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DE19956911A1 - Garnitur für eine textile Maschine - Google Patents

Garnitur für eine textile Maschine

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DE19956911A1
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Friedrich Henninger
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Staedtler and Uhl KG
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Staedtler and Uhl KG
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/84Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • D01G15/88Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for formed from metal sheets or strips

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
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Abstract

Bei einer Garnitur für eine textile Maschine, umfassend eine Mehrzahl von in Reihen nebeneinander, mit Abstand zueinander angeordneter Nadeln oder Sägezahnstanzteile, wobei die Nadeln oder Sägezahnstanzteile geprägt sind und dementsprechend eine nicht rechteckige Querschnittgeometrie aufweisen, wobei zwischen den voneinander beabstandeten Nadeln bzw. Sägezahnstanzteilen ein freier Durchgangsbereich für die zu kämmenden Fasern gebildet wird, ist vorgesehen, daß sich der freie Durchgangsbereich (A) in Bewegungsrichtung des Faserbandes gesehen stetig erweitert.

Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Garnitur für eine textile Maschine um­ fassend eine Mehrzahl von in Reihen nebeneinander, mit Abstand zueinan­ der angeordneter Nadeln oder Sägezahnstanzteile, wobei die Nadeln oder Sägezahnstanzteile geprägt sind und dementsprechend eine nicht rechtecki­ ge Querschnittsgeometrie aufweisen, wobei zwischen den voneinander be­ abstandeten Nadeln bzw. Sägezahnstanzteilen ein freier Durchgangsbereich für die zu kämmenden Fasern gebildet wird.
Derartige Garnituren werden für unterschiedliche Arten von textilen Ma­ schinen, z. B. Kreiskämme, Fixkämme, Karden usw. eingesetzt. Es ist in diesem Zusammenhang auch schon bekannt, durch Prägen, also durch Kaltverformung, die Nadeln bzw. die Spitzen von Sägezahnstanzteilen we­ nigstens teilweise zu Verformen, um so die ursprünglich runde bzw. recht­ eckige Querschnittskonfiguration zu verändern.
So ist es beispielsweise bei Nadeln schon bekannt, diesen eine rautenför­ mige Querschnittskonfiguration zu geben, so daß gesehen in Richtung der Relativbewegung zwischen Faserband und Nadeln der freie Durchgang be­ nachbarter Nadeln sich zunächst verengt, um sich dann ausgehend von der schmalsten Stelle wieder aufzuweiten.
Diese Ausgestaltung weist jedoch den Nachteil auf, daß sich in dem sich verengenden Bereich Verunreinigungen festsetzen und verkeilen bzw. ver­ klemmen können, so daß sie auch durch Reinigungsmaßnahmen, also z. B. durch eine Druckluftreinigung, nicht mehr entfernbar sind.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Garni­ tur der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die Reinigungswir­ kung bzw. Kämmwirkung verbessert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich der freie Durchgangsbereich in Bewegungsrichtung des Faserbandes gesehen stetig erweitert. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die schmalste Stelle des Durchgangsbereiches sich mehr oder weniger in Richtung der Relativbe­ wegung gesehen Inn äußersten Anfang des Durchganges befindet, so daß ein Verklemmen und Festsetzen vermieden wird, da auszukämmende Parti­ kel entweder so klein sind, daß sie den Durchgang passieren können oder aber dann, wenn sie auch nur einen geringfügig größeren Durchmesser aufweisen, ohne Verklemmung herabfallen bzw. spätestens beim Reini­ gungsprozeß entfernt werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der freie Durchgangsbereich eine trapezförmige Grundform aufweist, und daß die Nadeln bzw. die Spitzen der Sägezahnstanzteile derart geprägt sind, daß sie im Querschnitt eine dreieckige bzw. trapezförmige Grundform aufweisen.
Die Dreiecks-Ecken bzw. Trapez-Ecken sind günstigerweise abgerundet.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird es ermöglicht, daß Verun­ reinigungen wie Schalenteile und Sandkörner, die sich bei herkömmlichen Garnituren festsetzen können, durch den weiter werdenden Querschnitt nur kurzzeitig festgehalten werden, indem sie am Anfang des Durchganges nur punkt- oder linienförmig anliegen.
Es wird also erreicht, daß die Garnitur sauber bleibt und konstante Arbeits­ ergebnisse erzielt werden und die Fasern sich leichter durch die Barriere durchziehen lassen, d. h. insgesamt ein besseres Kämmergebnis. Der Lang­ faseranteil im Kämmling nimmt ab und die Maschine kann optimal einge­ stellt werden, so daß eine Verbesserung des wirtschaftlichen Aspekts ein­ tritt. Hierzu ist auch eine erhöhte Lebensdauer aufgrund einer geringeren Beanspruchung der Garnitur zu zählen. Letztlich werden Schalenteile, Nis­ sen und Kurzfasern, die nicht abgezogen werden, zurückgehalten und eine Verklemmung der Schalenteile wird vermieden, so daß insgesamt ein bes­ seres Kämmergebnis erzielt wird.
Weiterhin kann günstigerweise vorgesehen sein, daß die Nadeln bzw. Spit­ zen im Querschnitt so geformt sind, daß sie nach außen konvex vorge­ wölbte Seitenflächen aufweisen, eine abgerundete vordere Stirnfläche ge­ sehen in Richtung der Relativbewegung zum Faserband und eine relativ spitz zulaufende hintere Stirnfläche.
Mit anderen Worten können die Nadeln im Querschnitt das Profil einer symmetrischen oder asymmetrischen Flugzeugtragfläche aufweisen.
Hierdurch entsteht längs der Nadeln eine Strömung ähnlich der bei der Flugzeugtragfläche, so daß die Fasern des Faserbandes Druckschwankun­ gen ausgesetzt sind, wodurch sich Verunreinigungen lösen, die sich sonst absetzen würden. Durch den Unterdruck werden Nissen, Staub und leichte Teile zurückgehalten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungs­ beispiels in Verbindung der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht einer Reihe von Nadeln einer Garnitur für eine Maschine,
Fig. 2 bis 6 verschiedene Querschnittskonfigurationen von Nadeln und Konfigurationen des daraus resultierenden freien Durchgangs zwi­ schen zwei Nadeln,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Sägezahnstanzteils einer Garnitur,
Fig. 8 einen Schritt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7, und
Fig. 9 und 10 Schnittdarstellungen durch einen mit Nadeln besetzten Fix­ kamm, wobei die Nadeln im Querschnitt wie ein symmetrisches bzw. asymmetrisches Flugzeug-Tragflächenprofil ausgebildet sind.
In Fig. 1 ist eine Reihe von Nadeln 1 dargestellt, welche zwischen zwei Deckblechen 2 unter Ausbildung eines Nadelstreifens gehalten sind.
Die Nadeln 1 sind zwischen den Deckblechen 2 parallel und im Abstand voneinander angeordnet, wobei zwischen je zwei Nadeln 1 ein freier Durchgangsbereich A verbleibt, durch den das zu kämmende Faserband in Richtung des oberhalb der Fig. 2 bis 6 eingezeichneten Pfeils 3 durch be­ wegt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 weisen die Nadeln 1 einen exakt tra­ pezförmigen Querschnitt derart auf, so daß sich der freie Durchgangsbe­ reich A zwischen den Nadeln 1 in Bewegungsrichtung (Pfeil 3) des Faser­ bandes stetig mit einem Winkel α öffnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 besitzen die Nadeln ebenfalls eine trapezförmige Grundform, sind jedoch an den Stirnseiten abgerundet und verjüngen sich dementsprechend in Bewegungsrichtung (Pfeil 3) um einen Winkel β.
Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Querschnitt der Nadeln 1 im wesentlichen dreieckförmig mit einem Verjüngungswinkel β der Nadel, der deutlich größer ist als bei der Ausführungsform nach Fig. 3, wobei die Ecken mit einem Radius R abgerundet sind.
Die Fig. 5 und 6 zeigen schließlich Ausführungsformen mit einer annä­ hernd tropfenförmigen Konfiguration, wo die in Bewegungsrichtung (Pfeil 3) vordere Stirnseite stark abgerundet ausgebildet ist und auch die gegen­ überliegende Stirnseite eine ausgeprägte Abrundung aufweist. Bei der Aus­ führungsform nach Fig. 6 ist der Verjüngungswinkel β größer als bei der Ausführungsform nach Fig. 5.
Fig. 7 zeigt ein Sägezahnstanzteil 4, wobei in einer Garnitur, z. B. auf dem Rundkamm einer Maschine, eine Mehrzahl solcher Sägezahnstanzteile 4 derart nebeneinander angeordnet ist, daß die Spitzen 5 nebeneinanderlie­ gender Sägezahnstanzteile 4 zueinander einen Abstand aufweisen und dementsprechend ein freier Durchgang A für das zu kämmende Faserband geschaffen wird, wobei eine Relativbewegung zwischen Faserband und Spitzen 5 entsteht, so daß sich eine Bewegungsrichtung entsprechend dem Pfeil 3 in Fig. 8 ergibt.
Die Spitzen 5 der Sägezahnstanzteile 4 sind, wie aus Fig. 8 erkennbar, ein­ seitig derart geprägt, daß sie an der geprägten Seite eine Abschrägung in einem Winkel β aufweisen und sich dementsprechend insgesamt eine asymmetrische trapezförmige Grundform ergibt.
Hieraus resultiert, daß der freie Durchgang A zwischen zwei benachbarten Spitzen 5 sich asymmetrisch trapezförmig mit einem Winkel α stetig er­ weitert.
In Fig. 9 und in Fig. 10 ist jeweils ausschnittsweise ein Schnitt durch einen Fixkamm 6 dargestellt, wobei die Nadeln 1 zwischen Deckbleche 2 gehal­ ten sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 weisen die Nadeln im Quer­ schnitt ein symmetrisches Tragflächenprofil auf, d. h. ausgehend von einer abgerundeten vorderen Stirnseite 7 sind die Nadeln im Querschnitt konvex nach außen gewölbt und enden mit einer relativ spitzen hinteren Stirnseite 8. Hierdurch wird erreicht, daß der Durchgangsbereich A der Nadeln im Bereich des freien Nadelvorstandes und außerhalb der Deckbleche 2 in Richtung der Relativbewegung zwischen Nadeln 1 und Faserband (Pfeil 3) abgesehen von einem kurzen Bereich am Anfang stetig erweitert, wobei bei der Bewegung Strömungsverhältnisse wie an einer Flugzeugtragfläche ent­ stehen, wodurch die Reinigungswirkung verbessert wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 10 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 9 lediglich dadurch, daß das Querschnittsprofil asymmetrisch ist, d. h. die Nadeln weisen eine weitgehend ebene oder nur schwach gebogene Sei­ tenflanke und eine konvex vorgewölbte Seitenflanke auf.
Grundsätzlich wäre es im Rahmen der Erfindung auch denkbar, nur eine Seitenfläche konvex vorspringend und die andere Seitenfläche konkav zu­ rückspringend auszubilden.

Claims (8)

1. Garnitur für eine textile Maschine umfassend eine Mehrzahl von in Rei­ hen nebeneinander, mit Abstand zueinander angeordneter Nadeln oder Sä­ gezahnstanzteile, wobei die Nadeln oder Sägezahnstanzteile geprägt sind und dementsprechend eine nicht rechteckige Querschnittgeometrie aufwei­ sen, wobei zwischen den voneinander beabstandeten Nadeln bzw. Säge­ zahnstanzteilen ein freier Durchgangsbereich für die zu kämmenden Fasern gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich der freie Durchgangsbe­ reich (A) in Bewegungsrichtung des Faserbandes gesehen stetig erweitert.
2. Garnitur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Durchgangsbereich (A) eine trapezförmige Grundform aufweist.
3. Garnitur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (1) bzw. die Spitzen (5) der Sägezahnstanzteile (4) derart geprägt sind, daß sie im Querschnitt eine dreieckige bzw. trapezförmige Grundform aufwei­ sen.
4. Garnitur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreiecks- Ecken bzw. Trapez-Ecken abgerundet ausgebildet sind.
5. Garnitur, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (1) im Querschnitt eine relativ stumpf abgerundete vordere Stirnfläche (7), wenigstens eine konvex vorgewölbte Seitenfläche und eine relativ spitz zulaufende hintere Stirnfläche (8) aufweisen.
6. Garnitur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer­ schnittfläche nach Art eines Flugzeug-Tragflächenprofils ausgebildet ist.
7. Garnitur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer­ schnittsfläche ein symmetrisches oder asymmetrisches Tragflächenprofil aufweist.
8. Garnitur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seiten­ fläche konvex vorgewölbt und die andere Seitenfläche konkav nach innen gewölbt ist.
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