DE19949447C2 - Spannvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung gemäß dem Oberbeg
riff des Patentanspruches 1.
Eine gattungsgemäße Spannvorrichtung ist aus der DE 43 41 595 C1
bekannt. Die dort beschriebene Spannvorrichtung beinhaltet
einen Spannhaken, der mit einem zylindrischen Abschnitt in ei
nem Aufnahmeteil vertikal verschiebbar und in Umfangsrichtung
drehbar geführt ist und sich mittels einer Schraubendruckfeder
federbelastet am Aufnahmeteil abstützt, und eine Werkzeugpalet
te als Auflage für das Aufnahmeteil. Das Aufnahmeteil und die
Werkzeugpalette sind miteinander durch einen Schraubbolzen ver
schraubt, wobei die Schraube eine Axialbohrung des zylindri
schen Abschnittes des Spannhakens durchragt. Zwischen einer
Stufe des Aufnahmeteils und der Unterseite der Hakennase wird
das zu bearbeitende Werkstück dann eingespannt. Beim Einspan
nen, d. h. beim Einschrauben des Schraubbolzens tritt zwischen
diesem und dem Spannhaken eine in Drehrichtung wirkende Reibung
auf, die zu einer Mitnahme des Spannhakens führt. Dadurch wird
die Hakennase vom einzuspannenden Werkstück weggeschwenkt, so
daß es, um die Hakennase bzw. den Spannhaken in Gebrauchsstel
lung zu halten, zwingend erforderlich ist, dies manuell beid
händig auszuführen, wobei mit der einen Hand der Spannhaken in
der gewünschten Position gehalten wird und mit der anderen der
Schraubenbolzen angezogen wird. Dadurch ist keine Hand zum
Festhalten des Werkstückes frei, so dass die gewünschte Ein
spannposition des Werkstückes nur sehr schwer erreicht werden
kann.
Des weiteren ist aus der DE 297 03 707 U1
eine positionsgenaue Einspannung eines Werkstückes bekannt, wo
bei die Spanneinrichtung ein Basisteil 1 und ein Spannteil 2
aufweist, das am Basisteil 1 so befestigt ist, dass es eine be
grenzte lineare und eine Drehbewegung relativ zu diesem ausfüh
ren kann. Zusätzlich beinhaltet die Einrichtung noch ein An
triebsteil 3, das am Basisteil 1 in der Weise befestigt ist,
dass es eine Drehbewegung zu diesem ausführen kann, wobei die
Drehung des Antriebsteils 3 aus einer ersten in eine zweite Po
sition eine Drehung des Spannteils 2 bewirkt und die Drehung
des Antriebsteils 3 aus der zweiten Position in eine dritte Po
sition eine lineare Bewegung des Spannteiles 2 nach sich zieht.
Nachteilig ist, dass zur Einspannung hier zum einen eine Ma
schinenschraube 37 in aufwendiger Weise werkstückabhängig vor
eingestellt werden muss, so dass diese bei der Einspannung ü
berhaupt die Oberfläche des einzuspannenden Werkstückes trifft,
womit eine Einspannung erst ermöglicht wird. Zum anderen muss
bei Betätigung der Handhabung erst ein Leerweg zur Erreichung
der positionsgenauen Einspannlage des das Spannteil bildenden
Armes 2 überwunden werden, bevor die eigentliche Einspannbewe
gung erfolgen kann. Für die Ausführung der Einspannbewegung ist
ein Zusammenwirken der Anschläge unabdingbar, da erst dann sich
die Nockenflächen verschieben können. Aus der Verschiebung er
gibt sich schließlich die lineare Einspannbewegung. Es sind so
mit zwei Bewegungsabfolgen vorzunehmen, um eine Einspannbewe
gung zu veranlassen. Die zusammenwirkenden Nockenflächen 29 und
50 müssen außerdem aufeinander exakt abgestimmt sein, damit ei
ne wirkungsvolle Mitnahmeverbindung zwischen dem Antriebsteil 3
und dem Arm 2 während der Einnahme der Einspannposition und ein
unbehindertes Verschieben der keilartigen Flächen aufeinander
beim Einspannen selbst erzielt wird. Dies erfordert einen er
heblichen Fertigungsaufwand, da aufgrund der Exaktheitsanforde
rung nur geringe Toleranzen erlaubt sind. Weiteren Aufwand be
deutet aus gleichen Anforderungsgründen die Ausbildung von An
schlag 18 und Gegenanschläge 28.
Weiterhin sind aus Richter, Voss, Kozer: Bauelemente der Fein
mechanik, Verlag Technik Berlin, 1954, Seiten 125-128 Spannstifte
verschiedenartigster Ausbildung zur Schraubensicherung
bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Vorrichtung dahingehend weiterzubilden, dass in einfacher Weise
eine positionsgenaue Einspannung eines Werkstückes erreicht
wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patent
anspruches 1 gelöst.
Aufgrund des Anschlages der Vorrichtung für die Hakennase des
Spannhakens wird beim Einschrauben des Schraubbolzens der
Spannhaken automatisch in die exakte Spannposition geschwenkt,
ohne dass dieser in der gewünschten Einspannstellung festgehal
ten werden muss. Der Anschlag kann in konstruktiv sehr einfa
cher Weise ausgebildet werden, so dass insgesamt sowohl hin
sichtlich der technischen Gestaltung des Anschlages als auch
infolge des geringaufwendigen Bedienungsablaufes in einfacher
Weise eine positionsgenaue Einspannung erzielt werden kann.
Hierbei wird der Anschlag herstellungstechnisch einfach einen
Überstand gebildet, der am oberen Ende des Gehäuses des Spann
hakens in den Schwenkbereich der Hakennase des Spannhakens
ragt. Durch die Erfindung wird darüber hinaus eine produktions
zeit- und -kostensparende Automatisierbarkeit des Einspannvor
ganges erreicht, wobei gegebenenfalls allein das Werkstück ma
nuell gehalten werden muss.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteran
sprüchen entnommen werden; im übrigen ist die Erfindung anhand
mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
nachfolgend näher erläutert; dabei zeigt:
Fig. 1 in einem seitlichen Längsschnitt den Spannhaken der er
findungsgemäßen Vorrichtung mit Gehäuse und scheibenförmigem
Flansch,
Fig. 2 den Spannhaken aus Fig. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 3 in einem seitlichen Längsschnitt den Spannhaken der er
findungsgemäßen Vorrichtung mit Gehäuse und scheibenförmigem
einseitig abgeflachtem Flansch,
Fig. 4 den Spannhaken aus Fig. 3 in einer Draufsicht.
In Fig. 1 ist ein Spannhaken 1 einer Spannvorrichtung zum
Einspannen von Werkstücken dargestellt, der aus einem zylindri
schen vertikalen Abschnitt 2 und einer von dessen oberen Ende 3
radial abragenden Hakennase 4 gebildet ist. Der zylindrische
Abschnitt 2 weist eine axial verlaufende Gewindebohrung 5 mit
Linksgewinde auf, in die eine Spannschraube 6 zumindest im Be
reich der Hakennase 4 eingeschraubt und die am unteren Ende 7
des Spannhakens 1 stufenartig erweitert ist. Des weiteren ist
der Abschnitt 2 in einem zylindrischen hülsenförmigen und nach
oben offenen Gehäuse 8 vertikal verschieblich und in Umfangs
richtung drehbar aufgenommen, wobei die Hakennase radial das
Gehäuse 8 überragt. Der zylindrische Aufnahmeraum 9 des Gehäu
ses 8 ist nach unten hin durch einen Boden 10 verschlossen,
weist jedoch zentral eine Durchgangsöffnung 11 auf, die von der
Spannschraube 6 durchragt wird. Am Absatz 12 der stufenartigen
Erweiterung der Gewindebohrung 5 stützt sich eine Schrauben
druckfeder 13 einerseits und am Boden 10 des Aufnahmeraumes 9
andererseits ab. An der Unterseite 14 des Bodens 10 ist ein
Aussparung 15 eingearbeitet, in welcher der Schraubenkopf 16
der Spannschraube 6 nach deren Durchführung durch das Gehäuse 8
zu liegen kommt. Die Spannschraube 6, die die Schraubendruckfe
der 13 und den zylindrischen Abschnitt 2 des Spannhakens 1 axi
al durchragt, ist an ihrem dem Schraubenkopf 16 abgewandten aus
dem zylindrischen Abschnitt 2 ragenden freien Schaftende 17 mit
einer Spannmutter 18, welche das Gegengewinde für das Schraub
gewinde 19 der Spannschraube 6 trägt, verstiftet. Dazu weist
die Spannmutter 18 und die Spannschraube 6 eine Querbohrung 36
auf, in die ein Stahlstift 37 hineingeschoben ist. Im übrigen
kann die Spannschraube 6 auch von der Oberseite 20 des zylindrischen
Abschnittes 2 her eingeschraubt sein, wodurch der
Schraubenkopf 16 an der Oberseite 20 abgestützt ist. Die Spann
mutter 18 stützt sich dagegen an der Unterseite 14 des Bodens
10 in einer entsprechend geformten werkzeugzugänglichen Ausspa
rung 15 ab. In diesem Falle muss das Gewinde 19 der Spann
schraube 6 bis zum Schraubenkopf 16 reichen.
Der Boden 10 ist einstückig mit einem kreisringförmigen Befes
tigungsflansch 21 verbunden, der diesen koaxial umgibt (Fig.
2). Mittels des Befestigungsflansches 21 ist das Gehäuse 8 an
der hier nicht gezeigten Werkzeugpalette angeschraubt, wozu am
Flansch 21 Schraubendurchgangslöcher 22 ausgebildet sind, die
in Umfangsrichtung jeweils um 120° voneinander versetzt ange
ordnet sind. Der Flansch 21 kann natürlich auch in anderer Wei
se lösbar oder unlösbar mit der Werkzeugpalette verbunden sein.
Die Oberseite 23 des Flansches 21 auf Seiten der Hakennase 4
bildet die Auflagefläche und die Unterseite 24 der Hakennase 4
die Gegenfläche für die Einspannung des Werkstückes. Das Gehäu
se 8 weist an seinem oberen Ende 25 einen in den Schwenkbereich
der Hakennase 4 abragenden Überstand 26 auf, der von einem Wan
dungssegment des Gehäuses 8 gebildet ist. Die Segmentkanten 27
und 28 dienen als Anschläge für die Hakennase 4 während der
durch das Schrauben des Spannhakens 1 erzwungenen Schwenkung
der Hakennase 4. Der Überstand 26 sowie die beiden Flanken 29
und 30 der Hakennase 4 sind derart positioniert und geformt,
dass zwischen dem Anschlag der Kante 27 in Schraubrichtung zur
Einspannung und dem Anschlag der Kante 28 entgegen der Schraub
richtung zur Lösung der Einspannung ein Drehwinkel von 90° zu
überbrücken ist.
Die Positionierung der Segmentkanten 27 und 28 ist derart ge
wählt, dass zum einen bei Anlage der Hakennase 4 mit der Flanke
29 an der Kante 27 die größtmögliche Fläche der Hakennase 4 der
Oberseite des Werkstückes gegenüberliegt, wodurch die Spann
kraft einerseits werkstückschonend und andererseits zur Gewähr
leistung eines sicheren Haltes des Werkstückes in der Einspan
nung breitflächig verteilt wird, und zum anderen bei Anlage der
Hakennase 4 mit der Flanke 30 an der Kante 28 die geringstmög
liche Fläche der Hakennase 4 der Oberseite des Werkstückes ge
genüberliegt, wodurch in einfacher Weise eine unbehinderte Ent
nahme des Werkstückes gesichert ist.
Der Zusammenbau der Spannvorrichtung und die Einspannung des
Werkstückes erfolgt beispielsweise wie nachstehend beschrieben.
Zuerst wird die Schraubendruckfeder 13 in der stufenförmigen
Erweiterung der Gewindebohrung 5 des Spannhakens 1 angebracht.
Danach wird der Spannhaken 1 in den Aufnahmeraum 9 des Gehäuses
8 eingeführt, wonach die Spannschraube 6 von der Unterseite 14
des Bodens 10 her durch die Durchgangsöffnung 11, den Aufnahme
raum 9, und die Schraubendruckfeder 13 hindurch in die Gewinde
bohrung 5 eingeschraubt und mit der Spannmutter 18 am freien
Schaftende 17 der Spannschraube 6 nach Einnahme einer Schraub
lage, in der sich die Querbohrungen 36 von Spannmutter 18 und
Spannschraube 6 überdecken, mittels des Stahlstiftes 37 so ver
stiftet wird, dass der Spannhaken 1 in einer Nicht-Gebrauchs
stellung bei leicht vorgespannter Schraubendruckfeder 13 an der
Spannmutter 18 anliegt. Das in dieser Weise vormontierte Gehäu
se 8 wird nun auf die Werkzeugpalette in Position gebracht und
dort mit Schrauben über die im Befestigungsflansch 21 ausgebil
deten Schraubendurchgangslöcher 22 fixiert. Das Werkstück, das
ein Getriebegehäuse für den Antriebsstrang eines Kraftfahrzeu
ges sein kann, wird nun auf die Oberseite 23 des Flansches 21
auf Seiten der Hakennase 4 gelegt und manuell oder mittels ei
nes Montageroboters festgehalten. Alsdann wird die Spannmutter
18 in Verbindung mit der Spannschraube 6 angezogen, wodurch die
Unterseite 24 der sich gegen den Anschlag (Segmentkante 27)
aufgrund der Gleitreibung zwischen der Unterseite 31 der Spann
mutter 18 und der Oberseite 20 des zylindrischen Abschnitts 2
des Spannhakens 1 verschwenkenden Hakennase 4 sich auf die
Werkstückoberfläche senkt und dieses einspannt.
Aufgrund der Verwendung der Feder 13 kann der Spannhaken 1 re
lativ feinfühlig in vertikaler Richtung gegen das Gehäuse 8
durch das Einschrauben der Spannmutter 18 verspannt werden, wodurch
auf das Werkstück eine sehr gut dosierbare Spannkraft
ausgeübt werden kann. Außerdem wird beim Lösen der Einspannung
des Werkstückes durch Zurückschrauben der Spannmutter 18 ge
meinsam mit der Spannschraube 6 aufgrund der Entspannung der
Druckfeder 13 die Hakennase 4 von der Werkstückoberseite zur
vereinfachten Entnahme des Werkstückes selbsttätig gelüftet.
Der in Einspannrichtung wirksame Anschlag ist so gelegen, daß
die Hakennase in der Anlagestellung genau zum einzuspannenden
Werkstück hin ausgerichtet ist. Mit dem Anschlag ist ein exakt
definierter Spannpunkt gegeben, so dass eine Reproduzierbarkeit
der Einspannstelle erreicht wird.
Alternativ und in Abweichung zu dem beschriebenen Ausführungs
beispiel der Fig. 1 und 2 ist in den Fig. 3 und 4 ein Spannha
ken 1 dargestellt, dessen am Gehäuse 8 angeordneter kreisring
förmiger Befestigungsflansch 32, der sich auf die Seite des
einzuspannenden Werkstücks erstreckt, auf dieser Seite vertikal
abgekantet ist, so dass in Einspannlage des Spannhakens 1 die
Längsmittelachse 33 der Hakennase 4 und die Längsachse 34 der
Abkantung 35 senkrecht aufeinander stehen. Das Werkstück, das
nun zwischen der Oberseite der Werkzeugpalette und der Unter
seite 24 der Hakennase 4 eingespannt wird, erhält an der Abkan
tung 35 eine positionssichere Anlage.
Eine andere denkbare Variante der Erfindung besteht darin, daß
der zylindrische Abschnitt 2 anstatt einer Gewindebohrung 5 ei
ne gewindelose Durchgangsbohrung besitzt, die von der Spann
schraube 6 mit geringem Spiel durchsetzt wird. Die Spannmutter
18 ist mit der Spannschraube 6 nicht verstiftet, sondern kon
tert diese. Der Schraubenkopf 16 ist anstatt rund als Vielkant
ausgebildet und liegt in der entsprechend formnegativ ausgebil
deten Aussparung 15 des Bodens 10. Damit ist eine Verdrehung
der Schraube 6 nicht möglich. Beim Zusammenbau wird die Spann
schraube 6 durch die Durchgangsöffnung 11, den Aufnahmeraum 9,
die Schraubendruckfeder 13 und die Durchgangsbohrung hindurch
gefädelt und anschließend mit durch Aufschrauben mit der Spann
mutter 18 gekontert. Die Konterung findet nur lose statt, damit
der Spannhaken 1 in der Nicht-Gebrauchsstellung bei entspannter
oder leicht vorgespannter Schraubendruckfeder 13 vorerst ver
bleibt. Zur Einspannung wird die Mutter 18 angezogen, welche
sich dadurch am Gewinde 19 der Spannschraube 6 zum Schrauben
kopf 16 hin entlang dreht und nach Anlage an der Oberseite 20
des Spannhakens 1 durch Gleitreibung den Haken 1 zum Anschlag
der Segmentkante 27 hinbewegt und gleichzeitig den Haken 1 ent
gegen der Federkraft der Schraubendruckfeder 13 in vertikaler
Richtung in den Aufnahmeraum 9 des Gehäuses 8 hineindrückt und
verspannt.
Mit der geschilderten Variante kann bei geschickter Auslegung
der Federkonstante der Schraubendruckfeder 13 und der Gewindes
teigung des Schraubgewindes 19 der Spannschraube 6 ein Ende der
Einspannphase bei Erreichen des Anschlages durch die Hakennase
4 vorbestimmt werden. Dadurch wird ermöglicht, daß das Werk
stück immer mit etwa gleicher Spannkraft eingespannt und dabei
eine zu hohe im Falle von weichen oder druckempfindlichen Werk
stückmaterialien werkstückschädigende Spannkraft ohne apparati
ven Aufwand vermieden werden kann.
Claims (4)
1. Spannvorrichtung zum Einspannen von Werkstücken mit einem
Spannhaken, der aus einem zylindrischen vertikalen Abschnitt
und einer von dessen oberen Ende radial abragenden Hakennase
gebildet ist, einer Werkzeugpalette, die eine nach oben weisen
de Auflagefläche für das einzuspannende Werkstück trägt, wobei
die Unterseite der Hakennase eine Gegenfläche der Auflagefläche
bildet und der zylindrische Abschnitt des Spannhakens in einem
an einer Werkzeugpalette anbringbaren Gehäuse vertikal ver
schieblich und in Umfangsrichtung drehbar aufgenommen ist, und
mit einer den zylindrischen Abschnitt des Spannhakens mit ge
ringem Spiel axial durchsetzenden und mit einem Gegengewinde in
Wirkverbindung stehenden Spannschraube, mittels welcher das
Werkstück zwischen der Auflagefläche und der Gegenfläche
verspannbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Werkzeugpalette ein Anschlag angeordnet ist, an
dem in der Einspannphase des Werkstückes die Hakennase (4) nach
einer Drehbewegung des Spannhakens (1) in Umfangsrichtung mit
einer Flanke (29) zur Anlage kommt, wobei der Anschlag derart
positioniert ist, daß die Hakennase (4) in der Anlagestellung
zum einzuspannenden Werkstück hin ausgerichtet und der Anschlag
durch einen Überstand (26) gebildet ist, der am oberen Ende
(25) des Gehäuses (8) in den Schwenkbereich der Hakennase (4)
ragt.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (8) mit einem an der der Hakennase (4) abge
wandten Seite ausgebildeten Flansch (21) an der Werkzeugpalette
befestigt, vorzugsweise schraubbefestigt ist, wobei der Flansch
(21) sich zu dem einzuspannenden Werkstück hin erstreckt und
dort mit seiner Oberseite (23) eine mittelbare Auflagefläche
der Werkstückpalette für das Werkstück bildet.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannschraube (6) an ihrem dem Schraubenkopf (16) abge
wandten freien Schaftende (17) mit einer Spannmutter (18) ge
kontert ist, welche das Gegengewinde trägt, und daß das Gehäuse
(8) nach unten hin durch einen mit einer von der Spannschraube
(6) durchsetzten Durchgangsöffnung (11) versehenen Boden (10)
abgeschlossen ist, an dessen Unterseite (14) sich die Spannmut
ter (18) oder der Schraubenkopf (16) drehfest abstützt.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zylindrische Abschnitt (2) des Spannhakens (1) eine Ge
windebohrung (5) aufweist, in die die Spannschraube (6) einge
schraubt ist, und daß die Spannschraube (6) sowie die Spannmut
ter (18) jeweils eine Querbohrung (36) besitzen, die sich in
eine Schraublage von Spannschraube (6) und Spannmutter (18) zu
einander überdecken, wobei in dieser Stellung die Spannmutter
(18) an der Spannschraube (6) mittels eines die Querbohrung
(36) durchragenden Stiftes (37) befestigt ist.
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE |
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