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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft digitale Fernsehübertragung, und spezieller
betrifft sie eine Synchronisationserfassungsvorrichtung zum Erfassen
des Startpunkts eines FFT(Fast Fourier Transformation)-Fensters
eines Empfangssignals bei DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial).
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Hintergrund
gemäß der einschlägigen Technik
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Derzeit
befindet sich das DVB-T-System, ein europäisches, terrestrisches digitales
Fernsehübertragungssystem,
in mehreren europäischen
Ländern
im Versuch. Das DVB-T-System verwendet ein COFDM(Coded Orthogonal
Frequency Division Multiplexing)-Modulationssystem, bei dem Information übertragen
wird, die auf eine Anzahl von Trägern
geladen ist, mit erneuter Sortierung entsprechend der Anzahl der
die Information übertragenden
Träger,
mit 1705 Trägern
in einem 2K-Modus und 6817 Trägem
in einem 8K-Modus. Das DVB-T-System überträgt die Anzahl von Trägern gleichzeitig
mit niedriger Übertragungsraten,
um OFDM-Symbolintervalle bezüglich
der Zeitachse zu verlängern,
und es verfügt über ein
Schutzintervall, das für
jedes Symbol vorhanden ist, um ISI (Inter Symbol Interference) und
eine Beeinträchtigung
des Systemfunktionsvermögens,
hervorgerufen durch Geistersignale, zu verhindern. Der 2K-Modus
und der 8K-Modus sind erneut entsprechend den Längen der Schutzintervalle in
vier Typen (z. B. 1/4, 1/8, 1/16, 1/32) unterteilt. Da im DVB-T-System
die Information, die von einem Sendeort aus gesendet werden soll,
auf eine Frequenz geladen übertragen
werden kann, was mittels inverser FFT erfolgt, kann Demodulation
in einem üblichen Übertragungssystem
durch FFT des auf der Empfangsseite empfangenen Signals ermöglicht werden.
Um den 2K-Modus und den 8K-Mbdus
zu demodulieren, sollte 248-Punkte-FFT bzw. 8192-Punkte-FFT verwendet
werden. In diesem Fall sollte, um auf der Empfangsseite eine genaue
FFT auszuführen,
bekannt sein, von wo (Startpunkt einer der FFT zu unterziehenden
Datenprobe) und wieviel (d. h. das Abtastintervall der der FFT zu
unterziehenden Daten) einer digitalen Probe des empfangenen Signals
der FFT unterzogen werden sollte. Da jedes Symbol aus einem Schutzabschnitt
und einem Abschnitt effektiver Daten besteht, sollten nur die Daten
im effektiven Abschnitt der FFT unterzogen werden. Daten im Schutzabschnitt
sind eine Kopie der Daten im Endteil des Abschnitts effektiver Daten.
Ein CFW (Coarse FFT Window) ist ein Signal zum Spezifizieren eines
Abschnitts der effektiven Daten. Es ist erforderlich, den Startpunkt
des CFW zum Erzeugen eines exakten CFW und zum Ausführen einer
genauen FFT genau zu kennen.
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1 zeigt ein Blockdiagramm
zum Veranschaulichen eines bekannten DVB-T-Empfangssystems, das
ein derartiges CFW erzeugt, bei dem ein über eine Antenne empfangenes
Signal mittels eines Tuners
11, einer A/D-Wandlereinheit
12 und
einer I/Q-Abtrenneinheit
13 in komplexe digitale Abtastdaten
(I, Q) demoduliert wird und an eine Grob-STS(Symbol Timing Synchronization)-Einheit
14 und
eine FFT Einheit
16 geliefert wird. Die Grob-STS-Einheit
14 erfasst
den Startpunkt des CFW unter Verwendung einer zyklischen Erweiterung
des OFDM-Symbols. Das heißt,
dass, wie es in
3 dargestellt
ist, der Startpunkt des Symbols unter Ausnutzung der Tatsache erkannt
werden kann, dass die Daten im Schutzabschnitt eine Kopie der Daten
am Ende des OFDM-Symbols sind. Um den Startpunkt (fft start position)
eines FFT Fensters zu erkennen, wird die folgende Gleichung (1)
verwendet:
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Darin
bezeichnet N die Anzahl nützlicher
Datenabtastwerte eines OFDM-Symbols, L bezeichnet die Anzahl von
Abtastwerten im Schutzabschnitt und x(k) bezeichnet den k-ten Abtastdatenwert.
