DE19945262A1 - Bistabiler Drehmagnet und Verfahren zur Steuerung eines bistabilen Drehmagneten - Google Patents
Bistabiler Drehmagnet und Verfahren zur Steuerung eines bistabilen DrehmagnetenInfo
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Abstract
Um bei einem Dremagneten, der z. B. in einer Briefsortierweiche eingesetzt ist, kurze Schaltzeiten, hohe Schaltfrequenzen, geringen Energiebedarf und Platzbedarf sowie weitestgehende Prellfreiheit zu erzielen, ist in einem Stator (ST) mit 2n Polen ein Rotor (R) drehbar angeordnet. Im Innern des Stators (ST) sind ein erster und ein zweiter Anschlag (A1, A2) für den Rotor (R) vorgesehen, um den Drehwinkel des Rotors (R) zu begrenzen und um ein großes Haltemoment in den beiden stabilen Endstellungen des Rotors (R) zu erzeugen. Die Pole des Stators (ST) sind als Elektromagnete aus Spulen (S1 bis S4) mit einem Eisenkern (K) ausgeführt, während der Rotor (R) als Permanentmagnet ausgeführt ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen bistabilen Drehmagneten und ein
Verfahren zur Steuerung eines bistabilen Drehmagneten.
Bistabile Drehmagnete werden z. B. in Briefsortierweichen
eingesetzt, um Briefe ihrem Bestimmungsort entsprechend auf
einen ersten oder einen zweiten Beförderungsweg zu leiten. Um
eine schnelle und sichere Verteilung der Briefe in der Brief
sortierweiche zu erzielen, ist ein Drehmagnet mit möglichst
kleiner Schaltzeit erforderlich.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen bistabilen Dreh
magneten derart zu gestalten, dass er sich durch eine mög
lichst kurze Schaltzeit auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe gemäß Anspruch 1 bei einem
bistabilen Drehmagneten mit einem zweipoligen Rotor, mit einem
Stator mit 2n Polen sowie mit einem ersten und einem zweiten
im Innern des Stators angeordneten Anschlag für den Rotor zur
Begrenzung des Drehwinkels des Rotors und zur Erzeugung eines
großen Haltemomentes in den beiden stabilen Stellungen des
Rotors, wobei der Stator oder der Rotor als Elektromagnet
ausgeführt ist und n eine ganze Zahl ist.
Die Spulen des Stators werden bei der Umstellung des Rotors
entgegengesetzt bestromt, damit der Rotor vom einen Pol des
Stators angezogen und gleichzeitig vom anderen Pol abgestoßen
wird. Infolge der gleichzeitig wirkenden Anziehungs- und Ab
stoßungskraft werden sehr kurze Schaltzeiten des Drehmagneten
erzielt. Kurze Schaltzeiten ermöglichen in vorteilhafterweise
hohe Schaltfrequenzen.
Die beiden Anschläge bewirken eine Reihe von Vorteilen.
Sie begrenzen den Drehwinkel des Rotors derart, dass infolge
der magnetischen Anziehung zwischen dem Rotor, der z. B. als
Permanentmagnet ausgeführt ist, und dem Eisenkern der Spulen
ein starkes Haltemoment erzeugt wird, welches den Rotor fest
je nach Endstellung gegen den einen oder den anderen Anschlag
drückt.
Weil der Rotor beim Anschlagen auf einen der beiden Anschläge
wegen der magnetischen Anziehungskraft zwischen dem Spulenkern
und dem Rotor stark gegen den Anschlag gedrückt wird, wirkt
eine Gegenkraft gegen die Preller verursachenden Federkräfte.
Preller werden daher weitgehend unterdrückt, zumindest jedoch
stark gedämpft.
Wegen der kurzen Schaltzeit und wegen des permanenten großen
Haltemomentes brauchen die Spulen nur kurz bestromt zu werden,
um ein schnelles Kippen des bistabilen Drehmagneten von der
einen stabilen Stellung in die andere zu bewirken. Der erfin
dungsgemäße Drehmagnet benötigt daher nur wenig Strom und
arbeitet deshalb energiesparend.
Zur Erfassung des Drehwinkels des Rotors kann z. B. ein Hall
sensor vorgesehen sein, dessen Ausgangssignal einen Strom
impulsgenerator steuert, der die Spulen bestromt. Der Rotor
kann z. B. vor Erreichen des Anschlags durch einen Stromimpuls
gebremst werden.
Die Erfindung wird nun anhand der in den Figuren gezeigten
Ausführungsbeispielen beschrieben und erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit in
der einen stabilen Endstellung stehendem Rotor,
Fig. 2 das erste Ausführungsbeispiel mit in der anderen
stabilen Endstellung stehendem Rotor,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung mit in
der einen stabilen Endstellung stehendem Rotor,
Fig. 4 das zweite Ausführungsbeispiel mit in der anderen
stabilen Endstellung stehendem Rotor,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch das erste und das zweite
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6 den Spannungsverlauf an den Spulen des Stators,
Fig. 7 den Stromverlauf an den Spulen des Stators und
Fig. 8 den Drehwinkel des Rotors.
Es wird nun das in den Fig. 1 und 2 in Draufsicht abgebildete
erste Ausführungsbeispiel eines erfindunsgemäßen Drehmagneten
beschrieben und erläutert.
In der Fig. 1 sind in einem Stator ST zwei Spulen S1 und S2
nebeneinander angeordnet. Die beiden Spulen S1 und S2 mit
jeweils einem Eisenkern K bilden die beiden Pole des Stators.
Durch den Mittelpunkt des Stators ST verläuft die Rotorachse
RA eines Rotors R, der als Permanentmagnet mit einem Nordpol N
und einem Südpol S ausgeführt ist. Seitlich des Rotos R ist je
ein Anschlag A1 und A2 angeordnet. An der Innenwand des Sta
tors ST ist ein Hallsensor H befestigt, dessen Ausgang mit dem
Steuereingang eines Stromimpulsgenerators IG verbunden ist,
der die beiden Spulen S1 und S2 bestromt. Der Rotor R befindet
sich in der einen stabilen Endstellung.
In der Fig. 2 befindet sich der Rotor R in der anderen stabi
len Endstellung.
Die beiden Anschläge A1 und A2 sind im Stator ST so seitlich
des Rotors R angeordnet, dass sie den Drehwinkel des Rotors R
begrenzen. Ohne die Anschläge A1 und A2 würde sich der Rotor R
weiterdrehen, bis die vom Nord- zum Südpol verlaufende Magnet
polachse des Rotors R mit einer der Spulenachsen zusammen
fällt. Weil die beiden Anschläge A1 und A2 den Drehwinkel
begrenzen, wirkt wegen der magnetischen Anziehungskraft zwi
schen dem Rotor R und dem Eisenkern K einer Spule ein perma
nentes Haltemoment, welches den Rotor R fest am einen oder
anderen Anschlag A1 oder A2 hält. Dieses Haltemoment stellt
eine Gegenkraft zu den beim Umschalten Preller verursachenden
Federkräften dar. Deshalb werden Preller weitgehend vermieden,
zumindest aber stark gedämpft. Ein weiterer Vorteil der Be
grenzung des Drehwinkels des Rotors R mittels der beiden An
schläge A1 und A2 zeigt sich darin, dass zum Umschalten des
Rotors von der einen Endstellung in die andere Endstellung nur
ein kurzer Stromimpuls erforderlich ist. Der erfindungsgemäße
Drehmagnet erfüllt daher die Forderung nach geringem Energie
verbrauch und kann deshalb sogar mit einer Solarzelle betrie
ben werden.
Weil die vom Stromimpulsgenerator IG bestromten Spulen S1 und
S2 entgegengesetzt gewickelt sind, wird der Rotor R bei be
stromten Spulen von der einen Spule angezogen, während er
gleichzeitig von der anderen Spule abgestoßen wird, so dass
sich die Abstoßungskraft und die Anziehungskraft beim Umschal
ten des Drehmagneten addieren. Wegen der gewissermaßen doppel
ten zur Verfügung stehenden Kraft fallen die Schaltzeiten des
erfindungsgemäßen Drehmagneten erfreulich kurz aus. Kurze
Schaltzeiten stellen aber einen wesentlichen Vorteil dar, denn
sie ermöglichen den weiteren Vorteil einer hohen Schaltfre
quenz.
Durch die Maßnahme, die beiden Anschläge A1 und A2 im Innen
raum des Stators ST anzuordnen, entsteht kein zusätzlicher
Platzbedarf für die beiden Anschläge A1 und A2; vielmehr wird
der sowieso im Stator ST vorhandene Raum sinnvoll für die Un
terbringung der beiden Anschläge A1 und A2 genutzt.
Mittels des Hallsensors H wird die Drehbewegung des Rotors R
erfasst. Vom Hallsensor H gesteuert, erzeugt der Stromimpuls
generator IG einen Stromimpuls für die beiden Spulen S1 und
S2, um den Drehmagneten umzuschalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, dass zur Umschaltung
des bistabilen Drehmagneten von der einen Endstellung in die
andere ein Stromimpulsgenerator vorgesehen ist, der einen
Stromimpuls an die Spulen gibt.
Ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfah
rens zur Steuerung des Drehmagneten sieht vor, beim Umschalten
den Rotor R vor dem Auftreffen auf den Anschlag durch einen
Bremsimpuls zu bremsen, den der Stromimpulsgenerator IG er
zeugt. Vorzugsweise wird dieser Bremsimpuls vom Stromimpuls
generator IG ungefähr in der Mitte der Drehbewegung des Rotors
R erzeugt. Dieser Bremsimpuls bewirkt zusammen mit dem bereits
erwähnten Haltemoment eine wesentlich stärkere Unterdrückung
von Prellern, die mittels eines Bremsimpulses allein oder nur
mittels des Haltemomentes nicht erzielt werden kann.
In den Fig. 3 und 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der
Erfindung in Draufsicht gezeichnet.
Das zweite in den Fig. 3 und 4 abgebildete Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Drehmagneten unterscheidet sich vom
ersten Ausführungsbeispiel aus der Fig. 1 dadurch, dass sym
metrisch zu den beiden Spulen S1 und S2 zwei weitere Spulen S3
und S4 angeordnet sind. Alle Spulen S1 bis S4 werden vom
Stromimpulsgenerator IG bestromt. Der Wicklungssinn der Spulen
S1 bis S4 ist so gewählt, dass bei Bestromung der Spulen je
zwei sich gegenüberliegende Spulen den Rotor abstoßen und je
zwei sich gegenüberliegende Spulen den Rotor anziehen. Durch
die dadurch erzeugte vierfache Kraft lassen sich sehr kurze
Schaltzeiten und somit hohe Schalfrequenzen erzielen.
In der Fig. 3 befindet sich der Rotor in der einen stabilen
Endstellung, während er in der Fig. 4 in der anderen stabilen
Endstellung steht.
In der Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch das erste und das
zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Der Stator ST befindet sich in einem aus zwei Teilen G1 und G2
aufgebauten Gehäuse. Die beiden Gehäuseteile G1 und G2 sind
ähnlich wie ein Deckel oben und unten auf dem Stator ST aufge
setzt. In den beiden Gehäuseteilen G1 und G2 sind die Lager L
für die Rotorachse RA befestigt.
Im Stator ST können 2n Spulen vorgesehen sein, wobei n eine
ganze Zahl ist.
Im Kurvendiagramm der Fig. 6 ist die Spannung an den Spulen
gezeichnet. Das Kurvendiagramm der Fig. 7 zeigt den Strom
verlauf an den Spulen. Schließlich ist in der Fig. 8 der Dreh
winkel des Rotors gezeigt.
Der Drehwinkel beträgt ungefähr 16°. Der Stromimpulsgenerator
IG erzeugt zum Umschalten des Drehmagneten einen Stromimpuls
I1, der als Beschleunigungsimpuls wirkt, und vorzugsweise etwa
nach Ablauf der halben Drehbewegung des Rotors einen Brems
impuls I2. Die Stromstärke der beiden Impulse beträgt ungefähr
+2 A für den Beschleunigungsimpuls und etwa -2 A für den
Bremsimpuls. Die Spannung während des Beschleunigungsimpulses
beträgt an den Spulen ungefähr +21 V, während sie beim Brems
impuls einen Wert von etwa -21 V annimmt. Der Beschleunigungs
impuls dauert etwa 10 ms, der Bremsimpuls ungefähr 6 ms. Die
Umschaltdauer des Drehmagneten liegt in der Größenordnung von
16 ms.
Bei den angeführten Ausführungsbeispielen des erfindungsgemä
ßen Drehmagneten ist der Rotor als Permanentmagnet ausgeführt,
während die Pole des Stators als Elektromagnete mit Spulen
ausgeführt sind. Alternativ dazu können z. B. die Pole des
Stators Permanentmagente sein, während der Rotor als Elektro
magnet ausgeführt ist.
Anstelle eines Eisenkerns kann im Spuleninnern - sei es beim
Stator oder beim Rotor - ein Permanentmagnet vorgesehen sein,
dessen Magnetfeld durch Bestromung der Spulen kompensiert
wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist zum Halten des Dreh
magneten in einer der beiden Endstellungen eine Bestromung der
Spulen erforderlich, dagegen ist zur Umschaltung des Dreh
magneten der Strom für die Spulen abzuschalten.
Die Erfindung zeichnet sich durch kurze Schaltzeiten, dadurch
bedingte hohe Schaltfrequenzen, geringen Energieverbrauch,
geringen Platzbedarf und weitestgehende Prellfreiheit aus.
Der erfindungsgemäße Drehmagnet ist z. B. besonders gut für
den Einsatz in Briefsortierweichen geeignet, jedoch keineswegs
auf diesen einzigen Einsatzbereich beschränkt. Er kann all
gemein überall im Automatisierungsbereich als Stellglied ein
gesetzt werden, beispielsweise in Türverriegelungen oder zur
Ventilsteuerung in einer Verbrennungskraftmaschine.
A1 Anschlag
A2 Anschlag
G1 Gehäuse
G2 Gehäuse
H Hallsensor
IG Stromimpulsgenerator
I1 Beschleunigungsimpuls
I2 Bremsimpuls
K Eisenkern
L Lager
R Rotor
RA Rotorachse
ST Stator
S1 bis S4 Spule
U Spannung an den Spulen
A2 Anschlag
G1 Gehäuse
G2 Gehäuse
H Hallsensor
IG Stromimpulsgenerator
I1 Beschleunigungsimpuls
I2 Bremsimpuls
K Eisenkern
L Lager
R Rotor
RA Rotorachse
ST Stator
S1 bis S4 Spule
U Spannung an den Spulen
Claims (17)
1. Bistabiler Drehmagnet mit einem zweipoligen Rotor (R), mit
einem Stator (ST) mit 2n Polen sowie mit einem ersten und
einem zweiten im Innern des Stators (ST) angeordneten An
schlag (A1, A2) für den Rotor (R) zur Begrenzung des Drehwin
kels des Rotors (R) und zur Erzeugung eines großen Haltemo
mentes in den beiden stabilen Endstellungen des Rotors (R)
wobei der Stator (ST) oder der Rotor (R) als Elektromagnet
ausgeführt ist und n eine ganze Zahl ist.
2. Bistabiler Drehmagnet nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste
und der zweite Anschlag (A1, A2) rechts und links des Rotors
(R) angeordnet sind.
3. Bistabiler Drehmagnet nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor
(R) als Permanentmagnet und die Pole des Stators (ST) als
Elektromagnete aus Spulen (S1 bis S4) mit einem Eisenkern (K)
ausgeführt sind.
4. Bistabiler Drehmagnet nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Pole
des Stators (ST) als Permanentmagnete und der Rotor (R) als
Elektromagnet ausgeführt sind.
5. Bistabiler Drehmagnet nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor
(R) als ein von einer Spule umwickelter Permanentmagnet und
die Pole des Stators (ST) als Permanentmagnete ausgeführt
sind.
6. Bistabiler Drehmagnet nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor
(R) als Permanentmagnet und die Pole des Stators (ST) als von
je einer Spule umwickelte Permanentmagnete ausgeführt sind.
7. Bistabiler Drehmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Hall
sensor (H) zur Erfassung des Drehwinkels des Rotors (R) vor
gesehen ist.
8. Bistabiler Drehmagnet nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Hall
sensor (H) mit dem Steuereingang eines Stromimpulsgenerators
(IG) verbunden ist, dessen Ausgänge mit den Spulen (S1 bis
S4) verbunden sind.
9. Bistabiler Drehmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Pole
des Stators (ST) oder der Rotor (R) als Doppel-T-Anker ausge
führt sind.
10. Bistabiler Drehmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen
(S1 bis S4) derart abwechselnd entgegengesetzt gewickelt
sind, dass bei Bestromung der Rotor (R) von den einen Spulen
angezogen, von den anderen dagegen gleichzeitig abgestoßen
wird.
11. Bistabiler Drehmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der bista
bile Drehmagnet in einer Briefsortierweiche eingesetzt ist.
12. Bistabiler Drehmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der bista
bile Drehmagnet zur Steuerung der Ventile in einem Verbren
nungsmotor eingesetzt ist.
13. Verfahren zur Umschaltung eines bistabilen Drehmagneten
nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Um
schaltung des bistabilen Drehmagneten von der einen Endstel
lung in die andere ein Stromimpulsgenerator (IG) vorgesehen
ist, der einen Stromimpuls (I1) an die Spulen (S1 bis S4)
abgibt.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass zum Abbrem
sen des Rotors (R) der Stromimpulsgenerator (IG) einen Brems
impuls (I2) an die Spulen (S1 bis S4) abgibt.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Brems
impuls (I2) vom Stromimpulsgenerator (IG) nach etwa der Hälf
te der Drehbewegung des Rotors (R) erzeugt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass Spulen (S1
bis S4) mit abwechselnd entgegengesetztem Wicklungssinn in
der gleichen Stromrichtung bestromt werden, während Spulen
(S1 bis S4) mit gleichem Wicklungssinn abwechselnd in entge
gengesetzer Richtung bestromt werden, um gleichzeitig auf den
Rotor eine in gleiche Richtung wirkende Anziehungskraft und
Abstoßungskraft zu erzeugen.
17. Bistabiler Drehmagnet oder Verfahren zur Umschaltung des
bistabilen Drehmagneten nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh
winkel des Rotors (R) etwa 16° beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19945262A DE19945262A1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Bistabiler Drehmagnet und Verfahren zur Steuerung eines bistabilen Drehmagneten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19945262A DE19945262A1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Bistabiler Drehmagnet und Verfahren zur Steuerung eines bistabilen Drehmagneten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19945262A1 true DE19945262A1 (de) | 2001-04-19 |
Family
ID=7922805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19945262A Withdrawn DE19945262A1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Bistabiler Drehmagnet und Verfahren zur Steuerung eines bistabilen Drehmagneten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19945262A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1514283A1 (de) * | 2002-06-19 | 2005-03-16 | ArvinMeritor Light Vehicle Systems (UK) Ltd | Aktuator |
| US7839041B2 (en) | 2008-03-03 | 2010-11-23 | Saia-Burgess Inc. | Rotary actuators |
| EP2189993A3 (de) * | 2008-11-21 | 2012-05-30 | Mahle International GmbH | Stellvorrichtung, Ventileinrichtung und Betriebsverfahren |
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| WO2018046909A1 (en) * | 2016-09-09 | 2018-03-15 | Camcon Medical Limited | Electromagnetic actuator |
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-
1999
- 1999-09-21 DE DE19945262A patent/DE19945262A1/de not_active Withdrawn
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