DE19951554A1 - Kraftstoffinjektor mit integrierter Durchflussbegrenzung - Google Patents
Kraftstoffinjektor mit integrierter DurchflussbegrenzungInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine, mit einem über eine Hochdruckpumpe befüllbaren gemeinsamen Hochdrucksammelraum (Common Rail). Der Hochdrucksammelraum ist mit Einspritzventilen verbunden, die jeweils ein als 3/2-Wege-Ventil ausgebildetes Steuerventil (2) enthalten. Am Steuerteil (2) sind Steuerflächen (5, 6; 19) vorgesehen, die eine Hochdruckversorgungsleitung (18) mit Zuleitungen (9, 9') zur Einspritzdüse (13) oder einer Entlastungsleitung (4) verbinden, wobei das Steuerteil (2) durch eine gesteuerte Abflußleitung (23) aktivierbar ist. Das Steuerteil (2) enthält ein Drosselelement (10), welches über eine Bohrung (11) mit einem Hohlraum (7) in Verbindung steht.
Description
Bei Krafistoffeinspritzeinrichtung mit befüllbaren Hochdrucksammelräumen
(Common Rail) werden Injektoren eingesetzt, die ständig mit dem extrem hohen
Systemdruck beaufschlagt sein können, was einerseits ein weitgehend
verzögerungsfreies Einspritzen von Kraftstoff ermöglicht, andererseits aber ein
Verhindern kleinster Nacheinspritzungen nach Einspritzende durch ein schnell
herbeizuführendes Nadelschließen am Spritzende erforderlich macht.
EP 0 657 642 A2 bezieht sich auf eine Krafistoffeinspritzeinrichtung für
Brennkraftmaschinen. Ein Hochdrucksammelraum steht mit den Einspritzventilen
ständig in Verbindung. Um zu vermeiden, daß der hohe Systemdruck ständig an den
Einspritzventilen anliegt, ist das Steuerventil so ausgeführt, daß es während der
Einspritzpausen am Einspritzbauteil dessen Verbindung zum Druckspeicherraum
verschließt und eine Verbindung zwischen Einspritzventil und einem
Entlastungsraum aufsteuert. Dadurch lassen sich die aufzubringenden Schließkräfte
herabsetzen, die durch Federkräfte aufgebracht werden. Ständig steigende
Anforderungen an die Systemdruckhöhe erfordern höhere Schließkräfte, die anders
dimensionierte Federn erfordern. Der für die beweglichen Federn zur Verfügung
stehende Bauraum ist jedoch begrenzt.
DE 197 01 879 A1 bezieht sich ebenfalls auf eine Krafistoffeinspritzeinrichtung für
Brennkraftmaschinen. Mittels eines ansteuerbaren Magnetventils läßt sich ein in
einen unter Druck stehenden Arbeitsraum mündender Entlastungskanal derart
aufsteuern, daß das Steuerventil in eine Öffnungsstellung bzw. in eine
Schließstellung verfahrbar ist.
Mit dem am Steuerteil vorgesehenen Drosselelement kann ohne zusätzlich
erforderliche Bauteile oder auf größere Schließkräfte erzeugende Schraubenfeder
zurückgreifen zu müssen, eine auf das Steuerteil einwirkende Schließkrafterhöhung
erzielt werden. Damit ist ein schnelleres Schließen der Düsennadel am
Einspritzende sowie ein dichterer Abschluß gegen die
Hochdruckversorgungsleitung vom Hochdrucksammelbehälter gewährleistet. Die
Erhöhung der Schließkraft am Steuerteil verhindert das Auftreten von
Nachspritzern auch kleinster Kraftstoffmengen durch Erhöhung des Druckes am
Federraum. Während des Einspritzvorgangs ist der Federraum, in welchem ein
Federelement eingelassen ist, mit dem unter hohem Einspritzdruck stehenden
Kraftstoff beaufschlagt. Während des Einspritzvorgangs ist die neben dem
Steuerteil vorgesehene Druckentlastungsleitung durch die Steuerkanten des
Steuerteils verschlossen, so daß während der Einspritzung der hohe Kraftstoffdruck
auch am Federraum ansteht, so daß sich als Funktion der Öffnungszeit des
Steuerteils im Federraum ein den sich nach Einspritzende einstellenden
Rückstellvorgang des Steuerteils begünstigender Kraftstoffdruck aufbaut.
Dem Steuerteil in seiner es umschließenden Hülse gegenüberliegend, befindet sich
ein weiteres Drosselelement, welches in der druckfreien Entlastungsleitung
vorgesehen ist. Nach Ende des Einspritzvorgangs verhindert die Drossel in der
Entlastungsleitung, daß es in der Einspritzdüse zu Kavitationserscheinungen
kommt. Bei entsprechender Dimensionierung des Querschnitts des Drosselelements
kann der Federraum einerseits vollständig druckentlastet werden, andererseits kann
eine vollständige Druckentlastung des Federraums dadurch unterbunden werden,
daß durch eine geeignete Dimensionierung des Querschnitts des Drosselelements
ein erhöhter Restdruck im Federraum voreinstellbar ist und erhalten bleibt.
Ein mit der erfindungsgemäßen Lösung weiterhin erzielbarer Vorteil liegt darin,
daß vor dem ersten Start der Brennkraftmaschine eine Entlüftung der
Brennkraftmaschine durch das Drosselelement am Steuerteil des 3/2-Wege-Ventils
erzielbar ist.
Der für die Funktionssicherheit von Einspritzventilen bedeutsame Effekt der
erfindungsgemäßen Lösung liegt in einem über das Drosselelement erfolgenden,
sich allmählich einstellenden Druckausgleich an der Düsennadel einerseits und dem
Federraum durch das Drosselelement und die Bohrung andererseits bei sich
einstellenden Funktionsstörungen am Einspritzventil beispielsweise durch ein nicht
schließendes Magnetventil oder durch Klemmen oder reiben des Steuerteils am
Sitz. Der Druckausgleich stellt sich innerhalb einer Zeitspanne ein. Die über den
Querschnitt des Drosselelements für den Druckausgleich zur Verfügung stehende
Zeitspanne bestimmt bei maximalem Systemdruck die maximale Einspritzmenge.
Die die nominale Einspritzmenge übersteigende maximale Einspritzmenge kann
durch geeignete Dimensionierung des Querschnitts des Drosselelements im
Steuerteil so ausgelenkt werden, daß es, falls es zu einem Einspritzvorgang mit
maximaler Einspritzmenge in den Motor kommt, dieser keinen Schaden nimmt.
Mit der auf diese Weise mechanisch gesteuerten maximalen Einspritzmenge können
auch elektronische Fehlfunktionen, in Gestalt ausbleibender oder zu langer
Ansteuersignale, abgefangen werden.
Anhand der zeichnerischen Darstellung wird die Erfindung nachstehend detaillierter
erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen über einen Hochdrucksammelraum (Common Rail)
beaufschlagten Injektor und
Fig. 2 das vergrößert dargestellte Steuerteil des 3/2-Wege-Ventils zwischen
Magnetventil und Federraum.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 geht ein über einen Hochdrucksammelraum
(Common Rail) beaufschlagter Injektor hervor.
Am der Einspritzdüse gegenüberliegenden Ende des Injektors befindet sich ein
2/2-Wege-Ventil, welches vorzugsweise als elektrisch ansteuerbares Magnetventil
ausgeführt ist. Das 2/2-Wege-Ventill hat die Aufgabe, eine oberhalb des
Steuerteils 2 - vorzugsweise als Steuerschieber ausgebildet - vorgesehene
Steuerkammer dadurch vom anstehenden hohen Druck zu entlasten, daß ein
Entlastungskanal geöffnet wird. Dies bewirkt ein in Verbindungtreten von unter
hohem Druck stehenden Kraftstoff in der Versorgungsleitung 18 mit der
Hochdruckleitung 9, 9', die zur Düsennadel 8 der Einspritzdüse 13 führt. Mittels
der Einspritzdüse 13 wird der anstehende und unter hohem Druck stehende
Kraftstoff bei Einspritzbeginn in definiert bemessener Menge in den Brennraum der
Brennkraftmaschine eingespritzt.
Das Steuerteil 2, welches in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab und detaillierter
dargestellt ist, wird von einer Hülse umschlossen, welche mit Zuström- und
Abströmbohrungen für die Kraftstoffleitungen 4, 18 sowie die Hochdruckleitung 9
versehen ist. Die Hülse 12 ihrerseits ist in einem Gehäuse 21 eingelassen. Im
Gehäuse 21 befindet sich ein Federraum 7; in welchem eine Schraubenfeder 24
eingelassen ist. Die Schraubenfeder 24 stützt sich einerseits auf einem Paar
Scheiben 26 ab, während sie mit dem anderen Ende an einem ringförmigen Einsatz
anliegt, der eine Düsennadel 8 aufnimmt, mit der die Einspritzdüse 13 zu öffnen
und nach Einspritzende wieder zu verschließen ist.
Die Verbindung des in Fig. 1 dargestellten Injektors mit dem
Hochdrucksammelraum (Common Rail) erfolgt via Hochdruckleitung 18. Der
Hochdrucksammelraum ist in Fig. 1 nicht näher dargestellt. Die drucklose
Entlastungsleitung 4 fördert überflüssigen Kraftstoff in einen ebenfalls nicht
dargestellten Kraftstofftank. Im Vergleich zum Injektorgehäuse 21, welches aus
relativ preisgünstigem Material gefertigt werden kann, sind die das Steuerteil 2
umschließende Hülse 12 sowie das Steuerteil 2 selbst aus hochwertigem Material
hergestellt. Zur Minimierung sich bei der Relativbewegung zwischen Steuerteil 2
und es umgebender Hülse 12 einstellender Leckageverluste sind das Steuerteil 2
und die Hülse 12 mit engsten Toleranzen in Bezug aufeinander ausgeführt.
Fig. 2 zeigt in detaillierter Darstellung das im Gehäuse 21 eingelassene
Steuerteil 2, welches von einer Hülse 12 umschlossen ist.
Durch das im Injektorgehäuse 21 aufgenommene 2/2-Wege-Ventil 1 kann ein
Schließkörper 15 geöffnet werden, der im Ruhezustand, beaufschlagt über ein
Federelement 16, eine in einem Anschlag 17 vorgesehene Entlastungsbohrung 23
verschließt. Die Entlastungsbohrung 23 ist mit einer geringen
Durchflußquerschnittsfläche ausgeführt, wodurch die Entlastungsbohrung 23 als
Drossel wirkt. In das Injektorgehäuse 21 mündend ist eine
Hochdruckversorgungsleitung 18 dargestellt, über die die Versorgung des Injektors
mit unter Hochdruck stehendem Kraftstoff erfolgt. Die
Hochdruckversorgungsleitung 18 vom Hochdrucksammelraum (Common Rail)
mündet in eine Bohrung der Hülse 12. Das vorzugsweise als Steuerschieber
ausgebildete Steuerteil 2 gibt bei Ansteuerung des 2/2-Wege-Ventils 1 die in eine
Steuerkammer 22 mündende Entlastungsbohrung 23 frei, wodurch der Druck in der
Steuerkammer 22 abnimmt. Dies bewirkt eine Bewegung des Steuerschiebers 2 auf
die Anschlagfläche 17 hin, welche die das Steuerteil 2 aufnehmende Bohrung 20
der Hülse 12 begrenzt.
Bei abnehmendem Druck in der Steuerkammer 22 öffnet das Steuerteil 2 am
Ventilsitz 3, unter hohem Druck stehender Kraftstoff schießt entlang der
Steuerstufe 19 in die zur Einspritzdüse 13 führenden Hochdruckleitungen 9, 9' ein.
Der Verlauf des Einspritzvorgangs kann maßgeblich durch die Ausformung der
Steuerstufe 19 beeinflußt werden. Der unter hohem Druck stehende Kraftstoff
beaufschlagt nicht nur die Hochdruckkanäle 9, 9' der zur Einspritzdüse führenden
Leitungen, sondern auch ein im Steuerteil 2 vor den Steuerkanten 5, 6 angeordnetes
Drosselelement 10. Dieses - beispielsweise als kostengünstige Bohrung im
Steuerteil 2 ausgeführt - Drosselelement 10 mündet in eine axiale Bohrung 11 des
Steuerteils 2, welche wiederum in einen Freiraum 7 mündet. In diesem Hohlraum
des Injektorgehäuses 21 sind ein Scheiben 26 eingelassen, an denen sich das
Federelement 24 abstützt. Das andere Ende des Federelements 24 ist dem der
Düsennadel 8 zugewandten Ende des Hohlraums 7 zugeordnet.
Während des Einspritzvorgangs wird der Druck im Federraum 7 abhängig von der
Öffnungszeit des Steuerventils 2 angehoben. Es kommt zum Druckaufbau im
Hohlraum 7 auf der der Düsennadel 8 (Fig. 1) abgewandten Seite. Gegen
Einspritzende, d. h. das 2/2-Wege-Ventill schließt, der Druck in der
Steuerkammer 22 steigt demzufolge an und das Steuerteil 2 bewegt sich auf dem
Ventilsitz 3 im Steuergehäuse 21 zu, erfolgt eine Entspannung der Einspritzdüse 13
durch eine Freigabe der Entlastungsleitung 4 durch die am Steuerteil 2
ausgebildeten Steuerkanten 5, 6.
Ebenfalls als Bohrung in der das Steuerteil 2 umschließenden Hülse 12 ist ein
weiteres Drosselelement 14 ausgebildet, welches in der Entlastungsleitung 4
vorgesehen ist. Das weitere Drosselelement 14 verhindert ein schlagartiges Abfallen
des Kraftstoffdrucks unter den entsprechenden Dampfdruck, so daß durch das
weitere Drosselelement 14 Kavitation verhindert wird.
Da im Federraum 7 während des Einspritzvorgangs ein kontinuierliche
- entsprechend der Öffnungszeit des Steuerteils 2 - Druckerhöhung stattgefunden
hat, wird durch die Schließbewegung des Steuerteils 2 auf den Federraum 7 hin eine
Erhöhung des Schließdruckanstiegs für das Steuerteil 2 erzielt. Dadurch lassen sich
eventuell zwischen Ventilsitz 3 und der Steuerstufe 19 einstellende Leckagen, die
zu höchst unerwünschten Kraftstoffnachspritzern führen können, wirksam
vermeiden.
Zwischen den einzelnen Einspritzvorgängen kann der Federraum 7 durch den
Öffnungsquerschnitt des Drosselelements 10 entlastet werden. Durch die
Steuerkanten 5, 6 kann Kraftstoff via Entlastungsleitung 4 in den nicht näher
dargestellten Vorratstank zurückströmen. Je nach gewähltem Querschnitt am
Drosselelement 10 kann eine vollständige Druckentlastung des Federraums 7
erfolgen. Bei entsprechender Dimensionierung des Drosselquerschnitts am
Drosselelement 10 im Steuerteil 2 kann im Federraum 7 auch ein von der
Motordrehzahl abhängiger Restdruck aufrechterhalten werden, wodurch der
Düsenöffnungsdruck bei höheren Drehzahlen abgehoben werden kann.
Beim ersten Starten der Brennkraftmaschine kann in vorteilhafter Weise ein
Entlüften der Brennräume der Brennkraftmaschine erfolgen, wodurch sich ein
leichteres Starten des Motors erzielen läßt.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung können in vorteilhafter Weise nachteilige
Auswirkungen von mechanischen oder elektronischen Funktionsstörungen
vermieden werden. Ist beispielsweise eine Undichtigkeit am 2/2-Wege-Ventil 1
aufgetreten oder die Feder 16 gebrochen oder ist ein Klemmen des Steuerteils 2 in
der Hülse 12 aufgetreten, wird die Düsennadel 8 an ihrem Sitz mit dem gleichen
Druck beaufschlagt, wie auf der anderen Seite, wo sich über das Drosselelement 10,
die Bohrung 11 und den Federraum 7 allmählich der gleiche Druck aufbaut. Die
Zeitspanne, in der der allmähliche Aufbau des Druckgleichgewichts erfolgt, wird
durch den Drosselquerschnitt am Drosselelement 10 bestimmt. Die Zeitspanne, die
der Druckausgleich bei maximalem Systemdruck an der Düsennadel 8 in Anspruch
nimmt, legt die maximale Einspritzmenge fest. Die maximale Einspritzmenge, die
die nominale Einspritzmenge übersteigt, kann durch Vorgabe des
Drosselquerschnitts am Drosselelement 10 so bestimmt werden, daß bei
Einspritzung der maximalen Einspritzmenge in den Brennraum der
Brennkraftmaschine diese keinen Schaden nimmt.
Sollte eine elektronische Funktionsstörung in Gestalt eines zu langen
Ansteuersignals am Magnetventil 1 auftreten, kann dieser Funktionsfehler durch die
auf mechanischem Wege durch entsprechende Dimensionierung der
Querschnittsfläche des Drosselelements 10 abgefangen werden, da die maximale
Einspritzmenge auf mechanischem Wege vorgegeben ist.
1
2/2-Wege-Magnetventil
2
3/2-Wege-Steuerventil
3
Ventilsitz (Anschlag)
4
Entlastungsleitung
5
Steuerkante
6
Steuerkante
7
Federraum
8
Düsennadel
9
Düsenzulauf
9
' Kanal
10
Drosselelement
11
Bohrung
12
Hülse
13
Einspritzdüse
14
weiteres Drosselelement
15
Ventilsitz
16
Feder
17
Anschlag
18
Kraftstoffversorgungsleitung
19
Steuerstufe
20
Bohrung
21
Injektorgehäuse
22
Steuerkammer
23
Entspannungsbohrung
24
Feder
25
Bohrung
26
Scheiben
Claims (9)
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine, mit einem über
eine Hochdruckpumpe befüllbaren gemeinsamen Hochdrucksammelraum,
der mit den Einspritzventilen verbunden ist, welche ein ein als
3/2-Wege-Ventil ausgebildetes Steuerventil (2) enthalten, welches
Steuerflächen (5, 6, 19) enthält, die eine Hochdruckversorgungsleitung (18)
mit der Einspritzleitung (9, 9') oder einer Entlastungsleitung (4) verbinden,
wobei das Steuerteil (2) durch eine gesteuerte Abflußleitung (23) aktivierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerteil (2) ein Drosselelement (10)
enthält, welches über eine Bohrung (11) mit einem Hohlraum (7) in
Verbindung steht.
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrung (11) über das Drosselelement (10) mit dem
Düsenzulauf (9) verbunden ist.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Entlastungsleitung (4) ein weiteres Drosselelement (14) enthalten
ist, das bei Druckentlastung der Einspritzdüse (13) Kavitation vermeidet.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Verschließen der Entlastungsleitung (4) durch die
Steuerkanten (5, 6) des Steuerteils (2) der auf dieses wirkende Schließdruck
erhöht wird.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Dimensionierung des Querschnitts des Drosselelements (10)
der Hohlraum (7) vollständig druckentlastet wird.
6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß abhängig von der Drehzahl der Brennkraftmaschine durch die
Dimensionierung des Querschnitts des Drosselelements (10) ein den
Öffnungsdruck der Einspritzdüse (13) erhöhender Restdruck im
Hohlraum (7) einstellbar ist.
7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Drosselelement (10) der Hohlraum (7) beim ersten Start der
Brennkraftmaschine entlüftbar ist.
8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Drosselelement (10) am Steuerteil (2) bei Funktionsstörungen
des Steuerteils (2) sich ein Druckausgleich zwischen Düsennadel (8) und
dem Hohlraum (7) einstellt.
9. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß durch den Querschnitt des Drosselelements (10) bei anstehendem
maximalen Systemdruck die Zeitdifferenz des sich einstellenden
Druckausgleichs an der Düsennadel (8) vorgebbar ist und damit die
maximale Einspritzmenge begrenzt wird.
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