DE19952902A1 - Motorisch angetriebene Pumpvorrichtung - Google Patents
Motorisch angetriebene PumpvorrichtungInfo
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Abstract
Es wird eine motorisch angetriebene Pumpvorrichtung vorgeschlagen mit einer Pumpeinheit zum Pumpen eines Fluids in einem geschlossenen Raum oder einer Kammer, einem elektrischen Antriebsmotor zum Antrieb der Pumpeinheit über eine Übertragungseinheit, einem an den elektrischen Antriebsmotor angebauten Umrichter zum einstellbaren Verändern der Ausgangsleistung des elektrischen Antriebsmotors, so daß der Pumpbetrieb der Pumpeinheit einstellbar verändert werden kann, und mit einem Kühlkreislauf zum Kühlen der Pumpeinheit, der Übertragungseinheit, des elektrischen Antriebsmotors und des Umrichters mittels eines gemeinsamen Kühlfluids.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpvorrichtung
mit einer motorisch angetriebenen Pumpe, zum Beispiel
einer motorisch angetriebenen Wälzkolbenpumpe.
Übliche Pumpvorrichtungen, zum Beispiel Pumpvorrichtun
gen mit einer Wälzkolben- oder Rootspumpe, sind derart
aufgebaut und angeordnet, daß sie über geeignete
Kraftübertragungseinheiten von Elektromotoren angetrie
ben werden können. Die üblichen Wälzkolbenpumpvorrich
tungen umfassen hierbei eine Wälzkolbenpumpe mit einem
Paar gegenseitig in Eingriff befindlicher Rotoren, wo
bei die Rotoren Stützwellen aufweisen, die drehbar an
einem Gehäuse gehalten sind. Eine der beiden parallel
zueinander ausgerichteten Stützwellen der Rotoren ist
mit einem Ende mit einer Antriebsquelle verbunden und
weist an ihrem anderen Ende eine Steuermechanik auf,
die mit einer weiteren Steuermechanik in Eingriff
steht, welche an einem Ende der anderen Stützwelle mon
tiert ist. Im Falle einer einstufigen Wälzkolbenpumpe
wird eine einzige Pumpkammer bereitgestellt, in der das
Paar von Rotoren drehbar angeordnet ist. Im Falle eines
mehrstufigen Wälzkolbenpumpgeräts werden mehrere gegen
seitig miteinander verbundene Pumpkammern in axialer
Richtung angeordnet, und mehrere Paare von Rotoren wer
den auf einem Paar axial ausgerichteter Stützwellen
montiert und derart angeordnet, daß sie jeweils in ei
ner der Pumpkammern in Drehung versetzt werden können.
Bei einer Pumpvorrichtung mit entweder der einstufigen
oder der mehrstufigen Wälzkolbenpumpe werden die Stütz
wellen in Drehung versetzt, um die in gegenseitigem
Eingriff befindlichen Rotoren in der bzw. in den Pump
kammern zu drehen, wenn ein Elektromotor eingeschaltet
wird, der an eine der beiden parallel ausgerichteten
Stützwellen der Wälzkolbenpumpe angeschlossen ist. Da
durch wird ein zu pumpendes Fluid, zum Beispiel Luft,
über eine Einlaßöffnung in die Pumpkammer eingesaugt .
und über eine Auslaßöffnung aus der Pumpkammer heraus
gepumpt. Die Pumpvorrichtung kann so zum Beispiel dazu
benutzt werden, Luft aus einem bestimmten geschlossenen
Raum oder einer Kammer herauszupumpen, um diese in Un
terdruck zu versetzen.
Der zum drehenden Antrieb der Wälzkolbenpumpe üblicher
Pumpvorrichtungen zum Einsatz kommende Elektromotor
kann jedoch nur mit einer gleichbleibenden Geschwindig
keit rotieren. Wird die Pumpvorrichtung zum Beispiel
dazu benutzt, Luft aus einem geschlossenen Raum heraus
zupumpen, um einen gleichbleibenden Unterdruck in dem
Raum aufrechtzuerhalten, so kann die Drehgeschwindig
keit des Elektromotors selbst dann nicht verringert
werden, wenn der geforderte gleichbleibende Unterdruck
des geschlossenen Raums erreicht wurde. Somit wird
elektrische Energie verschwendet, so daß die übliche
Pumpvorrichtung aus wirtschaftlicher Sicht fehlerhaft
ist. Da die Leistung der üblichen Pumpvorrichtung nicht
einstellbar verändert werden kann, ist es außerdem un
möglich, der Anforderung nach einer schnellen Herstel
lung eines Unterdrucks in einem geschlossenen Raum oder
einer geschlossenen Kammer zu genügen.
Um den voranstehend genannten Nachteil üblicher Pump
vorrichtungen mit einer motorisch angetriebenen Wälz
kolbenpumpe zu überwinden, kann ein Umrichter
(Inverter) an den die Wälzkolbenpumpe antreibenden
Elektromotor angeschlossen werden. Der Umrichter kann
die Leistungsaufnahme des Motors einstellen, so daß die
Drehgeschwindigkeit des Elektromotors und dementspre- .
chend die Leistung der Pumpvorrichtung einstellbar ver
ändert werden können. Folglich kann ein wirtschaftli
cher Betrieb der Pumpvorrichtung erreicht werden. Die
Aufnahme eines vom Elektromotor getrennten Umrichters
erfordert jedoch zusätzlichen Einbauraum und Platz zur
Anordnung des Umrichters in einer dem Elektromotor be
nachbarten Stellung. Somit wird der zum Einrichten der
Pumpvorrichtung erforderliche Einbaubereich (d. h. die
Stellfläche zum Aufbau der Pumpvorrichtung) größer.
