DE19956952A1 - Fahrzeugtürlagerung mit integriertem Türfeststeller - Google Patents
Fahrzeugtürlagerung mit integriertem TürfeststellerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Türlagerung für eine Fahrzeugtür, die ein Wälzlager (5) und eine Rastiereinrichtung (17) umfasst. Dabei sind zylindrisch ausgebildete Wälzkörper (13a) unmittelbar auf einer Mantelfläche einer Achse (2) geführt und außen von einem spanlos hergestellten Gehäuse (7a) umschlossen. Über einen Verzahnungsabschnitt (55) sind die Wälzkörper (13a) formschlüssig innenseitig mit der Achse (2) und außenseitig mit der Rastiereinrichtung (17) verbunden.
Description
Fahrzeugtüren heutiger Personenkraftfahrzeuge sind zur Erzielung einer
leichtgängigen Betätigung mit einer Türlagerung versehen und in zumindest
einer Position arretierbar angelenkt. Die Türlagerung bietet dabei mit einem
Scharnier eine Einheit und umfasst Verbindungselemente, von denen eines am
Rahmen des Fahrzeugs und ein weiteres an der Fahrzeugtür befestigt ist, wo
bei die Verbindungselemente durch eine vertikal ausgerichtete Achse verbun
den sind.
Zur Gestaltung von leichtgängigen, arretierbaren Türlagerungen werden ver
schiedene Lösungsansätze vorgeschlagen.
Die DE 89 04 337 U1 offenbart eine Türlagerung, von denen ein Verbindungs
element an einem Rahmenteil des Fahrzeugs und das weitere Verbindungs
element drehstarr an der Tür befestigt ist. Das an der Fahrzeugtür angelenkte
Verbindungselement ist mit einer Hülse versehen, deren einseitiger Bund eine
definierte Lage im Verbindungselement sichert. Als axiale Lagerung dienen in
einem Käfig geführte Wälzkörper, die zwischen dem Hülsenbund und einem
Ansatz des Bolzens geführt sind. Axiale Kräfte werden von einer Führungs
büchse aufgenommen, die in einem Ringspalt zwischen dem Bolzen und der
Innenwandung der Hülse eingesetzt ist. Der Türfeststeller wird gebildet durch
Vertiefungen am oberen Rand der Hülse, in die von einem Käfig geführte Ku
geln verrasten. Die Kugeln sind Bestandteil eines Drucklagers, an dessen äu
ßeren Lagerring Tellerfedern abgestützt sind, deren Federkraft durch eine Ver
schraubung einstellbar ist. Die bekannte Türlagerung ist aufwändig gestaltet,
erfordert einen hohen Montageaufwand und einen großen Bauraum. Für einen
Großserieneinsatz ist die bekannte Türlagerung daher nicht geeignet.
Die DE 197 55 547 bezieht sich auf eine Türlagerung, deren Wälzlager span
los hergestellt Bauteile, einen Innenring und ein Gehäuse umfaßt, die zueinan
der konzentrisch angeordnet sind. Das Wälzlager ist bestückt mit zylindrisch
gestalteten Wälzkörpern unterschiedlicher Längserstreckung. Den Wälzkör
pern mit der größten Länge ist in einem Abschnitt, der die kürzeren Wälzkörper
überragt, ein begrenzt radial verschiebbarer Lagerring zugeordnet, der mit Ta
schen versehen ist, in denen die Wälzkörper in bestimmten Positionen der
Fahrertür verrasten zur Bildung eines Türfeststellers.
Von den bekannten Lösungen ausgehend, ist es Aufgabe der Erfindung eine
bauteiloptimierte Türlagerung zu schaffen, die eine einfache Montage ermög
licht und damit einen Kostenvorteil bietet.
Erfindungsgemäß wird diese Problemstellung durch eine Türlagerung gelöst,
bei der die zylindrisch gestalteten Wälzkörper unterschiedlicher Längserstrec
kung unmittelbar auf einer Mantelfläche der vertikal ausgerichteten Achse ge
führt sind, die beide Verbindungselemente der Türlagerung sichert.
Die zuvor genannte Problemstellung wird erfindungsgemäß durch die unab
hängigen Ansprüche 1 und 17 gelöst.
Gemäß der Erfindung nach Anspruch 1 umfasst die Türlagerung ein Wälzlager,
das konzentrisch um die Achse angeordnet ist und als ein kombiniertes Axial-
Radiallager ausgebildet ist. Der spanlos hergestellte Lagerring des Wälzlagers
dient zur äußeren Führung der zylindrisch gestalteten Wälzkörper, die teilwei
se, d. h. über einen bestimmten Längenabschnitt mit einer Profilierung, bei
spielsweise einer Verzahnung versehen sind. Das Wälzlager umfasst Wälzkör
per unterschiedlicher Längserstreckung, wobei den teilweise profilierten Wälz
körpern größter Länge in einem die verkürzten Wälzkörper übertreffenden Ab
schnitt ein separater Lagerring zugeordnet ist, der die Funktion eines Zwi
schenrings übernimmt. Der in einer radialen Stufe des Gehäuses geführte se
parate Lagerring ist mit umfangsverteilt angeordneten Ausnehmungen bzw.
