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DE19942901B4 - Rotationssensor, der zur Detektion eines von außen übertragenen Rotationswinkels mit hoher Genauigkeit in der Lage ist - Google Patents

Rotationssensor, der zur Detektion eines von außen übertragenen Rotationswinkels mit hoher Genauigkeit in der Lage ist Download PDF

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DE19942901B4
DE19942901B4 DE19942901A DE19942901A DE19942901B4 DE 19942901 B4 DE19942901 B4 DE 19942901B4 DE 19942901 A DE19942901 A DE 19942901A DE 19942901 A DE19942901 A DE 19942901A DE 19942901 B4 DE19942901 B4 DE 19942901B4
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DE
Germany
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rotary member
drive shaft
rotation
area
shaft
Prior art date
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Hirofumi Furukawa Okumura
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Alps Alpine Co Ltd
Original Assignee
Alps Electric Co Ltd
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Abstract

Rotationssensor mit:
einem Rotationsglied (15; 25) mit einem Eingriffsbereich (15a), mit dem eine Antriebswelle (23) in Eingriff tritt;
einem Gehäuse (10), an dem das Rotationsglied (15; 25) zwischen einer oberen Platte (20) und einer Bodenplatte (14) drehbar gehaltert ist;
und einer Winkelerfassungseinrichtung zum Detektieren des Rotationswinkels des Rotationsglieds (15; 25), wobei das Rotationsglied (15; 25) an dem Rotationszentrum einen Eingriffsbereich (15a) und einen Schaftbereich (15b) aufweist, die von der einen Seite bzw. von der anderen Seite des Rotationsglieds (15; 25) wegragend ausgebildet sind, und der Schaftbereich (15b) durch einen an der Bodenplatte (14) ausgebildeten Halterungsbereich (14a) gehaltert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Eingriffsbereich (15a) in einer beliebigen Richtung orthogonal zu der Axialrichtung der Antriebswelle (23) kippbar gehaltert ist, dass zwischen der oberen Platte (20) und dem Rotationsglied (15), zwischen der Bodenplatte (14) und dem Rotationsglied (15) und zwischen der oberen Platte (20) und dem Eingriffsbereich...

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 auf einen Rotationssensor und betrifft im spezielleren einen Rotationssensor, der zum Detektieren eines von außen übertragenen Rotationswinkels mit hoher Genauigkeit in der Lage ist.
  • Wie in 6 gezeigt ist, besitzt ein herkömmlicher Rotationssensor ein außen in etwa zylindrisch ausgebildetes Gehäuse 1, wobei der herkömmliche Rotationssensor mit einem Gehäuseteil 2, das in seinem Inneren einen hohlen Bereich 2a aufweist, sowie mit einer an dem Gehäuseteil 2 fest angebrachten Abdeckung 3 versehen ist, um den hohlen Bereich 2a abzudecken.
  • In der Abdeckung 3 ist eine Schaftöffnung 3a ausgebildet. In dem Hohlraumbereich 2a ist ein Rotationsglied 4 untergebracht, an dessen Rotationszentrum ein Betätigungsschaft 4a ausgebildet ist. Der Betätigungsschaft 4a ist in die Schaftöffnung 3a der Abdeckung 3 drehbar eingesetzt und ragt aus der Abdeckung 3 heraus nach außen.
  • Die Schaftöffnung 3a ist in ihrem Durchmesser größer ausgebildet als der Betätigungsschaft 4a, so daß der Betätigungsschaft 4a in loser Passung in die Schaftöffnung 3a eingesetzt ist.
  • An dem Rotationszentrum des Betätigungsschafts 4 ist an dem vorderen Ende desselben eine beispielsweise ovale Eingriffsöffnung 4b ausgebildet, in die eine später noch zu beschreibende Antriebswelle 8 eingesetzt wird.
  • An der auf der Seite des Hohlraumbereichs 2a gelegenen Innenfläche der Abdeckung 2 ist eine Widerstandsplatte 5 angebracht. Auf der Oberfläche dieser Widerstandsplatte 5 ist ein in etwa hufeisenförmiges Widerstandsmuster (nicht gezeigt) durch Aufdrucken ausgebildet. Das Widerstandsmuster befindet sich in Berührung mit einem Schleifkontakt 6, der an dem Rotationsglied 4 angebracht ist, so daß der Schleifkontakt 6 bei Rotation des Rotationsglieds 4 eine Gleitbewegung auf dem Widerstandsmuster ausführt, wodurch sich der widerstandswert entlang einer vorbestimmten Kurve ändert.