Dies macht es schwierig, die Pumpvorrichtung in geeig
neter Weise an einem Benutzungsort zu installieren. Üb
liche Umrichter werden entweder mit einem Kühlgebläse
oder mit Kühlrippen versehen, um die Wärme abzuführen,
die zum Beispiel von einem innen untergebrachten elek
trischen Transformator erzeugt wird, und dementspre
chend ist die Gesamtausdehnung üblicher Umrichter eher
groß, was zu einer Vergrößerung im Gesamtausmaß der
Pumpvorrichtung führt.
Wird andererseits ein Elektromotor mit eingebautem Um
richter zum Antrieb einer Wälzkolbenpumpe einer Pump
vorrichtung eingesetzt, so kann die Kühlung des Umrich
ters und des Elektromotors, die zur Beseitigung der vom
Transformator im Umrichter erzeugten Wärme sowie der im
Elektromotor erzeugten Reibungswärme erforderlich ist,
von einem Kühlgebläse nicht erzielt werden, solange das
Kühlgebläse nicht groß genug ist, um eine geeignete
Kühlleistung bereitzustellen, so daß in wirksamer Weise
die genannte Wärme abgeführt werden kann. Dies hat zur
Folge, daß der Elektromotor mit eingebautem Umrichter
während des Betriebs der Pumpvorrichtung allmählich er
wärmt wird. Dadurch werden verschiedene im Elektromotor
mit eingebautem Umrichter untergebrachte Gummielemente
beansprucht und es kommt zu einer unzureichenden
Schmierung verschiedener beweglicher Teile des Elektro
motors mit eingebautem Umrichter, was eine Verringerung
von dessen Standzeit bewirkt. Außerdem wird Wärme vom
Elektromotor zur Wälzkolbenpumpe der Pumpvorrichtung
übertragen. Dadurch kann die Wälzkolbenpumpe keinen
ausreichenden Kompressionsgrad aufweisen. Es erfolgt
eine Verschlechterung der Pumpleistung der Pumpvorrich
tung.
Hinzu kommt, daß zusätzliche Kühlmittel zur Kühlung der
Wälzkolbenpumpe und der Übertragungsvorrichtung in Er
gänzung zum Kühlgebläse des Elektromotors mit eingebau
tem Umrichter eine Erhöhung der Herstell- und Betriebs
kosten der Pumpvorrichtung verursachen.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Pumpvorrichtung bereitzustellen, die eine moto
risch angetriebene Pumpe umfaßt und einen wirtschaftli
chen und wirksamen Betrieb ermöglicht in Reaktion auf
eine Änderung der Anforderung zum Pumpen, zum Beispiel
entsprechend den Bedingungen in einem geschlossenen
Raum, einer Kammer oder einem Behälter.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Pumpvorrichtung mit einer motorisch ange
triebenen Pumpe bereitzustellen, die in einem eher
kleinen Einbauraum aufgestellt werden kann, d. h. die
eine geringere Stellfläche an einem Benutzungsort er
fordert.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Pumpvorrichtung mit motorisch angetriebener
Pumpe bereitzustellen, die mit eher geringen Kosten
hergestellt und zusammengebaut werden kann, die aber
eine sehr zuverlässige Pumpleistung aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgaben wird erfindungsgemäß eine
Pumpvorrichtung bereitgestellt mit einer Pumpeinheit
und einem elektrischen Antriebsmotor, der über eine
Übertragungseinheit an die Pumpeinheit angeschlossen
ist, umfassend:
- - einen an den elektrischen Antriebsmotor angebauten und an diesen angeschlossenen Umrichter zur Aufnahme einer elektrischen Antriebsenergie von einer exter nen Antriebsenergiequelle zum Antrieb des elektri schen Antriebsmotors; und
- - einen Kühlkreislauf, durch den ein Kühlfluid hin durch strömen kann, um nacheinander die Pumpeinheit, die Übertragungseinheit, den elektrischen Antriebs motor und den Umrichter zu kühlen.
Bei der beschriebenen erfindungsgemäßen Pumpvorrichtung
wird der elektrische Antriebsmotor über den Umrichter
mit elektrischer Antriebsenergie versorgt, wobei der
Umrichter derart betrieben werden kann, daß die dem
elektrischen Antriebsmotor zugeführte elektrische An
triebsenergie einstellbar verändert werden kann, um da
durch die Drehgeschwindigkeit der Abtriebswelle des
elektrischen Antriebsmotors einstellbar verändern und
auf eine gewünschte Geschwindigkeit festlegen zu kön
nen. Damit kann ein wirtschaftlicher und angepaßter Be
trieb der Pumpvorrichtung erzielt werden. Da der Um
richter und der elektrische Antriebsmotor zusammenge
baut sind, um eine gemeinsame Einheit auszubilden, die
der Pumpeinheit benachbart angeordnet werden kann, er
fordert die gesamte Pumpvorrichtung nur eine kleine
Stellfläche am Benutzungsort.
Hinzu kommt, daß bei der erfindungsgemäßen Pumpvorrich
tung die Pumpeinheit, die Übertragungseinheit, der
elektrische Antriebsmotor und der Umrichter andauernd
von dem durch den Kühlkreislauf strömenden Kühlfluid
gekühlt werden können. Dadurch können Reibungswärme und
aufgrund der Kompression eines Fluids, wie zum Beispiel
Luft, auftretende Wärme, die von der Pumpeinheit wäh
rend des Pumpbetriebs erzeugt werden, vom Kühlfluid ab
geführt werden. In entsprechender Weise kann Reibungs
wärme, die in der Übertragungseinheit und dem elektri
schen Antriebsmotor erzeugt wird, mittels des Kühl
fluids schnell abgeführt werden. Auch Wärme, zum Bei
spiel Joule'sche Wärme, die im Transformatorschaltkreis
des Umrichters erzeugt wird, kann vom Kühlfluid abge
führt werden. Die entsprechenden Bauteile und Einheiten
der Pumpvorrichtung werden folglich nicht erwärmt. Ver
schiedene aus Gummi hergestellte Teile, die in den ent
sprechenden Bauteilen und Einheiten der Pumpvorrichtung
untergebracht sind, können so sicher vor einer thermi
schen Abnützung geschützt werden. Es erfolgt auch keine
unzureichende Schmierung innerhalb der Pumpvorrichtung,
was eine lange zuverlässige Standzeit der Pumpvorrich
tung zur Folge hat. Auch eine Verringerung des Kompres
sionsgrades des Fluids kann vermieden werden, so daß
gleichbleibend eine hohe Pumpleistung vorliegt.
Der in die Pumpvorrichtung gemäß der vorliegenden Er
findung eingebaute Kühlkreislauf ist derart angeordnet,
daß das Kühlfluid während seines Umlaufes die Pumpein
heit, die Übertragungseinheit, den elektrischen An
triebsmotor und den Umrichter gemeinsam kühlen kann.
Dies ermöglicht eine wirtschaftlichere Kühlung der
Pumpvorrichtung verglichen mit einer Ausgestaltung, bei
der die entsprechenden Bauteile und Einheiten separat
von einzelnen Kühlkreisläufen gekühlt werden. Die Pump
vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann somit
über eine lange Standzeit bei niedrigen Betriebskosten
betrieben werden.
Vorzugsweise ist der Umrichter derart angeordnet, daß
er in mechanischem Kontakt mit dem elektrischen An
triebsmotor steht, so daß die vom Umrichter erzeugte
Wärme direkt auf den elektrischen Antriebsmotor über
tragen wird, der andauernd und gemeinschaftlich vom
Kühlfluid im Kühlkreislauf gekühlt wird. Dies hat zur
Folge, daß selbst in dem Falle, daß der Kühlkreislauf
nicht im Umrichter selbst angeordnet ist, die Kühlung
des Umrichters erzielt werden kann. Außerdem ist für
den Umrichter kein zusätzliches Kühlgerät, beispiels
weise ein Kühlgebläse oder Kühlrippen erforderlich.
Hinzu kommt, daß eine Vergrößerung der Ausmaße des Um
richters vermieden werden kann, und dementsprechend
kann eine Verringerung in den Herstellungskosten und
eine Verkleinerung der Stellfläche für die Pumpvorrich
tung erzielt werden. Die Installation der Pumpvorrich
tung an einem Benutzungsort kann somit vereinfacht wer
den. Die Kontaktfläche des Umrichters und des elektri
schen Antriebsmotors wird vorzugsweise durch die vom
Umrichter erzeugte Wärmemenge festgelegt.
Wird der Umrichter derart angeordnet, daß er in Kontakt
steht mit dem elektrischen Antriebsmotor, der die Pump
einheit antreibt, die aus einer Wälzkolbenpumpe mit
mehreren Stützwellen besteht, dann sollte der Umrichter
quer zu einer Ebene aufgestellt sein, in der die
Stützwellen der Wälzkolbenpumpe angeordnet sind. Sind
die Stützwellen der Wälzkolbenpumpe beispielsweise in
vertikaler Richtung parallel zueinander in einer Verti
kalebene angeordnet, dann ist der Umrichter vorzugswei
se derart angeordnet, daß er mit einem oberen Bereich
des elektrischen Antriebsmotors in Kontakt steht, so
daß er quer zur Vertikalebene ausgerichtet ist. Sind
die Stützwellen der Wälzkolbenpumpe jedoch seitlich
parallel zueinander in einer Horizontalebene angeord
net, dann steht der Umrichter vorzugsweise mit einem
Seitenbereich des elektrischen Antriebsmotors in Kon
takt, so daß er quer zur Horizontalebene ausgerichtet
ist. Gemäß dieser Anordnung kann der Umrichter derart
positioniert werden, daß er nur einen Raum beansprucht,
der zwischen der Wälzkolbenpumpe und dem elektrischen
Antriebsmotor ausgebildet ist. Somit kann eine kompakte
Anordnung des elektrischen Antriebsmotors, des Umrich
ters und der Wälzkolbenpumpe erzielt werden.
Insbesondere dann, wenn die Stützwellen der Wälzkolben
pumpe in vertikaler Richtung parallel zueinander in der
Vertikalebene angeordnet sind, kann die Stellfläche der
Pumpvorrichtung klein sein, dies ermöglicht es, die
Pumpvorrichtung auf einem kleinen Platz anzuordnen.
Die voranstehenden und anderen Ziele, Merkmale und Vor
teile der vorliegenden Erfindung werden noch deutlicher
aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausfüh
rungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf die beiliegende Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Pump
vorrichtung gemäß einer ersten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Pumpvorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform;
Fig. 3 eine Seitenansicht auf die Pumpvorrich
tung gemäß der ersten Ausführungsform;
Fig. 4 eine Vorderansicht der Pumpvorrichtung
entlang der Linie IV-IV in Fig. 3; und
Fig. 5 eine ähnliche Vorderansicht auf eine
Pumpvorrichtung gemäß einer zweiten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Pumpvorrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform dargestellt mit einer Grundplatte 1,
auf der eine Wälzkolbenpumpe 3 mit einer angebauten
Übertragungseinheit 2, ein elektrischer Antriebsmotor
4, eine Steuer- und Regeleinheit 5 und ein Strömungs
messer 6 montiert sind. Die Wälzkolbenpumpe 3 umfaßt
fünf Paare von Rotorelemente (nicht dargestellt), wobei
jedes Paar der Rotorelemente eine Pumpstufe ausbildet.
Wie am besten aus Fig. 4 deutlich wird, weist die
Wälzkolbenpumpe 3 eine drehbare Stützwelle 3a auf, die
sich in einer unteren Position der Pumpe 3 horizontal
und in axialer Richtung erstreckt, und eine andere
drehbare Stützwelle 3b erstreckt sich parallel zur un
teren Stützwelle 3a in einer oberen Position der Wälz
kolbenpumpe 3. Die Wälzkolbenpumpe 3 umfaßt ein äußeres
Gehäuse, das eine Außenschale ausbildet und fünf axial
hintereinander angeordnete Pumpkammern (nicht darge
stellt) definiert; die miteinander in Strömungsverbin
dung stehen. Die Stützwelle 3a trägt fünf übliche Ro
torelemente (nicht dargestellt), die in den fünf Pump
kammern jeweils gedreht werden können. Die drehbare
Stützwelle 3b trägt ebenfalls fünf übliche Rotorelemen
te (nicht dargestellt), die in den fünf Pumpkammern je
weils gedreht werden können. In jeder der fünf Pumpkam
mern stehen die beiden Rotorelemente, die das voranste
hend genannte Paar von Rotorelemente ausbilden, gegen
seitig in Eingriff, um eine Pumpwirkung auszubilden,
die auf das zu pumpende Fluid ausgeübt werden kann. Die
Vielzahl der Paare von Rotorelemente, die drehbaren
Stützwellen 3a und 3b und die Pumpkammern bilden näm
lich einen Pumpmechanismus der Wälzkolbenpumpe 3.
Das voranstehend genannte Gehäuse der Wälzkolbenpumpe 3
definiert außerdem einen Kühlmantel 3c, wie in den
Fig. 2 und 3 dargestellt, der einen nachstehend be
schriebenen Pumpkühlkreislauf ausbildet, durch den ein
Kühlfluid hindurch strömen und die Wälzkolbenpumpe 3
kühlen kann. Das Gehäuse weist außerdem einen Fluidein
laß auf, nicht dargestellt, durch den das zu pumpende .
Fluid eingeführt werden kann. Der Fluideinlaß steht mit
einer ersten der fünf aufeinanderfolgenden Pumpkammern
in Verbindung, die am hintersten Teil der Wälzkolben
pumpe 3 positioniert ist. Das Gehäuse umfaßt außerdem
einen Fluidauslaß, nicht dargestellt, durch den das
Fluid herausgepumpt wird. Der Fluidauslaß steht mit der
fünften der aufeinanderfolgenden fünf Pumpkammern in
Verbindung, die am vordersten Teil der Wälzkolbenpumpe
3 der Übertragungseinheit 2 benachbart positioniert
ist.
Die Übertragungseinheit 2 ist an einer dem vordersten
Ende der Wälzkolbenpumpe 3 benachbarten Stelle an die
Wälzkolbenpumpe 3 angebaut und nimmt zwei Steuermecha
niken auf, die ein Satz zusammenwirkender Übertragungs
getriebe ausbilden, welche in vertikaler Richtung in
einander eingreifen. Das vordere Ende der Stützwelle 3a
der Wälzkolbenpumpe 3 ist an das in vertikaler Richtung
untere Getriebe des Satzes der zusammenwirkenden Über
tragungsgetriebe angeschlossen, und das vordere Ende
der Stützwelle 3b ist an das in vertikaler Richtung
obere Getriebe des Satzes der zusammenwirkenden Über
tragungsgetriebe angeschlossen. Die Übertragungseinheit
2 weist ein äußeres Gehäuse auf, das eine Außenschale
ausbildet. Das äußere Gehäuse der Übertragungseinheit 2
definiert einen Kühlmantel 2a, der einen nachstehend
beschriebenen Kühlkreislauf ausbildet, durch den das
Kühlfluid hindurch strömen kann.