Taschen versehen, in denen die Wälzkörper verrasten, zur Bildung einer Ra
stiereinrichtung bzw. eines Türfeststellers für die Fahrzeugtür. Die erfindungs
gemäß ausgebildete Türlagerung ermöglicht bedingt durch die Wälzlagerung
eine gewünschte leichtgängige Türbewegung in Verbindung definierter Rast
stellungen durch den integrierten Türfeststeller, was den Bedienungskomfort
verbessert. Der mit den Raststellungen versehene separate Lagerring ist so
gestaltet, dass dieser einem Haltemoment von mindestens 40 Nm standhält. Im
Vergleich zu bisherigen Lösungen zeichnet sich die Erfindung durch einen
bauteiloptimierten Aufbau aus, da die Wälzkörper des Wälzlagers unmittelbar
auf der Achse geführt sind. Gleichzeitig ergibt sich eine vereinfachte Montage,
wodurch sich insgesamt ein Kostenvorteil einstellt.
Die erfindungsgemäße Lagerung kann außerdem mit einem als Austauschteil
ausgelegten Lagerring versehen sein. Für den Fahrzeughersteller ergibt sich
damit die Möglichkeit, zur Erzielung unterschiedlicher Raststellungen bzw.
Rastmomente der Fahrzeugtür dieses Ziel durch die Verwendung von Lager
ringen zu erreichen, die sich durch unterschiedlich angeordnete bzw. ausgebil
dete Ausnehmungen oder Taschen unterscheiden. Außerdem sind die auf den
separaten Lagerring wirkenden Federkräfte veränderlich auslegbar. Der Auf
bau der erfindungsgemäßen Türlagerung sieht weiterhin vor, dass diese vor
montierbar ist, so dass die alle Einzelteile umfassende Türlagerung als Zulieferteil
dem Fahzeughersteller angeliefert werden kann, und die vorkomplettierte
Türlagerung in vorgegebene Montageprozesse integrierbar ist.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung sieht vor, die Wälzkörper größter
Längserstreckung mit einem Verzahnungsabschnitt zu versehen. Die Verzah
nung ist dabei in einem die verkürzten Wälzkörper übertreffenden Abschnitt
angeordnet, die im eingebauten Zustand formschlüssig in eine Verzahnung der
Achse eingreift. Das Gehäuse der Türlagerung, das gleichzeitig die Funktion
eines äußeren Lagerrings übernimmt, ist dabei mit dem Verbindungselement
drehstarr verbunden, an dem dieses abgestützt ist. Diese Konzeption ermög
licht ein sogenanntes innendrehendes Türlager, bei dem sich die Achse ge
genüber dem drehstarr angeordnetem Gehäuse verdreht.
Alternativ schließt die Erfindung einen Aufbau der Türlagerung ein, bei dem die
Wälzkörper mit der größten Längserstreckung im Bereich, der den Wälzkör
pern geringster Länge entspricht, einen Verzahnungsabschnitt aufweisen, der
mit einer Verzahnung an der Innenwandung des Gehäuses korrespondiert.
Eine derartige Türlagerung ermöglicht ein drehstarr mit der Achse verbundenes
Gehäuse, welches drehbar zu dem Verbindungselement angeordnet ist, an
dem sich das Gehäuse abstützt.
Die Ausgestaltung der Türlagerung, die eine Übertragung von Kräften in axialer
und radialer Richtung ermöglicht, umfasst Wälzkörper unterschiedlicher
Längserstreckung, die in der Türlagerung umfangsverteilt wechselweise ange
ordnet sind. Die Wälzkörper sind dabei von einem radial nach außen gestuften
Lagerring umschlossen, der gleichzeitig die Funktion eines Gehäuses wahr
nimmt. Die radiale Stufung ermöglicht die Anordnung eines als Zwischenring
gestalteten Lagerrings, der den Wälzkörpern mit der größten Längserstreckung
in einem die verkürzten Wälzkörper übertreffenden Abschnitt zugeordnet ist.
Dieser durch Federmittel radial in Richtung auf die Wälzkörper ausgerichtete
Zwischenring ist mit Ausnehmungen zur Bildung von definierten Rastpositionen
für die Wälzkörper versehen.
Bedingt durch den erfindungsgemäßen Aufbau der Türlagerung sind die Ta
schen für die Wälzkörper im Bereich des größtmöglichen Radialabstandes zur
Drehachse der Türlagerung angeordnet, was sich vorteilhaft auf die Wirksam
keit des Türfeststellers, d. h. der Rastierung für die Fahrzeugtür auswirkt. Die
Erfindung sichert weiterhin eine gewünschte, die Funktion verbessernde Tren
nung zwischen den Lagerfunktionen in axialer und radialer Richtung sowie die
Feststellfunktion, welche ausschließlich in einem Endbereich der verlängerten
Wälzkörper erfolgt, der die verkürzt ausgebildeten weiteren Wälzkörper über
trifft.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gehäuse der
Türlagerung, welches die Funktion des äußeren Lagerrings übernimmt, ein
stückig mit radial nach innen ausgerichteten Borden versehen, die unter Ein
haltung eines Ringspaltes bis an das zugehörige, benachbarte Bauteil geführt
ist. Damit ist ein nahezu geschlossen ausgebildetes Wälzlager darstellbar,
welches zum einen die Wälzkörper vor eindringendem Schmutz und Feuchtig
keit wirksam schützt und weiterhin ein Schiermittelaustritt aus dem Wälzlager
unterbleibt. Alternativ schließt die erfindungsgemäße Türlagerung gegenüber
liegend angeordnete Borde ein. Diese Ausbildung ermöglicht einen vergrößer
ten Schmiermittelraum, was eine wartungsfreie Türlagerung sicherstellt mit
einer Lebensdauer, die die des Fahrzeugs übertrifft.
