DE19946511C2 - Visitenkarte mit optischem Speichermedium und Verfahren zum Schreiben bzw. Lesen von Informationssignalen auf der Visitenkarte - Google Patents
Visitenkarte mit optischem Speichermedium und Verfahren zum Schreiben bzw. Lesen von Informationssignalen auf der VisitenkarteInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Visitenkarte mit einer nicht kreisförmigen äußeren
Begrenzung; mit einer Antriebsausnehmung; mit einem optischen Speichermedium, das
um die Antriebsausnehmung herum auf einer kreisscheibenförmigen Fläche der Visiten
karte angeordnet ist und auf dem Informationssignale speicherbar sind; und mit Zentrie
rungsmitteln, zum Zentrieren der Visitenkarte in einem Laufwerk. Außerdem befaßt sie
sich mit einem Verfahren zum Schreiben auf sowie einem Verfahren zum Lesen von In
formationssignalen von einem optischen Speichermedium auf einer Visitenkarte, deren
äußere Begrenzung nicht kreisförmig ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 298 80 028 U1 ist eine Visitenkarte aus Kunststoff
bekannt, mit einer bedruckten Oberseite mit direkt visuell lesbaren Informationen, mit ei
ner Unterseite, welche mit elektronisch aufbereiteten und mittels eines CD-Laufwerks op
tisch oder akustisch wiedergebbaren Daten versehen ist, und mit Mitteln zu ihrer zentrier
ten Anordnung in dem CD-Laufwerk, wobei zur Zentrierung von der Unterseite nach unten
ragende Zentriernocken oder Zentrierwulste vorgesehen sind. Die Zentriernocken bzw.
Zentrierwulste sind so angeordnet, daß sie im in ein CD-Laufwerk eingelegten Zustand der
Visitenkarte am kreisrunden Zentrierabsatz für Mini-CDs mindestens annähernd anliegen.
Die Zentriernocken bzw. Zentrierwulst sind dabei auf einem Kreis mit einem Durchmesser
von etwa 8 cm symmetrisch beiderseits einer zentralen Antriebsausnehmung angeordnet.
Der Bereich, in dem die Visitenkarte mit vom CD-Laufwerk lesbaren Daten versehen wer
den kann, ist jedoch relativ gering, da dieser Bereich von einer Kreisscheibe mit seinem
Zentrum in der zentralen Antriebsausnehmung begrenzt wird, deren Durchmesser maximal
so groß sein kann, wie die Schmalseite der Visitenkarte.
Desweiteren ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 296 16 619 U1 eine rechteckige mul
timediale Visitenkarte bekannt, die ein optischen Speichermedium aufweist. Das optische
Speichermedium ist um eine Antriebsausnehmung herum auf einer kreisscheibenförmigen
Fläche angeordnet. Dadurch wird gewährleistet, daß ein Lesegerät beim Abspielen der
Visitenkarte eine kontinuierliche Spiralbahn beschreiben kann. Eine solche Visitenkarte ist
auch aus dem deutschen Gebrauchsmuster 298 20 749 U1 bekannt. Diese Visitenkarte
kann sogar mehrfach beschrieben werden, so daß eine sehr gute Anpassung an die Bedürf
nisse des Benutzers erreicht wird. Die Kapazität solcher Visitenkarten ist jedoch wegen des
sehr begrenzten Platzes der kreisscheibenförmigen Fläche im Verhältnis zur Gesamtfläche
der Visitenkarte sehr gering.
Desweiteren ist es aus dem deutschen Gebrauchsmuster 297 09 648 U1 bekannt, eine Vi
sitenkarte mit einer CD so auszugestalten, daß sie zwei parallele Längsseiten hat, jedoch
die kurzen Seiten der Visitenkarte gewölbt ausgebildet sind, wobei sie auf einem Kreisbo
gen um den Mittelpunkt einer zentralen Antriebsausnehmung ausgebildet sind. Wenn der
Radius dieses Kreisbogens 40 mm beträgt, so ist ein Einlegen und Zentrieren der Visiten
karte in einem CD-Laufwerk möglich, da dies genau den Ausmaßen der Vertiefung ent
spricht, in die eine Mini-CD eingelegt wird. Auch hier ergibt sich das Problem, daß nur
eine geringe Datenmenge auf der Visitenkarte gespeichert werden kann, da auch hier der
bespielbare Bereich durch eine Kreisscheibe um die zentrale Antriebsausnehmung herum
begrenzt ist, deren Durchmesser nicht größer als der Abstand der beiden parallelen Längs
flächen zueinander ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Visitenkarte zur Verfügung zu stellen, die ge
genüber den bekannten Visitenkarten eine größere Speicherkapazität aufweist sowie ein
Verfahren zum lesen bzw. schreiben von Daten auf eine solche Visitenkarte anzugeben.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Visitenkarte mit einer nicht kreisförmigen äußeren
Begrenzung; mit einer Antriebsausnehmung; mit einem optischen Speichermedium, das
um die Antriebsausnehmung herum auf einer kreisscheibenförmigen Fläche der Visiten
karte angeordnet ist und auf dem Informationssignale speicherbar sind; wobei das optische
Speichermedium nicht nur auf der kreisscheibenförmigen Fläche der Visitenkarte angeord
net ist, sondern auch auf einer Fläche der Visitenkarte, die sich außerhalb einer Kreisschei
be befindet, deren Radius so groß ist, daß sie gerade noch vollständig auf der Fläche der
Visitenkarte ausgebildet ist. Dadurch ist es möglich, Informationssignale auch auf einer
Fläche anzuordnen, die außerhalb der durch den Stand der Technik bekannten Fläche liegt.
Durch die zusätzlich gewonnene bespielbare Fläche wird die Datenmenge, die gespeichert
werden kann, beträchtlich erhöht. Dadurch sind Anwendungen auf der Visitenkarte mög
lich, die mit denen der bisher bekannten Visitenkarten nicht gegeben waren.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß Informationssignale auf dem
optische Speichermedium entlang einer Spiralbahn speicherbar ist und in dem Bereich, in
dem die Spiralbahn das optische Speichermedium verläßt, ein erstes Signal speicherbar ist,
das eine Unterbrechung der gespeicherten Informationssignale angibt und/oder im Bereich,
wo die Spiralbahn in das optische Speichermedium eintritt, ein zweites Signal speicherbar
ist, das eine Fortsetzung der gespeicherten Informationssignale angibt. Dadurch ist es
möglich, daß ein Lesegerät, in das die Visitenkarte eingelegt wird, erkennen kann, wann es
Informationssignale auslesen muß und wann nicht. Dadurch wird verhindert, daß beim
Abspielen der Visitenkarte auf einem Laufwerk auch Bereiche ausgelesen werden, auf de
nen keine Informationssignale vorhanden sind, beispielsweise weil die Form der Visiten
karte so ist, daß an dieser Stelle kein Kartenkörper vorhanden ist. Damit wird die Zuverläs
sigkeit erhöht, daß die ausgelesenen Daten auch richtig wiedergegeben werden.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das optische Spei
chermedium im Wesentlichen auf der gesamten Fläche der Visitenkarte angeordnet ist.
Dadurch ist es möglich, die gesamte Visitenkarte mit Informationssignalen zu beschreiben,
so daß der optimale Speicherplatz auf der Visitenkarte zur Verfügung steht, wodurch eine
enorme Erhöhung des Speicherplatzes gegenüber den bekannten Visitenkarten gegeben ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß auf dem optischen
Speichermedium Signale einer Audio-CD, einer CD-ROM, einer wiederbeschreibbaren
CD, eines DAD und/oder eines DVD speicherbar sind. Ebenso ist es möglich, andere
Techniken, die zum Schreiben und Lesen von optischen Informationssignalen dienen, zu
verwenden. Desweiteren ist es auch möglich, daß auf noch zu entwickelnde Techniken
zurückgegriffen werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Visitenkarte Zen
trierungsmittel aufweist, insbesondere in Form von Nocken und/oder Wulsten, die auf der
Fläche der Visitenkarte ausgebildet sind, wobei diese so angeordnet sind, daß sie beim
Einlegen der Visitenkarte in ein CD-Laufwerk dort an einem Zentrierabsatz für Mini-CDs
mindestens annähernd anliegen. Dadurch wird gewährleistet, daß die Visitenkarte so im
Laufwerk zentriert wird, daß ein Antriebsdorn des CD-Laufwerks in die Antriebsausneh
mung eingreifen kann. Dadurch ist es möglich, eine so ausgestattete Visitenkarte auch auf
einem CD-Laufwerk abzuspielen, dessen Antriebsdorn nicht aus dem Gehäuse des CD-
Laufwerks ausfährt, obwohl die Visitenkarte in diesem Fall nicht auf den Antriebsdorn
direkt aufgedrückt werden kann. Dies gilt ebenso, wenn es sich um eine CD-ROM handelt
für das Einlegen in ein CD-ROM-Laufwerk.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß mindestens drei
Punkte der äußeren Begrenzung der Visitenkarte auf dem Umfang einer gängigen CD oder
Mini-CD liegen und keine weiteren Punkte über den jeweiligen Umfang hinausreichen.
Auch hierdurch wird eine Zentrierung der Visitenkarte gewährleistet, so daß der Antriebs
dorn in die Antriebsöffnung der Visitenkarte beim Abspielen derselben eingreifen kann.
Desweiteren wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Schreiben von Informatio
nen mittels eines Schreibstrahls auf ein optisches Speichermedium auf einer erfindungs
gemäßen Visitenkarte, wobei das Schreiben unterbrochen wird, so lange sich der
Schreibstrahl außerhalb des mit dem optischen Speichermedium bedeckten Bereichs der
Visitenkarte befindet. Dadurch wird gewährleistet, daß beim Schreiben auf die Visitenkarte
keine Information verloren geht, während der Schreibstrahl sich außerhalb des optischen
Speichermediums befindet. Nur so ist es möglich, daß die ganzen auf die Visitenkarte zu
schreibenden Informationen auch tatsächlich auf dieser abgelegt werden und es später
beim Lesen der Visitenkarte nicht zu Lücken kommt, in denen Informationen fehlen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß beim Schreiben ein Stop-
Signal geschrieben wird, wenn der. Schreibstrahl den vom optischen Speichermedium be
deckten Bereich verläßt und ein Start-Signal geschrieben wird, wenn der Schreibstrahl in
den vom optischen Speichermedium bedeckten Bereich eintritt. Dies ist eine besonders
einfache Möglichkeit, um beim späteren Lesen der Visitenkarte der Software des lesenden
Laufwerks mitzuteilen, in welchen Bereichen sich Informationssignale befinden und in
welchen nicht.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß im wesentlichen die
gesamte Fläche der Visitenkarte beschrieben wird. Hierdurch erzielt man eine optimale
Größe des Speicherplatzes, so daß auf einer vorgegebenen Visitenkarte die optimale Spei
cherkapazität genutzt wird.
Desweiteren wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Lesen von Informationen
mittels einer Lesevorrichtung von einem optischen Speichermedium auf einer erfindungs
gemäßen Visitenkarte, wobei das Lesen der auf der Visitenkarte gespeicherten Informati
onssignale beim Verlassen des optischen Speichermediums unterbrochen wird, solange die
Lesevorrichtung nicht auf das optische Speichermedium gerichtet ist. Dadurch wird beim
Lesen der Visitenkarte in besonders einfacher Art und Weise erreicht, daß nur die auf der
Visitenkarte gespeicherten Informationssignale gelesen werden und dem Benutzer auch
nur diese Informationen zur Verfügung gestellt werden, ohne daß es zu Fehlern, wie bei
spielsweise beim Auslesen von Untergrundsignalen, die nicht vom optischen Speicherme
dium kommen, kommen kann.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind Gegenstand der anhand der Figuren
beschriebenen Ausführungsbeispiele. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Visitenkarte und
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Visitenkarte in
einem Schlitten eines CD-Laufwerks.
