DE19953765A1 - Sicherungs- und Überwachungsvorrichtung - Google Patents
Sicherungs- und ÜberwachungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherungs- und Überwachungseinrichtung für eine Tür-
oder Fensteranlage, vorzugsweise Notausgangsanlage, mit mindestens einem Flü
gel, als Türflügel oder Fensterflügel ausgebildet, mit den Merkmalen des Oberbeg
riffs des Anspruchs 1.
Bei derartigen Sicherungs- und Überwachungseinrichtungen handelt es sich um
sogenannte RWS-Systeme, d. h. Rettungswegsysteme. Sie sind an Tür- oder
Fensteranlagen in Flucht- und Rettungswegen eingebaut. Es handelt sich um Not
ausgänge, die bei Normalbetrieb in Geschlossenstellung vorliegen und lediglich im
Notfall einen Ausgang bilden sollen. Derartige RWS-Systeme sind bekannt, z. B.
aus DE 196 25 237 A1. Nachteilig bei diesen bekannten Einrichtungen ist, daß die
neben der Tür montierten sogenannten Türzentralen, die in der Regel eine LED-Ist-
Zustandsanzeige, einen Schlüsselschalter zum berechtigten Ein- oder Ausschalter
der gesamten Einrichtung und einen Notausschalter zum im Notfall Ausschalten der
elektrischen Türverriegelungseinrichtung aufweist. Häufig enthält die neben der Tür
angeordnete Türzentrale auch noch eine elektrische Steuerungseinrichtung mit
Mikroprozessor, die die Funktionen der Sicherungs- und Überwachungseinrichtung
steuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungs- und Überwachungs
einrichtung der eingangs genannten Art einfacher und optisch unauffällig auszubil
den.
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit dem Gegenstand des Anspruchs 1.
Durch die Anordnung der verschiedenen Komponenten der Türzentrale in Unter
putzschalterdosen wird eine versenkte und unauffällige Anordnung erhalten. Bei
modularem Aufbau der Komponenten als Module mit jeweils gleichem Aufnahme
querschnitt zum Einsatz in den jeweils entsprechenden Aufnahmeraum der Unter
putzschalterdosen, ergeben sich weitere Vorteile, und zwar technische Vorteile bei
der Montage und Reparatur sowie die generellen Vorteile eines modularen Sy
stems. Das modular aufgebaute System bildet ein Baukastensystem, das eine be
liebige Kombination und auch nachträgliche Erweiterung mit den einzelnen Moduln
erlaubt.
Die Unterputzschalterdose kann als Standard-Unterputzschalterdose ausgebildet
sein. Damit ist die Installation des Systems in Gebäuden stark vereinfacht und
auch jeweils nachträglich möglich, ohne daß ein optisch störendes aufliegendes
Türterminal neben der Tür erforderlich wird.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der Figuren.
Die Erfindung wird nun anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbei
spielen näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Frontansicht eines Notausgangs mit Fluchttür, versehen mit einem
RWS-System, Türansicht von innen;
Fig. 2 eine symbolische Darstellung der Vernetzung zweier Türzentralen mit einer
Mehrtürzentrale;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang Linie III-III in Fig. 1 in schematischer Detaildar
stellung.
Fig. 1 zeigt die Frontansicht eines Notausgangs mit der Fluchttür 1, die als nach
außen öffnende Anschlag-Drehtür ausgebildet ist. Im Normalfall ist die Fluchttür
geschlossen; sie soll lediglich im Notfall geöffnet werden können. Am oberen Rand
der Tür ist eine elektrisch schaltbare Verriegelungseinrichtung 2 angebracht, die
die Tür im Normalfall in Schließlage hält. Die Türverriegelung 2 kann beispielswei
se aus einem Elektromagneten, einem elektrischen Sperriegel oder aber auch aus
einem im Bereich der Türklinke 8 angebrachten elektrischen Türschloß bestehen.
Im Notfall kann die Verriegelungseinrichtung über einen neben der Tür angebrach
ten Notaustaster 3 oder über eine auf dem Türblatt angeordnete Sensorgriffleiste 4
entriegelt werden, so daß die Tür geöffnet werden kann. Wenn die Tür geöffnet ist,
wird ein optisches und/oder akustisches Signal über ein Blitzlicht 5 bzw. eine
Alarmsirene 6 abgegeben, die oberhalb der Tür installiert sind.
Ein Brandschutzmelder 7, der oberhalb der Tür angebracht ist, kann im Brandfall
ebenfalls die Entriegelung der Tür auslösen. Der Brandmelder 7 kann z. B. als so
genannte Brandmeldeanlage ausgebildet sein, bestehend aus Brandsensor und
Meldeelektronik.
Die Funktionen der Türbaugruppen 2 bis 12 werden von einer selbständig arbei
tenden Türzentrale 20 überwacht und/oder gesteuert. Die Türzentrale ist neben der
Tür angeordnet und enthält eine elektrische Steuerungseinheit 15 mit einem Mikro
prozessor und einem Interface. Als weitere Baueinheiten enthält die Türzentrale
noch beispielsweise den Notaustaster 3, eine LED-Ist-Zustandsanzeige 11 und
einen Schlüsselschalter 12. Über den Schlüsselschalter 12 kann mit Hilfe eines
Schlüssels von einem Berechtigten die RWS Einrichtung aus- und eingeschaltet
oder der Alarm rückgestellt werden, sowie eventuell andere Einzelfunktionen aus-
und eingeschaltet werden. Der Schlüssel kann als mechanischer Schlüssel oder
auch als elektronischer Schlüssel z. B. als Code über eine Tastatur im Bereich des
Schalters 12 oder entsprechend wie bei elektrischen Zutrittskontrollsystemen aus
gebildet sein.
Weitere Baugruppen, beispielsweise ein elektrischer Antrieb 10 zum Öffnen der Tür
im Notfall, können ebenfalls mit der Türzentrale verbunden sein. Auch zusätzliche
Baugruppen mit oder ohne eigene Intelligenz können mit sehr geringem Aufwand
an die Türzentrale über ein Interface angeschlossen werden.
Jede Türzentrale 20 kann autonom die Kontrolle der jeweiligen Tür übernehmen.
Fig. 2 zeigt die Verbindung zweier Türzentralen 20 mit einer Mehrtürzentrale 25
über Datenübertragungsleitungen 16. In der Mehrtürzentrale werden Daten mit
mehreren Türzentralen ausgetauscht. Die Mehrtürzentrale kann beispielsweise als
separate Leitzentrale in einer Pforte ausgebildet sein und zentrale Melde-, Kontroll-
und Alarmfunktionen übernehmen.
Bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 1 und 2 ist die jeweils ortsfest neben
der Tür montierte Türzentrale 20 modular aufgebaut. Bei dem Ausführungsbeispiel
in Fig. 1 umfaßt die Türzentrale 20 folgende Moduln: die elektrische Steuerungs
einrichtung 1b mit Mikroprozessor, die elektrische Ist-Zustandsanzeigeeinrichtung
11 mit LED-Anzeigen, die Notausschalter-Einrichtung 3 und die Schlüsselschal
tereinrichtung 12. Jeder dieser Moduln hat gleichen Flächenquerschnitt in der Ebe
ne parallel zur ortsfesten Wand. Jeder dieser Moduln ist in einer Unterputzschalter
dose angeordnet, die versenkt in der ortsfesten Wand, d. h. versenkt in dem orts
festen Türrahmen oder der an die Tür angrenzenden Mauerwand angeordnet ist.
Die Unterputzschalterdose ist wie eine herkömmliche elektrische Schalterdose
ausgebildet. Es handelt sich um eine Stardard-Schalterdose 90 mit entsprechender
Tiefe. Sie weist Aufnahmeräume zur Aufnahme der genannten vier Module auf. Sie
ist als Vierfachunterputzschalterdose ausgebildet, d. h. sie weist vier in einer Reihe
nebeneinander angeordnete Aufnahmeräume auf. Anstelle einer solchen Vier
fachunterputzschalterdose können auch vier einzelen Unterputzschalterdosen ne
beneinander angeordnet werden. Ergänzungen weiterer Moduln z. B. Alarmanzei
geeinrichtungen sind möglich durch Anordnung weiterer Unterputzschalterdosen, in
die diese weiteren Moduln eingesetzt werden.
Die Moduln 15, 11, 3 und 12 sind jeweils als Einsatzbaueinheiten 91 ausgebildet,
die jeweils in den Aufnahmeraum der Unterputzschalterdosen 90 eingesetzt wer
den, so daß sie im Einbauzustand darin versenkt angeordnet sind.
Jedes Einsatzbauelement 91 weist einen Hauptkörper 92 mit einem Befestigungs
rahmen 93 auf. Bei in den Aufnahmeraum der Schalterdose eingesetzter Einsatz
baueinheit 91 liegt der Befestigungsrahmen 93 auf dem äußeren Rand der Unter
putzschalterdose 90 auf und wird über eine Schraubverbindung 94 mit der Unter
putzschalterdose oder der angrenzenden Wand verschraubt. Über dem Befesti
gungsrahmen 93 der Einsatzbaueinheit 91 greift eine äußere Rahmeneinrichtung
95, die auf der Außenwand aufliegt. Sie wird dadurch an der Wand fixiert, daß jede
Einsatzbaueinheit 92 eine Blende 96 aufweist, die in einer Vertiefung 97 der Rah
meneinrichtung 95 komplementär einsetzbar ist und über eine Clipsverbindung mit
dem in der Unterputzdose 90 befestigten Hauptkörper 92 der Einsatzbaueinheit 91,
vorzugsweise mit dem Befestigungsrahmen 93 des Hauptkörpers über die Clips
verbindung verbindbar ist. Die Blende kann hierfür an ihrer Unterseite elastische
Zungen 98 aufweisen, die mit dem Befestigungsrahmen 93 des Hauptkörpers 92
unter Verrastung zusammenwirken.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 ist die Türzentrale 20 mit einer extern an
geordneten Mehrtürzentrale 25 verbunden. Die neben der Tür ortsfest montierte
Türzentrale 20 kann daher einfacher aufgebaut sein, d. h. ohne eigene Intelligenz.
Auf die Steuerungseinrichtung 15 mit Mikroprozessor kann daher in der Steue
rungszentrale 20 verzichtet werden. In der Türzentrale 20 ist dann keine oder nur
eine vereinfachte elektrische Steuerungseinrichtung. Die eigentliche elektrische
Steuerungseinrichtung mit Mikroprozessor ist in der Mehrtürzentrale 25 unterge
bracht. Im übrigen ist die Türzentrale 20 bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2
entsprechend aufgebaut wie die Türzentrale 20 im Ausführungsbeispiel der Fig. 1.
D. h. die Türzentrale 20 in Fig. 2 ist ebenfalls modular aufgebaut, wobei die ein
zelnen Moduln als Einsatzbaueinheiten 91 ausgebildet sind, die in einer Unterputz
schalterdose 90 mit entsprechenden Aufnahmeräumen eingesetzt sind. Die Tür
zentrale 20 in Fig. 2 weist folgende Moduln auf: elektrische Ist-Anzeigeeinrichtung
11 mit LED-Anzeigen, Schlüsselschaltereinrichtung 12 und Notausschaltereinrich
tung 3.
Claims (11)
1. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung für eine Tür- oder Fensteranlage,
vorzugsweise Notausgangsanlage, mit mindestens einem Flügel, als Türflügel
oder Fensterflügel ausgebildet,
mit einer vorzugsweise elektrischen Sensoreinrichtung, die erfaßt, wenn der Flügel in Öffnungsrichtung betätigt oder beaufschlagt wird und/oder wenn ein am Flügel angebrachtes Handbetätigungselement betätigt wird oder wenn der Flügel sich nicht in Schließstellung befindet, vorzugsweise ein vorgegebener Öffnungswinkel überschritten ist,
mit einer elektrischen Alarmanzeigeeinrichtung mit akustischen und/oder mit optischem Alarmanzeigeelement, das anzeigt, wenn der Flügel in Öffnungs richtung betätigt und/oder beaufschlagt wird und/oder wenn ein am Flügel an gebrachtes Handbetätigungselement betätigt wird oder wenn der Flügel sich nicht in Schließstellung befindet, vorzugsweise ein vorgegebener Öffnungswin kel überschritten ist,
mit einer elektrischen Steuerungseinrichtung, vorzugsweise mit Mikroprozes sor, die Signale, vorzugsweise elektrische Signale, der Sensoreinrichtung ver arbeitet und die elektrische Alarmanzeigeeinrichtung steuert,
vorzugsweise mit einer elektrisch schaltbaren Verriegelungseinrichtung zum Ver- und Entriegeln des Flügels, wobei die Verriegelungseinrichtung vorzugs weise mit einem über Hand betätigbaren Notausschalter verbunden ist,
vorzugsweise mit einer Schlüsselschaltereinrichtung zum berechtigten Aus- und Einschalten und/oder Steuern von Funktionen der Sicherungs- und Über wachungseinrichtung, vorzugsweise der Alarmanzeigeeinrichtung und/oder der elektrisch schaltbaren Verriegelungseinrichtung des Flügels,
vorzugsweise mit einer elektrischen Ist-Anzeigeeinrichtung, die den Ist-Zustand der Tür- bzw. Fensteranlage, vorzugsweise die Stellung des Flügels und/oder den Ist-Zustand von Funktionen der Sicherungs- und Überwachungseinrich tung anzeigt, vorzugsweise mit LED-Anzeigeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ist-Anzeigeeinrichtung und/oder die Schlüsselschaltereinrichtung und/oder der Notausschalter und/oder die elektrische Steuerungseinrichtung und/oder die Alarmanzeigeein richtung und/oder eine Baueinheit aus mehreren dieser Komponenten als Ein satzbaueinheit bzw. als Einsatzbaueinheiten zur Aufnahme in einer Unterputz schalterdose ausgebildet ist bzw. sind.
mit einer vorzugsweise elektrischen Sensoreinrichtung, die erfaßt, wenn der Flügel in Öffnungsrichtung betätigt oder beaufschlagt wird und/oder wenn ein am Flügel angebrachtes Handbetätigungselement betätigt wird oder wenn der Flügel sich nicht in Schließstellung befindet, vorzugsweise ein vorgegebener Öffnungswinkel überschritten ist,
mit einer elektrischen Alarmanzeigeeinrichtung mit akustischen und/oder mit optischem Alarmanzeigeelement, das anzeigt, wenn der Flügel in Öffnungs richtung betätigt und/oder beaufschlagt wird und/oder wenn ein am Flügel an gebrachtes Handbetätigungselement betätigt wird oder wenn der Flügel sich nicht in Schließstellung befindet, vorzugsweise ein vorgegebener Öffnungswin kel überschritten ist,
mit einer elektrischen Steuerungseinrichtung, vorzugsweise mit Mikroprozes sor, die Signale, vorzugsweise elektrische Signale, der Sensoreinrichtung ver arbeitet und die elektrische Alarmanzeigeeinrichtung steuert,
vorzugsweise mit einer elektrisch schaltbaren Verriegelungseinrichtung zum Ver- und Entriegeln des Flügels, wobei die Verriegelungseinrichtung vorzugs weise mit einem über Hand betätigbaren Notausschalter verbunden ist,
vorzugsweise mit einer Schlüsselschaltereinrichtung zum berechtigten Aus- und Einschalten und/oder Steuern von Funktionen der Sicherungs- und Über wachungseinrichtung, vorzugsweise der Alarmanzeigeeinrichtung und/oder der elektrisch schaltbaren Verriegelungseinrichtung des Flügels,
vorzugsweise mit einer elektrischen Ist-Anzeigeeinrichtung, die den Ist-Zustand der Tür- bzw. Fensteranlage, vorzugsweise die Stellung des Flügels und/oder den Ist-Zustand von Funktionen der Sicherungs- und Überwachungseinrich tung anzeigt, vorzugsweise mit LED-Anzeigeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ist-Anzeigeeinrichtung und/oder die Schlüsselschaltereinrichtung und/oder der Notausschalter und/oder die elektrische Steuerungseinrichtung und/oder die Alarmanzeigeein richtung und/oder eine Baueinheit aus mehreren dieser Komponenten als Ein satzbaueinheit bzw. als Einsatzbaueinheiten zur Aufnahme in einer Unterputz schalterdose ausgebildet ist bzw. sind.
2. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine äußere Rahmenvorrichtung vorgesehen
ist, die bei in der Unterputzschalterdose aufgenommenen Einsatzbaueinheit
die Einsatzbaueinheit umrahmt und/oder den äußeren Rand der Einsatzbau
einheit und/oder der Unterputzschalterdose übergreift.
3. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Einsatzbaueinheit einen Haupt
körper aufweist, der bei in die Unterputzschalterdose eingesetzter Baueinheit
in die Unterputzschalterdose im wesentlichen vollständig eintaucht, wobei vor
zugsweise vorgesehen ist, daß der Hauptkörper mit der Unterputzschalterdose
und/oder mit der angrenzenden ortsfesten Wand oder dem angrenzenden
ortsfesten Blendrahmen der Tür- oder Fensteranlage verbindbar ist, z. B. über
Schraubverbindung.
4. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper der Einsatzbau
einheit einen Befestigungsrahmen aufweist, der bei in die Unterputzschalter
dose eingesetztem Hauptkörper auf dem äußeren Rand der Unterputzschal
terdose aufliegt, vorzugsweise diesen übergreifend, wobei vorzugsweise vor
gesehen ist, daß zur ortsfesten Befestigung des Hauptkörpers der Einsatz
baueinheit eine Befestigungseinrichtung im Bereich des Befestigungsrahmens
angeordnet ist.
5. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzbauein
heit eine Blende aufweist, die bei in die Unterputzschalterdose eingesetzter
Einbaueinheit auf die Einbaueinheit aufsetzbar ist und mit dieser über eine
Befestigungsverbindung verbindbar ist, wobei die Befestigungsverbindung vor
zugsweise als Clipsverbindung ausgebildet ist.
6. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterputzschal
terdose als Standard-Schalterdose mit Standard-Abmessung hinsichtlich des
Flächenquerschnitts und/oder der Tiefe ausgebildet ist.
7. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Unterputz
schalterdosen nebeneinander angeordnet sind, vorzugsweise als Baueinheit
ausgebildet, z. B. als Doppelunterputzschalterdose, Dreifachunterputzschalter
dose oder Vierfachunterputzschalterdose, wobei in jeder Unterputzschalterdo
se jeweils eine separate Einsatzbaueinheit aufnehmbar ist, wobei vorzugswei
se vorgesehen ist, daß die äußere Rahmenvorrichtung als gemeinsames, meh
reren Unterputzschalterdosen zugeordnetes einstückiges Bauteil ausgebildet
ist.
8. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterputzschal
terdose einen im Flächenquerschnitt parallel zur Wandfläche vorzugsweise im
wesentlichen quadratischen Aufnahmeraum zur Aufnahme einer im Quer
schnitt im wesentlichen komplementär ausgebildeten, vorzugsweise quadrati
schen Einsatzbaueinheit aufweist.
9. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterputzschal
terdose versenkt im ortsfesten Rahmen der Tür- bzw. Fensteranlage oder in
der an die Tür- bzw. Fensteranlage angrenzenden Wand montierbar ist.
10. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ist-
Anzeigeeinrichtung und/oder die Schlüsselschaltereinrichtung und/oder der
Notausschalter und/oder die elektrische Steuerungseinrichtung und/oder die
Alarmanzeigeeinrichtung jeweils als Modul ausgebildet ist bzw. sind, vorzugs
weise als Modul mit jeweils identischem Flächenquerschnitt parallel zur Ober
fläche des ortsfesten Rahmens der Tür- bzw. Fensteranlage bzw. der angren
zenden Wand.
11. Sicherungs- und Überwachungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterputzschalterdose als Baueinheit zur
Aufnahme von einem oder mehreren modularen Einsatzbaueinheiten ausge
bildet ist oder daß die Unterputzschalterdose modular ausgebildet ist, indem
mehrere modular ausgebildete Unterputzschalterdosen nebeneinander anor
denbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999153765 DE19953765A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Sicherungs- und Überwachungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999153765 DE19953765A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Sicherungs- und Überwachungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19953765A1 true DE19953765A1 (de) | 2001-05-23 |
Family
ID=7928355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999153765 Withdrawn DE19953765A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Sicherungs- und Überwachungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19953765A1 (de) |
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