DE19951557A1 - Optoelektronische Vorrichtung - Google Patents
Optoelektronische VorrichtungInfo
- Publication number
- DE19951557A1 DE19951557A1 DE19951557A DE19951557A DE19951557A1 DE 19951557 A1 DE19951557 A1 DE 19951557A1 DE 19951557 A DE19951557 A DE 19951557A DE 19951557 A DE19951557 A DE 19951557A DE 19951557 A1 DE19951557 A1 DE 19951557A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transmitter
- optoelectronic device
- receiver
- ursa
- urda
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005693 optoelectronics Effects 0.000 title claims description 26
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 17
- 230000008569 process Effects 0.000 claims abstract description 17
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 15
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 13
- 238000002310 reflectometry Methods 0.000 claims description 2
- 206010053567 Coagulopathies Diseases 0.000 claims 1
- 230000035602 clotting Effects 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 claims 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 abstract description 9
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 15
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 7
- 230000008859 change Effects 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 230000006870 function Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000008676 import Effects 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 239000013641 positive control Substances 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S17/00—Systems using the reflection or reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. lidar systems
- G01S17/02—Systems using the reflection of electromagnetic waves other than radio waves
- G01S17/06—Systems determining position data of a target
- G01S17/46—Indirect determination of position data
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V8/00—Prospecting or detecting by optical means
- G01V8/10—Detecting, e.g. by using light barriers
- G01V8/12—Detecting, e.g. by using light barriers using one transmitter and one receiver
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S7/00—Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
- G01S7/48—Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S17/00
- G01S7/497—Means for monitoring or calibrating
- G01S2007/4975—Means for monitoring or calibrating of sensor obstruction by, e.g. dirt- or ice-coating, e.g. by reflection measurement on front-screen
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geophysics (AREA)
- Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine optoelektronische Vorrichtung (1) zum Erfassen von Objekten (15) in einem von einer Referenzfläche (14·1·) begrenzten Überwachungsbereich mit wenigstens einem Sendelichtstrahlen (2) emittierenden Sender (3) und einem Empfangslichtstrahlen (4) empfangenden Empfänger (5). Der Empfänger (5) weist ein Nah- (8) und Fernelement (9) auf, wobei die aus großen Distanzen von Objekten (15) zurückreflektierten Empfangslichtstrahlen (4) vorwiegend auf das Fernelement (9) und die aus geringen Distanzen von Objekten (15) zurückreflektierten Empfangslichtstrahlen (4) vorwiegend auf das Nahelement (8) geführt sind. Während eines Einlernvorgangs sind die Sendelichtstrahlen (2, 6) auf die Referenzfläche (14·1·) gerichtet. Dabei ist oder sind die Differenz und/oder die Summe der Empfangssignale an den Ausgängen des Nah- (8) und Fernelements (9) auf einen Referenzwert oder auf Referenzwerte Urda, Ursa jeweils innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbandes liegend einstellbar. Nach Beendigung des Einlernvorgangs wird bei Abweichen der aktuellen Differenzen Uda und/oder der Summen Usa der Empfangssignale an den Ausgängen des Nahelements (8) und Fernelements (9) von dem Referenzwert oder den jeweiligen Referenzwerten Ursa, Urda eine Objektmeldung generiert.
Description
Die Erfindung betrifft eine optoelektronische Vorrichtung gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Eine derartige optoelektronische Vorrichtung ist aus der DE 41 19 797 A1 be
kannt. Diese Vorrichtung ist als Distanzsensor ausgebildet und weist einen
Sendelichtstrahlen emittierenden Sender sowie einen Empfangslichtstrahlen
empfangenden Empfänger auf. Während eines Einlernvorgangs wird die Dis
tanz zu einer den Überwachungsbereich begrenzenden Referenzfläche ermittelt
und als erster Referenzwert abgespeichert. Zudem wird die dabei erhaltene
Amplitude des Empfangssignals am Ausgang des Empfängers erfasst und als
zweiter Referenzwert abgespeichert. Während der auf den Einlernvorgang fol
genden Betriebsphase werden fortlaufend die aktuellen Distanzwerte und
Amplituden der Empfangssignale mit den jeweiligen Referenzwerten vergli
chen. Stimmen die Distanzwerte oder Amplituden nicht innerhalb vorgegebe
ner Toleranzbänder mit den Referenzwerten überein, so wird eine Objektmel
dung generiert.
Nachteilig hierbei ist zum einen, dass die Verwendung eines Distanzsensors
zur Objekterfassung relativ aufwendig ist und daher einen unerwünschten
Kostenaufwand bedeutet.
Weiterhin ist nachteilig, dass es beim Eindringen eines Objekts in den Überwa
chungsbereich zu einem Messfehler bei der Distanzmessung kommen kann.
Dies beruht darauf, dass beim Eindringen des Objekts in den Überwachungsbe
reich nur ein Teil der Sendelichtstrahlen auf das Objekt trifft, während der an
dere Teil der Sendelichtstrahlen am Objekt vorbei verläuft und auf die Refe
renzfläche trifft. Auf diese Weise wird im Empfänger nicht allein die Distanz
zum Objekt ermittelt, sondern ein Mittelwert aus den Distanzen des Objekts
und der Referenzfläche. Das Objekt erscheint somit weiter entfernt als es tat
sächlich der Fall ist. Ist diese Messwertverschiebung derart, dass der so ermit
telte Distanzwert innerhalb des Toleranzbandes liegt, so wird keine Objektmel
dung ausgelöst, obwohl sich tatsächlich ein Objekt im Überwachungsbereich
befindet. Verbleibt das Objekt in dieser Position, so kann es zu dauerhaften
Fehldetektionen kommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs ge
nannten Art so auszubilden, dass mit möglichst geringem baulichen Aufwand
eine sichere Erfassung von Objekten ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße optoelektronische Vorrichtung ist als Lichttaster ausge
bildet, deren Empfänger ein Nah- und Fernelement aufweist, wobei die aus
großen Distanzen von Objekten zurückreflektierten Empfangslichtstrahlen
vorwiegend auf das Fernelement und die aus geringen Distanzen von Objekten
zurückreflektierten Empfangslichtstrahlen vorwiegend auf das Nahelement
geführt sind.
Während des Einlernvorgangs sind die vom Sender emittierten Sendelicht
strahlen auf die Referenzfläche gerichtet. Dabei erfolgt eine Einstellung der
Differenz und/oder der Summe der Empfangssignale an den Ausgängen des
Nah- und Fernelements auf einen Referenzwert oder auf Referenzwerte Urda,
Ursa, welche innerhalb vorgegebener Toleranzbänder liegen.
Nach Beendigung des Einlesevorgangs wird bei einem Abweichen der aktuel
len Differenzen Uda und/oder der Summen Usa der Empfangssignale an den
Ausgängen des Nah- und Fernelements von dem Referenzwert oder den jewei
ligen Referenzwerten Ursa, Urda eine Objektmeldung generiert.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass
durch den Vergleich der Differenz und/oder der Summe der Empfangssignale
an den Ausgängen des Nah- und Fernelements mit dem jeweiligen Referenz
wert oder den jeweiligen Referenzwerten Objekte im Überwachungsbereich
sicher erfasst werden können, da sich die entsprechenden Signalwerte von den
Referenzwerten signifikant unterscheiden. Besonders vorteilhaft dabei ist, dass
die Referenzwerte in geeigneter Weise einstellbar sind, um eine entsprechend
hohe Nachweisempfindlichkeit zu erreichen. Dabei können insbesondere auch
Objekte sehr dicht vor der Vorrichtung und dicht vor der Referenzfläche erfasst
werden, und zwar unabhängig von deren Reflexionsgrad. Desweiteren ist vor
teilhaft, dass die Objekte bereits beim Eindringen in den Überwachungsbereich
sicher erfasst werden. Ist beispielsweise das Objekt so angeordnet, dass nur ein
Teil der Sendelichtstrahlen auf das Objekt trifft und der restliche Teil am Ob
jekt vorbei auf die Referenzfläche geführt ist, so wird dabei insbesondere eine
Differenz der Empfangssignale am Nah- und Fernelement erhalten, welche
vom zugehörigen Referenzwert abweicht, so dass eine Objektmeldung gene
riert wird. Dadurch wird auch eine Objektkante sicher erfasst.
Schließlich ist vorteilhaft, dass der Lichttaster einen einfachen und kosten
günstigen Aufbau aufweist. Zur Auswertung müssen lediglich die Summen
und/oder Differenzen der Empfangssignale am Nah- und Fernelement ausge
wertet werden, was ohne großen Rechenaufwand möglich ist.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist zwischen
dem Sender und dem Empfänger ein weiterer Sender vorgesehen. Die beiden
Sender werden vorzugsweise alternierend im Pulsbetrieb betrieben. Die dabei
erhaltenen Empfangssignale können in eindeutiger Weise einem Objekt zuge
ordnet werden, welches sich an einer beliebigen Position im Überwachungsbe
reich aufhält. Mit dem zweiten Sender ist daher eine besonders sichere Objekt
erfassung gewährleistet.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 Schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung zur Erfassung von Objekten in einem
Überwachungsbereich mit zwei Sendelichtimpulsen emittierenden
Sendern.
Fig. 2 Lage der Sendelichtflecke auf einem im Überwachungsbereich an
geordneten Objekt.
Fig. 3 Impulsdiagramme der von den Sendern der Vorrichtung gemäß
Fig. 1 emittierten Sendelichtimpulse.
Fig. 4 Blockschaltbild mit den optoelektronischen Komponenten der Vor
richtung gemäß Fig. 1.
Fig. 5 Diagramm der Empfangssignalpegel am Empfänger der Vorrich
tung gemäß Fig. 1 in Abhängigkeit der Objektdistanz.
Fig. 6 Ausschnitt des Diagramms gemäß Fig. 5 mit den Toleranzgrenzen
für die während eines Einlernvorgangs eingestellten Referenzwerte.
Fig. 7 Diagramm gemäß Fig. 5 mit einem Beispiel für die Änderung der
Empfangssignalpegel bei einem Objekteingriff.
Fig. 8 Diagramm gemäß Fig. 5 mit einem Beispiel für die Änderung der
Empfangssignalpegel bei einer Veränderung des Reflexionsgrads
eines Objekts.
Fig. 9 Flussdiagramm für die Einstellung und Überwachung der Refe
renzwerte bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 10 Erstes Anwendungsbeispiel für die Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 11 Zweites Anwendungsbeispiel für die Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 12 Drittes Anwendungsbeispiel für die Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt den Aufbau eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung 1. Die optoelektronische Vorrichtung 1 ist als Lichttaster ausge
bildet und weist einen Sendelichtstrahlen 2 emittierenden Sender 3 sowie einen
Empfangslichtstrahlen 4 empfangenden Empfänger 5 auf. Der Sender 3 und der
Empfänger 5 sind in Abstand nebeneinander liegend angeordnet. Zwischen
dem ersten Sender 3 und dem Empfänger 5 ist ein zweiter Sendelichtstrahlen 6
emittierender Sender 7 angeordnet. Die Sender 3, 7 bestehen vorzugsweise aus
Leuchtdioden. Der Empfänger 5 weist ein Nahelement 8 und ein Fernelement 9
auf und ist beispielsweise von einer Doppel-Photodiode gebildet.
Dabei treffen Empfangslichtstrahlen 4, die aus großen Distanzen zum Empfän
ger 5 zurückreflektiert werden, vorwiegend auf das Fernelement 9. Entspre
chend treffen Empfangslichtstrahlen 4, die aus geringen Distanzen zum Emp
fänger 5 zurückreflektiert werden, vorwiegend auf das Nahelement 8.
Somit wird für verschiedene Objektdistanzen eine unterschiedliche Verteilung
der auf das Nah- 8 und Fernelement 9 auftreffenden Lichtmengen erhalten.
Diese Verteilung kann durch ein Verschieben des Empfängers 5 in Längsrich
tung verändert werden. Zur Einstellung der Position des Empfängers 5 ist eine
nicht dargestellte Stellvorrichtung vorgesehen.
Den Sendern 3, 7 ist im Strahlengang der Sendelichtstrahlen 2, 6 jeweils eine
Sendeoptik 10, 11 nachgeordnet. Dem Empfänger 5 ist im Strahlengang der
Empfangslichtstrahlen 4 eine Empfangsoptik 12 vorgeordnet. Die Sendeopti
ken 10, 11 und die Empfangsoptik 12 sind jeweils von einer Linse gebildet,
welche in Abstand nebeneinander liegend in der Frontwand eines Gehäuses 13
angeordnet sind.
Mit den Sendelichtstrahlen 2, 6 wird ein Überwachungsbereich überwacht,
welcher von der Referenzfläche 14 1 eines Referenzobjekts 14 begrenzt ist. Da
bei werden mit den Sendelichtstrahlen 2, 6 Objekte 15 erfasst, welche in den
Überwachungsbereich zwischen dem Lichttaster und der Referenzfläche 14 1
eindringen.
Die Strahlachsen der Sendelichtstrahlen 2, 6 verlaufen innerhalb des Überwa
chungsbereichs parallel in Abstand zueinander. Dementsprechend ergeben sich
auf einem Objekt 15 im Überwachungsbereich die in Fig. 2 dargestellten Sen
delichtflecke. Die Strahldurchmesser der Sendelichtstrahlen 2, 6 sowie deren
Abstand d zueinander sind so gewählt, dass sich die Sendelichtflecke nicht
überlappen. Dadurch ist gewährleistet, dass bei seitlichem Eintauchen eines
Objekts 15 in den Überwachungsbereich das Objekt 15 zuerst von den Sende
lichtstrahlen 2 eines Senders 3 erfasst wird, während die Sendelichtstrahlen 6
des anderen Senders 7 noch auf die Referenzfläche 14 1 treffen.
Die Sender 3, 7 werden vorzugsweise im Pulsbetrieb betrieben und emittieren
jeweils Sendelichtimpulse mit einem vorgegebenen Puls-Pausen-Verhältnis.
Dabei werden, wie in Fig. 3 dargestellt, jeweils von einem Sender 3 oder 7
Sendelichtimpulse in den Sendepausen des jeweils anderen Senders 7 oder
3 emittiert. Dadurch können im Empfänger 5 die von den einzelnen Sendern 3,
7 emittierten Sendelichtstrahlen 2, 6 die als Empfangslichtstrahlen 4 auf den
Empfänger 5 zurückreflektiert werden, separat ausgewertet werden.
Zur Einstellung der Pegel der Sendelichtstrahlen 2, 6 und damit auch der Pegel
der auf den Empfänger 5 auftreffenden Empfangslichtstrahlen 4 sind die Puls
breiten der von den einzelnen Sendern 3, 7 emittierten Sendelichtimpulse ein
stellbar.
Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild der optoelektronischen Komponenten der
Vorrichtung 1 gemäß Fig. 1. Die von den Sendern 3, 7 emittierten Sendelicht
strahlen 2, 6 werden von der Referenzfläche 14 1 oder von einem Objekt 15 als
Empfangslichtstrahlen 4 auf den Empfänger 5 zurückreflektiert. Die Emp
fangslichtstrahlen 4 werden in dem Nahelement 8 und dem Fernelement 9 in
elektrische Empfangssignale umgesetzt und anschließend in jeweils einem Ver
stärker 16, 16 1 verstärkt. Zur Weiterverarbeitung werden die Empfangssignale
an den Ausgängen des Nah- 8 und Fernelements 9 einem Subtrahierer 17 und
einem Summierer 18 zugeführt. Die Signale an den Ausgängen des Subtrahie
rers 17 und Summierers 18 werden über weitere Verstärker 19, 19 1 in eine
Auswerteeinheit 20 eingelesen. Dabei besteht die Auswerteeinheit 20 vorzugs
weise aus einem Microcontroller mit integriertem Analog-Digital-Wandler,
mittels dessen die eingelesenen Signale digitalisiert werden. In der Auswerte
einheit 20 wird ermittelt, ob sich ein Objekt 15 im Überwachungsbereich be
findet oder nicht. In Abhängigkeit hiervon wird eine Objektmeldung generiert,
die als binäres Schaltsignal über einen an die Auswerteeinheit 20 angeschlos
senen Schaltausgang 21 ausgegeben wird. Zur Ausgabe von Stör- und Warn
meldungen ist ein Warnausgang 22 an die Auswerteeinheit 20 angeschlossen.
Zur Parametrierung bzw. Aktivierung der Vorrichtung 1 werden über einen
ebenfalls an die Auswerteeinheit 20 angeschlossenen Parametriereingang 23
Daten eingespeist und in einem Parameterspeicher 24 abgelegt. Zudem kann
der Gerätestatus über den Parametriereingang 23 ausgelesen werden.
Fig. 5 zeigt den typischen Verlauf der Summen und Differenzen der Emp
fangssignalpegel an den Ausgängen des Summierers 18 und Subtrahierers 17 in
Abhängigkeit der Objektdistanz. Dabei ist mit Usa die Summe der Empfangs
signale an den Ausgängen des Nah- 8 und Fernelements 9 bei aktiviertem ers
ten Sender 3 bezeichnet.
Mit Usb ist die Summe der Empfangssignale an den Ausgängen des Nah- 8 und
Fernelements 9 bei aktiviertem zweiten Sender 7 bezeichnet.
Entsprechend sind die Differenzen der Empfangssignale an den Ausgängen des
Nah- 8 und Fernelements 9 bei aktiviertem Sender 3, 7 und Empfänger 5 mit
Uda und Udb bezeichnet. Somit ergeben sich folgende Beziehungen
Usa = Un+Uf
Uda = Un-Uf
Uda = Un-Uf
wobei Un, Uf die Empfangssignale an den Ausgängen des Nah- 8 und Fernele
ments 9 bei aktivem ersten Sender 3 sind und
Usb = Un+Uf
Udb = Un-Uf
Udb = Un-Uf
wobei Un, Uf in diesem Fall die Empfangssignale an den Ausgängen des Nah- 8
und Fernelements 9 bei aktivem zweiten Sender 7 sind.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, nähern sich die einzelnen Signale für große
Objektdistanzen dem Wert 0. Mit geringer werdender Distanz steigen die Sig
nale an, bis diese in einem mittleren Distanzbereich eine positive Aussteuer
grenze erreichen. Schließlich fallen die Signale im Nahbereich steil bis auf null
ab. Dort fallen Differenz- und Summenspannungen zusammen. Die Referenz
fläche 14 1 befindet sich in einem Abstand d1 zur Vorrichtung 1, der so gewählt
ist, dass dort die Signale an den Ausgängen des Nah- 8 und Fernelements 9
nicht die Aussteuergrenze erreichen. Bei der Auswertung der einzelnen Emp
fangssignale wird der Umstand ausgenutzt, dass bei keiner Distanz die gleiche
Signalpegelkombination wie für die im Abstand d1 angeordnete Referenzfläche
14 1 erhalten wird, wodurch die Objekte 15 im Überwachungsbereich eindeutig
von der Referenzfläche 14 1 unterschieden werden können.
Erfindungsgemäß werden zur Objekterkennung die Signale Usa, Uda und/oder
Udb ausgewertet. Für den Fall, dass die Vorrichtung 1 nur mit einem Sender 3
arbeitet, werden lediglich die Signale Usa und/oder Uda ausgewertet. In einem
ersten Schritt wird während eines Einlernvorgangs die Referenzfläche 14 1 bei
freiem Strahlengang der Vorrichtung 1 mit den Sendelichtstrahlen 2, 6 der ein
zelnen Sender 3, 7 beaufschlagt.
Während des Einlernvorgangs wird die Vorrichtung 1 derart eingestellt, dass
für die Signale Usa und Udb bestimmte Werte erhalten werden, welche inner
halb vorgegebener Toleranzbänder liegen. Die so erhaltenen Werte bilden Re
ferenzwerte Ursa und Urda und werden in der Auswerteeinheit 20 abgespei
chert.
Die Lage dieser Werte und der zugehörigen Toleranzbänder ist in Fig. 6 ver
anschaulicht. Die Differenz Uda der Empfangssignale am Nah- 8 und Fernele
ment 9 wird dabei auf einen Referenzwert Urda eingestellt, welcher möglichst
genau einem Schwellwert S1 entspricht, dessen Höhe in der Auswerteeinheit
20 vorgegeben ist. Der Schwellwert S1 liegt innerhalb eines Toleranzbandes,
welches durch die Toleranzgrenzen g1o und g1u begrenzt ist. Die Toleranz
grenzen g1o und g1u sind in der Auswerteeinheit 20 als Parameterwerte abge
speichert. Zudem wird der Referenzwert Ursa für das Summensignal so einge
stellt, dass dieser innerhalb eines durch die Toleranzgrenzen g3u und g3o be
grenzten Toleranzbandes liegt. Auch diese Toleranzgrenzen sind in der Aus
werteeinheit 20 als Parameter abgespeichert, wobei der Wert von g3o der posi
tiven Aussteuergrenze des entsprechenden Summensignals Usa entspricht.
Zum Abgleich der Vorrichtung 1 wird der Empfänger 5 so verschoben, dass
von der Referenzfläche 14 1 zurückreflektierte Empfangslichtstrahlen 4 zu etwa
gleichen Teilen auf das Nah- 8 und Fernelement 9 fallen und die Differenz
spannung Uda etwa den Schwellwert S1 erreicht. Als Einstellhilfe sind an der
Vorrichtung 1 zwei nicht dargestellte verschiedenfarbige Anzeigedioden vorge
sehen, von denen eine den Zustand Uda < S1 und die andere den Zustand Uda
< S1 signalisiert. Durch diese Einstellhilfe wird der Wert von Uda auf einen
Wert eingestellt, der nahezu exakt dem Schwellwert S1 entspricht.
Durch Eingabe eines Teachbefehls, die über eine Taste an der Vorrichtung 1
oder über den Parametriereingang 23 erfolgen kann, werden in der Auswerte
einheit 20 die einzelnen Messwerte über eine definierte Zeit gemittelt und ab
gespeichert. Die Mittelung der Messwerte erfolgt typischerweise über eine Zeit
von z. B. 0,1 s-1 s. Anschließend wird in der Auswerteeinheit 20 geprüft, ob die
Referenzwerte Ursa, Ursa innerhalb der jeweiligen Toleranzbänder liegen.
Bei korrekter Einstellung des Empfängers 5 mittels der Einstellhilfe ist in je
dem Fall gewährleistet, dass der Wert von Urda innerhalb des durch die Tole
ranzgrenzen g1o, g1u begrenzten Toleranzbandes liegt. Normalerweise liegt
dann auch der Wert von Ursa innerhalb des durch die Toleranzgrenzen g3o,
g3u liegenden Toleranzbandes.
Nur für den Fall, dass der Überwachungsbereich von einer stark reflektierenden
Referenzfläche 14 1 begrenzt ist liegt die Summenspannung Usa über den
Grenzwert g3o. Dann werden die Pulsbreiten der vom ersten Sender 3 emit
tierten Sendelichtimpulse schrittweise reduziert, bis der Wert von Usa unter
dem Grenzwert g3o liegt. Die Pegelreduzierung wird dadurch erreicht, dass der
Empfangspuls bei kürzeren Sendepulsbreiten wegen der vorgegebenen Emp
fangsbandbreite nicht mehr ganz einschwingt. Liegen die Referenzwerte Ursa,
Urda innerhalb der vorgegebenen Toleranzbänder, ist der Einlernvorgang be
endet und in einer nachfolgenden Betriebsphase werden Objekte 15 im Über
wachungsbereich erfasst. Liegt einer der Referenzwerte Urda, Ursa außerhalb
des jeweiligen Toleranzbandes, so wird der Einlernvorgang abgebrochen und
eine Warnmeldung über den Warnausgang 22 ausgegeben.
Während der Betriebsphase werden zur Erfassung der Objekte 15 die aktuellen
Summen- und Empfangssignale Usa, Uda mit dem jeweiligen Referenzwert
Ursa, Urda verglichen. Eine Objektmeldung wird in der Auswerteeinheit 20
dann generiert, wenn das Summensignal Usa wenigstens um einen Betrag Asa
vom Referenzwert Ursa abweicht, oder wenn das Differenzsignal Uda wenigs
tens um einen Betrag Ada vom Referenzwert Urda abweicht. Die Beträge Ada
und Asa sind vorzugsweise jeweils so gewählt, dass diese wenigstens gleich
groß wie die Breiten der entsprechenden Toleranzbänder für die Referenzwerte
Urda, Ursa sind. Weist die Vorrichtung 1 zudem einen zweiten Sender 7 auf, so
wird eine Objektmeldung auch dann generiert, wenn der Wert von Udb größer
als null ist.
Ein Beispiel für eine Objekterfassung ist in Fig. 7 dargestellt. Bei freiem
Strahlengang werden die Signalpegel für die in der Entfernung d1 angeordnete
Referenzfläche 14 1 erhalten. Tritt ein Objekt 15 bei einer Distanz d2 (d2<d1) in
den Strahlengang, so werden die in Fig. 7 dargestellten Pegel erhalten. Da der
Pegel von Uda bei einem in der Distanz d2 angeordneten Objekt 15 außerhalb
des Toleranzbandes für Urda liegt, erfolgt eine Objektmeldung.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 kann zudem erfasst werden, ob sich
die Reflexionseigenschaften der Referenzfläche 14 1 im Laufe der Zeit, bei
spielsweise aufgrund von Verschmutzungen, ändern.
Fig. 8 zeigt ein Beispiel für eine derartige Signalpegeländerung bei Reduzie
rung des Reflexionsgrades, durch Verschmutzung der Referenzfläche 14 1. Die
gestrichelten Linien repräsentieren die Signalpegel bei unverschmutzter Refe
renzfläche 14 1, die durchgezogenen Linien die Signalpegel bei verschmutzter
Referenzfläche 14 1. Der Messwert Usa sinkt mit fortschreitender Verschmut
zung und bewirkt eine Objektmeldung, sobald Usa um wenigstens den Betrag
Asa unterhalb von Ursa liegt.
Fig. 9 zeigt das Flussdiagramm für den Abgleich- und Überwachungsmodus
für die Referenzwerte Ursa, Urda. Nach dem mechanischen Distanzabgleich
durch Verschieben des Empfängers 5 erfolgt die Eingabe des Teachbefehls zur
Ermittlung und Kontrolle der Referenzwerte. Liegen die Signale Usa und Uda
innerhalb der jeweiligen Toleranzbänder so werden die gemittelten Messwerte
als Referenzwerte Ursa und Urda gespeichert und die Vorrichtung 1 geht in die
Betriebsphase über. Hier wird zyklisch kontrolliert, ob eine Abweichung der
jeweiligen Messwerte bei freiem Strahlengang zu den Referenzwerten vorliegt.
Liegen die einzelnen Messwerte an den Rändern der Toleranzbänder, so wer
den die Referenzwerte in größeren Zeitabschnitten, z. B. 0,1 h-1 h, an die ge
mittelten Messwerte angeglichen und damit langsame Temperaturdriften oder
Verschmutzungen der Sendeoptiken 10, 11, der Empfangsoptik 12 und/oder
der Referenzfläche 14 1 kompensiert. Wird trotz dieser Kompensation ein
Messwert an der Grenze eines Toleranzbandes erhalten, so wird eine Warn
meldung generiert und über den Warnausgang 22 ausgegeben, um dem Be
dienpersonal anzuzeigen, dass die Vorrichtung 1 gewartet werden muss.
Fig. 10 zeigt ein Applikationsbeispiel, bei welchem die Vorrichtung 1 zu ei
ner Torüberwachung eingesetzt wird. An der Oberkante des Tores 25 montierte
Vorrichtungen 1 sind vertikal auf den Boden 26 gerichtet, der als Referenzflä
che dient. Objekte 15, die sich zwischen Vorrichtung 1 und Boden 26 schieben,
werden von den Vorrichtungen 1 erkannt. Damit können auch hoch glänzende
Objekte 15, wie z. B. Pkws sicher erfasst werden.
Fig. 11 zeigt ein Applikationsbeispiel, bei welchem die Vorrichtung 1 zur
Transportgutüberwachung eingesetzt wird. Der Abgleich und Teachvorgang
erfolgen auf die Oberfläche eines Transportbandes 28 an einer Transportvor
richtung 27. Objekte 15, die auf dem Transportband 28 liegen, werden sicher
detektiert, sobald sie in den Bereich der Sendelichtstrahlen 2, 6 gelangen. Der
Vorteil dabei ist; dass die Detektion auch bei sehr kleinen Objekthöhen mög
lich ist, wenn sich nur die Objektoberfläche im Reflexionsgrad vom Transport
band 28 unterscheidet.
Fig. 12 zeigt ein Applikationsbeispiel, bei welchem die optoelektronische
Vorrichtung 1 zur Transportgutsortierung eingesetzt wird. Dabei entspricht die
Anordnung gemäß Fig. 12 im wesentlichen der Anordnung gemäß Fig. 11.
Zuerst wird ein zusätzlicher Teachvorgang auf die Objektoberfläche des ord
nungsgemäßen Transportgutes 29 vorgenommen. Dann wird ein Objekt 15,
welches in der Höhe oder Reflexion von den eingelernten Referenzwerten ab
weicht, sicher erkannt und kann aussortiert werden. Da mit Hilfe der Abfrage
auf Abweichung von der Summendifferenz Ursa die Objektkante erkannt wird,
führt diese nicht zum Ansprechen bei einem Transportgut 29.
Der erfindungsgemäße Lichttaster erschließt weitere Anwendungsmöglichkei
ten als Sicherheitstaster für die Zugangsabsicherung.
Die Messwerte von der Referenzfläche 14 1 am gegenüberliegenden Ende des
Überwachungsraumes werden ständig bezüglich Übereinstimmung mit den
gespeicherten Referenzwerten kontrolliert. Durch die zusätzliche Kontrolle des
Pegels des Empfangssignals, der in der Sendepause, kurz vor dem folgenden
Sendelichtimpuls aufgenommen wird, wird die Schaltung auf ordnungsgemäße
Funktion überwacht. Eine ordnungsgemäße Funktion liegt vor, wenn dieser
Pegel erheblich unterhalb der Pegel der Empfangssignale bei der Detektion der
Referenzfläche 14 1 liegt.
Fig. 13 zeigt die optoelektronische Vorrichtung 1 mit einer Referenzfläche
14 1 für Sicherheitsanwendungen mit erhöhten Anforderungen. Diese Referenz
fläche 14 1 weist zwei Teilflächen 14a, 14b mit unterschiedlicher Reflektivität
auf. Die Sendelichtstrahlen 2 des ersten Senders 3 sind auf eine schwach re
flektierende Teilfläche 14a gerichtet, während die Sendelichtstrahlen 6 des
zweiten Senders 7 auf eine zweite, stark reflektierende Teilfläche 14b gerichtet
sind. Ein Referenzwert Urds für die Differenz zwischen den Summen Usa und
Usb wird durch den Reflektionsunterschied der Teilflächen 14a, 14b bestimmt.
Während des Einlernvorgangs wird hierzu aus den Summensignalen Usa und
Usb zur Bestimmung des Referenzwertes Urds die Differenz von Usa und Usb
gebildet. Taucht während der Betriebsphase ein Objekt 15 in den Strahlengang
der Vorrichtung 1, so werden beide Summenspannungen Usa, Usb ähnliche
Werte annehmen und die Differenz Uds = Usa-Usb wird sich deutlich vom
Referenzwert Urds unterscheiden. Dadurch kann ein Objekt 15 auch sehr dicht
vor der Referenzfläche 14 1 sicher erkannt werden. Die Manipulationssicherheit
wird durch die unterschiedlich reflektierenden Teilflächen 14a, 14b deutlich
erhöht, da nicht nur die Distanz und der Reflektionsgrad, sondern auch die Po
sitionder Kontrastkante der Referenzfläche 14 1 überwacht wird.
(
1
) Vorrichtung
(
(
2
) Sendelichtstrahl
(
(
3
) Sender
(
(
4
) Empfangslichtstrahlen
(
(
5
) Empfänger
(
(
6
) Sendelichtstrahl
(
(
7
) Sender
(
(
8
) Nahelement
(
(
9
) Fernelement
(
(
10
) Sendeoptik
(
(
11
) Sendeoptik
(
(
12
) Empfangsoptik
(
(
13
) Gehäuse
(
(
14
) Referenzobjekt
(
(
14
1
) Referenzfläche
(
(
14
a) Teilfläche
(
(
14
b) Teilfläche
(
(
15
) Objekt
(
(
16
) Verstärker
(
(
16
1
) Verstärker
(
(
17
) Subtrahierer
(
(
18
) Summierer
(
(
19
) Verstärker
(
(
19
1
) Verstärker
(
(
20
) Auswerteeinheit
(
(
21
) Schaltausgang
(
(
22
) Warnausgang
(
(
23
) Parametriereingang
(
(
24
) Parameterspeicher
(
(
25
) Tor
(
(
26
) Boden
(
(
27
) Transportvorrichtung
(
(
28
) Transportband
(
(
29
) Transportgut
Claims (17)
1. Optoelektronische Vorrichtung zum Erfassen von Objekten in einem von
einer Referenzfläche begrenzten Überwachungsbereich mit wenigstens
einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender und einem Empfangs
lichtstrahlen empfangenden Empfänger, dadurch gekennzeichnet, dass
der Empfänger (5) ein Nah- (8) und Fernelement (9) aufweist, wobei die
aus großen Distanzen von Objekten (15) zurückreflektierten Empfangs
lichtstrahlen (4) vorwiegend auf das Fernelement (9) und die aus gerin
gen Distanzen von Objekten (15) zurückreflektierten Empfangslicht
strahlen (4) vorwiegend auf das Nahelement (8) geführt sind, dass wäh
rend eines Einlernvorgangs die Sendelichtstrahlen (2) auf die Referenz
fläche (14 1) gerichtet sind, und dabei die Differenz und/oder die Summe
der Empfangssignale an den Ausgängen des Nah- (8) und Fernelements
(9) auf einen Referenzwert oder auf Referenzwerte Urda, Ursa jeweils
innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbandes liegend einstellbar ist oder
sind, und dass nach Beendigung des Einlernvorgangs bei Abweichen der
aktuellen Differenzen Uda und/oder der Summen Usa der Empfangssig
nale an den Ausgängen des Nahelements (8) und Fernelements (9) von
dem Referenzwert oder den jeweiligen Referenzwerten Ursa, Urda eine
Objektmeldung generiert wird.
2. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass zur Einstellung des Referenzwertes Urda der Empfänger (5) in
Abstand neben dem Sender (3) verschiebbar angeordnet ist.
3. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, dass der Empfänger (5) in Längsrichtung verschiebbar ist.
4. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Referenzwertes Ursa der Pegel
der vom Sender (3) emittierten Sendelichtstrahlen (2) veränderbar ist.
5. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, dass der Sender (3) im Pulsbetrieb betrieben wird, und dass die Puls
breiten der vom Sender (3) emittierten Sendelichtimpulse einstellbar
sind.
6. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Referenzwert Urda innerhalb eines durch die
Toleranzgrenzen g1o, g1u begrenzten Toleranzbandes liegt.
7. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass während des Einlernvorgangs die Differenz Uda der Empfangs
signale an den Ausgängen des Nah- (8) und Fernelements (9) mit einem
zwischen den Toleranzgrenzen g1o, g1n liegenden Schwellwert S1 be
wertet wird, und dass als Einstellhilfe zwei Anzeigedioden vorgesehen
sind, wobei jeweils eine der Anzeigedioden signalisiert, ob die Differenz
Uda oberhalb oder unterhalb von S1 liegt.
8. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, dass der Referenzwert Ursa innerhalb eines durch die die
Toleranzgrenzen g3u und g3o begrenzten Toleranzbandes liegt, wobei
der Grenzwert g3o im wesentlichen der Summe der Empfangssignale des
Nah- (8) und Fernelements (9) an der Aussteuergrenze des Empfängers
(5) entspricht.
9. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5-8, dadurch
gekennzeichnet, dass bei außerhalb des jeweiligen Toleranzbandes lie
gendem Referenzwert Urda, Ursa jeweils eine Warnmeldung über einen
Warnausgang (22) ausgegeben wird.
10. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Objektmeldung generiert wird, falls die aktu
elle Differenz Uda von dem Referenzwert Urda um wenigstens einen
vorgegebenen Betrag Ada abweicht oder falls die Summe Usa von dem
Referenzwert Ursa um wenigstens einen vorgegebenen Betrag Asa ab
weicht.
11. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, dass die Beträge Ada, Asa wenigstens gleichgroß wie die Breiten der
entsprechenden Toleranzbänder für die Referenzwerte Urda, Ursa sind.
12. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, dass die Referenzwerte Urda, Ursa innerhalb der jeweiligen Tole
ranzbänder zur Kompensation interner und/oder externer Störeinflüsse
veränderbar sind.
13. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-12, da
durch gekennzeichnet, dass diese einen zweiten Sendelichtstrahlen (6)
emittierenden Sender (7) aufweist, welcher zwischen dem ersten Sender
(3) und dem Empfänger (5) liegend angeordnet ist.
14. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, dass die Strahlachsen der Sendelichtstrahlen (6) in Abstand zueinan
der parallel verlaufen.
15. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (3, 7) jeweils im Pulsbetrieb so
betrieben werden, dass die Sendelichtimpulse eines Senders (3 oder 7)
jeweils in den Sendepausen des zweiten Senders (7 oder 3) emittiert wer
den.
16. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13-15, da
durch gekennzeichnet, dass eine Objektmeldung generiert wird, wenn bei
aktivem zweiten Sender (7) das Empfangssignal am Fernelement (9)
kleiner ist als das Empfangssignal am Nahelement (8).
17. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13-16, da
durch gekennzeichnet, dass die Referenzfläche (14 1) zwei Teilflächen
(14a, 14b) unterschiedlicher Reflektivität aufweist, wobei die Sendelicht
strahlen (2) eines Senders (3) auf die erste Teilfläche (14a) und die Sen
delichtstrahlen (6) des zweiten Senders (7) auf die zweite Teilfläche
(14b) ausgerichtet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19951557A DE19951557B4 (de) | 1998-10-30 | 1999-10-27 | Optoelektronische Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19850086.6 | 1998-10-30 | ||
| DE19850086 | 1998-10-30 | ||
| DE19951557A DE19951557B4 (de) | 1998-10-30 | 1999-10-27 | Optoelektronische Vorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19951557A1 true DE19951557A1 (de) | 2000-05-11 |
| DE19951557B4 DE19951557B4 (de) | 2005-02-10 |
Family
ID=7886174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19951557A Expired - Fee Related DE19951557B4 (de) | 1998-10-30 | 1999-10-27 | Optoelektronische Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19951557B4 (de) |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10131685A1 (de) * | 2001-06-29 | 2003-01-16 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor |
| DE10138609A1 (de) * | 2001-08-07 | 2003-02-20 | Sick Ag | Überwachungsverfahren und optoelektronischer Sensor |
| DE10240438A1 (de) * | 2002-09-02 | 2004-03-04 | Sick Ag | Verfahren zum Betreiben einer Überwachungseinrichtung sowie Überwachungseinrichtung |
| DE10202305B4 (de) * | 2001-01-24 | 2004-07-08 | Leuze Electronic Gmbh + Co Kg | Optischer Sensor |
| EP1418445A3 (de) * | 2002-11-08 | 2004-12-01 | Hosiden Corporation | Photoelektrischer Sensor |
| DE102004031024A1 (de) * | 2004-06-26 | 2006-01-12 | Leuze Lumiflex Gmbh + Co. Kg | Optischer Sensor |
| DE102004005460B4 (de) * | 2003-02-21 | 2006-07-13 | Leuze Electronic Gmbh & Co Kg | Optoelektronische Vorrichtung |
| DE10253511B4 (de) * | 2001-11-17 | 2006-09-07 | Leuze Electronic Gmbh & Co Kg | Optoelektronische Vorrichtung |
| EP1962105A1 (de) | 2007-02-22 | 2008-08-27 | Sick Ag | Verfahren zur Überprüfung der Funktionsweise und/oder Justierung einer optoelektronischen Sensoranordnung und optoelektronische Sensoranordnung |
| WO2009115202A3 (de) * | 2008-03-20 | 2010-05-27 | Pepperl + Fuchs Gmbh | Optischer sensor und verfahren zum nachweis von objekten |
| EP2179301B1 (de) * | 2007-07-20 | 2011-06-15 | Leuze electronic GmbH + Co. KG | Optischer sensor |
| WO2012110837A1 (en) * | 2011-02-15 | 2012-08-23 | Datalogic Ip Tech S.R.L. | Method and device for detecting an object with background suppression |
| EP2112530A3 (de) * | 2008-04-24 | 2013-08-28 | Leuze electronic GmbH + Co. KG | Verfahren zur Detektion von Objekten mittels eines Sensors |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4119797C2 (de) * | 1991-06-15 | 1994-02-24 | Leuze Electronic Gmbh & Co | Einen Sender, einen Empfänger und eine Schaltungsanordnung zur Signalauswertung aufweisende Überwachungseinrichtung |
| DE19621120C1 (de) * | 1996-05-24 | 1997-05-07 | Leuze Electronic Gmbh & Co | Optoelektronische Vorrichtung |
| DE19629396C3 (de) * | 1996-07-20 | 2003-03-27 | Omron Electronics Mfg Of Germa | Reflexionslichttaster |
-
1999
- 1999-10-27 DE DE19951557A patent/DE19951557B4/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (25)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10202305B4 (de) * | 2001-01-24 | 2004-07-08 | Leuze Electronic Gmbh + Co Kg | Optischer Sensor |
| EP1271183A3 (de) * | 2001-06-29 | 2003-10-22 | Sick AG | Optoelektronischer Sensor |
| US6943338B2 (en) | 2001-06-29 | 2005-09-13 | Sick Ag | Optoelectronic sensor |
| DE10131685A1 (de) * | 2001-06-29 | 2003-01-16 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor |
| US7012539B2 (en) | 2001-08-07 | 2006-03-14 | Sick Ag | Monitoring method and an optoelectronic sensor |
| DE10138609A1 (de) * | 2001-08-07 | 2003-02-20 | Sick Ag | Überwachungsverfahren und optoelektronischer Sensor |
| FR2830622A1 (fr) * | 2001-08-07 | 2003-04-11 | Sick Ag | Procede de surveillance et detecteur opto-electronique |
| DE10138609B4 (de) * | 2001-08-07 | 2005-02-17 | Sick Ag | Überwachungsverfahren und optoelektronischer Sensor |
| DE10253511B4 (de) * | 2001-11-17 | 2006-09-07 | Leuze Electronic Gmbh & Co Kg | Optoelektronische Vorrichtung |
| DE10240438A1 (de) * | 2002-09-02 | 2004-03-04 | Sick Ag | Verfahren zum Betreiben einer Überwachungseinrichtung sowie Überwachungseinrichtung |
| EP1418445A3 (de) * | 2002-11-08 | 2004-12-01 | Hosiden Corporation | Photoelektrischer Sensor |
| US7247834B2 (en) | 2002-11-08 | 2007-07-24 | Hosiden Corporation | Photoelectric sensor for detecting presence/absence of object |
| DE102004005460B4 (de) * | 2003-02-21 | 2006-07-13 | Leuze Electronic Gmbh & Co Kg | Optoelektronische Vorrichtung |
| DE102004031024B4 (de) * | 2004-06-26 | 2006-09-07 | Leuze Lumiflex Gmbh + Co. Kg | Optischer Sensor |
| DE102004031024A1 (de) * | 2004-06-26 | 2006-01-12 | Leuze Lumiflex Gmbh + Co. Kg | Optischer Sensor |
| DE102004031024C5 (de) * | 2004-06-26 | 2011-04-28 | Leuze Lumiflex Gmbh + Co. Kg | Optischer Sensor |
| EP1962105A1 (de) | 2007-02-22 | 2008-08-27 | Sick Ag | Verfahren zur Überprüfung der Funktionsweise und/oder Justierung einer optoelektronischen Sensoranordnung und optoelektronische Sensoranordnung |
| US7995215B2 (en) | 2007-02-22 | 2011-08-09 | Sick Ag | Process for monitoring the functioning and/or adjustment of an optoelectronic sensor arrangement, as well as an optoelectronic sensor arrangement |
| EP2179301B1 (de) * | 2007-07-20 | 2011-06-15 | Leuze electronic GmbH + Co. KG | Optischer sensor |
| WO2009115202A3 (de) * | 2008-03-20 | 2010-05-27 | Pepperl + Fuchs Gmbh | Optischer sensor und verfahren zum nachweis von objekten |
| CN101978291A (zh) * | 2008-03-20 | 2011-02-16 | 倍加福有限责任公司 | 用于探测目标物的光学传感器和方法 |
| KR101275075B1 (ko) | 2008-03-20 | 2013-06-17 | 페퍼를 운트 푹스 게엠베하 | 사물 검출용 광학 센서 및 사물 검출 방법 |
| EP2112530A3 (de) * | 2008-04-24 | 2013-08-28 | Leuze electronic GmbH + Co. KG | Verfahren zur Detektion von Objekten mittels eines Sensors |
| WO2012110837A1 (en) * | 2011-02-15 | 2012-08-23 | Datalogic Ip Tech S.R.L. | Method and device for detecting an object with background suppression |
| US9459372B2 (en) | 2011-02-15 | 2016-10-04 | Datalogic Ip Tech S.R.L. | Method and device for detecting an object with background suppression |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19951557B4 (de) | 2005-02-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1972961B1 (de) | Optoelektronischer Sensor und Verfahren zur Messung einer Entfernung oder einer Entfernungsänderung | |
| DE102014100696B3 (de) | Entfernungsmessender Sensor und Verfahren zur Erfassung und Abstandsbestimmung von Objekten | |
| EP0802430B1 (de) | Opto-elektronischer Sensor | |
| DE102006060108A1 (de) | Laserscanner | |
| DE19951557A1 (de) | Optoelektronische Vorrichtung | |
| DE19808215C2 (de) | Optoelektronische Vorrichtung und Verfahren zu deren Betrieb | |
| DE19852173C2 (de) | Lichttaster | |
| EP4325257A1 (de) | Optischer sensor | |
| DE102004031024C5 (de) | Optischer Sensor | |
| DE10238075B4 (de) | Optischer Sensor | |
| DE19627083C2 (de) | Reflexionslichtschranke | |
| DE10016892B4 (de) | Optoelektronische Vorrichtung | |
| DE20118145U1 (de) | Optischer Sensor | |
| DE10021590C2 (de) | Optoelektronische Vorrichtung | |
| EP2977786B1 (de) | Entfernungsmessender sensor zur erfassung und abstandsbestimmungen von objekten | |
| EP2179301B1 (de) | Optischer sensor | |
| DE19520242A1 (de) | Vorrichtung zur Bewegungsmeldung mit mindestens einem optoelektrischen Sensor zur Erfassung von Lichtstrahlen aus einem zu überwachenden Raumbereich | |
| EP3572768B1 (de) | Optischer sensor und verfahren zum betrieb eines optischen sensors | |
| DE202021105507U1 (de) | Optoelektronischer Sensor | |
| DE102008009578A1 (de) | Verfahren zur Erfassung von Objekten mittels einer Sensoranordnung | |
| EP1087215B1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines optoelektronischen Kontrasttasters | |
| EP1496335A2 (de) | Optoelektronische Vorrichtung | |
| DE19710728A1 (de) | Opto-elektronische Sensoranordnung | |
| DE3203720A1 (de) | Geraet zur erkennung von auf gegenstaenden angebrachten optischen codemarken | |
| EP0357822A1 (de) | Verfahren zur Messung der Zeitdifferenz zwischen Impulsen und Einrichtung hierzu |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140501 |