DE19952891A1 - Leichtbaumutter - Google Patents
LeichtbaumutterInfo
- Publication number
- DE19952891A1 DE19952891A1 DE1999152891 DE19952891A DE19952891A1 DE 19952891 A1 DE19952891 A1 DE 19952891A1 DE 1999152891 DE1999152891 DE 1999152891 DE 19952891 A DE19952891 A DE 19952891A DE 19952891 A1 DE19952891 A1 DE 19952891A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- elements
- nut according
- lightweight
- end faces
- lightweight nut
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B37/00—Nuts or like thread-engaging members
- F16B37/02—Nuts or like thread-engaging members made of thin sheet material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Leichtbaumutter mit einem Innengewinde, mit wenigstens einer Anlagefläche für ein zu klemmendes Teil, die in einer Ebene quer zur Achse des Innengewindes ausgebildet ist, und mit Angriffsflächen für ein Werkzeug zum Aufbringen eines Anzugs- (Dreh-) momentes. Sie löst die Aufgabe, eine derartige Leichtbaumutter so zu gestalten, daß diese ein im Verhältnis zum Gewicht des eingesetzten Materials erhöhtes Anzugs- (Dreh-) moment zuläßt. Dazu ist das Innengewinde (2, 7, 19) an einer Zylinderwandung (1) ausgebildet, an der wenigstens auf der der Anlagefläche (4, 10) abgewandten Stirnseite Elemente (3, 11, 14) angeformt sind, an denen die Angriffsflächen (5, 12, 14, 16, 21) ausgebildet sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Leichtbaumutter als Verbindungselement für eine lösbare
Schraubverbindung, insbesondere für moderate Anzugs-(Dreh-)momente.
Eine Schraubverbindung zum lösbaren Klemmverbinden von Teilen wird durch Zug-,
Druck- oder Scherkräfte beaufschlagt, die in Abhängigkeit vom Einsatzgebiet der
Schraubverbindung geringer oder größer sein können. Für Verbindungen, bei denen
geringe oder moderate Anzugs-(Dreh-)momente auftreten, können gewichtsreduzierte
Leichtbaumuttern zum Einsatz kommen. Aus der DE 43 07 645 A1 ist eine Drahtmutter
bekannt, die gegenüber den üblichen, aus Vollmaterial gefertigten Muttern den Vorteil
eines wesentlich geringeren Gewichts hat. Des weiteren sind verschiedene, aus Blech
gefertigte Verbindungselemente (Leichtbaumuttern) mit einer Aussparung für eine
Schraube oder einen Gewindebolzen bekannt, die beim Aufschrauben auf das
Außengewinde einen Gewindegang ausbilden und bei Anlage an dem der jeweiligen
Leichtbaumutter zugewandten Verbindungsteil zwischen diesem und der Schraube
verspannt werden und eine der Verspannung entsprechende Klemmkraft ausüben
können. Bei diesen Leichtbaumuttern ist das übertragbare Anzugs-(Dreh-)moment
wegen des nur einen Gewindeganges und der Gestaltung derselben gering.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Leichtbaumutter nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 so zu gestalten, daß diese ein im Verhältnis zu ihrem Gewicht erhöhtes
Anzugs-(Dreh-)moment zuläßt.
Diese Aufgabe wird bei einer Leichtbaumutter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Die Erfindung besteht darin, daß bei einer ein Innengewinde, wenigstens eine
Anlagefläche für ein zu klemmendes Teil, die in einer Ebene quer zur Achse des
Innengewindes ausgebildet ist, und Angriffsflächen für ein Werkzeug zum Aufbringen
eines Anzugs-(Dreh-)momentes aufweisenden Leichtbaumutter das Innengewinde an
einer Zylinderwandung ausgebildet ist, an der wenigstens auf der der Anlagefläche
abgewandten Seite Elemente angeformt sind, an denen die Angriffsflächen ausgebildet
sind.
Eine derartig gestaltete Leichtbaumutter weist auf Grund von Aussparungen und
Freiräumen zwischen der das Innengewinde aufweisenden Zylinderwandung und den
Angriffsflächen für ein Werkzeug ein günstiges (erhöhtes) Verhältnis zwischen dem
durch diese übertragbaren Anzugs-(Dreh-)moment und ihrem Gewicht auf. Gegenüber
einer herkömmlichen kompakten Mutter ergibt sich eine Gewichtseinsparung von 50 bis
85%, während das übertragbare Anzugs-(dreh-)moment nur um etwa 20% reduziert
ist. Gegenüber den bekannten Leichtbaumuttern, die bei ihrer Montage nur einen
Gewindegang ausbilden, ist die Zahl der Gewindegänge grundsätzlich nicht begrenzt,
wodurch allein schon eine höhere Beaufschlagungsgrenze gegeben ist. Die
Leichtbaumutter ist insbesondere für kleinere und mittlere Gewindeabmessungen
geeignet, wenn moderate Anzugs-(Dreh-)momente übertragen werden sollen und die
an der hergestellten Schraubverbindung wirkenden Zug-, Druck- oder Scherkräfte
ebenfalls moderat sind. Das Gewinde kann in die Zylinderwandung geschnitten oder
gedrückt sein, beispielsweise durch eine Innenhochdruckumformung. Die
Leichtbaumutter wird bevorzugt aus einem Rohrabschnitt, insbesondere aus Stahl oder
Aluminium, gefertigt, wobei der technologische Fertigungsablauf von der Art der
Erzeugung des Gewindes abhängt. Bei einem geschnittenen Gewinde wird der
Rohrabschnitt zuerst durch Faltvorgänge (Abkantfolge in einem Stufenwerkzeug) oder
durch Tiefziehen verformt, und das Gewinde wird anschließend und zuletzt in die
verbleibende Zylinderwandung eingeschnitten, während das Eindrücken eines Gewindes,
beispielsweise durch die genannte Innenhochdruckumformung, vor der Verformung der
Rohrabschnittsenden zur Bildung wenigstens einer Anlagefläche und von Angriffsflächen
vorgenommen wird.
Eine einfache Ausführung einer erfindungsgemäßen Leichtbaumutter weist an den
beiden Stirnseiten der Zylinderwandung einen Mehrkantbund, insbesondere einen
Sechskantbund zur Ausbildung einer Sechskant-Leichtbaumutter, auf, derart, daß beide
Bunde eine quer zur Achse des Innengewindes/Zylinders ausgebildete Anlagefläche für
ein zu klemmendes Teil bilden und an beiden Bunden parallel zur Achse angeordnete
Schnittflächen als Angriffsflächen für einen Schraubenschlüssel, bevorzugt einen
Steckschlüssel zur Verhinderung einer Beschädigung der Leichtbaumutter, angeordnet
sind. Dabei können zwischen den Angriffsflächen Aussparungen zur
Gewichtsreduzierung angeordnet sein.
Die Leichtbaumutter kann auch so gestaltet sein, daß an einer Stirnseite der
Zylinderwandung ein Bund mit einer Anlagefläche ausgebildet ist, und daß die Elemente,
vorzugsweise sechs Elemente zur Ausbildung einer Sechskant-Leichtbaumutter, an der
anderen Stirnseite angeformt und U-profilförmig ausgebildet und mit ihren Schenkeln
quer zur Zylinderachse angeordnet sind, wobei sich der jeweils freie, radial zur
Zylinderachse gerichtete Schenkel an der Zylinderwandung abstützen kann. Dabei bilden
die Stege zwischen den Schenkeln parallel zur Achse angeordnete Angriffsflächen aus.
Die Elemente sind aus technologischen Gründen durch radial ausgerichtete
Aussparungen voneinander getrennt, was den Vorteil einer erheblichen
Gewichtseinsparung mit sich bringt.
