DE19943605A1 - PASS-Werkstückspannvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Durch eine neue Strukturierung ist ein lagegenaues wechsel- und wiederholbares Positionieren, Adaptieren, Spannen und Sichern des seperierten Werkstückspannteiles realisiert. DOLLAR A Die PASS-Werkstückspannvorrichtung ist zweiteilig in konstant bleibenden Positionen, adaptiv verriegelbar, ausgebildet. In der ersten, unteren Ebene, in einer Werkstück-Positionierlehre (1) positioniert, in einer darüberliegenden zweiten, mittleren Ebene in einem Werkstückspannteil (4) gespannt, ist das Werkstück (13) in einer dritten, darüber liegenden Ebene, angeordnet. DOLLAR A Eine einstückige Variante als Kleinplatte ausgebildet ist mit Auf- und Mitnahmeöffnungen für ein maschinelles Handling ausgebildet. DOLLAR A Die seperierte adaptive Anwendung des Werkstückspannteiles an Aufspannkörpern (10) oder Maschinenpaletten führt zu Gewichtsreduzierung, Vergrößerung der Bearbeitungsfreiräume (15) bei der Werkstückspannung.
Description
Die Erfindung geht von dem im Oberbegriff des Patentanspruches 1 definierten Gegenstand aus.
Spannplatten und Werkstückspannvorrichtungen, auf denen jeweils mindestens ein Werkstück
positioniert und gespannt ist, wird nach entsprechendem Handling adaptiv an den senkrechten
und waagerechten Spannflächen von Aufspannkörpern und auf der Spannfläche der Maschinen
palette in Bohr-Fräs-Bearbeitungszentren in gleichbleibender Position wechsel- und wiederholbar
fest angeordnet.
Das Positionieren und Spannen des Werkstückes in der Werkstückspannvorrichtung erfolgt in
bekannter Weise mittels werkstückformabhängig angeordnetem und ausgebildetem Positionier-
und Spannmittel.
Für eine adaptiv genaue wechsel- und wiederholbare Verriegelung von zwei flächig an- oder auf
einanderliegenden Maschinenbauteilen, wie Vorrichtungsgrundplatte einer Werkstückspannvorrich
tung einerseits und Aufspannkörper oder Maschinenpalette andererseits, ist mehrfach vorgeschla
gen worden, zylindrische Spannzapfen mit Einführungsfasen und Rillen als Zuganker auszubilden,
die nach einem axial gerichteten Einführen in backenartige Klemm- und Spannwerkzeuge von diesen
umfaßt und gespannt oder verriegelt werden. Dabei wird der Spannzapfen axial gerichtet mit Feder-
und Hydraulikelementen oder radialgerichtet mit Backen-, Doppelkeil-Bolzen- oder federnden Kugel
elementen mit niederziehender Kraft bis zur kraft- und formschlüssigen Verbindung bewegt.
Diese mechanisch oder hydraulisch bewegten Antriebs-, Spannungs- und Verriegelungsprinzipien
sind, einschließlich der Lösungsmechanismen, für die Spannzapfen als Zuganker zur Herstellung
adapter Verbindungen eines Werkstückes oder Werkstückträger einerseits und der Maschinen
palette andererseits unter anderem aus den Patenten DD 81 562, DD 85 699, DE 39 19 077 C1 und
DE 44 20 380 A1 bekannt.
Mit je zwei oder drei dieser deckungsgleich und abstandsgleich angeordneten paßfähigen
verriegelbaren Spannzapfen-Systeme, eine Ausführungsvariante ist unter der Bezeichnung Schnell-
Pass-System bekannt, wird adaptiv und maßgenau, wechsel- und wiederholbar, eine feste Anordnung
von Werkstückspannvorrichtungen an den Spannflächen von Aufspannkörpern realisiert.
Üblicherweise wird dabei für jede der Werkstückspannvorrichtungen das Volumen der Spannflächen
am Aufspannkörper zu nahezu 100% ausgenutzt. Nach Erfahrungen aus der Praxis ist dieses Flächen
volumen aber nur zu 30 bis 50% durch die für die spanende Fertigung positionierten und gespannten
Werkstücke nutzbar. Der Differenzbetrag von 70 bis 50% Flächenanteil an den Spannflächen wird
für die Anordnung der notwendigen Positionier- und Spannelemente, der für die Adaption erforder
lichen Spannzapfen-Systeme, der Öffnungen für die Greifer der Handlingsgeräte und für andere
notwendige Funktionselemente der Werkstückspannvorrichtung benötigt. Die Werkstück-Spannvor
richtung ist, gemessen am Dimensionierungs- und Gewichtsanteil der Werkstücke, angemessen
groß dimensioniert und schwergewichtig ausgebildet. Ebenso ist der beanspruchte Volumenanteil
des zur Verfügung stehenden Spann- und Arbeitsraumes zwischen den Spannflächen des Aufspann
körpers und dem Innenraum des Bohr-Fräs-Bearbeitungszentrums und die Gewichtsbelastung der
Maschinenpalette relativ groß.
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, den Dimensionierungs-
und Gewichtsanteil für Positions-, Spann- und andere Funktionselemente der Werkstückspannvorrich
tung zu minimieren, so daß eine größere Anzahl Werkstücke auf kleineren und leichteren Werkstück
spannvorrichtungen an jeder Spannfläche des Aufspannkörpers anordenbar sind.
Außerdem sollte durch eine variablere Ausbildung der Werkstückspannvorrichtungen, die zur Vergrö
ßerung der Bearbeitungsfreiräume führt, die Anzahl der notwendigen Spannlagen für die je eine
Werkstückspannvorrichtung benötigt wird, um mindestens eine reduziert werden. Damit könnten die
prozeßbedingten Aufwendungen reduziert werden. Diese Probleme werden durch die im
Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die Werkstückspannvorrichtung ist zweiteilig ausgebildet. Sie besteht im wesentlichen aus einer
Positionslehre, in der das Werkstück positioniert wird und einem Spannteil. Beide Teile sind in konstant
bleibenden Positionen adaptiv in unterschiedlichen Ebenen miteinander verriegelbar. Die Positions
lehre ist in einer ersten unteren Ebene, das Spannteil in einer zweiten mittleren Ebene und das Werk
stück in einer dritten oberen Ebene angeordnet. Für die Anordnung und Halterung der Werkstücke an
den Spannflächen des Aufspannkörpers kommt nur der seperierte Spannteil zur Anwendung. Dieser
ist kleiner dimensioniert und leichter ausgebildet als die gesamte Werkstückspannvorrichtung. An den
Spannflächen des Aufspannkörpers sind eine große Anzahl von in den Spannteilen gespannten Werk
stücken anordenbar. Durch das Nichtvorhandensein der Positionslehre mit wesentlichen Positions
elementen vergrößern sich die Bearbeitungsfreiräume an und um Werkstücke, so daß einige für die
Bearbeitung notwendige Werkstückspannnvorrichtungen für weitere Spannlagen der Werkstücke ent
fallen können.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in den Patentansprüchen 2 bis 5 angegeben. Für die
Positionierung der Werkstücke, die auf allen Spannteilen, deren Anzahl prozeßabhängig durch den
Aufspannkörper bestimmt ist, wird nur eine Positionslehre benötigt. Die Positionierung und Spannung
der Werkstücke kann in externer Lage von der Maschine und von dem auf ihr eingerichteten Aufspann
körper erfolgen. Die adaptive Verbindung von Positionslehre und Spannteil ist technisch erleichtert.
Spannteile sind handlingsfähig ausgebildet und unter Beachtung großer Bearbeitungsfreiräume am
Aufspannkörper anordenbar.
Ausführungsbeispiele der Erfindung für vier verschiedene Werkstückstrukturen sind in den Zeichnungen
vereinfacht dargestellt und werden im folgenden Beschreibungsteil näher erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Ausführung für Flachteile
Fig. 2 eine Teilansicht von Fig. 1
Fig. 3 eine Vorderansicht einer Ausführung für Pleuel in Mehrstückspannung
Fig. 4 eine Sicht auf eine Ausführung für ein Pleuel
Fig. 5 eine Draufsicht nach Fig. 4
Fig. 6 eine Sicht auf eine Ausführung für zylindrische Stangen mit Noppen,
ohne Spannung dargestellt
Fig. 7 eine Vorderansicht einer Ausführung für Lagerschalen
Fig. 8 eine Draufsicht als Teilansicht nach Fig. 7
Eine PASS-Werkstückspannvorrichtung besteht im wesentlichen aus der Werkstück-Positionierlehre 1
und dem Werkstück-Spannteil 4. Das Spannteil 4 mit dem aufgespannten Werkstück 13 realisiert ein
lagegenaues wechsel- und wiederholbares Positionieren, Adaptieren, Spannen und Sichern, sowohl
gegenüber einem Aufspannkörper 10, wie auch gegenüber der Werkstück-Positionierlehre 1.
In Fig. 1 ist dargestellt, daß in einer ersten, unteren Ebene die Werkstück-Positionierlehre 1 angeordnet
ist. In einer darüberliegenden zweiten mittleren Ebene ist das Werkstück-Spannteil 4 angeordnet. Beide
sind miteinander durch zwei Exemplare des Schnell-Pass-Systemes 7, aus je einem Pass-Systembol
zen 8 und einer Passbuchse 9, adaptiv lagegenau wechsel- und wiederholbar verriegelt, bestehend,
wobei beide Grundplatten 6 plan aufeinander liegen.
In einer dritten oberen Ebene ist ein Werkstück, ein Flachteil mit einer Aufnahmebohrung, so angeord
net, daß es sowohl mit dem Aufnahmebolzen 2 und den winkelförmigen Positioniermittel 3 auf der
Werkstück-Positionierlehre 1 positioniert ist, wie auch mit zwei pratzenförmigen Spannmitteln 5, auf der
Grundplatte 6 aufliegend, in dem Werkstück-Spannteil 4 gespannt ist.
In Fig. 2 ist der aus der adaptiven Verbindung mit der Werkstück-Positionierlehre 1 gelöste Werkstück-
Spannteil 4 mit weiterhin gespannten Werkstück 13 in der vorher durch die Werkstück-Positonierlehre 1
bestimmten
Lage, wie zu Fig. 1 beschrieben, dargestellt. In dieser dargestellten Struktur wurde der Werkstück-
Spannteil 4 adaptiv an einer Spannfläche eines Aufspannkörpers 10 oder einer Maschinenpalette
verriegelt.
Ohne daß für eine zweite Spannlage eine weitere Werkstückspannvorrichtung benötigt wird, sind in
der dargestellten Ausbildung die frei vorstehenden Werkstückpositionen der Bearbeitung zugängig.
In Fig. 3 ist ein vierkantiger Aufspannkörper 10 dargestellt, dessen vier vertikale und eine horizontale
Spannflächen mit je zwei Passbuchsen 9 von Schnell-Pass-Systemen 7 gleichen Abstandes ausge
stattet sind. An diesen fünf Spannflächen sind Werkstück-Spannteile 4, in denen je drei Stück
Werkstücke 13, Pleuels, mit Spannmitteln 5 in der vorher positionierten Lage gespannt und mit
ergänzenden Werkstückanlageelementen 14 in dieser Lage gesichert, mit Pass-Systembolzen 8 in den
Passbuchsen 9 des Aufspannkörpers 10 wechsel- und wieder lösbar fest verriegelt. Das Spannmittel 5
ist ein Spanneisen, ausgelegt für eine Dreistück-Spannung der Pleuels in waagerechter Lage.
Eine horizontale Einstückspannung eines Pleuels ist in der Fig. 4 und 5 vereinfacht dargestellt.
Die PASS-Werkstückspannvorrichtung ist so strukturiert, daß das Werkstück-Spannteil 4 mit drei
Spannbaugruppen als Spannmittel 5 in einer unteren Ebene und die Werkstück-Positionierlehre 1 mit
einem Prismenanlageelement und zwei kraftbeweglichen Positionierelementen als Positioniermittel 3 in
einer oberen Ebene angeordnet und mit zwei Schnell-Pass-Systemen 7 adaptiv wechsel- und wieder
holbar fast verriegelt, sind.
Gegenstand der Darstellung in Fig. 6 ist ein rechtkantiger Aufspannkörper 10, an dessen vertikal
verlaufenden Eckkanten vier Werkstücke 13, als zylindrische Stangen mit Noppen ausgebildet,
adaptiv mit je mindestens zwei Schnell-Pass-Systemen 7 wechsel- und wiederholbar fest ver
riegelt sind. Auf zwei Noppen, auf- und anliegend positioniert, ist jede Stange mit nicht dargestellten
Spannmitteln auf einem Werkstück-Spannteil 4 gespannt. Die Anordnung der Werkstücke 13 am
Aufspannkörper 10 ist so gewählt, daß für die Fertigung in X- und Y-Achse jeweils ein Bearbeitungsfrei
raum 15 im Maschinen-Arbeitsraum 12 an den Werkstücken 13 von 270° zur Verfügung steht.
Die Darstellungen in Fig. 7 und 8 betreffen eine PASS-Werkstückspannvorrichtung, mit der
das Werkstück 13, als Lagerschale ausgebildet, positioniert und gespannt wird. Die Werkstück-
Positionierlehre 1 positioniert das Werkstück 13 mittels zweier Anlagestifte als Positioniermittel 3 in der
ersten unteren Ebene. In dem Werkstück-Spannteil 4 wird das Werkstück 13 mit einem Spanneisen als
Spannmittel 5 und zwei Stiften und einem verstellbaren Anschlag 11, als Werkstückanlageelemente 14,
gespannt. Mit ihren Grundplatten 6 und ihren Adaptionsflächen aufeinanderliegend sind die Werkstück-
Positionierlehre 1 und das Werkstück-Spannteil 4, mittels zwei Schnell-Pass-Systemen 7 wechsel- und
wiederholbar fest verriegelt, adaptiv verbunden.
1
Werkstück-Positionierlehre
2
Aufnahmebolzen
3
Positioniermittel (an Werkstück-Positionierlehre)
4
Werkstückspannteil
5
Spannmittel (an Werkstückspannteil)
6
Grundplatten
7
Schnell-Pass-System
8
Pass-Systembolzen
9
Passbuchse
10
Aufspannkörper
11
Adaptionsflächen
12
Maschinen-Arbeitsraum
13
Werkstück
14
Werkstückanlageelemente (an Werkstückspannteil)
15
Bearbeitungsfreiraum
16
Eckbereiche (des Aufspannkörpers)
Claims (5)
1. PASS-Werkstückspannvorrichtung für positionierte und gespannte Werkstücke, mit der ein wechsel-
und wiederholbares Positionieren, Adaptieren, Spannen und Sichern von Teilen der Werkstück
spannvorrichtung an Aufspannkörpern und Paletten auf Bohr-Fräs-Bearbeitungszentren, Spann-
und Serviceplätzen sowie Montagestationen mittels mindestens zwei Schnell-Pass-Systemen, lage
genau positioniert und wiederlösbar, verriegelbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die PASS-Werkstückspannvorrichtung adaptiv, im wesentlichen zweiteilig ausgebildet ist, wobei sie
aus einer, in einer ersten unteren Ebene angeordneten, Werkstück-Positionslehre (1), die platten förmig ausgebildet und mit Aufnahmebolzen (2), Positionieranschlägen und anderen Positionier mitteln (3) für das Werkstück (13), bestückt ist und, darüberliegend,
aus einem, in einer zweiten mittleren Ebene angeordneten Werkstück-Spannteil (4), welches plattenförmig ausgebildet und mit kraft- sowie formschlüssig wirkenden, die Position des Werk stückes (13) sichernden Werkstückanlageelementes (14) und Spannmitteln (5) ausgestattet ist
und beide mit mindestens zwei Schnell-Pass-Systemen (7) oder Spannzapfen-Verriegelungs- Systemen, lagegenau zueinander positioniert, und wieder lösbar, miteinander fest verbunden sind und in
einer dritten darüberliegenden Ebene auf der PASS-Werkstückspannvorrichtung die Spannlage des Werkstückes (13) angeordnet ist, und gleichzeitig über die nach oben, über die Ebenen der PASS-Werkstückspannvorrichtung hinaus ragenden Positioniermittel (3) der Werkstück-Positio nierlehre (1) ausgerichtet, in der Spannposition positioniert und mittels der Spannmittel (5) des Werkstück-Spannteiles (4) gespannt sind, und
daß nach dem Lösen der Schnell-Pass-Systeme (7) oder der Spannzapfen-Verriegelungs-Systeme das Werkstück-Spannteil (4) mit dem aufgespannten Werkstück (13) von der Werkstück-Positionier lehre (1) getrennt, abgehoben und in die adäquat und deckungsgleich in den, in die Adaptions- und Spannfläche (11) der Aufspannkörper (10) oder die Spannplatten integrierten Schnell-Pass- Systemen (7) oder Spannzapfen-Verriegelungs-Systemen, lagegenau positioniert und, wieder lösbar, fest mit diesen verriegelt ist.
daß die PASS-Werkstückspannvorrichtung adaptiv, im wesentlichen zweiteilig ausgebildet ist, wobei sie
aus einer, in einer ersten unteren Ebene angeordneten, Werkstück-Positionslehre (1), die platten förmig ausgebildet und mit Aufnahmebolzen (2), Positionieranschlägen und anderen Positionier mitteln (3) für das Werkstück (13), bestückt ist und, darüberliegend,
aus einem, in einer zweiten mittleren Ebene angeordneten Werkstück-Spannteil (4), welches plattenförmig ausgebildet und mit kraft- sowie formschlüssig wirkenden, die Position des Werk stückes (13) sichernden Werkstückanlageelementes (14) und Spannmitteln (5) ausgestattet ist
und beide mit mindestens zwei Schnell-Pass-Systemen (7) oder Spannzapfen-Verriegelungs- Systemen, lagegenau zueinander positioniert, und wieder lösbar, miteinander fest verbunden sind und in
einer dritten darüberliegenden Ebene auf der PASS-Werkstückspannvorrichtung die Spannlage des Werkstückes (13) angeordnet ist, und gleichzeitig über die nach oben, über die Ebenen der PASS-Werkstückspannvorrichtung hinaus ragenden Positioniermittel (3) der Werkstück-Positio nierlehre (1) ausgerichtet, in der Spannposition positioniert und mittels der Spannmittel (5) des Werkstück-Spannteiles (4) gespannt sind, und
daß nach dem Lösen der Schnell-Pass-Systeme (7) oder der Spannzapfen-Verriegelungs-Systeme das Werkstück-Spannteil (4) mit dem aufgespannten Werkstück (13) von der Werkstück-Positionier lehre (1) getrennt, abgehoben und in die adäquat und deckungsgleich in den, in die Adaptions- und Spannfläche (11) der Aufspannkörper (10) oder die Spannplatten integrierten Schnell-Pass- Systemen (7) oder Spannzapfen-Verriegelungs-Systemen, lagegenau positioniert und, wieder lösbar, fest mit diesen verriegelt ist.
2. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Werkstück-Spannteile (4) für gleiche Werkstücke (13) durch die Anzahl der
Adaptions- und Spannflächen am Aufspannkörper (10) bestimmt ist und die Positionierung aller
gleichen Werkstücke auf diesen Werkstückspannteilen (4) mit einer Werkstück-Positionierlehre (1)
erfolgt.
3. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkstücke (13) auf den Werkstück-Spannteilen (4) in externer Lage aus der adaptiven
Verbindung mit dem Aufspannkörper (10) getrennt und vom Maschinen-Arbeitsraum entfernt,
auf dem Service- und Spannplatz des Bearbeitungszentrums, positioniert, gespannt und entspannt
werden.
4. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatten (6) der Werkstück-Positionierlehre (1) und des Werkstück-Spannteiles (4) mit
ihren Adaptionsflächen (11) als korrespondierende Adapterplatten ausgebildet sind.
5. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie wahlweise als einstückige Kleinplatten strukturiert und mit Auf- und Mitnahmeöffnungen
für Handlingsgeräte ausgestattet sind und mittels je zweier Schnell-Pass-Systeme (7) an den
Eckbereichen (16) der rechtkantigen oder doppelwinkelförmigen Aufspannkörper (10) lagegenau
positioniert und wieder lösbar fest verriegelbar sind, wobei jeweils ein Bearbeitungsfreiraum (15)
von mindestens 270° gebildet ist.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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