Der elektrische Antriebsmotor 4 ist in axialer Richtung
vor der Übertragungseinheit 2 angeordnet und umfaßt ei
ne nicht dargestellte Ausgangs- oder Antriebswelle,
welche über eine Kopplungseinheit (nicht dargestellt)
an die untere Steuermechanik der Übertragungseinheit 2
angeschlossen ist. Der elektrische Antriebsmotor 2 um
faßt ein äußeres Gehäuse, das eine Außenschale ausbil
det. Das äußere Gehäuse des elektrischen Antriebsmotors
4 umfaßt eine Oberseite, die eine obere Kontaktfläche
4a definiert, wie in Fig. 4 dargestellt. Die obere
Kontaktfläche 4a des äußeren Gehäuses des elektrischen
Antriebsmotors 4 ermöglicht einen dauernden mechani
schen Kontakt mit einem Umrichter 7, sofern dieser an
die obere Kontaktfläche angebaut und festgelegt ist.
Das äußere Gehäuse des elektrischen Elektromotors 4 de
finiert außerdem einen Kühlmantel 4b, wie in den
Fig. 2 und 3 dargestellt, zur Ausbildung eines nachste
hend beschriebenen Motorkühlkreislaufs.
Die Steuereinheit 5 ist axial vor dem elektrischen An
triebsmotor 4 und benachbart zu diesem angeordnet und
mittels elektrischer Verbindungsleitungen an den elek
trischen Antriebsmotor 4 und den Strömungsmesser 6 an
geschlossen. Der Strömungsmesser 6 ist auf einer Seite
der Steuereinheit 5 positioniert und umfaßt einen Ein
laßkanal 6a zum Einführen eines Kühlfluids und einen
Auslaßkanal 6b zum Rückführen des Kühlfluids. Hierbei
sind der Einlaßkanal 6a und der Auslaßkanal 6b an eine
Seite angeschlossen. Der Einlaßkanal 6a kann an eine
Fluid-Vorratsquelle angeschlossen werden (nicht darge
stellt) zur Versorgung mit einem Kühlfluid. Der Strö
mungsmesser 6 ist zur Messung der Stromstärke des Kühl
fluids vorgesehen, das durch den Einlaßkanal 6a oder
den Auslaßkanal 6b fließt. Der Strömungsmesser 6a lie
fert an die Steuereinheit 5 über die elektrische Ver
bindungsleitung ein Signal, das das Ergebnis der Mes
sung angibt. Der Einlaßkanal 6a ist an eine Verbin
dungsleitung 8 angeschlossen, die zu einer in ein Vor
derteil des Kühlkreislaufs eingeformten Einlaßöffnung
führt, das durch den Kühlmantel 4b innerhalb des Gehäu
ses des elektrischen Antriebsmotors 4 definiert wird.
Der Motorkühlkreislauf des elektrischen Antriebsmotors
4, der durch den Kühlmantel 4b ausgebildet ist, er
streckt sich in einem Umfangsbereich innerhalb des Ge
häuses des Antriebsmotors 4 vor und zurück, so daß ein
Kühleffekt ausgeübt wird auf alle Bereiche des elektri
schen Antriebsmotors 4, und ist schließlich an eine
Auslaßöffnung angeschlossen, die in einer der Rückseite
des Gehäuses des elektrischen Antriebsmotors 4 benach
barten Stellung eingeformt ist, wie in den Fig. 2
und 3 dargestellt. An der Ausgangsöffnung des Gehäuses
des elektrischen Antriebsmotors 4 ist der Motorkühl
kreislauf an eine Verbindungsleitung 9 angeschlossen,
de zu einer Einlaßöffnung der Übertragungseinheit 2
führt, d. h. zu einem Einlaßende des Übertragungskühl
kreislaufs, der durch den Kühlmantel 2a der Übertra
gungseinheit 2 ausgebildet ist. Wie in den Fig. 2
und 3 dargestellt, bildet der Übertragungskühlkreislauf
der Übertragungseinheit 2a ein erstes, nach oben ge
richtetes Teilstück, das entlang einer Seite des Gehäu
ses verläuft, ein zweites seitliches Teilstück, das
entlang einer Oberseite des Gehäuses verläuft, und ein
drittes nach unten gerichtetes Teilstück, das entlang
der Außenseite des Gehäuses der Übertragungseinheit
verläuft. Das dritte Teilstück des Kühlkreislaufs der
Übertragungseinheit 2 ist an eine Einlaßöffnung der
Wälzkolbenpumpe 3 angeschlossen, d. h. an ein Einlaßende
des Kühlkreislaufs, der durch den Kühlmantel 3a ausge
bildet ist. Der Pumpkühlkreislauf der Wälzkolbenpumpe 3
bildet ein erstes Teilstück, das sich rückseitig von
der Einlaßöffnung zu einer ersten Endstellung er
streckt, die der ersten Stufe der Pumpkammern der Pumpe
3 benachbart angeordnet ist. Ein zweites Teilstück er
streckt sich nach oben von der ersten Endposition des
ersten Teilstücks zu einer zweiten Endposition, die der
Oberseite der Pumpe 3 benachbart angeordnet ist, ein
drittes Teistück erstreckt sich seitlich von der zwei
ten Endposition des zweiten Teilstücks in Richtung auf
eine dritte Endposition, die einer Seitenwand der Pumpe
3 benachbart angeordnet ist. Ein viertes Teilstück er
streckt sich nach unten von der dritten Endposition des
dritten Teilstücks zu einer vierten Endposition, die
einem Boden der Pumpe 3 benachbart angeordnet ist. Ein
fünftes Teilstück erstreckt sich von der vierten Endpo
sition des vierten Teilstücks zu einer fünften Endposi
tion, die in einem vorbestimmten Abstand von der voran
stehend genannten vierten Endposition angeordnet ist,
und wiederholt einen ähnlichen Verlauf wie die ersten
bis fünften Teilstücke, so lange bis der Kühlkreislauf
eine Auslaßöffnung erreicht, die an einer der Vorder
seite der Wälzkolbenpumpe 3 benachbarten Stellung aus
gebildet ist. An der Auslaßöffnung ist der Kühlkreis
lauf der Wälzkolbenpumpe an eine Verbindungsleitung 10
angeschlossen, die sich bis zum Auslaßkanal 6b des
Strömungsmessers 6 erstreckt. Es sollte verständlich
sein, daß der Kühlkreislauf der Wälzkolbenpumpe 3 der
art angeordnet sein kann, daß er andere als die voran
stehend beschriebenen ersten bis fünften Teilstücke
ausbildet, sofern der Kühlkreislauf nur in der Lage
ist, eine Kühlwirkung auf alle Bereiche der Wälzkolben
pumpe 3 auszuüben. Es sollte außerdem verständlich
sein, daß der Kühlkreislauf, der von den Wassermänteln
4b, 2a und 3c, den Einlaß- und Auslaßkanälen 6a und 6b
und den Verbindungsleitungen 8 bis 10 ausgebildet wird,
derart angeordnet ist und sich derart erstreckt, daß
eine Kühlwirkung sowohl auf den elektrischen Antriebs
motor 4 als auch den Umrichter 7, die Übertragungsein
heit 2 und die Wälzkolbenpumpe 3 durch Verwendung eines
gemeinsamen Kühlfluids ausgeübt werden kann.
Wird bei der beschriebenen Pumpvorrichtung ein Anlaß
schalter der Steuereinheit 5 betätigt, so wird der
elektrische Antriebsmotor 4 vom Umrichter 7 mit elek
trischer Energie versorgt. Somit kann die Abtriebswelle
des elektrischen Antriebsmotors 4 mit einer Drehge
schwindigkeit gedreht werden, die entsprechend dem Be
trieb des Umrichters 7 verändert werden kann. Der Um
richter 7 trägt somit dazu bei, eine Vergeudung elek
trischer Energie, die zum Antrieb des elektrischen An
triebsmotors 4 verwendet wird, zu verhindern. Die Wälz
kolbenpumpe 3 wird über die Übertragungseinheit 2 vom
elektrischen Antriebsmotor 4 drehend angetrieben, so
daß die Paare von Rotoren in den aufeinanderfolgenden
Pumpkammern in Rotation versetzt werden. Ein zu pumpen
des Fluid, zum Beispiel Luft, wird folglich vom Fluid
einlaß in die eine erste Stufe ausbildende Pumpkammer
eingesaugt und wird nacheinander in den eine zweite bis
eine fünfte Stufe ausbildenden Pumpkammern komprimiert
und schließlich über den Fluidauslaß aus der die fünfte
Pumpstufe ausbildenden Pumpkammer herausgepumpt. Wird
die Pumpvorrichtung an einen geschlossenen Raum oder
eine geschlossene Kammer angeschlossen, so kann die ge
schlossene Kammer evakuiert werden, um eine Unterdruck
kammer auszubilden.
Da die Pumpvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
mit einem an den elektrischen Antriebsmotor angebauten
Umrichter ausgerüstet ist, kann die Pumptätigkeit der
Wälzkolbenpumpe 3 einstellbar verändert werden, indem
die Drehgeschwindigkeit des elektrischen Antriebsmotors
verändert wird. Soll in der geschlossenen Kammer für
eine nennenswerte Zeitspanne ein gleichbleibendes Un
terdruckniveau aufrechterhalten werden, so kann die
Pumpvorrichtung einstellbar ihre Pumptätigkeit verrin
gern, um das geforderte Unterdruckniveau aufrechtzuer
halten. Folglich wird eine Vergeudung elektrischer
Energie verhindert, dies trägt zu einer wirtschaftli
chen Betriebsweise der Pumpvorrichtung bei. Günstiger
weise kann die Pumpvorrichtung außerdem dazu benutzt
werden, einen geschlossenen Raum oder eine Kammer abzu
pumpen, um innerhalb kurzer Zeit in der geschlossenen
Kammer ein gewünschtes Unterdruckniveau einzurichten.
Während des Pumpbetriebs der Pumpvorrichtung werden der
elektrische Antriebsmotor 4, der Umrichter 7, die Über
tragungseinheit 2 und die Wälzkolbenpumpe 3 in gleicher
Weise gekühlt durch die Zufuhr eines gemeinsamen Kühl
fluids aus einer einzigen Fluid-Versorgungsquelle.
Folglich kann Wärme, zum Beispiel Reibungswärme, Jou
le'sche Wärme und Kompressionswärme, die in den Einhei
ten der Pumpvorrichtung erzeugt werden, in gleichblei
bender und ausreichender Weise abgeführt werden, so daß
ein Erwärmen der jeweiligen Einheiten verhindert wird.
Somit wird vermieden, daß sich aus Gummi gebildete Tei
le, die in den jeweiligen Einheiten der Pumpvorrichtung
untergebracht sind, thermisch abnützen. Außerdem wird
eine unzureichende Schmierung des elektrischen An
triebsmotors 4, der Übertragungseinheit 2 und der Wälz
kolbenpumpe 3 verhindert. Dementsprechend können eine
zuverlässige Betriebsweise und eine lange Standzeit der
Pumpvorrichtung garantiert werden, wobei sie eine gute
Pumpleistung aufweist, indem ein hoher Kompressionsgrad
für ein Fluid, wie zum Beispiel Luft, aufrechterhalten
wird.
Da der Umrichter 7 derart angeordnet ist, daß er in me
chanischem Kontakt steht mit der Oberseite des elektri
schen Antriebsmotors 4, wird die im Umrichter 7 erzeug
te Wärme zuverlässig an den elektrischen Antriebsmotor
übertragen, der mittels des Kühlfluids, welches durch
den Kühlkreislauf fließt, vollständig gekühlt wird.
Selbst dann, wenn der Umrichter 7 weder einen einge
formten Kühlkreislauf noch ein zusätzliches Kühlgerät,
wie zum Beispiel ein Kühlgebläse oder Kühlrippen, auf
weist, kann somit der Umrichter 7 selbst angemessen ge
kühlt werden über den elektrischeh Antriebsmotor 4.
Dies hat zur Folge, daß das Ausmaß und die Form des Um
richters 7 verringert werden kann. Darüber hinaus kön
nen die Herstellkosten beider gesamten Pumpvorrichtung
verringert werden sowie die Stellfläche, die zum Ein
richten der Pumpvorrichtung am Benutzungsort erforder
lich ist.
Der Einsatz eines zirkulierenden, gemeinsamen Kühl
fluids zur Kühlung der Bauteile der Pumpvorrichtung,
d. h. des elektrischen Antriebsmotors 4, des Umrichters
7, der Übertragungseinheit 2 und der Wälzkolbenpumpe 3,
kann zu einer beträchtlichen Reduzierung der Herstel
lungskosten der Pumpvorrichtung beitragen verglichen
mit einer Ausgestaltung, bei der die jeweiligen Bautei
le der Pumpvorrichtung unabhängig voneinander mittels
jeweiliger Kühlmittel gekühlt werden.
Da die drehbaren Stützwellen 3a und 3b der Wälzkolben
pumpe 3 in einer Vertikalebene parallel zueinander aus
gerichtet sind und da der Umrichter 7 derart angeordnet
ist, daß er mit der Oberseite des elektrischen An
triebsmotors 4 in Kontakt steht, kann der Umrichter 7
in einem Zwischenraum (Vertiefung) montiert werden zwi
schen der Wälzkolbenpumpe 3 und dem elektrischen An
triebsmotor 4. Beim Zusammenbau der Pumpvorrichtung ge
mäß der ersten Ausführungsform kann ein Raum zuverläs
sig ausgenutzt werden, so daß die Stellfläche der Pump
vorrichtung verringert werden kann. Die Einrichtung der
Pumpvorrichtung an einem bestimmten Ort wird somit ver
einfacht.
In Fig. 5 ist eine Pumpvorrichtung gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Diese umfaßt dieselben Baueinheiten 2 bis 6 wie die
Pumpvorrichtung der ersten Ausführungsform. Die Wälz
kolbenpumpe 3 ist jedoch auf der Grundplatte 1 derart
montiert, daß ihre drehbaren Stützwellen 3a und 3b
seitlich parallel zueinander angeordnet sind und in ei
ner Horizontalebene liegen. Außerdem ist der Umrichter
7 derart angeordnet, daß er in direktem Kontakt mit ei
ner Seite des elektrischen Antriebsmotors 4 steht. Die
Kontaktebene 4a, in der der Umrichter 7 und der elek
trische Antriebsmotor 4 in Kontakt miteinander stehen,
bildet eine Vertikalebene.
Es wird aus Fig. 5 deutlich, daß die Pumpvorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform bezogen auf die Ver
tikale ein geringeres Ausmaß aufweist als die Pumpvor
richtung der ersten Ausführungsform. Die Pumpvorrich
tung der zweiten Ausführungsform ist folglich dazu ge
eignet, an einem Benutzungsort installiert zu werden,
an dem die Höhe der Pumpvorrichtung auf eine erheblich
geringere Höhe begrenzt werden muß, obgleich die Stell
fläche der Pumpvorrichtung größer sein kann als bei der
Pumpvorrichtung der ersten Ausführungsform. Im übrigen
ist der Aufbau und die Anordnung der Pumpvorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform derselbe wie bei der
Pumpvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform.
