DE19949431A1 - Festoxidbrennstoffzelle mit einem Mischungsgradienten zwischen Elektrode und Elektrolyt - Google Patents
Festoxidbrennstoffzelle mit einem Mischungsgradienten zwischen Elektrode und ElektrolytInfo
- Publication number
- DE19949431A1 DE19949431A1 DE19949431A DE19949431A DE19949431A1 DE 19949431 A1 DE19949431 A1 DE 19949431A1 DE 19949431 A DE19949431 A DE 19949431A DE 19949431 A DE19949431 A DE 19949431A DE 19949431 A1 DE19949431 A1 DE 19949431A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- layer
- air electrode
- electrode layer
- electrolyte
- electrolyte layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M4/00—Electrodes
- H01M4/86—Inert electrodes with catalytic activity, e.g. for fuel cells
- H01M4/90—Selection of catalytic material
- H01M4/9016—Oxides, hydroxides or oxygenated metallic salts
- H01M4/9025—Oxides specially used in fuel cell operating at high temperature, e.g. SOFC
- H01M4/9033—Complex oxides, optionally doped, of the type M1MeO3, M1 being an alkaline earth metal or a rare earth, Me being a metal, e.g. perovskites
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M4/00—Electrodes
- H01M4/86—Inert electrodes with catalytic activity, e.g. for fuel cells
- H01M2004/8678—Inert electrodes with catalytic activity, e.g. for fuel cells characterised by the polarity
- H01M2004/8689—Positive electrodes
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M8/00—Fuel cells; Manufacture thereof
- H01M8/10—Fuel cells with solid electrolytes
- H01M8/12—Fuel cells with solid electrolytes operating at high temperature, e.g. with stabilised ZrO2 electrolyte
- H01M2008/1293—Fuel cells with solid oxide electrolytes
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M2300/00—Electrolytes
- H01M2300/0017—Non-aqueous electrolytes
- H01M2300/0065—Solid electrolytes
- H01M2300/0068—Solid electrolytes inorganic
- H01M2300/0071—Oxides
- H01M2300/0074—Ion conductive at high temperature
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/30—Hydrogen technology
- Y02E60/50—Fuel cells
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P70/00—Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
- Y02P70/50—Manufacturing or production processes characterised by the final manufactured product
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inert Electrodes (AREA)
- Fuel Cell (AREA)
Abstract
Eine Festoxidbrennstoffzelle wird offenbart. Eine Elektrolytschicht aus einem Oxidionenleiter-Material, vorgegeben durch La¶1-a¶A¶a¶Ga¶1-(b+c)¶B¶b¶Co¶c¶O¶3¶, und eine Luftelektrodenschicht aus einem Elektronenleiter-Material, vorgegeben durch La¶1-d¶A¶d¶CoO¶3¶, sind beschichtet worden, vorzugsweise wurde zwischen beide eine Zwischenschicht aus einem gemischten Elektronen- und Ionenleiter-Material, vorgegeben durch La¶1-e¶A¶e¶Ga¶1-(f+g)¶B¶f¶Co¶g¶O¶3¶, eingelagert. Das Schichtengefüge wird gesintert, um die Schichten zusammenzufügen und anschließend einer Wärmebehandlung unterworfen, um die Diffusion der Elemente durch die Phasengrenzfläche zwischen den angrenzenden Schichten zu erreichen. Die Zusammensetzung in jeder der Phasengrenzflächen ändert sich infolgedessen kontinuierlich. Hier ist A mindestens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Sr und Ca; B ein Element, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Mg, Al und In, und 0,05 a 0,3; 0 b; 0 c 0,15; b + c 0,3; 0 d 0,5; 0 f 0,15; 0,15 g 0,3 und f + g 0,3. Die Zelle ist infolgedessen frei von Rissen, Verformungen, Delaminierungen, einem Anstieg des Phasengrenzflächenwiderstandes unter thermischer Beanspruchung während des Sinterungsprozesses und im Betrieb. Ein Anstieg im Reaktionsbereich an der Luft-Elektrode führt zu einer verbesserten Zelleffektivität.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Festoxidbrennstoffzelle (SOFC, die auch
Festoxidelektrolytzelle genannt wird). Im besonderen betrifft die vorliegende Erfindung die
Luftelektrode dieser Zelle und die periphere Struktur der Umgebung der Luftelektrode und
einem Verfahren zur Herstellung dieser Zelle.
Die Entwicklung von Festoxidstoffbrennzellen mit einer Schichtgefügestruktur hat bedeutsam
die dritte Generation der Energieerzeugungsbrennstoffzellen vorangetrieben, in welchen die
feste Elektrolytschicht eines Oxid-Ionen-Stromleitermaterials eingebettet ist zwischen der
Luftelektrodenschicht und einer Brennstoffelektrodenschicht.
In der Festoxidbrennstoffzelle wird die Luftelektrode mit Sauerstoff (Luft) versorgt, und die
Brennstoffelektrode wird mit einem Brenngas (H2, CO, oder andere Gasen) versorgt. Die
Luftelektrode und Brennstoffelektrode sind porös, so daß das Gas die Phasengrenzfläche mit
dem Festelektrolyten erreicht. Der die Luftelektrode versorgende Sauerstoff wird nahe an der
Phasengrenzfläche mit dem festen Elektrolyten durch die Poren an die Luftelektrode
herangebracht und erhält dort Elektronen von der Luftelektrode und wird dann ionisiert zu.
Oxidionen (O2). In soweit die Ionisationen von Sauerstoffmolekülen in Sauerstoffionen an
der Sauerstoffelektrode erfaßt wird, findet die Ionisation nur an einer Dreiphasen.
Phasengrenzfläche von (1) einer Oxid-Ionen transferierenden Festelektrolytschicht, (2)
Elektronen transferierenden Luftelektrodenteilchen und (3) Luft für die zur Zufuhr von
Sauerstoffmolekülen statt. Die Sauerstoffionen bewegen sich in der festen Elektrolytschicht
auf die Brennstoffelektrode zu. Die Oxid-Ionen wandern durch die festen Elektrolyten in
Richtung der Brennstoffelektrode. Die Oxid-Ionen, die sich nahe an der Phasengrenzfläche zu
der Brennstoffelektrode befinden, reagieren mit dem Brenngas unter Ausbildung von
Reaktionsprodukten (Wasser, CO2, etc.) und der Entladung der Elektronen an der
Brennstoffelektrode. Aus dem gleichen Grund finden die Elektrodenreaktionen an der
Brennstoffelektrode an einer Dreiphasen Phasengrenzfläche statt, und zwar nur wo die
Festelektrolytschicht, Brennstoffelektrodenteilchen und die gasförmige Phase des
Brennstoffgases sich begegnen. Es wird als sinnvoll angesehen, die Dreiphasen
Phasengrenzfläche zu vergrößern, um eine gleichmäßige Elektrodenreaktion zu ermöglichen.
Wenn Wasserstoff als Brenngas verwendet wird, findet folgende Elektrodenreaktion statt:
Luft-Elektrode: 1/2 O2 + 2e- → O2- . . .
Die Brennstoffelektrode: H2 + O2- → .H2O + 2e-
Gesamtzelle: H2 + 1/2 O2 → H2O
(wenn CO verwendet wird, gilt CO + 1/2 O2 → CO2).
Soweit die Festelektrolytschicht sowohl als Transfermedium für die Oxid-Ionen wirkt, als
auch eine Membran zur Verhinderung des direkten Kontaktes des Brenngases mit der Luft zur
gleichen Zeit, ist es erforderlich, daß der Festelektrolyt einen kompakten Aufbau hat und nicht
permeabel für den Durchgang von Gas ist.
Der Festelektrolyt muß aus Material hergestellt werden, das ein hohes spezifisches Ionen
Leitungsvermögen besitzt, und chemisch stabil ist unter unterschiedlichen Bedingungen von
einer oxidativen Umgebung an der Luftelektrode bis zu einer reduktiven Umgebung an der
Brennstoffelektrode, und unempfindlich für thermische Schocks. Ein Material, welches die
Kriterien erfüllt, ist stabilisiertes Zirkonium dem Yittrium zugefügt wurde (YSZ) und als
typisches Festelektrolytmaterial verwendet wird. Stabilisiertes Zirkonium hat eine kristalline
Struktur eines kubisch flächenzentrierten Gitters des Flouridtyps. Die konventionellen
Festoxidbrennstoffzellen arbeiten in der Nähe einer Temperatur von 1000 Grad, worin
stabilisiertes Zirkonium, welches als Elektrolyt verwendet wird, ein hohes spezifisches
Oxidionen Leitungsvermögen aufweist.
Die Luftelektrode (z. B. eine Kathode) und die Brennstoffelektrode (z. B. eine Anode) müssen
aus einem Material aufgebaut sein, das ein hohes spezifisches Elektronen Leitungsvermögen
aufweist. Metalle sind nicht geeignet, da das Luftelektrodenmaterial es erforderlich macht,
daß es chemisch stabil bei hohen Temperaturen im oxidativen Bereich oder in der Nähe von
1000 Grad sein muß. Typischerweise werden für die Luftelektroden Oxidmaterialien mit
einem Perowskit-Typ verwendet die ein spezifisches Elektronen Leitungsvermögen
aufweisen, z. B. LaMnO3 oder LaCoO3, oder eine feste Lösung worin Teile des Lanthans
ausgetauscht werden durch Strontium (Sr), Calcium (Ca) oder ähnliche. Obwohl LaCoO3
gegenüber dem LaMnO3 überlegen ist, sowohl in Form der beiden
Polarisierungscharakteristika als auch in dem spezifischen Elektronen Leitungsvermögen wird
LaMnO3 in dem größeren Maße verwendet, weil es ähnlich den stabilisierten Zirkonium
bezüglich des thermischen Expansionskoeffizienten ist. Das Material der Brennstoffelektrode
ist typischerweise ein Metall, wie z. B. Nickel (Ni) oder Kobalt (Co) oder ein Keramik-
Teilgemisch wie z. B. Ni-YSZ oder Co-YSZ.
Die Festoxidbrennstoffzellen sind in zwei Formen erhältlich, nämlich als ein zylindrischer
Typ, wie er in der Fig. 1a gezeigt wird oder als flacher Typ, wie er in den Fig. 1B (1) bis 1B
(3) B.
Die zylindrische Einheitszelle, wie sie in der Fig. 1a gezeigt wird, wird hergestellt aus einem
gleichmäßig und kompakt ummantelten von innen nach außen aufgebauten keramischer
zylindrischen Körper aus einem Isoliermaterial 1, einer Luftelektrodenschicht 2, einer
Festelektrolytschicht 3 und einer Brennstoffelektrodenschicht 4. Eine leitfähige
Ausgleichsleitung 5 dient als Terminal für die Luftelektrode 2 und ist in Kontakt mit der
Luftelektrode 2 aber nicht in Kontakt mit der Brennstoffelektrode 4 und durchdringt die
Elektrolytschicht 3. Jede Schicht kann in einem Flammspritzverfahren, einem
elektrochemischen Abscheidungsverfahren, einem Schleudergußverfahren oder anderen
Prozessen hergestellt werden.
Die einfachen ebenen Zellen wie sie in den Fig. 1B (1) bis 1B (3) gezeigt werden, enthalten
eine Luftelektrodenschicht 2 auf einer Seite der Festelektrolytschicht 3, und einer
Brenngasschicht 4 auf der anderen Seite der Festelektrolytschicht 3. Die Einheitszelle wird
beidseitig verbunden mit fein strukturierten Ausgleichsleitungen 5, wobei jede einem
Gasdurchgangsweg ausweist. Die flache Einheitszelle wird wie folgt hergestellt: Eine
Festelektrolytschicht wird hergestellt durch das Sintern einer ungesinterten Schicht, die durch
ein Abstreifverfahren oder ein Extrusionsverfahren hergestellt worden ist, eine
Aufschlämmung eines Luftelektrodenmaterials wird auf die eine Seite der
Festelektrolytschicht aufgetragen, eine Aufschlämmung einer Brennstoffelektrodenschicht
wird auf die andere Seite der Festelektrolytschicht aufgebracht, und die beschichtete
Festelektrolytschicht wird gesintert. Das Sinterungsverfahren kann sequentiell oder in einem
Schritt erfolgen, in anderen Worten, nach der Auftragung der Aufschlämmung auf jede Seite
findet direkt ein Sinterungsarbeitsschritt statt oder das Sinterungsverfahren wird durchgeführt
nach dem beide Seiten mit der jeweiligen Aufschlämmung in Kontakt gebracht worden sind.
Alternativ können die ungesinterten Flächen der Elektrolytschicht und der
Elektrodenschichten hergestellt und beschichtet werden und werden daran anschließend einem
einzigen Sinterungsverfahren unterworfen. Solche Naßverfahren sind weniger kostenintensiv.
In der gleichen Weise kann wie bei den zylindrischen Typen das Flammspritzverfahren oder
das elektrochemische Ablagerungsverfahren verwendet werden.
In der Festoxidbrennstoffzelle wie vorbeschrieben ist die Elektrolytschicht unterschiedlich zu
der Elektrodenschicht bezüglich der Elemente und der Kristallstruktur. Die Verteilung von
einem Element ist diskontinuierlich, mit anderen Worten ein schrittweiser Wechsel in der
Phasengrenzfläche zwischen der Elektrodenschicht und der Elektrolytschicht. Bezüglich der
Unterschiede in den thermischen Expansionskoeffizienten zwischen den Materialien sind die
Einheitszellen entweder Verformungen, Rissen oder Delaminationen bei thermische
Belastungen während des Herstellungsverfahrens, z. B. beim Sinterungsprozess oder während
des Arbeitsvorganges in der Brennstoffzelle unterworfen. Die Elemente wandern zwischen
den Materialien oder reagieren während des Sinterungsverfahrens oder während des
Arbeitsvorganges wodurch Verbindungen mit einem hohen Widerstand in der Phasengrenze
entstehen und der Phasengrenzflächenwiderstand erhöht wird und die Bindungen in der
Phasengrenze abgebaut werden.
Um dieses Problem zu lösen wird die Luftelektrode herkömmlicherweise durch das Mischen
eines Perowskit-Typ Oxids, als ein Luftelektrodenmaterial mit einem Elektrolytmaterial YSZ
hergestellt (siehe japanische ungeprüfte Patentanmeldung 4-101 359 und ungeprüfte
japanische Patentanmeldung 5-151 981). Diese Zusammenstellung mildert den scharfen
Wechsel der thermischen Expansionskoeffizienten in der Nähe der Phasengrenzfläche
zwischen der Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht und fördert eine verbesserte
Bindung. Für die Brennstoffelektrode wird aus dem gleichen Grund der keramische Werkstoff
von einem Metall und einem Elektrolyt wie z. B. Ni-YSZ verwendet.
Wie in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 5-151 981 offenbart, koexistiert ein
Perowskit-Typ Oxid mit einem YSZ in der Luftelektrode, die eine Mischung aus einem
Perowskit-Typ Oxid und YSZ darstellt, und die Dreiphasen Phasengrenzfläche, die die
Sauerstoffmoleküle zur Ionisation benötigen, vergrößert. Mit anderen Worten, YSZ, das in der
Luftelektrode mit eingemischt wurde, arbeitet als Aggregate um die Dreiphasen
Phasengrenzfläche zu vergrößern. In diesem Sinne ist das Mischen des Elektrolytmaterials in
die Luftelektrode sehr effektiv. Jedoch ist die Phasengrenzfläche zwischen der
Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht noch diskontinuierlich bezüglich der
Zusammensetzung und des Aufbaus, und die Änderungsgeschwindigkeit im thermischen
Expansionskoeffizienten und der Zusammensetzung sind nur geringfügig reduziert. Diese
Anordnung erfüllt oder löst nicht das oben genannte Problem, und die Effektivität dieser
Anordnung ist ebenfalls nicht ausreichend.
Unterschiedliche Techniken sind vorgestellt worden um einen Unterschied im thermischen
Expansionskoeffizienten oder der Zusammensetzung zwischen der Festelektrolytschicht und
der Elektrodenschicht (z. B. einer Luftelektrodenschicht) zu reduzieren. Z. B. wird in der
ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 7-296 838 eine Schicht offenbart die zwischen
der Festelektrolytschicht und der Elektrodenschicht eingelagert wird und einen intermediären
thermischen Expansionskoeffizienten zwischen den beiden Schichten aufweist. In der
ungeprüften japanischen Patentpublikation Nr. 4-298 0075 ist eine Schicht offenbart die
aufgebaut ist aus gemischten Materialien von zwei Schichten. Die ungeprüfte japanische
Publikation Nr. 278 663 und die ungeprüfte japanische Publikation Nr. 266 000 offenbaren
eine Schicht mit einem Mischungsgradienten in der eine Zusammensetzung mit einer
kontinuierlichen Veränderung zwischen den Schichten dargestellt wird. Die ungeprüfte
japanische Patentpublikation Nr. S-29 004 schlägt eine feste Lösung aus Mn oder Co in einem
YSZ Elektrolyten vor, worin ein Teil mit der Luftelektrode aus einem Perowskit-Typ Oxid
aufgebaut ist, indem Mn oder Co enthalten sind. In all diesen Veröffentlichungen wird YSZ;
als Elektrolytmaterial verwendet.
Jede der Veröffentlichungen hat begrenzte Vorteile. Dort sind immer noch wesentliche.
Unterschiede in der Kristallstruktur und der Zusammensetzung zwischen dem Fluorid Typ
YSZ, der als Elektrolytmaterial verwendet, und dem Perowskit-Typ Oxid, welches als.
Luftelektrodenmaterial dient. Aus diesem Grund wird, falls eine Zwischenschicht oder eine
gemischte Schicht zwischen den beiden Schichten eingelagert wird, eine
Mischungsdiskontinuität durch das schrittweise Ändern in der Zusammensetzung verursacht,
welche dabei zur Reduzierung der Effektivität dieser Techniken und unwesentliche
Verbesserungen hervorruft. Der Mischungsgradient der Schicht kann nicht vollständig den
Aufbau der Mischungsdiskontinuität kontrollieren. Jede der obengenannten
Veröffentlichungen verwendet das Flammspritzverfahren, unter Bereitstellung von zwei Arten
von Pulvern, einem für eine Elektrolytschicht und einer weiteren für die
Luftelektrodenschicht, in der Weise, daß das Verhältnis der Mischung graduell geändert wird,
um einen Mischungsgradienten zu bilden. Wenn man es aus dem Maßstab der Gitterordnung
betrachtet, sind die beiden Sorten von Teilchen mit ihren unterschiedlichen
Zusammensetzungen und unterschiedlichen Kristallstrukturen nur gemischt. Die Steuerung
der Zusammensetzung ist schwierig und die Produkte sind dem Problem der Realibilität
unterworfen.
Dementsprechend ist es ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine
Festoxidbrennstoffzelle bereitzustellen, insbesondere die Elektrodenstruktur der
Luftelektrode, welche im wesentlichen die vorstehend genannten Probleme beseitigt. Ein
weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren für die
Erzeugung der Festoxidbrennstoffzelle bereitzustellen. Speziell wird das oben genannte
Problem im wesentlichen gelöst durch die Verwendung eines Elektrolytmaterials und eines
Luftelektrodenmaterials, die eine identische Kristallstruktur und ähnliche Zusammensetzung
haben, unter Sicherstellung einer kontinuierlichen Mischungsänderung in der
Phasengrenzfläche zwischen den beiden Materialien, und durch Anordnen einer intermediären
Zusammensetzung der beiden Materialien als Leitermischung.
YSZ ist das einzige erhältliche Arbeitsmaterial gewesen, daß herkömmlicherweise als
Elektrolytmaterial für die Festoxidbrennstoffzellen verwendet wurde. Alle
Elektrolytmaterialien sind nur basierend auf dem YSZ entwickelt worden.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung fanden ausgehend von Perowskit-Typ Materialien,
ein Material, das ein hohes spezifisches Oxidionen Leitungsvermögen aufwies, das höher als
die des YSZ war. Das Material ist Lanthangallatoxid, das durch die folgende Formel zum
Ausdruck gebracht wird.
La1-aAa Ga1-(b+c) Bb Coc O3
(A ist mindestens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sr (Strontium) und
Ca (Calcium), B ist mindestens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Mg
(Magnesium), Al (Aluminium) und In (Indium) worin 0,05 ≦ a ≦ 0,3; 0 ≦ b ≦ 0,3; 0 ≦ c ≦ 0,15
und b+c ≦ 0,3 ist).
Dieses Material zeigt allgemein bei jeder Temperatur ein höheres elektrische
Leitungsvermögen als das von YSZ, und die Ionentransportzahl (Bruchteil der gesamten
elektrischen Leitung durch die Ionen Leitung) variiert um den Wert c. Wenn der Wert c gleich
oder kleiner als 0, I 5 ist, arbeitet das Material zufriedenstellend als Oxidionenleiter, und hat
eine Ionentransportzahl im Bereich von 0,7 bis 1,0. Die Verwendung von
Lanthangallatoxidmaterial als Elektrolyt erlaubt es, Festoxidbrennstoffzellen herzustellen, die
in einem weiten Temperaturbereich von einer hohen Temperatur von 1000°C, in dem YSZ
handhabbar ist, bis zu niedrigen Temperaturen von 600°C zu verwenden, wie YSZ.
Hat das Lanthangallatoxidmaterial einen größeren Wert c als 0,15 so hat es eine Perowskit-
Typ Kristallstruktur und hat eine hohes spezifisches elektrisches Leitungsvermögen. Aber die
Ionentransportzahl wird niedriger und liegt im Bereich von 0,1 bis 0,7. Das
Lanthangallatoxidmaterial wird infolgedessen ein gemischter Elektronen- und Ionenleiter, in
welchem das spezifische Ionen Leitungsvermögen durch die Oxidionen im wesentlichen das
spezifische Elektronen Leitungsvermögen ausgleicht. Der gemischte Elektronen und Ionen
Leiter ist geeignet, wie bereits bei den Luftelektroden-Aggregaten diskutiert, zwischen der
Elektrolytschicht und der Luftelektrodenteilchen eingelagert zu werden. Die Gründe hierfür
folgen.
In der konventionellen Struktur, ist die Elektrolytschicht eines Oxidionenleiters in Kontakt
mit einer Luftelektrodenschicht eines Elektronenleiters, und die Ionisation des Sauerstoffs in
die Oxidionen erfolgt ausschließlich in der Dreiphasen Phasengrenzfläche zwischen
Elektrolytschicht, Luftelektrode und Luft. Die Dreiphasen Phasengrenzfläche ist ein
eindimensionaler Bereich auf dem sich auf einer Kreislinie die Berührungszone von
Elektrolytschicht und Luftelektrodenschicht wie in Fig. 2A gezeigt, befinden. Wenn in dem so
beschriebenen kleinen Bereich, in dem der Sauerstoff ionisiert wird, die Polarisation der
Luftelektrode steigt, führt dies zum Abfallen der Arbeitsleistung der Brennstoffzelle.
Infolgedessen benötigt die Elektrolytschicht den Kontakt mit Luft, da eine vollständige
Bedeckung der Elektrolytschicht mit der Luftelektrode nicht erlaubt ist, und die Menge von
anhaftendem Luftelektrodenmaterial begrenzt ist.
Wenn ein Aggregat eines gemischten Elektronen und Ionenleiters eingelagert wird zwischen
der Luftelektrode und dem Elektrolyten, zeigt es zwei Charakteristika die des spezifischen
Oxidionen Leitungsvermögens, das erforderlich ist um Sauerstoff zu ionisieren, und das
spezifische Elektronen Leitungsvermögen. Nur mit diesen Aggregaten können die
Sauerstoffmoleküle in der Luft in die Oxidionen ionisiert werden. Im Fall, daß die Ionisation
des Sauerstoffs an einer Zweiphasen Phasengrenzfläche des Aggregates und der Luft statt
findet, handelt es sich um den zweidimensionalen Bereich auf der äußeren Oberfläche der
Aggregate, wie in der Fig. 2B gezeigt. Mit anderen Worten, diese Anordnung vergrößert
dramatisch das (Reaktions-)Areal in dem der Sauerstoff ionisiert wird, wodurch eine geringere
Polarisation auftritt und eine Erhöhung der Zelleffektivität gegeben ist. Jedoch ist mit den
Aggregaten allein die Leitung der Elektronen zu einem äußeren Anschluß unzureichend. Ein
Luftelektrodenmaterial eines Elektronenleiters wird vom Standpunkt der katalytischen
Aktivität für die Elektrodenreaktion benötigt.
Die Erfinder haben festgestellt, daß die gleiche Perowskit-Typ-Kristallstruktur in den
gewöhnlichen Festelektrolytmaterialien der oben genannten Lathangallate (z. B. ein
Oxidionenleiter), dem Material für Luftelektrodenaggregate (z. B. gemischte Elektronen- und
Ionen Leiter), und konventionellen Elektrodenmaterial (z. B. ein Elektronenleiter) vorhanden
sind und ausgedrückt werden kann durch die chemische Formel La1-d Srd CoO3, (0 ≦ d ≦ 0,5),
und das es hier Ähnlichkeiten in diesen Materialien gibt, die für die Verwendung in
Festoxidbrennstoffzellen genutzt werden können.
Die Untersuchungen haben gezeigt, wenn drei Schichten eines festen Elektrolytmaterials,
eines Aggregatmaterials, und eines Luftelektrodenmaterials beschichtet und gesintert werden
und daran anschließend einer Hochtemperaturbehandlung unterworfen werden, entwickelt
sich eine gleichmäßige Diffusion der Elemente zwischen den Schichten ergibt und weil die
Kristallstruktur für alle die des Perowskit-Typs ist. Die Erfinder haben festgestellt, daß sich
ein Konzentrationsgefälle gebildet hat, bei dem sich die Zusammensetzung von einem
Element kontinuierlich zwischen den Schichten ändert. Wenn ein gesinterter Körper der aus
zwei Schichten, bestehend aus einer Schicht eines Elektrolyten und einer Schicht für eine
Luftelektrode, ohne Verwendung einer Aggregatschicht, Wärme behandelt wird, findet auch
ein Konzentrationsgefälle resultierend aus der Diffusion des Elementes zwischen den
Schichten statt und es entsteht ein Bereich einer Zusammensetzung, der gemäß dem Aggregat
der chemischen Formel wie in Formel (3) gezeigt, entspricht.
Wenn das Konzentrationsgefälle bei dem sich die Zusammensetzung graduell ändert
zwischen den zwei Schichten durch Wärmebehandlung der Elektrolytschicht und der
Luftelektrodenschicht hergestellt wird, haben sie eine identische Kristallstruktur und es treten
keine Diskontinuitäten bei der schrittweisen Änderung zwischen den Schichten auf. Die
Diffusion des Elementes erhöht die Adhäsion und Bindungsstärke zwischen den zwei
Schichten. Sogar wenn die Brennstoffzelle thermischen Schocks unterworfen wird, wie bei
Temperaturzyklen von hohen Temperaturen und niedrigen Temperaturen unter
Arbeitsbedingungen, ist die Brennstoffzelle weniger empfindlicher gegenüber Rissen,
Deformierungen und Delamination und ermöglicht einen höheren Gesamtumsatz. Soweit die
Kristallstrukturen der Materialien identisch sind und die Metalle gewöhnlich zwischen dem
zwei Schichten aufgeteilt sind, ist ein Unterschied im thermischen Expansionskoeffizienten
unwesentlich, und das Auftreten von Rissen und Deformierungen während des
Sinterungsprozesses reduziert wird. Des weiteren besteht die geringe Möglichkeit, daß eine
Substanz eine Erhöhung des Phasengrenzflächenwiderstandes in der Phasengrenzfläche
entwickelt.
Ein weiterer Aspekt gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Festoxidbrennstoffzelle mit
einer Schichtgefügestruktur die eine Luftelektrodenschicht, eine Brennstoffelektrodenschicht
und eine Festelektrolytschicht enthält, die eingelagert ist zwischen der Luftelektrodenschicht
und der Brennstoffelektrodenschicht, worin sowohl die Luftelektrodenschicht als auch die
Elektrolytschicht aus einem Perowskit-Typ Material hergestellt wird und einer
Zusammensetzung die sich kontinuierlich ändert zwischen der Elektrolytschicht und der
Luftelektrodenschicht.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Festoxidbrennstoffzelle mit einer
Schichtgefügestruktur, die eine Luftelektrodenschicht, eine Brennstoffelektrodenschicht und
eine Festelektrolytschicht enthält, die eingelagert ist zwischen der Luftelektrodenschicht und
der Brennstoffelektrodenschicht und eine Zwischenschicht hat, die eingelagert ist zwischen
der Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht, wobei die Elektrolytschicht aus einem
Perowskit-Typ Oxidionenleitersmaterial hergestellt wird, die Luftelektrodenschicht wird aus
einem Perowskit-Typ Elektronenleitermaterial hergestellt, die Zwischenschicht enthält ein.
Perowskit-Typ Material eines gemischten Elektronen- und Ionenleiters und eine
Zusammensetzung die sich kontinuierlich ändert in jeder Phasengrenzfläche zwischen der
Zwischenschicht und der Elektrolytschicht und der Phasengrenzfläche zwischen der
Zwischenschicht und der Luftelektrodenschicht.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von
Festoxidbrennstoffzellen, das die Schritte der Schichtengefügeherstellung einer
Luftelektrodenschicht aus einem Perowskit-Typ Elektronenleitermaterial und einer
Elektrolytschicht aus einem Perowskit-Typ Ionenleitermaterial, in einem geschichteten
Werkstoff enthält, das Sintern des Schichtengefüges um die Luftelektrodenschicht und die
Elektrolytschicht zusammenzufügen, eine Wärmebehandlung des Schichtengefüges um das
Diffundieren eines Elements der Luftelektrodenschicht in die Elektrolytschicht zum Aufbau
der Phasengrenzfläche zwischen der Luftelektrodenschicht und der Elektrolytschicht oder für
das Diffundieren eines Elements der Elektrolytschicht in die Luftelektrodenschicht zum
Aufbau in der Phasengrenzfläche zwischen beiden, oder für das Diffundieren des Elements
von der Luftelektrodenschicht in die Elektrolytschicht und Diffundieren des Elements von der
Elektrolytschicht in die Luftelektrodenschicht an die Phasengrenzfläche zwischen beiden.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer
Festoxidbrennstoffzelle, der die Schritte der Schichtengefügeherstellung einer
Luftelektrodenschicht aus einem Perowskit-Typ Elektronenleitermaterial, mindestens einer
Zwischenschicht aus einem Perowskit-Typ eines gemischten Ionen und Elektronen
leitermaterials und einer Elektrolytschicht aus einem Perowskit-Typ Ionenleitermaterial, mit
einer eingelagerten Zwischenschicht zwischen der Luftelektrodenschicht und der
Elektrolytschicht in ein Schichtengefüge enthält, das Sintern des Schichtengefüges um die
Luftelektrodenschicht, die Zwischenschicht und die Elektrolytschicht zusammenzufügen, eine
Wärmebehandlung des Schichtengefüge um das Diffundieren eines Elements der
Luftelektrodenschicht in der Zwischenschicht zum Aufbau der Phasengrenzfläche zwischen
der Luftelektrodenschicht und der Zwischenschicht oder für das Diffundieren eines Elements
der Zwischenschicht in der Luftelektrodenschicht zum Aufbau der Phasengrenzfläche
zwischen beiden oder das Diffundieren des Elements von der Luftelektrodenschicht in die
Zwischenschicht und des Elements von der Zwischenschicht in die Luftelektrodenschicht in
die Phasengrenzfläche zwischen beiden, und das Diffundieren eines Elements der
Zwischenschicht in der Elektrolytschicht, zum Aufbau in der Phasengrenzfläche zwischen der
Zwischenschicht und der Elektrolytschicht oder für das Diffundieren eines Elements der
Elektrolytschicht in die Zwischenschicht, zum Aufbau der Phasengrenzfläche zwischen
beiden, oder für das Diffundieren des Elements von der Zwischenschicht in die
Elektrolytschicht und des Elements von der Elektrolytschicht in die Zwischenschicht, zum
Aufbau der Phasengrenzfläche zwischen beiden.
Fig. 1A zeigt eine perspektivische Ansicht eines zylindrischen Elementarzellentyps einer
Festoxidbrennstoffzelle, und in Fig. 1B (1)-1B (3) sind die perspektivischen Ansichten
einer flachen Einheitszelle einer Festoxidbrennstoffzelle gezeigt.
Fig. 2A zeigt eine erläuternde Ansicht der Ionisation von Sauerstoff in einer konventionellen.
Dreiphasen Phasengrenzfläche und Fig. 2B ist eine erläuternde Ansicht der Ionisation von
Sauerstoff an einer Zweiphasen Phasengrenzfläche, wenn ein gemischter Elektronen- und
Ionenleiter als Luftaggregatmaterial verwendet wird.
Die Fig. 3A und 3B zeigen Phasengrenzflächen zwischen einer Elektrolytschicht und einer
Luftelektrodenschicht, vor der Diffusion und nach der Diffusion der Elemente.
Die Fig. 4A und 4B zeigen die Änderungen in der Verteilung der Elemente (Atomverhältnis)
in der Phasengrenzfläche zwischen der Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht, vor
der Diffusion und nach der Diffusion.
Die Fig. 5A und SB zeigen die Phasengrenzflächen der Elektrolytschicht, der Zwischenschicht
und der Luftelektrodenschicht, vor der Diffusion und nach der Diffusion.
Die Fig. 6A und 6B die zeigen die Änderungen in der Verteilung der Elemente
(Atomverhältnis) in den Phasengrenzflächen in der Elektrolytschicht, der Zwischenschicht
und der Luftelektrodenschicht, vor der Diffusion und nach der Diffusion.
Fig. 7 zeigt ein Arrhenius Diagramm eines Perowskit Typ Oxidionenleiters, wie er in der
vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Fig. 8 ist ein Graph der die Änderungen des spezifischen Leitungsvermögens und der
Ionentransportzahl in Abhängigkeit zur Temperatur eines Perowskit-Typ Oxidionenleiter
zeigt, wie er in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Fig. 9 zeigt die Abhängigkeit des spezifischen Leitungsvermögens vom Sauerstoffpartialdruck
für einen gemischten Elektronen- und Oxidionenleiter des Perowskit-Typs, wie er in der
vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Fig. 10 ist ein Graph der die Änderung des spezifischen Leitungsvermögens und der
Ionentransportzahl in Abhängigkeit zur Temperatur für einen gemischten Elektronen- und
Oxidionenleiter des Perowskit-Typs zeigt, wie er in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird und
Fig. 11 ist ein Graph der die Änderung des spezifischen Leitungsvermögens und der
Ionentransportzahl in Abhängigkeit zur Temperatur für einen Elektronen-Leiter des Perowskit
Typs zeigt, wie er in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Eine Festoxidbrennstoffzelle der vorliegenden Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Luft-
Elektrode aus einem Elektronenleiter, einem Festelektrolyten aus einem Oxidionenleiter und
einer Zwischenstruktur zwischen diesen beiden Schichten. Insbesondere sind sowohl die
Luftelektrodenschicht als auch die Festelektrolytschicht aus Materialien aufgebaut, die eine
Perowskit-Typ Kristallstruktur haben und deren Zusammensetzungen der Elemente sich
zwischen den zwei Schichten kontinuierlich ändert.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Zwischenschicht eines gemischten
Elektronen- und Ionenoxidleiters mit einer Perowskit-Typ Kristallstruktur, die eingelagert ist
zwischen den beiden Perowskit-Typ-Materialien, und deren Zusammensetzungen sich
kontinuierlich ändern in einer Phasengrenzfläche zwischen der Zwischenschicht und der
Luftelektrodenschicht und in einer Phasengrenzfläche zwischen der Zwischenschicht und der
Elektrolytschicht.
Der Ausdruck "Die Zusammensetzungen ändern sich kontinuierlich" bedeutet im Rahmen der
vorliegenden Erfindung, daß es keine schrittweise Diskontinuität in der Veränderung der
Zusammensetzung gibt.
Der oben genannte Aufbau der vorliegenden Erfindung kann sowohl in einer zylindrischen
Zelle als auch mit einer flachen Zelle ausgeführt werden. Die flache Zelle kann in Form eines
Stapeltypus oder als einheitlich gesinterter Typ (Monolith Typus) vorhanden sein. So lange
der vergleichende charakteristische Auftau und Materialanforderungen erfüllt sind, stellt die
vorliegende Erfindung keine weiteren Anforderungen an Aufbau und Material.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf besondere Materialien begrenzt, so lange die
Materialien für die Elektrolytschicht, die Luftelektrodenschicht und die Zwischenschicht eine
identische Perowskit-Typ Kristallstruktur haben, mit einem Oxidionenleiter als
Elektrolytschicht, einem Elektronenleiter als Luftelektrodenschicht und einem gemischten
Elektronen- und Ionenleiter als Zwischenschicht.
Vorzugsweise werden Materialien verwendet, die stabil bei hohen Temperaturen sind,
nämlich bei der Arbeitstemperatur der Zelle und bei den Arbeitsbedingungen (sowohl in einer
reduktiven Umgebung als auch der oxidativen Umgebung in der Elektrolytschicht und einer
oxidativen Umgebung in der Luftelektrodenschicht).
Als allgemeine Kriterien hat der Oxidionenleiter (Oxide) eine Ionentransportzahl von 0,7 oder
größer, der gemischte Elektronen- und Ionenleiter hat eine Ionentransportzahl im Bereich von
0,1 bis 0,7 und der Elektronenleiter hat eine Ionentransportzahl von 0,1 oder kleiner.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung teilen sich die Materialien
der Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht ein gemeinsames Metallelement, und die
Materialien der Elektrolytschicht, der Zwischenschicht und der Luftelektrodenschicht teilen
sich ein Element. Speziell wird mindestens ein Element gemeinsam verwendet. Vorzugsweise
werden zwei Elemente gemeinsam verwendet, und besonders bevorzugt werden drei. Elemente
gemeinsam verwendet. Mit diesem Arrangement bildet die Wärmebehandlung einen
Gradientenbereich in dem die Zusammensetzung jedes Elementes sich kontinuierlich ändert,
und die Bildung einer Verbindung gefördert wird, die einen hohen
Phasengrenzflächenwiderstand verhindert.
Die Materialien, die die oben genannten Anforderungen erfüllen werden durch die folgenden
Formeln ausgedrückt:
Elektrolytschicht: La1-a Aa Ga1-(b+d) Bb CocO3 (1)
Luftelektrodenschicht: La1-a Ad CoO3 (2)
Zwischenschicht: La1-e Ae Ga1-(f+g) Bf CogO3 (3)
Hier ist A ein Element oder zwei Elemente ausgewählt aus der Gruppe von Strontium (Sr) und
Calcium (Ca), B ist ein Element oder zwei oder mehr Elemente ausgewählt aus der Gruppe
von Magnesium (Mg), Aluminium (Al) und Indium (In) und 0,05 ≦ a ≦ 0,3; 0 ≦ b; e ≦ 0,3;
0 ≦ c ≦ 0,15, b+c ≦ 0,3, 0 ≦ d ≦ 0,5, 0 ≦ f ≦ 0,15; 0,15 ≦ g ≦ 0,3 und f+g ≦ 0,3.
Die drei Materialien teilen sich gemeinsam die zwei Elemente Lanthan (La) und Cobalt (Co).
Wenn A das gleiche Element in den oben genannten Formeln darstellt, ist es auch ein
gemeinsames Element, so daß folglich die drei Elemente gemeinsam in den drei Schichten
geteilt werden. In jeder der drei oben genannten Formeln (1) bis (3) ist Element A
vorzugsweise Strontium (Sr), und Element B ist vorzugsweise Magnesium (Mg). Dann
besteht keine Notwendigkeit Element A und Element B in alle Schichten in Einklang zu
bringen. In jeder der obengenannten Formeln ist das Atomverhältnis des Sauerstoffs drei, aber
es ist augenscheinlich für den Fachmann das Sauerstoff Fehlstellen vorhanden sind wenn er
nicht Null ist und tatsächlich ist das Atomverhältnis von Sauerstoff oft kleiner als drei.
Infolgedessen variiert die Zahl der Sauerstoff Fehlstellen in Abhängigkeit von der Art des
zugesetzten Elementes A und B und den Herstellungsbedingungen, so daß das Atomverhältnis
der Einfachheit halber mit drei angenommen wird.
Die Zusammensetzungen in der Elektrolytschicht gemäß der Formel (1) sind vorzugsweise 0,1
≦ a ≦ 0,25, bevorzugter 0,17 ≦ a ≦ 0,22, bevorzugt 0 ≦ b ≦ 0,17, bevorzugter 0,09 ≦ b ≦ 0,13,
bevorzugt 0,02 ≦ c ≦ 0,15, bevorzugter 0,02 ≦ c ≦ 0,10 und bevorzugt 0,1 ≦ b+c ≦ 0,25,
bevorzugter 0,15 ≦ b+c ≦ 0,22. Die bevorzugte Zusammensetzung in der
Luftelektrodenschicht gemäß der Formel (2) ist 0,1 ≦ d ≦ 0,4. Die bevorzugten
Zusammensetzungen in der Zwischenschicht gemäß der Formel (3) sind 0,1 ≦ e ≦ 0,3, 0 ≦ f ≦
0,13, bevorzugter f = 0 und 0,17 ≦ g ≦ 0,3.
Jede der Materialien, welches durch die oben genannten allgemeinen Formeln (1) bis (3)
ausgedrückt worden ist, ist ein elektrisch leitendes Material, welches eine Perowskit-Typ
Kristallstruktur hat und ein höheres spezifisches Leitungsvermögen als das von YSZ aufweist.
Diese Materialien unterscheiden sich voneinander in ihrer Ionentransportzahl bei dem
jeweiligen spezifischen Leitungsvermögen.
Das Material das durch die Formel (1) dargestellt wird, ist ein Oxidionenleiter mit einer
charakteristischen hohen Ionentransportzahl (mit anderen Worten überwiegt die Ionenleitung).
Das Material ist chemisch stabil und die Variation im spezifischen Leitungsvermögen ist nicht
so groß in der oxidativen Hochtemperatur-Umgebung bis zur reduktiven Umgebung. Dieses
Material paßt als Elektrolytschicht in eine Festoxidbrennstoffzelle. Ist das spezifische
Leitungsvermögen bei jeder Temperatur höher als das von YSZ, so zeigt dieses Material eine
ausreichendes spezifisches Oxidionen Leitungsvermögen für die Elektrolytschicht einer
Brennstoffzelle sogar bei relativ niedrigen Temperaturen im Bereich von 600°C bis 800°C in
dem YSZ nicht arbeiten kann auf Grund seines niedrigen spezifischen Leitungsvermögens.
Dieses Material bleibt stabil und verwendbar sogar bei hohen Temperaturen im Bereich von
über 1000°C.
Fig. 7 zeigt ein Arrhenius Diagramm des Logarithmus (log σ) des spezifischen
Leitungsvermögens σ eines gesinterten Materials mit Zusammensetzungen, für a = 0,2; b =
0,115 und c = 0,085 in Formel (1) nämlich La0,8 Sr0,2 Ga0,8 Mg0,115 Co0,085 O3' (bezogen
auf die Formel (a)), bei einem Sauerstoffpartialdruck P(O2) von 10-5 atm. Fig. 7 zeigt auch im
Arrhenius Diagramm in Form einer durchgezogen Linie als Referenz von YSZ. Es kann aus
der Fig. 7 entnommen werden, daß das Perowskit Material ausgedrückt durch die Formel (a)
über den gesamten Temperaturbereich ein im wesentlichen größeres spezifisches
Leitungsvermögen (z. B. um eine Größeneinheit) als das YSZ aufzeigt. Die spezifischen
Leitungsvermögen beider Materialien werden kleiner mit abnehmender Temperatur (mit 1/T
steigend auf der Abszisse). Zum Beispiel, zeigt YSZ das spezifische Leitungsvermögen bei
einer Temperatur von 1000°C (bei 0,78 auf der Abszisse), daß mit dem Material einer
Zusammensetzung das durch die Formel (a) ausgedrückt wird, bereits bei einer Temperatur
von 650°C erreicht wird (1,08 auf der Abszisse).
Fig. 8 zeigt das spezifische Leitungsvermögen (log σ) und die Ionentransportzahl (ti) eines
gesinterten Materials mit einer Zusammensetzung der Formel (a) in einem Temperaturbereich
von 650°C bis 950°C. Der Sauerstoffpartialdruck ist unverändert zu dem oben diskutierten.
Aus der Fig. 8 ist zu ersehen, daß das gesinterte Material mit einer Ionentransportzahl von 0,8
oder größer bei 650°C ausgestattet ist, daß ein überwiegendes spezifisches Oxidionen
Leitungsvermögen Angebot darstellt mit einem kleinen spezifischen Elektronen
Leitungsvermögen, welches die Eigenschaften als Oxidionenleiter belegt.
Die Messungen des spezifischen Leitungsvermögens werden wie folgt durchgeführt. Ein
Platindraht ist mit einem zu testenden Probestück eines gesinterten Materials unter
Verwendung einer Platinpaste verbunden und das spezifische Leitvermögen des zu testenden
Probestücks wird unter Verwendung eines vier-Punkt-Gleichspannungsverfahrens oder eines
zwei-Punkt-Wechselspannungsverfahrens gemessen in einem Apparat, mit dem der
Sauerstoffpartialdruck und die Temperatur eingestellt werden können. Um die
Ionentransportzahl zu bestimmen wird eine Sauerstoff Konzentrationszelle hergestellt, das
Probestück des gesinterten Materials verwendet und die Überspannung in der Zelle gemessen.
Die Ionentransportzahl ist abgeleitet vom Verhältnis der gemessen Überspannung zur
theoretischen Überspannung die durch die Nernstsche Gleichung bestimmbar ist.
Infolgedessen ist das spezifische Leitungsvermögen der Probestücke um eine Maßeinheit
größer bei gleicher Temperatur als die von YSZ. Das spezifische Oxidionen
Leitungsvermögen des Materials ist im wesentlichen größer als das von YSZ, obwohl die
Ionentransportzahl kaum kleiner ist. Wenn Festoxidbrennstoffzellen unter Verwendung von
einem durch die Formel (a) vorgegebenem Material hergestellt werden ist es nicht erforderlich
die Arbeitstemperatur auf 1000°C fest zusetzen wie bei den YSZ. So kann eine
Brennstoffzelle beispielsweise bei einer Arbeitstemperatur in einem niedrigen
Temperaturbereich von 650°C bis 700°C arbeiten. Bei solch niedrigen Temperaturen können
als Baumaterialien Stahl oder Edelstahl Materialien verwendet und die Materialkosten
erheblich gesenkt werden, verglichen mit Materialien wie Nickel-Chrom-Legierungen oder
Keramik, die bei hohen Arbeitstemperaturen von um die 1000°C verwendet werden. Auch
wenn man die Arbeitstemperatur erniedrigt wird die Zelleffektivität der
Festoxidbrennstoffzelle nicht sehr verringert bei der Energieerzeugung durch die Verwendung
von Dampf oder anderen Rauchgasen, oder Verwendung dieser für eine hohe
Energieausnutzung.
Fig. 9 ist ein Graph der die Abhängigkeit des spezifischen Leitungsvermögens (log σ) des
gesinterten Materials mit vorgegebener Zusammensetzung der Formel (a) vom
Sauerstoffpartialdruck (P(O2)) zeigt. Zu ersehen ist, daß das gesinterte Material mit einem
stabilen spezifischen Leitungsvermögen sowohl in einer oxidativen Umgebung als auch in
einer reduktiven Umgebung nahezu konstant bleibt.
Das Material das durch die Formel (3) dargestellt wird, hat eine höhere Cobalt-Konzentration
als das Material, welches durch die Formel (1) vorgegeben ist, und ist ein gemischter
Elektronen- und Oxidionenleiter in dem die Ionenleitung im wesentlichen die
Elektronenleitung ausgleicht. Dieses Material ist auch stabil in einer oxidativen
Hochtemperatur-Umgebung bis zu einer reduktiven Umgebung und kann als Luftelektroden
Aggregatmaterial verwendet werden, welches einer oxidativen Umgebung ausgesetzt werden
kann. Wenn das Luftelektrodenaggregat aus einem gemischten Elektronen- und
Oxidionenleiter aufgebaut wird, erfolgt die Ionisation des Sauerstoffs nicht nur an der
Dreiphasen Phasengrenzfläche von Elektrolyt, gasförmiger Phase (Luft) und der Elektrode
sondern auch an der Zweiphasen Phasengrenzfläche des Aggregatmaterials und der
gasförmigen Phase. Der Bereich für die Ionisationsaktivität wächst wesentlich, womit eine
verbesserte Zelleffektivität einhergeht.
Fig. 10 zeigt den Logarithmus (log σ) des spezifischen Leitvermögens σ und der
Ionentransportzahl (ti) für ein Material der Formel (3) mit den Zusammensetzungen für e =
0,2; f = 0; g = 0,2, nämlich La0,8 Sr0,2 Ga0,8 Co0,2 O3 (bezogen auf die Formel (c)) innerhalb
eines Temperaturbereichs T von 650°C bis 950°C. Der Sauerstoffpartialdruck bleibt
unverändert wie bei dem vorhergehenden Material. Wie aus der Fig. 10 ersichtlich zeigt das
Material ein höheres spezifisches Leitvermögen als das Material mit der vorgegebenen
Zusammensetzung nach der Formel (a). Das bedeutet, daß die Abhängigkeit des spezifischen
Leitvermögens von der Temperatur klein ist, und führt zu dem nicht erwarteten Ergebnis, daß
sich das spezifische Leitvermögen in einem Temperaturbereich von 700°C bis 950°C im
wesentlichen nicht ändert. Die Ionentransportzahl fällt innerhalb eines Bereichs von 0,3 zu 0,6
über den gemessenen Temperaturbereich von 700°C bis 950°C. Dieses Material ist ein
gemischter Elektronen- und Oxidionenleiter in dem die Elektronenleitung im wesentlichen die
Ionenleitung ausgleicht, und als Aggregat Material geeignet ist für ein Luftelektrodenmaterial.
Das Material das durch die Formel (2) dargestellt wird hat kein Gallium (Ga) und ist ein
Elektronenleiter der nur ein spezifisches Elektronen Leitvermögen hat. Dieses Material wird
herkömmlicherweise in der Luftelektrode von Festoxidbrennstoffzellen verwendet, da seine
Vorteile bekannt sind.
Fig. 11 zeigt das spezifische Leitvermögen a und die Ionentransportzahl (log ti) für ein
Material der Formel (3) mit den Zusammensetzungen d = 0,2, nämlich La 0,8 Sr0,2 CoO3
(bezogen auf die Formel (b)) in einem Temperaturbereich T von 650°C bis 950°C. Der
Sauerstoffpartialdruck beträgt 1 atm. Dieses Material zeigt ein ziemlich großes spezifisches
Leitungsvermögen in oxidativer Umgebung. Die Ionentransportzahl dieses Materials ist 0,1
oder kleiner, so daß es ein Elektronenleiter ist mit im wesentlichen keinem spezifischem
Ionen Leitungsvermögen.
LaCoO3-Materialien die durch die Formel (b) dargestellt wurden sind herkömmlicherweise
dafür bekannt, daß sie ein höheres spezifisches Leitvermögen als LaMnO3 aufweisen.
Insoweit haben LaMnO3 Materialien einen thermischen Expansionskoeffizienten nahe an dem
von stabilisiertem Zirkonium, so daß die LaMnO3-Materialien ohne Rücksicht auf ihre
niedrigen spezifischen Leitungsvermögen als Luftelektrodenmaterial eingesetzt werden
können (mit hohen Ohmschen Wärmeverlust). In Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung haben die LaCoO3-Materialien einen niedrigen Ohmschen Wärmeverlust und
werden als Luftelektrodenmaterial ohne jegliche Probleme verwendet.
Die Materialien haben durch die Formeln (1) bis (3) vorgegebene Zusammensetzungen die
hergestellt werden durch die Verwendung bekannter Verfahren aus dem Gebiet der Keramik.
Besonders die Pulver von Oxiden der enthaltenen Metallelemente oder ihre Vorstufen
(Materialien die sich unter thermischer Zersetzung in die Oxide umwandeln z. B. Carbonate
oder Carboxylate) werden gemischt und entsprechend dem Atomverhältnis vorausberechnet,
wenn erforderlich gepreßt und gesintert. Die Sinterungsbedingungen werden so festgelegt, daß
ein gesintertes Material mit einer Perowskit-Typ Kristallstruktur erhalten wird. Das gesinterte
Material wird pulverisiert um jede Schicht aufzubauen.
Das Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung zur Darstellung einer Luftelektrode
wird nun beschrieben. Die Produktion von Flachzellen soll hier vorgestellt werden. Ähnlich
werden mit Modifikationen, die dem Fachmann geläufig sind, die zylindrischen Zellen
hergestellt. Gemäß einem ersten Verfahren der vorliegenden Erfindung, wird eine
Luftelektrodenschicht eines Perowskit-Typ Materials auf eine Elektrolytschicht eines
Perowskit-Typ Materials aufgeschichtet um ein Schichtengefüge zu bilden, dann wird das
Schichtengefüge gesintert um die Luftelektrodenschicht mit der Elektrolytschicht
zusammenzufügen, daran anschließend wird das Schichtengefüge in Wärme behandelt, so daß
die Elementdiffusion in der Phasengrenzfläche zwischen der Luftelektrodenschicht und der
Elektrolytschicht stattfindet. Die Laminierungs- und Sinterungsverfahren sind unverändert zu
konventionellen Verfahren. Charakteristischerweise werden die zwei Schichten in ihrer
frischen Formfläche durch eine thermische Bindungskompression beschichtet und daran
anschließend in einem Schritt gesintert. Alternativ kann die Luftelektrodenschicht auf eine
gesinterte Elektrolytschicht mittels eines Aufschlämmbeschichtungsverfahrens oder eines
Siebdruckverfahrens beschichtet werden und anschließend einem Sinterungsprozeß
unterworfen werden. Die Gesamtsinterung ist vorteilhafter vom Standpunkt der Anzahl der
verwendeten Schritte.
Verfügbar wie das Formpreßverfahren zur Herstellung von Formpreßlingen ist auch das
Abstreifverfahren, das Druckformpressverfahren, ein Flüssigkeitsdruck-Preßverfahren, oder
ein Gießformverfahren. Zum Beispiel kann eine Schicht direkt auf die andere Schicht eines
ungesinterten frischen Materials unter Verwendung des Aufschlämmbeschichtungsverfahrens
oder des Abstreifverfahrens aufgetragen werden. Alternativ kann eine Schicht direkt auf eine
gesinterte Schicht unter Verwendung des Aufschlämmbeschichtungsverfahrens, des
Siebdruckverfahrens oder des Flammspritzverfahrens aufgetragen werden. Nach dem Sintern
ist die Dicke der Elektrolytschicht vorzugsweise in einem Bereich von 10 bis 200 µm, und
die Dicke der Luftelektrodenschicht ist vorzugsweise im Bereich von 20 bis 300 µm. Die
Elektrolytschicht muß kompakt sein, während die Luftelektrodenschicht porös sein muß. Die
Porösität der jeweiligen Schicht wird durch die Pulverpartikelgröße und die
Sinterungsbedingungen gesteuert. Die Regelung der Porösität sind dem Fachmann auf diesem
Gebiet bekannt. Um eine Steigerung des Phasengrenzflächenwiderstandes zu vermeiden sind
Elektrolytschicht und Luftelektrodenschicht vorzugsweise aus Materialien aufgebaut, die
identische Elemente gemeinsam haben. In diesem Zusammenhang ist die Elektrolytschicht
bevorzugter aus einem Material aufgebaut das durch die Formel (1) vorgegeben ist, und die
Luftelektrodenschicht ist bevorzugter aus einem Material aufgebaut, das durch die Formel (2)
vorgegeben ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die gesinterten Körper, in denen die
Elektrolytschicht und die Luftelektrodenschicht zusammengefügt worden sind, einer
Wärmebehandlung unterworfen, damit die Elemente in die Phasengrenzfläche zwischen den
beiden Schichten diffundieren. In der Phasengrenzfläche zwischen den beiden Schichten wird
ein Gradientenbereich erzeugt in dem sich die Zusammensetzung jedes Elementes
kontinuierlich ändert. Die Wärmebehandlung wird vorteilhafterweise im Anschluß an die
Sinterung ausgeführt kann aber auch gesondert später ausgeführt werden.
Die vorliegende Erfindung ist nicht begrenzt auf besondere Wärmebehandlungsbedingungen,
so lange die Diffusion der Elemente gewährleistet ist. Die Temperatur in der
Wärmebehandlung kann niedriger oder höher oder gleich der Sinterungstemperatur sein.
Wenn die Elektrolytschicht und die Luftelektrodenschicht aus den bevorzugteren Materialien
aufgebaut sind, ist eine bevorzugte Temperatur in der Wärmebehandlung im Bereich von
1100°C bis 1500°C. Die beanspruchte Zeit für die Wärmebehandlung, die in einem Bereich
von 1 bis 100 Stunden liegen kann, gewährleistet, daß die Elemente bei dieser Temperatur
diffundieren. Obwohl Luft zufriedenstellend als Atmosphäre für die Wärmebehandlung ist,
kann auch eine Inertgasatmosphäre verwendet werden. Der Sinterungsprozeß und die
Wärmebehandlung sind in ihren Bedingungen ähnlich, und die Unterscheidung ist nicht
einfach. In der vorliegenden Erfindung wird das Wärmeverfahren zum Zusammenfügen der
zwei Schichten als Sinterungsverfahren angesehen und das Wärmeverfahren für die Diffusion
der Elemente in die Phasengrenzfläche als Wärmebehandlung verstanden.
Durch die Wärmebehandlung diffundieren die Elemente durch die Phasengrenzfläche
zwischen den beiden Schichten. Insoweit die Elektrolytschicht und die Luftelektrodenschicht
eine identische Kristallstruktur, die sogenannte Perowskit-Typ Kristallstruktur aufweisen,
entwickelt sich die Diffusion der Elemente gleichmäßig. Unter den oben diskutierten
realistischen Wärmebehandlungsbedingungen diffundieren die Elemente in die
Phasengrenzfläche zwischen Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht. Wie in der Fig.
3B und Fig. 4B gezeigt, hat ein (Gradienten-)Bereich eine erzeugte Gradienten
zusammensetzung, in der die Zusammensetzung (der Konzentrationsgradient jedes
Elementes) sich kontinuierlich in der Phasengrenzfläche zwischen der Elektrolytschicht und
der Luftelektrodenschicht ändert. Gradientenbereiche sind aus der ungeprüften Japanischen
Patentanmeldung No. 2-278 663 und der ungeprüften Japanischen Patentanmeldung No. 9-
266 000 angegeben worden. Die konventionellen Gradientenbereiche, wie sie in diesen
Veröffentlichungen vorgeschlagen worden sind, werden durch die Bereitstellung von zwei
Arten von Pulvern, eines für die Elektrolytschicht und das andere für die
Luftelektrodenschicht, hergestellt, die während der Schichtenbildung mittels
Flammspritzverfahren kontinuierlich das Verhältnis der beiden Arten ändert. Jedoch zeigt der
Mischungsgradient der durch diese Technik gebildet wurde, eine bloße Mischung von zwei
Arten von Partikeln, die unterschiedlich sind in der Zusammensetzung und in der
Kristallstruktur bei mikroskopischer Betrachtung. Da sich jedoch nur das Mischungsverhältnis
ändert ist die Bildung von Diskontinuitäten im Mikroskopischen unvermeidlich. Die
offenbarte Technik kann eine Steigerung des Phasengrenzflächenwiderstandes nicht
verhindern.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird der Gradientenbereich durch die
Elementdiffusion in der Wärmebehandlung gebildet, so daß keine schrittweise Diskontinuität
auch nicht im Mikroskopischen erzeugt wird. Dies wird erreicht, weil sowohl die
Elektrolytschicht als auch die Luftelektrodenschicht Oxide des Perowskit-Typ verwenden die
eine identische Kristallstruktur haben. Infolgedessen ist die Schichtenherstellung nicht
begrenzt, da der Gradientenbereich in der Wärmebehandlung gebildet wird. Die Diffusion der
Elemente verbessert wesentlich die Adhäsion und die Bindungsstärke und verhindert effektiv
die Rißbildung und Delaminierung zwischen den beiden Schichten.
Da sich die Elektrolytschicht und die Luftelektrodenschicht mindestens zwei Metallelemente
teilen, wird vorzugsweise drei Metallelemente, wird die Bildung einer Substanz die den
Phasengrenzflächenwiderstand erhöht, zwischen den zwei Schichten zuverlässig verhindert.
Neben der verbesserten Adhäsion wird der Phasengrenzflächenwiderstand wesentlich
reduziert.
Wenn die Elektrolytschicht und die Luftelektrodenschicht aus den Materialien mit den
Zusammensetzungen, die durch die Formeln (1) bis (2) vorgegeben sind hergestellt werden,
wird der Bereich der Zusammensetzung der durch die Formel (3) vorgegeben ist sich durch
die Diffusion der Elemente der Materialien der zwei Schichten in der Wärmebehandlung
gebildet. In diesem Fall weist der Bereich eine gemischten Elektronen- und Ionenleitung auf
die vorteilhafterweise als Aggregate arbeiten.
Im besonderen findet in diesem Bereich die Ionisation von Sauerstoff an einer Zweiphasen
Phasengrenzfläche statt (z. B. zweidimensionaler Bereich), anders als in der Dreiphasen
Phasengrenzfläche (z. B. eindimensionale Linie) zwischen Elektrolyte, Luft-Elektrode und
Luft. Der Bereich für die Ionisationsaktivität ist wesentlich gewachsen.
Wenn der Bereich der gemischten Elektronen- und Ionenleitung während der Diffusion
gebildet wird, ist der Bereich auf einen dünnen Teil, der eine Dicke von 10 µm oder geringer
hat, der Phasengrenzfläche zwischen der Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht
begrenzt. Um das Areal dieses Bereichs zu vergrößern wird die Oberfläche der
Elektrolytschicht grober gemacht (z. B. die Oberfläche kann durch das Flammspritzverfahren
hergestellt werden) oder das Material der Elektrolytschicht wird mit der der
Luftelektrodenschicht gemischt.
Gemäß einem zweiten Verfahren der vorliegenden Erfindung wird die Dicke des Bereichs der
gemischten Elektronen- und Ionenleiter, der für die Ionisation des Sauerstoffs verfügbar ist,
flexibel vergrößert. In diesem Verfahren sind die Elektrolytschicht und die
Luftelektrodenschicht mit mindestens einer Zwischenschicht, die zwischen den beiden
eingelagert ist, beschichtet, wobei das Schichtengefüge gesintert wird um alle Schichten
zusammenzufügen, und die Elemente diffundieren in die Phasengrenzfläche zwischen den
nebeneinander liegenden Schichten während der Wärmebehandlung. Alle Schichten, inklusive
der Zwischenschicht haben eine Perowskit-Typ Kristallstruktur. Die Zwischenschicht ist
vorzugsweise ausgewählt aus einer Zwischenzusammensetzung zwischen der
Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht. Die Zwischenschicht enthält vorzugsweise
einen gemischten Elektronen- und Ionenleiter. In diesem Fall ist die Oberfläche der
Zwischenschicht für die Ionisation von Sauerstoff verfügbar.
Das Multi-Schicht-Verfahren und das Gefügeschicht-Verfahren bleiben unverändert
verwendbar für diese wie sie im zwei Schichten Fall verwendet werden in dem die
Zwischenschicht nicht gebraucht wird. Die gleichen Wärmebehandlungsbedingungen wie im
zwei Schichten Fall werden auch hier verwendet. Wenn ein gemischter Elektronen- und
Ionenleiter in diesem Fall verwendet wird für die Zwischenschicht, ist das Areal der
Zweiphasen Phasengrenzfläche zwischen dem gemischten Elektronen- und Ionenleiter, der für
die Ionisation des Sauerstoff verfügbar ist gestiegen. Die Dicke der Zwischenschicht ist
bevorzugt im Bereich von 10 µm bis 100 µm. Während der Wärmebehandlung findet die
Elementdiffusion in der Phasengrenzfläche zwischen der Elektrolytschicht und der
Zwischenschicht und in der Phasengrenzfläche zwischen der Phasengrenzflächenschicht und
der Luftelektrodenschicht statt und der Gradientenbereich mit seiner Zusammensetzung ändert
sich kontinuierlich innerhalb jeder gebildeten Phasengrenzfläche (siehe Fig. 5b).
Wenn die Zwischenschicht eine Zwischenzusammensetzung zwischen der Zusammensetzung
der Elektrolytschicht und Luftelektrodenschicht hat, ist die Variation in der Zusammensetzung
in der Phasengrenzfläche zwischen der Elektrolytschicht und der Zwischenschicht und der
Variation in der Zusammensetzung der Phasengrenzfläche zwischen der Zwischenschicht und
der Luftelektrodenschicht kleiner als die Variation in einer Zusammensetzung zwischen der
Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht die nach der Diffusion gemäß dem ersten
Verfahren entstanden ist.
Eine kleinere resultierende Änderungsgeschwindigkeit in der Zusammensetzung des
Gradientenbereichs macht den Multi-Schichten-Körper unempfindlicher gegen Risse,
Deformationen, Wölbungen, Delamination wodurch eine verbesserte Adhäsion und
Bindungsstärke resultiert. Die Zusammensetzung der Zwischenschicht wird zum Beispiel
intermediär zwischen der Zusammensetzung der Elektrolytschicht und der
Luftelektrodenschicht, wenn die folgenden Bedingungen eingehalten werden: Die
Elektrolytschicht hat eine Zusammensetzung, die vorgegeben ist durch die Formel (1), die
Luftelektrodenschicht hat eine Zusammensetzung die vorgegeben ist durch die Formel (2) und
die Zwischenschicht hat die Zusammensetzung die vorgegeben ist durch die Formel (3), worin
A ein identisches Element ist, welches unter anderen durch die Formeln (1), (2) und (3) geteilt
wird, B ein Element, welches durch die Formeln (1) und (3) geteilt wird und a ≦ e ≦ d oder a
≦ e und c ≦ g.
Die Brennstoffelektrode in der Festoxidbrennstoffzelle der vorliegenden Erfindung enthält
vorzugsweise Ni und Ceria Material (Ceroxid CeO2). Die Brennstoffelektrode wird hergestellt
durch das Überziehen einer Ceriaschicht mit Nickelpartikeln oder durch die Laminierung
einer Nickelschicht auf eine Ceriaschicht, als Aggregatmaterial.
Obwohl Ceriamaterialien Oxidionenleiter sind, zeigen sie ein sehr hohes spezifisches
Leitvermögen, daß über dem der YSZ liegt, zeigt sich eine Elektronenleitung in reduktiver
Umgebung durch die Änderung von Ce4+ → Ce3+, und macht das Ceriamaterial nicht
verwendbar als Material für die Elektrolytschicht. Infolgedessen arbeiten die Ceriamaterialien
als gemischte Elektronen- und Ionenleiter in reduktiver Umgebung, wegen der
Elektronenleitung, die in der reduktiven Umgebung auftritt, weshalb die Ceriamaterialien
geeignet sind als Aggregatmaterial in der Brennstoffelektrode verwendet zu werden.
Ni-YSZ, ist das meist verwendete Brenstoffelektrodenmaterial, das keine Elektronen
transferieren kann, weil YSZ ein Oxidionenleiter ist, sogar in der reduktiven Umgebung. Die
Elektrodenreaktion in der Brennstoffelektrodenseite (z. B. die Abgabe von Elektronen in der
Reaktion der Oxidionen mit dem Brenngas) findet an der Drehphasen Phasengrenzfläche
(nämlich, auf einer eindimensionalen Linie) des YSZ-Elektrolyten, der Brennstoffelektrode Ni
und dem Brenngas statt. YSZ vergrößert das Areal der Dreiphasen Phasengrenzfläche (z. B.
die Länge auf der eindimensionalen Linie) in der Brennstoffelektrode kaum.
Zum Vergleich, falls YSZ ausgetauscht wird gegen ein Ceriamaterial zeigt sich eine
gemischte Elektronen- und Ionenleitung in reduktiver Umgebung, wobei die
Elektrodenreaktion an einer zweidimensionalen Zweiphasen Phasengrenzfläche des Cerias
mit dem Brenngas vorkommen. In diesem Fall ist der Bereich der für die Elektrodenreaktion
zur Verfügung steht wesentlich vergrößert auf der Brennstoffelektrodenseite. Das Material
der Brennstoffelektrode unterscheidet sich von dem Material für die Elektrolyte (z. B. ein
Perowskit-Typ Oxid) in der Kristallstruktur und den Elementen. Wie bereits im
Zusammenhang mit der Luftelektrode beschrieben ist sie nicht geeignet eine
Wärmebehandlung auszuführen um eine sich kontinuierlich ändernde Zusammensetzung (z. B.
ein Gradientenbereich) in der Zwischenschicht zwischen Brennstoffelektrode und Elektrolyt
zu bilden. Wie bereits in der herkömmlichen Technik offenbart wird eine Zwischenschicht aus
einer Mischung aus einem Elektrolytmaterial und dem Brennstoffelektrodenmaterial gebildet.
Pulvermaterialien ausgewählt aus La2O3, SrCO3, Ga2O3, MgO und CoO wurden gut vermengt
um ein Mischungsverhältnis die vorgegebenen Zusammensetzungen gemäß der Formeln (a),
(b) und (c) zu erhalten.
Drei Arten von Pulvermischungen wurden erstellt:
La0,8 Sr0,2 Ga0,8 Mg0,115 Co0,085 O3 (a)
La0,8 Sr0,2 CoO3 (b)
La0,8 Sr0,2 Ga0,8 Co0,2 O3 (c)
Die drei Arten von Mischungsmaterialien hatten die vorgegebene Zusammensetzung gemäß
der Formeln (a), (b) und (c) und wurden bei einer Temperatur unterhalb der eigentlichen
Sinterungstemperatur vorgesintert daran anschließend gesiebt bis Pulvermaterialien mit einer
Teilchengröße von 2 µm erhalten wurden. Aus diesen Pulvern wurden Aufschlämmungen
hergestellt. Eine frische Schicht mit einer Dicke von 100 µm wurde aus einer Aufschlämmung
mit einer vorgegebenen Zusammensetzung der Formel (a) unter Verwendung des
Abstreifverfahrens gebildet und dann an der Luft bei 1500°C getrocknet und anschließend für
6 Stunden gesintert. Nach dem Sintern wurde eine frische Schicht der Aufschlämmung mit
der vorgegebene Zusammensetzung der Formel (c) mit einer Dicke von 50 µm unter
Verwendung des Aufschlämmungs-Überzugsverfahrens angewandt und für 3 Stunden bei
1200°C gesintert. Des weiteren wurde eine Aufschlämmung mit der vorgegebenen
Zusammensetzung der Formel (b) mit einer Dicke von 120 µm unter Verwendung des
Aufschlämmungs-Überzugsverfahrens angewandt und für 3 Stunden bei 1200°C gesintert.
Das entstandene Schichtengefüge hatte in umgekehrter Folge die vorgegebenen
Zusammensetzungen der Formeln (a), (b) und (c) und wurde einer Wärmebehandlung bei
1150°C für ungefähr 100 Stunden unterworfen. In diesem Fall entsteht eine drei Schichten
Struktur, die von unten beginnend einen Oxidionenleiter (z. B. eine Elektrolytschicht), einen
gemischten Elektronen und Oxidionenleiter (z. B. eine Zwischenschicht, ein Luftelektroden
Aggregatmaterial und einen Elektronenleiter (z. B. Luftelektrodenschicht) enthält.
Fig. 6A und 6B zeigen die Analyseergebnisse der Änderung in der Verteilung jedes Elementes
(z. B. ein Atomverhältnis) im Querschnitt von der drei Schichtstruktur vor der und nach der
Wärmebehandlung, die unter Verwendung einer Elektronenstrahl-Mikroanalyse ermittelt
wurden. Aus den Fig. 6A und 6B war erkennbar, daß sich die Konzentration eines jeden
Elementes kontinuierlich in der Phasengrenzfläche zwischen der Elektrolytschicht und der
Zwischenschicht und der Phasengrenzfläche zwischen der Zwischenschicht und der
Luftelektrodenschicht änderte und keine schrittweisen Diskontinuitäten in der Verteilung
eines jeden Elementes beobachtet wurden. Es konnte festgehalten werden, daß die
1 Wärmebehandlung die Diffusion eines jeden Elementes in der Phasengrenzfläche zwischen
den angrenzenden Schichten fördert, wodurch im wesentlichen die Adhäsion in der
Phasengrenzfläche verbessert wurde. Insoweit es keine schrittweise Änderung in der
Verteilung jedes Elementes gab ist der Phasengrenzflächenwiderstand im wesentlichen
vermindert. Unter thermischer Beanspruchung ist die Zelle weniger empfindlich gegenüber
Verformungen, Rissen und Abspaltungen
Das Verfahren wurde gemäß Beispiel 1 wiederholt, aber ohne den ungesinterten Flächen mit
der vorgegebenen Zusammensetzung der Formel (c), die als Zwischenschicht diente. Im
besonderen werden die frische Schicht des Materials mit der vorgegebenen Zusammensetzung
der Formel (a) und die frische Schicht des Materials mit der vorgegebenen Zusammensetzung
de Formel (b) laminiert, gesintert und einer Wärmebehandlung unterworfen. Die Fig. 4A und
4B zeigen die Verteilung jedes Elementes in der zwei Schichtstruktur im Querschnitt vor und
nach der Wärmebehandlung. Es konnte festgehalten werden, daß die Konzentration von jedem
Element sich kontinuierlich ändert und, daß die Diffusion eines jeden Elementes während der
Wärmebehandlung statt gefunden hatte. Obwohl die Dicke sehr dünn war, wurde ein Bereich
mit einer Zusammensetzung der einer Zwischenschicht wie in Beispiel 1 entsprach hergestellt.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung haben die Materialien, die für den
Elektrolyten und die Luftelektrodenschicht in der Festoxidbrennstoffzelle verwendet wurden
eine identische Perowskit-Typ Kristallstruktur und der Gradientenbereich in dem die
Konzentration eines jeden Elementes sich kontinuierlich ändert wurde unter Ausnutzung der
Diffusion der Elemente in der Phasengrenzfläche zwischen dem Elektrolyten und der
Luftelektrodenschicht während der Wärmebehandlung verursacht. Als Ergebnis wurden
herkömmliche Probleme, wie zum Beispiel Verformung oder Risse im wesentlichen
abgemildert, angepaßt durch den Unterschied des thermischen Expansionskoeffizienten in der
Phasengrenzfläche zwischen Luftelektrodenschicht und dem Elektrolyt. Die Adhäsion
zwischen den Schichten ist verbessert die Bindungsstärke ist gewachsen, die
Schichtenspaltung wurde vermindert und der Phasengrenzflächenwiderstand wird vermindert.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wurden die Elektrolytschicht und die
Luftelektrodenschicht, der Elektrolyt, das Luftelektroden Aggregatmaterial und die
Luftelektrodenschicht aus Materialien gebildet die ein identisches Perowskit-Typ Oxid haben
und identische Metallelemente enthalten. Es wurde verhindert, daß Substanzen die den
Phasengrenzflächenwiderstand erhöhen in den Gradientenbereich während der
Wärmebehandlung vordringen können.
Insoweit für den herkömmlichen Gradientenbereich eine Mischung von einem
Elektrolytmaterial und einem Luftelektrodenmaterial verwendet wird ändert sich das
Mischungsverhältnis auch kontinuierlich. Obwohl die Zusammensetzung mikroskopisch
kontinuierlich aussieht, wird falls der Gradientenbereich mikroskopisch betrachtet wird nur
eine Mischung von zwei Teilchen mit unterschiedlicher Zusammensetzung und
Kristallstruktur beobachtet und das Problem der Diskontinuität bleibt ungelöst. Die
Herstellungsschritte des konventionellen Gradientenbereichs sind komplex, aber die
vorliegende Erfindung ist frei von solch einem Problem.
Wird die Zwischenschicht der gemischten Elektronen und Oxidionenleiter eingelagert
zwischen die Elektrolytschicht aus dem Oxidionenleiter und der Luftelektrodenschicht aus
dem Elektronenleiter ist die ganze Zweiphasen Phasengrenzfläche zwischen der
Zwischenschicht und der Luft verwendbar um Sauerstoff zu ionisieren. Verglichen nur mit der
Dreiphasen Phasengrenzfläche ist das Reaktionsareal in der Zelle wesentlich größer und die
Bildung der Polarisation ist reduziert. Hieraus resultiert eine im wesentliche verbesserte
Zelleffektivität. Sogar, wenn man die Zwischenschicht wegläßt werden die oben genannten
Vorteile in einigen Graden erzielt, wenn eine Substanz die Zusammensetzung der
korrespondierenden Zwischenschicht hat die in der Phasengrenzfläche während der
Wärmebehandlung durch die Auswahl der richtigen Materialien für den Elektrolyten und die
Luftelektrode hergestellt wird.
Claims (11)
1. Festoxidbrennstoffzelle mit einer Schichtenstruktur bestehend aus einer
Luftelektrodenschicht, einer Brennstoffelektrodenschicht und einer Festelektrolytschicht,
die eingelagert ist zwischen der Luftelektrodenschicht und der
Brennstoffelektrodenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Elektrolytschicht
und die Luftelektrodenschicht ein Perowskit-Typ-Material enthält und eine
Zusammensetzung hat die sich zwischen der Elektrolytschicht und der
Luftelektrodenschicht kontinuierlich ändert.
2. Festoxidbrennstoffzelle mit einer Schichtenstruktur bestehend aus einer
Luftelektrodenschicht, einer Brennstoffelektrodenschicht und einer Festelektrolytschicht,
die eingelagert ist zwischen der Luftelektrodenschicht und der
Brennstoffelektrodenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenschicht
eingelagert ist zwischen der Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht, worin die
Elektrolytschicht einen Oxidionenleiter aus einem Perowskit-Typ Material enthält, die
Luftelektrodenschicht einen Elektronenleiter aus einem Perowskit-Typ Material enthält und
die Zwischenschicht einen gemischten Elektronen- und Ionenleiter aus einem Perowskit-
Typ Material enthält und sich eine Zusammensetzung in jeder der Phasengrenzflächen
zwischen der Zwischenschicht und der Elektrolytschicht und der Phasengrenzfläche
zwischen der Zwischenschicht und der Luftelektrodenschicht kontinuierlich ändert.
3. Festoxidbrennstoffzelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Materialien zum Aufbau der Elektrolytschicht und der Luftelektrodenschicht oder
Materialien zum Aufbau der Elektrolytschicht, der Luftelektrodenschicht und der
Zwischenschicht mindestens ein identisches Metallelement enthalten.
4. Festoxidbrennstoffzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elektrolytschicht ein Material vorgegeben durch La1-aAaGa1-(b+c)BbCocO3 enthält, die
Luftelektrodenschicht eine Material vorgegeben durch La1-dAdCoO3 enthält, worin A
mindestens ein Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sr und Ca; B ein
Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Mg, Al und In, und 0,05 ≦ a ≦ 0,3; 0 ≦
b ≦ 0,3; 0 ≦ c ≦ 0,15; b+c ≦ 0,3; und 0 ≦ d ≦ 0,5 beträgt.
5. Festoxidbrennstoffzelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elektrolytschicht ein Material vorgegeben durch La1-aAaGa1-(b+c)BbCocO3 enthält, die
Luftelektrodenschicht eine Material vorgegeben durch La1-dAdCoO3 enthält, und die
Zwischenschicht ein Material vorgegeben durch La1-eAeGa1-(f+g)BfCogO3 enthält, worin A
mindestens ein Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sr und Ca; B ein
Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Mg, Al und In, und 0,05 ≦ a ≦ 0,3; 0 ≦
b; 0 ≦ c ≦ 0,15; b+c ≦ 0,3; 0 ≦ d ≦ 0,5; 0 ≦ f ≦ 0,15; 0,15 ≦ g ≦ 0,3 und f+g ≦ 0,3 ist.
6. Verfahren zur Herstellung einer Festoxidbrennstoffzelle dadurch gekennzeichnet, daß sie
Schritte des Beschichtens einer Luftelektrodenschicht aus einem Perowski-Typ
Elektronenleitermaterials, und einer Elektrolytschicht aus einem Perowskit-Typ Oxidionen
leitermaterial enthalten, in ein Gefügeschicht, das Sintern der Gefügeschicht um die
Luftelektrodenschicht und die Elektrolytschicht zusammenzufügen, und einer
Wärmebehandlung der Gefügeschicht zum Diffundieren eines Elements der
Luftelektrodenschicht in die Elektrolytschicht zum Aufbau der Phasengrenzfläche
zwischen der Luftelektrodenschicht und der Elektrolytschicht oder für das Diffundieren
eines Elements der Elektrolytschicht in die Luftelektrodenschicht zum Aufbau in der
Phasengrenzfläche zwischen beiden, oder für das Diffundieren des Elements von der
Luftelektrodenschicht in die Elektrolytschicht und Diffundieren des Elements von der
Elektrolytschicht in die Luftelektrodenschicht an die Phasengrenzfläche zwischen beiden.
7. Verfahren zur Herstellung einer Festoxidbrennstoffzelle dadurch gekennzeichnet, daß sie
Schritte des Beschichtens einer Luftelektrodenschicht aus einem Perowski-Typ
Elektronenleitermaterials, mindestens einer Zwischenschicht aus einem Perowskit-Typ
eines gemischten Elektronen- und Ionenleiters und einer Elektrolytschicht aus einem
Perowskit-Typ Oxidionenleitersmaterial enthalten, daß die Zwischenschicht eingelagert ist
zwischen der Luftelektrodenschicht und der Elektrolytschicht in eine Gefügeschicht, das
Sintern der Gefügeschicht um die Luftelektrodenschicht die Zwischenschicht und die
Elektrolytschicht zusammenzufügen, und einer Wärmebehandlung der Gefügeschicht zur
Diffusion eines Elementes der Luftelektrodenschicht in die Zwischenschicht zum Aufbau
der Phasengrenzfläche zwischen der Luftelektrodenschicht und der Zwischenschicht, oder
für die Diffusion eines Elementes der Zwischenschicht in die Luftelektrodenschicht zum
Aufbau der Phasengrenzfläche zwischen beiden oder für die Diffusion des Elementes von
der Luftelektrodenschicht in die Zwischenschicht und die Diffusion des Elementes von der
Zwischenschicht in die Luftelektrodenschicht der Phasengrenzfläche dazwischen, und für
die Diffusion eines Elementes von der Zwischenschicht in die Elektrolytschicht zum
Aufbau der Phasengrenzfläche zwischen der Zwischenschicht und der Elektrolytschicht
oder für die Diffusion eines Elementes der Elektrolytschicht in die Zwischenschicht zum
Aufbau der Phasengrenzfläche, oder für die Diffusion des Elementes von der
Zwischenschicht in die Elektrolytschicht und des Elementes von der Elektrolytschicht in
die Zwischenschicht in die Phasengrenzfläche.
8. Verfahren zur Herstellung einer Festoxidbrennstoffzelle nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung der erwähnten Zwischenschicht zwischen der
Zusammensetzung der oben erwähnten Elektrolytschicht und der Zusammensetzung der
Luftelektrodenschicht liegt.
9. Verfahren zur Herstellung einer Festoxidbrennstoffzelle nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Materialien zum Aufbau der Elektrolytschicht und der
Luftelektrodenschicht und die Materialien zum Aufbau der Elektrolytschicht, der
Luftelektrodenschicht und der Zwischenschicht mindestens ein identisches Metallelement
enthalten.
10. Verfahren zur Herstellung einer Festoxidbrennstoffzelle nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolytschicht ein Material vorgegeben durch
La1-aAaGa1-(b+c)BbCocO3 enthält, die Luftelektrodenschicht eine Material vorgegeben durch
La1-dAdCoO3 enthält, worin A mindestens ein Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Strontium und Calcium; B mindestens eine Element ausgewählt aus der Gruppe
bestehend aus Magnesium, Aluminium und Indium und 0,05 ≦ a ≦ 0,3; 0 ≦ b ≦ 0,3; 0 ≦ c
≦ 0,15; b+c ≦ 0,3; und 0 ≦ d ≦ 0,5 beträgt.
11. Verfahren zur Herstellung einer Festoxidbrennstoffzelle nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolytschicht ein Material vorgegeben durch
La1-aAaGa1-(b+c)BbCOcO3 enthält, die Luftelektrodenschicht eine Material vorgegeben durch
La1-dAdCoO3 enthält, und die Zwischenschicht ein Material vorgegeben durch
La1-eAeGa1-(f+g)BfCogO3 enthält, worin A mindestens ein Element ausgewählt aus der Gruppe
bestehend aus Sr und Ca; B ein Element ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Mg, Al
und In, und 0,05 ≦ a ≦ 0,3; 0 ≦ b; 0 ≦ c ≦ 0,15; b+c ≦ 0,3; 0 ≦ d ≦ 0,5; 0 ≦ f ≦ 0,15; 0,15
≦ g ≦ 0,3 und f+g ≦ 0,3 ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP29239898 | 1998-10-14 | ||
| JP25761199A JP3777903B2 (ja) | 1998-10-14 | 1999-09-10 | 電極−電解質間に傾斜組成を持つ固体酸化物型燃料電池 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19949431A1 true DE19949431A1 (de) | 2000-04-20 |
Family
ID=26543291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19949431A Withdrawn DE19949431A1 (de) | 1998-10-14 | 1999-10-13 | Festoxidbrennstoffzelle mit einem Mischungsgradienten zwischen Elektrode und Elektrolyt |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US6287716B1 (de) |
| JP (1) | JP3777903B2 (de) |
| DE (1) | DE19949431A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002021625A3 (en) * | 2000-09-01 | 2002-12-05 | Siemens Westinghouse Power | High power density solid oxide fuel cells having improved electrode-electrolyte interface material |
| DE10317976A1 (de) * | 2003-04-17 | 2004-10-28 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Festoxid-Brennstoffzelle und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| EP1168478A3 (de) * | 2000-06-28 | 2004-12-15 | Mitsubishi Materials Corporation | Festoxid-Elektrolytbrennstoffzelle |
| EP1484811A4 (de) * | 2002-03-11 | 2007-11-28 | Mitsubishi Materials Corp | Festoxidbrennstoffzelle |
| US7347887B2 (en) | 2003-12-22 | 2008-03-25 | The Boc Group, Inc. | Oxygen sorbent compositions and methods of using same |
| DE102016114991B4 (de) * | 2015-08-25 | 2020-10-08 | Denso Corporation | Brennstoffzelleneinheitszelle |
Families Citing this family (48)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP4352594B2 (ja) * | 2000-03-15 | 2009-10-28 | 三菱マテリアル株式会社 | 酸化物イオン伝導体及びその製造方法並びにこれを用いた燃料電池 |
| DE10031102C2 (de) * | 2000-06-30 | 2003-03-06 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Verbundkörpers, insbesondere einer Elektrode mit temperaturbeständiger Leitfähigkeit |
| US6558831B1 (en) * | 2000-08-18 | 2003-05-06 | Hybrid Power Generation Systems, Llc | Integrated SOFC |
| FR2817860B1 (fr) * | 2000-12-07 | 2003-09-12 | Air Liquide | Procede de preparation d'un materiau ceramique de faible epaisseur a gradient de porosite superficielle controle, materiau ceramique obtenu, cellule electrochimique et membrane ceramique le comprenant |
| FR2820054B1 (fr) * | 2001-01-26 | 2003-11-07 | Air Liquide | Structures-microstructures de membrane ceramique conducteurs par ions oxyde ; utilisation pour separer l'oxygene de l'air |
| SE0100927D0 (sv) * | 2001-03-16 | 2001-03-16 | Kth Holding Ab | Oxygen reduction electrode |
| JP4211254B2 (ja) | 2001-12-04 | 2009-01-21 | 関西電力株式会社 | 固体酸化物形燃料電池 |
| US20040018409A1 (en) * | 2002-02-28 | 2004-01-29 | Shiqiang Hui | Solid oxide fuel cell components and method of manufacture thereof |
| US7338624B2 (en) * | 2002-07-31 | 2008-03-04 | Praxair Technology Inc. | Ceramic manufacture for a composite ion transport membrane |
| JP3722106B2 (ja) * | 2002-10-01 | 2005-11-30 | 株式会社豊田中央研究所 | 二次電池 |
| US20040086633A1 (en) * | 2002-11-04 | 2004-05-06 | Lemmon John P. | Systems and methods for the fabrication of solid oxide fuel cell components using liquid spraying |
| US7291417B2 (en) * | 2003-01-16 | 2007-11-06 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Compositional and structural gradients for fuel cell electrode materials |
| WO2004088782A1 (en) * | 2003-03-27 | 2004-10-14 | University Of Connecticut | Methods of manufacture of electrolyte tubes for solid oxide devices and the devices obtained therefrom |
| US7160837B2 (en) | 2003-05-16 | 2007-01-09 | Kabushikikaisha Equos Research | Mixed conductor and mixed conductor producing method |
| US7479241B2 (en) | 2003-05-16 | 2009-01-20 | Kabushikikaisha Equos Research | Mixed conductor |
| US20060166070A1 (en) * | 2003-09-10 | 2006-07-27 | Ion America Corporation | Solid oxide reversible fuel cell with improved electrode composition |
| US7736817B2 (en) * | 2003-09-30 | 2010-06-15 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Method of forming an interface between components having different rates of expansion |
| FR2860925A1 (fr) * | 2003-10-14 | 2005-04-15 | Commissariat Energie Atomique | Microbatterie dont au moins une electrode et l'electrolyte comportent chacun le groupement [xy1y2y3y4] et procede de fabrication d'une telle microbatterie. |
| JP4737946B2 (ja) * | 2004-05-14 | 2011-08-03 | 日本特殊陶業株式会社 | 固体電解質形燃料電池 |
| WO2007029960A1 (en) * | 2005-09-06 | 2007-03-15 | Lg Chem, Ltd. | Novel metal composite oxides containing strontium and ionic conductors using the same |
| KR100729113B1 (ko) * | 2005-10-17 | 2007-06-14 | 주식회사 엘지화학 | 신규 스트론튬 란타늄 이트륨 함유 복합 산화물 및 이를이용한 이온 전도체 |
| TWI340126B (en) * | 2005-10-19 | 2011-04-11 | Lg Chemical Ltd | Composite oxides comprising strontium, lantanium, tungsten and ionic conductors using the same |
| JP2007149439A (ja) * | 2005-11-25 | 2007-06-14 | Shinko Electric Ind Co Ltd | 固体電解質燃料電池 |
| KR100761524B1 (ko) * | 2006-02-02 | 2007-10-04 | 주식회사 협진아이엔씨 | 연료전지용 기체확산층의 제조 방법 |
| US10615444B2 (en) | 2006-10-18 | 2020-04-07 | Bloom Energy Corporation | Anode with high redox stability |
| US8748056B2 (en) | 2006-10-18 | 2014-06-10 | Bloom Energy Corporation | Anode with remarkable stability under conditions of extreme fuel starvation |
| US20080254336A1 (en) * | 2007-04-13 | 2008-10-16 | Bloom Energy Corporation | Composite anode showing low performance loss with time |
| US20080261099A1 (en) * | 2007-04-13 | 2008-10-23 | Bloom Energy Corporation | Heterogeneous ceramic composite SOFC electrolyte |
| US9666871B2 (en) * | 2007-09-27 | 2017-05-30 | Ceramatec, Inc. | Sulfur tolerant anode for solid oxide fuel cell |
| JP5127438B2 (ja) * | 2007-12-28 | 2013-01-23 | 本田技研工業株式会社 | 電解質・電極接合体 |
| US8623301B1 (en) * | 2008-04-09 | 2014-01-07 | C3 International, Llc | Solid oxide fuel cells, electrolyzers, and sensors, and methods of making and using the same |
| JP5280151B2 (ja) * | 2008-10-31 | 2013-09-04 | 日本碍子株式会社 | 固体酸化物型燃料電池の薄板体、及び固体酸化物型燃料電池 |
| US8617763B2 (en) * | 2009-08-12 | 2013-12-31 | Bloom Energy Corporation | Internal reforming anode for solid oxide fuel cells |
| EP2529442B1 (de) * | 2010-01-26 | 2018-10-03 | Bloom Energy Corporation | Phasenstabile dotierte zirkonium-elektrolytzusammensetzungen mit geringer zersetzung |
| CA2789281C (en) | 2010-02-10 | 2015-11-24 | C3 International, Llc | Low temperature electrolytes for solid oxide cells having high ionic conductivity |
| US8440362B2 (en) | 2010-09-24 | 2013-05-14 | Bloom Energy Corporation | Fuel cell mechanical components |
| WO2012105575A1 (ja) * | 2011-01-31 | 2012-08-09 | Toto株式会社 | 固体電解質材料およびこれを備えた固体酸化物形燃料電池 |
| EP2672557A4 (de) * | 2011-01-31 | 2015-11-04 | Toto Ltd | Festelektrolytmaterial und festoxidbrennstoffzelle damit |
| CN103636042B (zh) * | 2011-01-31 | 2016-02-17 | Toto株式会社 | 固体氧化物型燃料电池 |
| JP6339582B2 (ja) | 2012-11-20 | 2018-06-06 | ブルーム エナジー コーポレーション | ドープされたスカンジア安定化ジルコニア電解質組成物 |
| US9755263B2 (en) | 2013-03-15 | 2017-09-05 | Bloom Energy Corporation | Fuel cell mechanical components |
| JP2014209477A (ja) * | 2013-03-28 | 2014-11-06 | Toto株式会社 | 固体酸化物形燃料電池セル及びその製造方法 |
| US9905871B2 (en) | 2013-07-15 | 2018-02-27 | Fcet, Inc. | Low temperature solid oxide cells |
| US10651496B2 (en) | 2015-03-06 | 2020-05-12 | Bloom Energy Corporation | Modular pad for a fuel cell system |
| JP6239719B2 (ja) * | 2015-10-16 | 2017-11-29 | 日本碍子株式会社 | 燃料電池 |
| KR101978952B1 (ko) * | 2016-12-13 | 2019-08-28 | 한국과학기술연구원 | 반응방지막을 포함하는 고온 고체산화물 셀, 이의 제조방법 |
| US12266835B2 (en) | 2017-08-28 | 2025-04-01 | Bloom Energy Corporation | SOFC including redox-tolerant anode electrode and method of making the same |
| US10680251B2 (en) | 2017-08-28 | 2020-06-09 | Bloom Energy Corporation | SOFC including redox-tolerant anode electrode and system including the same |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6004688A (en) * | 1997-07-16 | 1999-12-21 | The Board Of Regents Of The University Of Texas System | Solid oxide fuel cell and doped perovskite lanthanum gallate electrolyte therefor |
| DE19839202B4 (de) * | 1997-08-29 | 2009-09-10 | Mitsubishi Materials Corp. | Leitfähige Substanz aus Mischoxidionen und deren Verwendung |
-
1999
- 1999-09-10 JP JP25761199A patent/JP3777903B2/ja not_active Expired - Fee Related
- 1999-10-13 DE DE19949431A patent/DE19949431A1/de not_active Withdrawn
- 1999-10-14 US US09/418,001 patent/US6287716B1/en not_active Expired - Lifetime
-
2001
- 2001-07-05 US US09/897,923 patent/US6635376B2/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1168478A3 (de) * | 2000-06-28 | 2004-12-15 | Mitsubishi Materials Corporation | Festoxid-Elektrolytbrennstoffzelle |
| US7033690B1 (en) * | 2000-06-28 | 2006-04-25 | Mitsubishi Materials Corporation | Solid oxide fuel cell |
| WO2002021625A3 (en) * | 2000-09-01 | 2002-12-05 | Siemens Westinghouse Power | High power density solid oxide fuel cells having improved electrode-electrolyte interface material |
| EP1484811A4 (de) * | 2002-03-11 | 2007-11-28 | Mitsubishi Materials Corp | Festoxidbrennstoffzelle |
| US7754359B2 (en) | 2002-03-11 | 2010-07-13 | Mitsubishi Materials Corp. | Solid oxide fuel cell |
| DE10317976A1 (de) * | 2003-04-17 | 2004-10-28 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Festoxid-Brennstoffzelle und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| DE10317976B4 (de) * | 2003-04-17 | 2013-05-29 | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. | Festelektrolyt-Brennstoffzelle und Verfahren zu ihrer Herstellung sowie Verwendung der Festelektrolyt-Brennstoffzelle als Elektrolyseur |
| US7347887B2 (en) | 2003-12-22 | 2008-03-25 | The Boc Group, Inc. | Oxygen sorbent compositions and methods of using same |
| DE102016114991B4 (de) * | 2015-08-25 | 2020-10-08 | Denso Corporation | Brennstoffzelleneinheitszelle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US6635376B2 (en) | 2003-10-21 |
| US20010041278A1 (en) | 2001-11-15 |
| JP3777903B2 (ja) | 2006-05-24 |
| JP2000188117A (ja) | 2000-07-04 |
| US6287716B1 (en) | 2001-09-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19949431A1 (de) | Festoxidbrennstoffzelle mit einem Mischungsgradienten zwischen Elektrode und Elektrolyt | |
| DE69501506T2 (de) | Festoxid-elektrolyt Brennstoffzelle | |
| EP2036152B1 (de) | Keramische werkstoffkombination für eine anode für eine hochtemperatur-brennstoffzelle | |
| DE69016456T2 (de) | Elektrochemische zelle zur anreicherung von sauerstoff auf basis eines keramischen festelektrolyten. | |
| DE10324396B4 (de) | Brennstoffzelle und Brennstoffzellenanordnung | |
| DE3785794T2 (de) | Elektroden fuer elektrochemische zellen mit festoxidelektrolyt. | |
| DE4129553C2 (de) | Brennstoffzelle und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| EP0696386B1 (de) | Hochtemperaturbrennstoffzelle mit verbesserter festelektrolyt/elektroden-grenzfläche und verfahren zur herstellung der grenzfläche | |
| DE69218058T2 (de) | Brennstoffzelle mit festem Elektrolyten und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE69016881T2 (de) | Festen Elektrolyten enthaltende Brennstoffzelle. | |
| EP1343215B1 (de) | Strukturierter Körper für eine in Brennstoffzellen verwendete Anode | |
| DE19839202B4 (de) | Leitfähige Substanz aus Mischoxidionen und deren Verwendung | |
| DE4132584C2 (de) | Elektrolyt/Elektroden-Anordnung für eine Festeletrolyt-Brennstoffzelle | |
| DE4343748C2 (de) | Sauerstoffühler | |
| DE19814174A1 (de) | Kathodenzusammensetzung für Feststoff-Oxidbrennstoffzellen | |
| DE19817510A1 (de) | Feststoff-Oxidbrennstoffzellenstapel mit zusammengesetzten Elektroden und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE69314124T2 (de) | Sauerstoffionleiter und Festelektrolytbrennstoffzelle | |
| DE4237602A1 (de) | Hochtemperatur-Brennstoffzellen-Stapel und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE19839382B4 (de) | Oxid-Ionenleiter und seine Verwendung | |
| DE19782271B4 (de) | Sauerstoffverbundelektroden/Elektrolyt-Struktur und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE60123839T2 (de) | Gestapelte mikrostrukturen leitender, keramischer oxidionenmembranen; verwendung zur trennung von sauerstoff von luft | |
| DE69507269T2 (de) | Elektrophoretische Abscheidung dünner Zirkonoxid-Filme | |
| DE10108438A1 (de) | Oxidionenleiter, Herstellungsmethode dafür und ihn verwendende Brennstoffzelle | |
| DE69108160T2 (de) | Brennstoffelektroden für Festoxid-Brennstoffzellen und Verfahren zu ihrer Herstellung. | |
| DE60123840T2 (de) | Gestapelte mikrostrukturen leitender, keramischer oxidionenmembranen; verwendung zur hochdrucksauerstoffproduktion |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140501 |