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DE19951801C1 - Fahrzeugboden - Google Patents

Fahrzeugboden

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Publication number
DE19951801C1
DE19951801C1 DE1999151801 DE19951801A DE19951801C1 DE 19951801 C1 DE19951801 C1 DE 19951801C1 DE 1999151801 DE1999151801 DE 1999151801 DE 19951801 A DE19951801 A DE 19951801A DE 19951801 C1 DE19951801 C1 DE 19951801C1
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DE
Germany
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wall
tub
vehicle floor
trough
interior
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Application number
DE1999151801
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Haberstroh
Siegfried Schreiber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
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Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
    • B62D29/001Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof characterised by combining metal and synthetic material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/20Floors or bottom sub-units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
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    • B62D29/004Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof characterised by combining metal and synthetic material the metal being over-moulded by the synthetic material, e.g. in a mould

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugboden mit einer fachwerkartigen Tragstruktur, die mehrere, geneigt zueinander verlaufende und miteinander verbundene Träger aufweist und die mehrere aneinandergrenzende, von den Trägern eingefaßte Segmente besitzt und mit einer Wanne, die wenigstens eines der Segmente bedeckt und die an einem Wannenboden eine umlaufende Außenwand aufweist, die sich mit ihrer freien Endkante zu den Trägern hin erstreckt. In der Wanne geht von der Außenwand oder vom Wannenboden eine Innenwand aus, die sich beabstandet zur Außenwand und zu den Trägern erstreckt und deren freie Endkante mit einem Abstand zu den Trägern endet, wobei sich zwischen Außenwand und Innenwand ein zum Wanneninneren hin dichter Abtropfraum ausbildet.

Description

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugboden, an dessen Tragstruktur eine Wanne angebracht ist. Eine derartige Wanne dient beispielsweise zur spritzwassergeschützten Unterbringung von elektrischen bzw. elektronischen Geräten des zugehörigen Fahrzeuges.
Andere Behälter zur Unterbringung elektrischer oder elektroni­ scher Geräte sind aus dem Stand der Technik bekannt. Beispiels­ weise zeigt die DE 40 41 016 C1 ein Elektronikgehäuse, das als Teil einer Tragstruktur einer Fahrzeugkarosserie ausgebildet ist. Zu diesem Zweck ist eine Federbeinbaufnahme etwa in der Höhe einer Fensterbrüstung mit einem A-Pfosten verbunden, wobei sich zwischen einem Federbeinträger, einer Kotflügelbank und der Kontur eines Radhauses ein von oben her offener, taschen­ förmiger Raum ergibt. Die Wände dieses Raumes bilden dabei das Elektronikgehäuse, das mit den angrenzenden Karosserieteilen fest verbunden ist. Auf diese Weise ist das Elektronikgehäuse ein Teil der Karosserie und gehört zum Karosserierohbauumfang.
Außerdem ist es aus der EP 0 411 353 A1 bekannt, eine elektro­ nische Steuerzentrale bei einem Nutzfahrzeug in einem Behälter unterzubringen, der am Fahrzeugäußeren im Bereich des Fahrer­ hauseinstieges des Nutzfahrzeuges am Fahrzeugrahmen oder am Führerhaus selbst befestigt ist.
Die DE 42 15 750 C1 zeigt einen Verdeckkasten zur Unterbringung eines geöffneten Verdecks eines Cabriolets. Dieser Verdeckka­ sten ist in einem tiefliegenden Bodenbereich mit einer Abfluß­ öffnung versehen, wobei außerdem der Bodenbereich mit einem Ge­ fälle ausgestattet ist, das Wasser zur Abflußöffnung hin lei­ tet. Zur Ausbildung dieses Gefälles enthält der Boden des Ver­ deckkastens eine rinnenartige Vertiefung, wobei daran angren­ zende Bodenabschnitte mit einem Gefälle ausgestattet sind, das auf diese Vertiefung zuläuft.
Aus der DE 41 40 938 C1 ist ein Behälter bekannt, der in einem Deckel eines Einbauteils angeordnet ist und gemeinsam mit dem Deckel an diesem Einbauteil befestigt ist. Dieses Einbauteil ist in einer Fahrzeugkarosserie untergebracht und kann z. B. durch ein Scheinwerfergehäuse gebildet sein. Der Behälter kann einstückig mit dem Deckel ausgeführt sein bzw. selbst den Dec­ kel bilden.
Aus der DE 32 42 564 C2 ist ein Wohnmobil bekannt, das eine dem Chassis des Fahrzeugs formangepaßte Bodenwanne besitzt, die von oben auf das Chassis aufgesetzt ist. In diese Bodenwanne sind nach unten offene U-Profile einlaminiert, die Chassisträger formschlüssig in sich aufnehmen. In die Bodenwanne sind außer­ dem wannenförmige Hohlräume für Versorgungstanks, Vorratstanks, Stauräume, Versorgungsaggregate sowie Warmluftkanäle einge­ formt. Eine Abdeckplatte ist auf die Bodenwanne aufgelegt und mit dem Chassis verschraubt, wodurch ein mit dem Chassis fest verbundener Unterbau geschaffen wird, auf dem ein als selbstän­ dige Einheit ausgebildeter Wohnaufbau montierbar ist.
Bei bestimmten Fahrzeugen weist der Fahrzeugboden eine Tragstruktur auf, die aus mehreren, insbesondere rechtwinklig, geneigt zueinander verlaufenden Trägern gebildet ist, wodurch sich ein fachwerkartiger Aufbau für die Tragstruktur ergibt. Die Träger unterteilen dabei die Tragstruktur in mehrere aneinandergrenzende, jeweils von den Trägern eingefaßte Segmente. Bei einem derartigen Fahrzeugboden bietet es sich an, die Wanne so an der Tragstruktur anzubringen, daß sich eine umlaufende Außenwand der Wanne mit ihrer freien Endkante in Richtung der Träger erstreckt und ggf. an diesen anliegt. Auf diese Weise wird die Abdichtung der Wanne gegenüber Schmutz- und Wassereintritt vereinfacht. Dementsprechend bedeckt die Wanne vorzugsweise mehrere der vorgenannten Segmente der Bodentragstruktur.
Zur Ausbildung einer sicheren Abdichtung zwischen der freien Endkante der Außenwand und dem dieser Endkante benachbarten Träger sind relativ aufwendige Dichtungsmaßnahmen erforderlich, die in zusätzlichen Herstellungsschritten im Rahmen der Montage der Wanne durchgeführt werden müssen. Das Wanneninnere muß beispielsweise dann sicher gegenüber einem Wassereintritt geschützt werden, wenn die Wanne zur Aufnahme elektrischer und/oder elektronischer Bauelemente bzw. Steuergeräte dient.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für einen Fahrzeugboden der vorgenannten Art eine Wanne anzugeben, bei der sich der Aufwand zur Ausbildung einer effektiven Abdichtung des Wanneninnenraumes reduziert.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch einen Fahrzeugboden mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Wanne mit einer Doppelwandung auszubilden, wobei eine Innenwand mit Abstand zur Außenwand verläuft und auch mit den Trägern keinen Kontakt aufweist. Zwischen der Außenwand und der Innenwand wird außerdem ein gegenüber dem Wanneninneren abgedichteter Abtropfraum ausgebildet. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß Feuchtigkeit, die sich entlang der Träger ausbreitet und ggf. aufgrund preiswerter oder fehlender Dichtungsmaßnahmen die Außenwand überwinden kann, in den Abtropfraum abtropft. Die abtropfende Feuchtigkeit wird im Abtropfraum gesammelt und auf geeignete Weise in die Umgebung abgeführt. Dadurch wird ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Wanneninnere verhindert. Da keine aufwendigen Dichtungsmaßnahmen und insbesondere keine zusätzlichen Herstellungsschritte zur Durchführung dieser Dichtungsmaßnahmen erforderlich sind, vereinfacht sich die Herstellung der Wanne.
Bei einer besonderen Ausführungsform des Fahrzeugbodens bedeckt die Wanne mehrere aneinandergrenzende Segmente. Dementsprechend durchdringt wenigstens einer der Träger den Wanneninnenraum. Am Wannenboden kann dann wenigstens ein vom Wannenboden abstehender, in das Wanneninnere einragender Steg dicht angebracht sein, der sich zwischen zwei gegenüberliegenden Bereichen der Innenwand erstreckt und daran abgedichtet angebracht ist. Zweckmäßigerweise verlaufen zwei solcher Stege parallel zu dem das Wanneninnere durchdringenden Träger, wobei die beiden Stege so angeordnet sind, daß in einer senkrechten Projektion auf den Wannenboden Außenkanten des Trägers zwischen den Stegen verlaufen. Dies hat zur Folge, daß von dem Träger abtropfende Feuchtigkeit in den durch die sich gegenüberliegenden Innenwände und die Stege begrenzten Abschnitt des Wannenbodens abtropft. Es ist klar, daß dieser Abschnitt mit einem entsprechenden Ablauf ausgestattet ist und/oder mit dem Abtropfraum in der Doppelwandung der Wanne kommuniziert.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine stark vereinfachte Ansicht von unten auf einen Fahrzeugboden nach der Erfindung, der mit einer Wanne ausgestattet ist,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Wanne von oben,
Fig. 3 eine Schnittansicht durch einen Bereich der Wanne entsprechend den Schnittlinien III in Fig. 1 und
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen anderen Bereich der Wanne entsprechend den Schnittlinien IV in Fig. 1.
Entsprechend Fig. 1 weist ein Fahrzeugboden 1 eines im übrigen nicht dargestellten Fahrzeuges, insbesondere Personenkraftwagens, eine Tragstruktur 2 auf, die nach Art eines Fachwerks aufgebaut ist. Die Tragstruktur 2 ist hier aus mehreren, parallel zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Längsträgern 3 und mehreren quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Querträgern 4 aufgebaut. Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem die Träger 3 und 4 der Tragstruktur 2 im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufen, können die Träger bei einer anderne Ausführungsform grundsätzlich mit beliebiger Neigung zueinander verlaufen. Durch die geneigt zueinander verlaufenden, das heißt, sich schneidenden Träger 3 und 4 werden in der Tragstruktur 2 des Fahrzeugbodens 1 mehrere aneinandergrenzende Segmente 5 ausgebildet, die jeweils vollständig von den Trägern 3 und 4 eingefaßt sind.
An einer dem Betrachter zugewandten Unterseite der Tragstruktur 2 ist am Fahrzeugboden 1 eine Wanne 6 angebracht, die vorzugsweise zur Unterbringung von elektrischen oder elektronischen Geräten dient. Diese Wanne 6 soll so am Fahrzeugboden 1 angebracht werden, daß ihr Innenraum im wesentlichen schmutz- und wassergeschützt ist, so daß insbesondere kein Spritzwasser in den Wanneninnenraum eindringen kann. Die in der Wanne 6 untergebrachten Gegenstände, wie z. B. elektronische Regelungs- und Steuerungsanlagen, sollen dadurch vor einem Kontakt mit Verschmutzungen und Wasser geschützt werden. Die Wanne 6 weist zu diesem Zweck eine umlaufende Außenwand 7 auf, die sich mit ihrer, den Trägern 3 und 4 zugewandten freien Endkante 8 in Richtung auf die Träger 3 und 4 erstreckt. Vorzugsweise kommt die freie Endkante 8 dabei mehr oder weniger an den Trägern 3 und 4 zur Anlage. Die Wanne 6 ist beispielsweise über entsprechende, nicht dargestellte Flanschabschnitte, die an der Außenwand 7 oder an deren freien Endkante 8 angebracht sein können, an den Trägern 3 und 4 befestigt.
Entsprechend Fig. 2 ist die Wanne 6 mit einer Innenwand 9 ausgestattet, die in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel von einem Wannenboden 10 ausgeht und sich im wesentlichen parallel zur Außenwand 7 erstreckt. Dabei faßt die Innenwand 9 wie auch die Außenwand 7 ein Wanneninneres 11 vollständig ein. Die Innenwand 9 ist am Wannenboden 10 abgedichtet angebracht, so daß sich zwischen der Außenwand 7 und der Innenwand 9 ein Abtropfraum 12 ausbilden kann. Dieser Abtropfraum 12 umfaßt den Wanneninnenraum 11.
Im Abtropfraum 12 sind Querstreben 13 angeordnet, die sich zwischen der Innenwand 9 und der Außenwand 7 erstrecken. Diese Querstreben 13 bilden daher eine Stabilisierung der Wannenstruktur. Vorzugsweise erstrecken sich diese Streben 13 nicht bis zum Wannenboden 10, so daß durch die Streben 13 im Abtropfraum 12 voneinander abgetrennte Kammern miteinander kommunizieren.
Der Abstand zwischen Innenwand 9 und Außenwand 7 ist dabei so gewählt, daß sich dem Wanneninneren 11 zugewandte Innenkanten 14 der Träger 3 und 4 bezüglich einer senkrechten Projektion auf den Wannenboden 10 zwischen der Außenwand 7 und der Innenwand 9 befinden, das heißt, die genannten Innenkanten 14 befinden sich dementsprechend oberhalb des Abtropfraumes 12.
In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel bedeckt die Wanne 6 mehrere, hier drei Segmente 5, die aneinander angrenzen. Dementsprechend durchdringen zwei der Träger 3 und 4 zumindest bereichsweise das Wanneninnere 11. Diese Bereiche der Träger 3 und 4 sind in Fig. 1 mit 15 (beim mittleren Querträger 4) bzw. mit 16 (beim mittleren Längsträger 3) bezeichnet. Gegenüber des die Wanne 6 durchdringenden Bereiches 15 des mittleren Querträgers 4 sind am Wannenboden 10 zwei parallel zum Träger 4 verlaufende Stege 17 angebracht, die sich, ausgehend vom Wannenboden 10 in das Wanneninnere 11 erstrecken. Dabei weisen die beiden Stege 17 voneinander, quer zu ihrer Längserstreckung einen solchen Abstand auf, daß Längskanten 18 des Bereiches 15 des mittleren Querträgers 4 in einer Projektion senkrecht auf den Wannenboden 10 zwischen den Stegen 17 verlaufen.
Enstprechend Fig. 3 ist die Innenwand 9 am Wannenboden 10 dicht angebracht. Beispielsweise wird die Wanne 6 mit ihrer Außenwand 7 einteilig aus Kunststoff mit einem Spritzgußverfahren hergestellt. Die Innenwand 9 kann dabei gleichzeitig mit angeformt werden. Alternativ kann die Innenwand 9 nachträglich an den Boden 10 der Wanne 6 angespritzt werden. Aus Fig. 3 geht deutlich hervor, daß sich die Außenwand 7 bis hin zu den Trägern, hier bis zu den Längsträgern 3 erstreckt. Vorzugsweise kommt dabei die freie Endkante 8 der Außenwand 7 am Längsträger 3 mehr oder weniger dicht zur Anlage. Im Unterschied dazu erstreckt sich die Innenwand 9 auch seitlich der Längsträger 3, wobei zwischen der Innenwand 9 und den Längsträgern 3 stets ein Abstand 19 eingehalten wird. Auch ein freies Ende 20 der Innenwand 9 ist ohne Kontakt zum Fahrzeugboden 1 bzw. zu den Trägern 3 und 4 der Tragstruktur 2. Zur dichten Anlage der Endkante 8 der Außenwand 7 am Träger 3 können entsprechende Dichtmittel vorgesehen sein, die hier nicht dargestellt sind.
Wenn durch eine unzureichende Abdichtung zwischen Längsträger 3 und freiem Ende 8 der Außenwand 7 Feuchtigkeit die Außenwand 7 von außen nach innen überwindet, kann sich diese bereits innerhalb der Wanne 6 entlang des Längsträgers 3 ausbreiten. Sobald sich, vorzugsweise an der Innenkante 14 des Längsträgers 3 ausreichend Flüssigkeit ansammelt, kann es dort zur Tropfenbildung kommen. Durch den gewählten Abstand zwischen der Innenwand 9 und der Außenwand 7 bzw. dem Längsträger 3 tropft die sich sammelnde Flüssigkeit dann in den Abtropfraum 12 ab und kann sich darin sammeln. Der Abtropfraum 12 weist eine Abflußöffnung 21 auf, durch welche die darin befindliche Flüssigkeit in die Umgebung austreten kann. Ein Flüssigkeitseintritt in das Wanneninnere 11 wird durch die erfindungsgemäße Konstruktion nahezu ausgeschlossen.
Entsprechend Fig. 4 sind die Stege 17 quer zu ihrer Längserstreckung mit einem rampenförmigen Profil ausgestattet, das zum Wanneninneren 11 hin abgerundet ist. Durch diese stumpfe Formgebung wird die Durchführung von Kabeln und Leitungen vereinfacht, mit denen die in der Wanne 6 untergebrachten Geräte miteinander kommunizieren. Aus Fig. 4 geht außerdem die spezielle Anordnung der Stege 17 hervor, die gegenüber des die Wanne 6 durchdringenden Bereiches 15 des mittleren Querträgers 4 am Wannenboden 10 parallel zum Träger 4 angeordnet sind. Die Beabstandung der Stege 17 ist - wie bereits oben beschrieben - so gewählt, daß die Längskanten 18 dieses Bereiches 15 zwischen den Stegen 17, das heißt zwischen den höchsten Erhebungen der Stege 17 verlaufen.
Dementsprechend kann Feuchtigkeit, die entlang dieses Trägerbereiches 15 in die Wanne 6 eintritt und an den Längskanten 18 abtropft, nur in einen abgeschlossenen Abschnitt 22 am Wannenboden 10 eindringen, der in der einen Richtung durch die beiden dicht am Wannenboden 10 angebrachten Stege 17 und in der anderen Richtung durch die Innenwand 9 bzw. durch gegenüberliegende Bereiche der Innenwand 9 begrenzt ist, an denen die Stege 17 ebenfalls dicht angebracht sind. Im Abschnitt 22 kann sich somit die vom Trägerbereich 15 abtropfende Flüssigkeit sammeln. Zur Entsorgung dieser Flüssigkeit, kann der Abschnitt 22 über eine Öffnung 23 mit dem Abtropfraum 12 kommunizieren. Alternativ oder zusätzlich kann auch im Abschnitt 22 am Wannenboden 10 eine Abflußöffnung 24 ausgebildet sein, durch welche die Flüssigkeit in die Umgebung treten kann.

Claims (10)

1. Fahrzeugboden mit einer fachwerkartigen Tragstruktur (2), die mehrere, geneigt zueinander verlaufende und miteinander verbundene Träger (3, 4) aufweist, und die mehrere aneinandergrenzende, von den Trägern (3, 4) eingefaßte Segmente (5) besitzt, und mit einer Wanne (6), die wenigstens eines der Segmente (5) bedeckt und die an einem Wannenboden (10) eine umlaufende Außenwand (7) aufweist, die sich mit ihrer freien Endkante (8) zu den Trägern (3, 4) hin erstreckt, wobei in der Wanne (6) von der Außenwand (7) oder vom Wannenboden (10) eine Innenwand (9) ausgeht, die sich zur Außenwand (7) und zu den Trägern (3, 4) beabstandet erstreckt und deren freie Endkante (20) mit einem Abstand (19) zu den Trägern (3, 4) endet, wobei sich zwischen Außenwand (7) und Innenwand (9) ein zum Wanneninneren (11) hin dichter Abtropfraum (12) ausbildet.
2. Fahrzeugboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Außenwand (7) und Innenwand (9) so gewählt ist, daß sich bei einem entlang der Außenwand (7) verlaufenden Träger (3, 4) eine dem Wanneninneren (11) zugewandte Innenkante (14) des Trägers (3, 4) oberhalb des Abtropfraumes (12) befindet.
3. Fahrzeugboden nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (9) das Wanneninnere (11) einfaßt.
4. Fahrzeugboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (9) am Wannenboden (10) dicht angebracht ist und sich im wesentlichen parallel zur Außenwand (7) erstreckt.
5. Fahrzeugboden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Wannenboden (10) wenigstens ein vom Wannenboden (10) abstehender, in das Wanneninnere (11) einragender Steg (17) dicht angebracht ist, der sich zwischen zwei gegenüberliegenden Bereichen der Innenwand (9) erstreckt und daran dicht angebracht ist.
6. Fahrzeugboden nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (17) quer zu seiner Längserstreckungsrichtung ein Rampenprofil aufweist, wobei ein in das Wanneninnere (11) vorstehendes Ende des Steges (17) abgerundet ausgebildet ist.
7. Fahrzeugboden nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei solche Stege (17) parallel zu einem Träger (4) verlaufen, der das Wanneninnere (11) durchdringt, wobei die Stege (17) so angeordnet sind, daß in einer senkrechten Projektion auf den Wannenboden (10) Außenkanten (18) des Trägers (4) zwischen den Stegen (17) verlaufen.
8. Fahrzeugboden nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Außenwand (9) und/oder im Wannenboden (10) wenigstens eine Ablaßöffnung (21, 24) ausgebildet ist, die mit dem Abtropf raum (12) kommuniziert.
9. Fahrzeugboden nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (6) mit einem Spritzgußverfahren aus Kunststoff hergestellt ist.
10. Fahrzeugboden nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (9) einteilig an die Außenwand (7) und/oder an den Wannenboden (10) angespritzt ist.
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