Aus der voranstehenden Beschreibung der beiden bevor
zugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
wird deutlich, daß die erfindungsgemäße Pumpvorrichtung
eine zuverlässige Pumpvorrichtung darstellt, die über
eine lange Standzeit eine wirksame Pumpleistung ausbil
det aufgrund der Ausbildung eines Kühlkreislaufs, der
es einer gemeinsamen Kühlflüssigkeit ermöglicht, alle
Baueinheiten der Pumpvorrichtung zu kühlen, einschließ
lich einer Pumpeinheit, eines elektrischen Antriebsmo
tors, eines Umrichters und einer zwischen dem elektri
schen Antriebsmotor und der Pumpeinheit angeordneten
Übertragungseinheit. Außerdem kann die Pumpvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung auf einfache Weise an
einem Benutzungsort installiert werden aufgrund der
Tatsache, daß die Stellfläche für die Pumpvorrichtung
ziemlich klein sein kann. Hinzu kommt, daß die Pumplei
stung der Pumpeinheit zur Anpassung an geänderte Pump
anforderungen einstellbar verändert werden kann, da die
Pumpvorrichtung der vorliegenden Erfindung einen Um
richter aufweist, der an den für den Antrieb der Pump
einheit vorgesehenen elektrischen Antriebsmotor ange
baut ist.
Ein Fachmann kann eine Vielzahl von Änderungen und Mo
difikationen der beschriebenen Ausführungsformen vor
nehmen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, wie
er in den beiliegenden Ansprüchen festgelegt ist.
Claims (9)
1. Pumpvorrichtung umfassend:
- 1. eine Pumpeinheit (3) mit einem Gehäuse zur Aufnahme eines Pumpmechanismus, einem Fluid einlaß zum Einführen eines zu pumpenden Fluids und einem Fluidauslaß zum Ausgeben des Fluids;
- 2. einen an die Pumpeinheit (3) angeschlossenen elektrischen Antriebsmotor (4) zum Antrieb des Pumpmechanismus über eine Übertragungseinheit
- 3. einen an den elektrischen Antriebsmotor (4) angebauten und an diesen angeschlossenen Um richter (7) zur Aufnahme elektrischer Energie aus einer externen Energiequelle zum Antrieb des elektrischen Antriebsmotors (4); und
- 4. ein Kühlkreislauf (6a, 6, 8, 4b, 9, 2a, 3c, 10, 6b), durch den ein Kühlfluid hindurch strömen kann, um nacheinander die Pumpeinheit (3), die Übertragungseinheit (2), den elektri schen Antriebsmotor (4) und den Umrichter (7) zu kühlen.
2. Pumpvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Umrichter (7) derart angeordnet
ist, daß er mit dem elektrischen Antriebsmotor
(4) in mechanischem Kontakt steht.
3. Pumpvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Umrichter (7) in einem Zwi- .
schenraum zwischen dem elektrischen Antriebsmotor
(4) und der Pumpeinheit (3) angeordnet ist, wobei
der elektrische Antriebsmotor (4) und die Pump
einheit (3) mechanisch miteinander verbunden
sind.
4. Pumpvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühl
kreislauf zumindest folgendes umfaßt:
- 1. einen Einlaßkanal (6a) zum Einströmen des Kühlfluids in den Kühlkreislauf aus einer ex ternen Fluidquelle;
- 2. einen Auslaßkanal (6b) zum Ausströmen des Kühlfluids aus dem Kühlkreislauf;
- 3. einen Motorkühlkreislauf (4b), der von einem Kühlmantel eines Gehäuses des elektrischen An triebsmotors (4) ausgebildet ist;
- 4. einen Übertragungskühlkreislauf (2a), der von einem Kühlmantel eines Gehäuses der Übertra gungseinheit (2) ausgebildet ist;
- 5. einen Pumpkühlkreislauf (3c), der von einem Kühlmantel eines Gehäuses der Pumpeinheit (3) ausgebildet ist; und
- 6. einen Satz Verbindungsleitungen (8, 9, 10), die nacheinander den Einlaßkanal (6a), den Mo torkühlkreislauf (4b), den Übertragungskühl kreislauf (2a), den Pumpkühlkreislauf (3c) und den Auslaßkanal (6b) miteinander verbinden.
5. Pumpvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kühlkreislauf einen Strömungs
messer (6) umfaßt zum Messen der Stromstärke des
durch den Kühlkreislauf hindurch strömenden Kühl
fluids.
6. Pumpvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Strömungsmesser (6) den Einlaß
kanal (6a) und den Auslaßkanal (6b) aufweist.
7. Pumpvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpein
heit (3), die Übertragungseinheit (2), der elek
trische Antriebsmotor (4) und der Umrichter (7)
auf einer gemeinsamen Grundplatte (1) montiert
sind.
8. Pumpvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpein
heit eine Wälzkolbenpumpe (3) umfaßt.
9. Pumpvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvor
richtung eine Steuereinheit (5) aufweist zur
Steuerung des Betriebs des elektrischen Antriebs
motors (4), wobei die Steuereinheit (5) an der
gemeinsamen Grundplatte (1) montiert ist.
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