Der die Funktion eines Zwischenrings ausübende, den Wälzkörpern mit der
größten Längserstreckung zugeordnete Lagerring ist erfindungsgemäß ela
stisch gestaltet. Ein derartiger Lagerring bewirkt eine kraftschlüssige Beauf
schlagung der Wälzkörper und ermöglicht ein funktionsbedingtes radiales
Ausweichen, das für eine Verlagerung der Wälzkörper in die Ausnehmungen
bzw. Taschen des Lagerrings erforderlich ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht die Anordnung von
Federmitteln vor, die in einem vom radialen Abstand zwischen dem separaten
Lagerring und dem Gehäuse bestimmten Ringraum eingebracht sind. Als Federmittel
kann dazu beispielsweise ein elastischer Füllstoff vorgesehen wer
den, der die Wirkung einer Gummifeder ausübt. Durch diese vorgespannte
Anordnung des Lagerrings sowie die damit in Verbindung stehenden Wälzkör
per stellt sich selbst bei einer dynamischen Beanspruchung der erfindungsge
mäßen Türlagerung keine Geräuschentwicklung ein. Das im kreisringförmigen
Zwischenraum eingesetzte Federmittel bewirkt außerdem eine Schwingungs
dämpfung, was sich vorteilhaft auf die Geräuschentwicklung auswirkt.
Die Erfindung schließt weiterhin einen als Metallfeder gestalteten Lagerring
ein, der gleichzeitig die Funktion eines Federmittels ausübt. Zur Verstärkung
der Federwirkung kann ein derartig gestalteter Lagerring von einer weiteren
ringförmig gestalteten Metallfeder konzentrisch umschlossen sein.
Der erfindungsgemäße Aufbau der Fahrzeugtürlagerung umfasst weiterhin
einen Wälzkörperkäfig, in dem die unterschiedlich gestalteten Wälzkörper ge
führt sind. Für die dynamisch beanspruchten Wälzkörper ergibt sich damit eine
gewünschte Zwangsführung.
Die Gestaltung des Gehäuses, das gleichzeitig die Funktion des Lageraußen
rings übernimmt, ist so ausgebildet, dass deren endseitig radial nach innen
gerichtete Borde im eingebauten Zustand des Wälzlagers eine stirnseitige Ab
stützung der Wälzkörper ermöglichen. Eine weitere Ausgestaltung der Erfin
dung sieht vor, dass die zwischen den Verbindungselementen angeordnete
Achse gemeinsam mit dem Gehäuse drehbar angeordnet ist und dazu außen
seitig am Gehäuse befestigt ist und zentrisch formschlüssig, vorzugsweise über
eine Verzahnung mit der Achse verbunden ist. Zur Sicherung dieser form
schlüssigen Verbindung zwischen der Scheibe und der Achse dient eine Siche
rungsmutter, die auf den freien Gewindezapfen der Achse aufschraubbar ist.
Wobei zwischen der Sicherungsmutter und einem zentrischen Ansatz der
Scheibe beispielsweise ein Federring einsetzbar ist.
Die formschlüssig mit der Achse verbundene Scheibe, die entweder unter Ein
haltung eines Ringspaltes bis an einen radialen Bord des Gehäuses geführt ist
bzw. mit dem Gehäuse eine Einheit bildet, dient im eingebauten Zustand als
Axialanschlag für die Wälzkörper der Türlagerung.
Als eine weitere Maßnahme, mit der das Wälzlager vor eindringendem
Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden kann, dient eine die Wälzlagerung
außen umschließende Schutzkappe. Als Schutzkappe eignet sich dazu bei
spielsweise eine am Gehäuse aufgepresste Schutzkappe oder eine mittelbar
oder unmittelbar mit dem Verbindungselement in Verbindung stehende Schutz
kappe. Aus Kosten- und Gewichtsgründen eignet sich ein Tiefziehteil, eine aus
Stahlblech spanlos hergestellte Schutzkappe oder eine Kunststoff-
Schutzkappe, die zur Sicherstellung einer einfachen Montage in vorteilhafter
Weise formschlüssig an dem zugehörigen Bauteil befestigt ist.
Die Erfindung gemäß Anspruch 17 bezieht sich auf eine Türlagerung, deren
Wälzlager zwei axial beabstandete zu der Achse drehbar angeordnete Schei
ben umfasst, die zur Aufnahme und Führung von Wälzkörpern vorgesehen
sind. Die Drehachse der Wälzkörper verläuft dabei parallel zur Achse, die an
beiden Verbindungselementen befestigt ist. Den Wälzkörpern ist ein Lagerring
zugeordnet, der alle Wälzkörper außen umschließt und mit umfangsverteilt
angeordneten radialen Taschen versehen ist, in denen die zylindrisch gestal
teten Wälzkörper verrasten und damit eine Rastiereinrichtung bzw. einen Tür
feststeller bilden.
Die Ausgestaltung eines derartigen Lagers sieht vor, dass die Scheiben über
eine Verzahnung drehfest mit der Achse verbunden sind, wodurch sich eine
Zwangsdrehung der Scheiben einstellt. Die Wälzkörper sind an beiden End
seiten mit Stirnzapfen versehen, die in Ausnehmungen der Scheiben drehbar
geführt sind. Die Anordnung der Wälzkörper sieht vor, dass diese ausschließ
lich außenseitig an dem separaten im Gehäuse eingesetzten Lagerring geführt
sind, der mittels Federmittel eine Radialkraft auf die Wälzkörper ausübt.
Alternativ zu Wälzkörpern, die über Stirnzapfen in den Scheiben geführt sind
schließt die Erfindung eine Wälzkörperanordnung ein, bei der die Wälzkörper
auf einer Achse drehbar angeordnet sind, und die Achse in Bohrungen der
Scheiben eingesetzt ist.
Eine definierte axiale Beabstandung der Scheiben wird erfindungsgemäß mit
tels einer Buchse erzielt, die die Achse umschließt und an deren Stirnseiten
jeweils eine Scheibe abgestützt ist.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung schließt ein Axiallager ein, welches zwi
schen der Scheibe des Wälzlagers und dem Bord des Gehäuses eingesetzt ist.
Diese Maßnahme ermöglicht eine drehende Anordnung der Scheiben ein
schließlich der Wälzkörper gegenüber einen drehstarr mit dem Verbindungs
element angeordneten Gehäuse der Türlagerung.
Unabhängig von der Gestaltung der erfindungsgemäßen Türlagerung ist wei
terhin vorgesehen, dass zur definierten Begrenzung einer Schwenkbewegung
der Fahrzeugtür zwischen den Verbindungselementen ein Festanschlag vorge
sehen ist, der die Schwenkbewegung der Fahrzeugtür begrenzt.
Anhand von Ausführungsbeispielen und der zugehörigen Beschreibung wird
die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in einem Längsschnitt eine erfindungsgemäße Türlage
rung;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II aus Fig. 1;
Fig. 3 eine Alternative zu der Abbildung gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Türlagerung in einem Längsschnitt, bei dem das Ge
häuse des Wälzlagers mit der Achse umlaufend angeord
net ist;
Fig. 5 in einem Halbschnitt eine Türlagerung, deren Wälzkörper
in Scheiben geführt sind;
Fig. 6 eine zu Fig. 5 alternative Wälzlagerung, deren Wälzkör
per auf einer Achse geführt sind.
Die Fig. 1 zeigt eine Türlagerung 1a für eine Fahrzeugtür, in der gleichzeitig
eine Rastiereinrichtung 17 integriert ist. Die Türlagerung 1a umfasst eine verti
kal ausgerichtete Achse 2, die ein starr an einem Fahrzeugrahmen befestigtes
Verbindungselement 3 sowie ein an der Fahrzeugtür angekoppeltes Verbin
dungselement 4 verbindet. Oberhalb des Verbindungselementes 3 ist ein die
Achse 2 konzentrisch umfassendes Wälzlager 5 angeordnet, dessen Wälzkör
per 13a, 13b unmittelbar auf der Mantelfläche der Achse 2 geführt sind. Au
ßenseitig sind die Wälzkörper 13a, 13b von dem Gehäuse 7a umschlossen,
das gleichzeitig die Funktion eines äußeren Lagerrings übernimmt. Die in ei
nem Käfig 14 eingesetzten Wälzkörper 13a, 13b sind axial geführt von einem
Bord 15 des Gehäuses 7a bzw. einer Scheibe 52, die formschlüssig über eine
Verzahnung 50 mit der Achse 2 verbunden ist. Am freien Ende ist die Achse 2,
mit einem der Verzahnung 50 vorgelagerten Gewinde 51 versehen, zur Auf
nahme einer Sicherungsmutter 9, die beispielsweise durch eine Verstemmung
an der Achse 2 gesichert ist. Die Achse 2 besitzt eine Längserstreckung, die
alle Bauteile der Türlagerung 1a verbindet. Am Verbindungselement 4 ist die
als Schraube gestaltete Achse 2 durch zwei Schraubmuttern 12a, 12b gesi
chert.
Das mit zylindrisch gestalteten Wälzkörpern 13a, 13b versehene Wälzlager 5 ist
als ein kombiniertes Axial-Radiallager ausgelegt. Die eine unterschiedliche Längs
erstreckung aufweisenden Wälzkörper 13a, 13b sind umfangsverteilt wechselwei
se angeordnet und von einem Käfig 14 geführt. Außenseitig sind die Wälzkörper
13a, 13b von einem radial nach außen gestuften Gehäuse 7a umgeben, das über
einen radial nach innen gerichteten Bord 15 am Verbindungselement 3 abgestützt
ist. An der dem Bord 15 gegenüberliegenden Stirnseite ist das Gehäuse 7a mit
einem weiteren, radial nach innen gerichteten Bord 8 versehen, der unter Einhal
tung eines Ringspaltes 59 bis an die Außenkontur der Scheibe 52 geführt ist. Die
Innenseite des Bordes 15 sowie der Scheibe 52 dienen als Abstützflächen der
Wälzkörper 13a, 13b. Wie der Fig. 1 zu entnehmen, übertrifft die Längserstrec
kung der Wälzkörper 13a die der Wälzkörper 13b. Zur Übertragung von Axialkräf
ten, gekennzeichnet durch den Pfeil, dienen die Wälzkörper 13a. An dem zur
Scheibe 52 gerichteten Ende sind die Wälzkörper 13a außenseitig mit einer Ver
zahnung 60 versehen, die mit der Verzahnung 50 der Achse 2 in Eingriff steht. Die
weiteren zum Wälzlager 5 zugehörigen, verkürzt gestalteten Wälzkörper 13b sind
zur Übertragung von Radialkräften vorgesehen. Zur Bildung einer Rastiereinrich
tung 17a ist das Gehäuse 7a an der zur Scheibe 52 gerichteten Seite radial nach
außen gestuft. Ein sich dabei kreisringförmig einstellender Innenraum zwischen
den Wälzkörpern 13a und dem gestuften Bereich des Gehäuses 7a ist ausgefüllt
von einem unmittelbar an den Wälzkörpern 13a anliegenden Lagerring 18, der
außen von einem Federmittel 19 umgeben ist. Der Lagerring 18 ist umfangsseitig
gewellt gestaltet zur Bildung von Taschen 20 bzw. Raststellungen, die der Form
gebung der Wälzkörper 13a entsprechen, wie den Fig. 2 und 3 zu entnehmen
ist.
Die Wirkungsweise des in Fig. 1 abgebildeten Ausführungsbeispiels.
Ein Öffnen bzw. Verschwenken der Fahrzeugtür, die starr mit dem Verbindungs
element 4 verbunden ist, bewirkt eine Verdrehung der Achse 2. Das Eigengewicht
der Fahrzeugtür bewirkt eine in Pfeilrichtung wirkende Axialkraft, die von den
Wälzkörpern 13a auf das Verbindungselement 3 übertragen wird. Die Verdrehung
der Achse 2 verursacht dabei eine Rollbewegung der Wälzkörper 13a, die über die
Verzahnung 50 in einem Verzahnungsabschnitt 55 formschlüssig mit der Achse 2
in Verbindung stehen. Der Bewegung der Wälzkörper 13a folgen ebenfalls die
Wälzkörper 13b, die gemeinsam in dem Käfig 14 geführt sind. Die Bewegung der
Wälzkörper 13a erfolgt innenseitig an dem drehfixiert angeordneten elastisch ge
stalteten Lagerring 18. Bei einer Lageübereinstimmung der Wälzkörper 13a mit
den symmetrisch angeordneten Taschen 20 im Lagerring 18 verrasten die Wälzla
ger 13a in den Taschen 20 des Lagerrings 18. Auf Grund der Eigenspannung er
folgt eine selbsttätige radiale Verschiebung des Lagerrings 18 an die Wälzkörper
13a, wobei die Radialkraft von dem Federmittel 19 verstärkt wird. Die Funktion der
erfindungsgemäßen Türlagerung 1a unterstützend ist das Gehäuse 7a am Verbin
dungselement 3 drehfixiert. Dazu dient ein vom Bord 15 axial vorstehender Ansatz
21a, der in eine Ausnehmung des Verbindungselementes 3 verrastet. Eine
Schwenkbegrenzung der Fahrzeugtür wird erreicht durch einen Festanschlag 47
zwischen den Verbindungselementen 3 und 4. Zur Erzielung einer dauerhaften
Türlagerung 1a ist die drehbar im Verbindungselement 3 eingesetzte Achse 2 über
eine Buchse 6 drehbar angeordnet, die in eine Bohrung 10 des Verbindungsele
ments 3 eingesetzt ist. Zwischen einem endseitig angeordneten Ringflansch der
Buchse 6 und dem Verbindungselement 4 ist eine Scheibe 11 eingesetzt. Die For
derung nach einer wartungsfreien Türlagerung 1a unterstützend, dient eine
Schutzkappe 22a, die kraftschlüssig und/oder formschlüssig am Gehäuse 7a im
Bereich der radial nach außen gerichteten Stufe befestigt ist und damit eine Stirn
seite des Wälzlagers 5 einschließlich der Sicherungsmutter 9 auf der Achse 2 ab
deckt.
In Fig. 2 ist die Rastiereinrichtung im Schnitt entlang der Linie II-II gemäß Fig. 1
dargestellt. Dabei wird insbesondere die Formgebung des wellenartig gestalteten
Lagerrings 18 deutlich, der symmetrisch angeordnete Taschen 20 aufweist, deren
Beabstandung so ausgelegt ist, dass bei einer Lageübereinstimmung jeder Wälz
körper 13a mit dem Verzahnungsabschnitt 55 in eine Tasche 20 verrastet. Die
Fig. 2 verdeutlicht weiterhin die formschlüssig über die Verzahnungen 50, 60
verbundenen Wälzkörper 13a mit der Achse 2.
In Fig. 3 ist die Rasteinrichtung 17a mit einem alternativen Aufbau abgebildet.
Der Lagerring ist dazu als Metallfeder gestaltet, dem außenliegend eine weitere
Metallfeder 23 zugeordnet ist, die den Lagerring 18 umschließt. Die Metallfeder 23
besitzt dabei eine Teilung 24, deren Enden in einer Ausnehmung 25 des Gehäu
ses 7a einrasten. Der Lagerring 18 ist ebenfalls mit einer Teilung versehen zur
Erzielung einer spannungsfreien Anpassung an die Wälzkörper 13a.
Die Fig. 4 zeigt die Türlagerung 1b, bei der alternativ zur Lagerung 1a gemäß
Fig. 1 eine Scheibe 27 vorgesehen ist, über die das Wälzlager 5 auf dem Verbin
dungselement 3 abgestützt ist, wobei die Scheibe 27 über eine Verdrehsicherung
21b am Verbindungselement 3 drehfixiert ist. Das Gehäuse 7b ist formschlüssig
über eine Scheibe 26 mit der Achse 2 verbunden. Dazu ist die Scheibe 26 mit ei
ner Innenverzahnung versehen, die formschlüssig mit der Verzahnung 50 der Ach
se 2 korrespondiert. Der Aufbau und die Anordnung der Rastiereinrichtung 17a
entsprechen der in Fig. 1 abgebildeten Rastiereinrichtung. Die Türlagerung 1b ist
außenseitig von einer Schutzkappe 22b umgeben, die topfartig, vorzugsweise als
ein Tiefziehteil aus Blech hergestellt und mit der an dem Verbindungselement 4
anliegenden Scheibe 27 verbunden ist. Als Maßnahme zur Verbesserung einer
Drehbeweglichkeit des Gehäuses 7b dient ein Axiallager 28, welches zwischen
dem Bord 15 des Gehäuses 7b und der Scheibe 27 angeordnet ist. Abweichend zu
Fig. 1 sind die Wälzkörper 13a an dem zum Verbindungselement 3 gerichteten
Endabschnitt mit einer Außenverzahnung 57 versehen, die in eine Innenverzah
nung 58 des Gehäuses 7a eingreift und für einen zwangsweisen Antrieb der Wälz
körper 13a sorgt.
In Fig. 5 ist die Türlagerung 1c abgebildet, versehen mit dem Wälzlager 29, de
ren Wälzkörper 30 jeweils über Stirnzapfen 31a, 31b in Ausnehmungen 33a, 33b
von axial beabstandeten mit der Achse 2 verbundenen Scheiben 40, 41 geführt
sind. Ein Wälzkontakt zwischen der Außenlauffläche der Wälzkörper 30 findet
dabei ausschließlich innenseitig an dem elastischen Lagerring 18 statt, dem außen
ein Federmittel 19 zugeordnet ist, welches in einem radial von dem Lagerring 18
und dem Gehäuse 7c begrenzten Ringraum angeordnet ist. Die zur Aufnahme
bzw. Führung der Wälzkörper 30 vorgesehenen Scheiben 40, 41 sind über eine
Innenverzahnung formschlüssig mit der äußeren Verzahnung 53 der Achse 2 ver
bunden. Eine definierte axiale Beabstandung der Scheiben 40, 41 ist durch eine
Buchse 54 sichergestellt, die zwischen den Scheiben 40, 41 angeordnet, die Ach
se 2 außen umschließt. Die zum Verbindungselement 3 ausgerichtete Scheibe 41
des Wälzlagers 29 stützt sich über ein Axiallager 42 auf einer Führungsscheibe 43
ab, die wiederum großflächig innenseitig auf dem Bord 15 des Gehäuses 7c an
liegt.
Die in Fig. 6 abgebildete Türlagerung 1d ist alternativ zu der in Fig. 5 darge
stellten Türlagerung 1c mit einem Wälzlager 44 versehen, dessen Wälzkörper 45
auf einer Achse 46 geführt sind. Die Achse 46 ist dabei in Bohrungen 48, 49 von
Scheiben 34, 35 eingesetzt. Vergleichbar der Fig. 6 sind beide Scheiben 34, 35
mit einer Innenverzahnung versehen, die im eingebauten Zustand in die äußere
Verzahnung 53 eingreift. Eine axiale Beabstandung zwischen den Scheiben 34, 35
sichert eine Buchse 39, die die Achse 2 umschließt. Ein Verschwenken des mit der
Fahrzeugtür verbundenen Verbindungselementes 4 bewirkt gleichzeitig eine Ver
drehung der Achse 2. Auf Grund der formschlüssigen Verbindung der Scheiben
34, 35 mit der Achse 2 bewirkt eine Verdrehung der Achse 2 ein Abrollen der
Wälzkörper 45 an der Innenwandung des Lagerrings 18, da dieser über das Fe
dermittel 19 mit dem Gehäuse 7d verbunden ist, welches mittels der Verdrehsiche
rung 21a am Verbindungselement drehfixiert ist. Dabei kommt es zu einer Ver
schiebung der Scheibe 35 auf dem Bord 15 des Gehäuses 7d. Diese Gleitflächen
bilden ein Axiallager 16, wobei die Gleitflächen vorteilhaft mit einem die Reibung
reduzierenden Gleitmittel beschichtet sind.
Zur Sicherung der Achse 46 dient eine Scheibe 32, an die sich die Sicherungs
mutter 9 abstützt. Mittels einer Schutzkappe 22c ist der gesamte aus dem Verbin
dungselement 3 austretende Bereich der Türlagerung 1d abgedeckt. Auf Grund
der drehstarr angeordneten Türlagerung 1d am Verbindungselement 3 eignet sich
eine starre Befestigung der Schutzkappe 22c am Gehäuse 7d, wobei ein sich bil
dender Ringspalt zwischen diesen Bauteilen mittels einer Dichtung 36 wirksam
abgedichtet werden kann.
1
a Türlagerung
1
b Türlagerung
1
c Türlagerung
1
d Türlagerung
2
Achse
3
Verbindungselement
4
Verbindungselement
5
Wälzlager
6
Buchse
7
a Gehäuse
7
b Gehäuse
7
c Gehäuse
7
d Gehäuse
8
Bord
9
Sicherungsmutter
10
Bohrung
11
Scheibe
12
a Schraubmutter
12
b Schraubmutter
13
a Wälzkörper
13
b Wälzkörper
14
Käfig
15
Bord
16
Axiallager
17
Rastiereinrichtung
18
Lagerring
19
Federmittel
20
Taschen
21
a Verdrehsicherung
21
b Verdrehsicherung
22
a Schutzkappe
22
b Schutzkappe
22
c Schutzkappe
23
Metallfeder
24
Teilung
25
Ausnehmung
26
Scheibe
27
Scheibe
28
Axiallager
29
Wälzlager
30
Wälzkörper
31
a Stirnzapfen
31
b Stirnzapfen
32
Scheibe
33
a Ausnehmung
33
b Ausnehmung
34
Scheibe
35
Scheibe
36
Dichtung
39
Buchse
40
Scheibe
41
Scheibe
42
Axiallager
43
Führungsscheibe
44
Wälzlager
45
Wälzkörper
46
Achse
47
Festanschlag
48
Bohrung
49
Bohrung
50
Verzahnung
51
Gewinde
52
Scheibe
53
Verzahnung
54
Buchse
55
Verzahnungsabschnitt
56
Verzahnung
57
Verzahnungsabschnitt
58
Verzahnung
59
Ringspalt
60
Verzahnung
Claims (23)
1. Türlagerung für eine schwenkbare und zumindest in einer Position arretier
bar angelenkte Tür eines Fahrzeugs, die mit einem Scharnier eine Einheit
bildet, wobei die Türlagerung (1a, 1b) am Rahmen des Fahrzeugs und der
Fahrzeugtür angeordnete, über eine vertikal ausgerichtete Achse (2) zu
sammengefügte Verbindungselemente (3, 4) sowie ein Wälzlager (5, 29,
44) mit einem spanlos hergestellten, die Achse (2) umschließenden Gehäu
se (7a, 7b) umfasst, und das Wälzlager (5) mit zylindrisch gestaltete Wälz
körper (13a, 13b) unterschiedlicher Längserstreckung versehen ist, die un
mittelbar auf einer Mantelfläche der Achse (2) geführt sind und zumindest
einzelne Wälzkörper (13a, 13b) eine profilierte Mantelfläche aufweisen und
den Wälzkörpern (13a) größter Länge an ihren die kürzeren Wälzkörper
(13b) überragenden Abschnitt ein begrenzt radial verschiebbarer, separater
Lagerring (18) zugeordnet ist, der Taschen (20) aufweist, in denen die
Wälzkörper (13a) zur Bildung eines Türfeststellers in einer Rastiereinrich
tung (17a) verrasten (Fig. 1, 4).
2. Türlagerung nach Anspruch 1, wobei die Wälzkörper (13a) mit einem Ver
zahnungsabschnitt (55) in eine Verzahnung (50) der Achse (2) eingreifen
und das Gehäuse (7a) drehfixiert an dem Verbindungselement (3) angeord
net ist (Fig. 1).
3. Türlagerung nach Anspruch 1 deren Wälzkörper (13b) über einen Verzah
nungsabschnitt (57) formschlüssig mit einer Verzahnung (58) des Gehäu
ses (7b) in Eingriff stehen (Fig. 4).
4. Türlagerung nach Anspruch 1, deren Wälzkörper (13a, 13b) vom Gehäuse
(7a, 7b) umschlossen sind, das einseitig mittels einer nach außen weisen
den Stufung den Lagerring (18) radial beabstandet umgreift.
5. Türlagerung nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (7a, 7b) an beiden
Stirnseiten einstückig mit einem radial nach innen ausgerichteten Bord (8,
15) versehen ist, der unter Einhaltung eines Ringspaltes bis an das zugehö
rige, benachbarte Bauteil geführt ist (Fig. 1, 4).
6. Türlagerung nach Anspruch 1, wobei der den Wälzkörpern (13a) zugeord
nete Lagerring (18) elastisch ausgeführt ist.
7. Türlagerung nach Anspruch 6, mit einem als Metallfederband ausgebildeten
Lagerring (18).
8. Türlagerung nach Anspruch 7, deren Lagerring (18) von einer weiteren
Metallfeder (23) konzentrisch umschlossen ist (Fig. 3).
9. Türlagerung nach Anspruch 4, wobei ein den radialen Abstand zwischen
dem Lagerring (18) und dem Gehäuse (7a, 7b) bildender Zwischenraum
von einem elastischen Material ausgefüllt ist.
10. Türlagerung nach Anspruch 1, wobei die an den axial beabstandeten, je
weils endseitig radial nach innen ausgerichteten Borden (8, 15) des Gehäu
ses (7a, 7b) im eingebauten Zustand des Wälzlagers (5) die Wälzkörper
(13a, 13b) abgestützt sind.
11. Türlagerung nach Anspruch 1, deren Wälzkörper (13a, 13b) unterschiedli
cher Längserstreckung in einem Wälzlagerkäfig (14) geführt sind.
12. Türlagerung nach Anspruch 1, mit einer Achse (2), die gemeinsam mit dem
Gehäuse (7b) drehbar angeordnet ist und dazu das Gehäuses (7b) über ei
ne Scheibe (26) mit der Achse (2) formschlüssig verbunden ist.
13. Türlagerung nach Anspruch 10, wobei der Bord (15) des Gehäuses (7b)
einen Lagerring des Axiallagers (28) bildet, dessen weiterer Lagerring von
einer Scheibe (27) gebildet wird, die am Verbindungselement (3) abgestützt
ist (Fig. 4).
14. Türlagerung nach Anspruch 12, deren Achse (2) endseitig ein Gewinde (51)
aufweist, zur Befestigung der Scheibe (26) sowie einer Sicherungsmutter
(9) oder einer Verzahnung (50) zur Drehfixierung der Scheibe (26), der das
Gewinde (51) vorgelagert ist (Fig. 4).
15. Türlagerung nach Anspruch 1, wobei die formschlüssig mit der Achse (2)
verbundene Scheibe (26, 52) einen Axialanschlag für die Wälzkörper (13a)
bilden (Fig. 1, 4).
16. Türlagerung nach Anspruch 1, wobei eine Schutzkappe (22a, 22b, 22c) die
Türlagerung (1a bis 1d) außen umschließt.
17. Türlagerung für eine schwenkbare und zumindest in einer Position arretier
bar angelenkte Tür eines Fahrzeugs, die mit einem Scharnier eine Einheit
bildet, wobei die Türlagerung (1c, 1d) am Rahmen des Fahrzeugs und der
Fahrzeugtür angeordnete, über eine vertikal ausgerichtete Achse (2) ver
bundene Verbindungselemente (3, 4) sowie ein Wälzlager (29, 44) mit ei
nem spanlos hergestellten, die Achse (2) umschließenden Gehäuse (7c,
7d) umfasst, wobei das Wälzlager (29, 44) der Türlagerung (1c, 1d) zwei
axial beabstandete an der Achse (2) drehfixierte Scheiben (34, 35; 40, 41)
umfasst, die zur Aufnahme und Führung von Wälzkörpern (30, 45) vorge
sehen sind, deren Drehachse parallel zur Achse (2) verläuft und ein die
Wälzkörper (30, 45) außen umschließender Lagerring (18) zur Bildung einer
Rastiereinrichtung (17) mit umfangsverteilt angeordneten Taschen (20)
versehen ist, in denen die zylindrisch gestalteten Wälzkörper (30, 45) ver
rasten (Fig. 5, 6).
18. Türlagerung nach Anspruch 17, deren Scheiben (34, 35; 40, 41) über eine
Verzahnung (53) an der drehbar angeordneten Achse (2) lagefixiert sind.
19. Türlagerung nach Anspruch 17, wobei die Wälzkörper (30) über Stirnzapfen
(31a, 31b) in Ausnehmungen (33a, 33b) der Scheiben (40, 41) drehbar ge
führt sind (Fig. 5).
20. Türlagerung nach Anspruch 17, wobei die Wälzkörper (45) jeweils auf einer
Achse (46) geführt sind, die in Bohrungen (48, 49) der Scheiben (34, 35)
eingesetzt ist.
21. Türlagerung nach Anspruch 17, wobei eine die Achse (2) umschließende
Buchse (54) zwischen den Scheiben (40, 41) eingesetzt ist (Fig. 5).
22. Türlagerung nach Anspruch 17, mit einer Führungsscheibe (43), die auf
dem Bord (15) des Gehäuses (7c) anliegt und zwischen der Scheibe (41)
des Wälzlagers (29) und der Führungsscheibe (43) ein Axiallager (42) an
geordnet ist (Fig. 5).
23. Türlagerung nach Anspruch 1 oder 17, wobei zwischen den Verbindungs
elementen (3, 14) ein Festanschlag (44) vorgesehen ist, der eine Schwenk
bewegung der Fahrzeugtür begrenzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999156952 DE19956952A1 (de) | 1999-11-26 | 1999-11-26 | Fahrzeugtürlagerung mit integriertem Türfeststeller |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999156952 DE19956952A1 (de) | 1999-11-26 | 1999-11-26 | Fahrzeugtürlagerung mit integriertem Türfeststeller |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19956952A1 true DE19956952A1 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=7930437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999156952 Withdrawn DE19956952A1 (de) | 1999-11-26 | 1999-11-26 | Fahrzeugtürlagerung mit integriertem Türfeststeller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19956952A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008132084A1 (de) * | 2007-04-25 | 2008-11-06 | Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kg, Coburg | Türfeststelleinrichtung für eine kraftfahrzeugtür |
| EP2011942A1 (de) * | 2007-07-03 | 2009-01-07 | Wagon Automotive GmbH | Unendlich variierbarer Türfeststeller |
-
1999
- 1999-11-26 DE DE1999156952 patent/DE19956952A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008132084A1 (de) * | 2007-04-25 | 2008-11-06 | Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kg, Coburg | Türfeststelleinrichtung für eine kraftfahrzeugtür |
| EP2011942A1 (de) * | 2007-07-03 | 2009-01-07 | Wagon Automotive GmbH | Unendlich variierbarer Türfeststeller |
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