Fig. 1 zeigt eine rechteckige Visitenkarte 1, deren Längsseiten horizontal und deren
Querseiten vertikal verlaufen. In der Mitte der Visitenkarte 1, im Kreuzungspunkt ihrer
Diagonalen, befindet sich eine Antriebsausnehmung 2. Die Antriebsausnehmung 2 dient
dazu, daß die Visitenkarte mittels eines durch diese Antriebsausnehmung 2 hindurchgreifenden
Antriebsdorn eines CD-Laufwerks in Rotation versetzt werden kann. Diese An
triebsausnehmung 2 entspricht der von bekannten Audio-CDs bzw. von CD-ROMs be
kannten Antriebsausnehmungen, die denselben Zweck erfüllen.
Die Visitenkarte 1 weist einen ersten, bespielten Bereich 3 auf, in dem ein optisches Spei
chermedium 7 aufgebracht ist. Die auf dem optischen Speichermedium 7 gespeicherten
Informationssignale sind von der Antriebsausnehmung 2 ausgehend auf einer Spiralbahn 8
angeordnet. Dies entspricht der Anordnung auf einer gewöhnlichen Audio-CD bzw. einer
CD-ROM. Das optische Speichermedium 7 ist jedoch nicht nur auf einer Kreisscheibe um
die Antriebsausnehmung 2 herum aufgebracht, die in ihrem Durchmesser durch die Länge
der Querseite begrenzt ist, sondern sie geht in ihrer horizontalen Ausdehnung bis fast an
die vertikal verlaufenden Querseiten heran, so daß sie im Durchmesser beinahe die Länge
der horizontal verlaufenden Längsseiten der Visitenkarte 1 erreicht. Dadurch wird der be
spielte Bereich 3 um einiges größer, als es mit den herkömmlichen, bekannten Visitenkar
ten bisher möglich war. Die Spiralbahn 8, auf der die Informationssignale von einem
Laufwerk ausgelesen werden, weist demnach Bereiche auf, in denen sie innerhalb der Vi
sitenkarte 1 verläuft und Bereiche, in denen sie außerhalb der Visitenkarte 1 verläuft.
Die Visitenkarte 1 wird entlang einer Drehrichtung 10 von einem Antriebsdorn eines
Laufwerks angetrieben. Damit für das Laufwerk klar ist, wann es die empfangenen Infor
mationssignale als dem optischen Speichermedium 7 zugehörig zu bewerten hat und wann
diese empfangenen Informationssignale von außerhalb der Visitenkarte 1 stammen, und
somit nicht zu der auf der Visitenkarte 1 gespeicherten Information gehören, ist an dem
jeweiligen Eintrittspunkt 5 der Spiralbahn in das optische Speichermedium 7 ein Startsi
gnal gespeichert, das dem Laufwerk mitteilt, daß die nun folgenden Informationssignale zu
den gespeicherten gehören. An jedem Austrittspunkt 6 der Spiralbahn 8 aus dem optischen
Speichermedium 7 ist ein Stopsignal gespeichert, das dem Laufwerk mitteilt, daß die fol
genden Informationssignale, sofern welche empfangen werden, nicht zu der auf der Visi
tenkarte 1 gespeicherten Information gehören und deswegen ignoriert werden. Sobald die
Spiralbahn 8 wieder einen Eintrittspunkt 5 erreicht, erhält sie wieder ein Startsignal. Dies
setzt sich so fort, bis sie den Endpunkt des optischen Speichermediums 7 erreicht hat.
An den auf dem optischen Speichermedium 7 bespielten Bereich 3 schließt sich nach au
ßen ein unbespielter Bereich 4 an. In diesem Bereich sind Zentrierungsmittel 9 angebracht.
Im vorliegenden Fall handelt es sich um drei Noppen, die über die Visitenkartenebene her
ausstehen und dazu dienen, daß die Visitenkarte 1, wenn sie in ein Laufwerk, bspw. ein
CD-Laufwerk oder ein CD-ROM-Laufwerk 100 eingelegt wird, zentriert wird, so daß der
Antriebsdorn des CD-Laufwerks durch die Antriebsausnehmung 2 greifen kann. Die Zen
trierungsmittel 9 haben jeweils vom Mittelpunkt der Antriebsausnehmung 2 den gleichen
Abstand, beispielsweise 40 mm. Dadurch liegen die Zentrierungsmittel 9 beim Einlegen in
einen Schlitten 101 eines CD-ROM-Laufwerks 100 an einem Zentrierabsatz 105 an, der
eine Vertiefung 104 für Mini-CDs begrenzt (siehe Fig. 2). Neben der Zentrierung erfolgt
durch die Zentrierungsmittel 9 auch noch eine Führung der Visitenkarte 1, während sie
sich im CD-ROM-Laufwerk 100 dreht und abgespielt wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt. Die Visitenkarte 11 weist hier
eine unregelmäßige Form auf. Auch hier gibt es einen bespielten Bereich 13, der von ei
nem unbespielten Bereich 14 abgetrennt ist. Die Informationssignale auf dem bespielten
Bereich 13 sind ebenfalls entlang einer Spiralbahn 18 angeordnet. Durch die unregelmäßi
ge Ausgestaltung der Visitenkarte 11 ist es möglich, daß diese in der Form eines Firmenlo
gos ausgebildet wird. Dadurch wird eine positive Präsentation des Unternehmens, dessen
Mitarbeiter die Visitenkarte 11 übergibt, erreicht. Die Zentrierungsmittel bei dieser Visi
tenkarte sind die Ränder bzw. die Ecken der Visitenkarte 11 selbst. Diese sind so ausge
staltet, daß sie von dem Mittelpunkt der Antriebsausnehmung 12 der Visitenkarte 11 je
weils nicht weiter als 40 mm entfernt sind. Dabei müssen mindestens drei Punkte genau
diese Entfernung vom Mittelpunkt der Antriebsausnehmung 12 aufweisen. Dadurch wird
gewährleistet, daß die Visitenkarte 11 genau in eine Vertiefung 104 für Mini-CDs in einem
Schlitten 101 eines CD-ROM-Laufwerks 100 platz findet. Dabei liegen diese Punkte an
einem Zentrierabsatz 105, der die Vertiefung 104 für Mini-CDs von der Vertiefung 103 für
CDs trennt, indem er senkrecht nach unten weist und somit die Vertiefung 104 für Mini-
CDs tiefer liegt als die Vertiefung 103 für CDs. Der Schlitten 101 wird zum Einlegen der
Visitenkarte 11 aus dem CD-ROM-Laufwerk 100 entlang der durch den Doppelpfeil 106
dargestellten Bewegungsrichtung bewegt. Nach dem Einlegen der Visitenkarte 11 wird der
Schlitten 101 wieder zurück entlang der Bewegungsrichtung 106 in das CD-ROM-
Laufwerk 100 eingefahren. Innerhalb der Vertiefungen 103, 104 ist eine Öffnung 102 an
geordnet, durch die zum Einen innerhalb des CD-ROM-Laufwerks 100 ein Antriebsdorn
durch die Antriebsausnehmung 12 greift, damit die Visitenkarte 11 in Rotation senkrecht
zu ihrer Oberfläche versetzt werden kann und zum Anderen damit der Schreibe- bzw. Le
sekopf des CD-ROM-Laufwerks 100 das auf der Visitenkarte 11 angebrachte optische
Speichermedium 7 abtasten kann. Dies geschieht in der Art und Weise, wie in den Ausfüh
rungen zur Fig. 1 beschrieben.
Die oben beschriebenen Visitenkarten 1, 11 weisen einen bezüglich der bekannten Visiten
karten enorm vergrößerten bespielten Bereich 3, 13 auf, auf dem ein optisches Speichermedium
7 aufgebracht ist, in dem Informationssignale gespeichert werden können. Dadurch
ist es möglich, eine sehr große Menge von Informationssignalen auf diesen Visitenkarten
1, 11 zu speichern. Außerdem sind diese Visitenkarten 1, 11 auch hinsichtlich der Sicher
heit beim Abspielen, daß nur die gespeicherten Informationssignale erhalten werden, sehr
zuverlässig.
Die gezeigten Formen der Visitenkarten 1, 11 sind nur exemplarisch, so daß es genauso
möglich ist, jede andere beliebige Form für sie zu verwenden, wobei jedoch die Zentrie
rungsmittel 9 bzw. die im zweiten Ausführungsbeispiel genannten Bedingungen für den
Abstand der äußeren Begrenzungspunkte gegeben sein muß, wenn der Antriebsdorn des
Laufwerks nicht aus dem Gehäuse des Laufwerks mit herausfährt und die Visitenkarten 1,
11 somit nicht auf diesen direkt aufgedrückt werden können. Fährt der Antriebsdorn je
doch mit aus dem Laufwerk heraus, so sind die oben genannten Bedingungen nicht nötig.
1
,
11
Visitenkarte
2
,
12
Antriebsausnehmung
3
,
13
bespielter Bereich
4
,
14
unbespielter Bereich
5
Eintrittspunkt der Spiralbahn
6
Austrittspunkt der Spiralbahn
7
optisches Speichermedium
8
,
18
Spiralbahn
9
Zentrierungsmittel
10
Drehrichtung der Visitenkarte
100
CD-ROM-Laufwerk
101
Schlitten
102
Öffnung
103
Vertiefung für CDs
104
Vertiefung für Mini-CDs
105
Zentrierabsatz
106
Bewegungsrichtung des Schlittens
Claims (10)
1. Visitenkarte (1, 11) mit einer nicht kreisförmigen äußeren Begrenzung;
mit einer Antriebsausnehmung (2, 12);
mit einem optischen Speichermedium (7), das um die Antriebsausnehmung (2, 12) her um auf einer kreisscheibenförmigen Fläche der Visitenkarte (1, 11) angeordnet ist und auf dem Informationssignale speicherbar sind;
dadurch gekennzeichnet, daß
das optische Speichermedium (7) nicht nur auf der kreisscheibenförmigen Fläche der Visitenkarte (1, 11) angeordnet ist, sondern auch auf einer Fläche der Visitenkarte (1, 11), die sich außerhalb einer Kreisscheibe befindet, deren Radius so groß ist, daß sie gerade noch vollständig auf der Fläche der Visitenkarte (1, 11) ausgebildet ist.
mit einer Antriebsausnehmung (2, 12);
mit einem optischen Speichermedium (7), das um die Antriebsausnehmung (2, 12) her um auf einer kreisscheibenförmigen Fläche der Visitenkarte (1, 11) angeordnet ist und auf dem Informationssignale speicherbar sind;
dadurch gekennzeichnet, daß
das optische Speichermedium (7) nicht nur auf der kreisscheibenförmigen Fläche der Visitenkarte (1, 11) angeordnet ist, sondern auch auf einer Fläche der Visitenkarte (1, 11), die sich außerhalb einer Kreisscheibe befindet, deren Radius so groß ist, daß sie gerade noch vollständig auf der Fläche der Visitenkarte (1, 11) ausgebildet ist.
2. Visitenkarte (1, 11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Informations
signale auf dem optischen Speichermedium (7) entlang einer Spiralbahn (8, 18) spei
cherbar sind, und in dem Bereich, in dem die Spiralbahn (8, 18) das optische Spei
chermedium (7) verläßt, ein erstes Signal speicherbar ist, das eine Unterbrechung der
gespeicherten Informationssignale angibt und/oder im Bereich, wo die Spiralbahn (8,
18) in das optische Speichermedium (7) eintritt, ein zweites Signal speicherbar ist, das
eine Fortsetzung der gespeicherten Informationssignale angibt.
3. Visitenkarte (1, 11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß das optische Speichermedium (7) im wesentlichen auf der gesamten Fläche
der Visitenkarte (1, 11) angeordnet ist.
4. Visitenkarte (1, 11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß auf dem optischen Speichermedium (7) Signale einer Audio-CD, einer CD-
ROM, einer wiederbeschreibbaren CD, eines DAD und/oder eines DVD speicherbar
sind.
5. Visitenkarte (1, 11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Visitenkarte (1, 11) Zentrierungsmittel (9) aufweist, insbesondere in Form
von Nocken und/oder Wulsten, die auf der Fläche der Visitenkarte (1, 11) ausgebildet
sind, wobei diese so angeordnet sind, daß sie beim Einlegen der Visitenkarte (1, 11) in
ein CD-Laufwerk dort an einem Zentrierabsatz (105) für Mini-CDs mindestens annä
hernd anliegen.
6. Visitenkarte (1, 11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens drei Punkte der äußeren Begrenzung der Visitenkarte (1, 11) auf
dem Umfang einer gängigen CD oder einer Mini-CD liegen und keine weiteren Punkte
über den jeweiligen Umfang hinausreichen.
7. Verfahren zum Schreiben von Informationen mittels eines Schreibstrahls auf ein opti
sches Speichermedium (7) auf einer Visitenkarte (1, 11), die nach einem der vorste
henden Ansprüche ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schreiben unter
brochen wird, so lange sich der Schreibstrahl außerhalb des mit dem optischen Spei
chermedium (7) bedeckten Bereichs der Visitenkarte (1, 11) befindet.
8. Verfahren nach dem vorangegangen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Schreiben ein Stop-Signal geschrieben wird, wenn der Schreibstrahl den vom optischen
Speichermedium (7) bedeckten Bereich verläßt und ein Start-Signal geschrieben wird,
wenn der Schreibstrahl in den vom optischen Speichermedium (7) bedeckten Bereich
eintritt.
9. Verfahren nach einem der beiden vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß im wesentlichen die gesamte Fläche der Visitenkarte (1, 11) beschrieben wird.
10. Verfahren zum Lesen von Informationen mittels einer Lesevorrichtung von einem
optischen Speichermedium (7) auf einer Visitenkarte (1, 11), die nach einem der vor
stehenden, auf eine Visitenkarte (1, 11) bezogenen Ansprüche ausgebildet ist, da
durch gekennzeichnet, daß das Lesen der auf der Visitenkarte (1, 11) gespeicherten
Informationssignale beim Verlassen des optischen Speichermediums (7) unterbrochen
wird, solange die Lesevorrichtung nicht auf das optische Speichermedium (7) gerichtet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999146511 DE19946511C2 (de) | 1999-09-28 | 1999-09-28 | Visitenkarte mit optischem Speichermedium und Verfahren zum Schreiben bzw. Lesen von Informationssignalen auf der Visitenkarte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999146511 DE19946511C2 (de) | 1999-09-28 | 1999-09-28 | Visitenkarte mit optischem Speichermedium und Verfahren zum Schreiben bzw. Lesen von Informationssignalen auf der Visitenkarte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19946511A1 DE19946511A1 (de) | 2001-04-12 |
| DE19946511C2 true DE19946511C2 (de) | 2001-11-08 |
Family
ID=7923615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999146511 Expired - Fee Related DE19946511C2 (de) | 1999-09-28 | 1999-09-28 | Visitenkarte mit optischem Speichermedium und Verfahren zum Schreiben bzw. Lesen von Informationssignalen auf der Visitenkarte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19946511C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29616619U1 (de) * | 1996-09-24 | 1996-11-28 | Blaha, Frantisek, Ing., 91356 Kirchehrenbach | Multimediale Visitenkarte |
| DE29820749U1 (de) * | 1998-11-21 | 1999-02-25 | Ziggel, Carsten, 22085 Hamburg | CD-Visitenkarte |
-
1999
- 1999-09-28 DE DE1999146511 patent/DE19946511C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE29616619U1 (de) * | 1996-09-24 | 1996-11-28 | Blaha, Frantisek, Ing., 91356 Kirchehrenbach | Multimediale Visitenkarte |
| DE29820749U1 (de) * | 1998-11-21 | 1999-02-25 | Ziggel, Carsten, 22085 Hamburg | CD-Visitenkarte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19946511A1 (de) | 2001-04-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NEUMES, WOLFGANG, 40667 MEERBUSCH, DE |
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Owner name: CALL & CARD COMMUNICATION ANSTALT, SCHELLENBERG, L |
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Representative=s name: DTS MUENCHEN PATENT- UND RECHTSANWAELTE, 80538 MUENCHEN |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |