DE19943632A1 - Werkzeughalter für Schneideinsätze - Google Patents
Werkzeughalter für SchneideinsätzeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/14—Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
- B23B27/16—Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
- B23B27/1677—Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with plate-like cutting inserts clamped by a clamping member acting almost perpendicularly on the chip-forming plane and at the same time upon the wall of a hole in the insert
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter, bestehend aus einem Klemmhalter mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Schneideinsatzes, wobei der Schneideinsatz eine Spannbohrung oder Spannmulde hat, in die die Spannnase der Spannpratze einspielt, welche über eine Spannschraube mit dem Klemmhalter verbunden ist. Auf der anderen Seite der Spannpratze ist eine Abstützung Führungsbolzen angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter gemäß des Oberbegriffes des
Patentanspruches 1.
In der DE 31 36 549 A1 ist ein Drehmeißel beschrieben, der aus einem Klemmhalter,
Schneideinsatz mit Spannmulde, Spannpratze und Spannschraube besteht. Die
Spannpratze weist auf der einen Seite einen Ansatz auf, der in die Spannmulde des
Schneideinsatzes eingreift und auf der anderen Seite eine radiusförmige Erhöhung,
die sich an einer schrägen Fläche am Klemmhalter abstützt.
Die Spannschraube durchgreift die Spannpratze. Beim Spannen mit der
Spannschraube wird der Schneideinsatz durch die Schrägen an Klemmhalter und
Spannmulde im Schneideinsatz in die entsprechenden Anlageflächen des
Klemmhalters gedrückt.
Während des Zerspanungsprozeßes setzten sich Späne und Schmutz vom zu
bearbeitenden Werkstück insbesondere im Klemmbereich des Schneideinsatzes und
auch zwischen Spannpratze und Schneideinsatz fest.
Beim Wechseln des Schneideinsatzes muß der gesamte Spannmechanismus und die
Spannteile gesäubert werden, um eine ausreichende Spannung zu gewährleisten.
Wird die Spannschraube aus dem Gewinde vollständig herausgeschraubt, besteht die
Gefahr, daß die Spannschraube, Feder und Spanpratze sich vereinzeln und Einzelteile
davon verlorengehen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Spannmechanismus zu schaffen, der nur
eine geringe Verschmutzung der Spannteile zuläßt, eine einfache Säuberung der
Spannteile ermöglicht und eine funktionelle und sichere Spannung des
Schneideinsatzes gewährleistet.
Im allgemeinen weisen die Schneideinsätze eine mittig angeordnete Bohrung oder
Mulde auf, die Fasen oder kegelförmigen Erweiterungen aufweisen können.
In diese Bohrung oder Mulde greift die Spannnase der Spannpratze ein. Um diese
Spannnase herum ist ein Spannkragen ausgebildet, der die Öffnung oder
Mulde abdeckt und diese auch durch Aufliegen des Spannkragens auf der
Schneideinsatzoberfläche abschließt, so daß kein Schmutz eindringen kann.
Die Spannpratze weist auf der anderen Seite eine Abstützung auf, die als Schräge
ausgebildet ist. Diese Schräge stützt sich auf einer entsprechenden Auflagefläche ab,
die am Klemmhalter angearbeitet ist.
Die Spannschraube durchgreift die Spannpratze und ist mit einer Sicherung gegen
Herausgleiten aus der Bohrung der Spannpratze gehalten.
Der Sicherungsring übernimmt dabei eine Doppelfunktion. Zum Einen hebt er beim
Lösen die Spannpratze so an, daß der Schneideinsatz leicht gewechselt werden kann.
Zum Anderen verhindert er das Herausfallen der Spannschraube aus der Spannpratze.
Damit auch beim Schneideinsatzwechsel die Spannpratze nicht ausschwenkt, ist im
Abstützungsbereich eine bolzenförmige Führung vorgesehen, die in eine Bohrung im
Gegenstück eintaucht. Der Führungsbolzen kann auch als Einschraubbolzen oder
Spannstift in ein entsprechend ausgebildetes Gewinde bzw. Paßbohrung unverlierbar
eingesetzt sein.
Der Bohrungsdurchmesser in dem der Führungsbolzen eintaucht, ist etwas größer als
der Führungsbolzen, so daß Fertigunstoleranzen und Schieflage der Spannpratze
nicht zum Klemmen führen können.
Der Führungsbolzen bildet vorteilhafterweise mit der Spannpratze eine Einheit und
taucht in die Bohrung im Klemmhalter ein. Möglich ist aber auch, daß der
Führungsbolzen im Klemmhalter sitzt und in eine Bohrung in der Spannpratze
eintaucht.
Bei großer Verschmutzung des Klemmhalters muß der Spannmechanismus für den
Schneideinsatz und die Auflageflächen für den Schneideinsatz gesäubert werden.
Hierzu wird die Spannschraube vollständig aus dem Klemmhalter herausgeschraubt,
so daß der Klemmhalter und die Spannteile seperat gesäubert werden können. Beim
Säubern der Spannpratze ist es besonders vorteilhaft, daß alle Spannteile mit der
Spannpratze unverlierbar verbunden sind.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie
anhand der Zeichnungen.
Darin zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf den Werkzeughalter mit Schneideinsatz und Spannpratzen,
Fig. 2 den Schnitt durch die Spannpratze, Schneideinsatz und Werkzeughalter.
Der Klemmhalter 1 weist eine Ausnehmung 2 auf, in die der Schneideinsatz 20
eingelegt ist. Die Spannpratze 10 überdeckt teilweise den Schneideinsatz 20 und
teilweise den Klemmhalter 1. Mit der Spannschraube 12 drückt die Spannpratze 10 im
vorderen Bereich mit ihrem Spannkragen 16 den Schneideinsatz 20 über die Auflage 5
auf den Grund der Ausnehmung 2 des Klemmhalters 1. Auf dem hinteren Ende der
Spannpratze 10 ist eine schräge Abstützung 13 angearbeitet, die sich auf die
entsprechende schräge Fläche des Klemmhalters abstützt. Dadurch wird beim
Festziehen der Spannschraube 12 auch eine Radialbewegung bzw. Radialkraft auf die
Spannpratze 10 ausgeübt. Diese Radialkraft der Spannpratze 10 bewirkt im vorderen
Teil der Spannpratze, daß die Spannnase 11, die in die Spannbohrung 3 bzw.
Spannmulde - welche in dem Schneideinsatz 20 eingearbeitet ist - eingreift und den
Schneideinsatz 20 auf die Auflage 5 bzw. auf die Auflagefläche der Ausnehmung des
Klemmhalters drückt. Außerdem wird so auch der Schneideinsatz 20 gegen die
seitlichen Anlageflächen der Ausnehmung 2 des Klemmhalters 1 gedrückt.
Damit die Spannpratze 10 im gelösten Zustand nicht großwinkelig ausschwenken
kann, ist ein Führungsbolzen 14 vorgesehen, der in eine Bohrung 4 hineingreift.
Zwischen dem Durchmesser des Führungsbolzens 14 und der Bohrung 4 ist Spiel
vorgesehen, so daß Fertigungstoleranzen oder eine Schieflage nicht zu
Fehlspannungen des Schneideinsatzes 20 führen können.
Um das Eindringen von Schmutz in den Klemmmechanismus weitgehend zu
verhindern sind verschiede Maßnahmen vorgesehen:
Im vorderen Teil der Spannnase 11 ist ein Spannkragen 16 angeordnet, der sich beim
Spannen auf die Oberfläche des Schneideinsatzes setzt und dadurch verhindert, daß
Späne und Schmutz sich zwischen Schneideinsatz 20 bzw. Klemmhalter 1 und
Spannpratze 10 setzen. Am hinteren Ende der Spannpratze 10 ist die Auflage 13 so
ausgebildet, daß sie den Spalt zwischen Führungsbolzen 14 und Bohrung 4 abdeckt
und somit auch hier das Eindringen von Schmutz und Spänen verhindert.
Bei Demontage der Spannpratze 10 ist die Spannschraube 12 mit einem
Sicherungsring 15 gegen Herausgleiten unverlierbar gesichert.
Claims (6)
1. Werkzeughalter für Schneideinsätze, insbesondere Drehmeißel, bestehend aus
einem Klemmhalter (1) mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Schneideinsatzes
(20), wobei der Schneideinsatz (20) eine Spannbohrung (3) hat, in die die Spannnase
(11) einspielt, welche auf der einen Seite einer Spannpratze (10) angeordnet ist, wobei
die Spannpratze (10) über eine Spannschraube (12) mit dem Klemmhalter (1)
verbunden ist und auf der anderen Seite der Spannpratze (10) eine Abstützung (13)
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spannpratze (10) alle zum
Spannen des Schneideinsatzes (20) vorhandenen Teile wie Spannnase (11),
Abstützung (13) und Spannschraube (12) entweder angearbeitet sind oder
unverlierbar mit der Spannpratze (10) verbunden sind.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein
Führungsbolzen (14) für die Spannpratze (10) vorgesehen ist, der in eine Bohrung (4)
hineinsteht.
3. Werkzeughalter nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der
Führungsbolzen so weit in die Bohrung (4) eingreift, daß er auch im gelösten Zustand
eine Verdrehung der Spannpratze (10) verhindert.
4. Werkzeughalter nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der
Führungsbolzen (14) in die Bohrung (4) hineinragt, welche im Klemmhalter (1)
angeordnet ist.
5. Werkzeughalter nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstützung (13) der Spannpratze (10) die Bohrung (4) vollständig abdeckt.
6. Werkzeughalter nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß um die
Spannnase (11) der Spannpratze (10) im vorderen Bereich ein Spannkragen (16)
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999143632 DE19943632A1 (de) | 1999-09-11 | 1999-09-11 | Werkzeughalter für Schneideinsätze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999143632 DE19943632A1 (de) | 1999-09-11 | 1999-09-11 | Werkzeughalter für Schneideinsätze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19943632A1 true DE19943632A1 (de) | 2001-04-05 |
Family
ID=7921722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999143632 Withdrawn DE19943632A1 (de) | 1999-09-11 | 1999-09-11 | Werkzeughalter für Schneideinsätze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19943632A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0074601A1 (de) * | 1981-09-15 | 1983-03-23 | Feldmühle Aktiengesellschaft | Schneidwerkzeug |
| EP0402934A2 (de) * | 1989-06-15 | 1990-12-19 | Mitsubishi Materials Corporation | Werkzeug mit Einsatzblockierung |
-
1999
- 1999-09-11 DE DE1999143632 patent/DE19943632A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0074601A1 (de) * | 1981-09-15 | 1983-03-23 | Feldmühle Aktiengesellschaft | Schneidwerkzeug |
| EP0402934A2 (de) * | 1989-06-15 | 1990-12-19 | Mitsubishi Materials Corporation | Werkzeug mit Einsatzblockierung |
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