DE19952901C2 - Strömungsarbeitsmaschine - Google Patents
StrömungsarbeitsmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04D29/628—Mounting; Assembling; Disassembling of radial or helico-centrifugal pumps especially adapted for liquid pumps
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Strömungsarbeitsmaschine, insbe
sondere eine Kreiselarbeitsmaschine, wie eine selbstansaugen
de Seitenkanalpumpe oder Peripheralpumpe, als vertikales oder
horizontales Blockaggregat, mit einem Maschinengehäuse und
einem Maschinendeckel, zwischen denen das auf einer Maschi
nenwelle mit Gleitringdichtung befestigte Laufrad sitzt, wobei die
Motorwelle eines Antriebsmotors über eine Kupplung mit der
Maschinenwelle verbunden und der Motor mittels eines Motor
flansches an einen Flansch des Maschinengehäuses an
schließbar ist.
Die Vorteile der Blockaggregate liegen im wesentlichen in der
platzsparenden Ausführung. Ein Ausrichten der Maschinen zum
Motor entfällt gänzlich, so daß hier keine Fehlerquellen auftre
ten, die zu einem vorzeitigen Ausfall der Maschinenanlage füh
ren können. Neben den Einsparungen der Sekundärteile eines
herkömmlichen Aggregates (Grundplatte, Kupplung, Kupp
lungsschutz, ect.) wird auf ein axiales Festlager in der Maschi
ne, im Vergleich zu Grundplattenaggregaten, verzichtet. Dies
macht sich im wesentlichen in der Ersatzteilhaltung und der
Montage- bzw. Instandsetzungszeit bemerkbar. Die derzeitige
Technik bedient sich hier einer verlängerten Motorwelle, die
gleichzeitig als Maschinenwelle Verwendung findet und somit
eine starre Verbindung vom Motor zur Maschine herstellt. Da
durch kann eine separate Kupplung zwischen der Maschine und
dem Motor entfallen, die bei den Grundplattenaggregaten ein
Verschleißteil darstellt und je nach Ausführung und Einsatz der.
Maschinen zu einer Gefahrenquelle werden kann oder Still
standszeiten der Anlage hervorruft. Justierungsfehler der
Kupplung können zum vorzeitigen Ausfall der Anlage führen.
Bedingt durch die verlängerte Motorwelle ist der Motor nicht
mehr maßgleich zu den genormten IEC Motoren und muß als
Sondermotor, der höhere Anschaffungskosten und längere Lie
ferzeiten nach sich zieht, für den Ersatzbedarf beschafft wer
den. Je nach Fördermedium muß die Motorwelle in Sonder
werkstoffen ausgeführt sein, um eine chemische Beständigkeit
zu gewährleisten.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Maschinen ist die Ausbil
dung eines geschlossenen Systems, d. h., beide Anlagenteile
(Maschine und Motor) bilden eine Einheit, die bei Ausfall einer
der beiden Maschinen zur kompletten Demontage des Ge
samtaggregates zwingt.
Diesen Nachteil vermeidet man gelegentlich durch den Einbau
einer Kupplung mit einem Zwischenstück, wodurch die Baulän
ge vergrößert wird und sich die Kosten erhöhen.
Aus der DE 42 39 720 C2 ist eine Flüssigkeitsreibungskupplung
als Lüfterkupplung bei Kraftfahrzeugen bekannt. Eine Antriebs
welle ist in einem Kupplungsgehäuse drehbar gelagert und soll
auf dieses ein Drehmoment übertragen. Außerdem ist eine Kop
pelstange vorgesehen, mit der die Kupplung blockiert oder
eingekoppelt werden kann. Weil die Koppelstange mit der
Kupplung befestigt ist und somit mit dieser umläuft, ist zum
Ausgleich der Unwucht ein Gegengewicht angebracht. Mit die
ser Maßnahme soll eine mit der Kupplung befestigte Feststell
einrichtung geschaffen werden, die gleichzeitig die Nabe eines
Lüfterkranzes mit der Kupplung verbindet. Die bekannte Kupp
lung schafft kein Montagehilfsmittel und keine Transportsiche
rung, wenn die Kupplung ohne Antrieb, d. h. ohne Antriebswelle
transportiert werden soll.
Stift- und Passfederverbindungen sind allgemein bekannt, wie
beispielsweise der Druckschrift Roloff/Matek, Maschinenele
mente, 11. Auflage, 1987, S. 254/255 und S. 380/381 zu ent
nehmen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der be
kannten Blockaggregate mit verlängerter Motorwelle zu vermei
den und ein Aggregat zu schaffen, das mit einem beliebigen
Standardmotor bestückt werden kann und keine Montage- und
Transportschwierigkeiten erwarten läßt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen dem Maschi
nengehäuse und dem Flansch ein Kupplungsgehäuse fest ein
gebaut ist, in dem sich eine Kupplungshülse befindet, die einer
seits mit der Maschinenwelle und andererseits mit dem Ende
der Motorwelle verbindbar ist, wobei die Kupplungshülse derart
ausgebildet ist, daß zwischen dem Ende der Maschinenwelle
und dem Ende der Motorwelle ein Spalt verbleibt, in dessen Be
reich eine Bohrung vorgesehen ist, durch die ein Haltestift führ
bar ist, der in zwei gegenüberliegenden dazu passenden Boh
rungen im Kupplungsgehäuse in seiner axialen Position arre
tierbar ist.
Mit dieser Maßnahme werden die Vorteile der Blockaggregate
genutzt, die hier in der platzsparenden Ausführung beibehalten
wird. Der gravierende Vorteil der Erfindung liegt in der Trennung
der beiden Anlagenteile (Maschine und Motor) mittels des star
ren Kupplungsgehäuses, das zum einen die Verwendung von
IEC Norm-Motoren ohne verlängerte Motorwelle bzw. Motor
welle in Sonderwerkstoff erlaubt und zum anderen die starre
Verbindung von Motorwelle und Maschinenwelle herstellt, ohne
daß Justierfehler auftreten können und zu Verschleiß führen.
Dadurch, daß die Kupplungshülse sowohl mit der Maschinen
welle als auch mit der Motorwelle axial fixiert ist, kann auf ein
Festlager an der Maschinenwelle verzichtet werden. Allerdings
muß, dadurch bedingt, bei Demontage bzw. Montage des Mo
tors, eine Lagefixierung der Maschienwelle vorgesehen werden.
Dies besonders deshalb, da die zur Wellendichtung in der Regel
verwendete Gleitringdichtung eine genau definierte Vorspan
nung und damit eine axiale Position zusammen mit der Maschi
nenwelle bei der Wiedermontage des Motors beibehalten muß.
Hierzu ist erfindungsgemäß der durchgehende Haltestift vorge
sehen, der die Lage der Kupplungshülse und der Maschinen
welle fixiert. Er erlaubt das getrennte Abnehmen des Motors von
der Maschinenwelle. Dies stellt einen wesentlichen Vorteil ge
genüber den herkömmlichen Aggregaten dar. So können bei
Motorschäden die Maschinen in der Anlage verbleiben. Es ent
fallen aufwendige Spülvorgänge um Mediumsreste aus den Ma
schinen zu entfernen. Reservemaschinen müssen nicht mit ei
nem Motor ausgestattet sein, sondern können mit vorhandenen
Motoren für den Einsatz komplettiert werden. Die Maschinen
können ohne Motor von den Betreibern beschafft werden bzw.
es können kostengünstigere Motore eingesetzt werden, die
auch wesentlich leichter zu beschaffen sind.
Ein weiteres erfindungsgemäßes Merkmal wird darin gesehen,
daß das Ende der Maschinenwelle und das Ende der Motor
welle jeweils mit einer Paßfeder versehen sind, die in Nuten der
Kupplungshülse einschiebbar und mittels Schrauben befestigt
sind. Damit kann die Montage und Demontage der Anlage mit
einfachsten Mitteln durchgeführt werden.
Am Beispiel einer selbstansaugenden Seitenkanalpumpe ist ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Zeichnung dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben.
Eine selbstansaugende Seitenkanalpumpe 1 weist ein Pumpen
gehäuse 2 mit Lagerteil 3 auf und bildet eine Flüssigkeitskam
mer 4, an die ein Eintrittsstutzen 5 für das zu fördernde Medium
und ein Austrittsstutzen 6 angeschlossen sind. An der Seite des
Pumpenlaufrades 10 ist das mit einem Seitenkanal 7 versehene
Pumpengehäuse 2 mit einem Pumpendeckel 8 verschlossen,
der den Pumpenkanal 9 für das Pumpenlaufrad 10 bildet. In ei
nem Lagerstutzen 12 des Pumpendeckels 8 ist die axial ver
schiebbare Pumpenwelle 11 gelagert, auf der das Pumpen
laufrad befestigt ist. Andererseits ist die Pumpenwelle 11 in dem
Lagerteil 3 des Pumpengehäuses 2 gelagert. Die Pumpenwelle
11 ist zur Antriebsseite hin mit einer vorgespannten Gleitring
dichtung 13 abgedichtet. Die Vorspannung erfolgt mittels einer
Feder 33, die einerseits an der Gleitringdichtung 13 und ande
rerseits an einem Wellenflansch 34 anliegt.
Zwischen dem Pumpengehäuse 2 und einem Pumpenflansch
17 ist ein Kupplungsgehäuse 14 fest eingebaut, das eine Kupp
lungshülse 15 aufweist, die einerseits in einer Ausnehmung 16
des Pumpengehäuses 2 hineinragt. Die Kupplungshülse 15 mit
einer Nut 20 nimmt pumpenseitig das mit einer Paßfeder 19
versehene Ende 18 der Pumpenwelle 11 und antriebsseitig das
mit einer Paßfeder 25 versehene Ende 24 der Welle des An
triebsmotors 22 auf, wobei die Paßfeder 25 in eine Nut 26 der
Kupplungshülse 15 einschiebbar ist. Die Paßfedern 19 und 25
werden mittels Schrauben 21 und 27 befestigt.
Der Antriebsmotor 22 ist mit einem Motorflansch 23 versehen,
der mit dem Pumpenflansch 17 verbindbar ist.
Die Kupplungshülse 15 ist derart ausgebildet, daß zwischen
dem Ende 18 der Pumpenwelle 11 und dem Ende 24 der Mo
torwelle ein Spalt 28 verbleibt, wenn der Antriebsmotor 22 über
dem Kupplungsgehäuse 14 mit dem Pumpengehäuse 2 verbun
den ist. Im Bereich des Spaltes 28 ist in der Kupplungshülse 15
eine Bohrung 29 und radial dazu sind in dem Kupplungsgehäu
se 14 zwei Bohrungen 31 und 32 vorgesehen. Demzufolge sind
die Bohrungen 29,31,32 derart angeordnet, daß sie einen
durchgehenden Haltestift 30 aufnehmen, der eine Montagehilfe
und eine Transportssicherung darstellt. Diese letztere ist z. B.
dann erforderlich, wenn die Pumpe ohne Motor an den Einsat
zort gebracht wird und der Betreiber dann selbst den Antriebs
motor bauseitig beistellt.
Nach fertiger Montage der Seitenkanalpumpe 1 und des An
triebsmotors 22 wird der Haltestift 30 entfernt. Damit ist das
Pumpenaggregat mit genauer axialer Positionierung der Pum
penwelle 11 und damit der Vorspannung der Gleitringdichtung
13 auf einfachste Weise betriebssicher montiert.
Die Erfindung ist nicht an das dargestellte Beispiel gebunden.
Sie kann bei allen Kreiselpumpen, Ventilatoren, Verdichter und
Gebläsen eingesetzt werden.
Claims (3)
1. Strömungsarbeitsmaschine, als vertikales oder horizontales
Blockaggregat, mit einem Maschinengehäuse und einem Ma
schinendeckel, zwischen denen das auf einer Maschinenwelle
mit Gleitringdichtung befestigte Laufrad sitzt, wobei ein An
triebsmotor über eine Kupplung mit der Maschinenwelle ver
bunden und mittels eines Motorflansches an einen Flansch des
Maschinengehäuses befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Maschinengehäuse (2) und dem Flansch
(17) ein Kupplungsgehäuse (14) fest eingebaut ist, in dem sich
eine Kupplungshülse (15) befindet, die einerseits mit dem Ende
(18) der Maschinenwelle (11) und andererseits mit dem Ende
(24) der Motorwelle verbindbar ist, wobei die Kupplungshülse
(15) derart ausgebildet ist, daß zwischen dem Ende (18) der
Maschinenwelle (11) und dem Ende (24) der Motorwelle ein
Spalt (28) verbleibt, in dessen Bereich eine Bohrung (29) vorge
sehen ist, durch die ein Haltestift (30) führbar ist, der in zwei ra
dial zur Bohrung (29) gegenüberliegenden Bohrungen (31 und
32) im Kupplungsgehäuse (14) in einer axialen Position arretier
bar ist.
2. Strömungsarbeitsmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Ende (18) der Maschinenwelle (11) und
das Ende (24) der Antriebswelle jeweils mit einer Paßfeder (19
+ 25) versehen sind, die in Nuten (20 + 26) der Kupplungshülse
(15) einschiebbar und mittels Schrauben (21 + 27) befestigt
sind.
3. Strömungsarbeitsmaschine nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshülse (15) ma
schinenseitig in eine Ausnehmung (16) des Maschinengehäuses
(2) hineinragt.
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Families Citing this family (4)
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Non-Patent Citations (1)
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| MATEK,Wilhelm, u.a.: Maschinenelemente, Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden, 11.Aufl., 1987, S.254,255,380,381 * |
Also Published As
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