DE19953801A1 - Isoxazol-Derivate und ihre Verwendung in flüssigkristallinen Mischungen - Google Patents
Isoxazol-Derivate und ihre Verwendung in flüssigkristallinen MischungenInfo
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Abstract
Isoxazol-Derivate der Formel (I), DOLLAR F1 wobei die Symbole und Indizes z. B. folgende Bedeutungen haben: DOLLAR A T ist DOLLAR F2 X ist S oder O DOLLAR A R·1·, R·2· sind gleich oder verschieden DOLLAR A Wasserstoff, F, CN oder ein geradkettiger oder verzweigter C¶1¶-C¶20¶-Alkylrest oder C¶2¶-C¶20¶-Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome), DOLLAR A A·1·, A·2· sind ungerichtet gleich oder verschieden DOLLAR A Phenylen-1,4-diyl, DOLLAR A M·1· ist ungerichtet DOLLAR A -OC(=O)-, -OCH¶2¶-, -SC(=O)-, -SCH¶2¶-, -CH¶2¶CH¶2¶-, -OC(=O)CH¶2¶CH¶2¶-, -OCH¶2¶CH¶2¶CH¶2¶-, -C IDENTICAL C-, -(CH¶2¶)¶4¶- oder eine Einfachbindung; DOLLAR A a ist gleich 0 oder 1, DOLLAR A werden in Flüssigkristallmischungen eingesetzt.
Description
Neben nematischen und cholesterischen Flüssigkristallen werden in jüngerer Zeit
auch optisch aktive geneigt smektische (ferroelektrische) Flüssigkristalle in kom
merziellen Displayvorrichtungen verwendet.
Clark und Lagerwall konnten zeigen, daß der Einsatz ferroelektrischer Flüssigkri
stalle (FLC) in sehr dünnen Zellen zu optoelektrischen Schalt- oder Anzeigeele
menten führt, die im Vergleich zu den herkömmlichen TN ("twisted nematic")-
Zellen um bis zu einem Faktor 1000 kürzere Schaltzeiten haben (siehe z. B. EP-A
0 032 362). Aufgrund dieser und anderer günstiger Eigenschaften, z. B. der bista
bilen Schaltmöglichkeit und des nahezu blickwinkelunabhängigen Kontrasts, sind
FLCs grundsätzlich für Anwendungsgebiete wie Computerdisplays gut geeignet.
Für eine vertiefende Erörterung der technischen Anforderungen an FLCs wird auf
die europäische Patentanmeldung 97118671.3 sowie die DE-A 197 48 432 ver
wiesen.
Flüssigkristalline 3,5-Diphenylisoxazole sind in JP 60-054375, Liq. Cryst. 1997,
22, 37-46 und Liq. Cryst. 1997, 22, 265-273 beschrieben. Die Synthese und me
sogene Eigenschaften symmetrisch substituierter Bisalkoxy-3,5-diphenylisoxazole
ist in Liq. Cryst. 1992, 11, 887-897, Liq. Cryst. 1992, 11, 899, Mol. Gryst. Liq.
Cryst. 1992, 220, 67-75 und Mol. Cryst. Liq. Cryst. 1993, 225, 175-182 beschrie
ben. Für die Verwendung in ferroelektrischen Flüssigkristallmischungen sind 3,5-
Diphenylisoxazole in JP-A 10-333113 beschrieben.
Da aber die Entwicklung, insbesondere von ferroelektrischen Flüssigkristallmi
schungen, noch in keiner Weise als abgeschlossen betrachtet werden kann, sind
die Hersteller von Displays an den unterschiedlichsten Komponenten für Mi
schungen interessiert, unter anderem auch deshalb, weil erst das Zusammenwirken
der flüssigkristallinen Mischungen mit den einzelnen Bauteilen der Anzeigevor
richtung bzw. der Zellen (z. B. der Orientierungsschicht) Rückschlüsse auf die
Qualität auch der flüssigkristallinen Mischungen zuläßt.
Es wurde nun gefunden, daß Isoxazol-Derivate der nachstehenden Formel (I), bei
denen die Isoxazol-Einheit in Position 3 und/oder 5 mit einer Thiophen- oder Fu
ran-Einheit verknüpft ist, schon in geringen Zumischmengen die Eigenschaften
von Flüssigkristallmischungen, insbesondere chiral-smektischer Mischungen,
günstig beeinflussen, z. B. hinsichtlich der dielektrischen Anisotropie und/oder
des Schmelzpunktes, aber auch hinsichtlich des Schaltverhaltens, den Werten des
Tiltwinkels bzw. dessen Temperaturabhängigkeit.
