DE19956130C1 - Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier Bauteile - Google Patents
Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier BauteileInfo
- Publication number
- DE19956130C1 DE19956130C1 DE1999156130 DE19956130A DE19956130C1 DE 19956130 C1 DE19956130 C1 DE 19956130C1 DE 1999156130 DE1999156130 DE 1999156130 DE 19956130 A DE19956130 A DE 19956130A DE 19956130 C1 DE19956130 C1 DE 19956130C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lugs
- attachment
- clips
- clip
- component
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 6
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B5/00—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
- F16B5/06—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips
- F16B5/0607—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other
- F16B5/0621—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other in parallel relationship
- F16B5/0635—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other in parallel relationship fastened over the edges of the sheets or plates
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R19/00—Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R19/00—Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
- B60R19/02—Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
- B60R19/24—Arrangements for mounting bumpers on vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R19/00—Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
- B60R19/52—Radiator or grille guards ; Radiator grilles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K11/00—Arrangement in connection with cooling of propulsion units
- B60K11/08—Air inlets for cooling; Shutters or blinds therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier Bauteile, von denen ein Bauteil als Anbauteil in die Öffnung des anderen Bauteils eingebracht wird, wobei das Anbauteil mindestens zwei Klipse aufweist, deren mindestens eine Rastnase im montierten Zustand die Einbaukante des anderen Bauteils rastend hintergreift und für das Lösen des Anbauteils aus der Öffnung in eine die Raststellung aufhebende Lage bringbar ist. Die Aufhebung der Raststellung wird erreicht, indem am Schieber angeordnete Haltenasen rastend prismatisch ausgebildete Rastnasen, die am Haltebügel ausgebildet sind, hintergreifen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Verrasten
zweier Bauteile, gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Es ist bekannt, mit Hilfe von Klipsen, ein Anbauteil in der
Öffnung eines anderen Bauteils lösbar zu befestigen. Dabei ist
es unerheblich, ob die Klipse einstückig an dem Anbauteil
ausgebildet sind oder durch entsprechende Verfahren an das
Anbauteil montiert werden.
In der EP 0 332 846 A1 wird eine Vorrichtung zur Befestigung
eines Kühlergitters im Karosserie-Frontblech beschrieben, wobei
das Kühlergitter als Anbauteil und das Karosserie-Frontblech
als Bauteil mit Montageöffnung verstanden wird. Hierzu werden
Klipse verwendet, die eine elastisch verformbare Zunge
aufweisen, die im montierten Zustand hinter die angrenzende
Partie des Karosserie-Frontblechs greift. Zur Demontage wird
die Zunge nach unten aus ihrem verrasteten Zustand gedrückt.
Als nachteilig wird bei dieser Vorrichtung angesehen, daß immer
nur ein Klips aus seinem montierten Zustand gebracht und
gehalten werden kann, und daß unter Umständen ein neuerliches
Einrasten der Zunge erfolgt, sobald der Monteur den nächsten
Klips aus dessen montierten Zustand bringt. Die Demontage von
Anbauteilen mit mindesten zwei Klipsen aus deren Öffnungen ist
somit oftmals mit Handhabungsschwierigkeiten verbunden, um ein
Wiedereinrasten effektiv zu verhindern.
Aufgabe der Erfindung ist daher, ein lösbares Verrasten zweier
Bauteile mit Hilfe von Klipsen zu erreichen, wobei die Klipse
unabhängig voneinander für die Demontage in eine die
Raststellung aufhebende Position gebracht werden können, die
ein ungewolltes Wiedereinrasten verhindert und so eine einfache
und sichere Handhabung ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst, wobei eine beliebige Klipsanzahl in
eine gesicherte, ein leichtes Ausbauen ermöglichende
Demontagestellung überführt werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung ergeben sich aus
den Merkmalen der Unteransprüche.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zum
Erreichen der Demontagestellung ein Schieber vorgesehen, der
eine Eingriffsmulde für ein entsprechendes Werkzeug aufweist.
Greift das Lösewerkzeug zum Beispiel in Form eines
Schraubendrehers in die Eingriffsmulde und wirkt unter Mitnahme
der mindestens einen Rastnase in Löserichtung, so greifen die
am Schieber angeordneten Haltenasen hinter die Rastnasen des
Haltebügels und verrasten sicher und haltbar. Somit können
nacheinander alle Klipse in eine Stellung gebracht werden, in
der die Rastwirkung der Klipse aufgehoben wird. Das Anbauteil
kann nunmehr in einfacher Art entnommen werden.
Zum sicheren Abstützen der vom Lösewerkzeug aufgebrachten Kraft
weist der Haltebügel eines jeden Klips eine Klemmvorrichtung
auf, mit der die Klipse an der Rückseite eines Anbauteiles an
entsprechend ausgeformten Halterungen befestigt werden. Der
Haltebügel ist derart gestaltet, daß er die Halterung des
Anbauteils umgreift, daß nur eine Verschiebung parallel zur
Einbaukante, nicht aber senkrecht dazu erfolgen kann. So ist
eine einfache Justierung und sichere Befestigung der Klipse
gewährleistet.
Zur optimalen Rastwirkung und zur Erhöhung der Haltbarkeit der
Klipse sind die Rastnasen durch eingebrachte Nuten in eine
Mehrzahl von Nasen unterteilt.
Vorzugsweise besteht der Klips aus thermoplastischem
Kunststoff, um die elastische Verformbarkeit zu gewährleisten.
Aus den nachfolgend anhand der Zeichnungen prinzipienmäßig
dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Wirkungsweise der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ersichtlich. Als Raststellung
wird dabei definiert, wenn sich die Rastnase in ihrer
Montageposition befindet und somit im montierten Zustand hinter
der Einbaukante des Bauteils liegt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Klips, perspektivisch dargestellt, in
Raststellung,
Fig. 2 den Klips nach Fig. 1 in aufgehobener Raststellung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie III-III in
Fig. 1 mit Halterung,
Fig. 4a ein an einem Anbauteil befestigter Klips in
Raststellung und
Fig. 4b ein an einem Anbauteil befestigter Klips in
aufgehobener Raststellung.
In Fig. 1 ist ein Klips 1 in Raststellung dargestellt. Der
Klips 1 erstreckt sich in seiner Längsrichtung in Form eines
Haltebügels 2. In Querrichtung des Haltebügels 2 erhebt sich
mittig eine im wesentlichen winkelförmige Rastnase 3 mit einem
Schenkel 4 und einem Schenkel 5, wobei der Schenkel 5 in einen
Schieber 6 übergeht, an dessen freien Ende eine Eingriffsmulde
7 ausgebildet ist.
Der Haltebügel 2 ist durch die mittig angeordnete Rastnase 3 in
einen linken Bereich 8 sowie in einen rechten Bereich 8'
aufgeteilt. Es wird nunmehr auf Grund der spiegelbildlichen
Anordnung der beiden Bereiche 8 und 8' nur der linke Bereich 8
des Haltebügels 2 näher erläutert. Die Angaben lassen sich auf
den rechten Bereich 8' des Haltebügels 2 übertragen und die
Bezugszeichen sind dort entsprechend mit Apostroph
gekennzeichnet.
Der Haltebügel 2 weist im wesentlichen ein u-förmiges Profil
mit den Schenkeln 9 und 11 auf. Eine Mittelachse 10 verläuft
parallel zur Längsrichtung des Klips 1 mittig auf der
Außenseite des Steges, der die beiden Schenkel 9 und 11 des U-
Profils verbindet. Ein Punkt U kennzeichnet den Schnittpunkt
der Mittelachse 10 mit dem Profilquerschnitt. Der Schenkel 9
weist an seinem offenen Ende des U-Profils eine hakenförmige
Ausbildung 12 auf, die sich in Längsrichtung, wie der
Haltebügel 2 selbst, erstreckt. An der Seite des Schenkels 11,
die zur Rastnase 3 gerichtet ist, ist eine Rastnase 13 in Form
eines Prismas ausgebildet. Die prismenförmige Rastnase 13 weist
eine Lauffläche 14 sowie eine Rastfläche 15 auf.
Der Schenkel 4 der Rastnase 3 erhebt sich rampenartig aus der
Ebene des Schenkels 9 und weist eine im wesentlichen
rechteckigen Ebene 4a mit einem befestigten Ende 4b und einem
anderen Ende 4c auf. In die Ebene 4a sind Nuten 16 eingebracht,
durch die die Rastnase 3 in eine Vielzahl von Einzelnasen
aufgeteilt wird. Das Ende 4b stellt eine Seitenkante der Ebene
4a dar, wobei deren Befestigung parallel zur Mittelachse 10 so
realisiert ist, daß eine partielle Drehung um die Mittelachse
10 ermöglicht ist. Das andere Ende 4c liegt entgegengesetzt zum
befestigten Ende 4b und bildet ebenfalls eine Seitenkante der
Ebene 4a.
Der Schenkel 5 weist eine im wesentlichen rechteckige Ebene 5a
auf, die durch die Seitenkanten 5b und 5c begrenzt wird, wobei
die Seitenkante 5c die Seitenkante 4c in einer Achse 17 in
einem spitzen Winkel schneidet. Die daraus resultierende
Schnittkante in der Achse 17 ist als Rundung ausgebildet. Die
Achse 17 liegt räumlich gesehen vor und über der Mittelachse 10
und verläuft parallel zu dieser. Die Achse 17 liegt im
montierten Zustand des Klips 1 hinter der Einbaukante des
Bauteils (hier nicht dargestellt), in welcher das Anbauteil
befestigt ist, so daß die Verrastung des Anbauteils in der
Montageöffnung des Bauteils gewährleistet ist.
Entlang der Seitenkante 5b verläuft eine Achse 18, in der der
Schenkel 5 an den Schieber 6 angelenkt ist, und die
gleichzeitig als Drehachse ausgebildet ist, so daß der Schieber
6 ausgelenkt werden kann. Die Achse 18 liegt räumlich gesehen
vor und über der Mittelachse 10, aber vor und unter der Achse
17, und verläuft parallel zu beiden Achsen 10 und 17.
Die Eingriffsmulde 7, die sich am freien Ende des Schiebers 6
befindet, ist trichterförmig ausgebildet, so daß ein geeignetes
Werkzeug, beispielsweise eine Schraubendreher, eingreifen kann.
Die Seiten 19 und 19' der Eingriffsmulde 7 liegen den
prismenförmigen Rastnasen 13 und 13' gegenüber. An den Seiten
19 und 19' sind spiegelbildlich Haltenasen 20 und 20'
angeformt. Die Haltenasen 20 und 20' weisen ebenfalls wie die
prismatischen Rastnasen 13 und 13' jeweils eine Lauffläche 21,
21' sowie eine Rastfläche 22, 22' auf.
Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Klips 1 in
aufgehobener Raststellung. Dabei hat der Schieber 6 durch
Eingriff eines nicht dargestellten Werkzeuges in die
Eingriffsmulde 7 seine Position in Pfeilrichtung A. Die Achse
17 beschreibt während ihrer Positionsänderung eine
kreisabschnittsförmige Bahn, da der Schenkel 5, der mit dem
bewegten Schieber 6 verbunden ist den Schenkel 4 mitnimmt und
so eine Auslenkung des Schenkels 4 um die Mittelachse 10
realisiert wird. Damit liegt die Achse 17 nicht mehr hinter der
Einbaukante des Bauteils (hier nicht dargestellt) und der
rampenartige Anstieg des Schenkels 4 ist kleiner als der in
Fig. 1 dargestellten Raststellung des Klipses 1. Desweiteren
ist der Abstand zwischen der Mittelachse 10 und der Achse 17
verkleinert und die Achse 17 liegt gemäß ihrer
kreisabschnittsförmigen Bahn weiter vor der Mittelachse 10 als
in der in Fig. 1 dargestellten Raststellung des Klips 1.
Mit der Bewegung des Schiebers 6 verkleinert sich auch der
Abstand zwischen der Achse 18 und der Mittelachse 10, so daß
sich die Achse 18 räumlich gesehen zwar noch vor der
Mittelachse 10 befindet aber wesentlich weniger über ihr als in
der in Fig. 1 dargestellten Raststellung. Gleichzeitig ist die
Achse 18 durch die Bewegung des Schiebers 6 relativ aus ihrer
Lage zur Achse 17 gebracht und befindet sich nunmehr nicht mehr
vor sondern nahezu unter der Achse 17.
Die Auslenkung des Schiebers 6 um die Achse 18 ermöglicht, daß
die Rastfläche 22 bzw. 22' der Haltenase 20 bzw. 20' auf der
Rastfläche 15 bzw. 15' der prismatischen Rastnase 13 bzw. 13'
zu liegen kommt. Durch die entsprechende geometrische
Ausgestaltung der Rastnase 13 bzw. 13' sowie der Haltenase 20
bzw. 20' wird ein Verrasten in dieser Position gewährleistet.
Fig. 3 zeigt als Schnittdarstellung gemäß der Linie III-III in
Fig. 1 die Halterung des Klipses 1 an einem Anbauteil 23. Der
Klips 1 wird von einem zugeordneten Halteabschnitt 24 des
Anbauteils 23 aufgenommen, wobei das Aufsetzen des Klipses 1
auf den Halteabschnitt 24 in Pfeilrichtung B erfolgt.
Jeder an dem Anbauteil 23 angeordnete Halteabschnitt 24 ist als
Steg 25 ausgebildet und weist eine abgerundete Seite 26 und
eine dieser gegenüberliegenden ebene Seite 27 auf, die von der
Kante 12a der hakenförmigen Ausbildung 12 am freien Ende des
Schenkels 9 umgriffen wird. Somit ist der Haltebügel 2 gegen
eine Bewegung entgegen der Pfeilrichtung B gesichert.
Fig. 4a zeigt einen am Anbauteil 23 befestigten Klips 1 in
Raststellung. Fig. 4b zeigt den in Fig. 4a dargestellten Klips
1 in aufgehobener Raststellung. Anhand dieser beiden Figuren
soll im folgenden ein Montage-Demontage-Zyklus erläutert
werden.
An dem Anbauteil 23 sind mehrere, zumindest aber zwei, Klipse
1, wie in Fig. 3 beschrieben, befestigt. Das Anbauteil 23
befindet sich in unmittelbarer Nähe der Montageöffnung 28, die
im Bauteil 29 eingebracht ist.
Für den Montagevorgang wird das Anbauteil 23 gleichmäßig in die
Montageöffnung 28 gedrückt. Dabei gleitet die Ebene 4a des
Schenkels 4 eines jeden Klipses 1 entlang der Bauteilkante 30.
Damit wird die Rastnase 3 um die Mittelachse 10 aus ihrer in
Fig. 1 dargestellten Raststellung geschwenkt. Das elastische
Material des Klipses 1 bewirkt, daß die Rastnase 3 wieder in
ihre ursprüngliche Position zurückbewegt wird, sobald die
Bauteilkante 30 die Achse 17 überschreitet. Damit liegt nunmehr
die höchste Erhebung (Achse 17) der Rastnase 3 eines jedes
Klipses 1 hinter der Bauteilkante 30, so daß das Anbauteil 23
in der Montageöffnung 28 des Bauteils 29 verrastet ist und sich
die Klipse 1 wieder in Raststellung gemäß Fig. 1 befinden.
Soll das Anbauteil 23 aus dem verrasteten Zustand gebracht
werden, beispielsweise für Reparatur- oder Reinigungszwecke,
wird gemäß Fig. 4a nacheinander jeder Klips 1 mit Hilfe des
Werkzeugs 31 in die in Fig. 2 dargestellte Position gebracht,
in der die Rastwirkung aufgehoben ist.
Dazu wird das Werkzeug 31 in die Eingriffsmulde 7 gebracht und
der Schieber 6 in Pfeilrichtung A bewegt. Während dieser
Bewegung wird der Schieber 6 unter Mitnahme des Schenkels 5 um
die Achse 18 in Richtung der Mittelachse 10 ausgelenkt. Die
Mitnahme des Schenkels 5 bewirkt gleichzeitig ein Auslenken des
Schenkels 4 um die Mittelachse 10 und somit eine Bewegung der
Achse 17 unter die Einbaukante der Montageöffnung 28 des
Bauteils 29.
Die Laufflächen 14 und 14' der prismatischen Rastnasen 13 und
13' bewegen sich gegen die Laufflächen 21 und 21' der
Haltenasen 20 und 20', solange bis die Rastflächen 15 und 15'
auf den Rastflächen 22 und 22' gemäß Fig. 4b liegen. Diese
Position entspricht der in Fig. 2 dargestellten Position des
Klipses 1 und bewirkt, daß die Raststellung aufgehoben ist, da
die Achse 17 nun von der Einbaukante 30 entfernt liegt.
Nacheinander werden alle Klipse des Anbauteils 23 wie oben
beschrieben in die aufgehobene Raststellung bewegt, um das
Anbauteil zu entnehmen.
Für das erneute Einsetzen des Anbauteils 23 in die
Montageöffnung 28 des Bauteils 29 nach den Reparatur- oder
Reinigungsmaßnahmen werden die Klipse nacheinander aus ihrer
Demontagestellung in ihre Montagestellung gebracht. Dazu wird
in Pfeilrichtung C mittels geeignetem Werkzeug Kraft auf den
Schieber 6 ausgeübt, sodaß die Haltenasen 20 und 20' von den
Rastnasen 13 und 13' entfernt werden und deren Verrastung
dadurch aufgehoben wird. Die Rastnase 3 bewegt sich auf Grund
ihrer elastischen Materialeigenschaften wieder in ihre
Montagestellung zurück. Das Anbauteil 23 kann jetzt wie oben
beschrieben wieder eingesetzt werden.
Es ist offensichtlich, daß zum Heranführen des Werkzeuges 31 an
die Eingriffsmulde 7 eine entsprechende Aussparung an dem
Anbauteil vorgesehen sein muß. Da es sich bei Anbauteilen
oftmals um Verkleidungen handelt, die auch Designfunktionen
erfüllen, ist es ohne weiteres möglich, diverse Aussparungen
designgerecht in das Anbauteil einzubringen. Sofern
Aussparungen im Anbauteil nicht ermöglicht werden können, ist
es denkbar, sofern es ein Zugang von der Innenseite zuläßt, die
Eingriffsmulde 7 so zu gestalten, daß die notwendige Bewegung
in Pfeilrichtung A gemäß Fig. 4a von der Innenseite her mit
einem geeigneten Werkzeug realisiert wird.
Eine Ausgestaltungsform der Erfindung besteht darin, daß mehr
als eine Rastnase 3 für den Klips vorgesehen ist. Dadurch
können größere Haltekräfte realisiert werden, um eine sichere
Verrastung auch von großen Teilen zu erreichen.
Der Klips kann als weitere Ausgestaltungsmöglichkeit nicht nur
wie vorstehend beschrieben einstückig, sondern auch zwei- oder
mehrstückig gefertigt werden. So kann die Rastnase 3 mit Hilfe
einer Spiralfeder beweglich in der Mittelachse 10 gehalten
werden, so daß selbst bei höheren, möglicherweise unsachgemäßen
Kräften eine elastische Verformung gewährleistet wird, ohne daß
die Lagerung der Rastnase 3 beschädigt wird.
Sollte bei unsachgemäßer Bedienung eines Klipses oder durch
Verschleiß ein oder mehrere Klipse beschädigt werden, ist ein
Ersatz einfach möglich, indem der an dem Anbauteil vorgesehene
Halter mit einem neuen Klips bestückt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier Bauteile, von
denen ein Bauteil als Anbauteil (23) in eine Öffnung (28) des
anderen Bauteiles (29) eingebracht wird, wobei das Anbauteil
(23) mindestens zwei Klipse (1) aufweist, deren mindestens eine
Rastnase (3) im montierten Zustand eine Einbaukante (30) des
anderen Bauteils (29) rastend hintergreift und für das Lösen
des Anbauteils (23) aus der Öffnung (28) in eine die
Raststellung aufhebende Lage bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Klips (1) an seiner der mindestens einen Rastnase (3)
gegenüberliegenden Seite einen elastisch auslenkbaren Schieber
(6) aufweist, der unter Mitnahme der mindestens einen Rastnase
(3) in Löserichtung derart bewegt wird, daß am Schieber (6)
angeordnete Haltenasen (20, 20') hinter Rastnasen (13, 13')
eines Haltebügels (2) des Klipses (1) greifen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schieber (6) eine Mulde (7) zum Ansetzen eines entsprechend
ausgebildeten Werkzeugs (31) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltebügel (2) einen am Anbauteil (23) angeformten
Halteabschnitt (24) formschlüssig umgreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastnase (3) durch eingebrachte Nuten
(16) in eine Mehrzahl von Nasen unterteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999156130 DE19956130C1 (de) | 1999-11-23 | 1999-11-23 | Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier Bauteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999156130 DE19956130C1 (de) | 1999-11-23 | 1999-11-23 | Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier Bauteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19956130C1 true DE19956130C1 (de) | 2001-03-22 |
