[go: up one dir, main page]

DE19943605A1 - PASS-Werkstückspannvorrichtung - Google Patents

PASS-Werkstückspannvorrichtung

Info

Publication number
DE19943605A1
DE19943605A1 DE1999143605 DE19943605A DE19943605A1 DE 19943605 A1 DE19943605 A1 DE 19943605A1 DE 1999143605 DE1999143605 DE 1999143605 DE 19943605 A DE19943605 A DE 19943605A DE 19943605 A1 DE19943605 A1 DE 19943605A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
workpiece
positioning
pass
workpieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1999143605
Other languages
English (en)
Other versions
DE19943605C2 (de
Inventor
Michael Franzki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hohenstein Vorrichtungsbau und Spannsysteme GmbH
Original Assignee
Hohenstein Vorrichtungsbau und Spannsysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hohenstein Vorrichtungsbau und Spannsysteme GmbH filed Critical Hohenstein Vorrichtungsbau und Spannsysteme GmbH
Priority to DE1999143605 priority Critical patent/DE19943605C2/de
Publication of DE19943605A1 publication Critical patent/DE19943605A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19943605C2 publication Critical patent/DE19943605C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B5/104Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw and one clamping lever and one fulcrum element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B5/104Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw and one clamping lever and one fulcrum element
    • B25B5/105Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw and one clamping lever and one fulcrum element with one end of the lever resting on a table and the screw being positioned between the ends of the lever
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B5/104Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw and one clamping lever and one fulcrum element
    • B25B5/106Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw and one clamping lever and one fulcrum element with one end of the lever resting on an additional block and the screw being positioned between the ends of the lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Abstract

Durch eine neue Strukturierung ist ein lagegenaues wechsel- und wiederholbares Positionieren, Adaptieren, Spannen und Sichern des seperierten Werkstückspannteiles realisiert. DOLLAR A Die PASS-Werkstückspannvorrichtung ist zweiteilig in konstant bleibenden Positionen, adaptiv verriegelbar, ausgebildet. In der ersten, unteren Ebene, in einer Werkstück-Positionierlehre (1) positioniert, in einer darüberliegenden zweiten, mittleren Ebene in einem Werkstückspannteil (4) gespannt, ist das Werkstück (13) in einer dritten, darüber liegenden Ebene, angeordnet. DOLLAR A Eine einstückige Variante als Kleinplatte ausgebildet ist mit Auf- und Mitnahmeöffnungen für ein maschinelles Handling ausgebildet. DOLLAR A Die seperierte adaptive Anwendung des Werkstückspannteiles an Aufspannkörpern (10) oder Maschinenpaletten führt zu Gewichtsreduzierung, Vergrößerung der Bearbeitungsfreiräume (15) bei der Werkstückspannung.

Description

Die Erfindung geht von dem im Oberbegriff des Patentanspruches 1 definierten Gegenstand aus.
Spannplatten und Werkstückspannvorrichtungen, auf denen jeweils mindestens ein Werkstück positioniert und gespannt ist, wird nach entsprechendem Handling adaptiv an den senkrechten und waagerechten Spannflächen von Aufspannkörpern und auf der Spannfläche der Maschinen­ palette in Bohr-Fräs-Bearbeitungszentren in gleichbleibender Position wechsel- und wiederholbar fest angeordnet.
Das Positionieren und Spannen des Werkstückes in der Werkstückspannvorrichtung erfolgt in bekannter Weise mittels werkstückformabhängig angeordnetem und ausgebildetem Positionier- und Spannmittel.
Für eine adaptiv genaue wechsel- und wiederholbare Verriegelung von zwei flächig an- oder auf­ einanderliegenden Maschinenbauteilen, wie Vorrichtungsgrundplatte einer Werkstückspannvorrich­ tung einerseits und Aufspannkörper oder Maschinenpalette andererseits, ist mehrfach vorgeschla­ gen worden, zylindrische Spannzapfen mit Einführungsfasen und Rillen als Zuganker auszubilden, die nach einem axial gerichteten Einführen in backenartige Klemm- und Spannwerkzeuge von diesen umfaßt und gespannt oder verriegelt werden. Dabei wird der Spannzapfen axial gerichtet mit Feder- und Hydraulikelementen oder radialgerichtet mit Backen-, Doppelkeil-Bolzen- oder federnden Kugel­ elementen mit niederziehender Kraft bis zur kraft- und formschlüssigen Verbindung bewegt. Diese mechanisch oder hydraulisch bewegten Antriebs-, Spannungs- und Verriegelungsprinzipien sind, einschließlich der Lösungsmechanismen, für die Spannzapfen als Zuganker zur Herstellung adapter Verbindungen eines Werkstückes oder Werkstückträger einerseits und der Maschinen­ palette andererseits unter anderem aus den Patenten DD 81 562, DD 85 699, DE 39 19 077 C1 und DE 44 20 380 A1 bekannt.
Mit je zwei oder drei dieser deckungsgleich und abstandsgleich angeordneten paßfähigen verriegelbaren Spannzapfen-Systeme, eine Ausführungsvariante ist unter der Bezeichnung Schnell- Pass-System bekannt, wird adaptiv und maßgenau, wechsel- und wiederholbar, eine feste Anordnung von Werkstückspannvorrichtungen an den Spannflächen von Aufspannkörpern realisiert.
Üblicherweise wird dabei für jede der Werkstückspannvorrichtungen das Volumen der Spannflächen am Aufspannkörper zu nahezu 100% ausgenutzt. Nach Erfahrungen aus der Praxis ist dieses Flächen­ volumen aber nur zu 30 bis 50% durch die für die spanende Fertigung positionierten und gespannten Werkstücke nutzbar. Der Differenzbetrag von 70 bis 50% Flächenanteil an den Spannflächen wird für die Anordnung der notwendigen Positionier- und Spannelemente, der für die Adaption erforder­ lichen Spannzapfen-Systeme, der Öffnungen für die Greifer der Handlingsgeräte und für andere notwendige Funktionselemente der Werkstückspannvorrichtung benötigt. Die Werkstück-Spannvor­ richtung ist, gemessen am Dimensionierungs- und Gewichtsanteil der Werkstücke, angemessen groß dimensioniert und schwergewichtig ausgebildet. Ebenso ist der beanspruchte Volumenanteil des zur Verfügung stehenden Spann- und Arbeitsraumes zwischen den Spannflächen des Aufspann­ körpers und dem Innenraum des Bohr-Fräs-Bearbeitungszentrums und die Gewichtsbelastung der Maschinenpalette relativ groß.
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, den Dimensionierungs- und Gewichtsanteil für Positions-, Spann- und andere Funktionselemente der Werkstückspannvorrich­ tung zu minimieren, so daß eine größere Anzahl Werkstücke auf kleineren und leichteren Werkstück­ spannvorrichtungen an jeder Spannfläche des Aufspannkörpers anordenbar sind.
Außerdem sollte durch eine variablere Ausbildung der Werkstückspannvorrichtungen, die zur Vergrö­ ßerung der Bearbeitungsfreiräume führt, die Anzahl der notwendigen Spannlagen für die je eine Werkstückspannvorrichtung benötigt wird, um mindestens eine reduziert werden. Damit könnten die prozeßbedingten Aufwendungen reduziert werden. Diese Probleme werden durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die Werkstückspannvorrichtung ist zweiteilig ausgebildet. Sie besteht im wesentlichen aus einer Positionslehre, in der das Werkstück positioniert wird und einem Spannteil. Beide Teile sind in konstant bleibenden Positionen adaptiv in unterschiedlichen Ebenen miteinander verriegelbar. Die Positions­ lehre ist in einer ersten unteren Ebene, das Spannteil in einer zweiten mittleren Ebene und das Werk­ stück in einer dritten oberen Ebene angeordnet. Für die Anordnung und Halterung der Werkstücke an den Spannflächen des Aufspannkörpers kommt nur der seperierte Spannteil zur Anwendung. Dieser ist kleiner dimensioniert und leichter ausgebildet als die gesamte Werkstückspannvorrichtung. An den Spannflächen des Aufspannkörpers sind eine große Anzahl von in den Spannteilen gespannten Werk­ stücken anordenbar. Durch das Nichtvorhandensein der Positionslehre mit wesentlichen Positions­ elementen vergrößern sich die Bearbeitungsfreiräume an und um Werkstücke, so daß einige für die Bearbeitung notwendige Werkstückspannnvorrichtungen für weitere Spannlagen der Werkstücke ent­ fallen können.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in den Patentansprüchen 2 bis 5 angegeben. Für die Positionierung der Werkstücke, die auf allen Spannteilen, deren Anzahl prozeßabhängig durch den Aufspannkörper bestimmt ist, wird nur eine Positionslehre benötigt. Die Positionierung und Spannung der Werkstücke kann in externer Lage von der Maschine und von dem auf ihr eingerichteten Aufspann­ körper erfolgen. Die adaptive Verbindung von Positionslehre und Spannteil ist technisch erleichtert. Spannteile sind handlingsfähig ausgebildet und unter Beachtung großer Bearbeitungsfreiräume am Aufspannkörper anordenbar.
Ausführungsbeispiele der Erfindung für vier verschiedene Werkstückstrukturen sind in den Zeichnungen vereinfacht dargestellt und werden im folgenden Beschreibungsteil näher erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Ausführung für Flachteile
Fig. 2 eine Teilansicht von Fig. 1
Fig. 3 eine Vorderansicht einer Ausführung für Pleuel in Mehrstückspannung
Fig. 4 eine Sicht auf eine Ausführung für ein Pleuel
Fig. 5 eine Draufsicht nach Fig. 4
Fig. 6 eine Sicht auf eine Ausführung für zylindrische Stangen mit Noppen, ohne Spannung dargestellt
Fig. 7 eine Vorderansicht einer Ausführung für Lagerschalen
Fig. 8 eine Draufsicht als Teilansicht nach Fig. 7
Eine PASS-Werkstückspannvorrichtung besteht im wesentlichen aus der Werkstück-Positionierlehre 1 und dem Werkstück-Spannteil 4. Das Spannteil 4 mit dem aufgespannten Werkstück 13 realisiert ein lagegenaues wechsel- und wiederholbares Positionieren, Adaptieren, Spannen und Sichern, sowohl gegenüber einem Aufspannkörper 10, wie auch gegenüber der Werkstück-Positionierlehre 1.
In Fig. 1 ist dargestellt, daß in einer ersten, unteren Ebene die Werkstück-Positionierlehre 1 angeordnet ist. In einer darüberliegenden zweiten mittleren Ebene ist das Werkstück-Spannteil 4 angeordnet. Beide sind miteinander durch zwei Exemplare des Schnell-Pass-Systemes 7, aus je einem Pass-Systembol­ zen 8 und einer Passbuchse 9, adaptiv lagegenau wechsel- und wiederholbar verriegelt, bestehend, wobei beide Grundplatten 6 plan aufeinander liegen.
In einer dritten oberen Ebene ist ein Werkstück, ein Flachteil mit einer Aufnahmebohrung, so angeord­ net, daß es sowohl mit dem Aufnahmebolzen 2 und den winkelförmigen Positioniermittel 3 auf der Werkstück-Positionierlehre 1 positioniert ist, wie auch mit zwei pratzenförmigen Spannmitteln 5, auf der Grundplatte 6 aufliegend, in dem Werkstück-Spannteil 4 gespannt ist.
In Fig. 2 ist der aus der adaptiven Verbindung mit der Werkstück-Positionierlehre 1 gelöste Werkstück- Spannteil 4 mit weiterhin gespannten Werkstück 13 in der vorher durch die Werkstück-Positonierlehre 1 bestimmten Lage, wie zu Fig. 1 beschrieben, dargestellt. In dieser dargestellten Struktur wurde der Werkstück- Spannteil 4 adaptiv an einer Spannfläche eines Aufspannkörpers 10 oder einer Maschinenpalette verriegelt.
Ohne daß für eine zweite Spannlage eine weitere Werkstückspannvorrichtung benötigt wird, sind in der dargestellten Ausbildung die frei vorstehenden Werkstückpositionen der Bearbeitung zugängig.
In Fig. 3 ist ein vierkantiger Aufspannkörper 10 dargestellt, dessen vier vertikale und eine horizontale Spannflächen mit je zwei Passbuchsen 9 von Schnell-Pass-Systemen 7 gleichen Abstandes ausge­ stattet sind. An diesen fünf Spannflächen sind Werkstück-Spannteile 4, in denen je drei Stück Werkstücke 13, Pleuels, mit Spannmitteln 5 in der vorher positionierten Lage gespannt und mit ergänzenden Werkstückanlageelementen 14 in dieser Lage gesichert, mit Pass-Systembolzen 8 in den Passbuchsen 9 des Aufspannkörpers 10 wechsel- und wieder lösbar fest verriegelt. Das Spannmittel 5 ist ein Spanneisen, ausgelegt für eine Dreistück-Spannung der Pleuels in waagerechter Lage.
Eine horizontale Einstückspannung eines Pleuels ist in der Fig. 4 und 5 vereinfacht dargestellt. Die PASS-Werkstückspannvorrichtung ist so strukturiert, daß das Werkstück-Spannteil 4 mit drei Spannbaugruppen als Spannmittel 5 in einer unteren Ebene und die Werkstück-Positionierlehre 1 mit einem Prismenanlageelement und zwei kraftbeweglichen Positionierelementen als Positioniermittel 3 in einer oberen Ebene angeordnet und mit zwei Schnell-Pass-Systemen 7 adaptiv wechsel- und wieder­ holbar fast verriegelt, sind.
Gegenstand der Darstellung in Fig. 6 ist ein rechtkantiger Aufspannkörper 10, an dessen vertikal­ verlaufenden Eckkanten vier Werkstücke 13, als zylindrische Stangen mit Noppen ausgebildet, adaptiv mit je mindestens zwei Schnell-Pass-Systemen 7 wechsel- und wiederholbar fest ver­ riegelt sind. Auf zwei Noppen, auf- und anliegend positioniert, ist jede Stange mit nicht dargestellten Spannmitteln auf einem Werkstück-Spannteil 4 gespannt. Die Anordnung der Werkstücke 13 am Aufspannkörper 10 ist so gewählt, daß für die Fertigung in X- und Y-Achse jeweils ein Bearbeitungsfrei­ raum 15 im Maschinen-Arbeitsraum 12 an den Werkstücken 13 von 270° zur Verfügung steht.
Die Darstellungen in Fig. 7 und 8 betreffen eine PASS-Werkstückspannvorrichtung, mit der das Werkstück 13, als Lagerschale ausgebildet, positioniert und gespannt wird. Die Werkstück- Positionierlehre 1 positioniert das Werkstück 13 mittels zweier Anlagestifte als Positioniermittel 3 in der ersten unteren Ebene. In dem Werkstück-Spannteil 4 wird das Werkstück 13 mit einem Spanneisen als Spannmittel 5 und zwei Stiften und einem verstellbaren Anschlag 11, als Werkstückanlageelemente 14, gespannt. Mit ihren Grundplatten 6 und ihren Adaptionsflächen aufeinanderliegend sind die Werkstück- Positionierlehre 1 und das Werkstück-Spannteil 4, mittels zwei Schnell-Pass-Systemen 7 wechsel- und wiederholbar fest verriegelt, adaptiv verbunden.
Bezugszeichenliste
1
Werkstück-Positionierlehre
2
Aufnahmebolzen
3
Positioniermittel (an Werkstück-Positionierlehre)
4
Werkstückspannteil
5
Spannmittel (an Werkstückspannteil)
6
Grundplatten
7
Schnell-Pass-System
8
Pass-Systembolzen
9
Passbuchse
10
Aufspannkörper
11
Adaptionsflächen
12
Maschinen-Arbeitsraum
13
Werkstück
14
Werkstückanlageelemente (an Werkstückspannteil)
15
Bearbeitungsfreiraum
16
Eckbereiche (des Aufspannkörpers)

Claims (5)

1. PASS-Werkstückspannvorrichtung für positionierte und gespannte Werkstücke, mit der ein wechsel- und wiederholbares Positionieren, Adaptieren, Spannen und Sichern von Teilen der Werkstück­ spannvorrichtung an Aufspannkörpern und Paletten auf Bohr-Fräs-Bearbeitungszentren, Spann- und Serviceplätzen sowie Montagestationen mittels mindestens zwei Schnell-Pass-Systemen, lage­ genau positioniert und wiederlösbar, verriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die PASS-Werkstückspannvorrichtung adaptiv, im wesentlichen zweiteilig ausgebildet ist, wobei sie
aus einer, in einer ersten unteren Ebene angeordneten, Werkstück-Positionslehre (1), die platten­ förmig ausgebildet und mit Aufnahmebolzen (2), Positionieranschlägen und anderen Positionier­ mitteln (3) für das Werkstück (13), bestückt ist und, darüberliegend,
aus einem, in einer zweiten mittleren Ebene angeordneten Werkstück-Spannteil (4), welches plattenförmig ausgebildet und mit kraft- sowie formschlüssig wirkenden, die Position des Werk­ stückes (13) sichernden Werkstückanlageelementes (14) und Spannmitteln (5) ausgestattet ist
und beide mit mindestens zwei Schnell-Pass-Systemen (7) oder Spannzapfen-Verriegelungs- Systemen, lagegenau zueinander positioniert, und wieder lösbar, miteinander fest verbunden sind und in
einer dritten darüberliegenden Ebene auf der PASS-Werkstückspannvorrichtung die Spannlage des Werkstückes (13) angeordnet ist, und gleichzeitig über die nach oben, über die Ebenen der PASS-Werkstückspannvorrichtung hinaus ragenden Positioniermittel (3) der Werkstück-Positio­ nierlehre (1) ausgerichtet, in der Spannposition positioniert und mittels der Spannmittel (5) des Werkstück-Spannteiles (4) gespannt sind, und
daß nach dem Lösen der Schnell-Pass-Systeme (7) oder der Spannzapfen-Verriegelungs-Systeme das Werkstück-Spannteil (4) mit dem aufgespannten Werkstück (13) von der Werkstück-Positionier­ lehre (1) getrennt, abgehoben und in die adäquat und deckungsgleich in den, in die Adaptions- und Spannfläche (11) der Aufspannkörper (10) oder die Spannplatten integrierten Schnell-Pass- Systemen (7) oder Spannzapfen-Verriegelungs-Systemen, lagegenau positioniert und, wieder lösbar, fest mit diesen verriegelt ist.
2. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Werkstück-Spannteile (4) für gleiche Werkstücke (13) durch die Anzahl der Adaptions- und Spannflächen am Aufspannkörper (10) bestimmt ist und die Positionierung aller gleichen Werkstücke auf diesen Werkstückspannteilen (4) mit einer Werkstück-Positionierlehre (1) erfolgt.
3. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke (13) auf den Werkstück-Spannteilen (4) in externer Lage aus der adaptiven Verbindung mit dem Aufspannkörper (10) getrennt und vom Maschinen-Arbeitsraum entfernt, auf dem Service- und Spannplatz des Bearbeitungszentrums, positioniert, gespannt und entspannt werden.
4. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatten (6) der Werkstück-Positionierlehre (1) und des Werkstück-Spannteiles (4) mit ihren Adaptionsflächen (11) als korrespondierende Adapterplatten ausgebildet sind.
5. PASS-Werkstückspannvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie wahlweise als einstückige Kleinplatten strukturiert und mit Auf- und Mitnahmeöffnungen für Handlingsgeräte ausgestattet sind und mittels je zweier Schnell-Pass-Systeme (7) an den Eckbereichen (16) der rechtkantigen oder doppelwinkelförmigen Aufspannkörper (10) lagegenau positioniert und wieder lösbar fest verriegelbar sind, wobei jeweils ein Bearbeitungsfreiraum (15) von mindestens 270° gebildet ist.
DE1999143605 1999-09-11 1999-09-11 Adaptive Werkstückspannvorrichtung Expired - Fee Related DE19943605C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999143605 DE19943605C2 (de) 1999-09-11 1999-09-11 Adaptive Werkstückspannvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999143605 DE19943605C2 (de) 1999-09-11 1999-09-11 Adaptive Werkstückspannvorrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19943605A1 true DE19943605A1 (de) 2001-04-05
DE19943605C2 DE19943605C2 (de) 2002-06-20

Family

ID=7921700

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1999143605 Expired - Fee Related DE19943605C2 (de) 1999-09-11 1999-09-11 Adaptive Werkstückspannvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19943605C2 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10125193C1 (de) * 2001-05-23 2002-11-21 Carl Mahr Holding Gmbh Messaufnahmevorrichtung für einen Prüfkörper
JP2011083838A (ja) * 2009-10-13 2011-04-28 Toyota Motor Corp コンロッドのクランプ装置
WO2015032602A1 (de) * 2013-09-06 2015-03-12 Mag Ias Gmbh Werkstückadaptervorrichtung, werkstückhaltevorrichtung-werkstückadaptervorrichtung-kombination und werkzeugmaschine
CN113664759A (zh) * 2021-08-20 2021-11-19 苏州英磁新能源科技有限公司 一种硅钢片压装工装

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20312581U1 (de) * 2003-08-14 2004-07-15 Kuka Schweissanlagen Gmbh Positioniereinrichtung
CN111266893B (zh) * 2020-03-23 2020-10-27 山东华源索具有限公司 一种用于机雕模具的移动夹持台装置

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD85699A (de) *
DD81562A (de) *
DE3446012A1 (de) * 1983-12-22 1985-07-04 Jan Vantaa Siwik Vorrichtung zur bearbeitung eines pleuelstangenrohlings
DE3919077C1 (de) * 1989-06-10 1990-07-26 Erowa Ag, Reinach, Ch
DE4420380A1 (de) * 1993-09-14 1995-12-07 Hohenstein Vorrichtungsbau Aufspannkörper einer Spannpalette
EP0712684A1 (de) * 1994-10-21 1996-05-22 Kabushiki Kaisha Imao Corporation Träger und Spannvorrichtung für Bearbeitungsvorgänge

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD85699A (de) *
DD81562A (de) *
DE3446012A1 (de) * 1983-12-22 1985-07-04 Jan Vantaa Siwik Vorrichtung zur bearbeitung eines pleuelstangenrohlings
DE3919077C1 (de) * 1989-06-10 1990-07-26 Erowa Ag, Reinach, Ch
DE4420380A1 (de) * 1993-09-14 1995-12-07 Hohenstein Vorrichtungsbau Aufspannkörper einer Spannpalette
EP0712684A1 (de) * 1994-10-21 1996-05-22 Kabushiki Kaisha Imao Corporation Träger und Spannvorrichtung für Bearbeitungsvorgänge

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10125193C1 (de) * 2001-05-23 2002-11-21 Carl Mahr Holding Gmbh Messaufnahmevorrichtung für einen Prüfkörper
JP2011083838A (ja) * 2009-10-13 2011-04-28 Toyota Motor Corp コンロッドのクランプ装置
WO2015032602A1 (de) * 2013-09-06 2015-03-12 Mag Ias Gmbh Werkstückadaptervorrichtung, werkstückhaltevorrichtung-werkstückadaptervorrichtung-kombination und werkzeugmaschine
CN113664759A (zh) * 2021-08-20 2021-11-19 苏州英磁新能源科技有限公司 一种硅钢片压装工装

Also Published As

Publication number Publication date
DE19943605C2 (de) 2002-06-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69124438T2 (de) Positioniervorrichtung
DE102015120117B4 (de) Werkstückbefestigungsvorrichtung zum anpressen mehrerer stellen des werkstücks
AT500177B1 (de) Wiederholgenaue spanneinrichtung
EP0742081A2 (de) Universal-Präzisionsschraubstock für eine Werkzeugmaschine
EP0267352A2 (de) Vorrichtung zur wiederholbaren, hochgenauen Festlegung der relativen räumlichen Lage eines ersten Gegenstandes in Bezug auf zweite Gegenstände
DE102016122090B4 (de) Spannsystem
DE3410359C2 (de)
DE10013975A1 (de) Adaptives Werkstück-Spann- und Handlingssystem
EP0526735A2 (de) Werkstückpalette als Werkstückträger in Fertigungs- oder Montagesystemen
EP2730368B1 (de) Verfahren zum Einspannen einer Werkstückpalette oder eines Werkstücks
DE3738892A1 (de) Universalklemmvorrichtung mit mehrzweckklemmflaechen
EP0316552A2 (de) Vorrichtung zum Einbringen von Befestigungsbohrungen oder Ventilbohrungen in eine Schüssel bzw. eine Felge eines Rades eines Kraftfahrzeuges
DE19943605C2 (de) Adaptive Werkstückspannvorrichtung
WO2007006360A1 (de) Spannvorrichtung für ein werkzeug oder ein werkstück
DE102020101064B3 (de) Werkstückspannvorrichtung
EP3616831B1 (de) Spannvorrichtung
DE102017117961A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung von Schrauben
DE4202989C2 (de) Flexibles Vorrichtungssystem in modularer Bauweise
EP2101948B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum positionieren eines werkzeugs oder werkstücks auf eine werkzeugmaschine
DE202004018168U1 (de) Aus einer Spannvorrichtung und einem Werkstückträger gebildete Einheit
DE3441968A1 (de) Gegenstandsfeststeller, -aufspannvorrichtung und bearbeitungsverfahren
DE19826328C1 (de) Schnell-Paß-System für Bauteile von Werkzeugmaschinen
DE19739460C1 (de) Schnell-Paß-System für Bauteile von Werkzeugmaschinen
DE3822434C2 (de)
DE4012468C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee