DE19953337A1 - Kraftfahrzeugheiz- und/oder -klimaanlage mit einem Verunreinigungssensor - Google Patents
Kraftfahrzeugheiz- und/oder -klimaanlage mit einem VerunreinigungssensorInfo
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Abstract
Eine Kraftfahrzeuginnenraumheiz- und/oder -klimaanlage umfaßt einen Verunreinigungs- bzw. Verschmutzungssensor (42), der dazu geeignet ist, das Vorliegen einer Verschmutzung bzw. Verunreinigung zu erfassen, insbesondere das Vorliegen von Kohlenmonoxid, und zwar in dem Luftfluß (AE), der in den Innenraum (H) geführt wird. Der Sensor (42) ist flußabwärtsliegend eines Luftfilters (40) angeordnet, so daß das Vorliegen der Verunreinigung in dem gefilterten Luftfluß erfaßt wird, wobei repräsentative Messungen des gefilterten Luftflusses bereitgestellt werden. Der Sensor (42) ist vorteilhafterweise mit einer Steuerschaltung (48) verbunden, die geeignet ist, auf die Versetzung einer Lufteintrittsklappe (24) einzuwirken, um die Anlage (10) entweder mit Außenluft (AE), die außerhalb des Innenraums (H) entnommen ist, oder mit Umluft (AR), die in dem Innenraum (H) entnommen ist, zu versorgen, und zwar abhängig von den Meßergebnissen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Heiz- und/oder Klimaanlage für den Innenraum eines Kraftfahr
zeuges. Sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung vom Typ, umfassend einen Verschmut
zungs- bzw. Verunreinigungssensor, der es ermöglicht, das Vorliegen einer Verunreinigung
bzw. Verschmutzung zu erfassen, insbesondere das Vorliegen von Kohlenmonoxid in einem
Luftfluß bzw. einer Luftströmung, die zu dem Innenraum geführt wird.
In den bekannten Vorrichtungen bzw. Anlagen dieses Typs wird üblicherweise ein Luftein
tritts- bzw. -ansauggehäuse vorgesehen, welches selektiv entweder mit Außenluft gespeist
werden kann, die außerhalb des Innenraums entnommen wird, oder auch durch Umluft, die in
dem Innenraum entnommen wird.
Ein Gebläse bzw. Lüfter ist am Ausgang des Lufteintrittsgehäuses vorgesehen, um den Luft
fluß bzw. die Luftströmung zu beschleunigen bzw. zu beaufschlagen, um ihn bzw. sie zu be
handeln (mittels Aufheizung und/oder Kühlung), bevor er bzw. sie in den Innenraum durch
unterschiedliche geeignete Düsen bzw. Ausströmer geführt wird.
Generell umfaßt das Lufteintrittsgehäuse eine Klappe, welche selektiv das Eintreten von Au
ßenluft und das Eintreten von Umluft steuert, um entweder einen Außenluftstrom oder einen
Umluftstrom in den Innenraum zu führen, und zwar abhängig von dem durch die Insassen des
Fahrzeuges gewünschten luftthermischen bzw. aerothermischen Komfort.
Wenn somit das Fahrzeug eine verschmutzte bzw. verunreinigte Zone durchquert, ist es vor
teilhaft, die Vorrichtung in eine Position "Umluft" zu versetzen, so daß der Innenraum durch
Umluft versorgt bzw. gespeist wird, und nicht durch Außenluft.
In klassischer Weise erfolgt der Übergang von der Position "Umluft" zu der Position "Au
ßenluft" oder umgekehrt auf Wunsch bzw. Anweisung des Fahrzeugführers, das heißt auf der
Basis von subjektiven Beobachtungen bzw. Empfindungen.
Es ist ebenfalls bekannt, einen Verschmutzungs- bzw. Verunreinigungssensor vorzusehen,
welcher auch Luftqualitätssensor genannt wird, und zwar an einem Fahrzeug, um das Vor
handensein einer Verunreinigung bzw. einer Verschmutzung zu erfassen und um anschließend
dazu zu dienen, die Vorrichtung bzw. Anlage in die eine oder die andere der Positionen "Au
ßenluft" und "Umluft" zu versetzen, sei es nun unter Einwirkung des Fahrers oder in einer
automatisierten bzw. automatischen Weise.
Bis zum heutigen Tage werden diese Verunreinigungssensoren entweder im Frontbereich
bzw. am Vorderen des Fahrzeuges montiert (z. B. hinter der Stoßstange bzw. dem Stoßfänger
oder benachbart dem Motorkühler) oder in dem "Wasserabscheider", welcher am Fuß der
Windschutzscheibe angeordnet ist.
In sämtlichen Fällen werden diese Sensoren flußaufwärts liegend des Luftfilters angeordnet,
welcher dazu dient, unterschiedliche Unreinheiten zu entfernen (Partikel, Staub, etc.) oder
auch unterschiedliche Gase (Kohlenwasserstoffe, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, etc.), die
in dem Außenluftfluß enthalten sind.
Da der Verunreinigungs- bzw. Verschmutzungssensor immer flußaufwärts liegend des Luft
filters angeordnet ist, folgt, daß der Sensor einer Luftströmung bzw. einem Luftfluß unterliegt
bzw. diesem ausgesetzt ist, der mit Partikeln, Staub und unterschiedlichen Verunreinigungen
bzw. Verschmutzungen behaftet ist, so daß nachteiligerweise mehr oder weniger langfristig
ein Verschmutzen bzw. Verstopfen bzw. Zusetzen und eine schnelle Verschlechterung dieser
Art Sensor auftritt.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anlage bzw. Vorrichtung anzugeben, die das
Vorhandensein von Verunreinigungen bzw. Verschmutzungen erfassen kann, welche wider
standsfähiger ist als die Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik.
Sie schlägt zu diesem Zweck eine Heiz- und/oder Klimaanlage bzw. -vorrichtung des ein
gangs genannten Typs vor, in welcher der Verunreinigungs- bzw. Verschmutzungssensor
flußabwärts liegend eines Luftfilters angeordnet ist, so daß das Vorhandensein einer Verunrei
nigung bzw. Verschmutzung in dem gefilterten Luftfluß bzw. an der gefilterten Luftströmung
erfaßt wird.
Hieraus resultiert, daß der Sensor einem Luftfluß bzw. einer Luftströmung ausgesetzt ist bzw.
dieser unterliegt, der bzw. die vorangehend gefiltert wurde und welcher bzw. welche somit
seiner Partikel und Unreinheiten entledigt wurde. Demzufolge wird der Sensor weniger
schnell beeinträchtigt bzw. verschlechtert sich weniger schnell.
Der Verunreinigungs- bzw. Verschmutzungssensor kann distinkt bzw. getrennt von dem Luft
filter vorgesehen sein oder auch an bzw. in dem Luftfilter integriert.
Die Erfindung ist insbesondere anwendbar auf eine Vorrichtung, die ein Lufteintrittsgehäuse
umfaßt, welches mit einem Außenlufteintritt bzw. -eingang, einem Umlufteingang bzw.
-eintritt und einer Luftklappe versehen ist, die dazu geeignet ist, selektiv die Lufteintritte zur
Versorgung bzw. Speisung der Vorrichtung mit Außenluft oder Umluft zu steuern.
Erfindungsgemäß sind der Luftfilter und der Verunreinigungs- bzw. Verschmutzungssensor
flußaufwärts liegend der Lufteintrittsklappe angeordnet.
Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der Luftfilter und der Ver
unreinigungs- bzw. Verschmutzungssensor vorgesehen, um in einer Aufnahme bzw. einem
Gefäß aufgenommen zu werden, welches Wasserabscheider genannt wird, in Verbindung
stehend mit dem Lufteintrittsgehäuse und angeordnet am Fuß der Windschutzscheibe des
Fahrzeuges.
Bei einer anderen Ausführungsform sind der Luftfilter und der Verschmutzungs- bzw. Verun
reinigungssensor vorgesehen, um in einer Leitung des Lufteintrittsgehäuses angeordnet zu
werden, in Verbindung stehend mit dem Außenlufteintritt bzw. -eingang.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Verunreinigungssensor mit einer Steuer
schaltung verbunden, die geeignet ist, auf die Versetzung der Lufteintrittsklappe bzw. der
Eintrittsluftklappe einzuwirken und diese in die eine oder die andere der zwei folgenden Ex
trempositionen zu bringen:
- - sogenannte Außenluftposition, wenn der Gehalt an durch den Sensor erfaßter Verun reinigung bzw. Verschmutzung unterhalb einer gegebenen Schwelle bzw. eines gege benen Schwellenwertes liegt.
- - sogenannte Umluftposition, wenn der Gehalt an durch den Sensor erfaßter Verunreini gung bzw. Verschmutzung die Schwelle bzw. den Schwellenwert erreicht oder über schreitet.
Die Steuerschaltung umfaßt vorteilhafterweise einen Vergleicher, der dazu geeignet ist, ein
elektrisches Meßsignal, welches von dem Verunreinigungssensor ausgegeben ist, mit einem
Schwellenwert zu vergleichen und hieraus ein Steuersignal abzuleiten, welches zu einer Mo
toreinrichtung gesendet wird, die dazu dient, die Klappe in die eine oder die andere der zwei
Extrempositionen zu versetzen.
Der Verunreinigungssensor ist geeignet, vorteilhafterweise eine Verunreinigung bzw. Ver
schmutzung zu erfassen, die wenig oder schwach durch den Filter absorbiert wird. Es kann
sich insbesondere um einen Sensor handeln zum Erfassen des Vorliegens bzw. Vorhanden
seins von Kohlenstoffmonoxid bzw. Kohlenmonoxid oder von Stickstoffmonoxid in der Luft
strömung bzw. dem Luftfluß.
In der folgenden Beschreibung, welche lediglich beispielhaft erfolgt, wird auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen, in welchen gilt:
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer Vorrichtung bzw. Anlage gemäß einer ersten be
vorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Ansicht analog zu Fig. 1 einer zweiten bevorzugten Ausführungsform.
Unter anfänglicher Bezugnahme auf Fig. 1 ist eine Heiz- und/oder Klimaanlage bzw. -vor
richtung 10 (teilweise dargestellt) gezeigt, montiert im Inneren eines Kraftfahrzeuges 12. Die
Anlage 10 ist hinter dem Spritzblech 14 angeordnet, welches den Motorraum cm von dem
Fahrzeuginnenraum H trennt, und ist zumindest teilweise unterhalb des Armaturenbretts 16
des Fahrzeuges angeordnet.
Die Anlage 10 umfaßt ein Lufteintritts- bzw. -eingangsgehäuse 18, welches mit einem Ein
gang bzw. Eintritt 20 für die Außenluft AE versehen ist, die außerhalb des Innenraums H ent
nommen wird, sowie mit einem Eingang bzw. Eintritt 22 für Umluft AR, die in dem Innen
raum H entnommen wird. Das Lufteingangsgehäuse 18 enthält eine Lufteintrittsklappe bzw.
eine Eintrittsluftklappe 24, die in der Lage ist, verschwenkt zu werden zwischen zwei Ex
trempositionen, und zwar unter Einwirkung eines Motors 26, zur selektiven Steuerung der
Eingänge bzw. Eintritte 20 und 22.
Die Klappe 24 kann in einer beliebigen der folgenden Extrempositionen angeordnet werden:
Sogenannte Außenluftposition, in welcher die Klappe 24 die Position einnimmt, die in gestri
chelten Linien dargestellt ist, um den Umlufteingang 22 zu schließen und den Außenluftein
gang 20 zu öffnen.
Sogenannte Umluftposition, in welcher die Klappe 24 die Position einnimmt, die mit durch
gezogenen Linien dargestellt ist, um die Außenluftzufuhr 20 zu verschließen und die Umluft
zufuhr bzw. den Umlufteintritt bzw. -eingang 22 zu öffnen.
Es kann auch vorgesehen werden, die Klappe in zumindest einer zwischengelagerten Position
anzuordnen, die zwischen den zwei vorgenannten Extrempositionen liegt.
Ein Gebläse bzw. Lüfter 28 ist austrittsseitig mit dem Gehäuse 18 verbunden, um den Luft
strom bzw. Luftfluß in andere Abschnitte (nicht dargestellt) der Vorrichtung zu führen bzw.
zu beaufschlagen. Der Luftfluß wird somit behandelt, das heißt erwärmt bzw. aufgeheizt
und/oder gekühlt, und anschließend durch unterschiedliche Düsen in den Innenraum geführt,
zum Beispiel durch Luftausströmer 30, die an dem Armaturenbrett 16 vorgesehen sind.
Das Fahrzeug 12 umfaßt eine Aufnahme bzw. ein Gefäß 32, welches auch "Wasserabschei
der" genannt wird, und zwar angeordnet am Fuß der Windschutzscheibe 34 und bei einem
oberen Abschnitt der Motorhaube 36. Dieses Abteil 32 wird durch ein Gitter 38 bedeckt und
kann somit mit Außenluft bzw. Umgebungsluft AE versorgt bzw. gespeist werden, die außer
halb des Innenraums entnommen wird. Die Aufnahme bzw. das Gefäß 32 ermöglicht es, Re
genwasser abzuscheiden bzw. zu trennen, welches dank geeigneter Mittel evakuiert wird,
während die Außenluft vorgesehen ist, um die Anlage 10 zu speisen.
Gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform nimmt das Gefäß bzw. die Auf
nahme 32 einen Luftfilter 40 auf, welcher in einer im wesentlichen horizontalen Position un
ter dem Gitter 38 angeordnet ist. Dieser Filter ermöglicht es, unterschiedliche Unreinheiten
oder Partikel aufzunehmen, die in dem durch das Gebläse 28 angesaugten Luftfluß bzw. der
durch den Lüfter 28 angesaugten Luftströmung enthalten sind.
Die erfindungsgemäße Anlage bzw. Vorrichtung umfaßt ferner einen Verunreinigungs- bzw.
Verschmutzungssensor 42, der anliegend an der Bodenwandung 44 der Aufnahme 32 ange
ordnet ist. Der Sensor 42 ist flußabwärts liegend des Luftfilters 40 mit Bezug auf die Zirkula
tions- bzw. Umwälzrichtung des Außen-Luftflusses AE angeordnet, so daß der Sensor dem
bereits gefilterten Luftfluß unterliegt bzw. diesem ausgesetzt ist und somit in geringerem
Ausmaß einer Verstopfung bzw. Verschmutzung unterliegt.
Der Verschmutzungs- bzw. Verunreinigungssensor 42, welcher auch "Luftqualitätssensor"
genannt wird, ermöglicht es, das Vorliegen von Verunreinigungen bzw. Verschmutzungen
bzw. Luftverunreinigungen bzw. Luftverschmutzungen zu erfassen, zum Beispiel die Erfas
sung des Vorhandenseins von Kohlenmonoxid (CO), welches in dem Außenluftfluß enthalten
ist, welcher vorangehend gefiltert bzw. filtriert wurde.
Der Verunreinigungssensor 42 kann getrennt bzw. distinkt von dem Luftfilter vorgesehen sein
oder auch in bzw. an dem Luftfilter integriert.
Der Sensor 42 ist mit einer Steuerschaltung verbunden, die einen Komparator bzw. eine Ver
gleichseinrichtung bzw. einen Vergleicher 48 umfaßt, geeignet, um ein elektrisches Meßsi
gnal SM, welches von dem Sensor ausgegeben wird, mit einem Referenzsignal SR zu verglei
chen, welches den Schwellenwert angibt, um ein Steuersignal SC zu bilden bzw. abzuleiten,
welches an den Motor 26 gesendet wird zur Einwirkung auf die Versetzung der Klappe 24.
Wenn der Gehalt an durch den Sensor erfaßter Verunreinigung unterhalb der gegebenen
Schwelle liegt, das heißt wenn SM kleiner als SR ist, so ordnet der Motor 26 die Klappe in
der Position "Außenluft" (in unterbrochenen Strichen dargestellte Position) an, so daß die
Anlage mit Außenluft AE versorgt bzw. gespeist wird.
Wenn im Gegenzug hierzu der Gehalt an durch den Sensor 42 erfaßter Verunreinigung bzw.
Verschmutzung den Schwellenwert erreicht oder übersteigt, das heißt wenn SM kleiner gleich
SR gilt, so wird die Klappe 24 in der Position "Umluft" (in durchgezogenen Linien in Fig. 1
dargestellt) angeordnet, wobei die Vorrichtung bzw. Anlage ausschließlich durch umgewälzte
Luft bzw. Umluft AR versorgt bzw. gespeist wird, und zwar aus dem Innenraum H heraus.
Somit ermöglicht es die erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. Anlage, das Vorhandensein
bzw. Vorliegen von Verunreinigungen bzw. Verschmutzungen in dem äußeren Luftstrom
bzw. -fluß, der bereits gefiltert ist, zu erfassen und die Klappe 24 in automatischer Weise in
die eine oder die andere ihrer Extrempositionen zu bringen, und zwar abhängig von dem Vor
liegen oder dem Fehlen von Verunreinigung bzw. Verschmutzung.
Die Verschmutzungs- bzw. Verunreinigungszonen sind generell durch eine Mischung aus
Staub und unterschiedlichen Gasen (Kohlenwasserstoffe, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid,
etc.) gebildet. Bei Heiz-, Klimaanlagen werden generell drei Typen an Filtern verwendet.
Die Partikelfilter, die durch faserartiges Material gebildet werden, filtern Staub, wie zum Bei
spiel Asche, Sporen oder Pollen. Mit diesem Typ an Filter wird kein Gas absorbiert.
Die Geruchsfilter, gebildet aus einer Aktivkohleschicht, filtern gewisse Gase.
Schließlich werden kombinierte Filter gebildet aus einem faserartigen Medium bzw. Material
und einer Aktivkohleschicht. Sie filtern Staub und gewisse Typen an Gas.
Gewisse Gase oder Verunreinigungen bzw. Verschmutzungen werden lediglich schwach
durch die Geruchsfilter oder die kombinierten Filter absorbiert, wie zum Beispiel Kohlen
monoxid. Erfindungsgemäß ist der Luftqualitätssensor insbesondere ansprechend bzw. emp
findlich auf bzw. für eine Verschmutzung bzw. Verunreinigung bzw. Luftverunreinigung, die
schwer bzw. in geringem Ausmaß von existierenden Filtern absorbiert wird. Somit erfaßt der
Sensor, obwohl hinter dem Filter angeordnet, das Vorhandensein bzw. Vorliegen von gering
fügig durch den Filter absorbiertem Gas und demzufolge das Vorliegen einer Verunreini
gungs- bzw. Verschmutzungszone bzw. eines Bereiches mit hoher Verunreinigung bzw. Ver
schmutzung.
Vergleichsmessungen wurden durchgeführt unter Anordnung von zwei Verunreinigungs-
bzw. Verschmutzungssensoren, nämlich einem flußabwärts liegenden des Filters (wie bei der
vorliegenden Erfindung) und einem weiteren flußaufwärts liegenden des Filters (wie beim
Stand der Technik).
Es wurde herausgefunden, daß man bei beiden Meßarten dieselben Verunreinigungsspitzen
erhält, was darlegt, daß ein flußabwärts liegend des Filters angeordneter Sensor, wie erfin
dungsgemäß vorgesehen, es ermöglicht, die Verunreinigungsspitzen zu erfassen und demzu
folge eine automatisierte Handhabung der Positionen "Außenluft" oder "Umluft" der Vor
richtung bzw. Anlage zu erzielen.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, in Fig. 2 dargestellt, sind der Luftfilter
40 und der Luftqualitätssensor 42 in einer Leitung bzw. Luftführung 50 des Lufteingangsge
häuses 18 angeordnet, welche die Aufnahme bzw. das Gefäß 32 mit der Luftzufuhr 20 ver
bindet bzw. in Verbindung setzt.
Der Sensor 42 ist flußabwärts liegend des Filters bezüglich der Umwälz- bzw. Zirkulations
richtung der Luftströmung bzw. des Luftflusses angeordnet. Vorteilhafterweise umfaßt der
Filterblock eine Klappe 52, die einen Zugriff auf den Filter 40 für dessen Ersetzung bzw.
Austausch ermöglicht und es andererseits ermöglicht, auf den Sensor 42 zuzugreifen. Diese
zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist insbesondere vorteilhaft, da es nicht
nötig ist, einen wasserdichten bzw. wasserfesten Sensor zu verwenden. Des weiteren können
der Filter und der Sensor unmittelbar an einer Innenwandung der Luftzufuhr bzw. des
Lufteintrittes bzw. Lufteinganges montiert werden, woraus eine vereinfachte Montage für den
Konstrukteur resultiert.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorangehend lediglich beispielhaft beschrie
benen Ausführungsformen beschränkt, söndern erstreckt sich vielmehr auf weitere Varianten.
Zum Beispiel kann der Sensor vorgesehen sein, um andere Arten an Verunreinigungen bzw.
Verschmutzungen zu erfassen.
Claims (10)
1. Kraftfahrzeuginnenraumheiz- und/oder -klimaanlage vom Typ, umfassend einen Ver
unreinigungssensor (42), der geeignet ist, das Vorliegen einer Verunreinigung in ei
nem in den Innenraum geführten Luftfluß AE zu erfassen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verunreinigungssensor (42) flußabwärts liegend eines Luftfilters (40) angeord
net ist, so daß das Vorliegen der Verunreinigung in dem gefilterten Luftfluß bestimmt
wird.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verunreinigungssensor
(42) getrennt von dem Luftfilter (40) vorliegt.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verunreinigungssensor
(42) an dem Luftfilter (40) integriert ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, umfassend ein Lufteingangsgehäuse (18),
welches mit einem Eintritt (20) für Außenluft (AE), einem Eintritt (22) für Umluft
(AR) und einer Lufteintrittsklappe (42) versehen ist, die dazu geeignet ist, selektiv die
Lufteintritte (20, 22) zur Versorgung der Anlage mit Außenluft oder mit Umluft zu
steuern, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfilter (40) und der Verunreinigungssen
sor (42) flußaufwärts liegend der Eintrittsklappe (24) angeordnet sind.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfilter (40) und der
Verunreinigungssensor (42) vorgesehen sind, um in einer Aufnahme (32) angeordnet
zu werden, welche Wasserabscheider genannt wird, und zwar in Verbindung stehend
mit dem Lufteingangsgehäuse (18).
6. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfilter (40) und der
Verunreinigungssensor (42) vorgesehen sind, um in einer Leitung (50) des Luftein
gangsgehäuses (18) aufgenommen zu werden, welche mit dem Außenlufteintritt (20)
in Verbindung steht.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftsen
sor (42) mit einer Steuerschaltung (48) verbunden ist, die geeignet ist, auf die Verset
zung der Lufteintrittsklappe (24) einzuwirken und diese in die eine oder die andere der
zwei folgenden Extrempositionen zu bringen:
- 1. sogenannte Außenluftposition, wenn der Gehalt an durch den Verunreinigungs sensor (42) erfaßter Verunreinigung unterhalb einer gegebenen Schwelle liegt;
- 2. sogenannte Umluftposition, wenn der Gehalt an durch den Verunreinigungs sensor (42) erfaßter Verschmutzung die Schwelle erreicht oder überschreitet.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verunrei
nigungssensor (42) geeignet ist, bevorzugt eine Verunreinigung zu erfassen, die
schwach von dem Filter absorbiert wird.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verunrei
nigungssensor (42) geeignet ist, das Vorliegen von Kohlenmonoxid in dem Luftfluß zu
erfassen.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verunrei
nigunssensor (42) geeignet ist, das Vorliegen von Stickstoffmonoxid in dem Luftfluß
zu erfassen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR9814485A FR2785855B1 (fr) | 1998-11-18 | 1998-11-18 | Dispositif de chauffage et/ou climatisation de vehicule automobile comprenant un capteur de pollution |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19953337A1 true DE19953337A1 (de) | 2000-05-25 |
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