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DE19943212C2 - Einrichtung zum Erfassen, Verteilen und Entsorgen von Presseerzeugnissen - Google Patents

Einrichtung zum Erfassen, Verteilen und Entsorgen von Presseerzeugnissen

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Publication number
DE19943212C2
DE19943212C2 DE1999143212 DE19943212A DE19943212C2 DE 19943212 C2 DE19943212 C2 DE 19943212C2 DE 1999143212 DE1999143212 DE 1999143212 DE 19943212 A DE19943212 A DE 19943212A DE 19943212 C2 DE19943212 C2 DE 19943212C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
press products
products
stations
distribution
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1999143212
Other languages
English (en)
Other versions
DE19943212A1 (de
Inventor
Helmut Staufner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COMBI STAUFNER TECHNIK GmbH
Original Assignee
COMBI STAUFNER TECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COMBI STAUFNER TECHNIK GmbH filed Critical COMBI STAUFNER TECHNIK GmbH
Priority to DE1999143212 priority Critical patent/DE19943212C2/de
Publication of DE19943212A1 publication Critical patent/DE19943212A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19943212C2 publication Critical patent/DE19943212C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Discharge Of Articles From Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erfassen, Verteilen und Entsorgen von lose aufeinander liegenden, bereitgestellten Presseerzeugnissen, insbesondere Zeit­ schriften, Zeitungen, Bücher, Videos oder dergleichen Ar­ tikel unterschiedlicher Abmessungen und Dicke, sogenannte Sonderartikel-Remittenden, die auf einer Erfassungssta­ tion erfaßt sowie einer Verteilereinrichtung mit mehreren Ausschleusstationen zugeführt, verteilt und entsorgt wer­ den.
Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von Vorrich­ tungen zum Vereinzeln, Verteilen und Entsorgen von Pa­ piermaterialien in Form von Presseerzeugnissen, Postsen­ dungen, Verpackungsmaterialien oder dergleichen bekannt, bei denen die zu sortierenden und zu entsorgenden Papier­ materialien entweder manuell durch eine Bedienungsperson oder automatisch gesteuert vereinzelt und auf einzelne Sortierfächer aufgeteilt oder durch einen weiteren Ar­ beitsprozeß entsorgt werden. Erfolgt eine manuelle Sortierung durch eine Bedienungsperson, die beispielsweise an einem Transportband vorbeilaufende Presseerzeugnisse sortiert und entsorgt, sind vielfach durch Leerzeiten und Spitzenbelastungen mehrere Bedienungspersonen notwendig, die Arbeit ist zeitaufwendig und die Bedienungsperson selbst ist körperlichen Belastungen ausgesetzt. Durch die Vielfalt der zu bearbeitenden unterschiedlichen Papierer­ zeugnisse hinsichtlich Größe, Dicke und Formate, die vielfach in einem ungeordneten Stapel von zu sortierenden Artikel vorliegen, ist der wirtschaftliche Einsatz von automatischen Vereinzelungstechniken, beispielsweise Sor­ tier-, Vereinzelungs- und Verteilervorrichtungen zur Ge­ währleistung einer hohen kontinuierlichen Materialzufüh­ rung zwingend notwendig. So sind ebenfalls Verfahren zum Vereinzeln von Papiermaterialien unterschiedlichster Grö­ ße und Formate, die ungeordnet in einem Stapel vorliegen, mittels Unterdrucktechnik bekannt, die auf dem Prinzip der Saugwirkung mittels Luft oder Vakuumsaugern beruhen, zum Vereinzeln von in einem Papierstapel vorliegenden be­ stimmten Papiermaterialien. Die Anzahl der pro Zeitein­ heit angehobenen und weiter transportierten Papiererzeug­ nisse läßt sich dabei aber nicht beliebig erhöhen, da mit zunehmender Geschwindigkeit die Gefahr besteht, daß meh­ rere Papiererzeugnisse gleichzeitig angehoben werden oder durch Verkleben nicht vereinzelt werden können.
Das Verteilen von Fördergut in Form von Paketen ist bei­ spielsweise aus der US-PS 5 834 706 bekannt, indem nur das Verteilen von Paketen in einem Warenhaus mittels co­ dierter Daten erfolgt, die von einem Scanner erfaßt wer­ den und neben den Identifikationsdaten wie Volumen und Bestimmungsmerkmale bezüglich ihrer Lieferung verteilt werden. Aus der DE 43 09 043 A1 ist ein Verfahren und ei­ ne Vorrichtung zum Verteilen von Zeitschriften bekannt, bei dem die Gegenstände entgegen der Fördereinrichtung des Transportbandes in Fensterabschnitte abgerollt und in darunter bewegbare Sortierabschnitte gelegt werden. Aus der DE-AS 11 33 672 ist eine Förderkette mit Mitnehmern zur Bewegung von codierten Fördergut für Schuh, Textil-, und Elektrogeräte bekannt, wobei das Fördermittel als endlose Zugkette mit in festgelegten Abständen jeweils paarweise zusammengehörende nach oben vorragende, verti­ kale Mitnehmern und Führungsbolzen ausgebildet ist. Bei der aus der DE-AS 12 70 493 bekannten Steuereinrichtung für Förderanlagen dient ein Schieberegister als Meßein­ richtung dazu, beim Vorbeilaufen der Fördergüter an einem Bezugspunkt der Förderstrecke jedem Steuerorgan der Emp­ fangsstelle (Weiche) ein spezifisches Kennzeichen, eine Codierung zuzuordnen, um Papierbahnen oder Bögen auf Feh­ ler abzutasten und die fehlerhaften Teile auszusortieren.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfin­ dung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mit der mit geringem fertigungstechnischen Aufwand unter­ schiedliche und in größeren Stückzahlen vorliegende Pres­ seerzeugnisse, sogenannte Remittenden, erfaßt, verein­ zelt, verteilt und entsorgt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Ein­ richtung vor, bei der die als ungeordneter loser Stapel in einer Aufnahmestation vorliegenden Presseerzeugnisse in einer anschließenden Erfassungsstation gekennzeichnet werden, wobei gleichzeitig angezeigt wird, ob das Pres­ seerzeugnis weiter auf eine Verteilereinrichtung einzeln aufzugeben oder auszusortieren ist und wobei an einem Grundsegment am Anfang der Verteilereinrichtung Signalge­ ber vorgesehen sind, mittels derer die Verteilereinrich­ tung gestartet und ein kontinuierlicher automatischer Verteilertransport der Presseerzeugnise zu den diesen zu­ geordneten Ausschleusstationen erfolgt, von denen eine Aussortierung der Presseerzeugnisse entweder auf Entsor­ gungsförderbänder oder in Sammelbehälter vorgesehen ist.
Bevorzugt sind als Anzeigeelemente Leuchten vorgesehen, die sowohl anzeigen, ob ein Presseerzeugnis auf die Ver­ teilereinrichtung abzulegen, vorher auszusortieren ist oder ein Scannerfehler vorliegt.
Vorteilhaft ist, das mittels der Signalgeber Erkennungs­ informationen der einzelnen Presseerzeugnisse an eine Steuereinheit weiterleitbar sind, die mit dem Trans­ portantrieb eines Förderbandes und/oder dem Antrieb der Ausschleusstationen der Verteilereinrichtung verbunden ist, wobei bei einem in der Erfassungsstation liegenden Presseerzeugnis, das nicht für die Verteilereinrichtung vorgesehen ist, die Steuereinheit den Transportantrieb nicht startet.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß an der Steuer­ einheit ein Betätigungselement vorgesehen ist, mit dem bei Bedarf die auf der Verteilereinrichtung befindlichen Presseerzeugnisse nicht zu den Ausschleusstationen ge­ langen, sondern über das Ende der Verteilereinrichtung hinaus transportierbar sind, zum Abräumen der Verteiler­ einrichtung bei Schichtende.
Eine vorteilhafte Ausführungsform wird darin gesehen, daß mittels eines getakteten Transportantriebes des Förder­ bandes die einzelnen Presseerzeugnisse jeweils um eine vorgebbare Taktlänge verschiebbar sind, so daß die weite­ ren einzelnen Presseerzeugnisse kontinuierlich nachfol­ gen.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß die Presseerzeugnisse in gestellfest angeordneten Ausschleusstationen über eine bewegliche Gleitbahn und eine Führungsrolle auf eine Übergaberutsche zu den Entsorgungsförderbändern oder Sam­ melbehältern gelangen.
Vorteilhaft ist zudem vorgesehen, daß der bewegliche Teil der Gleitbahn gelenkig angeordnet und mittels eines Stel­ lementes bewegbar ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform wird darin gesehen, daß das Stellelement insbesondere ein Stellmotor oder ein Hubmagnet ist.
Desweiteren ist vorteilhaft vorgesehen, daß das Füh­ rungsteil zwischen der beweglichen Gleitbahn und der Übergaberutsche elastisch und geräuschdämpfend ausge­ bildet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform wird darin ge­ sehen, daß an der Aufnahmestation Anzeigeelemente für ei­ ne manuelle Voraussortierung der Presseerzeugnisse vorge­ sehen sind.
Die erfindungsgemäße Einrichtung hat den Vorteil, ratio­ nell, kostensparend und sicher zu arbeiten. Durch eine Vereinzelung unterschiedlicher Presseerzeugnisse und der Vorsortierung in einer Aufnahmestation mit einer an­ schließenden automatische Verteilungs- und Entsorgungs­ einrichtung sind Presseerzeugnisse unterschiedlichster Art einfach und schnell entsorgbar, ahne großen Aufwand für einen Bediener dieser Einrichtung. Die Einrichtung besitzt außerdem einen einfachen technischen Aufbau und gewährleistet eine schnelle, umfangreiche und kontinuier­ liche Materialzuführung für unterschiedlichste Presseer­ zeugnisse und Materialbeschaffenheit und stellt damit ein wertvolles Hilfsmittel für die Remittendenverarbeitung dar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeich­ nung schematisiert dargestellt und im folgenden näher be­ schrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Einrichtung zum Erfassen, Verteilen und Entsorgen von Presseerzeugnissen in Vorderansicht,
Fig. 2 die erfindungsgemäße Einrichtung in Draufsicht,
Fig. 3 eine Ausschleusstation in Seitenansicht,
Fig. 4 einen Ausschnitt der Ausschleusstation.
Die Einrichtung zum Erfassen, Verteilen und Entsorgen von Presseerzeugnissen besteht gemäß den Fig. 1 und 2 aus einer Aufnahmestation, umfassend einen Aufgabetisch 1, auf den von einem Bediener, beispielsweise aus einem Transportcontainer, manuell Stapel ungeordneter, lose aufeinander liegende Presseerzeugnisse, wie Zeitschrif­ ten, Broschüren, Bücher oder Videos aufgelegt werden, die über einen mit dem Aufgabetisch 1 verbundenen Zuführtisch 2, der insbesondere aus Rollenbahnen besteht und geneigt ist, zu einem Arbeitstisch 3 einer Erfassungsstation 4 transportiert werden. Der Arbeitstisch 3 besteht aus ei­ ner Arbeitsfläche 5, einer Standfläche für einen Monitor 6 und einer Standfläche für ein bewegbares Bedienpult 7. Die am Aufgabetisch 1 vorbereiteten Presseerzeugnisse werden auf dem Arbeitstisch 3 der Erfassungsstation 4 ge­ scannt und von einem Bediener einzeln auf dem Grundseg­ ment 8 einer Verteilereinrichtung 9 abgelegt. Nachdem ein Presseerzeugnis von einem Bediener gescannt wurde, er­ kennt dieser am Aufleuchten eines am Arbeitstisch 3 ange­ ordneten, nicht näher dargestellten Anzeigeelementes in Form einer Leuchte, ob das Presseerzeugnis auf die Ver­ teilereinrichtung 9 aufgelegt werden muß oder schon vor­ her auszusortieren ist. Es sind in vorteilhafter Weise drei farbige Leuchten vorgesehen, die anzeigen, bei­ spielsweise durch eine weiße Leuchte, daß das Presse­ erzeugnis auf die Verteilereinrichtung 9 abgelegt werden kann, durch eine grüne Leuchte, daß der Sonderartikel, z. B. eine Früh- oder Spätremittende ist, die nicht in die Verteilereinrichtung weitergegeben wird und eine gelbe Leuchte zeigt Scannerfehler an. Wird ein Scannerfehler signalisiert, muß das Presseerzeugnis nochmals gescannt oder dessen Daten manuell eingegeben werden. Ist das Presseerzeugnis gescannt, wird es auf das Grundsegment 8 der Verteilereinrichtung 9 so aufgelegt, daß es im Be­ reich von dort angeordneten Signalgebern 10 in Form von Sensoren liegt. Sobald die Sensoren 10 das Presseerzeug­ nis abgetastet haben, wird an eine vorgesehene Steuerein­ heit 11 ein Signal für den Transportantrieb eines Förder­ bandes 12 ausgelöst, das als Kettenförderer ausgebildet ist und sich im Takt bewegt, wobei mittels eines Mitneh­ mers 13 (siehe Fig. 3) des Förderbandes 12 die Presseer­ zeugnisse in einer bestimmten Taktvorgabe über die För­ derbandsegmente 14 zu den entsprechenden, zugeordneten Ausschleusstationen 15 transportiert werden. Die nachfolgenden Presseerzeugnisse werden dabei kontinuierlich nachgelegt. Wird ein nicht für die Verteilereinrichtung 9 bestimmtes Presseerzeugnis aufgelegt, startet der Trans­ port nicht. Über jeweils eine der Ausschleusstationen 15 werden die Presseerzeugnisse dann einzeln entweder einer weiteren Transporteinheit 16, z. B. ein Förderband oder einem Sammelbehälter 17 zugeführt und anschließend ent­ sorgt. Die Transporteinheiten 16 und die Sammelbehälter 17 sind dabei durch Takte voreingestellt. Die freigegebe­ nen einzelnen Presseerzeugnisse werden über eine Gleit­ bahn 18, die aus einem festen Teil 19 sowie aus einem be­ weglichen Teil 20 besteht, zu einer entsprechenden Aus­ schleusstation 15 bewegt, wobei der bewegliche Teil 20 der Gleitbahn 18 mittels eines Gelenkes 21 gelagert ist. Das bewegliche Teil 20 der Gleitbahn 18 wird dabei mit­ tels eines elektrischen Stellelmentes 22 über ein dämp­ fendes, elastisches Verbindungsteil 23 angehoben und die einzelnen Presseerzeugnisse rutschen dann über eine Füh­ rungsrolle 24 auf einen Schenkel 25 einer Übergaberutsche 26, die als V-förmig ausgebildetes und abgewinkeltes Teil vorgesehen ist, weiter auf die Transporteinheiten 16 oder Sammelbehälter 17, wobei der abgewinkelte Schenkel 27 der Übergaberutsche 26 an einem Gestell 28 der Ausschleussta­ tion 15 befestigt ist und einen Anlagebereich 29 aufweist, an dem ein bogenförmig ausgebildetes Leitblech 30 anliegt, an welchem das Ende des beweglichen Teils. 20 der Gleitbahn 18 entlangschleift, damit sich keine Heftseite einklemmen kann und damit zu Störungen führt. Das bogen­ förmig ausgebildete Leitblech 30 ist außerdem mit seinem abgewinkelten Ende an einer Stützwand 31 des Gestells 28 befestigt. Zusätzlich können an dem Leitblech 30 Licht­ schranken 32 zur Kontrolle des bewegten Teils 20 der Gleitbahn 18 angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
1
Aufgabetisch
2
Zuführtisch
3
Arbeitstisch
4
Erfassungsstation
5
Arbeitsfläche
6
Monitor
7
Bedienpult
8
Grundsegment
9
Verteilereinrichtung
10
Signalgeber (vorzugsweise Sensoren)
11
Steuereinheit
12
Förderband
13
Mitnehmer
14
Förderbandsegmente
15
Ausschleusstationen
16
Transporteinheit
17
Sammelbehälter
18
Gleitbahn
19
feste Teile (von Position
18
)
20
bewegliche Teile (von Position
18
)
21
Gelenke
22
Stellelemente
23
Führungsteil
24
Führungsrolle
25
Schenkel
26
Übergaberutsche
27
abgewinkelte Schenkel
28
Gestell
29
Anlagebereich
30
Leitblech
31
Stützwand
32
Lichtschranken
E Einzelheit von
Fig.
3

Claims (10)

1. Einrichtung zum Erfassen, Verteilen und Entsorgen von lose aufeinander liegenden, bereitgestellten Presse­ erzeugnissen, insbesondere Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Videos oder dergleichen Artikel unterschied­ licher Abmessungen und Dicke, sogenannte Sonderartikel- Remittenden, die auf einer Erfassungsstation erfaßt sowie einer Verteilereinrichtung mit mehreren Aus­ schleusstationen zugeführt, verteilt und entsorgt wer­ den, dadurch gekennzeichnet, daß die als ungeordneter, loser Stapel in einer Aufnahmestation (1, 2) vorliegen­ den Presserzeugnisse in einer anschließenden Erfas­ sungsstation (4) gekennzeichnet werden, wobei gleich­ zeitig angezeigt wird, ob das Presseerzeugnis weiter auf eine Verteilereinrichtung (9) einzeln aufzugeben oder auszusortieren ist und wobei an einem Grundseg­ ment (8) am Anfang der Verteilereinrichtung (9) Si­ gnalgeber (10) vorgesehen sind, mittels derer die Ver­ teilereinrichtung (9) gestartet und ein kontinuierli­ cher, automatischer Verteilertransport der Presseer­ zeugnisse zu den diesen zugeordneten Ausschleusstatio­ nen (15) erfolgt, von denen eine Aussortierung der Presseerzeugnisse entweder auf Ensorgungsförderbänder (16) oder in Sammelbehälter (17) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeelemente als Leuchten ausgebildet sind, die sowohl anzeigen, ob ein Presseerzeugnis auf die Verteilereinrichtung abzulegen, vorher auszusortieren ist oder ein Scannerfehler vorliegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mittels der Signalgeber (10) Erkennungs­ informationen an eine Steuereinheit (11) weiterleitbar sind, die mit dem Transportantrieb eines Förderbandes (12) und/oder dem Antrieb der Ausschleusstationen (15) der Verteilereinrichtung (9) verbunden ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Steuereinheit (11) ein Be­ tätigungselement vorgesehen ist, mit dem bei Bedarf die auf der Verteilereinrichtung (9) befindlichen Presseerzeugnisse nicht zu den Ausschleusstationen (15) gelangen, sondern über das Ende der Verteilerein­ richtung (9) hinaus transportierbar sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines getakteten Trans­ portantriebes des Förderbandes (12) die einzelnen Presseerzeugnisse jeweils um eine vorgegebene Taktlän­ ge verschiebbar sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Presseerzeugnisse in gestellfest angeordneten Ausschleusstationen (15) über eine beweg­ liche Gleitbahn (18) und eine Führungsrolle (24) auf eine Übergaberutsche (26) zu den Entsorgungsförderbän­ dern (16) oder Sammelbehältern (17) gelangen.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (20) der Gleitbahn (18) gelenkig angeordnet ist und mittels ei­ nes Stellelmentes (22) bewegbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellelement vorzugsweise ein Hubmagnet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (23) zwischen der beweglichen Gleitbahn (18) und der Übergaberutsche (26) elastisch und geräuschdämpfend ausgebildet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aufnahmestation (1, 2) An­ zeigeelemente für eine manuelle Voraussortierung der Presseerzeugnisse vorgesehen sind.
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