Gegenstand der Erfindung sind daher Isoxazol-Derivate der Formel (I),
wobei die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben:
T ist
T ist
X ist
S oder O;
R1, R2 sind gleich oder verschieden
Wasserstoff, F, CN oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C20- Alkylrest oder C2-C20-Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrischen C- Atomen), wobei
S oder O;
R1, R2 sind gleich oder verschieden
Wasserstoff, F, CN oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C20- Alkylrest oder C2-C20-Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrischen C- Atomen), wobei
- a) eine bis drei nicht terminale CH2-Gruppen unabhängig voneinander durch -O-, -S- oder -C(=O)- ersetzt sein können mit der Maßgabe, daß Heteroatome nicht direkt miteinander verknüpft sein können und/oder
- b) eine CH2-Gruppe durch -CH=CH- oder -C∼C- ersetzt sein kann und/ oder
- c) eine CH2-Gruppe durch -Si(CH3)2-, Cyclopropan-1,2-diyl, Oxiran- 2,3-diyl, Cyclobutan-1,3-diyl, Cyclopentan-1,4-diyl, Bicy clo[1.1.1]pentan-1,3-diyl oder Cyclohexan-1,4-diyl ersetzt sein kann und/oder
- d) ein oder mehrere H-Atome unabhängig voneinander durch F oder CN ersetzt sein können
- e) im Falle eines Alkyl- oder Alkenylrestes mit asymmetrischen C- Atomen die asymmetrischen C-Atome -CH3, -OCH3, -CF3, -F, -CN und/oder -Cl als Substituenten aufweisen
mit der Maßgabe, daß nur einer der beiden Reste R1
, R2
Wasserstoff, F
oder CN sein kann;
A1
A1
, A2
sind ungerichtet gleich oder verschieden
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch CN oder F, Phenylen-1,3-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substi tuiert durch CN oder F, Cyclohexan-1,4-diyl, wobei ein oder zwei H- Atome unabhängig voneinander durch CN, CH3
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch CN oder F, Phenylen-1,3-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substi tuiert durch CN oder F, Cyclohexan-1,4-diyl, wobei ein oder zwei H- Atome unabhängig voneinander durch CN, CH3
oder F ersetzt sein kön
nen, 1-Cyclohexen-1,4-diyl, wobei ein H-Atom durch F ersetzt sein kann,
Pyridin-2,5-diyl, gegebenenfalls einfach substituiert durch F, Thiophen-
2,5-diyl, gegebenenfalls einfach substituiert durch F; Furan-2,5-diyl oder
Naphthalin-2,6-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch
CN oder F;
M1
M1
ist ungerichtet
-OC(=O)-, -OCH2
-OC(=O)-, -OCH2
-, -SC(=O)-, -SCH2
-, -CH2
CH2
-, -OC(=O)CH2
CH2
-,
-OCH2
-OCH2
CH2
CH2
-, -C∼C-, -(CH2
)4
- oder eine Einfachbindung;
a ist gleich 0 oder 1.
a ist gleich 0 oder 1.
Bevorzugt haben die Symbole und Indizes in der Formel (I) folgende Bedeutun
gen:
R1, R2 sind bevorzugt gleich oder verschieden
Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C18 Alkylrest oder C2-C18 Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome), wobei
R1, R2 sind bevorzugt gleich oder verschieden
Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C18 Alkylrest oder C2-C18 Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome), wobei
- a) eine oder zwei nicht terminale CH2-Gruppen unabhängig vonein ander durch -O- oder -C(=O)- ersetzt sein können mit der Maßga be, daß Heteroatome nicht direkt miteinander verknüpft sein kön nen und/oder
- b) ein oder mehrere H-Atome durch F ersetzt sein können;
- c) im Falle eines Alkyl- oder Alkenylrestes mit asymmetrischen C- Atomen die asymmetrischen C-Atome -CH3, -CF3 und/oder -F als Substituenten aufweisen;
mit der Maßgabe, daß nur einer der beiden Reste R1
, R2
Wasserstoff sein
kann.
A1
A1
, A2
sind bevorzugt angerichtet gleich oder verschieden
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch F, Cyclohexan-1,4-diyl, 1-Cyclohexen-1,4-diyl, Pyridin-2,5-diyl, gegebenen falls einfach substituiert durch F, oder Thiophen-2,5-diyl.
M1
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch F, Cyclohexan-1,4-diyl, 1-Cyclohexen-1,4-diyl, Pyridin-2,5-diyl, gegebenen falls einfach substituiert durch F, oder Thiophen-2,5-diyl.
M1
ist bevorzugt ungerichtet
-OC(=O)-, -OCH2
-OC(=O)-, -OCH2
- oder eine Einfachbindung.
a ist bevorzugt gleich 0.
a ist bevorzugt gleich 0.
Besonders bevorzugt sind die folgenden Verbindungen der Formeln (I-1) bis (I-
12).
in denen bedeuten:
R3 Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C15 Alkyl-, C2-C15 Al kenyl- oder C1-C15 Alkyloxyrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome),
R4 Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C15-Alkyl- oder C2-C15-Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome), worin auch eine nicht terminale CH2-Gruppe durch -O- ersetzt sein kann und worin ein oder meh rere H-Atome durch F ersetzt sein können,
mit der Maßgabe, daß nur einer der beiden Reste R3, R4 Wasserstoff sein kann.
R3 Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C15 Alkyl-, C2-C15 Al kenyl- oder C1-C15 Alkyloxyrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome),
R4 Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C15-Alkyl- oder C2-C15-Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome), worin auch eine nicht terminale CH2-Gruppe durch -O- ersetzt sein kann und worin ein oder meh rere H-Atome durch F ersetzt sein können,
mit der Maßgabe, daß nur einer der beiden Reste R3, R4 Wasserstoff sein kann.
Insbesondere bevorzugt sind die Verbindungen der Formel (I), insbesondere (I-1)
bis (I-12), in denen R3 einen geradkettigen C1-C15-Alkyl- oder C2-C15-Alkenylrest
und R4 einen geradkettigen Alkyl- oder Alkyloxyrest mit 1 bis 15 C-Atomen be
deuten.
"Ungerichtet" bedeutet die Möglichkeit eines spiegelbildlichen Einbaus der Grup
pe.
"terminal" bedeutet z. B. in R1 die an H anknüpfenden CH2-Gruppen.
"terminal" bedeutet z. B. in R1 die an H anknüpfenden CH2-Gruppen.
Unter den Verbindungen der Formel (I), die als optisch aktive Komponenten (Do
tierstoff) Einsatz finden sollen, sind diejenigen bevorzugt, bei denen die Alkyl
gruppe die asymmetrischen C-Atome enthält in Form mindestens einer der Grup
pierungen
- a) -C*H(CH3)CmH2m+1, wobei m Werte von 2 bis 8 aufweist
- b) -OC*H(CH3)CmH2m+1, wobei m Werte von 2 bis 8 aufweist
- c) -OC*H(CH3)CO2CmH2m+1, wobei m Werte von 1 bis 10 aufweist
- d) -OC(=O)C*H(CH3)OCmH2m+1, wobei m Werte von 1 bis 10 auf weist
- e) -OC(=O)C*H(F)CmH2m+1, wobei m Werte von 1 bis 10 aufweist
- f) -OCH2C*H(F)CmH2m+1, wobei m Werte von 1 bis 10 aufweist
- g) -OCH2C*H(F)C*H(F)CmH2m+1, wobei m Werte von 1 bis 10 auf weist
- h) Oxiran-2,3-diyl
worin C* das asymmetrische C-Atom markiert.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen erfolgt nach an sich lite
raturbekannten Methoden, wie sie in Standardwerken zur Organischen Synthese,
z. B. Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, Georg-Thieme-Verlag,
Stuttgart, beschrieben werden.
Es kann sich jedoch als erforderlich erweisen, die Literaturmethoden für die Er
fordernisse mesogener Bausteine zu variieren/modifizieren, da z. B. funktionelle
Derivate mit langen (< C6) Alkylketten häufig ein geringeres Reaktionsvermögen
zeigen als z. B. die Methyl- oder Ethylanaloga.
Insbesondere wird in diesem Zusammenhang auf nachstehende Syntheseschemata
verwiesen, in denen die Synthese der erfindungsgemäßen Isoxazol-Derivate, bei
denen die Isoxazol-Einheit in Position 3 und/oder 5 mit einer Thiophen-Einheit
verknüpft ist, beispielhaft näher erläutert wird.
i) CH3COCl/AlCl3/CH2Cl2; ii) H2NOH . HCl/EtOH/NEt3; iii) 1. SOCl2/
DMF; 2. MeOH/NEt3/DMAP; iv) 1. 2 Äquiv. n-BuLi/THF/n-Hexan; 2. HCl/
H2O (analog J. Org. Chem. 1970, 35, 1806-1810)
i) n-BuLi/THF/n-Hexan; 2. CO2; ii) 1. SOCl2/DMF; 2. MeOH/NEt3/DMAP;
iii) H2NOH . HCl/EtOH/NEt3; iv) 1. 2 Äquiv. n-BuLi/THF/n-Hexan; 2. HCl/
H2O (analog J. Org. Chem. 1970, 35, 1806-1810)
Die Gruppe Rx ist gleich der Gruppe R2 oder eine geeignete, gegebenenfalls ge
schützte Vorstufe hiervon, die in späteren Schritten nach an sich bekannten, dem
Fachmann geläufigen Methoden in diese Gruppierung überführt werden kann.
Die Gruppe Ry ist gleich der Gruppe R1 oder Gruppe (M1-A1-)a R1 oder eine
geeignete, gegebenenfalls geschützte Vorstufe hiervon, die in späteren Schritten
nach an sich bekannten, dem Fachmann geläufigen Methoden in diese Gruppie
rung überführt werden kann.
Die in den Schemata aufgeführten, in Stellung 2 bzw. 5 substituierten Thiophene,
Thiophen-2-carbonsäuren und Thiophen-2-carbonsäureester können beispielswei
se erhalten werden analog EP-A 0 392 510, J. Chem. Soc. Perkin Trans. I, 791,
Eur. J. Med. Chem. 1989, 24, 65, Org. Synth. 1946, Vol. III, 2639, Heterocycles
1995, 41, 13, J. Org. Chem. 1980, 45, 4528.
Die Synthese der erfindungsgemäßen Isoxazol-Derivate, bei denen die Isoxazol-
Einheit in Position 3 und/oder 5 mit einer Furan-Einheit verknüpft ist, erfolgt
analog. Die entsprechenden in Stellung 2 bzw. 5 substituierten Furane, Furan-2-
carbonsäuren und Furan-2-carbonsäureester sind ebenfalls analog erhältlich und
beispielsweise in J. Chem. Soc. Perkin Trans. I, 791, Org. Synth. 1946, Vol. III,
2639 und DE-A-199 41 649 beschrieben.
Was die Verknüpfung funktioneller Derivate oder Vorstufen der erfindungsgemä
ßen Isoxazole mit anderen flüssigkristallspezifischen Bausteinen anbelangt, wird
ausdrücklich auf DE-A 197 48 432 verwiesen, in der eine Auflistung dem Fach
mann geläufiger Methoden angegeben ist.
Gegenstand der Erfindung ist auch die Verwendung von Verbindungen der For
mel (I) in Flüssigkristallmischungen, vorzugsweise smektischen und nematischen,
besonders bevorzugt chiral-smektischen. Insbesondere bevorzugt ist die Verwen
dung in chiral-smektischen Flüssigkristallmischungen, die in Schalt- und Anzei
gevorrichtungen mit Aktivmatrix-Elementen betrieben werden. Ebenfalls insbe
sondere bevorzugt ist die Verwendung in chiral-smektischen (ferroelektrischen)
Flüssigkristallmischungen, die im Inverse-Mode betrieben werden.
Ganz besonders bevorzugt ist die Verwendung in Mischungen für Aktivmatrix-
LCDs, bei denen die chiral smektische Flüssigkristallschicht eine monostabil
schaltende Monodomäne ausbildet.
Weiterhin Gegenstand der Erfindung sind Flüssigkristallmischungen, vorzugswei
se smektische und nematische, besonders bevorzugt chiral smektische Flüssigkri
stallmischungen, enthaltend eine oder mehrere Verbindungen der Formel (I).
Die erfindungsgemäßen Flüssigkristallmischungen enthalten im allgemeinen 2 bis
35, vorzugsweise 2 bis 25, besonders bevorzugt 2 bis 20 Komponenten.
Sie enthalten im allgemeinen 0,01 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 60 Gew.%,
besonders bevorzugt 0,1 bis 30 Gew.-%, an einer oder mehreren, vorzugsweise
1 bis 10, besonders bevorzugt 1 bis 5, ganz besonders bevorzugt 1 bis 3, der erfindungsgemäßen
Verbindungen der Formel (I).
Weitere Komponenten von Flüssigkristallmischungen, die erfindungsgemäße
Verbindungen der Formel (I) enthalten, werden vorzugsweise ausgewählt aus den
bekannten Verbindungen mit smektischen und/oder nematischen und/oder chole
sterischen Phasen. In diesem Sinne geeignete weitere Mischungskomponenten
sind insbesondere in der internationalen Patentanmeldung WO 97/04039 sowie
DE-A 197 48 432 aufgeführt, auf die hiermit ausdrücklich Bezug genommen
wird.
Die erfindungsgemäßen Mischungen wiederum können Anwendung finden in
elektrooptischen oder vollständig optischen Elementen, z. B. Anzeigeelementen,
Schaltelementen, Lichtmodulatoren, Elementen zur Bildbearbeitung und/oder
Signalverarbeitung oder allgemein im Bereich der nichtlinearen Optik.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist daher eine Schalt- und/oder Anzeige
vorrichtung, enthaltend eine smektische oder nematische, vorzugsweise eine chi
ral-smektische Flüssigkristallmischung, die eine oder mehrere Verbindungen der
Formel (I) enthält.
Insbesondere bevorzugt sind chiral smektische Schalt- und/oder Anzeigevorrich
tungen, die Aktivmatrix-Elemente enthalten (siehe z. B. DE-A 198 22 830).
Ebenfalls insbesondere bevorzugt sind chiral smektische (ferroelektrische) Schalt-
und/oder Anzeigevorrichtungen, die speziell bevorzugt im Inverse-Mode betrie
ben werden.
In der vorliegenden Anmeldung sind verschiedene Dokumente zitiert, beispiels
weise um das technische Umfeld der Erfindung zu illustrieren. Auf alle diese Do
kumente wird hiermit ausdrücklich Bezug genommen; sie gelten durch Zitat als
Bestandteil der vorliegenden Anmeldung.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele weiter erläutert, ohne sie
dadurch beschränken zu wollen.
2-Butylthiophen (erhalten durch Friedel-Crafts-Acylierung von Thiophen mit
Buttersäurechlorid und anschließende Wolf-Kizner-Reduktion nach EP-A 0 392 510)
wird mit Acetylchlorid in Dichlormethan unter AlCl3-Katalyse acetyliert.
Man erhält nach üblicher Aufarbeitung und destillativer Reinigung 2-Acetyl-5-
butylthiophen, Sdp.: 92°C/0,8 mbar.
Eine Lösung von 2-Acetyl-5-butylthiophen in Ethanol wird mit äquimolaren
Mengen an Hydroxylaminhydrochlorid und Triethylamin zum Sieden erhitzt.
Nach üblicher Aufarbeitung und Reinigung des Rohproduktes durch Umkristalli
sation aus Ethanol erhält man das entsprechende Oxim in Form farbloser Kristal
le.
4-Octylbenzoesäurechlorid (erhalten durch Umsetzung von 4-Octylbenzoesäure
mit Thionylchlorid) wird unter Zusatz einer äquimolaren Menge Triethylamin und
0,1 mol-% DMAP mit Methanol verestert. Nach üblicher Aufarbeitung und destil
lativer Reinigung erhält man 4-Octylbenzoesäuremethylester als farblose Flüssig
keit, Sdp.: 112°C/0,25 mbar.
Das in Schritt 2 erhaltene 1-(5-Butylthiophen-2-yl)-ethanon-oxim wird unter
Inertgasatmosphäre in Tetrahydrofuran gelöst und bei 0°C durch zwei Äquiva
lente n-Butyllithium zweifach deprotoniert. Nach Zugabe einer Lösung von 0,5
Äquivalenten 4-Octylbenzoesäuremethylester in Tetrahydrofuran läßt man 30 min
bei 0°C rühren, versetzt anschließend mit 3 M Salzsäure und erhitzt 1 h unter
Rückfluß. Nach üblicher Aufarbeitung und Reinigung durch Säulenchromatogra
phie an Kieselgel 60 (Eluent: Dichlormethan/Heptan 1 : 1) und Umkristallisation
erhält man 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-octylphenyl)-isoxazol; X 63 SC 82 SA
88 N 89 I.
Analog Beispiel 1, jedoch unter Einsatz von 4-Octyloxybenzoesäuremethylester
an Stelle von 4-Octylbenzoesäuremethylester. Man erhält 3-(5-Butylthiophen-2-
yl)-5-(4-octyloxyphenyl)-isoxazol; X 72 SC 119 SA 119 N 122,2 I.
Analog Beispiel 1, jedoch unter Einsatz von 2-Pentylthiophen an Stelle von 2-
Butylthiophen und 2,3-Difluor-4-nonylbenzoesäuremethylester an Stelle von 4-
Octylbenzoesäuremethylester.
Analog Beispiel 1, jedoch unter Einsatz von trans-4-
heptylcyclohexancarbonsäuremethylester an Stelle von 4-
Octylbenzoesäuremethylester.
Analog Beispiel 1, jedoch unter Einsatz von 2-Heptylthiophen an Stelle von 2-
Butylthiophen und 6-Hexyloxypyridin-3-carbonsäuremethylester an Stelle von 4-
Octylbenzoesäuremethylester.
Analog Beispiel 1, jedoch unter Einsatz von 4-(Tetrahydropyran-2-yloxy)-
benzoesäuremethylester (erhalten durch Umsetzung von 4-
Hydroxybenzoesäuremethylester mit 3,4-Dihydro-2H-pyran und Toluol-4-
sulfonsäure in Dichlormethan) an Stelle von 4-Octylbenzoesäuremethylester. Man
erhält 4-[3-(5-Butylthiophen-2-yl)-isoxazol-5-yl]-phenol. Durch DCC-
Veresterung (Angew. Chem. 1978, 90, 556) mit Pelargonsäure erhält man Nonan
säure-4-[3-(5-butylthiophen-2-yl)-isoxazol-5-yl]-phenylester.
Analog Beispiel 6, jedoch wird 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-hydroxyphenyl)-
isoxazol mit (S)-2-Fluor-1-decanol nach Mitsunobu (Diethylazodicarboxylat/Tri
phenylphospin in Tetrahydrofuran; Synthesis 1981, 1) verethert.
Octylbenzol wird mit Acetylchlorid in Dichlormethan unter AlCl3-Katalyse ace
tyliert und das erhaltene 4-Octylacetophenon mit Hydroxylaminhydrochlorid in
Ethanol/Triethylamin zum entsprechenden Oxim umgesetzt. Dieses wird unter
Inertgasatmosphäre in Tetrahydrofuran gelöst und durch zwei Äquivalente n-
Butyllithium zweifach deprotoniert. Nach Zugabe von 0,5 Äquivalenten 5-Butyl-
2-thiophencarbonsäuremethylester (erhalten aus 2-Butylthiophen durch Lithiie
rung mit n-Butyllithium in THF, Umsetzung mit Kohlendioxid und anschließende
Veresterung mit Methanol) läßt man auf Raumtemperatur kommen und erhält
nach üblicher Aufarbeitung und Reinigung durch Umkristallisation 5-(5-
Butylthiophen-2-yl)-3-(4-octylphenyl)-isoxazol; X 60 N 56 I.
Analog Beispiel 1, jedoch unter Einsatz von 5-Heptyl-2-
thiophencarbonsäuremethylester (erhalten aus 2-Heptylthiophen durch Lithiierung
mit n-Butyllithium in THF, Umsetzung mit Kohlendioxid und anschließende Ve
resterung mit Methanol) an Stelle von 4-Octylbenzoesäuremethylester.
Analog den Beispielen 1 bis 9 werden hergestellt (Beispiele 10 bis 52):
Beispiel 10: 5-(4-Heptylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 11: 5-(4-Octylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 12: 5-(4-Hexylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 13: 5-(4-Nonylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 14: 5-(4-Decylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 15: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-heptylphenyl)-isoxazol
Beispiel 16: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-hexylphenyl)-isoxazol
Beispiel 17: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Beispiel 18: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-decylphenyl)-isoxazol
Beispiel 19: 3-(5-Propylthiophen-2-yl)-5-(4-undecylphenyl)-isoxazol
Beispiel 20: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-pentylphenyl)-isoxazol
Beispiel 21: 5-(4-Butylphenyl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 22: 5-(4-Decylphenyl)-3-(5-propylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 23: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-hexylphenyl)-isoxazol
Beispiel 24: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-pentylphenyl)-isoxazol
Beispiel 25: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-octylphenyl)-isoxazol
Beispiel 26: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Beispiel 27: 5-(4-Nonylphenyl)-3-(5-propylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 28: 5-(4-Heptylphenyl)-3-(5-hexylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 29: 3-(5-Hexylthiophen-2-yl)-5-(4-octylphenyl)-isoxazol
Beispiel 30: 3-(5-Hexylthiophen-2-yl)-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Beispiel 31: 3-(5-Hexylthiophen-2-yl)-5-(4-pentylphenyl)-isoxazol
Beispiel 32: 5-(4-Heptylphenyl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 33: 3-(5-Decylthiophen-2-yl)-5-(4-propylphenyl)-isoxazol
Beispiel 34: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4'-pentylbiphenyl-4-yl)-isoxazol
Beispiel 35: 5-(4-Octylphenyl)-3-(5-pent-1-enylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 36: trans-4-Pentylcyclohexancarbonsäure-4-[3-(5-butylthiophen-2-yl)- isoxazol-5-yl]-phenylester
Beispiel 37: 5-{4-[4-(Butyldimethylsilanyl)-butoxy]-phenyl}-3-(5- butylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 38: 3-(4-Octyloxyphenyl)-5-(5-pent-1-enylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 39: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(5-nonylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 40: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(5-propylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 41: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 42: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(5-nonylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 43: 3-(5-Decylthiophen-2-yl)-5-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 44: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-[4-(trans-4-pentylcyclohexyl)- phenyl]-isoxazol
Beispiel 45: 5-(5-Butylthiophen-2-yl)-3-(4-octyloxyphenyl)-isoxazol Beispiel 46: 5-(4-Nonylphenyl)-3-thiophen-2-yl-isoxazol
Beispiel 47: 5-(4-Fluorphenyl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 48: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(3,4,5-trifluorphenyl)-isoxazol
Beispiel 49: 5-(5-Ethylfuran-2-yl)-3-(4-octyloxyphenyl)-isoxazol
Beispiel 50: 3-(5-Ethylfuran-2-yl)-5-(4-octylphenyl)-isoxazol Beispiel 51: 5-(5-Ethylfuran-2-yl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 52: 3-Furan-2-yl-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Beispiel 11: 5-(4-Octylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 12: 5-(4-Hexylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 13: 5-(4-Nonylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 14: 5-(4-Decylphenyl)-3-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 15: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-heptylphenyl)-isoxazol
Beispiel 16: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-hexylphenyl)-isoxazol
Beispiel 17: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Beispiel 18: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-decylphenyl)-isoxazol
Beispiel 19: 3-(5-Propylthiophen-2-yl)-5-(4-undecylphenyl)-isoxazol
Beispiel 20: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4-pentylphenyl)-isoxazol
Beispiel 21: 5-(4-Butylphenyl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 22: 5-(4-Decylphenyl)-3-(5-propylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 23: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-hexylphenyl)-isoxazol
Beispiel 24: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-pentylphenyl)-isoxazol
Beispiel 25: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-octylphenyl)-isoxazol
Beispiel 26: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Beispiel 27: 5-(4-Nonylphenyl)-3-(5-propylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 28: 5-(4-Heptylphenyl)-3-(5-hexylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 29: 3-(5-Hexylthiophen-2-yl)-5-(4-octylphenyl)-isoxazol
Beispiel 30: 3-(5-Hexylthiophen-2-yl)-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Beispiel 31: 3-(5-Hexylthiophen-2-yl)-5-(4-pentylphenyl)-isoxazol
Beispiel 32: 5-(4-Heptylphenyl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 33: 3-(5-Decylthiophen-2-yl)-5-(4-propylphenyl)-isoxazol
Beispiel 34: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(4'-pentylbiphenyl-4-yl)-isoxazol
Beispiel 35: 5-(4-Octylphenyl)-3-(5-pent-1-enylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 36: trans-4-Pentylcyclohexancarbonsäure-4-[3-(5-butylthiophen-2-yl)- isoxazol-5-yl]-phenylester
Beispiel 37: 5-{4-[4-(Butyldimethylsilanyl)-butoxy]-phenyl}-3-(5- butylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 38: 3-(4-Octyloxyphenyl)-5-(5-pent-1-enylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 39: 3-(5-Butylthiophen-2-yl)-5-(5-nonylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 40: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(5-propylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 41: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 42: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(5-nonylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 43: 3-(5-Decylthiophen-2-yl)-5-(5-pentylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 44: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-[4-(trans-4-pentylcyclohexyl)- phenyl]-isoxazol
Beispiel 45: 5-(5-Butylthiophen-2-yl)-3-(4-octyloxyphenyl)-isoxazol Beispiel 46: 5-(4-Nonylphenyl)-3-thiophen-2-yl-isoxazol
Beispiel 47: 5-(4-Fluorphenyl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 48: 3-(5-Heptylthiophen-2-yl)-5-(3,4,5-trifluorphenyl)-isoxazol
Beispiel 49: 5-(5-Ethylfuran-2-yl)-3-(4-octyloxyphenyl)-isoxazol
Beispiel 50: 3-(5-Ethylfuran-2-yl)-5-(4-octylphenyl)-isoxazol Beispiel 51: 5-(5-Ethylfuran-2-yl)-3-(5-heptylthiophen-2-yl)-isoxazol
Beispiel 52: 3-Furan-2-yl-5-(4-nonylphenyl)-isoxazol
Claims (10)
1. Isoxazol-Derivate der Formel (I),
wobei die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben:
T ist
X ist S oder O
R1, R2 sind gleich oder verschieden
Wasserstoff, F, CN oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C20- Alkylrest oder C2-C20-Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C- Atome), wobei
A1, A2 sind ungerichtet gleich oder verschieden
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch CN oder F, Phenylen-1,3-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substi tuiert durch CN oder F, Cyclohexan-1,4-diyl, wobei ein oder zwei H- Atome unabhängig voneinander durch CN, CH3 oder F ersetzt sein kön nen,
1-Cyclohexen-1,4-diyl, wobei ein H-Atom durch F ersetzt sein kann, Pyri din-2,5-diyl, gegebenenfalls einfach substituiert durch F, Thiophen-2,5- diyl, gegebenenfalls einfach substituiert durch F; Furan-2,5-diyl oder Naphthalin-2,6-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch CN oder F;
M1 ist ungerichtet
-OC(=O)-, -OCH2-, -SC(=O)-, -SCH2-, -CH2CH2-, -OC(=O)CH2CH2-,
OCH2CH2CH2-, -C∼C-, -(CH2)4- oder eine Einfachbindung;
a ist gleich 0 oder 1.
wobei die Symbole und Indizes folgende Bedeutungen haben:
T ist
X ist S oder O
R1, R2 sind gleich oder verschieden
Wasserstoff, F, CN oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C20- Alkylrest oder C2-C20-Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C- Atome), wobei
- 1. eine bis drei nicht terminale CH2-Gruppen unabhängig voneinander durch -O-, -S- oder -C(=O)- ersetzt sein können mit der Maßgabe, daß Heteroatome nicht direkt miteinander verknüpft sein können und/oder
- 2. eine CH2-Gruppe durch -CH=CH- oder -C∼C- ersetzt sein kann und/oder
- 3. eine CH2-Gruppe durch -Si(CH3)2-, Cyclopropan-1,2-diyl, Oxiran- 2,3-diyl, Cyclobutan-1,3-diyl, Cyclopentan-1,4-diyl, Bicy clo[1.1.1]pentan-1,3-diyl oder Cyclohexan-1,4-diyl ersetzt sein kann und/oder
- 4. ein oder mehrere H-Atome unabhängig voneinander durch F oder CN ersetzt sein können
- 5. im Falle eines Alkyl- oder Alkenylrestes mit asymmetrischen C-Atomen die asymmetrischen C-Atome -CH3, -OCH3, -CF3, -F, -CN und/oder -Cl als Substituenten aufweisen
A1, A2 sind ungerichtet gleich oder verschieden
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch CN oder F, Phenylen-1,3-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substi tuiert durch CN oder F, Cyclohexan-1,4-diyl, wobei ein oder zwei H- Atome unabhängig voneinander durch CN, CH3 oder F ersetzt sein kön nen,
1-Cyclohexen-1,4-diyl, wobei ein H-Atom durch F ersetzt sein kann, Pyri din-2,5-diyl, gegebenenfalls einfach substituiert durch F, Thiophen-2,5- diyl, gegebenenfalls einfach substituiert durch F; Furan-2,5-diyl oder Naphthalin-2,6-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch CN oder F;
M1 ist ungerichtet
-OC(=O)-, -OCH2-, -SC(=O)-, -SCH2-, -CH2CH2-, -OC(=O)CH2CH2-,
OCH2CH2CH2-, -C∼C-, -(CH2)4- oder eine Einfachbindung;
a ist gleich 0 oder 1.
2. Isoxazole-Derivate nach Anspruch 1, wobei die Symbole und Indizes in der
Formel (I) folgende Bedeutungen haben:
T ist
X ist S oder O
R1, R2 sind gleich oder verschieden
Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C18 Alkylrest oder C2-C18 Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome), wobei
A1, A2 sind ungerichtet gleich oder verschieden
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch F, Cyclohexan-1,4-diyl, 1-Cyclohexen-1,4-diyl, Pyridin-2,5-diyl, gegebenen falls einfach substituiert durch F, oder Thiophen-2,5-diyl;
M1 ist ungerichtet
-OC(=O)-, -OCH2- oder eine Einfachbindung;
a ist gleich 0.
T ist
X ist S oder O
R1, R2 sind gleich oder verschieden
Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter C1-C18 Alkylrest oder C2-C18 Alkenylrest (mit oder ohne asymmetrische C-Atome), wobei
- 1. eine oder zwei nicht terminale CH2-Gruppen unabhängig vonein ander durch -O- oder -C(=O)- ersetzt sein können mit der Maßga be, daß Heteroatome nicht direkt miteinander verknüpft sein kön nen und/oder
- 2. ein oder mehrere H-Atome durch F ersetzt sein können;
- 3. im Falle eines Alkyl- oder Alkenylrestes mit asymmetrischen C- Atomen die asymmetrischen C-Atome -CH3, -CF3 und/oder -F als Substituenten aufweisen;
A1, A2 sind ungerichtet gleich oder verschieden
Phenylen-1,4-diyl, gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert durch F, Cyclohexan-1,4-diyl, 1-Cyclohexen-1,4-diyl, Pyridin-2,5-diyl, gegebenen falls einfach substituiert durch F, oder Thiophen-2,5-diyl;
M1 ist ungerichtet
-OC(=O)-, -OCH2- oder eine Einfachbindung;
a ist gleich 0.
3. Flüssigkristallmischung, enthaltend mindestens ein Isoxazol-Derivat nach An
spruch 1 oder 2.
4. Flüssigkristallmischung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie
chiral smektisch ist.
5. Flüssigkristallmischung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie
nematisch ist.
6. Flüssigkristallmischung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie 0,01 bis 80 Gew.-% an einer oder mehreren Verbindungen der
Formel (I) enthält.
7. Schalt- und/oder Anzeigevorrichtung, enthaltend eine Flüssigkristallmischung
gemäß einer der Ansprüche 3 bis 6.
8. Schalt- und/oder Anzeigevorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie Aktivmatrixelemente enthält und die Flüssigkristallschicht eine
monostabil schaltende Monodomäne ausbildet.
9. Schalt- und/oder Anzeigevorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie im Inverse Mode betrieben wird und die Flüssigkristallmischung
chiral-smektisch ist.
10. Schalt- und Anzeigevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß sie im Inverse Mode betrieben wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19953801A DE19953801A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Isoxazol-Derivate und ihre Verwendung in flüssigkristallinen Mischungen |
| US09/708,853 US6616989B1 (en) | 1999-11-09 | 2000-11-07 | Isoxazole derivatives, and their use in liquid-crystalline mixtures |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19953801A DE19953801A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Isoxazol-Derivate und ihre Verwendung in flüssigkristallinen Mischungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19953801A1 true DE19953801A1 (de) | 2001-05-10 |
Family
ID=7928380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19953801A Withdrawn DE19953801A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Isoxazol-Derivate und ihre Verwendung in flüssigkristallinen Mischungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6616989B1 (de) |
| DE (1) | DE19953801A1 (de) |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0032362B1 (de) | 1980-01-10 | 1984-08-22 | Noel A. Clark | Elektro-optische Vorrichtung mit einem chiralen smektischen Flüssigkristall und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| JPS6054375A (ja) | 1983-09-01 | 1985-03-28 | Chisso Corp | イソオキサゾ−ル類 |
| JPH10333113A (ja) | 1997-06-03 | 1998-12-18 | Sharp Corp | 液晶化合物、液晶組成物および強誘電性液晶組成物、並びに液晶表示素子 |
| EP0916714A1 (de) | 1997-10-28 | 1999-05-19 | Aventis Research & Technologies GmbH & Co. KG | Chiral smektische Flüssigkristallmischung enthaltend Fluorisochinoline |
| DE19748432A1 (de) | 1997-11-03 | 1999-05-06 | Hoechst Ag | 2,3-Difluornaphthalin-Derivate und ihre Verwendung in flüssigkristallinen Mischungen |
| DE10001644A1 (de) * | 1999-01-19 | 2000-07-20 | Clariant Gmbh | Fluorierte Azole und ihre Verwendung in flüssigkristallinen Mischungen |
-
1999
- 1999-11-09 DE DE19953801A patent/DE19953801A1/de not_active Withdrawn
-
2000
- 2000-11-07 US US09/708,853 patent/US6616989B1/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US6616989B1 (en) | 2003-09-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |