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DE19945060A1 - Schleifhandwerkzeugmaschine - Google Patents

Schleifhandwerkzeugmaschine

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DE19945060A1
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DE
Germany
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holes
dust
sanding
hand grinder
grinding
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DE1999145060
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Albrecht Siedler
Steffen Wuensch
Uwe Krieg
Klaus Wurst
Sieghard Amann
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • B24B55/00Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
    • B24B55/06Dust extraction equipment on grinding or polishing machines
    • B24B55/10Dust extraction equipment on grinding or polishing machines specially designed for portable grinding machines, e.g. hand-guided
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/02Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with rotating grinding tools; Accessories therefor
    • B24B23/03Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with rotating grinding tools; Accessories therefor the tool being driven in a combined movement

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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Abstract

Eine Handschleifmaschine (10), insbesondere Exzenterschleifer, mit einem Schleifteller (20) zur Aufnahme eines Schleifblatts (40) mit axialen Staubdurchgangslöchern (27, 28, 44) wird weniger belastend für die Umwelt und erhält eine effektivere Staubabsaugung dadurch, daß die Staubdurchgangslöcher (28) des Schleiftellers (20) als durchgehendes Langloch ausgestaltet sind, das mindestens doppelt so lang ist wie sein kleinerer Durchmesser.

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Schleifhandwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Schleifhandwerkzeugmaschinen mit einem Schleifteller bekannt, die mit einem Schleifblatt bestückbar sind, wobei die Schleifblätter und die Schleifteller mit Staubdurch­ gangsbohrungen versehen sind, durch die hindurch beim Schleifen anfallender Staub und Späne von der Bearbeitungs­ fläche absaugbar sind. Zum Absaugen dient dabei entweder ei­ ne integrierte Staubabsaugung mittels Ventilator oder ein externer, über einen Schlauchanschluß mit der Handwerkzeug­ maschine verbindbarer Staubsauger.
Bei den meisten bekannten Schleifhandwerkzeugmaschinen tra­ gen die Schleifteller kreisrunde Durchgangsöffnungen, die mit der Sohle des Schleiftellers über abgewinkelte bzw. schräge Kanäle kommunizieren, von der sie z. B. mittels ei­ net glockenartigen Abdeckung mit einer Absaugvorrichtung in Wirkverbindung stehen. Dabei ist auf die Unterseite des Schleiftellers ein Schleifblatt aufsetzbar, das mit kreis­ runden Staubdurchgangslöchern versehen ist, die deckungs­ gleich mit denen des Schleiftellers angeordnet sind. Die ge­ naue Anordnung des Schleifblatts auf dem Schleifteller so, daß die Staubdurchgangslöcher zueinander zentriert sind ist verhältnismäßig schwierig. Daher ist in meistens durch un­ korrekte Anordnung der Schleifblätter nicht der vollständige Durchmesser des Staubdurchgangslochs des Schleiftellers zur Staubabsaugung frei und es bleibt die Staubabsaugleistung in den meisten Fällen unter dem möglichen Optimum. Außerdem neigen die schrägen bzw. abgewinkelten Kanäle zum Zusetzen und Verstopfen mit Schleifstaub, so daß die Absaugleistung weiter reduziert wird.
Die bisherigen, zumindest auf der Oberseite der Schleiftel­ ler kreisrunden Staubtransportöffnungen sind dabei auf nur einem einzigen Teilkreis angeordnet. Dieser ist genormt und entsprechend dieser Norm sind auch die Schleifblätter mit Absauglöchern versehen. Bei einigen Schleiftellern sind die Staubabtransportöffnungen auf der Oberseite gegenüber der der Unterseite versetzt und durch schräg verlaufende Kanäle miteinander verbunden. Dies verteuert die Herstellung. Au­ ßerdem wird dadurch die eingesaugte Luft mehrmals umgelenkt und dadurch behindert.
Vorteile der Erfindung
Die Schleifhandwerkzeugmaschine nach dem Anspruch 1 hat den Vorteil, daß mit jeder Art gelochter Schleifblätter eine op­ timale Staubabsaugung gesichert ist.
Dadurch, daß die Staubdurchgangslöcher als axial gerade den Schleifteller durchtretende Langlöcher ausgestaltet sind, deren Längsenden jeweils zwei Standard-Lochkreise üblicher Schleifblätter schneidet, ist mit dem einen Staubdurchgangs­ loch des Schleiftellers der Staub durch mindestens zwei kreisrunde Löcher üblicher Schleifblätter möglich. Der Strö­ mungswiderstand der durch das Langloch des Schleiftellers gesaugten, den Staub transportierenden Luft, ist gering und der Wirkungsgrad der Staubabsaugung besonders hoch.
Dadurch, daß der Schleifteller sechs durchgehende langloch­ artige Absauglöcher trägt, die in gleichmäßigem Abstand zu­ einander und in gleichem Abstand zur Mittel des Schleiftel­ lers angeordnet sind, ist eine besonders wirksame Staubab­ saugung über die gesamte Fläche des Schleiftellers bzw. des Schleifblattes möglich.
Dadurch, daß parallel zu den Längsrändern der langlocharti­ gen Staubdurchgangslöcher Verstärkungsrippen auf der Ober­ seite der Schleifteller angeordnet sind, ist der Schleiftel­ ler in sich besonders steif und das Schwingungsverhalten neutral, so daß die Geräuschentwicklung minimal ist.
Dadurch, daß die Rippen sich axial nach unten zur Schleif­ tellerunterseite hin fortsetzen, ist die Steifigkeit des Schleiftellers weiter verbessert.
Dadurch, daß jeweils zwei der Langlöcher von einer in die Sohle des Schleiftellers eingearbeiteten, sichelförmig radi­ al nach außen laufenden Bogennut in kommunizierender Verbin­ dung stehen, ist die Staubabsaugung weiter verbessert.
Dadurch, daß das radial am weitesten außen liegende Ende der Bogennut ein zusätzliches, kreisrundes Staubdurchgangsloch bildet ist die Staubabsaugung noch wirksamer. Danach ist es entscheidend, daß die Bogennut in Drehrichtung so gekrümmt ist, daß deren eine Nutflanke entgegen der Drehrichtung schaufelartig gekrümmt ist und dadurch eine Schaufelwirkung entfalten kann und Staubreste schraubenförmig nach innen in Richtung der beiden Langlöcher fördert, an denen die Absau­ gung am effektivsten ist.
Von besonderem Vorteil ist es, daß dem Schleifteller zuge­ ordnete Schleifblätter mit auf mehreren Lochkreisen angeord­ neten Staubdurchgangslöchern versehen sind, die sich mit den Staubdurchgangslöchern des Schleiftellers überdecken.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn Schleifblätter verwendet werden, die eine netzartig offene bzw. poröse Struktur haben und eine Vielzahl kleiner Staubdurchgangsöffnungen bilden, die durch die durchgehend langlochartigen Staubdurchgangslö­ cher der Schleifteller bedienbar sind.
Es ist auch von Vorteil, wenn die verwendeten Schleifblätter eine besonders grob strukturierte Velourschicht tragen, die mit dem Klettsystem der Schleifteller in Wirkverbindung setzbar ist und durch die der gesaugte Schleifstaub bequem hindurch treten kann zu den Staubdurchgangslöchern des Schleiftellers.
Es ist auch von Vorteil, gasdichtes Schleifblattmaterial zu verwenden, das eine Vielzahl matrixartiger, etwa zwei bis drei Millimeter großer Löcher trägt, insbesondere reihenwei­ se über die gesamte Fläche verteilt. Ein solches Schleif­ blatt muß nur zum Umfang des Schleiftellers zentriert ange­ ordnet sein, wobei infolge der großen langochartigen Staub­ durchgangslöcher des Schleiftellers eine wirksame Staubab­ saugung durch die vielen kleinen Löcher der Schleifblätter gesichert ist.
Die langlochartigen, den Schleifteller axial gerade durch­ setzenden Absaugöffnungen lassen die Absaugluft ohne Rich­ tungsänderung hindurch, so daß der Strömungswiderstand deut­ lich verringert und die Absaugwirkung verbessert ist.
Die Vergrößerung der Staubabtransportöffnungen durch die Langlochform vergrößert die wirksame Absaugfläche an der Sohle des Schleiftellers deutlich, so daß auch Schleifblät­ ter mit einem über die gesamte Fläche matrixartig dicht ver­ teilten Lochmuster und gitterartige Schleifmittelträger be­ sonders effektiv einsetzbar sind, weil der Schleifstaub an der gesamten Unterseite des Schleiftellers erfaßt wird und die Schleifflächen nicht zusetzen kann.
Zeichnung
Nachstehend ist die vorliegende Erfindung an Hand eines Aus­ führungsbeispiels mit zugehöriger Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Schleifhandwerkzeugmaschine im Längsschnitt,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des Schleiftellerbe­ reichs gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht eines erfindungsgemäßen Schleiftel­ lers,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Schleiftellers gemäß Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht des Schleiftellers gemäß Fig. 3,
Fig. 6 eine Unteransicht nach der Stützplatte des Schleif­ tellers,
Fig. 7 eine Draufsicht der Stützplatte gemäß Fig. 6,
Fig. 8 einen Axialschnitt des Schleiftellers gemäß Fig. 3,
Fig. 9 eine Unteransicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Schleiftellers,
Fig. 10 eine Draufsicht eines dem Schleifteller gemäß Fig. 9 zugeordneten Schleifblattes,
Fig. 11 eine Unteransicht eines Schleiftellers gemäß Fig. 9 mit gegenüber demnach Fig. 9 umgekehrter Drehrichtung,
Fig. 12 einen axialen Schnitt des Schleiftellers gemäß Fig. 11 und
Fig. 13 eine Draufsicht des Schleiftellers gemäß Fig. 11.
Ausführungsbeispiel
Die in Fig. 1 im Längsschnitt gezeigte Schleifhandwerkzeug­ maschine 10 ist ein Exzenterschleifer, dessen Gehäuse 12 ei­ nen Handgriff 14 aufweist, aus dem hinten ein Elektrokabel 15 zur Stromversorgung eines dem Antrieb eines Schleiftel­ lers 20 dienenden Motors 17 austritt. Dieser ist über eine in einem Handgriff 14 angeordnete Schalttaste 16 eines nicht näher bezeichneten Schalters ein- und ausschaltbar.
Der Motor 17 überträgt seine Drehbewegung auf eine Exzenter­ welle 18, mit der drehfest ein Ventilator 19 und der Schleifteller 20 verbunden sind. Bei Drehung des Motors 17 wird dem Ventilator 19 eine ausschließlich rotierende und dem Schleifteller 20 eine drehende sowie eine kreisende Be­ wegung erteilt. Der Ventilator 19 bewirkt über dem Schleif­ teller 20 einen Unterdruck am zu bearbeiteten Werkstück und saugt damit von der Oberseite 21 des Schleiftellers durch langlochartige Staubdurchgangslöcher 28 des Schleiftellers 20 und durch kreisrunde Staubdurchgangslöcher 44 des Schleifblatts 40 Schleifstaub zwischen der Unterseite des Schleifblatts 40 und einem Werkstück ab. Dabei wird die Ab­ saugluft mit dem Schleifstaub durch einen Absaugstutzen 31 nach außen in einen nicht dargestellten Staubbehälter ge­ führt.
Die Oberseite 21 des Schleiftellers 20 ist zugleich die Au­ ßenseite einer Stützplatte 22, die auf ihrer Unterseite ein elastisches Kissen 24 trägt, dessen Unterseite eine Sohle 25 des Schleiftellers 20 bildet. Die Sohle 25 trägt einen häk­ chenartigen Klettverschluß 26 zum Eingriff in einen Velour­ rücken 42 eines Schleifblattes 40.
Der Schleifteller 20 trägt sechs langlochartig ausgestaltete Staubdurchgangslöcher 28, die gleichmäßig zueinander beab­ standet und einander paarweise, symmetrisch zur Mitte des Schleiftellers 20 gegenüber liegen.
Der Schleifteller 20 weist eine zentrale Durchgangsöffnung 30 auf, durch die eine Schraube 32 tritt, die in eine Gewin­ debohrung 34 einer Exzenterwelle 18 tritt und daran den Schleifteller 20 axial festhält. Die Exzenterwelle 18 ist drehbar exzentrisch in einer Lagerbohrung des Ventilators 19 gelagert.
Auf seiner Oberseite trägt der Schleifteller 20 bzw. die Stützplatte 22 exzentrisch zu ihrer Mitte einen Zentrierring 36 zum formschlüssigen Eingriff eines nicht näher bezeichne­ ten Mitnehmers der Exzenterwelle 18, über den der Schleif­ teller 20 mit einem Schleifblatt 40 drehfest fixiert ist.
Die Stützplatte 22 weist auf ihrer Oberseite und auf ihrer Unterseite Ober- und Unterrippen 38, 39 auf, die den Schleifteller 20 insgesamt versteifen und dafür sorgen, daß dessen Eigenfrequenz hoch ist und er bei den üblichen Dreh­ zahlen in Schwingungszuständen des Exzenterschleifers nicht in Resonanz gelangt.
Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Schleifhand­ werkzeugmaschine 10 gemäß Fig. 1, wobei das Gehäuse 10, der Ventilator 19, der Schleifteller 20 mit der Stützplatte 22 und dem Kissen 24, dem Klettverschluß 26 und den Durchgangs­ löchern 28 erkennbar sind. Darüberhinaus ist die Sohle 25, das zentrale Durchgangsloch 30, die Exzenterwelle 18 und der Zentrierring 36 besonders deutlich erkennbar.
Fig. 3 zeigt die Unteransicht des Schleiftellers 20, wobei die gerade durchgehenden, langlochartigen Staubdurchgangslö­ cher 28 und die zentrale Durchgangsöffnung 30 deutlich er­ kennbar sind. Deutlich wird auch, daß die Enden der radial ausgerichteten und paarweise einander gegenüber liegenden Staubdurchgangslöcher 28 jeweils zwei Lochkreise 46a und 46b schneiden.
Fig. 4 zeigt die Seitenansicht des Schleiftellers 20, wobei auf dessen Oberseite 21 die Lage der Oberrippen 39 und der Sohle 25 bzw. der Klettschicht 26 deutlich erkennbar sind.
Fig. 5 zeigt die Draufsicht auf die Oberseite 21 des Schleiftellers 20, wobei die Anordnung der langlochartigen Staubabsauglöcher 28 jeweils zwischen zwei der Oberrippen 39 besonders gut erkennbar sind. Dabei wird klar, daß die Staubabsauglöcher axial gerade verlaufen.
Fig. 6 zeigt die Stützplatte 22 des Schleiftellers 20 als Einzelheit in Unteransicht, wobei die nach unten durchtre­ tenden Oberrippen 39 erkennbar sind, die unten die Unterrip­ pen 38 bilden und die die langlochartigen Staubdurchgangslö­ cher 28 einrahmen, die einander gegenüberliegend paarweise angeordnet sind.
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht der Oberseite einer Stützplatte 22 ohne Oberrippen 39. Dabei sind die paarweise einander ge­ genüberliegenden langlochartigen Staubdurchgangslöcher 28, das zentrale Durchgangsloch 30 und der Zentrierring 36 gut erkennbar.
Fig. 8 zeigt einen Axialschnitt des Schleiftellers gemäß Fig. 3, wobei die Stützplatte 22 mit den Unter- und Oberrip­ pen 38, 39, dem Zentrierring 36, der zentralen Durchgangs­ öffnung 30, den Staubdurchgangslöchern 28 und dem Klettver­ schluß 26 deutlich erkennbar sind.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schleif­ tellers 200 mit der Draufsicht seiner Sohle 25. Diese trägt die gleichen langlochartigen Staubdurchgangslöcher 28 gemäß dem vorherigen Ausführungsbeispielen. Diese sind jedoch zu­ sätzlich von einer sichelförmig gekrümmten Bogennut 29 durchsetzt. Das Ende der Bogennut 29 bzw. deren konkave Sei­ te weist in Drehrichtung des Schleiftellers 200, so daß beim Schleifen die Bogennut 29 - wie eine Sichel beim Schneiden - Staub erfaßt und schaufelförmig radial von außen nach innen zu den Staubabsauglöchern 28 führt, wo sie im wesentlichen senkrecht zur Werkstückoberfläche abtransportiert werden und den Schleifvorgang nicht mehr beeinträchtigen können.
Die Spitze der Bogennut 29 wird durch ein kreisrundes Sack­ loch 27 gebildet, das als Staubeinsaugöffnung dient und den eingesaugten Staub über die Bogennut 29 zu den Staubabsaug­ löchern 28 führt. Durch die dreifache Anordnung spiralförmig zum Zentrum verlaufender Bogennuten 29 wird Schleifstaub über einen sehr weiten radialen Bereich des Schleiftellers 20 erfaßt und spiralförmig zu dessen Zentrum - wie durch Luftleitschaufeln - befördert. Dadurch ist besonders im zen­ tralen Bereich des Schleiftellers 20, wo die Umfangsge­ schwindigkeit des Schleiftellers 20 am geringsten ist, ver­ bessert wirksam.
Dadurch wird dem besonders beim Schleifen von Farben und Lacken auftretenden Nachteil entgegengewirkt, daß sich das Schleifblatt 40 in der Mitte zusetzt bzw. daß dort dessen Oberfläche verschmiert. Der damit verbundene weitere Nach­ teil, daß die Schleifwirkung nachläßt und die bearbeitete Oberfläche leidet, ist damit ebenfalls beseitigt.
Bei bisher bekannten runden oder eckigen Schleifblättern be­ finden sich die Absauglöcher auf nur einem einzigen Loch­ kreisdurchmesser.
Fig. 10 zeigt die Draufsicht eines Schleifblatts 40 mit drei unterschiedlichen Lochkreisen 46a, b, c,auf denen jeweils um 120° versetzt ein kreisrundes Durchgangsloch 44 angeordnet ist. Dabei stimmen die Lochkreise 46 mit denen des Schleif­ tellers 200 gemäß Fig. 9 überein.
Die Staubabsauglöcher 44 auf dem zweiten Lochkreisdurchmes­ ser 46b sind gegenüber den Absauglöchern 44 des Lochkreises 46a um 60° versetzt, so daß sie genau auf Lücke zu diesen Abauglöchern stehen. Die Absauglöcher 44 des äußersten Loch­ kreises 44c liegen jeweils auf einem gemeinsamen Radius mit den Absauglöchern 44 des inneren Lochkreises 46a.
Beim Montieren des Schleifblattes 40 auf dem Schleifteller 200 müssen nur die drei Absauglöcher des äußersten Lochkrei­ ses 46c gegenüber den Absauglöchern 27 des Schleifteller 200 zur Deckung gebracht werden, damit die übrigen Absauglöcher des Schleifblattes gegenüber den Staubabsauglöchern 28 bzw. der Bogennut 29 korrekt mitausgerichtet sind.
Fig. 11 zeigt eine Draufsicht der Sohle 25 eines gegenüber dem Schleifteller von Fig. 9 umgekehrt drehbaren Schleiftel­ lers 220, dessen Bogennuten 291 in umgekehrter Richtung ge­ krümmt bzw. ausgerichtet sind wie gemäß Fig. 9, damit der Schaufeleffekt im Staubabtransport entsprechend der Dreh­ richtung wirksam werden kann. Die Anbindung der Bogennuten 291 an die Staubabsauglöcher 28, 27 wirkt auf die gleiche Weise von radial außen nach innen wie in Fig. 9, so daß auch die Schleifblätter 40 gemäß Fig. 10 optimal auf den Schleif­ teller 220 passen.
Fig. 12 zeigt einen Axialschnitt des Schleiftellers 220, bei dem die langlochartige Ausgestaltung der Staubabsauglöcher 28 deutlich wird.
Fig. 13 zeigt eine Draufsicht des Schleiftellers 220. Dieser ist im Prinzip identisch mit dem Schleifteller 20 gemäß Fig. 5, nur daß keine Oberrippen vorhanden sind, sondern eine oben glatte Stützplatte 22a gemäß Fig. 7 Verwendung findet. Durch die sichelförmige bzw. spiralförmige Anordnung der Bo­ gennuten 29, 291 kommt zu dem Staubabsaugeffekt durch den Luftstrom noch ein mechanischer durch die Flanken der Bogen­ nuten 29, die wie Schaufelräder wirken.
Die Anordnung langlochartiger Staubabsauglöcher bzw. von Bo­ gennuten ist nicht nur auf runde drehende Schleifteller be­ schränkt, sondern ist auch bei eckigen Schleiftellern z. B. bei Schwingschleifern ohne drehende Bewegung des Schleiftel­ lers von Vorteil.

Claims (10)

1. Handschleifmaschine (10), insbesondere Exzenterschleifer, mit einem Schleifteller (20) zur Aufnahme eines Schleif­ blatts (40) mit axialen Staubdurchgangslöchern (27, 28, 44), dadurch gekennzeichnet, daß die Staubdurchgangslöcher (28) des Schleiftellers (20) als, insbesondere glatt, durchgehendes Langloch ausgestaltet sind, das mindestens doppelt so lang ist wie sein kleinerer Durchmesser.
2. Handschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß sich jedes der Staubdurchgangslöcher (28) auf einer Linie von der Mitte des Schleiftellers (20) radial nach au­ ßen längs erstreckt.
3. Handschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sechs Staubdurchgangslöcher (28) auf einem gemeinsamen Teilkreis gleichmäßig zueinander beabstandet an­ geordnet sind.
4. Handschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Staubdurchgangslöcher (28) so bemessen sind, daß sie mit ihrem radial innenliegenden Bereich auf einem er­ sten, für Schleifblätter (40) standardisierten (46a) und mit ihrem radial außenliegenden Bereich auf einem zweiten, eben­ falls standardisierten Teilkreis (46b) angeordnet sind.
5. Handschleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Staubdurchgangslöcher (28) den Schleifteller (20) parallel zur Mittelachse bzw. normal zu dessen Sohle (25) durchtreten.
6. Handschleifmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß die langlochartigen Staubdurchgangslöcher (28) an ihren Längsseiten von Rippen (38, 39) eingefaßt sind.
7. Handschleifmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Staubdurchgangslöcher (28) von einer spiralför­ mig gekrümmten in der Sohle (25) des Schleiftellers (20) verlaufenden Bogennut (29) gekreuzt werden.
8. Handschleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß je zwei auf den Teilkreisen (46a, b) benachbarte Staubdurchgangslöcher (28) von der Bogennut (29) gekreuzt werden, die an einem dritten Teilkreis (46c) endet.
9. Handschleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bogennut (29) in einem weiteren Staubdurch­ gangsloch (27) endet und daß dem Schleifteller (20, 200, 220) ein Schleifblatt (40) mit Löchern (44) zugeordnet ist, die zu den Staubdurchgangslöchern (27, 28) kongruent sind.
10. Handschleifmaschine nach Anspruch 7 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bogennut (29) mit ihrer konkaven Seite bzw. mit ihrem radial äußeren Ende in Drehrichtung des Schleiftellers (20, 200, 220) weist.
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