Auch kann die Leichtbaumutter an beiden Stirnseiten der Zylinderwandung mit jeweils
eine Anlagefläche und Angriffsflächen ausbildenden Elementen versehen sein, die
jeweils eine U-profilförmige Gestalt haben und mit ihren Schenkeln quer zur
Zylinderachse angeordnet sind. Zwischen den Schenkeln ist jeweils eine Angriffsfläche
parallel zur Zylinderachse ausgebildet. Die an den Stirnseiten angeformten Elemente
sind jeweils durch radialgerichtete Aussparungen voneinander getrennt und
korrespondieren mit den Elementen der anderen Stirnseite. Mit ihrem freien, radial nach
innen gerichteten Schenkel sind die Elemente an der Außenseite der Zylinderwandung
abgestützt. Ihre einander zugewandten Außenflächen können dabei aneinanderliegen.
Diese festigkeitserhöhenden Maßnahmen erlauben es, höhere Anzugs-(Dreh-)momente
zu übertragen und auch einen Maulschlüssel zum Anziehen der Leichtbaumutter zu
benutzen. Die Außenflächen der jeweils an der Zylinderwandung angeformten Schenkel
der U-profilförmigen Elemente dienen zugleich als Anlagefläche für ein zu klemmendes
Teil.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die an beiden Stirnseiten der Zylinderwandung
angeformten und jeweils eine Anlagefläche ausbildenden Elemente, vorzugsweise sechs
Elemente, L-profilförmig ausgebildet, wobei gegenüber der vorher beschriebenen
Ausführungsform die nach innen gerichteten Schenkel in der Mitte der Zylinderwandung
fehlen. Die jeweils freien und parallel zur Zylinderachse ausgerichteten Schenkel der an
den beiden Stirnseiten der Zylinderwandung angeordneten Elemente korrespondieren
miteinander, berühren sich und bilden gemeinsam Angriffsflächen aus. Die Stirnflächen
der miteinander korrespondierenden Schenkel können verschweißt oder verlötet sein.
Schließlich können im Bereich zwischen der Zylinderwandung und den Angriffsflächen
festigkeitserhöhende Stützelemente in Form von Sicken oder Streben angeordnet sein.
Mit der Anordnung zusätzlicher festigkeitserhöhender Mittel erhöht sich allerdings der
Aufwand der Leichtbaumutter, so daß der jeweilige Verwendungszweck die
Ausführungsform bestimmen sollte.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. In den
zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 bis Fig. 5 verschiedene Ausführungsformen in perspektivischer Darstellung und
Fig. 6a bis Fig. 6f Fertigungstufen bei der Herstellung einer Leichtbaumutter.
In Fig. 1 ist eine Leichtbaumutter mit einem in eine Zylinderwandung 1 geschnittenen
Innengewinde 2 für einen nicht dargestellten Gewindebolzen gezeigt. An beiden
Stirnseiten des mit dem Innengewinde 2 versehenen Hohlzylinders ist ein Bund 3 mit
einer Anlagefläche 4 zur Anlage an einem zu klemmenden Teil in einer im wesentlichen
quer zur Achse des Hohlzylinders und damit des Innengewindes 2 gegebenen Ebene
ausgebildet. Beide Bunde 3 sind als regelmäßige Sechskantbunde mit sechs parallel zur
Zylinderachse angeordneten Angriffsflächen 5 gestaltet, wobei die Angriffsflächen 5 der
beiden Bunde 3 jeweils miteinander korrespondieren, d. h., jeweils in einer Schnittebene
parallel zur Zylinderachse ausgebildet sind. Zwischen den Angriffsflächen 5 sind
Ausnehmungen 6 eingebracht.
Die Leichtbaumutter nach Fig. 2 weist an einer Stirnseite des mit einem gedrückten
Innengewinde 7 versehenen Hohlzylinders 8 einen Bund 9 mit einer Anlagefläche 10 für
ein zu klemmendes Teil und an der anderen Stirnseite sechs Elemente 11 mit
angeformten Angriffsflächen 12 für ein Werkzeug auf. Die Elemente 11 sind L-förmig
ausgebildet und durch radial ausgerichtete Aussparungen 13 voneinander getrennt.
In Fig. 3 ist eine Modifikation der Leichtbaumutter nach Fig. 2 gezeigt, bei der an einer
Stirnseite des mit einem Innengewinde 7 versehenen Hohlzylinders 8 der Bund 9 und an
der anderen Stirnseite sechs U-profilförmige Elemente 14 angeformt sind. Deren
Schenkel sind quer zur Zylinderachse angeordnet und bilden mit dem zwischen diesen
angeordneten Steg Angriffsflächen 15 für ein Werkzeug aus. Mit dem freien, nach innen
zur Zylinderachse gerichteten Schenkel können sich die Elemente 14 an der Außenseite
der Zylinderwandung abstützen. Dadurch sind höhere Anzugs-(Dreh-)momente mit
dieser Leichtbaumutter übertragbar. Die Elemente 14 sind durch radial zur Zylinderachse
gerichtete Ausnehmungen 13 voneinander getrennt.
Fig. 4 zeigt eine Ausführung, bei der an beiden Stirnseiten des Hohlzylinders an der
Zylinderwandung sechs U-profilförmige und durch Ausnehmungen 13 voneinander
getrennte Elemente 14 angeformt sind, wobei die an den beiden Stirnseiten
angeordneten Elemente 14 miteinander korrespondieren. Bei dieser Ausführung bilden
die miteinander korrespondierenden Elemente 14 mit den zwischen den Schenkeln
angeordneten Stegen Angriffsflächen 16 aus. Die jeweils nach innen zur Zylinderachse
gerichteten Schenkel 17 berühren sich und können sich an der Außenseite der
Zylinderwandung abstützen, wodurch die Festigkeit der Leichtbaumutter gegenüber den
vorstehend beschriebenen Ausführungen erheblich erhöht ist. Die stirnseitig in einer
Ebene quer zur Zylinderachse angeordneten Schenkel der Elemente 14 bilden jeweils
eine Anlagefläche 18 für ein zu klemmende Teil aus.
In Fig. 5 ist eine Ausführung dargestellt, bei der an beiden Stirnseiten des mit einem
geschnittenen Innengewindes 19 versehenen Hohlzylinders jeweils sechs Elemente 11
angeformt sind, die jeweils miteinander korrespondieren. Die jeweils freien Schenkel 20
der miteinander korrespondierenden Elemente 11 berühren sich mit ihren Stirnflächen
und bilden gemeinsam eine Angriffsfläche 21 aus. An beiden Stirnseiten des
Hohlzylinders sind Anlageflächen 22 in einer Ebenen quer zur Zylinderachse gegeben.
In den Fig. 6a bis 6f ist die Fertigungsfolge der in Fig. 5 dargestellten Leichtbaumutter
gezeigt. Ausgangsstufe ist ein Rohrabschnitt 23 (a). Dieser wird in den beiden
Endbereichen 24 jeweils auf etwa einem Drittel der Rohrabschnitte aufgeweitet (b) und
anschließend (c) mit sechs Schlitzen 25 versehen. Die gebildeten achsparallelen Streifen
26 werden in einem ersten Schritt etwa in ihrer Mitte um 90° nach außen abgewinkelt (d)
und anschließend in einem zweiten Schritt nochmals um 90° an ihrem Ansatz, so daß die
Elemente 11 gebildet werden (e). Danach wird das Innengewinde 19 eingeschnitten (f).
Die Dicke der Wandung des Rohrabschnitts muß im mittleren Bereich der Tiefe des zu
erzeugenden Gewindes zuzüglich einer aus Festigkeitsgründen erforderlichen
Restmaterialdicke entsprechen. Wird anstelle eines eingeschnittenen (Norm-)Gewindes
ein (Sonder-)Gewinde eingedrückt, so erfolgt dieses bereits vor dem Einbringen der
Schlitze.
Die Dicke der Rohrwandung kann bei einem eingedrückten Gewinde geringer als bei
einem eingeschnittenen Gewinde sein und minimal der Restmaterialdicke bei diesem
entsprechen. Die Leichtbaumutter eignet sich insbesondere für Normgewinde an M 12.
1
Zylinderwandung
2
Innengewinde
3
Bund
4
Anlagefläche
5
Angriffsfläche
6
Ausnehmung
7
Innengewinde
8
Hohlzylinder
9
Bund
10
Anlagefläche
11
Element
12
Angriffsfläche
13
Ausnehmung
14
Element
15
Angriffsfläche
16
Angriffsfläche
17
Schenkel
18
Anlagefläche
19
Innengewinde
20
Schenkel
21
Angriffsfläche
22
Anlagefläche
23
Rohrabschnitt
24
Endbereich
25
Schlitz
26
Streifen
Claims (11)
1. Leichtbaumutter mit einem Innengewinde, mit wenigstens einer Anlagefläche für
ein zu klemmendes Teil, die in einer Ebene quer zur Achse des Innengewindes
ausgebildet ist, und mit Angriffsflächen für ein Werkzeug zum Aufbringen eines
Anzugs-(Dreh-)momentes, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde (2,
7, 19) an einer Zylinderwandung (1) ausgebildet ist, an der wenigstens auf der der
Anlagefläche (4, 10) abgewandten Stirnseite Elemente (3, 11, 14) angeformt sind,
an denen die Angriffsflächen (5, 12, 15, 16, 21) ausgebildet sind.
2. Leichtbaumutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden
Stirnseiten der Zylinderwandung (1) ein Mehrkantbund, insbesondere ein
Sechskantbund, angeordnet ist, der sowohl die Anlagefläche (4) als auch mehrere
Angriffsflächen, insbesondere sechs Angriffsflächen (5), in einem im wesentlichen
rechten Winkel zu dieser aufweist.
3. Leichtbaumutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Angriffsflächen (5, 12, 15, 16, 21) Ausnehmungen (6, 13)
ausgebildet sind.
4. Leichtbaumutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer
Stirnseite der Zylinderwandung (1) ein Bund (9) mit einer Anlagefläche (10)
ausgebildet ist, daß die Elemente (14), vorzugsweise sechs Elemente (14), an der
anderen Stirnseite angeformt und U-profilförmig ausgebildet und dabei mit ihren
Schenkeln quer zur Zylinderachse angeordnet sind und mit dem Steg zwischen
diesen jeweils eine Angriffsfläche (15) ausbilden, wobei die Elemente (14) durch
radial ausgerichtete Ausnehmungen (13) voneinander getrennt sind.
5. Leichtbaumutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente
(14), vorzugsweise sechs Elemente (14), an beiden Stirnseiten der
Zylinderwandung (1) angeformt, U-profilförmig ausgebildet und dabei mit ihren
Schenkeln quer zur Zylinderachse angeordnet sind und mit dem Steg zwischen
diesen jeweils eine Angriffsfläche (16) ausbilden, wobei die Elemente (14) durch
radial ausgerichtete Ausnehmungen (13) voneinander getrennt sind und die an den
gegenüberliegenden Stirnseiten ausgebildeten Elemente (14) miteinander
korrespondieren.
6. Leichtbaumutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an den
gegenüberliegenden Stirnseiten angeordneten Elemente (14) mit ihren nach innen
zur Zylinderachse gerichteten Schenkeln (17) aneinander anliegen.
7. Leichtbaumutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente
(11), vorzugsweise sechs Elemente (11), an beiden Stirnseiten der
Zylinderwandung (1) angeformt, durch Aussparungen (13) voneinander getrennt
und L-profilförmig ausgebildet sind, wobei der jeweils freie Schenkel parallel zur
Zylinderachse ausgerichtet ist, und daß die an den beiden Stirnseiten angeformten
Elemente (11) miteinander korrespondieren und sich deren freie Schenkel (20) mit
ihren Stirnflächen berühren und gemeinsam eine Angriffsfläche (21) ausbilden.
8. Leichtbaumutter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen
der miteinander korrespondierenden Schenkel (20) verschweißt oder verlötet sind.
9. Leichtbaumutter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zylinderwandung (1) und den
Angriffsflächen (5, 12, 15, 16, 21) Stützelemente in Form von Sicken oder Streben
angeordnet sind.
10. Leichtbaumutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde in
die Zylinderwandung (1) gedrückt oder geschnitten ist.
11. Leichtbaumutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus
einem Rohrabschnitt (23), vorzugsweise aus Stahl oder Aluminium, durch
Abkanten oder durch Tiefziehen, gefertigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999152891 DE19952891A1 (de) | 1999-11-03 | 1999-11-03 | Leichtbaumutter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999152891 DE19952891A1 (de) | 1999-11-03 | 1999-11-03 | Leichtbaumutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19952891A1 true DE19952891A1 (de) | 2001-05-10 |
Family
ID=7927774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999152891 Withdrawn DE19952891A1 (de) | 1999-11-03 | 1999-11-03 | Leichtbaumutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19952891A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015016268A1 (de) | 2015-12-15 | 2016-06-09 | Daimler Ag | Bundmutter |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE886981C (de) * | 1942-07-20 | 1953-08-20 | Hjalmar Gullbrantz | Selbstsichernde Mutter |
| DE2243706A1 (de) * | 1971-09-07 | 1973-03-15 | Illinois Tool Works | Einteilig, aus blech hergestellte mutter |
-
1999
- 1999-11-03 DE DE1999152891 patent/DE19952891A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE886981C (de) * | 1942-07-20 | 1953-08-20 | Hjalmar Gullbrantz | Selbstsichernde Mutter |
| DE2243706A1 (de) * | 1971-09-07 | 1973-03-15 | Illinois Tool Works | Einteilig, aus blech hergestellte mutter |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015016268A1 (de) | 2015-12-15 | 2016-06-09 | Daimler Ag | Bundmutter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0667936B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines auspress- und drehfesten verbundteils durch einpressen eines einpressteils in ein blechteil sowie dafür geeignete einpressteile | |
| EP0671985B1 (de) | Presswerkzeug | |
| DE2025416B2 (de) | Verbindung zweier miteinander fluchtender Rohre | |
| DE69007309T2 (de) | Hohlbolzen mit inneren Ausbuchtungen und deren Herstellung. | |
| EP1299652A1 (de) | Verbindungselement | |
| DE2839142A1 (de) | Rippenrohranordnung fuer waermetauscher | |
| DE19511063C2 (de) | Rohrverbindung mit einem Rohr mit einem Verbindungsabschnitt und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE2714757B2 (de) | Rohrplatte mit in deren Löchern befestigten Rohren für insbesondere Wärmetauscher | |
| EP0627568A1 (de) | Presspassverbindungselement, insbesondere Radbolzen | |
| DE3223647C2 (de) | ||
| DE3325469A1 (de) | Mit einem bolzen versehene knotenverbindung | |
| DE2905297A1 (de) | Schraubenmutter zum befestigen thermoplastischer werkstuecke | |
| DE69105433T2 (de) | Selbsthaltendes Befestigungselement. | |
| EP1786637A1 (de) | Hohlk\rperbauteil und verfahren zur herstellung eines derartigen bauteiles | |
| DE69420538T2 (de) | Sperrmutter und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2120059C3 (de) | Verbindungsmittel zur hochfesten Verbindung von Bauteilen, insbesondere Flugzeugbauteilen | |
| EP3569879A1 (de) | Schwimmende, verliergesicherte anordnung eines verbindungselementes an einem bauteil | |
| DE19952891A1 (de) | Leichtbaumutter | |
| DE3230444C2 (de) | Bördelpresse für Metallrohre | |
| WO2017144448A2 (de) | Achssystem | |
| AT400977B (de) | Anordnung zum befestigen von rohren | |
| DE9116436U1 (de) | Konstruktion aus Profilstäben und Binderprofilen | |
| DE29521617U1 (de) | Rohr mit einem Anschlußabschnitt und Rohrverbindung | |
| DE69220677T2 (de) | Verbindungsvorrichtung | |
| DE3809369C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |