DE19945896A1 - Thermoplastische aromatische Harzmasse - Google Patents
Thermoplastische aromatische HarzmasseInfo
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Abstract
Ein thermoplastisches aromatisches Polysulfonharz, das als Material zur Verwendung beim Beschichten, als Haftmittel oder Verbundmaterial vorteilhaft ist und das eine reduzierte Viskosität (RV) von 0,36 bis 0,45 dl/g und eine Gesamtsumme A der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten sind, von 1,6 oder mehr aufweist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft thermoplastische aromatische Polysulfonharze
Insbesondere betrifft sie thermoplastische aromatische Polysulfonharze, die reduzierte
Viskosität in einem bestimmten Bereich und ein bestimmte Gesamtsumme der Zahl der
phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon pro sich wiederho
lender Einheit des Polymers aufweisen.
Aromatische Polysulfonharze wurden als aufbauende Materialien für verschie
dene Beschichtungssubstanzen, Haftmittel und Verbundmaterialien verwendet, da sie
nicht nur ausgezeichnet in der Wärmebeständigkeit, Flammhemmung und Chemikalien
beständigkeit, sondern auch gut in der Haftung an Materialien, wie Metalle, Glas, Ke
ramik, verschiedene Harze und Kohlenstoffverbindungen sind. Bei einer Verwendung
des Harzes wird zum Beispiel eine Lösung des Harzes in einem organischen Lösungsmit
tel auf ein Substrat aufgetragen, das dann einer Wärmebehandlung unterzogen wird, um
eine Erhöhung des Molekulargewichts, d. h. weitere Polymerisation, zu bewirken,
gefolgt von Inaktivierung.
Unter den aromatischen Polysulfonharzen werden insbesondere jene mit einer
phenolischen Hydroxylgruppe einer solchen Verwendung zugeführt. Als solche
thermoplastische aromatische Polysulfonharze sind jene mit einer reduzierten Viskosität
(RV) und der Gesamtsumme der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl
der Metallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten
sind, von 0,41 und 0,9 (JP-A-471087), 0,49 und 1,02 (JP-A-50-40700), 0,16 und 12
(JP-A-52-16535) bzw. 0,53 und 1 (JP-A-59-191767) bekannt.
Diese thermoplastischen aromatischen Polysulfonharze weisen jedoch Probleme
auf, da sie extreme Bedingungen für die Wärmebehandlung erfordern, d. h. hohe Tem
peratur und langen Zeitraum des Erwärmens, und da in einem organischen Lösungsmit
tel unlösliche Substanzen gebildet werden, die eine rauhe Oberfläche und unzureichende
Haftung der Beschichtung bewirken, wenn die Lösung des Harzes in einem organischen
Lösungsmittel auf ein Substrat aufgetragen wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Probleme zu lösen. Dies gelang auf der Basis
des Befundes, daß, wenn ein thermoplastisches aromatisches Polysulfonharz mit einer
bestimmten reduzierten Viskosität und einer bestimmten Gesamtsumme der Zahl der
phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon pro sich
wiederholender Einheit des Polymers verwendet wird, eine Molekulargewichtserhöhung
und die Inaktivierung unter gemäßigten Bedingungen erreicht werden können und daß
die Erzeugung der unlöslichen Substanzen, die verschiedene Nachteile bewirkt,
vermieden werden kann.
Die vorliegende Erfindung stellt ein verbessertes thermoplastisches aromatisches
Polysulfonharz bereit, das eine reduzierte Viskosität (RV) von 0,36 bis 0,45 dl/g und
eine Gesamtsumme A der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der
Metallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten
sind, von 1,6 oder mehr aufweist.
Das erfindungsgemäße thermoplastische aromatische Polysulfonharz weist eine
reduzierte Viskosität (RV) von 0,36 bis 0,45 dl/g auf.
Die reduzierte Viskosität (RV) bezieht sich hier auf einen Wert, der durch
Messen einer Lösung eines Harzes mit einer Konzentration von 1,0 g/100 ml N,N-Di
methylformamid mit einem Ostwald-Viskositätsmeßgerät bei 25°C erhalten wird.
Wenn das aromatische Polysulfonharz eine höhere reduzierte Viskosität (RV) als
0,45 dl/g aufweist, wird ein gelartiges Material gebildet, das unlöslich in Lösungsmitteln
und auch bei hoher Temperatur nicht schmelzbar ist. Das kann ein Grund der Mängel
bei Verwendung als Beschichtungsmaterial, Haftmittel und Verbundmaterial sein. Wenn
es eine geringere reduzierte Viskosität als 0,36 dl/g aufweist, nimmt die Wirkung der
Molekulargewichtserhöhung durch Wärmebehandlung ab und die Behandlung erfordert
höhere Temperatur und längere Zeit. Eine reduzierte Viskosität von 0,38 bis 0,45 dl/g
ist bevorzugt, da die Wirkung der Molekulargewichtserhöhung durch Wärmebehandlung
verstärkt wird.
Das erfindungsgemäße aromatische Polysulfonharz weist eine Gesamtsumme A
der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon, die in
100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten sind, von 1,6 oder mehr auf.
Wenn die Gesamtsumme geringer als 1,6 ist, nimmt die Wirkung der Molekular
gewichtserhöhung durch Wärmebehandlung ab, und die Behandlung erfordert höhere
Temperatur und längere Zeit. Unter Erwägen der Wirkung der Molekulargewichtserhö
hung ist erwünscht, daß die Gesamtsumme A und die reduzierte Viskosität (RV) fol
gende Formel erfüllen:
0.45/(RV)1.56 ≦ A ≦ 0.74/(RV)1,56.
Eine sich wiederholende Einheit des Polymers im erfindungsgemäßen aromati
schen Polysulfonharz weist eine Gruppe -SO2- auf.
Beispiele der sich wiederholenden Einheit schließen jene der folgenden Formeln
(1) oder (2) ein:
(-Ph-SO2-Ph-O-) (1)
(-Ph-SO2-Ph-O-A-O-) (2)
wobei Ph eine para-Phenylengruppe und A einen Rest der Formel (3)
darstellt:
-Ph'-(-B-Ph'-)m- (3)
in der Ph' eine Phenylengruppe darstellt, B eine direkte Bindung, einen Alkylenrest mit
1 bis 3 Kohlenstoffatomen, ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom darstellt und m
eine ganze Zahl von 1 bis 3 darstellt.
Das erfindungsgemäße aromatische Polysulfonharz kann auf bekannte Weise her
gestellt werden. Zum Beispiel kann es durch eine Kondensationspolymerisation einer
zweiwertigen Phenolverbindung mit einer Sulfongruppe und einer anderen zweiwertigen
Verbindung unter Verwendung eines Katalysators, wie eines Alkalimetallcarbonats und
eines Alkalimetallhydrogencarbonats, in einem stark polaren organischen Lösungsmittel
hergestellt werden. Beispiele der zweiwertigen Phenolverbindung mit einer Sulfongruppe
schließen Dihydroxydiphenylsulfon ein. Beispiele der anderen zweiwertigen Verbindung
schließen Dihalogenbenzenoid ein.
Wenn die Dihalogenbenzenoidverbindung als andere zweiwertige Verbindung
verwendet wird, liegt die Menge der Dihalogenbenzenoidverbindung vorzugsweise im
Bereich von 80 bis 110 mol-%, bezogen auf die zweiwertige Phenolverbindung.
Beispiele des stark polaren organischen Lösungsmittels schließen Dimethylsulf
oxid, 1-Methyl-2-pyrrolidon, Sulfolan (1,1-Dioxothiolan), 1,3-Dimethyl-2-imidazolidi
non, 1,3-Diethyl-2-imidazolidinon, Diethylsulfon, Diisopropylsulfon und Diphenylsulfon
ein.
Das Alkalimetallcarbonat und -hydrogencarbonat sind vorzugsweise Natriumcar
bonat, Kaliumcarbonat und die entsprechenden Hydrogencarbonate.
Allgemein wird das Alkalimetallcarbonat oder -hydrogencarbonat in einer
Menge, die mindestens 0,95 Äquivalente Alkalimetallatome pro Phenolgruppe bereit
stellt, und vorzugsweise in einer Menge verwendet, die einen Überschuß von 0,001 bis
0,25 Äquivalenten Alkalimetallatome pro Phenolgruppe bereitstellt.
Die bestimmte reduzierte Viskosität (RV) des erfindungsgemäßen aromatischen
Polysulfonharzes, d. h. 0,36 bis 0,45 dl/g, kann zum Beispiel durch Einstellen der Bedin
gungen der Kondensationspolymerisation, wie Polymerisationstemperatur, Polymerisati
onszeit, Menge oder Art des zu verwendenden Katalysators und Molverhältnis der zwei
wertigen Phenolverbindung mit einer Sulfongruppe und der anderen zweiwertigen Ver
bindung, erreicht werden. Obwohl die konkreten Bedingungen der Kondensationspoly
merisation zum Erhalt der bestimmten reduzierten Viskosität (RV) abhängig von der Art
der Monomere usw. variieren, können die Bedingungen leicht zum Beispiel unter Durch
führen eines vorhergehenden Experiments bestimmt werden.
Die bestimmte Gesamtsumme A des erfindungsgemäßen aromatischen Polysul
fonharzes, d. h. 1,6 oder mehr, kann zum Beispiel durch Einstellen der Bedingungen der
Kondensationspolymerisation, wie vorstehend erwähnt, erreicht werden. Obwohl die
Bedingungen der Kondensationspolymerisation zum Erhalt der bestimmten
Gesamtsumme A abhängig von der Art der Monomere usw. variieren, können die
Bedingungen leicht zum Beispiel unter Durchführen eines vorhergehenden Experiments
bestimmt werden.
Die bestimmte reduzierte Viskosität (RV) und die bestimmte Gesamtsumme A
des erfindungsgemäßen aromatischen Polysulfonharzes können auch durch Mischen von
zwei oder mehreren Arten von aromatischen Polysulfonharzen, die voneinander ver
schiedene reduzierte Viskositäten (RV) und Gesamtsummen A aufweisen, erreicht wer
den. In diesem Fall sollte die reduzierte Viskosität der zu mischenden aromatischen
Polysulfonharze 0,45 dl/g oder weniger betragen. Verfahren zum Mischen sind in die
sem Fall nicht besonders beschränkt und schließen zum Beispiel Mischen von Pulvern
mit anderen Pulvern und Mischen unter Verwendung einer Lösung ein.
Das erfindungsgemäße thermoplastische aromatische Polysulfonharz wird vor
zugsweise als Teilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 50
bis 2000 µm verwendet. Wenn der Durchmesser geringer als 50 µm ist, werden leicht
unlösliche Substanzen durch die Aggregation der Teilchen und Gelieren der aggregierten
Masse bei Herstellen einer Lösung, insbesondere einer Lösung mit einer Konzentration
von 20 Gew.-% oder mehr, gebildet. Wenn der Durchmesser größer als 2000 µm ist,
dauert die Auflösung des Harzes länger. Der stärker bevorzugte Durchmesserbereich be
trägt 100 bis 1000 µm.
Das erfindungsgemäße thermoplastische aromatische Polysulfonharz wird übli
cherweise als Lösung eines organischen Lösungsmittel verwendet. Obwohl das zum
Herstellen der Lösung verwendete organische Lösungsmittel nicht besonders beschränkt
ist, sofern das Lösungsmittel das Harz löst, werden normalerweise Dichlormethan, 1,1,2-
Trichlorethan, N,N-Dimethylformamid, 1-Methyl-2-pyrrolidon, Dimethylsulfoxid, Pyri
din, Chinolin, Anilin, o-Chlorphenol, Dimethylacetamid, Diethylacetamid, Anisol, γ-Butyrolacton
und Dioxolan als organisches Lösungsmittel verwendet.
Im erfindungsgemäßen thermoplastischen aromatischen Polysulfonharz beträgt
die Zahl der Metallsalze der phenolischen Hydroxylgruppen vorzugsweise 25% oder
weniger der Gesamtsumme A der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl
der Metallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten
sind, um eine Lösung des erfindungsgemäßen Harzes in einem organischen Lösungsmit
tel mit geringerer Viskosität bereitzustellen.
Das Lösungsmittel kann einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren
Arten von Lösungsmitteln verwendet werden. Um eine Beschichtung mit ausgezeichne
ter Oberflächenglätte oder ein Verarbeitungszwischenprodukt mit ausgezeichneter Lö
sungsstabilität bereitstellen, wird bevorzugt, ein Gemisch von zwei oder mehreren Arten
von Lösungsmitteln zu verwenden. In diesem Fall kann ein anderes Lösungsmittel als die
vorstehend veranschaulichten verwendet werden, insofern als die Löslichkeit des
thermoplastischen aromatischen Polysulfonharzes nicht nachteilig beeinträchtigt ist.
Das Verfahren zum Herstellen der Lösung in einem organischen Lösungsmittel
ist nicht besonders beschränkt. Zum Beispiel kann ein Lösungsmittel zum Harz oder ein
Harz zum Lösungsmittel gegeben werden.
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen thermoplastischen aromatischen Poly
sulfonharzes zur Herstellung einer Beschichtung, eines Haftmittels und eines Verbund
materials, kann ein Zusatz zugegeben werden, um verschiedene Funktionen zu verlei
hen. Beispiele eines solchen Zusatzes schließen einen Farbstoff, ein Pigment, einen
Weichmacher, ein Absorptionsmittel für verschiedene Strahlen, einen Stabilisator und
ein leitendes Material ein.
Wenn das erfindungsgemäße thermoplastische aromatische Polysulfonharz für
eine Beschichtung, ein Haftmittel oder ein Verbundmaterial verwendet wird, wird eine
Wärmebehandlung üblicherweise nach Beschichten eines Substrats, Binden des Substrats
mit einem anderen Substrat oder Mischen mit einer anderen Substanz durchgeführt, um
die Molekulargewichtserhöhung und Inaktivierung zu bewirken. Das Verfahren für die
Wärmebehandlung ist nicht besonders beschränkt. Es wird in bezug auf verschiedene
Eigenschaften, wie mechanische Eigenschaften und optische Eigenschaften der Beschich
tung, Haftung und herzustellendes Verbundmaterial und Eigenschaften oder Wirtschaft
lichkeit einer Apparatur zur Verwendung bei Verarbeitung festgelegt.
Obwohl die Temperatur des Erwärmens nicht besonders beschränkt ist und ge
mäß der Verwendung und Eigenschaften der Apparatur festgelegt wird, beträgt allge
mein die Temperatur zwischen 250°C und 450°C. Insbesondere ist eine Temperatur
zwischen 300°C und 400°C bevorzugt, da ein Produkt mit geeignetem Molekularge
wicht hergestellt und eine Abbaureaktion, wie Verfärbung, unterdrückt wird. Eine ge
ringere Temperatur als 250°C ist vom Gesichtspunkt der Produktivität nicht bevorzugt,
da längere Zeit zur Molekulargewichtserhöhung erforderlich ist. Eine höhere Tempera
tur als 450°C ist nicht bevorzugt, da eine Abbaureaktion des Harzes auftritt und Pro
bleme, wie Verfärbung, verursacht werden.
Die Atmosphäre des Erwärmens ist nicht besonders beschränkt. Das Erwärmen
kann an Luft oder in Abweserheit von Sauerstoff durchgeführt werden. Die Behandlung
in Gegenwart von Sauerstoff ermöglicht manchmal eine Verkürzung des Behandlungs
zeitraums.
Das erfindungsgemäße thermoplastische aromatische Polysulfonharz ermöglicht
die Molekulargewichtserhöhung und Inaktivierung durch Wärmebehandlung unter mode
raten Bedingungen. Wenn es in einem Lösungsmittel gelöst wird, kann die Erzeugung
von unlöslichen Substanzen, die verschiedene Mängel verursachen, vermieden werden.
Daher ist das erfindungsgemäße Harz als Material zur Verwendung bei Beschichtung,
Haftung oder Verbundmaterial vorteilhaft.
Die vorliegende Erfindung wird im einzelnen in bezug auf die Beispiele beschrie
ben, die nicht als Einschränkung des Schutzbereichs der Erfindung aufgefaßt werden
sollten.
Messungen und Beurteilungen wurden gemäß folgender Verfahren durchgeführt:
- (1) Bestimmung der Gesamtsumme der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und
der Zahl der Metallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers
enthalten sind:
Ein Teil des aromatischen Polysulfonharzes wird in Dimethylformamid gelöst. Ein Überschuß p-Toluolsulfonsäure wird zugegeben. Unter Verwendung einer 0,05 mol/l Kaliummethoxid/Toluol-Methanol-Lösung als Reagens zum Titrieren werden die restlichen Mengen an p-Toluolsulfonsäure und Hydroxylgruppen mit einer potentiome trischen Titrationsapparatur bestimmt. Die Zahl der Metallsalze von phenolischen Hy droxylgruppen und die Gesamtzahl der phenolischen Hydroxylgruppen und Metallsalze davon werden aus dem erhaltenen Wert und einem durchschnittlichen Molekulargewicht der sich wiederholenden Einheit im aromatischen Polysulfonharz berechnet. Weiter wer den die Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und ein Verhältnis der Zahl der Metall salze der phenolischen Hydroxylgruppe zur Gesamtsumme der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon aus diesen Ergebnissen berechnet. - (2) Untersuchung der unlöslichen Substanzen:
In eine 100 ml-Probenflasche werden 30 ml einer 1-Methyl-2-pyrrolidon-Lösung, die 30 Gew.-% aromatisches Polysulfonharz enthält, unter Verwendung eines Meßzylin ders eingebracht und die unlöslichen Substanzen optisch untersucht. - (3) Messung mit GPC:
GPC-System HLC 8020, hergestellt von Tohso, wird als Apparatur und TSK-Gel GMHHR-H, hergestellt von Tohso, als Säule verwendet. Das auf Polystyrol umgerechnete relative Molekulargewicht wird durch Messen des Polymers bei einer Konzentration von 0,5 Gew.-%, einer Fließgeschwindigkeit von 1 ml/Minute und einer Säulenofentemperatur von 40°C mit einem UV-Detektor (300 nm) unter Verwendung von N,N-Dimethylformamid, das 50 mmol/l Lithiumbromid-Monohydrat als Elutionslö sungsmittel und Eluent enthält, erhalten.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
In einen Polymerisationsbehälter mit einer Kapazität von 2000 ml und mit einem
Rührer, einem Einleitungsrohr für Stickstoffgas, einem Thermometer und einem Kühler
mit einem Behälter am Ende ausgestattet, wurden 525,0 g 4,4'-Dihydroxydiphenylsul
fon, 590,55 g 4,4'-Dichlordiphenylsulfon und 980,0 g Diphenylsulfon als Polymerisati
onslösungsmittel eingebracht. Nach Erhitzen des Gemisches auf 180°C unter Durchlei
ten von Stickstoffgas durch den Behälter wurden 295,7 g wasserfreies Kaliumcarbonat
zugegeben.
Dann wurde die Temperatur allmählich auf 290°C erhöht und die Reaktion 2
Stunden bei der gleichen Temperatur fortgesetzt.
Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung auf Raumtemperatur
abgekühlt. Die verfestigte Reaktionsmasse wurde fein verteilt und mit warmem Wasser
gewaschen, um das Kaliumchlorid zu entfernen. Waschen mit einem gemischten Lö
sungsmittel aus Aceton und Methanol wurde mehrmals durchgeführt, um das als Poly
merisationslösungsmittel verwendete Diphenylsulfon zu entfernen. Dann wurde das Pro
dukt mit Wasser gewaschen und unter Erhitzen auf 150°C getrocknet.
Das verteilte Harz wies einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 500
µm auf. Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme A der Zahl
der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon, die in 100 sich
wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 2,6. Das Verhältnis der Zahl
der Metallsalze der phenolischen Hydroxylgruppe zur Gesamtsumme der Zahl der phe
nolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon betrug 27%. Die Mes
sung der reduzierten Viskosität zeigte 0,44 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt. Die Messung der Lösungsviskosität zeigte 70 Poise.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und optisch beurteilt. Keine
unlösliche Substanz wurde festgestellt, was vollständige Auflösung zeigt.
In einen 500 ml-Kolben wurden 50 g des erhaltenen Harzpulvers und 30 ml Me
thanol gegeben. Das Gemisch wurde 12 Stunden stehengelassen. Dann wurde das Me
thanol durch Filtration entfernt. Der Rückstand und 300 ml Wasser wurden in einen mit
einem Rührblatt des Ankertyps ausgestatteten abnehmbaren 500 ml-Kolben eingebracht
und 4 Stunden gerührt, während man den pH-Wert unter Zugabe von Essigsäure auf 3
bis 5 hielt. Nach Filtration und Trocknen für 12 Stunden bei 150°C wurde ein säurebe
handeltes Harzpulver erhalten.
Das säurebehandelte Harzpulver wies eine Gesamtsumme A der Zahl der pheno
lischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon, die in 100 sich wiederho
lenden Einheiten des Polymers enthalten waren, von 2,8 auf. Das Verhältnis der Zahl
der Metallsalze der phenolischen Hydroxylgruppe zur Gesamtsumme der Zahl der phe
nolischen Hydroxylgruppe und der Zahl der Metallsalze davon betrug 18%. Eine Lö
sung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpulvers enthielt,
wurde hergestellt. Eine Messung der Lösungsviskosität zeigte 50 Poise. 30 ml dieser Lö
sung wurden beliebig entnommen und untersucht. Keine unlöslichen Substanzen wurden
festgestellt, was eine vollständige Auflösung zeigt.
In 4 Aluminiumbecher wurden jeweils 1,5 g Portionen des erhaltenen Harzpul
vers (säureunbehandeltes Produkt) gegeben und 6 Stunden bei 200°C getrocknet. Dann
wurden sie im heißen Zustand in einen auf 350°C vorerhitzten elektrischen Ofen überge
führt und an Luft der Wärmebehandlung unterzogen. Die Erwärmungsdauer variierte in
4 unterschiedlichen Bedingungen, d. h. 1 Minute, 2 Minuten, 8 Minuten und 15 Minu
ten.
Proben nach Wärmebehandlung wurden abgekühlt, aus den Aluminiumbechern
entfernt und einer Auflösungsbehandlung durch Zugabe von 10 ml Dimethylformamid
pro 0,05 g Harz unterzogen. Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten oder mehr (2 Minu
ten, 8 Minuten und 15 Minuten) erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vorhanden
sein von unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme durch
Wärmebehandlung ergab, wurde beobachtet.
Ähnlich wurden in 4 Aluminiumbecher jeweils 1,5 g Portionen des erhaltenen
Harzpulvers (säureunbehandeltes Produkt) gegeben und 6 Stunden bei 200°C getrocknet.
Dann wurden sie im heißen Zustand in einen auf 300°C vorerhitzten elektrischen Ofen
übergeführt und an Luft der Wärmebehandlung unterzogen. Die Erwärmungsdauer vari
ierte in 5 unterschiedlichen Bedingungen, d. h. 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten, 20
Minuten und 30 Minuten.
Proben nach der Wärmebehandlung wurden abgekühlt, aus dem Aluminiumbe
cher entfernt und einer Auflösungsbehandlung durch Zugabe von 10 ml Dimethylform
amid pro 0,05 g Harz unterzogen. Als Ergebnis lösten sich die für 20 Minuten oder
mehr (20 Minuten und 30 Minuten) erwärmten Proben nicht vollständig, und das Vor
handensein von unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme
durch Wärmebehandlung ergab, wurde beobachtet. Proben vor und mit 10 Minuten Er
wärmen wurden mit dem GPC-Verfahren einer Messung des auf Polystyrol umgerech
neten Gewichtsmittels des Molekulargewichts unterzogen. Als Ergebnis betrug der Wert
der Probe vor Erwärmen 47000 und der Wert der Probe mit 10 Minuten Erwärmen
52100. Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, daß die Wärmebehandlung das Molekular
gewicht erhöht und unlösliche Substanz ergibt.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 20 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers (säureunbehandeltes Produkt) enthielt, wurde hergestellt. Auf eine SUS 430-Platte
mit einer Dicke von 2 mm, einer Größe von 100 mm × 100 mm und einer Oberflächen
behandlung 2B wurden 2 ml dieser Lösung aufgetragen und einer Trocknungsbehand
lung in einem Ofen für 60 Minuten bei 200°C unterzogen.
Nach Trocknen wurden die Proben im heißen Zustand in einen auf 350°C einge
stellten elektrischen Ofen übergeführt und einer Wärmebehandlung unterzogen. Die Er
wärmungszeit variierte in 3 unterschiedlichen Bedingungen, d. h. 2 Minuten, 5 Minuten
und 10 Minuten.
Die Proben wurden abgekühlt und auf Bleistifthärte des auf den SUS-Platten ge
bildeten aufgetragenen Films untersucht. Die Ergebnisse zeigten, daß Filme mit 2 Minu
ten Behandlung und 5 Minuten Behandlung HB entsprachen und Filme mit 10 Minuten F
entsprachen, was zeigt, daß die Härte der Filme mit dem Zeitraum des Erwärmens zu
nahm.
Die aufgetragenen Filme wurden von den SUS-Platten entfernt und zu 10 ml
N,N-Dimethylformamid (das 0,05 mol/l Lithiumbromid-Monohydrat enthielt) pro 0,05 g
des Harzes gegeben, um Lösungen herzustellen. Als Ergebnis wurde die für 2 Minuten
erwärmte Probe vollständig gelöst, aber die für 5 Minuten und 10 Minuten erwärmten
nicht vollständig gelöst, wobei unlösliche Substanz verblieb.
Alle Lösungen der Proben mit 0, 2, 5 und 10 Minuten Behandlung wurden mit
einem PTFE-Membranfilter mit einem Porendurchmesser von 0,5 µm filtriert und einer
GPC-Messung unterzogen. Als Ergebnis betrug das auf Polystyrol umgerechnete Ge
wichtsmittel des Molekulargewichts der Probe vor Erwärmen 48200, das der Probe mit
2 Minuten Erwärmen 56500, das der Probe mit 5 Minuten Erwärmen 99300 und das der
Probe mit 10 Minuten Erwärmen 52000.
Von den auf den SUS-Platten erwärmten Proben wurden beschichtete Filme der
Proben mit 5 Minuten Erwärmen und 10 Minuten Erwärmen, in denen unlösliche Sub
stanz festgestellt wurde, abgelöst und zu Quadraten mit weniger als 2 mm × 2 mm ge
schnitten. Etwa 0,5 g der geschnittenen Proben wurden genau abgewogen und in 20 ml
Glasprobenflaschen gegeben. Dazu wurden 10 ml 1-Methyl-2-pyrrolidon gegeben und
das Gemisch unter Schütteln (180 Upm) für 15 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, um
eine Auflösung zu bewirken.
Das Proben-und-Lösungs-Gemisch nach Auflösungsbehandlung wurde unter
Druck mit einem vorher genau abgewogenen PTFE-Membranfilter mit einem Poren
durchmesser von 0,5 µm filtriert. Der Rückstand wurde ausreichend mit 1-Methyl-2-
pyrrolidon gewaschen.
Dann wurde das Membranfilter mit Substanz 6 Stunden unter Vakuum bei 200°C
getrocknet und abgewogen. Das Gewicht des unlöslichen Rückstands wurde mit dem
Unterschied zwischen dem erhaltenen Gewicht und dem Gewicht des Filters vor der Fil
trationsbehandlung bestimmt. Das Verhältnis des Unlöslichmachens durch Wärmebe
handlung wurde als Verhältnis des Gewichts des unlöslichen Rückstands und des Ge
wichts der der Auflösungsbehandlung unterzogenen Probe berechnet. Das Ergebnis zeig
te 9% für 5 Minuten Erwärmen und 80% für 10 Minuten Erwärmen.
Die reduzierte Viskosität von Sumika Excel PES 5003P, Charge Nr. SS 5016,
hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., wurde gemessen und betrug 0,51 dl/g.
Die potentiometrische Titration zeigte, daß die Gesamtsumme der Zahl der phenolischen
Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden
Einheiten des Polymers enthalten waren, 2,0 betrug. Das Harzpulver wies einen durch
schnittlichen Teilchendurchmesser von 500 µm auf.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des Harzes enthielt,
wurde hergestellt. Die Lösungsviskosität dieser Lösung wurde gemessen und betrug 160
Poise. 30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Als Ergebnis
wurden 7 gelartige unlösliche Substanzen beobachtet. Auf einer SUS-Platte mit einer
Dicke von 2 mm, einer Größe von 100 mm × 100 mm und einer Oberflächenbehandlung
2B wurden 2 ml dieser Lösung aufgetragen und innerhalb kurzer Zeit getrocknet.
Fischaugen wurden gebildet, und es wurde festgestellt, daß sie um gelartige unlösliche
Substanzen gebildet waren, die als Kerne dienten.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten oder mehr erwärmte Proben (2 Minuten, 8 Minu
ten und 15 Minuten) nicht vollständig, und das Vorhandensein von unlöslicher Substanz,
die sich durch die Molekulargewichtserhöhung durch Wärmebehandlung ergab, wurde
beobachtet.
Als nächstes wurde wie in Beispiel 1 das Harzpulver einer Wärmebehandlung in
einem auf 300°C vorerwärmten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung
unterzogen. Als Ergebnis lösten sich für 20 Minuten oder mehr (20 Minuten und 30 Mi
nuten) erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vorhandensein von unlöslicher Sub
stanz, die sich durch die Molekulargewichtserhöhung durch Wärmebehandlung ergab,
wurde beobachtet. Proben vor und mit 10 Minuten Erwärmen wurden einer Messung
des auf Polystyrol umgerechneten Gewichtsmittel des Molekulargewichts mit GPC-
Verfahren unterzogen. Als Ergebnis betrug der Wert für die Probe vor Erwärmen 60500
und der Wert für die Probe mit 10 Minuten Erwärmen 93600.
Weiter wurde wie in Beispiel 1 eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 20
Gew.-% des Harzpulvers enthielt, auf eine SUS-Platte aufgetragen und einer Trock
nungsbehandlung unterzogen. Dann wurden die Proben einer Wärmebehandlung in ei
nem auf 350°C eingestellten elektrischen Ofen unterzogen. Die auf SUS-Platten gebil
deten beschichteten Filme wurden entfernt und einer Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis waren für 2 Minuten erwärmte Proben vollständig gelöst, aber für 5 Minu
ten und 10 Minuten erwärmte nicht vollständig gelöst, wobei unlösliche Substanzen ver
blieben, die sich durch die Molekulargewichtszunahme durch Wärmebehandlung er
gaben.
Noch weiter wurden wie in Beispiel 1 Proben der auf SUS-Platten gebildeten be
schichteten Filme mit 5 Minuten Erwärmen und 10 Minuten Erwärmen, in denen unlös
liche Substanz festgestellt wurde, einer Auflösungsbehandlung unterzogen und das Ver
hältnis des Unlöslichmachens durch Wärmebehandlung berechnet. Das Ergebnis zeigte
32% für 5 Minuten Erwärmen und 89% für 10 Minuten Erwärmen.
Die reduzierte Viskosität von Sumika Excel PES 4100P, Charge Nr. SB 5032,
hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., wurde gemessen und betrug 0,41 dl/g.
Gemäß potentiometrischer Titration wurden keine phenolischen Hydroxylgruppen und
Metallsalze davon nachgewiesen. Das Harzpulver wies einen durchschnittlichen Teil
chendurchmesser von 500 µm auf.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des Harzes enthielt,
wurde hergestellt. Die Lösungsviskosität dieser Lösung wurde gemessen und betrug 70
Poise. 30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Als Ergebnis
wurde keine unlösliche Substanz festgestellt, was vollständige Auflösung zeigte.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten und für 8 Minuten erwärmte Proben vollständig.
Als nächstes wurde wie in Beispiel 1 das Harzpulver einer Wärmebehandlung in
einem auf 300°C vorerwärmten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung
unterzogen. Als Ergebnis lösten sich alle Proben vollständig. Das heißt, die Wirkung der
Molekulargewichtserhöhung durch Wärmebehandlung wurde nicht beobachtet. Proben
vor und mit 30 Minuten Erwärmen wurden einer Messung des auf Polystyrol umgerech
neten Gewichtsmittels des Molekulargewichts mit GPC-Verfahren unterzogen. Als Er
gebnis betrug der Wert für die Probe vor Erwärmen 73800 und der Wert für die Probe
mit 30 Minuten Erwärmen 73200. Das heißt, es wurde keine Molekulargewichtszunah
me beobachtet.
Weiter wurde wie in Beispiel 1 eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die das
Harzpulver enthielt, auf eine SUS-Platte aufgetragen und einer Trocknungsbehandlung
unterzogen. Dann wurden die Proben einer Wärmebehandlung in einem auf 350°C ein
gestellten elektrischen Ofen unterzogen.
Die Proben wurden abgekühlt und auf Bleistifthärte des auf der SUS-Platte gebil
deten beschichteten Films untersucht. Die Ergebnisse zeigten, daß Filme mit 2 Minuten
Behandlung und 5 Minuten Behandlung B entsprachen und Filme mit 10 Minuten Be
handlung HB entsprachen. Obwohl die Ergebnisse zeigen, daß die Härte der Filme mit
dem Zeitraum des Erwärmens zunahm, ist der Grad der Zunahme geringer als der von
Beispiel 1.
Dann wurden die auf den SUS-Platten gebildeten beschichteten Filme entfernt
und der Auflösungsbehandlung unterzogen. Als Ergebnis waren für 2 Minuten erwärmte
Platten vollständig gelöst, aber für 5 Minuten und 10 Minuten erwärmte nicht vollstän
dig gelöst, wobei unlösliche Substanz verblieb, die sich durch die Molekulargewichtser
höhung durch Wärmebehandlung ergab.
Noch weiter wurden wie in Beispiel 1 Proben der auf SUS-Platten gebildeten be
schichteten Filme mit 5 Minuten Erwärmen und 10 Minuten Erwärmen, in denen unlös
liche Substanz festgestellt wurde, einer Auflösungsbehandlung unterzogen und das Ver
hältnis des Unlöslichmachens durch Wärmebehandlung berechnet. Das Ergebnis zeigte 2%
für 5 Minuten Erwärmen und 22% für 10 Minuten Erwärmen.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt, außer
daß die Menge an 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4,4'-Dichlordiphenylsulfon, Diphe
nylsulfon als Polymerisationslösungsmittel und wasserfreiem Kaliumcarbonat auf 422,2 g,
497,5 g, 784,0 g bzw. 239,0 g geändert wurde, wobei ein aromatisches Polysulfon
harzpulver erhalten wurde.
Das so erhaltene Harzpulver wies einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 500 µm auf. Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme der
Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze davon, die
in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 2,15. Eine Mes
sung der reduzierten Viskosität zeigte 0,40 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt. Eine Messung der Lösungsviskosität zeigte 60 Poise.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Keine unlösliche
Substanz wurde festgestellt, was eine vollständige Auflösung zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten oder mehr (2 Minuten, 8 Minuten und 15 Minu
ten) erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vorhandensein von unlöslicher Sub
stanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme durch Wärmebehandlung ergab,
wurde beobachtet.
Als nächstes wurde gemäß Beispiel 1 das Harzpulver der Wärmebehandlung in
einem auf 300°C vorerwärmten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung
unterzogen. Als Ergebnis lösten sich für 20 Minuten oder mehr (20 Minuten und 30 Mi
nuten) erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vorhandensein von unlöslicher Sub
stanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme durch Wärmebehandlung ergab,
wurde beobachtet.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt, außer
daß die Menge an 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4,4'-Dichlordiphenylsulfon, Diphe
nylsulfon als Polymerisationslösungsmittel und wasserfreiem Kaliumcarbonat auf 422,2
g, 481,0 g, 784,0 g bzw. 236,6 g geändert wurde, wobei ein aromatisches Polysulfon
harzpulver erhalten wurde.
Das so erhaltene Harzpulver wies einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 500 µm auf. Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme der
Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze davon, die
in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 2,0. Eine Messung
der reduzierten Viskosität zeigte 0,45 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Keine unlösli
che Substanz wurde festgestellt, was eine vollständige Auflösung zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten oder mehr (2 Minuten, 8 Minuten und 15 Minu
ten) erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vorhandensein von unlöslicher Sub
stanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme durch Wärmebehandlung ergab,
wurde beobachtet.
Als nächstes wurde gemäß Beispiel 1 das Harzpulver der Wärmebehandlung in
einem auf 300°C vorerwärmten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung
unterzogen. Als Ergebnis lösten sich für 20 Minuten oder mehr (20 Minuten und 30 Mi
nuten) erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vorhandensein von unlöslicher Sub
stanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme durch Wärmebehandlung ergab,
wurde beobachtet.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt, außer
daß die Menge an 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4,4'-Dichlordiphenylsulfon, Diphe
nylsulfon als Polymerisationslösungsmittel und wasserfreiem Kaliumcarbonat auf 422,2
g, 479,5 g, 784,0 g bzw. 237,8 g und die Reaktionsdauer bei 290°C auf 4 Stunden ge
ändert wurde, wobei ein aromatisches Polysulfonharzpulver erhalten wurde.
Das so erhaltene Harzpulver wies einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 500 µm auf. Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme der
Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze davon, die
in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 2,19. Eine Mes
sung der reduzierten Viskosität zeigte 0,48 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Als Ergebnis
wurden 3 gelartige unlösliche Substanzen festgestellt.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt, außer
daß die Menge an 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4,4'-Dichlordiphenylsulfon, Diphe
nylsulfon als Polymerisationslösungsmittel und wasserfreiem Kaliumcarbonat auf 525,0 g,
590,6 g, 980,0 g bzw. 295,7 g geändert wurde, wobei ein aromatisches Polysulfon
harzpulver erhalten wurde.
Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme der Zahl der
phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze davon, die in 100
sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 3,6. Eine Messung der re
duzierten Viskosität zeigte 0,34 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Keine unlösli
che Substanz wurde festgestellt, was eine vollständige Auflösung zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 8 Minuten oder mehr (8 Minuten oder 15 Minuten) erwärm
te Proben nicht vollständig. Jedoch lösten sich für 2 Minuten erwärmte Proben vollstän
dig, und das Vorhandensein von unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekularge
wichtszunahme durch Wärmebehandlung ergab, wurde bei den für 2 Minuten erwärmten
Proben nicht beobachtet.
Als nächstes wurde gemäß Beispiel 1 das Harzpulver der Wärmebehandlung in
einem auf 300°C vorerwärmten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung
unterzogen. Als Ergebnis lösten sich für 30 Minuten oder mehr erwärmte Proben nicht
vollständig. Jedoch lösten sich für 20 Minuten oder kürzer erwärmte Proben vollständig,
und das Vorhandensein von unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme
durch Wärmebehandlung ergab, wurde für die 20 Minuten oder kürzer er
wärmten Proben nicht beobachtet.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt, außer
daß die Menge an 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4,4'-Dichlordiphenylsulfon, Diphe
nylsulfon als Polymerisationslösungsmittel und wasserfreiem Kaliumcarbonat auf 105,01 g,
119,28 g, 196,00 g bzw. 57,12 g geändert wurde, wobei ein aromatisches Polysulfon
harzpulver erhalten wurde.
Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme der Zahl der
phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze davon, die in 100
sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 2,47. Eine Messung der
reduzierten Viskosität zeigte 0,33 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Keine unlösli
che Substanz wurde festgestellt, was eine vollständige Auflösung zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten erwärmte Proben vollständig, und das Vorhan
densein von unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme durch
Wärmebehandlung ergab, wurde nicht beobachtet.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt, außer
daß die Menge an 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4,4'-Dichlordiphenylsulfon, Diphe
nylsulfon als Polymerisationslösungsmittel und wasserfreiem Kaliumcarbonat auf 105,01 g,
119,28 g, 196,00 g bzw. 57,41 g geändert wurde, wobei ein aromatisches Polysulfon
harzpulver erhalten wurde.
Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme der Zahl der
phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze davon, die in 100
sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 2,04. Eine Messung der
reduzierten Viskosität zeigte 0,39 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Keine unlösli
che Substanz wurde festgestellt, was eine vollständige Auflösung zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vor
handensein von unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme
durch Wärmebehandlung ergab, wurde beobachtet.
Ein aromatisches Polysulfonharz mit einer sich wiederholenden Einheit der vor
stehend beschriebenen Formel (I) wurde mit folgendem Verfahren hergestellt.
Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt, außer
daß die Menge an 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4,4'-Dichlordiphenylsulfon, Diphe
nylsulfon als Polymerisationslösungsmittel und wasserfreiem Kaliumcarbonat auf 104,48 g,
119,28 g, 196,00 g bzw. 59,43 g geändert wurde, wobei ein aromatisches Polysulfon
harzpulver erhalten wurde.
Gemäß potentiometrischer Bestimmung betrug die Gesamtsumme der Zahl der
phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze davon, die in 100
sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, 1,63. Eine Messung der
reduzierten Viskosität zeigte 0,45 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt.
30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und untersucht. Keine unlösli
che Substanz wurde festgestellt, was eine vollständige Auflösung zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis lösten sich für 2 Minuten erwärmte Proben nicht vollständig, und das Vor
handensein von unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme
durch Wärmebehandlung ergab, wurde beobachtet.
In Vergleichsbeispiel 5 erhaltenes pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz
und in Vergleichsbeispiel 2 verwendetes Sumika Excel PES 4100P, Charge Nr. SB
5032, hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., wurden in einem Gewichtsverhält
nis von 1 : 1 gemischt, wobei ein pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz mit einer
Gesamtsumme der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalime
tallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren,
von 1,24 erhalten wurde. Eine Messung der reduzierten Viskosität zeigte 0,38 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt. 30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und
untersucht. Keine unlösliche Substanz wurde festgestellt, was vollständige Auflösung
zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis löste sich die Probe mit 2 Minuten Wärmebehandlung vollständig, und das
Vorhandensein unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme
durch Wärmebehandlung ergab, wurde nicht beobachtet.
In Beispiel 2 erhaltenes pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz und in Ver
gleichsbeispiel 2 verwendetes Sumika Excel PES 4100P, Charge Nr. SB 5032, herge
stellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., wurden in einem Gewichtsverhältnis von 1 : 1
gemischt, wobei ein pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz mit einer Gesamt
summe der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze
davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, von
1,08 erhalten wurde. Eine Messung der reduzierten Viskosität zeigte 0,41 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt. 30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und
untersucht. Keine unlösliche Substanz wurde festgestellt, was vollständige Auflösung
zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis löste sich die Probe mit 2 Minuten Wärmebehandlung vollständig, und das
Vorhandensein unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme
durch Wärmebehandlung ergab, wurde nicht beobachtet.
In Beispiel 4 erhaltenes pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz und in Ver
gleichsbeispiel 2 verwendetes Sumika Excel PES 4100P, Charge Nr. SB 5032, herge
stellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., wurden in einem Gewichtsverhältnis von 1 : 1
gemischt, wobei ein pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz mit einer Gesamtsum
me der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der Zahl der Alkalimetallsalze da
von, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten waren, von 1,02
erhalten wurde. Eine Messung der reduzierten Viskosität zeigte 0,41 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt. 30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und
untersucht. Keine unlösliche Substanz wurde festgestellt, was vollständige Auflösung
zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis löste sich die Probe mit 2 Minuten Wärmebehandlung vollständig, und das
Vorhandensein unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszunahme
durch Wärmebehandlung ergab, wurde nicht beobachtet.
In Beispiel 2 erhaltenes pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz und in Ver
gleichsbeispiel 5 erhaltenes pulverförmiges aromatisches Polysulfonharz wurden in ei
nem Gewichtsverhältnis von 1 : 1 gemischt, wobei ein pulverförmiges aromatisches Poly
sulfonharz mit einer Gesamtsumme der Zahl der phenolischen Hydroxylgruppen und der
Zahl der Alkalimetallsalze davon, die in 100 sich wiederholenden Einheiten des Poly
mers enthalten waren, von 2,31 erhalten wurde. Eine Messung der reduzierten Viskosi
tät zeigte 0,36 dl/g.
Eine Lösung in 1-Methyl-2-pyrrolidon, die 30 Gew.-% des erhaltenen Harzpul
vers enthielt, wurde hergestellt. 30 ml dieser Lösung wurden beliebig entnommen und
untersucht. Keine unlösliche Substanz wurde festgestellt, was vollständige Auflösung
zeigt.
Wie in Beispiel 1 wurde das Harzpulver der Wärmebehandlung in einem auf
350°C vorerhitzten elektrischen Ofen und dann der Auflösungsbehandlung unterzogen.
Als Ergebnis löste sich die Probe mit 2 Minuten Wärmebehandlung nicht vollständig,
und das Vorhandensein unlöslicher Substanz, die sich durch die Molekulargewichtszu
nahme durch Wärmebehandlung ergab, wurde beobachtet.
Claims (5)
1. Thermoplastisches aromatisches Polysulfonharz, das eine reduzierte Viskosität
(RV) von 0,36 bis 0,45 dl/g und eine Gesamtsumme A der Zahl der phenolischen
Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon, die in 100 sich wiederho
lenden Einheiten des Polymers enthalten sind, von 1,6 oder mehr aufweist.
2. Thermoplastisches aromatisches Polysulfonharz nach Anspruch 1, in dem sich
wiederholende Einheiten durch die folgenden Formeln (1) oder (2)
wiedergegeben werden:
(-Ph-SO2-Ph-O-) (1)
(-Ph-SO2-Ph-O-A-O-) (2)
wobei Ph eine para-Phenylengruppe und A einen Rest der Formel (3) darstellt:
-Ph'-(-B-Ph'-)m- (3)
in der Ph' eine Phenylengruppe darstellt, B eine direkte Bindung, einen Alkylen rest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom darstellt und m eine ganze Zahl von 1 bis 3 darstellt.
(-Ph-SO2-Ph-O-) (1)
(-Ph-SO2-Ph-O-A-O-) (2)
wobei Ph eine para-Phenylengruppe und A einen Rest der Formel (3) darstellt:
-Ph'-(-B-Ph'-)m- (3)
in der Ph' eine Phenylengruppe darstellt, B eine direkte Bindung, einen Alkylen rest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom darstellt und m eine ganze Zahl von 1 bis 3 darstellt.
3. Thermoplastisches aromatisches Polysulfonharz nach Anspruch 1 oder 2, dessen
Teilchen einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 50 bis 2000 µm
aufweisen.
4. Thermoplastisches aromatisches Polysulfonharz nach einem der Ansprüche 1 bis
3, in dem die Zahl der Metallsalze der phenolischen Hydroxylgruppen
vorzugsweise 25% oder weniger der Gesamtsumme A der Zahl der phenolischen
Hydroxylgruppen und der Zahl der Metallsalze davon, die in 100 sich
wiederholenden Einheiten des Polymers enthalten sind, beträgt.
5. Verwendung des thermoplastischen aromatischen Polysulfonharzes nach einem
der Ansprüche 1 bis 4 als Beschichtungs-, Haft- oder Verbundmaterial.
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