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DE19943632A1 - Werkzeughalter für Schneideinsätze - Google Patents

Werkzeughalter für Schneideinsätze

Info

Publication number
DE19943632A1
DE19943632A1 DE1999143632 DE19943632A DE19943632A1 DE 19943632 A1 DE19943632 A1 DE 19943632A1 DE 1999143632 DE1999143632 DE 1999143632 DE 19943632 A DE19943632 A DE 19943632A DE 19943632 A1 DE19943632 A1 DE 19943632A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
tool holder
cutting insert
clamping claw
claw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999143632
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Von Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AFOS GERAETE HERSTELLUNGS und
Original Assignee
AFOS GERAETE HERSTELLUNGS und
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AFOS GERAETE HERSTELLUNGS und filed Critical AFOS GERAETE HERSTELLUNGS und
Priority to DE1999143632 priority Critical patent/DE19943632A1/de
Publication of DE19943632A1 publication Critical patent/DE19943632A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
    • B23B27/1677Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with plate-like cutting inserts clamped by a clamping member acting almost perpendicularly on the chip-forming plane and at the same time upon the wall of a hole in the insert

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter, bestehend aus einem Klemmhalter mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Schneideinsatzes, wobei der Schneideinsatz eine Spannbohrung oder Spannmulde hat, in die die Spannnase der Spannpratze einspielt, welche über eine Spannschraube mit dem Klemmhalter verbunden ist. Auf der anderen Seite der Spannpratze ist eine Abstützung Führungsbolzen angeordnet.

Description

Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter gemäß des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
In der DE 31 36 549 A1 ist ein Drehmeißel beschrieben, der aus einem Klemmhalter, Schneideinsatz mit Spannmulde, Spannpratze und Spannschraube besteht. Die Spannpratze weist auf der einen Seite einen Ansatz auf, der in die Spannmulde des Schneideinsatzes eingreift und auf der anderen Seite eine radiusförmige Erhöhung, die sich an einer schrägen Fläche am Klemmhalter abstützt.
Die Spannschraube durchgreift die Spannpratze. Beim Spannen mit der Spannschraube wird der Schneideinsatz durch die Schrägen an Klemmhalter und Spannmulde im Schneideinsatz in die entsprechenden Anlageflächen des Klemmhalters gedrückt.
Während des Zerspanungsprozeßes setzten sich Späne und Schmutz vom zu bearbeitenden Werkstück insbesondere im Klemmbereich des Schneideinsatzes und auch zwischen Spannpratze und Schneideinsatz fest.
Beim Wechseln des Schneideinsatzes muß der gesamte Spannmechanismus und die Spannteile gesäubert werden, um eine ausreichende Spannung zu gewährleisten. Wird die Spannschraube aus dem Gewinde vollständig herausgeschraubt, besteht die Gefahr, daß die Spannschraube, Feder und Spanpratze sich vereinzeln und Einzelteile davon verlorengehen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Spannmechanismus zu schaffen, der nur eine geringe Verschmutzung der Spannteile zuläßt, eine einfache Säuberung der Spannteile ermöglicht und eine funktionelle und sichere Spannung des Schneideinsatzes gewährleistet.
Im allgemeinen weisen die Schneideinsätze eine mittig angeordnete Bohrung oder Mulde auf, die Fasen oder kegelförmigen Erweiterungen aufweisen können.
In diese Bohrung oder Mulde greift die Spannnase der Spannpratze ein. Um diese Spannnase herum ist ein Spannkragen ausgebildet, der die Öffnung oder Mulde abdeckt und diese auch durch Aufliegen des Spannkragens auf der Schneideinsatzoberfläche abschließt, so daß kein Schmutz eindringen kann.
Die Spannpratze weist auf der anderen Seite eine Abstützung auf, die als Schräge ausgebildet ist. Diese Schräge stützt sich auf einer entsprechenden Auflagefläche ab, die am Klemmhalter angearbeitet ist.
Die Spannschraube durchgreift die Spannpratze und ist mit einer Sicherung gegen Herausgleiten aus der Bohrung der Spannpratze gehalten.
Der Sicherungsring übernimmt dabei eine Doppelfunktion. Zum Einen hebt er beim Lösen die Spannpratze so an, daß der Schneideinsatz leicht gewechselt werden kann. Zum Anderen verhindert er das Herausfallen der Spannschraube aus der Spannpratze. Damit auch beim Schneideinsatzwechsel die Spannpratze nicht ausschwenkt, ist im Abstützungsbereich eine bolzenförmige Führung vorgesehen, die in eine Bohrung im Gegenstück eintaucht. Der Führungsbolzen kann auch als Einschraubbolzen oder Spannstift in ein entsprechend ausgebildetes Gewinde bzw. Paßbohrung unverlierbar eingesetzt sein.
Der Bohrungsdurchmesser in dem der Führungsbolzen eintaucht, ist etwas größer als der Führungsbolzen, so daß Fertigunstoleranzen und Schieflage der Spannpratze nicht zum Klemmen führen können.
Der Führungsbolzen bildet vorteilhafterweise mit der Spannpratze eine Einheit und taucht in die Bohrung im Klemmhalter ein. Möglich ist aber auch, daß der Führungsbolzen im Klemmhalter sitzt und in eine Bohrung in der Spannpratze eintaucht.
Bei großer Verschmutzung des Klemmhalters muß der Spannmechanismus für den Schneideinsatz und die Auflageflächen für den Schneideinsatz gesäubert werden. Hierzu wird die Spannschraube vollständig aus dem Klemmhalter herausgeschraubt, so daß der Klemmhalter und die Spannteile seperat gesäubert werden können. Beim Säubern der Spannpratze ist es besonders vorteilhaft, daß alle Spannteile mit der Spannpratze unverlierbar verbunden sind.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie anhand der Zeichnungen.
Darin zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf den Werkzeughalter mit Schneideinsatz und Spannpratzen,
Fig. 2 den Schnitt durch die Spannpratze, Schneideinsatz und Werkzeughalter.
Der Klemmhalter 1 weist eine Ausnehmung 2 auf, in die der Schneideinsatz 20 eingelegt ist. Die Spannpratze 10 überdeckt teilweise den Schneideinsatz 20 und teilweise den Klemmhalter 1. Mit der Spannschraube 12 drückt die Spannpratze 10 im vorderen Bereich mit ihrem Spannkragen 16 den Schneideinsatz 20 über die Auflage 5 auf den Grund der Ausnehmung 2 des Klemmhalters 1. Auf dem hinteren Ende der Spannpratze 10 ist eine schräge Abstützung 13 angearbeitet, die sich auf die entsprechende schräge Fläche des Klemmhalters abstützt. Dadurch wird beim Festziehen der Spannschraube 12 auch eine Radialbewegung bzw. Radialkraft auf die Spannpratze 10 ausgeübt. Diese Radialkraft der Spannpratze 10 bewirkt im vorderen Teil der Spannpratze, daß die Spannnase 11, die in die Spannbohrung 3 bzw. Spannmulde - welche in dem Schneideinsatz 20 eingearbeitet ist - eingreift und den Schneideinsatz 20 auf die Auflage 5 bzw. auf die Auflagefläche der Ausnehmung des Klemmhalters drückt. Außerdem wird so auch der Schneideinsatz 20 gegen die seitlichen Anlageflächen der Ausnehmung 2 des Klemmhalters 1 gedrückt. Damit die Spannpratze 10 im gelösten Zustand nicht großwinkelig ausschwenken kann, ist ein Führungsbolzen 14 vorgesehen, der in eine Bohrung 4 hineingreift. Zwischen dem Durchmesser des Führungsbolzens 14 und der Bohrung 4 ist Spiel vorgesehen, so daß Fertigungstoleranzen oder eine Schieflage nicht zu Fehlspannungen des Schneideinsatzes 20 führen können.
Um das Eindringen von Schmutz in den Klemmmechanismus weitgehend zu verhindern sind verschiede Maßnahmen vorgesehen: Im vorderen Teil der Spannnase 11 ist ein Spannkragen 16 angeordnet, der sich beim Spannen auf die Oberfläche des Schneideinsatzes setzt und dadurch verhindert, daß Späne und Schmutz sich zwischen Schneideinsatz 20 bzw. Klemmhalter 1 und Spannpratze 10 setzen. Am hinteren Ende der Spannpratze 10 ist die Auflage 13 so ausgebildet, daß sie den Spalt zwischen Führungsbolzen 14 und Bohrung 4 abdeckt und somit auch hier das Eindringen von Schmutz und Spänen verhindert.
Bei Demontage der Spannpratze 10 ist die Spannschraube 12 mit einem Sicherungsring 15 gegen Herausgleiten unverlierbar gesichert.

Claims (6)

1. Werkzeughalter für Schneideinsätze, insbesondere Drehmeißel, bestehend aus einem Klemmhalter (1) mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Schneideinsatzes (20), wobei der Schneideinsatz (20) eine Spannbohrung (3) hat, in die die Spannnase (11) einspielt, welche auf der einen Seite einer Spannpratze (10) angeordnet ist, wobei die Spannpratze (10) über eine Spannschraube (12) mit dem Klemmhalter (1) verbunden ist und auf der anderen Seite der Spannpratze (10) eine Abstützung (13) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spannpratze (10) alle zum Spannen des Schneideinsatzes (20) vorhandenen Teile wie Spannnase (11), Abstützung (13) und Spannschraube (12) entweder angearbeitet sind oder unverlierbar mit der Spannpratze (10) verbunden sind.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsbolzen (14) für die Spannpratze (10) vorgesehen ist, der in eine Bohrung (4) hineinsteht.
3. Werkzeughalter nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbolzen so weit in die Bohrung (4) eingreift, daß er auch im gelösten Zustand eine Verdrehung der Spannpratze (10) verhindert.
4. Werkzeughalter nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbolzen (14) in die Bohrung (4) hineinragt, welche im Klemmhalter (1) angeordnet ist.
5. Werkzeughalter nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung (13) der Spannpratze (10) die Bohrung (4) vollständig abdeckt.
6. Werkzeughalter nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß um die Spannnase (11) der Spannpratze (10) im vorderen Bereich ein Spannkragen (16) ausgebildet ist.
DE1999143632 1999-09-11 1999-09-11 Werkzeughalter für Schneideinsätze Withdrawn DE19943632A1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0074601A1 (de) * 1981-09-15 1983-03-23 Feldmühle Aktiengesellschaft Schneidwerkzeug
EP0402934A2 (de) * 1989-06-15 1990-12-19 Mitsubishi Materials Corporation Werkzeug mit Einsatzblockierung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0074601A1 (de) * 1981-09-15 1983-03-23 Feldmühle Aktiengesellschaft Schneidwerkzeug
EP0402934A2 (de) * 1989-06-15 1990-12-19 Mitsubishi Materials Corporation Werkzeug mit Einsatzblockierung

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