gemeinsame Haupttür zugeordnet ist, so lassen sich mehrere nach hinten offene Kühlfächer durch eine Haupttür öffnen und verschließen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühlschranks nach der Erfindung zwi­ schen der Haupttür und der Rückseite der Kühlfächer ein Zwischenraum vorgesehen ist, so kann sich die Rückseite des Gemeinschaftskühlschranks mit den nach hinten offenen Kühl­ fächern in einem Zwischenraum befinden, der durch die Haupttür verschließbar ist.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühlschranks nach der Erfindung der Zwischenraum ein Vor- oder Kühlraum ist, so hat dies den Vorteil, daß die nach hinten offe­ nen Kühlfächer von einem begehbaren Raum aus zugänglich sind. Dieser Raum kann als ein an die Rückseite des Gemeinschaftskühlschrankes angebauter Container ausgebildet sein, der über eine Tür für das Personal zugänglich ist, und dessen eine Wand durch die Rückseite des Gemeinschaftskühlschrankes gebildet wird. Eine solche Einheit läßt sich pro­ blemlos in einem großen Supermarkt aufstellen, ohne daß irgendwelche Umbaumaßnahmen erforderlich sind.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühlschrank nach der Erfindung die Haupttür eine Zugangstür des Vor- oder Kühlraums ist, so lassen sich unter Umständen die Fachtüren der einzelnen Kühlfächer und die Haupttür oder Haupttüren an der Rückseite des Gemeinschaftskühlschranks einsparen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühlschranks nach der Erfindung dieser als ein Modul aufgebaut ist und mehrere gleiche Module zu einer Gemeinschaftskühl­ schrankanlage miteinander verbindbar oder verbunden sind, so läßt sich auf einfache Weise aus dem Gemeinschaftskühlschrank, der nur eine beschränkte Anzahl von Kühlfächern auf­ zuweisen braucht, eine Gemeinschaftskühlschrankanlage mit beliebig großer Anzahl von Kühlfächern herstellen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühlschranks nach der Erfindung die Seiten jedes Moduls aus Lochblech gebildete Seitenwände aufweisen, stehen bei mit­ einander verbundenen Modulen deren Innenräume miteinander in Verbindung.
Das bietet den weiteren Vorteil, daß sich in weiterer Ausgestaltung des Gemeinschaftskühl­ schranks nach der Erfindung zwischen je zwei benachbarten Modulen ein Verdampfer des Kälteaggregats anordnen läßt.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Gemeinschaftskühlschrankanlage nach der Erfindung alle miteinander verbundenen Module auf der Rückseite eine gemeinsame Großtür haben, lassen sich die einzelnen Module billiger herstellen und besser, d. h. mit weniger Aufwand von der Rückseite her bestücken.
Dem Gemeinschaftskühlschrank und der -Anlage nach der Erfindung und allen Ausgestal­ tungen derselben ist gemeinsam, daß sie wie eine Postfachanlage aufgebaut sind, da die Kühlfächer durchgehend von der Vorder- und Rückseite des Gemeinschaftskühlschranks her zugänglich sind. Die Kühlfächer sind dabei wie üblich auf der Vorderseite mit einzelnen Tü­ ren verschließbar und sind vorzugsweise zusätzlich auf der Vorderseite durch eine Haupttür verschließbar. Dies hat den weiteren Vorteil, daß ein solcher Gemeinschaftskühlschrank oder eine solche Anlage beispielsweise in Supermärkten eingesetzt werden kann, um Kun­ den des Supermarkts ein Kühlfach des Gemeinschaftskühlschranks zuzuweisen und von Kunden vorbestellte Ware bis zur Abholung darin zwischenzulagern. In Schwachlastzeiten wird dann das Kühlfach von dem Personal mit den von dem Kunden bestellten Waren be­ stückt. Der Kunde kann später die Waren abholen, indem er sein ihm zugeordnetes Kühlfach von der Entnahmeseite aus öffnet und seine bestellten Waren entnimmt. Durch die Trennung von Entnahme (vom) und Bestückung (hinten) wird bei dem Gemeinschaftskühlschrank nach der Erfindung, das Bestücken und Entleeren der einzelnen Kühlfächer wesentlich erleichtert. Wenn einige Kühlfächer gerade bestückt werden müssen und andere gleichzeitig geleert werden sollen, sind Kollisionen zwischen Kunden und an dem Gemeinschaftskühlschrank gestapelten Waren oder zwischen Kunden und Bedienungspersonal ausgeschlossen. Ein großer Vorteil ist, daß der Kunde durch das Zusammenstellen und angemessene Lagern seiner Waren in den Kühlfächern, während er nicht anwesend ist, sehr viel Zeit spart. Er ist nicht gezwungen seine Waren selbständig in einem Verkaufsraum zu suchen und zu sam­ meln, wofür er längere Wege zurücklegen müßte. Eine solche Gemeinschaftskühlschrank­ anlage spricht aufgrund ihrer Nutzungsmöglichkeiten vor allem Leute mit wenig Zeit an, ins­ besondere Berufstätige.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeich­ nungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Gemeinschaftskühlschrankanlage, die aus Modulen aufgebaut sein kann,
Fig. 2 einen Gemeinschaftskühlschrank, der einen Modul für eine Gemeinschafts­ kühlschrankanlage nach Fig. 1 bilden kann,
Fig. 3 eine Querschnittansicht nach der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht nach der Linie IV-IV in Fig. 3 und
Fig. 5 eine Gemeinschaftskühlschrankanlage der in Fig. 1 dargestellten Art, an de­ ren Rückseite ein begehbarer Raum vorgesehen ist.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine insgesamt mit 68 bezeichnete Ge­ meinschaftskühlschrankanlage. Die Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 besteht in dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem großen Gemeinschaftskühlschrank, der an seiner Vorderseite 26 mit fünf Haupttüren 30 versehen ist. Hinter diesen Haupttüren 30 befinden sich Kühlfächer 14, die auf der Vorderseite zusätzlich jeweils durch eine Einzeltür 72 verschließbar sind.
Die in Fig. 1 gezeigte Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 braucht aber nicht als ein großer Gemeinschaftskühlschrank aufgebaut zu sein. Sie kann vielmehr einen in Fig. 3 dar­ gestellten Aufbau haben. Fig. 3 zeigt eine Querschnittansicht der Gemeinschaftskühl­ schrankanlage 68 nach der Linie III-III in Fig. 1. Die Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 nach Fig. 3 besteht aus fünf einzelnen Gemeinschaftskühlschränken 10, die jeweils als ein Modul 12 ausgebildet sind. Ein solcher Modul ist in Fig. 4 von der Seite sichtbar. Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht nach der Linie IV-IV in Fig. 3. Ein in Fig. 4 oben dargestelltes Kälte­ aggregat 66 ist in der Darstellung in den Fig. 1 und 2 der Einfachheit halber weggelassen worden. In dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder Modul 12 so ausgebildet, daß durch das Verbinden mit anderen, gleichen Modulen 12 die Gemeinschafts­ kühlschrankanlage 68 montierbar ist. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 hat der Modul 12 aus Lochblech 56 gebildete Seitenwände, die in Fig. 2 mit 46 und 48 bezeichnet sind und von denen die Seitenwand 48 in Fig. 4 gezeigt ist. Ein zwischen zwei Modulen angeordneter gemeinsamer Verdampfer 58 ist in Fig. 4 gestrichelt angedeutet.
Wenn der in Fig. 4 gezeigte Modul als einzelner Gemeinschaftskühlschrank eingesetzt wer­ den soll, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, so werden die aus Lochblech 56 gebildeten Seitenwände 46, 48 nach außen hin durch zusätzliche, abnehmbare Wände 27 abgedeckt, wie es in Fig. 2 zu erkennen ist. Das in Fig. 4 gezeigte Kälteaggregat 66 kann an einen oder mehrere Ver­ dampfer 58 angeschlossen sein.
Jeder Gemeinschaftskühlschrank 10 oder die Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 kann ein Gehäuse 20 aufweisen, in welchem die Kühlfächer 14 angeordnet sind. Das Gehäuse 20 kann wie üblich isoliert sein. Bei der Modulbauweise sind die Seitenwände speziell ausgebil­ det, wie vorstehend bereits beschrieben. Das Gehäuse 20 ist an seiner Rückseite 42 offen, d. h. auf der Rückseite des Gemeinschaftskühlschranks 10 oder der Gemeinschafts­ kühlschrankanlage 68 sind die Kühlfächer 14 zugänglich. Die Kühlfächer haben eine ge­ meinsame Mittelwand 44. Rechts und links von der Mittelwand 44 sind bei dem Aus­ führungsbeispiel nach Fig. 2 jeweils sieben Kühlfächer vorgesehen, die durch Fachböden 50 gegenseitig abgeteilt sind. Auf der Vorderseite 26 sind die Kühlfächer durch Einzeltüren 72, die jeweils mit einem Schloß 70 versehen sind, verschließbar (vgl. Fig. 2). In dem darge­ stellten Ausführungsbeispiel sind die Kühlfächer zusätzlich auf der Vorderseite durch die Haupttüren 30 verschließbar. Die Haupttüren 30 sind ebenso wie die Einzeltüren 72 kälteiso­ liert ausgebildet.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 3 und 4 ist jeder Modul 12 auf der Rückseite durch eine Haupttür 32 verschließbar. Zusätzlich kann jedes Kühlfach 14 auf der Rückseite 42 durch eine Fachtür 62 verschließbar sein. Die Fachtüren 62 und die Haupttüren 32 können alterna­ tiv vorgesehen sein.
In Fig. 3 ist gestrichelt angedeutet eine Großtür 78 gezeichnet, die die mit durchgezogenen Linien gezeichneten Haupttüren 32 ersetzen soll.
Zwischen der Haupttür 32 und der Rückseite 42 der Kühlfächer 14 kann ein Zwischenraum 22 vorgesehen sein, der bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ein Kühlraum 74 ist. Die­ ser hat eine Zugangstür 76, welche in diesem Fall die Haupttüren 32 überflüssig machen kann, sofern der Kühlraum entsprechend isoliert und gekühlt ist. In letzterem Fall können auch die Fachtüren 62 entfallen. In diesem Fall hat die Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 den Aufbau einer Postfachanlage, bei der die einzelnen Fächer von einem gemeinsamen Vorraum aus auf der Rückseite zugänglich sind. Der Vorraum kann wie ein auf einer Längs­ seite offener Container an die Rückseite der Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 angebaut und so mit dieser transportierbar sein.
Wie in Fig. 4 gezeigt sind die rechte und linke Seitenwand 46, 48 jeweils aus mehreren Lochblechen 56 ausgebildet zum Hindurchführen von Luft durch den Verdampfer 58. Zwi­ schen zwei Modulen 12 und den entsprechenden Öffnungen 24 der Module 12 in dem Kühl­ schrankgehäuse 20 wird ein Zwischenraum 36 gebildet. In dem Zwischenraum 36 ist der Verdampfer 58 so angeordnet, daß er nahezu die gesamte Seitenfläche 60 der Kühlfächer 14 umfaßt, während er zur Vorder- und Rückseite 26, 42 durch das Kühlschrankgehäuse 20 von der Außenluft isoliert wird.
An der Oberseite 64 des Moduls 12, der in die Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 einge­ baut ist, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, ist ein Kälteaggregat 66 angeordnet. Bei mit Umluft betriebener Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 wird die Luft über die Verdampfer 58 des Kälteaggregats 66 geleitet. Die Luft gelangt dann direkt durch die Lochbleche 56 in die Kühlfächer 14 zum Kühlen des dort gelagerten Guts.
Von dem Kühlraum 74 aus kann Personal bestellte Ware in die Kühlfächer einlegen, ohne jemals mit Kundschaft zu kollidieren, für die die Gemeinschaftskühlschrankanlage 68 nur von der Vorderseite aus zugänglich ist.

Claims (11)

1. Gemeinschaftskühlschrank mit wenigstens einem Kälteaggregat und mehreren Kühlfächern, die auf ihrer Vorderseite mit Einzeltüren versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlfächer (14) auf ihrer Rückseite (42) zur Bestückung mit Kühlgut offen und mit wenigstens einer Fachtür (62) verschließbar sind.
2. Gemeinschaftskühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einzelne Kühlfach (14) auf seiner Rückseite (42) mit einer Fachtür (62) versehen ist.
3. Gemeinschaftskühlschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren oder allen Kühlfächern (14) auf deren Rückseite (42) eine gemeinsame Haupttür (32) zugeordnet ist.
4. Gemeinschaftskühlschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Haupttür (32) und der Rückseite (42) der Kühlfächer (14) ein Zwischenraum (22) vorgesehen ist.
5. Gemeinschaftskühlschrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (22) ein Vor- oder Kühlraum (74) ist.
6. Gemeinschaftskühlschrank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupttür (76) eine Zugangstür des Vor- oder Kühlraums (74) ist.
7. Gemeinschaftskühlschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er als ein Modul (12) aufgebaut ist, und daß mehrere gleiche Module (12) zu einer Gemeinschaftskühlschrankanlage (68) miteinander verbindbar oder verbunden sind.
8. Gemeinschaftskühlschrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten jedes Moduls (12) aus Lochblech (56) gebildete Seitenwände (46, 48) aufweisen.
9. Gemeinschaftskühlschrank nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei benachbarten Modulen (12) ein Verdampfer (58) des Kälteaggregats (66) angeordnet ist.
10. Gemeinschaftskühlschrankanlage, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem oder mehreren Gemeinschaftskühlschränken nach einem der Ansprüche 1 bis 9 aufgebaut ist.
11. Gemeinschaftskühlschrankanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus miteinander verbundenen Modulen (12) aufgebaut ist, die auf der Rückseite (42) eine gemeinsame Großtür (78) haben.
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