DE19942071A1 - Verfahren zur Herstellung von Polymerformteilen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PolymerformteilenInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Herstellung von Formteilen aus wenigstens einem thermoplastischen Polymer, indem Polymerpartikel in loser Schüttung in einem Behälter angeordnet, gegebenenfalls verdichtet und durch schichtweises Sintern mittels Laserenergie unter Bildung des Formteils zumindest oberflächig verschmolzen werden, zeichnet sich dadurch aus, daß Partikel aus wenigstens einem faserverstärkten Polymer eingesetzt und/oder den Polymerpartikeln Verstärkungsfasern beigemischt werden. In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Polymerpartikel im Verbund mit einem kompakten Träger mittels Laserenergie untereinander verschmolzen und mit dem Träger und/oder mit einer eine Sichtseite bildenden Deckschicht verschweißt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Formteilen aus wenigstens einem thermoplastischen Polymer,
indem Polymerpartikel in loser Schüttung in einem Behälter
angeordnet, gegebenenfalls verdichtet und schichtweise mit
tels Laserenergie unter Bildung des Formteils zumindest
oberflächig verschmolzen werden.
Derartige Verfahren sind als selektives Laser-Sintern (SLS)
bekannt und werden verbreitet zur Herstellung von Prototy
pen, Anschauungsmustern, Vor- oder Kleinserienteilen in ei
nem frühen Entwicklungsstadium eingesetzt. Hierbei wird zu
meist mittels CAD-Programm (Computer Aided Design) ein Da
tenmodell des Formteils erstellt und dieses Datenmodell
mittels geeigneter Software in dünne Schichten geschnitten
(geslict). Die Raumkoordinaten der Schichten dienen dann
als Steuerdaten entweder zur Führung eines Lasers bezüglich
der stationären Partikelschüttung oder zur Führung der Par
tikelschüttung bezüglich eines stationären Lasers. Mit die
sem SLS-Verfahren werden z. B. Modelle oder Prototypen ans
Keramikpartikeln oder Grünlinge mit dem endgültigen Form
teil entsprechenden Abmessungen aus thermoplastbeschichte
tem Metallpulver hergestellt, die in einem anschließenden
thermischen Prozeß zu kompakten metallischen Formteilen
weiterverarbeitet werden, wobei der als Binder wirkende
Thermoplast ausgetrieben wird. Auch ist es bekannt, das
SLS-Verfahren bei Partikeln aus synthetischen Polymeren an
zuwenden.
Die Vorteile des SLS-Verfahrens liegen insbesondere in der
einfachen und schnellen Fertigung von Prototypen, ohne daß
aufwendige Handarbeit, teuere Formwerkzeuge oder teure Be
arbeitungsverfahren erforderlich sind. Da das schichtweise
Sintern im wesentlichen drucklos durchgeführt wird, werden
auch an den Behälter zur Aufnahme der Polymerpartikel keine
erhöhten Anforderungen hinsichtlich Festigkeit, Gasdichtig
keit und dergleichen gestellt. Nachteilig ist, daß das nach
dem SLS-Verfahren hergestellte Formteile aus synthetischen
Polymeren schlechte mechanische Eigenschaften, insbesondere
geringe Festigkeiten, aufweisen. Dies resultiert vor allem
aus der im wesentlichen drucklosen Herstellung, bei der die
Polymerpartikel unter Bildung interpartikulärer Hohlräume
nur partiell verschweißt werden, während bei herkömmlichen
Verfahren die Partikel in einer Form komprimiert werden, um
sie im wesentlichen vollflächig miteinander zu verbinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der
eingangs genannten Art vorzuschlagen, welches die Herstel
lung beliebiger Formteile mit verbesserten mechanischen Ei
genschaften, insbesondere höherer Festigkeit, ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß Partikel aus we
nigstens einem faserverstärkten Polymer eingesetzt und/oder
den Polymerpartikeln Verstärkungsfasern beigemischt werden.
Durch den erfindungsgemäßen Einsatz von Verstärkungsfasern
ist die Herstellung von Formteilen mit hohen Festigkeiten
und Zähigkeiten möglich. Das erfindungsgemäße Verfahren ist
somit nicht nur auf die Herstellung von Prototypen od. dgl.
beschränkt, sondern vielmehr zur einfachen und kostengün
stigen Herstellung beliebiger dauerhafter Formteile, z. B.
Innenverkleidungsteile von Kraftfahrzeugen, Möbel, insbe
sondere Gartenmöbel, Verpackungsbehältern, Gehäusen od. dgl., geeignet. Werden Partikel aus einem faserverstärkten
Polymer oder aus einem faserverstärkten Polymerblend einge
setzt, so werden die Fasern beim Anschmelzen der Partikel
mittels Laserenergie zumindest teilweise freigelegt, so daß
sie in benachbarte Partikel eindringen und die Schmelzver
bindung zwischen den einzelnen Polymerpartikeln durch Brüc
kenbildung verstärken. Werden den Polymerpartikeln Verstär
kungsfasern in loser Schüttung beigemischt, so dringen die
se beim Anschmelzen der Polymerpartikel zumindest ober
flächig in dieselben ein und tragen ebenfalls durch Brücken
bildung zu einer erhöhten Festigkeit der Schmelzverbindung
bei. Um eine homogene Faserverstärkung mit sowohl inter-
als auch intrapartikulär angeordneten Fasern zu erreichen,
ist in bevorzugter Ausführung vorgesehen, daß sowohl
Partikel aus faserverstärktem Polymer eingesetzt als auch
den faserverstärkten Polymerpartikeln zusätzlich Verstär
kungsfasern beigemischt werden.
Die Verstärkungsfasern können z. B. Glas-, Carbon-, Aramid-,
Kohlefasern od. dgl. sein. In bevorzugter Ausführung werden
jedoch natürliche Verstärkungsfasern, wie Hanf-, Flachs-,
Sisal-, Miscanthus-, Cellulose-, Holzfasern od. dgl., ein
gesetzt.
Für die lose Schüttung können Polymerpartikel mit beliebi
ger Partikelgröße verwendet werden, wobei die Partikelgröße
zweckmäßig je nach Abmessungen des Formteils gewählt wird.
Vorzugsweise werden Polymerpartikel mit einer Partikelgröße
zwischen 10 µm und 10 mm verwendet.
Die in den eingesetzten Polymerpartikel enthaltenen
und/oder den Partikeln beigemischten Verstärkungsfasern
können als Kurzschnitte und/oder in pulverartiger Konsi
stenz, vorzugsweise mit einer Länge zwischen 100 µm und 50
mm eingesetzt werden.
Die Partikel können aus beliebigen synthetischen Polymeren,
z. B. Polyolefinen, Polyamiden, Polyestern, Polyacetaten,
Polycarbonaten, Polyurethanen, Vinylpolymeren oder Copoly
meren hiervon bestehen.
Aus der Forderung nach Schonung der Mineralölressourcen,
aus denen die Grundstoffe der Kunststoffsynthese gewonnen
sind, ergibt sich der Wunsch nach einer Substitution syn
thetischer durch natürliche Polymere. Dieser Wunsch besteht
umso mehr, als bei der häufig einzigen Möglichkeit der Ent
sorgung synthetischer Kunststoffe - nämlich der Verbrennung
erhebliche CO2-Emissionen, häufig begleitet von toxischen
Emissionen, entstehen. Daher ist in bevorzugter Ausführung
vorgesehen, daß Partikel aus natürlichen Polymeren, wie
Stärke, Keratin, Casein, Cellulosenitraten, -acetaten, -
estern-, -ethern, Chinin od. dgl., verwendet werden. Solche
aus nachwachsenden natürlichen Rohstoffen gewonnene Polyme
re zeichnen sich durch eine ökologisch neutrale CO2-Bilanz
aus, da bei Verbrennung der natürlichen Polymere der
Atmosphäre nicht mehr CO2 zugeführt wird, als ihr beim
Wachstum der Rohstoffe entzogen wurde. Des weiteren sind
insbesondere biologisch abbaubare bzw. kompostierbare na
türliche Polymere von vorrangigem Interesse, da sie im Ver
gleich zu den meisten synthetischen Polymeren in einem we
sentlich kürzeren Zeitraum und in der Regel rückstandslos
abgebaut werden.
In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, daß Polymerparti
kel aus Lignin verwendet werden. Lignin ist ein natürliches
thermoplastisches Polymer mit im Vergleich zu den meisten
anderen Naturpolymeren merklich besseren Werkstoffeigen
schaften und zeichnet sich vor allem durch eine vergleichs
weise hohe Festigkeit, Steifigkeit, Schlagzähigkeit sowie
eine hohe Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung aus. Weiter
hin ist Lignin ein geeignetes Dämmittel zur Wärme- und
Schallisolierung. Insbesondere kann durch den Einsatz von
Ligninpartikeln eine in vielen Fällen gewünschte holzähn
liche Optik und Haptik eines mit dem erfindungsgemäßen Ver
fahren hergestellten Formteils erzielt werden. Lignin fällt
in großen Mengen als Nebenprodukt bei der Zellstoffgewin
nung an und ist somit in großen Mengen preiswert verfügbar.
Beim Aufschluß des Holzes entstehen Ligninsulfonsäuren als
Bestandteil der Sulfitablaugen, in denen die Ligninsulfon
säuren als Phenolate ("Alkali-Lignin") gelöst sind. Durch
Behandlung mit Schwefelsäure und Kohlendioxid kann die
Ligninsäure ausgefällt werden. Es können beispielsweise
auch Partikel aus einem ligninhaltigen Naturstoffgranulat
eingesetzt werden, das aus Alkali-Lignin und Proteinen bzw.
Proteinderivaten hergestellt und aus einer stereochemischen
Modifikation durch Behandlung mit organischen Säuren, ins
besondere Essigsäure, hervorgeht. Ein solches verrottbares
und kompostierbares Material ist aus der EP 0 720 634 B1
bekannt.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können folglich auf
einfache und kostengünstige Weise Formteile von hoher Fe
stigkeit und Zähigkeit hergestellt werden, welche zur Gänze
aus Naturstoffen bestehen, indem mit Naturfasern, z. B.
Hanffasern, verstärkte Partikel aus Naturpolymeren, z. B.
Ligninpartikel, und gegebenenfalls zusätzliche Naturfasern
in loser Schüttung in einem Behälter angeordnet und durch
selektives Laser-Sintern unter Bildung des Formteils ver
schmolzen werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Po
lymerpartikel im Verbund mit wenigstens einem kompakten
Träger mittels Laserenergie untereinander verschmolzen und
mit dem Träger verschweißt werden. Der Träger besteht be
vorzugt aus einem beliebigen kompakten Polymer, z. B. einem
Duroplasten, einem Thermoplasten oder einem Elastomer. Aus
Gründen der Sortenreinheit besteht der Träger vorzugsweise
aus demselben Polymer wie die Partikel, insbesondere aus
einem natürlichen Polymer, z. B. Lignin. Vorzugsweise wird
der Träger mittels des Lasers zumindest oberflächig ange
schmolzen, so daß eine dauerhafte und innige Schweißverbin
dung zwischen dem Träger und den Polymerpartikeln entsteht.
Der kompakte Träger kann seinerseits natürliche oder syn
thetische Verstärkungsfasern aufweisen; er sorgt in diesem
Fall für eine stabilisierende Bewehrung mit dem erfindungs
gemäßen Verfahren hergestellten Formteils.
Um für eine glatte oder dekorative und insbesondere ab
triebfeste Oberfläche des Formteils zu sorgen, sieht die
Erfindung das Verschweißen der Polymerpartikel mit wenig
stens einer eine Sichtseite bildenden Deckschicht vor. Um
dem Formteil eine erhöhte Festigkeit zu verleihen, kann
auch die Deckschicht ebenfalls eine Faserverstärkung auf
weisen. Die Deckschicht kann beispielsweise aus wenigstens
einem thermoplastischen Polymer gebildet, z. B. eine Polyo
lefinfolie sein, die insbesondere für eine glatte Oberflä
che des Formteils sorgt. Die Deckschicht kann auch eine
textile Struktur aufweisen, um dem Formteil, z. B. für In
nenverkleidungsteile von Kraftfahrzeugen, eine Oberflächen
struktur zu verleihen. Die Deckschicht kann auch in Form
eines Textils, wie eines Gewebes, Gewirkes, Geleges, Ge
strickes, Vlieses od. dgl. ausgebildet sein oder ein Fur
nier, z. B. ein Holzfurnier, aufweisen. Alternativ kann eine
solche Deckschicht auch auf ein mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestelltes Formteil in herkömmlicher Weise
aufgebracht, z. B. auflaminiert, -kaschiert oder -geklebt
werden.
Im übrigen betrifft die Erfindung auch ein faserverstärktes
Formteil aus wenigstens einem thermoplastischen Polymer,
welches nach einem Verfahren der vorgenannten Art herge
stellt ist.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbei
spiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
und
Fig. 2 ein mit dem erfindungsgemäßen Verfahren herge
stelltes Formteil.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum selektiven La
ser-Sintern (SLS) weist einen Behälter 5 zur Aufnahme einer
losen Schüttung von Polymerpartikeln 1 sowie einen rechner
gesteuerten Laser 6 auf. Der Laserstrahl 7 des Lasers 6 ist
über eine ebene Reflexionsfläche 8 in die Schüttung aus Po
lymerpartikeln 1 einkoppelbar, um letztgenannte untereinan
der zu verschmelzen.
Zur Herstellung eines Formteils 10 (Fig. 2) wird zunächst
mittels eines CAD-Programms ein Datenmodell des Formteils
10 erstellt und dieses Datenmodell mittels einer geeigneten
Software in dünne Schichten geslict. Die Raumkoordinaten
dieser Schichten dienen als Steuerdaten zur Führung des La
sers 6 und/oder der Reflexionsfläche 8 und/oder des Behäl
ters 5.
Um ein stabiles und dauerhaftes Formteil 10 zu erhalten,
werden Partikel 1 aus einem faserverstärkten Polymer oder
einem faserverstärkten Polymerblend z. B. mit Hanffasern
verstärkte Ligninpartikel, eingesetzt und/oder den Parti
keln 1 zusätzlich Verstärkungsfasern beigemischt. Die für
die jeweilige elektromagnetische Strahlung des verwendeten
Lasers 6 im wesentlichen undurchlässigen Partikel 1 werden
in den Behälter 5, diesen von unten nach oben schichtweise
auffüllend, eingebracht, wobei jeweils die obere Partikel
schicht mit von oben in die Schüttung einkoppelbarer Lase
renergie entsprechend den Raumkoordinaten des Datenmodells
verschmolzen wird. Anschließend wird auf die verschmolzene
Schicht eine weitere Schicht aus losen Partikeln 1 aufge
bracht und diese erneut mittels Laserenergie verschmolzen.
Die außerhalb der Raumkoordinaten des Formteils 10 in den
Partikelschichten befindlichen, nicht verschmolzenen Parti
kel 1 können dem Behälter 4 zusammen mit dem fertigen Form
teil 10 lose entnommen und wiederverwendet werden.
In der dargestellten Ausführung wird in der losen Schüttung
von Partikeln 1 zunächst eine eine Sichtseite bildende De
korschicht 4, z. B. in Form eines Holzfurniers, angeordnet
und der Laserstrahl 7 zum dauerhaften Verschmelzen der je
weils oberen Partikelschicht sowohl untereinander als auch
mit der Deckschicht 4 entlang den Abmessungen des gewünsch
ten Formteils 10 geführt. An der gewünschten Stelle wird
zusätzlich ein das Formteil 10 verstärkender Träger 3, vor
zugsweise aus einem natürlichen Polymer, wie Lignin, auf
die bis auf die Höhe des Trägers 3 bereits verschmolzenen
Partikel 1 aufgelegt und der Träger zumindest an seiner dem
Laserstrahl 7 zugewandten Seite mit den Partikeln 1 ver
schweißt.
Wie aus dem stark vergrößerten Detailschnitt in Fig. 2 er
sichtlich, ist eine dauerhafte Verbindung der Polymerparti
kel 1 des Formteils 10 dadurch sichergestellt, daß das Ge
füge 11 des Formteils 10 aus innig verschmolzenen Polymer
partikeln 1 durch sowohl inter- als auch intrapartikulär
angeordnete Verstärkungsfasern 2 verstärkt ist. Hierdurch
wird dem Formteil 10 eine hohe Festigkeit und Zähigkeit
verliehen.
Claims (13)
1. Verfahren zur Herstellung von Formteilen aus wenig
stens einem thermoplastischen Polymer, indem Polymer
partikel in loser Schüttung in einem Behälter angeord
net, gegebenenfalls verdichtet und schichtweise mit
tels Laserenergie unter Bildung des Formteils zumin
dest oberflächig verschmolzen werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß Partikel (1) aus wenigstens einem faser
verstärkten Polymer eingesetzt werden.
2. Verfahren zur Herstellung von Formteilen aus wenig
stens einem thermoplastischen Polymer, indem Polymer
partikel in loser Schüttung in einem Behälter angeord
net, gegebenenfalls verdichtet und schichtweise mit
tels Laserenergie unter Bildung des Formteils zumin
dest oberflächig verschmolzen werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß den Polymerpartikeln (1) Verstärkungsfa
sern (2) beigemischt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß Partikel (1) aus wenigstens einem faserver
stärkten Polymer eingesetzt und den Polymerpartikeln
(1) Verstärkungsfasern (2) beigemischt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß natürliche Verstärkungsfasern (2)
eingesetzt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß synthetische Verstärkungsfasern
(2) eingesetzt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
Polymerpartikel (1) mit einer Partikelgröße zwischen
10 µm und 10 mm verwendet werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß Fasern (2) mit einer Länge zwi
schen 100 µm und 50 mm eingesetzt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß Polymerpartikel (1) aus Polyolefi
nen, Polyamiden, Polyestern, Polyacetaten, Polycarbo
naten, Polyurethanen, Vinylpolymeren oder Copolymeren
hiervon verwendet werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß Polymerpartikel (1) aus natürli
chen Polymeren verwendet werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
Polymerpartikel (1) aus Lignin verwendet werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polymerpartikel (1) im Verbund
mit wenigstens einem kompakten Träger (3) mittels La
serenergie untereinander verschmolzen und mit dem Trä
ger (3) verschweißt werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polymerpartikel (1) mit wenig
stens einer eine Sichtseite bildenden Deckschicht (4)
verschweißt werden.
13. Faserverstärktes Formteil (10) aus wenigstens einem
thermoplastischen Polymer, hergestellt nach einem Ver
fahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19942071A DE19942071A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Verfahren zur Herstellung von Polymerformteilen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19942071A DE19942071A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Verfahren zur Herstellung von Polymerformteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19942071A1 true DE19942071A1 (de) | 2001-03-15 |
Family
ID=7920708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19942071A Withdrawn DE19942071A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Verfahren zur Herstellung von Polymerformteilen |
Country Status (1)
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