  • An der in der Zeichnung unteren Seite der Widerstandsplatte 5 ist eine Mehrzahl von Anschlüssen 7 durch Verstemmen oder Vernieten in Verbindung mit dem Widerstandsmuster angebracht.
  • Zum Detektieren des Rotationswinkels beispielsweise eines Drosselventils eines Kraftfahrzeugs unter Verwendung eines solchen herkömmlichen Rotationssensors wird die Abdeckung 3 des Gehäuses 1 an einem bestimmten, nicht dargestellten Befestigungselement angebracht. Dabei wird die in unterbrochenen Linien dargestellte Antriebswelle 8, die mit der Drehwelle des Drosselventils auf der Seite des Kraftfahrzeugs verbunden ist, in Eingriff mit der Eingriffsöffnung 4b des Betätigungsschafts 4a eingesetzt.
  • Das vordere Ende der Antriebswelle 8 ist oval zugerichtet und wird in die ovale Eingriffsöffnung 4b des Betätigungsschafts 4a gedrückt, um dadurch die Rotations bewegung der Antriebswelle 8 auf das Rotationsglied 4 zu übertragen.
  • Die vorstehend beschriebene Antriebswelle 8 ist aufgrund von Einbauerfordernissen von Komponenten auf der Seite des Drosselventils sowohl in ihrer Einsetzrichtung, bei der es sich um die Axialrichtung handelt, als auch in Radialrichtung, welche die Axialrichtung rechtwinklig schneidet, locker oder exzentrisch angeordnet. Somit ist ein Absorbieren dieser Lockerheit bzw. dieses Spiels oder dieser Exzentrizität der Antriebswelle 8 auf der Seite des Rotationssensors notwendig.
  • Das Spiel der Antriebswelle 8 wird unter Verwendung der Schaftöffnung 3a in der Bodenplatte 3 absorbiert, die mit einem größeren Durchmesser ausgebildet ist als der Betätigungsschaft 4a des Rotationsglieds 4, so daß sich das Rotationsglied 4 gleichmäßig drehen kann, ohne daß es zu einer Beeinträchtigung zwischen dem Betätigungsschaft 4a und der Schaftöffnung 3a kommt, falls die Antriebswelle 8 in Radialrichtung locker oder exzentrisch angeordnet ist.
  • Der vorstehend beschriebene herkömmliche Rotationssensor ist derart ausgebildet, daß dann, wenn sich die mit der Drehwelle des Drosselventils verbundene Antriebswelle 8 über einen bestimmten Winkelbereich dreht, sich das Rotationsglied 4 ebenfalls gleichmäßig dreht und der Schleifkontakt 6 somit eine Gleitbewegung auf dem Widerstandsmuster ausführt und sich dadurch der Widerstandswert ändert. Der Betrag der Änderung des Widerstandswerts wird durch einen nicht dargestellten Steuerabschnitt detektiert, wodurch sich der Rotationswinkel der Antriebswelle 8 erfassen läßt.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Rotationssensor besteht jedoch folgendes Problem: der Betätigungsschaft 4a des Rotationsglieds 4 ist direkt auf der Antriebswelle 8 montiert, die in Axialrichtung oder Radialrichtung locker oder exzentrisch angeordnet sein kann; bei der Rotationsbewegung der Antriebswelle 8 dreht sich das Rotationsglied 4 somit in Abhängigkeit von dem Spiel oder der Exzentrizität der Antriebswelle 8 ebenfalls mit Spiel oder Exzentrizität, wodurch sich eine Abweichung in der Bewegungsbahn des Schleifkontakts 6 in Relation zu dem Widerstandsmuster ergibt und sich somit der Rotationswinkel nicht mehr mit hoher Genauigkeit detektieren läßt.
  • Bei einem weiteren Verfahren zum Eliminieren der Wirkung von Spiel der Antriebswelle 8 berühren sich die Antriebswelle 8 und der Betätigungsschaft 4a auf nur einer Seite in Rotationsrichtung, um dadurch die in einer Richtung erfolgende Rotationsbewegung der Antriebswelle 8 auf das Rotationsglied 4 zu übertragen; bei der Rotation der Antriebswelle 8 in der anderen Richtung wird das Rotationsglied 4 durch die Kraft einer Rückführfeder oder einer anderen Einrichtung antriebsmäßig bewegt, so daß es der Rotationsbewegung des Antriebsschafts 8 folgt, wodurch die Antriebswelle 8 und der Betätigungsschaft 4a in Form eines einzigen Körpers betätigt werden. Bei diesen Verfahren ist jedoch ein Bauteil wie die genannte Rückführfeder erforderlich, wodurch sich die Anzahl von Komponenten erhöht und dadurch wiederum die Kosten steigen.
  • In Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zeigt die DE 41 41 822 A1 einen Rotationssensor, bei dem zur Erzielung einer möglichst konstanten Lücke zwischen relativ zueinander verdrehten Magneten und einem Hall-Element das Rotationsglied ohne die Möglichkeit einer axialen oder radialen Auslenkung in einem starren axial-radial-Lager angeordnet ist.
  • Aus der DE 36 43 255 A1 ist ein Drehsignalgeber bekannt, bei dem eine Hohlwelle zur Aufnahme einer Antriebswelle durch elastische Mittel in Form von Gummi-O-Ringen gelagert ist. Hierdurch sollen Fluchtungsfehler und dergleichen ausgeglichen werden.
  • Aus der DE 198 57 017 A1 (nicht vorveröffentlicht) ist ein Rotationssensor in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei dem außerdem der Eingriffsbereich in einer beliebigen Richtung orthogonal zur Axialrichtung der Antriebswelle kippbar gelagert ist und außerdem zwischen der oberen Platte und dem Rotationsglied, zwischen der Bodenplatte und dem Rotationsglied und zwischen der oberen Platte und dem Eingriffsbereich jeweils ein Spalt ausgebildet ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Rotationssensors, der eine mit hoher Genauigkeit erfolgende Detektion des Rotationswinkels durch Absorbieren von Spiel oder Exzentrizität der Antriebswelle ermöglicht.
  • Hierzu schafft die vorliegende Erfindung einen Rotationssensor mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen mehrerer Ausführungsbeispiele noch näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht unter Darstellung eines Hauptbereichs eines Rotationssensors der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine schematische Draufsicht zur Erläuterung der Beziehung zwischen Hauptkomponenten der vorliegenden Erfindung;
  • 3A eine Seitenansicht eines elastischen Elements der vorliegenden Erfindung;
  • 3B eine Frontansicht des elastischen Elements;
  • 4 eine Seitenansicht und eine Frontansicht eines Hauptbereichs einer Antriebswelle der vorliegenden Erfindung;
  • 5 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Hauptbereichs zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung; und
  • 6 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht unter Darstellung eines Hauptbereichs eines herkömmlichen Rotationssensors.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des Rotationssensors der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Wie in 1 gezeigt ist, besitzt der Rotationssensor gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein Gehäuse 10 mit Kastenform (nicht gezeigt), das aus einem Harzmaterial bzw. Kunststoffmaterial hergestellt ist. Dieses Gehäuse 10 ist an seinem Bodenbereich durch eine Bodenwand 11 abgeschirmt. Die Bodenwand 11 ist in Bezug auf die Zeichnung teilweise nach rechts ragend ausgebildet, wodurch ein in etwa zylindrischer Gehäuseabschnitt 12 gebildet wird. Dieser Gehäuseabschnitt 12 ist aus einer umgebenden Seitenwand 13 und einer Bodenplatte 14 des Bodenbereichs gebildet.
  • In etwa in dem zentralen Teil der Bodenplatte 14 ist ein Halterungsbereich 14a ausgebildet, der in Bezug auf die Zeichnung nach links auf die Seite des Gehäuseabschnitts 12 ragt. In dem zentralen Bereich dieses Halterungsbereichs 14a ist ein halbkugelförmiger Lagerbereich 14b ausgebildet, der aus einer Vertiefung besteht.
  • In der Nähe der Seitenwand 13 ist im Inneren des Gehäuseabschnitts 12 der Bodenplatte 14 ein Plattenhaltebereich 14c zum Anbringen einer später noch zu beschrei benden Widerstandsplatte 17 in vorspringender Weise ausgebildet.
  • In dem Gehäuseabschnitt 12 ist ein in etwa scheibenförmiges Rotationsglied 15 drehbar untergebracht, das aus einem Harz- bzw. Kunststoffmaterial hergestellt ist. Das Rotationsglied 15 weist einen Eingriffsbereich 15a und einen Schaftbereich 15b auf, die in wegragender Weise auf dessen linker Seite bzw. dessen rechter Seite entlang der Mittenlinie A, bei der es sich um das Rotationszentrum des Rotationsglieds 15 handelt, ausgebildet sind, um dadurch den Schaftbereich 15b durch den an der Bodenplatte 14 ausgebildeten Halterungsbereich 14a zu haltern.
  • Der Eingriffsbereich 15a besitzt zwei Eingriffswände 15c, die beidseits der Mittenlinie A wegragend ausgebildet sind; zwischen diesen beiden Eingriffswänden 15c ist ein Schlitz 15d mit einer bestimmten Breite gebildet, der sich in einer zu der Mittenlinie A orthogonalen Richtung erstreckt.
  • An dem freien Ende der beiden Eingriffswände 15c ist ein in etwa halbkreisförmiger Vorsprung 15e ausgebildet, wobei diese Vorsprünge 15e in Richtung auf die Seite des Schlitzes 15d ragen.
  • Das vorspringende Ende des Schaftsbereichs 15b des Rotationsglieds 15 ist etwa halbkugelförmig ausgebildet. Der Schaftbereich 15b ist an dem Lagerbereich 14b der Bodenplatte 14 drehbar gelagert und kann sich somit nicht in einer zu der Mittenlinie A orthogonalen Richtung bewegen.
  • An derjenigen Seitenfläche des Rotationsglieds 15, an der der Schaftbereich 15b ausgebildet ist, ist ein federnd nachgiebiger Schleifkontakt 16a angebracht. Der Schleifkontakt 16a ist Teil einer Komponente, die eine Winkelerfassungseinrichtung 16 bildet.
  • An dem Schleifkontakt 16a sind ein Kontaktbereich 16b, der eine Gleitbewegung in Berührung mit dem noch zu beschreibenden Widerstandsmuster ausführt, sowie ein Kollektormuster 17a in einer Position angebracht, die nahezu orthogonal zu der Schlitzrichtung des Schlitzes 15d in dem Rotationsglied 15 verläuft, wie dies in 2 zu sehen ist.
  • Eine Widerstandsplatte 17 ist mit einer vorbestimmten Beabstandung gegenüber der Fläche angeordnet, auf der der Schleifkontakt 16a angebracht ist. Die Widerstandsplatte 17 wird durch den Plattenhaltebereich 14c der Bodenplatte 14 positioniert und ist durch Vernieten oder ein anderes Verfahren fest angebracht.
  • Auf der Fläche der Widerstandsplatte 17 sind das Widerstandsmuster und das Kollektormuster 17a durch Aufdrucken in der in 2 gezeigten Weise ausgebildet; ferner befindet sich der Kontaktbereich 16b des Schleifkontakts 16a in elastischer Berührung mit dem Widerstands- und dem Kollektormuster 17a. Die Winkelerfassungseinrichtung 16 ist gebildet aus dem Schleifkontakt 16a und der Widerstandsplatte 17, die das Widerstands- und das Kollektormuster 17a aufweist.
  • An der in Bezug auf 1 unteren Seite der Widerstandsplatte 17 ist eine Mehrzahl von in etwa L-förmigen Anschlüssen 18 in entsprechender Weise mit dem Widerstandsmuster und dem Kollektormuster 17a verbunden. Die Anschlüsse 18 sind von der Endfläche der Widerstandsplatte 17 weg nach außen geführt und in Berührung mit der Innenfläche der Seitenwand 13 gehalten. Weiterhin ist ein nicht dargestelltes Leitermuster auf einer gedruckten Schaltungsplatte oder FPC 19 oder dergleichen durch Löten oder dergleichen mit dem vorderen Endbereich 18a der Anschlüsse 18 verbunden, die in Bezug auf die Zeichnung nach links herausgeführt sind.
  • Auf der in der Zeichnung linken Seite des Rotationsglieds 15 ist eine obere Platte 20 angeordnet, um den Gehäuseabschnitt 12 abzudecken. Die obere Platte 20 ist an Befestigungsvorsprüngen 11a angebracht, die an mehreren Stellen an der Bodenwand 11 ausgebildet sind und durch Vernieten unter Wärmeeinwirkung oder dergleichen Verfahren an der Bodenwand 11 befestigt sind.
  • In dem zentralen Teil der oberen Platte 20 ist eine Öffnung 20a ausgebildet, in der der Eingriffsbereich 15a des Rotationsglieds 15 angeordnet ist. Um die Öffnung 20a herum ist eine zylindrisch ausgebildete Halterungswand 20b ausgebildet, die in Richtung auf das Innere des Rotationsglieds 15 ragt. Die Halterungswand 20b dient dazu, ein Kippen des Rotationsglieds 15 über eine bestimmte Position hinaus zu verhindern.
  • Zwischen der oberen bzw. inneren Platte 20 und dem Rotationsglied 15 ist ein Spalt 21 vorhanden. In dem Spalt 21 ist ein elastisches Element 22 angeordnet. Bei dem elastischen Element 22 handelt es sich um ein federnd nachgiebiges, ringförmiges Plattenelement aus Phosphorbronze oder dgl. Wie in 3 gezeigt ist, ist ein flacher Befestigungsabschnitt 22 an mehreren Stellen der Ringform ausgebildet, wobei die Befestigungsabschnitte 22a mit Befestigungsöffnungen 22b versehen sind.
  • Das elastische Element ist in einem Teil des ringförmigen Plattenmaterials wellenförmig gekrümmt ausgebildet, um dadurch mehrere elastische Kontaktbereiche 22c zu bilden. Die Befestigungsöffnung 22b ist durch Vernieten an einem nicht dargestellten Vorsprung befestigt, der auf der Seite des Rotationsglieds 15 ausgebildet ist, und das elastische Element 22 ist an der Innenfläche der oberen Platte 20, d.h. der links von der Bodenplatte 14 angeordneten Platte, angebracht. Der Federdruck des elastischen Bereichs 22c ist größer gewählt als der des Schleifkontakts 16a.
  • Da sich die mehreren elastischen Bereiche 22c des elastischen Elements 22 in konstanter elastischer Berührung mit dem Rotationsglied 15 befinden, wird das Rotationsglied 15 auf die Seite der Bodenplatte 14 gedrückt. In diesem Zustand ist der Schaftbereich 15b somit an dem Lagerbereich 14b des Halterungsbereichs 14a gehaltert, und die Rotationsbewegung einer später noch zu beschreibenden Antriebswelle 23 wird darauf übertragen. Das Rotationsglied 15 ist in dem Gehäuseabschnitt 12 drehbar gehaltert.
  • Genauer gesagt, ist das Rotationsglied 15 in neigbarer Weise gehaltert, so daß es sich durch die Wirkung des elastischen Elements 22 an der Halterungsstelle des Halterungsbereichs 14a in jede beliebige Richtung orthogonal zu der Mittenlinie A, bei der es sich um das Rotationszentrum des Eingriffsbereichs 15a handelt, kippen läßt.
  • Um beispielsweise den Rotationswinkel eines Drosselventils an einem Kraftfahrzeug unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Rotationssensors mit der vorstehend beschriebenen Ausbildung zu detektieren, wird zuerst das Gehäuse 10 an dem Körper einer nicht dargestellten Drosseleinrichtung angebracht. Wie in 1 gezeigt ist, wird dann die mit einer nicht dargestellten Drehwelle des Drosselventils gekoppelte Antriebswelle 23 in den Schlitz 15d in dem Eingriffsbereich 15a des Rotationsglieds 15 eingeführt sowie darin positioniert.
  • Die Antriebswelle 23 ist in Form einer runden Stange ausgebildet, wobei an ihrem vorderen Ende ein flacher plattenförmiger Vorsprung 23a auf der das Rotationszentrum bildenden Mittenlinie A ausgebildet ist. Die Antriebswelle ist dazu ausgebildet, sich innerhalb eines bestimmten Rotationswinkelbereichs hin und her zu drehen.
  • Wenn der Vorsprung 23a in den Schlitz 15d des Rotationsglieds 15 eingesetzt ist, befindet sich die Antriebswelle 23 in Eingriff mit dem Eingriffsbereich 15a, so daß sich das Rotationsglied 15 zusammen mit der Rotationsbewegung der Antriebswelle 23 drehen kann.
  • Wenn der Rotationssensor bzw. Drehwinkelsensor der vorliegenden Erfindung z.B. als Drosselsensor verwendet wird, kann die Winkelerfassungseinrichtung 16 den Rotationswinkel bis zu einem Bereich von etwa 100 Grad detektieren. Dieser Detektionsbereich des Rotationswinkels variiert jedoch in Abhängigkeit von dem Typ des Sensors; es gibt beispielsweise auch einen Sensor des Typs mit unendlicher Detektion.
  • Die Antriebswelle 23 besitzt Spiel in Einsetzrichtung, bei der es sich um die Axialrichtung handelt, oder Spiel oder Exzentrizität in Radialrichtung, bei der es sich um eine beliebige Richtung orthogonal zu der Axialrichtung handelt, und zwar aus Gründen der Genauigkeit von Teilen auf der Seite des Drosselventils oder anderen Gründen.
  • Der Rotationssensor der vorliegenden Erfindung ist derart ausgebildet, daß er den Rotationswinkel der Antriebswelle 23 fehlerlos oder wenn überhaupt mit nur geringfügigem Fehler detektieren kann, indem er eine Änderung in der Einsetzrichtung bzw. Axialrichtung sowie Spiel oder Exzentrizität in der Radialrichtung der Antriebswelle 23 aufnimmt.
  • Das heißt, wenn die Antriebswelle 23 aufgrund des Vorhandenseins von Spiel in Axialrichtung in Axialrichtung verlagert wird, ist der Schlitz 15d tief genug ausgebildet, um eine freie Bewegung des in 1 gezeigten Vorsprungs 23a der Antriebswelle 23 in Richtung der Mittenlinie A zwischen den Vorsprüngen 15e des Eingriffsbereichs 15a zu gestatten, wodurch die Verlagerung in Axialrichtung absorbiert werden kann.
  • Da die Verlagerung in Axialrichtung der Antriebswelle 8 absorbiert wird, erfährt der Schleifkontakt 16 keine Positionsänderung relativ zu dem Widerstandsmuster und dem Kollektormuster 17a in Axialrichtung, wodurch eine fehlerfreie, mit hoher Genauigkeit erfolgende Detektion des Rotationswinkels der Antriebswelle 23 gewährleistet wird.
  • Wenn die Antriebswelle 23 in einer beliebigen radialen Richtung außermittig von dem Rotationszentrum angeordnet ist, erfährt der Eingriffsbereich 15a des Rotationsglieds 15 eine Abweichung entsprechend der radialen Exzentrizität der Antriebswelle 23. Da jedoch der Schaftbereich 15b durch den Halterungsbereich 14a der Bodenplatte 14 gehaltert ist, bewegt sich der Schleifkontakt 16a in diesem Fall kaum aus seiner Position relativ zu dem Widerstandsmuster und dem Kollektormuster 17a. Da nur der Kontaktdruck geringfügig variiert, läßt sich der Rotationswinkel der Antriebswelle 23 im wesentlichen ohne Fehler sowie mit hoher Genauigkeit detektieren, wenn die Antriebswelle 23 in Radialrichtung locker oder außermittig angeordnet ist.
  • Die relative Verlagerung der Antriebswelle 23, die sich aufgrund von Spiel oder Exzentrizität in einer beliebigen radialen Richtung ergibt, kann als Ergebnis von Spiel oder Exzentrizität in zwei Richtungen betrachtet werden. Wenn eine radiale Verlagerung in Richtung des in 2 gezeigten Pfeils B vorhanden ist, wird das in 1 gezeigte Rotationsglied 15 auf der Halterungsstelle des Halterungsbereichs 14a leicht gekippt, wodurch sich eine geringfügige Änderung des Kontaktdrucks in Relation zu dem Widerstands- und Kollektormuster 17a des Schleifkontakts 16a ergibt. Diese geringfügige Veränderung führt jedoch kaum zu einer Wirkung in der Leistung. Die Positionen des Widerstandsmusters und des Kollektormusters 17a werden ebenfalls geringfügig in Radialrichtung verändert; da jedoch die Distanz von einem Halterungspunkt in Richtung der Höhe bis zu dem Kontaktbereich 16b kürzer ist als die Distanz von dem Halterungspunkt bis zu dem Vorsprung 15e, läßt, sich das Bewegungsausmaß des Kontaktbereichs 16b gegenüber dem Ausmaß an Exzentrizität der Antriebswelle 23 reduzieren. Bei dem vorliegenden Ausführurigsbeispiel ist es möglich, das Bewegungsausmaß des Kontaktbereichs 16b auf etwa ein Drittel des Ausmaßes an Exzentrizität der Antriebswelle 23 zu verringern.
  • Ferner ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Kontaktbereich 16b an einer Stelle in etwa orthogonal zu der Schlitzrichtung des Schlitzes 15d angeordnet. Die Antriebswelle 23, wenn sie in Richtung des Pfeils B verlagert wird, bewegt sich somit nur in Richtung der Breite des Widerstandsmusters und Kollektormusters 17a, und die Distanz zwischen einer Elektrode 17b und dem Kontaktbereich 16b ändert sich nicht, so daß sich auch der Widerstandswert kaum ändert.
  • Wenn die Antriebswelle 23 radial mit Spiel oder exzentrisch in Richtung des Pfeils C in 2 angeordnet ist, bewegt sich der Vorsprung 23a der Antriebswelle 23 gerade in Richtung des Pfeils C der Schlitzrichtung zwischen den Vorsprüngen 15e des Eingriffsbereichs 15a, wodurch sich eine radiale Wirkung in Richtung des Pfeils C elimieren läßt. Falls die Antriebswelle 23 in Richtung des Pfeils C radial verlagert wird, läßt sich somit der Rotationswinkel der Antriebswelle 23 ohne Fehler sowie mit hoher Genauigkeit detektieren.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie es bisher beschrieben wurde, ist die Winkelerfassungseinrichtung 16 gebildet aus dem Schleifkontakt 16a und der Widerstandsplatte 17 mit dem Widerstandsmuster 17a. Die Winkelerfassungseinrichtung 26 kann gemäß dem in 5 gezeigten Ausführungsbeispiel auch aus einem magnetischen Element 25a, das in Umfangsrichtung an dem Außenumfang des Rotationsglieds 25 radial angebracht ist, sowie aus einer integrierten Hallschaltung 27a gebildet sein, die außerhalb von dem magnetischen Element 25 an einer Platte 27 angebracht ist, wobei zwischen dem magnetischen Element 25a und der Hallschaltung 27a ein bestimmter Spalt vorhanden ist.
  • Wenn in diesem Fall radiales Spiel bei der Antriebswelle 23 vorhanden ist, variiert der Spalt zwischen dem magnetischen Element 25a und der integrierten Hallschaltung 27a, wodurch sich der Ausgangswert geringfügig ändert, wobei dies zu einem Fehler führt. Da jedoch der Schaftbereich 25b durch den Halterungsbereich 14a gehaltert ist, läßt sich dieser Fehler reduzieren.
  • Der Rotationssensor gemäß der vorliegenden Erfindung besitzt einen Eingriffsbereich und einen Schaftbereich, die an dem Rotationszentrum des Rotationsglieds von der einen Seite bzw. der anderen Seite des Rotationsglieds wegragen; der Schaftbereich ist durch den an der Bodenplatte ausgebildeten Halterungsbereich gehaltert, und der Eingriffsbereich ist derart gehaltert, daß er sich in einer beliebigen Richtung orthogonal zu der Axialrichtung der Antriebswelle auf der Halterungsstelle des Halterungsbereichs neigen kann. Auf diese Weise läßt sich ein Rotationssensor schaffen, bei dem das radiale Spiel der Antriebswelle absorbiert werden kann, so daß eine mit hoher Genauigkeit erfolgende Detektion des Rotationswinkels ermöglicht ist.
  • Ferner ist ein Spalt zwischen der oberen bzw. inneren Platte und dem Rotationsglied vorhanden. In diesem Spalt ist ein elastisches Element angeordnet, um den Schaftbereich des Rotationsglieds an dem Halterungsbereich elastisch zu haltern. Der Schaftbereich des Rotationsglieds läßt sich somit in zuverlässiger Weise an dem Halterungsbereich der Bodenplatte drehbar haltern.
  • Weiterhin ist das elastische Element in Form einer ringförmigen Platte ausgebildet, die zum Teil in eine wellenförmige Konfiguration gekrümmt ist, um dadurch mehrere elastische Bereiche zu bilden, die in elastischer Berührung mit dem Rotationsglied gehalten sind. Es ist somit möglich, den Federdruck des elastischen Elements auf das scheibenartige Rotationsglied gleichmäßig aufzubringen, um eine Detektion des Rotationswinkels mit hoher Genauigkeit zu gewährleisten.
  • Weiterhin besitzt die Winkelerfassungseinrichtung einen Schleifkontakt und einen Widerstand. Der Eingriffsbereich besitzt einen Schlitz, der sich in einer zu der Axialrichtung der Antriebswelle orthogonalen Richtung erstreckt. Ein plattenförmiger Vorsprung ist an dem vorderen Ende der Antriebswelle ausgebildet und verläuft durch das Rotationszentrum, wobei der Vorsprung mit dem Schlitz in Eingriff gebracht ist. Der Schleifkontakt ist an einer Stelle in etwa orthogonal zu der Schlitzrichtung des Nutbereichs des Rotationsglieds angeordnet. Spiel in der Axialrichtung der Antriebswelle kann somit in zuverlässiger Weise aufgenommen werden. Ferner kann auch radiales Spiel der Antriebswelle in Schlitzrichtung des Schlitzes in zuverlässiger Weise aufgenommen werden, indem sich die Antriebswelle in Schlitzrichtung innerhalb des Schlitzes bewegt.
  • Im Fall von radialem Spiel der Antriebswelle in einer zu der Schlitzrichtung des Schlitzes orthogonalen Richtung kann ferner eine Änderung des Widerstandswerts reduziert werden, da sich der Schleifkontakt in einer Richtung orthogonal zu der Umfangsrichtung des Widerstandsmusters bewegt, wodurch ein Detektionsfehler des Rotationswinkels auf ein Minimum reduziert werden kann.

Claims (3)

  1. Rotationssensor mit: einem Rotationsglied (15; 25) mit einem Eingriffsbereich (15a), mit dem eine Antriebswelle (23) in Eingriff tritt; einem Gehäuse (10), an dem das Rotationsglied (15; 25) zwischen einer oberen Platte (20) und einer Bodenplatte (14) drehbar gehaltert ist; und einer Winkelerfassungseinrichtung zum Detektieren des Rotationswinkels des Rotationsglieds (15; 25), wobei das Rotationsglied (15; 25) an dem Rotationszentrum einen Eingriffsbereich (15a) und einen Schaftbereich (15b) aufweist, die von der einen Seite bzw. von der anderen Seite des Rotationsglieds (15; 25) wegragend ausgebildet sind, und der Schaftbereich (15b) durch einen an der Bodenplatte (14) ausgebildeten Halterungsbereich (14a) gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsbereich (15a) in einer beliebigen Richtung orthogonal zu der Axialrichtung der Antriebswelle (23) kippbar gehaltert ist, dass zwischen der oberen Platte (20) und dem Rotationsglied (15), zwischen der Bodenplatte (14) und dem Rotationsglied (15) und zwischen der oberen Platte (20) und dem Eingriffsbereich (15a) jeweils ein Spalt (21) ausgebildet ist, und dass ein elastisches Element (22) in dem Spalt (21) zwischen dem Rotationsglied (15) und der oberen Platte (20) den Schaftbereich (15b) des Rotationsglieds (15; 25) in elastischer Berührung mit dem Halterungsbereich (14a) haltert.
  2. Rotationssensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (22) aus ringförmigem Plattenmaterial gebildet ist, das teilweise wellenförmig gekrümmt ist, so dass mehrere elastische Kontaktbereiche (22c) gebildet sind, und dass das elastische Element (22) an den elastischen Kontaktbereichen (22c) in elastischer Berührung mit dem Rotationsglied (15; 25) gehalten ist.
  3. Rotationssensor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelerfassungseinrichtung mit einem Schleifkontakt (16a) und einem Widerstand versehen ist; dass der Eingriffsbereich (15a) einen Schlitz (15d) aufweist, der sich in einer Richtung orthogonal zu der Axialrichtung der Antriebswelle (23) erstreckt; dass die Antriebswelle (23) am vorderen Ende einen flachen plattenartigen Vorsprung (23a) aufweist, der an dem Rotationszentrum ausgebildet ist, so dass sich der Vorsprung (23a) mit dem Schlitz (15d) in Eingriff bringen lässt; und dass der Schleifkontakt (16a) in einer Position in etwa orthogonal zu der Schlitzrichtung des Schlitzes (15d) des Rotationsglieds (15; 25) angebracht ist.
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