DE19955054A1 - Elektromagnetischer Antrieb - Google Patents
Elektromagnetischer AntriebInfo
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Abstract
Es wird ein elektromagnetischer Antrieb beschrieben, der einen elektromagnetisch hin- und herbewegbaren Anker aufweist, wobei der Anker von einem Hebel getragen wird oder einen Hebel bildet. Durch die Bewegung des Ankers und damit des Hebels wird ein Element, insbesondere das Ventil eines Verbrennungsmotors angetrieben. Zur Lagerung des Ankers ist der Hebel oder der Anker selbst mit einem schwenkbar gelagerten Rohr verbunden. DOLLAR A Zur wenigstens teilweisen Erzeugung von den Anker in eine Zwischenstellung stellenden Federkräften ist eine Torsionsfeder vorgesehen, die mit dem Rohr verbunden ist und wenigstens teilweise im Rohr verläuft.
Description
Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Antrieb mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Ein derartiger Antrieb ist aus der DE 196 28 860 A1 bekannt.
Das oberste Ziel bei der Auslegung solcher Antriebe besteht darin, möglichst geringe
Verluste im Luftspalt und im Eisenkreis der Elektromagnete und ein möglichst gerin
ges Gewicht der beweglichen Masse zu erreichen.
Der eingangs genannte Stand der Technik bildet deshalb den Anker als
schwenkbaren Ankerhebel aus. Zusätzlich wird dort das Verhältnis des Abstands
des Ankerzentrums vom Schwenkpunkt des Hebels zu dem Abstand der Einwirkung
auf das anzutreibende Element vom Schwenkpunkt kleiner 1 gewählt. Schließlich ist
in der DE 196 28 860 A1 ein schwenkbar gelagertes Rohr vorgesehen, mit dem der
Ankerhebel verbunden ist.
Bei diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine
besonders günstige Lagerung für den Anker und eine günstige Unterbringung
wenigstens von Teilen der Federkräfte zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnende Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Unteransprüche beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung, wobei die
Ausbildung der Magnete und des Ankers als langer Magnet gemäß Anspruch 9 von
besonderer Bedeutung ist.
Die DE 196 28 860 A1 beinhaltet ein System mit Ankerhebel, bei dem der Drehstab
zugleich als Lagerstelle für den Ankerhebel verwendet wird. Dabei erfährt der
Drehstab eine zusätzliche Biegebelastung. Insbesondere bei der Dimensionierung
eines langen Magneten mit entsprechend langem Anker ist dies kritisch;
erfindungsgemäß wird deshalb der Anker über einen oder mehrere Ankerhebel mit
dem Rohr verbunden, welches beidseitig gelagert ist und die Lagerkräfte aufnimmt.
Der Drehstab befindet sich im Inneren des Rohres und ist völlig entlastet von zusätz
lichen Biegekräften.
Wenn die Antriebskräfte durch extrem kleine Flugzeiten sehr hoch bemessen wer
den, reicht aus Gründen der begrenzten Dauertorsionsfestigkeit ein Drehstab nicht
mehr aus. Alternativ kann wie erwähnt eine Druck- oder Zugfeder parallel geschaltet
werden, was allerdings höhere effektive Massen bedeutet. Als Alternative kann auch
ein oder mehrere parallel geschalteter, weiterer Drehstab verwendet werden. Dabei
kann dessen Kraft auf die Ventilankoppelung über ein Gelenk oder eine Blattfeder
übertragen werden. Diese Lösung hat eine Reduzierung der beweglichen Massen
als Vorteil.
Um die getrennte, beidseitige Lagerung des zweiten Drehstabes einzusparen, kann
dieser über ein Verbindungsglied zum Rohr des ersten Drehstabes gelagert werden.
Für die Ausbildung des Antriebs mit langen Magneten und langem Anker sprechen
folgende Überlegungen. Grundsätzlich wird die Ankermasse bestimmt durch die An
forderungen nach maximaler Kraft. Die begrenzende Größe ist hier die Kraftflußdich
te im Eisenkreis, bei der Sättigung eintritt. Die Ankerdimensionierung wird bestimmt
durch die gesamte Jochbreite und die Jochlänge. Die gesamte Jochbreite wird wie
derum bestimmt durch den Abstand zwischen den beiden Schenkeln, der nach den
Gesichtspunkten von magnetischen Streuungsverlusten dimensioniert wird. Insge
samt soll die gesamte Jochbreite möglichst klein gehalten werden. Die Ankerdicke
entspricht ungefähr der Breite des Jochschenkels. Nun ist eine Optimierung des An
kergewichts dadurch möglich, daß die Jochbreite möglichst schmal gewählt wird bei
möglichst großer Jochtiefe. Zur Minimierung des Gewichtes kommt hier ein Verhält
nis von Jochtiefe zur gesamten Jochbreite zustande, welches außergewöhnlich ist
für Magnete. Herkömmliche Magnete werden in der Regel so dimensioniert, daß
etwa ein quadratisches Verhältnis von Breite zur Länge entsteht. Um minimales An
kergewicht zu erreichen wird bei der Erfindung, ein Verhältnis gewählt, welches jen
seits des Faktors 1,5, insbesondere größer 2 vorzugsweise größer 3 ist. Es entsteht
hier ein relativ langer und dünner Anker, der entsprechend gelagert werden muß.
Durch die Dimensionierung eines langen Magneten läßt sich der Magnet überdimen
sionieren, was besondere Vorteile hat, z. B. für den Öffnungsmagnet, das Auslaß
ventil oder Schließmagnet des Einlaßventils, welche die Gaskräfte zu überwinden
haben.
Neben der Längenausdehnung des Ventils und des Zylinderkopfes muß das System
justierbar sein auf relativ große Toleranzen des Ventils, des Ventilsitzes, des Zylin
derkopfes und des Gehäuses des Antriebs. Hierzu wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß das Gehäuse um die Drehachse des Ankerrohres oder auch des
Drehstabes drehbar ist. Das Gehäuse liegt in einem Lagerbett und wird über ein
federndes Gegenlager fixiert. Die Justage erfolgt z. B. durch zwei Muttern, wobei
eine Mutter den sogenannten Amboß darstellt und zur Einstellung verstellt wird und
die zweite Mütter zur Feststellung verwendet wird.
Eine Weiteroptimierung besteht in einer Gestaltung des Magnetkreises in der Art,
daß kernorientiertes Material eingesetzt werden kann, welches
kostengünstig ist und erst bei Kraftflußdichten von in der Gegend um 1,9 Teslar in
die Sättigung kommt. Normales Magnetmaterial weist bei beginnender Sättigung
eine Kraftflußdichte von 1,4 Teslar auf. Damit ist eine erhebliche Kraftsteigerung pro
Flächeneinheit möglich, was kleinere Magnete und geringere Ankermassen zur
Folge hat.
Ein langer Magnet mit großer Polfläche hat aber Nachteile in der Induktivität und da
mit dem Zeitverhalten. Daher wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den
Jochschenkel zu teilen und zwei Spulen einzusetzen. Die beschriebene Bauform des
langen Magneten hat außerdem den Vorteil, daß die Baubreite relativ gering ist, was
wiederum einen relativ niedrigen Zylinderkopf erlaubt. Ein kostentreibender Faktor ist
die Spulenauslegung. Oft wird zum Einbringen der Spule in den Magnetkreis das
Joch geteilt, was an den Stoßstellen Verluste bedeutet. In der erfindungsgemäßen
Ausführung werden die Spulen so gestaltet, daß sie in dem Fenster zwischen den
beiden Jochschenkeln eingeführt werden können. Dementsprechend ist die
maximale Breite bemessen.
Ein besonderes Problem, stellen die Anforderungen an kleine Zeitkonstanten bei
relativ großen Magneten mit entsprechender Induktivität dar. Eine kleine
Zeitkonstante ist erforderlich zur Stellungsregelung, damit erreicht wird, daß das
Ventil mit kleiner Geschwindigkeit aufsetzt. Dazu ist es notwendig, daß der
Magnetkreis schnell auf die entsprechenden Regelsignale reagiert. Das wird dadurch
gelöst, daß wie oben erwähnt durch die Jochunterteilung mehrere Spulen verwendet
und parallel geschaltet werden. Es können zum Beispiel jeweils vier Spulen
vorgesehen sein, die durch Parallelschaltung zusammen geschaltet sind. Da diese
Spulen im Vergleich zu einer Spule die selbe Zeitkonstante haben, ist bei vier Spulen
in weniger als einem Viertel der Zeit die notwendige Durchflutung erreicht. Die
Aufgabe der Magnete ist, einmal das Aufbringen der Hubarbeit zur Abdeckung der
mechanischen und der Gasverluste.
Andererseits soll durch den Anker in seinen Endstellungen eine geschlossene oder
eine offene Ventilstellung erreicht werden. Über 70 Prozent des Arbeitstaktes wird
für die Schließstellung benützt. Um die notwendige Halteenergie klein zu halten wird
der Spulenstrom getaktet. Es kann aber auch eine gesonderte Haltespule verwendet
werden. Durch diese Haltespule mit entsprechend großer Windungszahl läßt sich die
Halteenergie, d. h. die Leistung drastisch reduzieren. Um die Wärmeabfuhr günstig
zu gestalten sind die Spulen relativ dünn und durch die Vorteile des langen
Magneten mit relativ großer Oberfläche versehen. Zusätzlich können Füllstücke
zwischen Joch und Spulenkörper zur besseren Wärmeabfuhr eingebracht werden.
Diese Füllstücke können lamelliert und aus gut wärmeleitenden Material sein, aber
es kann auch Magnetmaterial zur Reduzierung der Eisenverluste verwendet werden.
Es ist auch eine Kombination von beiden Möglichkeiten gegeben. Die Spulen sind
vorzugsweise in den Grundkörper eingebettet, sie können fallweise auch dort
eingegossen werden.
Ein großes Problem besteht in der Beherrschung der unterschiedlichen Längenaus
dehnungen, die Zylinderkopf und Ventil während der Aufheizung erfahren. Nach dem
Stand der Technik werden häufig hydraulische Elemente zum Spielausgleich einge
setzt oder Magnete mit großen Luftspalt verwendet. Die hydraulischen
Spielausgleichelemente sind sehr aufwendig und sind im Spielausgleich begrenzt,
da sonst die Gefahr besteht, daß der Antrieb außerhalb seiner Mittellage betrieben
wird. Es kann jedoch auch eine Überhubfeder nach dem eingangs erwähnten Stand
der Technik verwendet werden. Bei zusätzlicher Verwendung einer
Temperaturkompensation im Gehäuse oder im Ventil ist der Überhub relativ gering,
z. B. auf wenige Zehntel beschränkt und wirkt sich bei einem relativ kleinen
Übersetzungsverhältnis vom Magnet zur Ventilachse nicht sehr stark auf die
Halteenergie aus. Diese Überhubfeder hat den Vorteil, daß beim Aufsetzen, d. h.
Schließen des Ventils im Wesentlichen nur die Ventilmasse als Stoßbelastung wirkt.
Durch die Überhubfeder ist die restliche Masse
abgekoppelt. Vorzugsweise wird die Überhubfeder so gestaltet, daß ein Großteil der
Massenanteile auf kleinem Hebelarm sitzt und damit nicht direkt in die effektive
Masse eingeht. Gleichzeitig kann der Magnet auf kleineren Restluftspalt gefahren
werden. Der Restluftspalt muß so groß bemessen werden, daß er auftretenden Ven
tilverschleiß und eine Temperaturausdehnung verkraftet, ohne daß der Anker voll
aufliegt. Wenn der Anker aufläge bevor das Ventil schließt, wäre keine Ventildichtheit
gegeben.
Zur Übertragung der Antriebskraft vom Anker auf das Ventil gibt es verschiedene
Möglichkeiten. Die geringste Magnetkraft und bewegte Massen und damit auch
Energie erfordert eine direkte Ankopplung des Ventils an die Ankerbewegung.
Es ist jedoch auch möglich, das Ventil über eine eigene, konventionelle Ventildruck
feder zu entkuppeln. Hierbei kann die Torsionsfeder und eine Zug- oder Druckfeder
die notwendige Gegenkraft liefern. Diese Lösungen bieten Vorteile in der Montage,
sind aber nachteilig wegen größeren bewegten Massen, höheren Magnetkräften und
höherem Energiebedarf.
Anhand der Ausführungsbeispiele wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines elektromagnetischen Antriebs,
Fig. 1a ein Detail der Fig. 1,
Fig. 2a und 2b den Aufbau und die Lagerung des Ankers,
Fig. 3 den elektromagnetischen Antrieb der Fig. 1 in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 4 die Aufteilung der Joche eines Elektromagneten
Fig. 5. 5a und 5b alternative Antriebsmöglichkeiten für den Ventilschaft,
Fig. 6 und 7 besondere Ankerausbildungen,
Fig. 8a bis e verschiedene Anordnungen mit zwei Torsionsfedern und
Fig. 9 eine weitere Variante des Aufbau eines
elektromagnetischen Antriebs.
In Fig. 1 ist ein Ankerhebel 1 mit einem Rohrstück 2 verbunden. Er überträgt die
Kräfte zur Betätigung des Ventils über eine Überhubfeder 3 auf das Lagerge
häuse 1f mit einem Lager 4 auf den Ventilschaft 6. Der Ventilschaft weist zwei bieg
same Ventilschaftteile 6a und 6b auf. Die Überhubfeder 3 benötigt eine Vorspan
nung; diese kann über ein Einstellstück, zum Beispiel einen Exzenter 5, eingestellt
werden. Ein zweiter Anschlag 5a begrenzt den Überhub. Die Funktion der Überhub
feder ist in dem eingangs genannten Stand der Technik näher beschrieben.
Die Magnetsysteme bestehen aus einem Schließmagneten 7 und einem Öffnungs
magneten 8. In dem Ausführungsbeispiel ist der Öffnungsmagnet 8 größer als der
Schließmagnet ausgebildet, weil er beim Auslaßventil zum Öffnen eine größere Hu
barbeit für die Überwindung der Gaskräfte erzeugen muß. Die beiden Magnetjoche
7c sind einteilig ausgebildet und aus kernorientiertem Material gefertigt, welches
geringe Eisenverluste bei großen Kraftflußdichten ermöglicht. In der Zone 7a und 8a
hat das Joch eine Aufspreizung auf größere Querschnitte. In den Jochschenkeln
kann mit einem kleineren Querschnitt und der kernorientierten optimalen
Flußrichtung gearbeitet werden. Die Magnete besitzen je zwei Doppelspulen 9 und
10. Diese Doppelspulen sind pro Jochschenkel zweimal vorhanden, weil das Joch
geteilt ist und sie sind parallel geschaltet, um eine geringere Induktivität zu
ermöglichen und damit ein schnelleres Zeitverhalten zu erhalten.
Fig. 4 zeigt die Jochgestaltung mit einem unterteilten und einem geschlossenen
Schenkel. Die unterteilten Schenkelteile werden von zwei Doppelspulen umfaßt.
Hierzu können eine oder auch zwei Endstufen verwendet werden. Die Spulen 13d
und 13e werden parallel geschaltet. Es ist jedoch auch denkbar, daß diese ganz
oder teilweise zur Abbremsung des Ankers kurz geschlossen werden.
Auf dem nicht unterteilten Schenkel 7c des Joches 7b ist eine Haltespule 13c unter
gebracht.
Die Magnete 7 und 8 sind jeweils über einen Zentrierstift 12 fixiert. Dieser ragt beid
seitig in zwei Gehäuseplatten hinein, von denen nur die hintere Platte 13 sichtbar ist.
Die Magnete werden über relativ lange Bolzen 14 verspannt, wobei der Bolzen
zwischen den Jochen nicht magnetisch sein darf. Die Verspannung erfolgt nachdem
das Magnetjoch auf den Anker angepaßt ist, damit homogene Luftspalte entstehen.
Eine bessere Wärmeableitung für die Magnetspulen erfolgt durch eine
entsprechende Formgestaltung der Platten. Damit beidseitig eine gute
Wärmeabführung erfolgt, werden die Spulen von entsprechenden Erhebungen bzw.
Füllstücke 15 der Grundplatten 13 und 13a begrenzt.
Der gesamte Antrieb ist beidseitig in Lagerschalen bestehend aus Stegen 20 des
Aktuatorkastens 21 gelagert. Dieser Steg ist hinter dem Magneten 8 gestrichelt
dargestellt. Das Gegenlager wird durch entsprechende Aussparungen in dem Ge
häuse gebildet.
Das federnde Gegenlager 22 wird mit zwei Schrauben 23 am Aktuatorkasten 21 be
festigt. In diesem Aktuatorgehäuse sind alle Antriebe einer Zylinderbank
untergebracht.
Das Aktuatorgehäuse 21 wird über zwei Muttern verstellt und fixiert. Dieser Arm ist
hinter dem Ventilschaft 6, 6a und der Zentrierung der Ventilgabel 6b gestrichelt
gezeichnet und in Fig. 1a vergrößert dargestellt. Der Auslegearm 24 des Gehäuses
13 ist von zwei Muttern 25 eingespannt. Zur Verstellung werden diese auf der
Schraube 26 verdreht bis über den Hubsensor 27 die richtige Justage von Ventil und
Ankerposition sichergestellt ist. Zur Fixierung wird die obere Mutter gekontert. Als
Alternative sind auch z. B. zwei Schrauben denkbar, wobei wiederum die erste
Schraube den Amboß für das Gehäuse bildet und die zweite Schraube zur
Feststellung benutzt wird.
Eine Torsionsfeder 16 liegt in der Bohrung des Ankerrohres 2. Der Anker ist in der
Fig. 2a und 2b näher dargestellt und zeigt das Ankerrohr 2 im Schnitt.
Das Ankerrohr ist mit drei den Ankerhebel darstellenden Hebelteilen 1b bis 1d
verbunden. Diese drei Hebelteile umfassen den gezeichneten Anker 17. Dieser
Anker 17 ist durch eine Ventilbetätigungseinheit 18 unterbrochen, die im
wesentlichen aus der Überhubfeder 3, dem Lagergehäuse 1f und dem Lager 4
besteht. Anker 17 und Ventilbetätigungseinheit 18 werden mit den Hebelteilen
verschweißt. Das Rohr 2 ist zur Aufnahme der relativ großen Ankerkräfte beidseitig
an Teilen 19 und 19a der Gehäuseplatten 13 und 13a entsprechend Fig. 1 gelagert,
vorzugsweise außen. Vorzugsweise werden Wälzlager eingesetzt und die Lager als
Außenlager ausgebildet. Durch diese Lagerstellen kann der im Rohr 2 verlaufende
Drehstab 16 (Torsionsfeder) völlig von Biegebelastungen entlastet werden. Er ist auf
der einen Seite (links) mit dem Rohr 2 verbunden und auf der anderen Seite in dem
Teil 19a eingespannt. Es tritt hier kein Axialspiel auf.
In Fig. 2a sind die Länge (Tiefe) I und die Breite b des Ankers eingezeichnet. Ent
sprechende Maße haben die dem Anker gegenüberliegenden Magnetjoche.
Fig. 2b zeigt eine vereinfachte Ausführung der Ankerbefestigung. Die beiden Anker
teile 1 i sind hier mit nur einem Ankerhebel 1e und dem Rohr 2 verschweißt. Die
Schweißstellen sind in der üblichen Weise durch keilförmige, dunkel gezeichnete
Kerben gekennzeichnet. Der Ankerhebel entspricht der Fig. 5a und 5b.
Fig. 3 zeigt die Anordnung in perspektivischer Darstellung. Das Ankerrohr 2 ist mit
den magnetisch leitenden Ankerhebeln 1b bis 1d verbunden. Hier sind auch die Ver
bindungsstellen zu sehen, die durch Schweißen hergestellt werden. Damit der Ma
gnetfluß der beiden Magnete nicht vom Ankerrohr 2 beeinflußt wird, wird dieses vor
zugsweise aus nicht oder schwach leitendem, oder unmagnetischem Material aus
gebildet. Das Ankerrohr 2 ist in den Lagerstellen 19 und 19a gelagert und nimmt den
Drehstab 16 auf. Auf der linken Bildhälfte ist der lange Magnet 7 zu sehen, der im
vorderen Teil aufgeschnitten ist, um das Ventilgelenk 4a zu zeigen. Der Magnet 7
zeigt eine Aussparung 20a für die Unterbrechung des Joches zur Einbringung von je
zwei Doppelspulen. Diese Aussparung ist auch nützlich für die Überhubfeder, die bei
der Hubbewegung in das Joch hinein ragt. Der Anker ist auch hier mit 17 bezeichnet.
Anstelle der vollen Aussparung beider Jochschenkel kann auch ein magnetisch
leitendes Füllstück verwendet werden. In dieser Figur ist der Anker mit Abstand zum
Ankerrohr 2 gezeichnet. Dieser kann jedoch auch direkt am Ankerrohr, wie in Fig. 2a
und 2b gezeigt, anliegen.
Fig. 5 zeigt eine alternative Ventilbetätigung. Das Ventil wird, wie aus dem Stand der
Technik bekannt, über eine Druckfeder 30 in Richtung Schließstellung gedrückt. Hier
wirkt der Drehstab 16 gegen die Druckfeder. In der gezeichneten Mittellage sind die
Federkräfte im Gleichgewicht. Die Kraftübertragung erfolgt über eine mit einem
Wälzlager ausgestattete Rolle 31, die mit dem Ankerhebel 1c verbunden ist. Dieser
ist durch seine Schenkel leicht federnd gestaltet, um die Stoßkräfte beim Aufsetzen
auf den Ventilschaft zu reduzieren.
Zur Unterstützung des Drehstabes 16 kann zusätzlich eine an einem relativ kleinen
Hebelarm angelenkte Druckfeder 32 verwendet werden.
Fig. 5a zeigt anstelle der Rolle ein Gleitstück 33, welches in den Anker einge
schweißt ist und an der Gleitstelle oberflächenbeschichtet sein kann. Auch dieses
Teil ist zur Reduzierung der Stoßbelastung federnd ausgebildet.
Fig. 5b zeigt die Seitenansicht. Zur Reduzierung der Gleitreibung auf dem Ventil
schaft kann die Druckfederauflage in einem Kugellager 34 gelagert werden.
Dieses und die exzentrische Auflage des Gleitstücks 33 bewirkt eine erwünschte
Ventilverdrehung.
Die Antriebe der Fig. 5 und der Fig. 5a und 5b benötigen keine Biegezonen im Ven
tilschaft, weil sie den durch die Schwenkung des Hebels 1c bewirkten Versatz selbst
ausgleichen können.
Zur Kompensation der starken Ventilausdehnung ist das obere Ventilschaftteil 35
aus Material mit geringer Temperaturausdehnung, z. B. Invarstahl hergestellt und mit
dem Ventilschaft 36 verbördelt oder verschweißt. Zur besseren Temperaturableitung
aus dem Ventilteller ist der hohle Ventilschaft 36137 mit Natrium gefüllt. Durch die
Temperaturkompensation ist der Differenzweg zwischen Rolle 31, bzw. Gleitstück 33
und Ventilschaft 36/37 zwischen kaltem und betriebswarmem Ventil erheblich gerin
ger, so daß die Auftreffgeschwindigkeit der Rolle 31 und damit die Lagerbelastung
und die Halteenergie erheblich kleiner ist.
Fig. 5c beinhaltet ein Gleitstück 39a, welches drehbar auf einer Welle 39 gelagert ist.
Dieses Gleitstück entspricht dem herkömmlichen Nockenantrieb über Schwenkhebel.
Dieses kann auch in einer Kugelkalotte gelagert sein, um sich dem Ventilschaftkopf
voll anzupassen. Dieses Gleitstück besitzt vorzugsweise eine leichte Klemmung,
damit beim Aufsetzen beim Ventilöffnen eine kleine Flächenpressung entsteht.
Die Fig. 6 unterscheidet sich von Fig. 5 nur durch eine andere Gestaltung der
Pole 40 des Öffnungsmagneten 41 und einer dazu passenden Gestaltung des An
kers 42. Die Pole 40 sind gestuft, - hier mit zwei Stufen - ausgebildet. Der Anker 42
weist auf der dem Öffnungsmagneten zugewandten Seite eine korrespondierende
Stufung auf derart, daß der Anker 42 in die Öffnung der gestuften Pole unter Wah
rung kleiner Luftspalte hineinpaßt. Für die gute Wirkung des Magneten 41 sind die
Breiten und Tiefen 40a und 42a der Pole 40 und des Ankers 42 wesentlich. Dadurch
ist eine Kennlinienformung möglich mit dem Ergebnis, daß die Hubkraft der Magne
ten bei großen Luftspalten erheblich höher ist. Diese Ausbildung des Magneten 41
ist bei der Lagerung des Ankers mittels des Wälzlagers von besonderer Bedeutung,
da im Anker relativ große Querkräfte entstehen durch Toleranzen.
Die Fig. 7 zeigt eine entsprechende Ausbildung der Pole des Schließmagneten 50
und 50a eines Einlaßventilantriebs und des dazu gehörigen Ankers 52.
Die Joche und der Anker des Öffnungs- und des Schließmagneten eines Stellan
triebs insbesondere des Auslaßventilantriebs mit der oben genannten Kennlinienfor
mung gestaltet werden.
In Fig. 8 sind verschiedenen Versionen mit parallel geschalteten zweitem Drehrohr
gezeigt. In Fig. 8a ist der auf den Ventilschaft 6 einwirkende Hebel mit 1, der Anker
mit 17, das Lagerrohr mit 2 und der Drehstab mit 16 bezeichnet. Es ist ein zweiter
Drehstab 16a mit Lagerrohr 2a und eine Hebel 1e vorgesehen, wobei die
Federkräfte dieses Drehstabs durch ein Verbindungsglied 60 auf die direkte
Ventilankopplung übertragen werden.
In Fig. 8b wirkt entsprechend Fig. 5a ein, Ventilfeder 30 auf den Ventilschaft und die
Ankerbewegung wird durch ein Gleitstück 33 auf das Ventil übertragen. Auch hier
überträgt ein Verbindungsglied 60 die Kräfte der zweiten Drehfeder 16a.
In Fig. 8c ist die Ventilfeder 30 durch die Drehstabfeder 16a ersetzt, die über das
Verbindungsglied 60 unter den Ventilschafteller 61 greift. Die Torsionsfeder 16 wirkt
über ein Gleitstück auf den Ventilschaft.
In Fig. 8d ist das Verbindungsglied nicht drehbar am Hebel 1e gelagert, sondern da
mit starr verbunden. Das Übertragungsglied ist eine Blattfeder 60a, die ebenfalls un
ter den Ventilschaftteller 61 greift.
In Fig. 8e ist der zweite Hebel 1c nicht an einem Rohr gelagert. Hier ist ein Lager
teil 63 einerseits mit dem Rohr 2 der Drehfeder und andererseits mit einer Lager
stelle des Drehstabs 16a verbunden. Die Querkräfte werden an einem Lagerkopf 64
abgestützt.
Fig. 9 zeigt eine Anordnung, bei der ein Haupthebel 70 durch einen Nebenhebel 71
von den beiden Elektromagneten 72 und 73 verschwenkt wird. Die Hebel 70 und 71
sind mit dem Rohr 74 verbunden, in dessen Innern die Torsionsfeder 75 unterge
bracht ist. Der Nebenhebel 71 trägt den Anker oder stellt den Anker dar. Er ist als
langer Magnet ausgebildet.
Die Kraftübertragung auf den Ventilschaft 76 erfolgt, ähnlich wie in Fig. 1 über eine
bei 77 am Haupthebel 70 befestigte Überhubfeder 78, der am vorderen Ende des
Haupthebels 70 zwei Anschläge 79 zur Durchbiegungsbegrenzung zugeordnet sind.
Auch hier ist eine Biegezone 76a im Ventilschaft vorgesehen.
Diese Anordnung weist eine extrem niedrige Bauhöhe auf, bringt eine bessere Aus
nutzung der Magnetlänge, hat ein geringes Gewicht und es ist eine Entkopplung der
Überhubfeder vom Ankerhebel gegeben.
Bei dem erfindungsgemäßen Antrieb gemäß Anspruch 1 wird der Anker vorzugswei
se direkt mit dem Ankerrohr verschweißt. Wesentlich ist auch, wie dies z. B. aus den
Fig. 1 und 5 hervorgeht, daß der Einwirkbereich des Hebels auf den Ventilschaft au
ßerhalb der Magnete erfolgt. Der Torsionsstab wird vorzugsweise im Rohr und in der
Drehstabaufnahme eingepreßt. Diese wird ihrerseits nach der Einstellung mit dem
Gehäuse (Seitenplatten) verschweißt.
Es ist im Gegensatz zur Ausdrucksweise des Anspruchs 1 auch möglich, den Anker
durch eine Anordnung mit nur einer Wicklung aber mit einer entsprechend ausgebil
deten Polanordnung hin und her zu bewegen.
Fig. 11 zeigt verschiedene andere mögliche Ausbildungen für den oder die Elektro
magnete als die vorhergehenden Figuren.
Fig. 11a zeigt zwei dreipolige Elektromagnete 100 und 101, die dem Anker 102 ge
genüberstehen. Die Fig. 11b und 11c zeigen Aufsichten auf die Magnetpole. Die
Wicklung 103 kann entsprechend Fig. 11b oder als Topfwicklung entsprechend Fig.
11c ausgebildet sein. In der Fig. 11d sind wieder zwei dreipolige Elektromagnete ge
zeigt, wobei hier ein Pol 104 nicht aktiv ist, also nicht zur Hubarbeit beiträgt. Es ist
analog dazu auch möglich die Elektromagnete zweipolig auszubilden und dann nur
einen aktiven Pol zu benutzen.
Beim Beispiel der Fig. 11e ist nur eine Wicklung 105 vorgesehen, wobei je nach
Stellung des Ankers 106 Pole 107 oder 108 wirksam sind. Wird durch die Federkräfte
der Anker in die Nähe der Pole 107 oder 108 gebracht, so kann die Wicklung 105
eingeschaltet werden und der Anker wird in Richtung der entsprechenden Pole be
schleunigt. Um ein Anschwingen aus der Zwischenstellung zu erreichen, muß ent
weder die Zwischenstellung unsymmetrisch liegen oder der Pol eines Elektroma
gneten stärker ausgebildet sein. Schließlich ist in Fig. 11f eine Kombination der Fig.
11e mit der Verwendung nur eines aktiven Pols gezeigt.
Der Magnetkreis 110 der Fig. 11g entspricht einem E-Kern entsprechend Fig. 11a
und 11b.
Der Polabstand der äußeren Schenkel 111 und 112 ist möglichst klein, um die Breite
113a des Ankers 113 klein zu halten. Zur Reduzierung der Streuflüsse zwischen dem
Mittelschenkel 114 und den Außenschenkeln und zur Darstellung eines großen Wic
kelraumes ist der äußere Magnetkreis 115 und 116 aufgeweitet. Der Mittelschenkel
114 besteht vorzugsweise aus kornorientiertem Material und ist durch Formschluß,
z. B. Schwalbenschwanzführung 117 in das Joch eingesetzt oder mit diesem ver
schweißt.
Die Ankerdicke entspricht beim E-Magneten ungefähr dem der Dicke der Außen
schenkel 115 und 116, der wiederum ca. 50% der Breite des Mittelschenkels 114 hat.
Dadurch beträgt die Dicke des Ankers 113 nur etwa 50% der Ankerdicke eines
U-Magneten. Ohne spezielle Maßnahmen ist der Polabstand beim E-Magneten größer
als beim U-Magneten. Durch die Maßnahme der Polaufweitung kann dieser Nach
teil vermindert werden. Die effektive Gewichtsersparnis beträgt bei dieser Magnet
form ca. 40% im Vergleich zum U-Magneten.
Ein weiterer Vorteil besteht in der Mitverwendung des Mittelschenkels 113 als Kern
der Wicklung 119. Dies ist besonders vorteilhaft bei Bandspulen. Damit läßt sich ein
ausgezeichneter Füllfaktor erzielen. Dies ist von wesentlicher Bedeutung, da die
Verlustleistung der Spule sehr stark vom Winkelraum und Füllfaktor abhängt.
Beim E-Kern bietet sich außerdem an, vier Verspannschrauben 118 im Vergleich
zu drei beim U-Kern einzusetzen, was hinsichtlich der Symmetrie der Verspann
kräfte sehr günstig ist.
Hinsichtlich von Ausführungsformen, z. B. entsprechend der Fig. 11 mit zum Anker
hin sich annähernden Polenden wird angemerkt, daß die Definition gemäß An
spruch 1 Tiefe zur Breite der Joche größer 1,5 usw. sich auf die Jochbreite an den
Enden der Joche bezieht und nicht auf die weiter abliegende Jochbreite.
Claims (34)
1. Elektromagnetischer Antrieb mit einem beweglich gelagerten, elektromagne
tisch hin- und herbewegbaren Anker (17), der bei abwechselndem Einschalten der
Erregerströme von zwei mehrpoligen Elektromagneten (7, 8) in Endstellungen
gebracht wird, einem den Anker (17) tragenden oder den Anker (17) bildenden
Hebel (1), der an seinem einen Ende mit einem schwenkbar gelagerten Rohr (2)
oder einem, einem Rohr ähnlichen Teil verbunden ist, wobei auf den Hebel (1)
oder den Anker (17) entgegengesetzt gerichtete Federmittel (16) einwirken, die ohne
Wirkung von Erregerströmen den Hebel (1) oder den Anker (17) in eine
Zwischenstellung stellen und durch die Bewegung des Ankers (17) ein Element (6),
insbesondere ein Ventil eines Verbrennungsmotors, angetrieben wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federmittel wenigstens teilweise mindestens eine
Torsionsfeder (16, 75) umfassen, die mit dem Rohr (2, 2a, 74) oder Teil oder dem
Hebel (1) oder Anker (17) verbunden ist, und daß die Torsionsfeder (16, 75)
wenigstens teilweise in dem Rohr (2, 2a, 74) bzw. Teil verläuf.
2. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (2, 2a, 74) oder Teil wenigstens an seinen beiden Enden, vorzugsweise
außen, gelagert ist.
3. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federmittel zusätzlich teilweise außerhalb auf den Hebel
oder Anker einwirkende Zug- und/oder Druckfedern umfassen.
4. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (16, 75) als Stab mit rechteckigem Quer
schnitt ausgebildet ist.
5. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zur wenigstens teilweisen Erzeugung der Federkräfte zwei
parallel geschaltete Torsionsfedern (16, 16a) vorgesehen sind.
6. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Torsionsfedern (16, 16a) über je ein Lagerrohr (2, 2a) mit einem Hebel
(1, 1e) verbunden sind, wobei die über die beiden Hebel (1, 1e) übertragenen Kräfte
auf den Ventilschaft einwirken.
7. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Hebel (1) über ein Lagerrohr (2) mit der einen Torsionsfeder (16)
verbunden ist und der andere Hebel (1c) direkt mit der anderen Torsionsfeder (16a)
verbunden ist.
8. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Ventil verbundene
Ventilfeder (30) vorgesehen ist, deren Federkraft auf den Ventilschaft (36) in
Richtung Schließstellung des Ventils einwirkt.
9. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Tiefe zur Breite der
Joche der Elektromagnete (7, 8) und das Verhältnis der Länge zur Breite des Ankers
(17) größer als 1,5, vorzugsweise größer 3, ist.
10. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (17) über wenigstens einen,
vorzugsweise drei, parallel im Abstand zueinander angeordnete Teilhebel
(1b, 1c, 1d) mit dem Rohr verbunden ist.
11. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hebel (1) eine Überhubfeder (3)
integriert ist, über die die Ankerbewegung auf ein bewegbares Element (6)
übertragen wird und die für diese zu übertragende Bewegung steif ist und nur bei
stärkerer Beanspruchung (Überhub) als Feder wirksam ist.
12. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Hebels (1a), der das
bewegbare Element (6) antreibt, ein mit dem bewegbaren Element verbundenes
Gelenk (4) aufweist.
13. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das anzutreibende Element (6) der
Schaft eines Ventils ist und daß der Schaft des Ventils biegsam ausgebildet ist.
14. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebel (1, 1a) auf dem Schaft (36, 37) des Ventils lose aufliegt.
15. Elektromagnetischer Antrieb nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel (1, 1a) über eine Rolle (31) oder dergleichen auf
den Ventilschaft einwirkt.
16. Elektromagnetischer Antrieb einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel (1, 1a) über ein Gleitstück (33) auf den Ventil
schaft (36, 37) einwirkt.
17. Elektromagnetischer Antrieb nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel exzentrisch auf den Ventilschaft einwirkt.
18. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Magnetkerns (7, 8)
und/oder des Ankers (17) kernorientiert ist.
19. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetkerne der Elektromagnete (7, 8) in Zonen (7a, 8a) mit Rich
tungsänderung der Joche einen größeren Querschnitt aufweisen.
20. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern der Magnete einstückig
ausgebildet ist.
21. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einem Joch eines
Magneten zur Polfläche hin eine Unterteilung des Jochs in wenigstens zwei
Jochteile (7b) vorgesehen ist, und daß auf diesen Jochteilen jeweils wenigstens eine
Spule, vorzugsweise jedoch zwei Spulen (13d, 13e), aufgebracht sind, und daß
diese Spulen (13d, 13e) parallel geschaltet sind.
22. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens auf dem Joch des
Schließmagneten (7) zusätzlich eine Spule (13c) aufgebracht ist, die zum Halten des
Ventils in der entsprechenden Stellung dient.
23. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkerne der Elektromagnete
(7, 8) zwischen zwei Platten (13) des Gehäuses eingespannt und ausgerichtet sind.
24. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Ausrichtung der Joche zum Anker (17) die Magnete verdrehbar gelagert
sind.
25. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 23 oder 24, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spulen (9, 10, 11) mit den Platten (13) des Gehäuses über
die Joche in wärmeleitender Verbindung stehen.
26. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Wärmeabfuhr Erhebungen bzw. Füllstücke (15) zwischen den Spulen
(9, 11, 12) und den Jochen vorgesehen sind.
27. Elektromagnetischer Antrieb nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Wärmegabe Verrippungen vorgesehen sind.
28. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Justage der gesamte Antrieb um die
Rohrachse oder eine weiter ab vom Anker gelegene Achse verdrehbar ist.
29. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Querschnitt gesehen die Pole (40)
wenigstens eines der Elektromagnete (7, 8) gestuft (40a) ausgebildet sind und daß
der Anker (42) im Querschnitt in diese Stufung passende Gegenstufungen (42a)
aufweist.
30. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
daß der Öffnungsmagnet des Auslaßventils eine derartige Stufung aufweist.
31. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schließmagnet des Einlaßventils eine derartige Stufung aufweist.
32. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitstück (39) am Hebel (1c) drehbar in einer Welle (39a) gelagert ist.
33. Elektromagnetischer Antrieb nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitstück mittels einer Kugel und einer Kugelkalotte am Hebel gelagert ist.
34. Elektromagnetischer Antrieb nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haupthebel (70) zur Betätigung des
Elements (z. B. des Ventilschafts 76) und ein den Anker darstellender oder ihn
tragender, um einen Winkel gegenüber dem Haupthebel (70) verdreht angeordneter
und mit dem Haupthebel verbundenen Nebenhebel (71) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19955054A DE19955054A1 (de) | 1998-11-16 | 1999-11-15 | Elektromagnetischer Antrieb |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19854019 | 1998-11-16 | ||
| DE19955054A DE19955054A1 (de) | 1998-11-16 | 1999-11-15 | Elektromagnetischer Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19955054A1 true DE19955054A1 (de) | 2000-08-17 |
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ID=7888740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19955054A Withdrawn DE19955054A1 (de) | 1998-11-16 | 1999-11-15 | Elektromagnetischer Antrieb |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE19955054A1 (de) |
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|---|---|---|---|
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