Family
ID=7929913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999156130 Expired - Fee Related DE19956130C1 (de) | 1999-11-23 | 1999-11-23 | Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier Bauteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19956130C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007115722A1 (en) * | 2006-04-10 | 2007-10-18 | Dsm Ip Assets B.V. | Shaped part comprising a snap-fit element attached to a wall |
| US20200056640A1 (en) * | 2017-02-28 | 2020-02-20 | 3M Innovative Properties Company | Attachment device and related methods |
| CN112606785A (zh) * | 2020-12-29 | 2021-04-06 | 天津华夏联盛汽车部件有限公司 | 一种前保险杠侧格栅总成 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0332846A1 (de) * | 1988-03-12 | 1989-09-20 | Adam Opel Aktiengesellschaft | Kühlergitter für Kraftfahrzeuge |
-
1999
- 1999-11-23 DE DE1999156130 patent/DE19956130C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0332846A1 (de) * | 1988-03-12 | 1989-09-20 | Adam Opel Aktiengesellschaft | Kühlergitter für Kraftfahrzeuge |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007115722A1 (en) * | 2006-04-10 | 2007-10-18 | Dsm Ip Assets B.V. | Shaped part comprising a snap-fit element attached to a wall |
| US20200056640A1 (en) * | 2017-02-28 | 2020-02-20 | 3M Innovative Properties Company | Attachment device and related methods |
| US11585358B2 (en) * | 2017-02-28 | 2023-02-21 | 3M Innovative Properties Company | Attachment device and related methods |
| CN112606785A (zh) * | 2020-12-29 | 2021-04-06 | 天津华夏联盛汽车部件有限公司 | 一种前保险杠侧格栅总成 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0314965B1 (de) | Halteklammer zur Befestigung von Kabeln oder Kabelbündeln | |
| DE4021460C2 (de) | ||
| DE2914317C2 (de) | Steckverbindungsvorrichtung | |
| DE19603657B4 (de) | Sicherheitszubehör für Fahrzeuge | |
| CH618251A5 (de) | ||
| EP1636439A1 (de) | Oberflächenentwässerungseinrichtung | |
| WO2008077713A1 (de) | Korbführungsschiene für eine geschirrspülmaschine | |
| EP0691496A1 (de) | Spreizanker | |
| EP0308958A2 (de) | Energieführungskette | |
| EP1884702A2 (de) | Schelle zur Fixierung strangförmiger Bauteile | |
| EP2468969A2 (de) | Abdeckvorrichtung für eine Entwässerungsmulde | |
| WO2016142149A1 (de) | Schildträger zum tragen eines kennzeichnungsschildes | |
| DE19956130C1 (de) | Vorrichtung zum lösbaren Verrasten zweier Bauteile | |
| DE102010023337A1 (de) | Spannvorrichtung | |
| DE10016225B4 (de) | Halterungsvorrichtung für Schläuche, Kabel oder Rohre | |
| DE7602860U1 (de) | Halter für Kabelkanäle | |
| DE102005012018A1 (de) | Anschlag zur Begrenzung des Stellweges einer Längsverstellvorrichtung für Sitze | |
| DE102020001535A1 (de) | Clipsverbindung zum Verbinden eines ersten Bauteils mit einem zweiten Bauteil und eine Befestigungsanordnung | |
| EP3991921B1 (de) | Halteranordnung für eine montagestruktur sowie ordnungssystem mit der halteranordnung | |
| DE69503316T2 (de) | Verbesserte elastische Befestigung | |
| EP0063294B1 (de) | Befestigungsvorrichtung, insbesondere für Armlehnen oder Haltegriffe an der Karosseriewand von Fahrzeugen | |
| DE102006029669B4 (de) | Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Funktionskomponente an einer Basiskomponente eines Haushaltsgeräts | |
| DE10312015B4 (de) | Befestigungsvorrichtung für langgestreckte, flache Gegenstände, insbesondere Flachbandleitungen | |
| DE102006023405A1 (de) | Kunststoffbaugruppe mit Zierleiste | |
| EP2821285B1 (de) | Verbindungselement zur Befestigung von Zierleisten auf einem Stoßfänger |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FILIP, NORBERT, 51674 WIEHL, DE |
|
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |