DE19946133A1 - Lippendichtring - Google Patents
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Abstract
Lippendichtring zum Abdichten von Rohrverbindungen, insbesondere bei unter Vakuum stehenden Rohrzügen, aus verformbaren, insbesondere elastisch verformbarem Material, mit einem Ringkörper (2), wobei radial nach außen und/oder nach innen vom Ringkörper vorstehende und an dem Ringkörper umlaufende Dichtlippen (3, 7, 8) ausgebildet sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lippendichtring zum Abdichten von
Rohrverbindungen, insbesondere bei unter Vakuum stehenden Rohrzügen.
Zur Abdichtung von Rohrverbindungen werden die zu verbindenden Rohrstücke
üblicherweise teilweise überlappend ineinander gesteckt und dazwischen wird
ein Dichtring vorgesehen, der so gegen die ineinander gesteckten Rohrstücke ge
preßt wird, daß sich zwischen den Rohren und dem Dichtring Dichtflächen aus
bilden, die einen Material- bzw. Stoffdurchtritt durch die Dichtflächen verhin
dern. Üblicherweise werden als Dichtringe sog. O-Ringe mit O-förmigem Quer
schnitt eingesetzt, die vorzugsweise aus einem elastischen Material gebildet sind,
so daß sie leicht verformbar sind und somit gut die nötigen Dichtflächen bilden
können. Derartig abgedichtete Rohrverbindungen besitzen ausreichend gute
Dichteigenschaften, wenn sie gegenüber Flüssigkeiten abdichten sollen.
Dagegen bestehen bei derartigen Dichtungen Probleme, wenn sie gegenüber gas
förmigen Substanzen oder gegen Vakuum abdichten sollen. Hier führen bereits
kleinste Verunreinigungen an den Dichtflächen zur Bildung von Durchtrittska
nälen, so daß keine befriedigende Dichtung erzielt werden kann.
Dementsprechend ist es für die Abdichtung von unter Vakuum stehenden Rohr
leitungen oder dergleichen bekannt, Metalldichtungen zu verwenden, die bei der
Herstellung der abdichtenden Verbindung so stark zwischen den zu verbinden
den Teilen, z. B. Rohrstücken, gepreßt werden, daß die metallische Dichtung pla
stisch verformt wird und auf diese Weise eine undurchlässige Dichtungsfläche zu
den angrenzenden Bauteilen erzeugt. Eine derartige abdichtende Verbindung ist
jedoch sehr aufwendig und teuer und in vielen Fällen nicht einsetzbar, da derar
tige Dichtungen auch gewisse Anforderungen an die zu verbindenden Teile stel
len, was die aufbringbaren Preßkräfte anbelangt. So ist es beispielsweise bei der
Abwasserleitung einer Vakuum-Toilette zwischen Toilette und Fäkalientank
nicht möglich, derartig hochwertige Dichtungen vorzusehen, da das Abwasser
rohr aus Kosten- und Gewichtsgründen, z. B. bei der Anwendung in Camping
fahrzeugen, üblicherweise aus Kunststoff hergestellt ist, bei dem die notwendi
gen hohen Flächpressungen für die bekannten Vakuum-Dichtungen nicht er
zeugbar sind.
Darüberhinaus ist es bei der Verbindung von Kunststoffrohren unter
Verwendung von O-Ring-Dichtungen nicht möglich, den für eine optimale
Abdichtung erforderlichen Toleranzbereich von 0,05 bis 0,1 mm für die
Dimension der zu verbindenden Kunststoffrohre bei deren Herstellung
einzuhalten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Dichtung für Rohrver
bindungen, insbesondere unter Vakuum stehende Rohrzüge, bereitzustellen, die
bei niedrigen Preßkräften und unter Ausgleich größerer
Dimensionsschwankungen eine ausreichende Abdichtung zwischen zwei zu ver
bindenden Rohrstücken ermöglicht. Außerdem soll die erfindungsgemäße Dich
tung einfach und kostengünstig herstellbar sowie leicht und zuverlässig hand
habbar sein. Darüberhinaus wird eine lange Lebensdauer und verläßliche Dicht
funktion angestrebt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Lippendichtring mit den Merkmalen des
Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteran
sprüche.
Der erfindungsgemäße Lippendichtring besteht aus einem relativ leicht verform
baren Material, um an die abzudichtenden Dichtflächen anpaßbar zu sein. Ins
besondere besteht der Lippendichtring aus einem elastisch verformbaren Mate
rial, wie z. B. Gummi, Silikon oder einem entsprechenden Kunststoff,
vorzugsweise Ethylane-Propylene-diene Elastomer, so daß niedrige Preßkräfte
ausreichend sind. Der erfindungsgemäße Lippendichtring ist aus einem im
Querschnitt vorzugsweise quaderförmigen Ringkörper aufgebaut, der radial nach
außen und/oder nach innen vorstehende Dichtlippen aufweist, die um den
Ringkörper umlaufend ausgebildet sind.
Dadurch wird erreicht, daß ausreichend Dichtflächen zwischen Dichtung und
abzudichtenden Bauteilen bereitgestellt werden. Durch die radial vorstehenden
Dichtlippen wird auch im Bereich der entstehenden Dichtflächen eine erhöhte
Preßkraft erzeugt, die einen positiven Einfluß auf die Dichtwirkung ausübt.
Außerdem können durch die Dichtlippen Dimensionsschwankungen der zu
verbindenden Rohre bis etwa 0,3 bis 0,4 mm ausgeglichen werden.
Vorzugsweise umfaßt der erfindungsgemäße Lippendichtring mehrere nach
außen sowie nach innen vorstehende Dichtlippen. Bevorzugt ist dabei, daß der
Lippendichtring zwei radial nach innen vorstehende Dichtlippen (innere Dicht
lippen) und vier nach außen vorstehende Dichtlippen (äußere Dichtlippen) auf
weist. Dadurch wird die Anzahl der Dichtflächen in günstiger Weise erhöht, was
dazu beiträgt, daß auf eine hohe Preßkraft verzichtet werden kann. Vorteilhaf
terweise sind sowohl bei den äußeren als auch bei den inneren Dichtlippen je
weils eine davon an den axialen Rändern des Lippendichtrings angeordnet, so
daß sich die Dichtlippen anschließend an die beiden Stirnseiten des Ringkörpers
befinden. Dies bewirkt einen optimalen Sitz der Dichtung, so daß eine
Fehlanordnung vermieden wird.
Die Dichtlippen sind vorzugsweise in ihrer Grundform im wesentlichen V-förmig
ausgebildet. Entsprechend weisen bei einer bevorzugten Ausführungsform die
äußeren Dichtlippen des Lippendichtrings im Querschnitt entlang einer Ebene
parallel zur Lippendichtringachse eine Keilform auf, wobei die Dichtlippenflä
chen spitz aufeinander zulaufend ausgebildet sind. Dies ermöglicht, daß die
Dichtlippen, wenn der Lippendichtring zwischen einem äußeren Rohr und einem
inneren Rohr angeordnet ist, in ihrem äußeren Bereich, der an der Dichtfläche
des äußeren Rohrstücks zu liegen kommt, aufgrund ihrer Dimension besonders
leicht zu verformen sind und somit eine gute Anpassung an die Dichtfläche des
äußeren Rohrs ermöglichen.
Vorzugsweise sind die äußeren Dichtlippen über die Breite des Lippendichtrings
spiegelsymmetrisch angeordnet, d. h. spiegelsymmetrisch zu einer senkrecht zur
Lippendichtringachse und mittig des Lippendichtrings gedachten Ebene. Dies hat
den Vorteil, daß der Lippendichtring an der äußeren Dichtfläche gegenüber dem
äußeren Rohr gleichmäßig anliegt und angepreßt wird, und somit eine gute
Dichteigenschaft aufweist.
Vorteilhafterweise sind die äußeren Dichtlippen, die an den axialen Rändern des
Dichtrings angeordnet sind, leicht nach außen geneigt angeordnet und in ihrer
Dimension so gewählt, daß sie gegenüber den anderen äußeren Dichtlippen
radial etwas nach außen hervorstehen. Auf diese Weise wird erreicht, daß gerade
die an den Rändern des Lippendichtrings angeordneten Dichtlippen besonders
gut gegen die Dichtflächen gepreßt werden und gegenüber den Einwirkungen der
umgebenden Medien besonders stabil ausgebildet sind.
Die inneren Dichtlippen, die aus den oben genannten Gründen im wesentlichen
auch eine V-förmige Gestalt im Querschnitt aufweisen, sind vorzugsweise nicht
wie die äußeren Dichtlippen spitz zulaufend ausgebildet, sondern besitzen neben
den im wesentlichen radial verlaufenden Dichtlippenflächen bzw. Radialflächen
noch einen Bereich mit einer Axialfläche, die parallel zur Lippendichtringachse
verläuft, so daß eine größere Dichtfläche zwischen inneren Dichtlippen und dem
inneren, im Ringloch des Lippendichtrings angeordneten Rohr entsteht. Vor
zugsweise sind auch nicht beide Radialflächen der inneren Dichtlippen geneigt
zur Lippendichtringachse ausgebildet, sondern eine Radialfläche ist senkrecht
zur Lippendichtringachse ausgeführt, während die zweite Radialfläche schräg zur
Lippendichtringachse und auf die erste Radialfläche radial nach außen spitz zu
laufend ausgebildet ist. Dadurch weisen die inneren Dichtlippen eine Form auf,
die einem etwas seitlich geneigten V entspricht, bei dem die untere Spitze abge
schnitten ist und bei dem ein Schenkel des V sich parallel zu den Stirnflächen des
Ringkörpers erstreckt, während die andere Radialfläche eine Neigung bezüglich
der Stirnflächen des Ringkörpers aufweist. Da die vorzugsweise zwei, an den
axialen Rändern des Lippendichtrings angeordneten Dichtlippen vorzugsweise
identisch ausgebildet sind, ergibt sich somit eine Seite des Lippendichtrings, die
durch die schrägen Radialflächen der inneren Dichtlippen ein Einführen eines
inneren Rohres in den Lippendichtring erleichtert. Die schräg ausgebildete Ra
dialfläche gleitet dabei an dem im Durchmesser etwas größer als der Innen
durchmesser der inneren Dichtlippen ausgebildeten Rohr vorbei und führt somit
zu einer Stauchung der inneren Dichtlippen, die in der Endstellung ein Anpres
sen der inneren Lippen an dem inneren Rohrstück bewirkt. Gleichzeitig wird der
gesamte Dichtring durch das innere Rohr gegen das äußere Rohrstück gepreßt,
wobei die äußeren Dichtlippen mit dem äußeren Rohrstück ebenfalls Dichtflä
chen bilden. Durch die, bei der bevorzugten Ausführungsform, geringere Anzahl
von inneren Dichtlippen wird das Einführen eines inneren Rohres erleichtert.
Gleichzeitig bewirkt die bevorzugte Gestalt der inneren Dichtlippen mit schrägen
Radialflächen gegenüber der äußeren Umgebung der Rohrverbindung, d. h. dem
außen herrschenden Druck bei einem unter Vakuum stehende Rohrsystem, daß
auf die inneren Dichtlippen nicht nur eine Kraft axial zur Rohrverbindung wirkt,
die die inneren Dichtlippen seitlich verschieben könnte und damit der Dichtwir
kung etwas entgegenwirken könnte, sondern daß auch ein Kraftanteil radial zur
Rohrverbindung entsteht, der die Flächenpressung des Lippendichtrings erhöht.
In ähnlicher Weise wirken auch die schräg stehenden Dichtlippenflächen der
äußeren Dichtlippen, nur überwiegt hierbei jedoch der Vorteil der symmetrischen
Anpressung an das äußere Rohrstück, der jedoch bei den inneren Dichtlippen
zugunsten eines leichteren Hineinschiebens des inneren Rohrs bei dieser Aus
führungsform nicht verwirklicht ist.
Vorzugsweise wird für den erfindungsgemäßen Lippendichtring ein Material ge
wählt, das eine Härte von 40 bis 60 Shore, vorzugsweise 45 bis 55 Shore, und ins
besondere von 50 Shore, aufweist. Ein derartiges Material bietet die idealen Ver
formungseigenschaften für die erfindungsgemäße Konstruktion des Lippendicht
rings.
Weitere Vorteile, Kennzeichen und Merkmale der Erfindung werden bei der
nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der
beigefügten Zeichnung deutlich. Die beigefügte Zeichnung zeigt dabei in rein
schematischer Weise in Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen
Lippendichtring.
Der Lippendichtring 1 besteht in diesem Fall aus einem Ringkörper 2 mit im
wesentlichen quaderförmigem Querschnitt sowie an diesem Ringkörper 2
integral vorgesehenen Dichtlippen 3, 7, 8. Der Ringkörper 2 und die Dichtlippen
3, 7, 8 sind aus einem Material gefertigt, das eine günstige elastische
Verformbarkeit aufweist, wie z. B. Gummi oder ähnlicher Kunststoff, und in
diesem Fall eine Härte von 50 Shore aufweist.
Die Dichtlippen 3, 7, 8 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sowohl radial
nach innen als auch nach außen vorstehend ausgebildet. Insgesamt weist der
Lippendichtring 1 sechs Dichtlippen 3, 7, 8 auf, wobei zwei Dichtlippen 3 radial
nach innen gerichtet sind, während vier Dichtlippen 7, 8 radial nach außen ge
richtet sind.
Die radial nach außen gerichteten Dichtlippen 7, 8 sind bezüglich einer zur Lip
pendichtringachse 14 senkrecht angeordneten und mittig über der Breite des
Lippendichtrings befindlichen Ebene spiegelsymmetrisch ausgeführt. Die äuße
ren Dichtlippen 7, 8 sind im wesentlichen V-förmig ausgebildet, d. h. sie zeigen
im Querschnitt eine spitz zulaufende Keilform. Zwischen den einzelnen Dichtlip
pen 7, 8 befinden sich Zylinderflächenabschnitte 9 des Ringkörpers 2. Die am
axialen Rand des Dichtringes 1 vorgesehenen Dichtlippen 7 sind entgegen den
übrigen Dichtlippen 8, deren Dichtlippenflächen 13 spiegelsymmetrisch zueinan
der zur Lippendichtringachse 14 geneigt sind, axial nach außen vorstehend ge
neigt, so daß die Dichtlippenflächen 11, 12 der Dichtlippen 7 unterschiedlich
stark zur Lippendichtringachse 14 geneigt sind. Ferner unterscheiden sich die
äußeren Dichtlippen 7 und 8 dahingehend, daß die am axialen Rand des Lippen
dichtrings angeordneten Dichtlippen 7 in radialer Richtung etwas über die übri
gen Dichtlippen 8 hervorstehen.
Die beiden, bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehenen inneren Dicht
lippen 3 sind jeweils auch am axialen Rand des Lippendichtrings 1 vorgesehen.
Im Querschnitt weisen die inneren Dichtlippen 3 eine ebenfalls im wesentlichen
V-förmige Gestalt auf, wobei jedoch die inneren Dichtlippen 3 nicht vollständig
spitz zulaufend ausgebildet sind. Vielmehr besitzen die inneren Dichtlippen 3
neben den im wesentlichen radial nach innen verlaufenden Dichtlippenflächen 4
und 10 eine parallel zur Lippendichtringachse 14 ausgerichtete Fläche 5, die als
Axialfläche 5 bezeichnet wird. Die Axialfläche 5 übernimmt dabei die Verbindung
der radial innenliegenden Enden der Radialflächen 4 und 10. Die Radialflächen 4
und 10 sind so ausgeführt, daß eine der Radialflächen 10 senkrecht zur Lippen
dichtringachse 14 verläuft, während die zweite Radialfläche 4 geneigt zur Lip
pendichtringachse 14 angeordnet ist und dabei ausgehend vom Ringkörper 2 auf
die erste Radialfläche 10 zuläuft. Zwischen den inneren Dichtlippen 3 befindet
sich ein zylindrischer Flächenabschnitt 6 des Ringkörpers 2.
Der Lippendichtring wird nun in der Weise eingesetzt, daß die äußeren Dichtlip
pen 7, 8 gegen die Innenseite eines ersten Rohres gedrückt werden, während die
Innendichtlippen 3 an der Außenseite eines zweiten Rohres, das zum Teil in das
erste Rohr hineingesteckt ist, zu liegen kommen. Die Abmessungen der Rohre
und des Lippendichtrings sind dabei so gewählt, daß sowohl die inneren als auch
die äußeren Dichtlippen 3, 7, 8 sowie zum Teil der Ringkörper 2 elastisch zu
sammengedrückt werden, so daß der Lippendichtring 1 zumindest mit seinen
Dichtlippen 3, 7, 8 fest an den abzudichtenden Rohren anliegt und entsprechende
Dichtflächen ausbildet. Dabei ist es vorteilhaft, den Lippendichtring 1 zunächst
in einem ersten Rohr mit größerem Durchmesser anzuordnen und anschließend
ein zweites Rohr mit geringerem Durchmesser in den Lippendichtring 1 hinein
zuschieben. Dabei wird der Lippendichtring 1 vorteilhafterweise so angeordnet,
daß das zweite Rohr mit geringerem Durchmesser an den schrägen Radialflächen
4 der inneren Dichtlippen 3 vorbeigleitet und die inneren Dichtlippen nach
außen wegdrückt. Die schrägen Radialflächen 4 erleichtern dabei das Einführen
des inneren Rohres und führen erfindungsgemäß zu einer besonders guten Ab
dichtung.
Claims (8)
1. Lippendichtring zum Abdichten von Rohrverbindungen, insbesondere bei
unter Vakuum stehenden Rohrzügen, aus verformbarem, insbesondere ela
stisch verformbarem, Material mit einem Ringkörper (2), gekennzeichnet
durch radial nach außen und/oder nach innen vom Ringkörper (2) vorste
henden und um den Ringkörper (2) umlaufenden Dichtlippen (3, 7, 8).
2. Lippendichtring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ringkörper (2) des Lippendichtrings (1) mehrere, vorzugsweise zwei radial
nach innen vorstehende Dichtlippen (innere Dichtlippen) (3) und mehrere,
vorzugsweise vier, nach außen vorstehende Dichtlippen (äußere Dichtlip
pen) (7, 8) aufweist, wobei jeweils eine Dichtlippe (3, 7) außen und innen an
den axialen Rändern des Lippendichtrings angeordnet ist.
3. Lippendichtring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußeren Dichtlippen (7, 8) spiegelsymmetrisch zu
einer über der Breite des Lippendichtrings mittig sowie senkrecht zur Lip
pendichtringachse (14) gedachten Ebene ausgeführt sind.
4. Lippendichtring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußeren Dichtlippen (7, 8) im zur Lippendicht
ringachse (14) parallelen Querschnitt die Form spitz zulaufender Keile auf
weisen, wobei die an den axialen Rändern des Lippendichtrings (1) ange
ordneten Dichtlippen (7) in axialer Richtung über den Ringkörper (2) des
Lippendichtrings (1) hervorstehend geneigt ausgebildet sind.
5. Lippendichtring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei den äußeren Dichtlippen (7, 8) die an den axialen
Rändern angeordneten Dichtlippen (7) sich weiter radial nach außen er
strecken als die übrigen äußeren Dichtlippen (8).
6. Lippendichtring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die inneren Dichtlippen (3) im zur Lippendichtring
achse (14) parallelen Querschnitt zwei Radialflächen (4, 10) und eine Axial
fläche (5) aufweisen, wobei die eine Radialfläche (10) senkrecht zur Lippen
dichtringachse (14) verläuft, während die andere Radialfläche (4) vom
Ringkörper (2) ausgehend, zur Lippendichtringachse (14) geneigt auf die er
ste Radialfläche (10) zuläuft, wobei die parallel zur Lippendichtringachse
(14) verlaufende Axialfläche (5) die radial innenliegenden Enden der Radial
flächen (4, 10) verbindet.
7. Lippendichtring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Lippendichtring (1) aus einem Material mit einer
Härte von 40 bis 60 Shore, vorzugsweise 45 bis 55 Shore, insbesondere
50 Shore, geformt ist.
8. Lippendichtring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lippendichtring (1) aus Gummi, Kautschuk,
Silikonelastomer oder dergleichen elastischem Kunststoff, insbesondere
Ethylene-Propylene-diene Elastomer, geformt ist.
Priority Applications (1)
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| DE1999146133 DE19946133A1 (de) | 1999-09-27 | 1999-09-27 | Lippendichtring |
Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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