Wie es aus der Gleichung (1) erkennbar ist, ist die Position, die
unter Absolutwerten des konjugierten Vielfachen der Anzahl N von
Datenabtastwerten, die in einem Abschnitt N+L um N voneinander beabstandet
sind, den Maximalwert liefert, der tatsächliche Bezugspunkt zum Erkennen
des Startpunkts des OFDM-Symbols. Das heißt, dass es hochwahrscheinlich
ist, da die Daten im Schutzabschnitt eine Kopie der Daten am Ende
des OFDM-Symbols sind, dass die Summe der Daten innerhalb des Schutzabschnitts
den Maximalwert bildet.
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2 veranschaulicht ein für die Gleichung
(1) konzipiertes System.
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Ein
externer, komplexer Datenabtastwert wird über einen Konjugator 22 und
eine Verzögerungseinheit 21 mit
N (z. B. 2048 im Fall des 2k-Modus) Registern an einen Multiplizierer 23 geliefert,
wobei die Verzögerungseinheit 21 den
um N verzögerten
Datenabtastwert an den Multiplizierer 23 liefert. Daher
multipliziert der Multiplizierer den nach der Konjugation gelieferten
Datenabtastwert mit demjenigen Datenabtastwert, der um N vom konjugierten
Datenabtastwert entfernt ist. Das Ausgangssignal des Multiplizierers
wird an die Verzögerungseinheit 24 mit
L Registern und einen Subtrahierer 25 geliefert. Der Subtrahierer 25 liefert
ein Ergebnis an einen Akkumulator 26 dahingehend, dass
ein um L verzögerter
Datenwert von einem aktuell empfangenen Datenwert subtrahiert ist.
Die Summe von L um N beabstandeten Abtastwerten wird akkumuliert.
Das Akkumulationsergebnis vom Akkumulator 26 wird im Addierer 27 zum
Ausgangssignal eines Speichers 28 addiert und an eine CFW-Positionsbestimmungseinheit 29 geliefert.
Das Ergebnis des Addierers 27 wird erneut in den Speicher 28 rückgeführt und
in diesem akkumuliert. Wenn viele Stör- und Geistersignale existieren,
wie sie durch einen schlechten Übertragungskanal
hervorgerufen werden, können
Fälle existieren,
in denen sich die Positionen des Grob-FFT Fensters vom einen Symbol
zum anderen unterscheiden. Daher entsteht ein Problem dahinge hend,
dass das Bestimmen eines genauen Positionswerts unter den verschiedenen
Positionswerten schwierig ist. Um dieses Problem zu überwinden,
hält das
in 2 dargestellte System
die Akkumulation des berechneten Werts Z(d) in der Gleichung (1)
für jedes
Symbol unter Verwendung des Speichers 28 aufrecht, damit
eine CFW-Positionsbestimmungseinheit 29 die Position erkennen
kann, an der Z(d) maximal ist. Demgemäß erzeugt eine FFT-Fenstererzeugungseinheit 15 ein
FFT Fenster unter Bezug auf die CFW-Positionsdaten von der CFW-Positionsbestimmungseinheit 29,
und die FFT Einheit 16 führt eine FFT nur für Signale
I, Q innerhalb des Fensterbereichs aus.
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Jedoch
sind, wie es aus der 2 erkennbar
ist, um unter Verwendung dieses Verfahrens einen groben STS-Wert
zu erhalten, grundsätzlich
so viele FIFO(First Input First Output)-Speicher 21 und 24 erforderlich,
wie sie der Anzahl der FFT Punkte zuzüglich der Anzahl von Abtastwerten
innerhalb des Schutzabschnitts entsprechen, was das größte Hindernis
beim Bereitstellen einer integrierten Schaltung eines COFDM-Demodulators
bildet. Bei der Anstrengung, die Größe eines FIFO-Speichers zu
verringern, kann der empfangene Signalabtastwert dezimiert werden.
Durch die Dezimierung wird die Größe von Speichern verringert,
jedoch werden die Positionen des groben STS-Werts entsprechend der
Dezimierung ungenau, was die Genauigkeit der Synchronisierung umso
mehr verschlechtert, je stärker
die Dezimierung gemacht wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist die
Erfindung auf eine Vorrichtung zum Erfassen der Synchronisation
in einem digitalen Rundübertragungs-Empfangssystem
gerichtet, die eines oder mehrere der Probleme, wie sie auf Grund
von Beschränkungen
und Nachteilen im Stand der Technik bestehen, im Wesentlichen vermeidet.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Synchronisationserfassung
in einem digitalen Rundübertragungs-Empfangssystem
zu schaffen, die die Genauigkeit von STS-Positionen verbessert,
während
die Größen von
FIFO-Speichern verringert
sind.
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Zusätzliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung
dargelegt, und sie gehen teilweise aus der Beschreibung hervor oder
werden beim Ausführen
der Erfindung erkennbar. Die Aufgaben und andere Vorteile der Erfindung
werden durch die Struktur realisiert und erzielt, wie sie in der Beschreibung
und den zugehörigen
Ansprüchen
sowie den beigefügten
Zeichnungen dargelegt ist.
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Um
diese und andere Aufgaben zu lösen,
und gemäß dem Zweck
der Erfindung, ist die Vorrichtung zur Synchronisationserfassung
in einem digitalen Rundübertragungssystem,
wie sie realisiert und in weitem Umfang beschrieben wird, mit Folgendem
versehen: einer Dezimiereinheit zum Dezimieren empfangener komplexer
Datenabtastwerte entsprechend einem Dezimierungswert "M"; einer Korrelationseinheit zum Berechnen
der konjugierten Korrelation zwischen einem Datenwert von der Dezimierungseinheit
und einem um N/M (N bezeichnet die Anzahl von Abtastwerten nutzbarer
Daten) Abtastwerte verzögerten
Datenwerts; einer Schutzabschnitt-Summationseinheit zum Erhalten
der Differenz zwischen dem Ausgangssignal der Korrelationseinheit
und einem um L/M (L bezeichnet die Anzahl von Abtastwerten in einem
Schutzabschnitt) Abtastwerten verzögerten Wert und zum Akkumulieren
der Differenz; einer Interpolationseinheit zum Wiederherstellen
von Daten von der Schutzabschnitt-Summationseinheit zur Anzahl ursprünglicher
Abtastwerte; und einer Grob-STS-Erkennungseinheit zum Erkennen einer
STS (Symbol Timing Synchronization)-Position unter Verwendung des
interpolierten Werts.
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Der
Dezimierungswert M zur Dezimierungseinheit differiert von einem
Modus zum anderen.
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Die
Interpolationseinheit ist ein Tiefpassfilter, wobei die Anzahl der
Abgriffe und die Bandbreite des Tiefpassfilters von einem Modus
zum anderen differiert.
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Es
ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und
erläuternd
sind und sie dazu vorgesehen sind, für eine weitere Erläuterung
der beanspruchten Erfindung zu sorgen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die enthalten sind, um für ein weiteres Verständnis zu
sorgen und die in die Beschreibung eingefügt sind und einen Teil derselben
bilden, veranschaulichen Ausführungsbeispiele der
Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien
der Erfindung zu erläutern.
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In
den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt:
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1 zeigt
ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen eines bekannten DVB-T-Empfangssystems;
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2 zeigt
ein detailliertes Blockdiagramm einer Grob-STS-Einheit in 1;
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3 veranschaulicht
die Beziehung zwischen einem OFDM-Symbol und einer zyklischen Erweiterung;
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4 zeigt
ein Blockdiagramm einer Vorrichtung zur Synchronisationserfassung
in einem DVB-System gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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5 zeigt
ein detailliertes Blockdiagramm zu 4;
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6a bis 6d veranschaulichen
ein Funktionsprinzip der Erfindung;
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7a und 7b zeigen
Kurvenbilder zum Veranschaulichen der Ausgangssignale des Akkumulators
in 5 in Fällen,
die mit denen in den 6c und 6d identisch
sind; und
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8a und 8b zeigen
Kurvenbilder zum Veranschaulichen der Ausgangssignale des Akkumulators
in 5 in Fällen,
die mit denen in den 6c und 6d identisch
sind.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Nun
wird im Einzelnen auf die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
Bezug genommen, zu denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht
sind. 4 zeigt ein Blockdiagramm einer Vorrichtung zur
Synchronisationserfassung in einem DVB-System gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, die einen Daten wert für die Position am nächsten beim
Startpunkt eines Symbols in einem OFDM-Symbolabschnitt und dabei
einen akkumulierten Datenwert liefert. Das in 4 veranschaulichte
System ist ein System, das gegenüber
der in 2 dargestellten Grob-STS-Einheit verbessert ist.
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Das
heißt,
dass das System, gemäß 4,
eine Dezimiereinheit 30 zum Dezimieren von Eingangsdaten
entsprechend einem Dezimierungswert "M",
eine Korrelationseinheit 40 zum Berechnen der konjugierten
Korrelation zwischen einem Abtastvorgang vor N Abtastwerten und
aktuellen Abtastwert, eine Schutzabschnitt-Summationseinheit 50 zum
Addieren so vieler Abtastwerte, wie Schutzabschnitte vorhanden sind,
eine Interpolationseinheit 60 zum Wiederherstellen der
dezimierten Daten in die ursprüngliche
Anzahl von Abtastwerten sowie eine Grob-STS-Erkennungseinheit 70 zum
Erkennen der genauen STS-Position unter Verwendung des interpolierten
Werts aufweist.
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5 zeigt
ein detailliertes Blockdiagramm zur 4. Der Dezimierungswert "M" in der Dezimierungseinheit 30 ist
für den
2k-Übertragungsmodus
und den 8k-Übertragungsmodus
verschieden. Der Dezimierungswert im 8k-Übertragungsmodus ist das Vierfache
des Dezimierungswerts im 2k-Übertragungsmodus.
Die Korrelationseinheit 40 beinhaltet eine Verzögerungseinheit 41 mit
M/N (N ist die Anzahl benutzter Datenabtastwerte) Registern, einen
Konjugator 42 zum Konjugieren komplexer Datenabtastwerte,
die in der Dezimierungseinheit 30 dezimiert wurden, um
die Daten in eine reelle Zahl umzusetzen, und einen Multiplizierer 43 zum
Multiplizieren der in der Verzögerungseinheit 41 um
N/M verzögerten
Daten und eines Ausgangssignals des Konjugators 42. Die
Schutzabschnitt-Summationseinheit 50 beinhaltet eine Verzögerungseinheit 51 mit
L/M (L bezeichnet die Anzahl der Abtastwerte in einem Schutzabschnitt)
Registern zum Verzögern
der Daten von der Korrelationseinheit 40, einen Subtrahierer 52 zum
Subtrahieren eines in der Verzögerungseinheit 51 verzögerten Datenwerts
vom Datenwert der Korrelationseinheit 40 und einen Akkumulator 53 zum
Akkumulieren der Ausgangssignale des Subtrahierers 52.
Die Interpolationseinheit 60 ist ein Tiefpassfilter, wobei
die Anzahl der Filterabgriffe und die zugehörige Bandbreite für den 2k-Übertragungsmodus
und den 8k-Übertragungsmodus verschieden
sind. Die Grob-STS-Erkennungseinheit 70 verfügt über dieselben
Elemente, wie sie in 2 dargestellt sind, d. h. einen
Addierer 71, einen Speicher 72 und eine CFW-Positionsbestimmungseinheit 73.
Die Funktion bis zu einer Stufe vor der I/Q-Abtrenneinheit 13 sowie
die Funktion nach der FFT Einheit 16 sind dieselben wie
bei der einschlägigen
Technik. Das heißt,
dass der Tuner 11 aus einem über die Antenne empfangenen
Signal ein Signal in einem gewünschten
Kanal auswählt
und die A/D-Wandlereinheit 12 das Signal des ausgewählten Kanals
in einen digitalen Abtastdatenwert umsetzt. Der so umgesetzte Datenabtastwert
wird an die I/Q-Abtrenneinheit 13 geliefert, um in einen
komplexen digitalen Datenabtastwert [x(n) = I,Q] mit einem reellen
Anteil und einem imaginären
Anteil demoduliert zu werden. Die komplexen digitalen Datenabtastwerte
I, Q werden an die Grob-STS-Einheit 15 und die FFT Einheit 16 geliefert.
In diesem Fall werden die an die Dezimierungseinheit 30 in
der Grob-STS-Einheit 15 gelieferten komplexen Datenabtastwerte
x(n) durch den Dezimierungswert "M" dezimiert. Zum Beispiel
wird von jeweils "M" komplexen Datenabtastwerten
x(n) nur einer weitergeleitet. Wenn der Dezimierungswert "2" ist, liefert die Dezimierungseinheit 30 jeden
zweiten Eingangsdatenwert weiter. Daher ist die Anzahl weitergeleiteter
Datenwerte 1/M der Anzahl ursprünglicher
Datenwerte. Die so dezimierten Daten werden an die Korrelationseinheit 40 geliefert,
die zwischen den Daten innerhalb eines Schutzabschnitt und denen
eines Abschnitts, in dem eine Kopie der Daten vorliegt, einen Korrelationswert erhält. Das
heißt,
dass die Daten von der Dezimierungseinheit 30 an die Verzögerungseinheit 40 mit
der Größe N/M in
der Korrelationseinheit 40 geliefert und von dieser verzögert werden.
Gleichzeitig werden die dezimieften Daten im Konjugator 42 konjugiert
und an den Multiplizierer 43 geliefert. Der Multiplizierer 43 multipliziert die
um N/M in der Verzögerungseinheit 41 verzögerten Daten
mit den konjugierten Daten und liefert das Ergebnis an die Schutzabschnitt-Summationseinheit 40 weiter.
So werden bei der einschlägigen
Technik zwar ein aktueller Datenwert und ein um N = 2048 (2k-Modus)
verzögerter
Datenwert konjugiert multipliziert, um den Korrelationswert zu erzielen,
jedoch werden bei der Erfindung, mit Dezimierung, der aktuelle Datenwert
und der um N/M verzögerte
Datenwert konjugiert multipliziert, um den Korrelationswert zu erhalten.
Außerdem
werden die Daten von der Korrelationseinheit 40 an die
Schutzabschnitt-Summationseinheit 50 geliefert und entsprechend
der Anzahl der Daten im Schutzabschnitt verzögert, und es werden die Differenzen
zwischen den verzögerten
Daten und den unverzögerten
Daten akkumuliert. Das heißt,
dass das Ausgangssignal des Multiplizierers 43 in der Korrelationseinheit 40 sowohl
an die Verzögerungseinheit 51 mit
L/M Registern als auch den Subtrahierer 52 geliefert wird.
Der Subtrahierer 52 liefert das Ergebnis der Subtraktion
des um L/M verzögerten
Datenwerts vom aktuell empfangenen Datenwert an den Akkumulator 53 zum
Akkumulieren der Ergebnisse in diesem. Das heißt, dass im Akkumulator 53 die
Summe der Anzahl L/M von Datenabtastwerten akkumuliert wird, die
jeweils um N/M Abtastwerte beabstandet sind. Auch in diesem Fall
ist die Größe der Verzögerungseinheit 51 im
FIFO durch die Dezimierung um 1/M verringert. So können die
groben STS-Positionen unter Verwendung eines sehr kleinen Speichers
erhalten werden, wenn einmal das Dezimierungsverfahren verwendet
wird. Wenn jedoch die Dezimierung von der Größe "M" ausgeführt wird,
verringert sich die Genauigkeit der Synchronisationsposition um
das M-fache. Daher ist die Genauigkeit umso schlechter, je größer die Dezimierung
zum Verringern der Speichergröße ist.
Um dieses Problem zu überwinden,
schlägt
es die Erfindung vor, die durch den Akkumulator 53 gelieferten
Daten in der Schutzabschnitt-Summationseinheit 50 in ursprüngliche
Daten wiederherzustellen. Das heißt, dass die Interpolationseinheit 60 in
Form eines einfachen TPF zwei dezimierte Datenwerte nur einem Wert
zwischen den beiden, wie durch Abschätzung erhalten, verbindet.
Diese Wiederherstellung dezimierten Daten mittels des TPF ist möglich, da
die Frequenzwerte der durch den Akkumulator 53 geleiteten
Daten auf der Gleichspannungsseite konzentriert sind. Außerdem werden
die Daten, die in der Interpolationseinheit 60 in die Anzahl
ursprünglicher
Abtastwerte wiederhergestellt wurden, an die Grob-STS-Erkennungseinheit 70 geliefert,
um grobe Symbol-Zeitpositionsdaten zu liefern. Das heißt, dass
die Daten von der Interpolationseinheit 60 im Addierer 71 zum
Ausgangssignal des Speichers 72 addiert werden und an die
CFW-Positionsbestimmungseinheit 73 geliefert werden. Die
Ergebnisse des Addierers 71 werden erneut an den Speicher 72 rückgeführt und
in diesem akkumuliert. Wenn der Übertragungskanal
mit vielen Stör-
und Geistersignalen schlecht ist, können die Positionswerte für das berechnete Grob-PFT-Fenster
von einem Symbol zum anderen differieren, was ein Problem dahingehend
verursacht, dass es schwierig ist, zu bestimmen, welcher der variierenden
Werte der richtige ist. Um dieses Problem zu überwinden, schlägt es die
Erfindung vor, die Ausgangssignale der Interpolationseinheit 60 unter
Verwendung des Speichers 72 kontinuierlich für jedes
Symbol zu akkumulieren, so dass die CFW Positionsbestimmungseinheit 73 die Position
erkennt, an der Z(d) in der Gleichung (1) maximal ist. Das heißt, dass
die CFW Positionsbestimmungseinheit 73 sowohl die bis zum
aktuellen Zeitpunkt berechneten Positionsdaten als auch die akkumulierten
Daten aus dem Speicher 72 liest, den Positionsdatenwert
mit dem größen Akkumulationswert
erfasst und sie bestimmt, dass der so erfasste Datenwert der Positionsdatenwert
für das
CFW ist, mit Weiterleitung an die FFT Fenstererzeugungseinheit 15.
Diese FFT Fenstererzeugungseinheit 15 erfasst die Startposition
des CFW unter Bezug auf den CFW Positionsdatenwert von der CFW-Positionsbestimmungseinheit 74,
und sie erzeugt ein FFT Fenster, und die FFT Einheit 16 führt FFT
nur für
Signale I, Q innerhalb des Fensterbereichs aus. Das heißt, dass
der CFW Positionsdatenwert der tatsächliche Bezugspunkt zum Suchen
eines Fensterstartpunkts des OFDM-Symbols ist.
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Die 6a bis 6d veranschaulichen
ein Funktionsprinzip der Erfindung. Ein Datenwert wird in jedem Übertragungssystem über einen
Kanal von einem Sendeanschluss an einen Empfangsanschluss übertragen,
wobei immer ISI (Inter Symbol Interference) auftritt. Ein schraffierter
Teil in 6a veranschaulicht einen ISI-Teil.
Außerdem
ist, wie es in 6b dargestellt ist, die Größe des Schutzabschnitts
zu 12 Abtastwerten gemacht, und ein Dezimierungswert ist, wie es
in den 6c und 6d dargestellt
ist, zu vier gemacht, um für
jeweils vier Abtastwerte nur einen Datenwert weiter zu leiten. Der
Fall der 6c veranschaulicht einen solchen
Fall, in dem die Differenz zwischen dem Startpunkt eines aktuellen
Abschnitts nutzbarer Daten und einer Dezimierungsposition drei Abtastwerte
beträgt,
und 6d veranschaulicht einen Fall, in dem keine Differenz
besteht. Daher erfährt
der Fall der 6c kaum einen Einfluss aus der
ISI. Demgemäß ist die
Korrelationssumme (b+b'+c+c+d+d') von Daten innerhalb
des Abschnitts 2 am größten, wobei
die Akkumulator-Ausgangswerte für
die restliche Abschnitte 1 und 3 kleinere Werte aufweisen. Das heißt, dass,
da die Abtastwerte "a" und "a " im Abschnitt 1 oder
die Abtastwerte "e" und "e"' im
Abschnitt 3 Werte aus voneinander verschiedenen Abschnitten sind,
die Akkumulator-Ausgangswerte für
die restlichen Abschnitte 1 und 3 Werte aufweisen, die kleiner als
der Akkumulator-Ausgangswert
für den
Abschnitt 2 sind, da die Abtastwerte vom selben Symbolabschnitt
herrühren,
wie dies im Kurvenbild der 7a dargestellt
ist. Außerdem
wird das in 8a dargestellte Ergebnis erhalten,
wenn das Akkumulator-Ausgangssignal an die Interpolationseinheit 60 geliefert wird.
Wie es aus dem Kurvenbild erkennbar ist, kann ermittelt werden,
dass sich der größte Wert
an dar Position des Abschnitts 2 befindet, was anzeigt, dass die
Position nach der Dezimierung keinen großen Unterschied zur ursprünglichen
Position vor der Dezimierung zeigt. Im Fall der 6b erfährt ein
Abtastwert "B" viel Einfluss von
der ISI, was eine starke Verzerrung verursacht. Das heißt, dass
zwar der Abtastwert "B" und der Abtastwert "B"' im
Abschnitt 2 im selben Symbol liegen, diese zwei Abtastwerte "B" und "B"' jedoch verschiedene
Werte aufweisen, da der Abtastwert "B" starken
Einfluss aus der ISI erfährt.
Demgemäß ist die
Differenz zwischen den Akkumulator-Ausgangswerten für die Abschnitte
2 und 3 nicht so groß,
und der Akkumulator-Ausgangswert für den Abschnitt 1 ist am kleinsten.
Da im Fall des Abschnitts 1 der Abtastwert "A" und
der Abtastwert "A"' Werte in verschiedenen Symbolabschnitten
sind und der Abtastwert "B" und der Abtastwert "B"' auf
Grund des Einflusses aus der ISI voneinander verschiedene Werte
aufweisen, obwohl sie im selben Abtastwert liegen, ist das Akkumulatorausgangssignal
für den
Abschnitt 1 am kleinsten, was in 7b dargestellt ist.
Wenn derartige Akkumulator-Ausgangswerte an die Interpolationseinheit 60 geliefert
werden, wird ein Ergebnis erhalten, wie es in 8b dargestellt
ist. Das heißt,
dass, da die Werte für
den Abschnitt 2 und den Abschnitt 3 ähnlich sind, eine Position
in der Mitte der Abschnitte 2 und 3 den größten Wert zeigt. Daher kann ein
Ergebnis erhalten werden, bei dem die Position der Symbolsynchronisation
von der Position der Symbolsynchronisation vor der tatsächlichen
Dezimierung, d. h. der korrekten Symbolsynchronisation, um nur zwei Abtastwerte
abweicht. Das heißt,
dass, wenn nur die Dezimierung ausgeführt wird, ein Positionsfehler
von drei bis vier Abtastwerten vorliegt, der Positionsfehler jedoch
um zwei Abtastwerte verringert werden kann, wenn sowohl die Dezimierung
als auch in die Interpolations ausgeführt werden. Demgemäß ist, wenn
der Dezimierungswert größer ist,
die Verringerung der Speichergröße erheblicher,
aber es ist auch das Kompensationsverhältnis durch Interpolation größer. So
kann unter Verwendung von Dezimierung und Interpolation ein Positionsfehler
bei der Symbolsynchronisation verringert werden, während die
Speichergröße verringert
ist. Ferner funktioniert im Fall eines DVB-T-Systems mit einem 8k-Übertragungsmodus,
selbst bei einem Dezimierungswert, der viermal größer als
im Fall des 2k-Modus ist, das System ohne. Beeinflussung des System-Synchronisationsvermögens, wobei
jedoch kleine Änderungen
der Anzahl der Filterabgriffe und des Filterkoeffizientenwerts des
TPF in der Interpolationseinheit 60 erforderlich sind.
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Wie
erläutert,
kann, durch Dezimieren empfangener komplexer Datenabtastwerte mittels
eines externen Dezimierungswerts, durch Berechnen des konjugierten
Korrelationswerts zwischen einem Wert vor N Abtastwerten und dem
aktuellen Abtastwert, durch kontinuierliches Aufsummieren der Korrelation
bis zu einem ganzen Schutzabschnitt und durch Wiederherstellen des
ursprünglichen
Abtastwerts vor der Dezimierung, um den CFW Startpunkt aufzufinden,
die FIFO-Speichergröße erheblich
verringert werden, was einfache Integration eines COFDM-Demodulators
ermöglicht.
Durch deutliches Verringern eines in diesem Fall auftretenden Positionsfehlers
in der groben STS-Position, kann das Funktionsvermögen bei
der Systemsynchronisation verbessert werden.
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Der
Fachmann erkennt, dass an der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Synchronisationserfassung in
einem digitalen Rundübertragungs-Empfangssystem
verschiedene Modifizierungen und Variationen vorgenommen werden
können,
ohne vom Grundgedanken oder Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.
So soll die Erfindung die Modifizierungen und Variationen der Erfindung
abdecken, vorausgesetzt, dass sie in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche und
deren Äquivalente
fallen.