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DE19942693A1 - Phakoemulsifikationsnadel - Google Patents

Phakoemulsifikationsnadel

Info

Publication number
DE19942693A1
DE19942693A1 DE19942693A DE19942693A DE19942693A1 DE 19942693 A1 DE19942693 A1 DE 19942693A1 DE 19942693 A DE19942693 A DE 19942693A DE 19942693 A DE19942693 A DE 19942693A DE 19942693 A1 DE19942693 A1 DE 19942693A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
ultrasound
section
phacoemulsification
lumen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19942693A
Other languages
English (en)
Inventor
Mark Tomalla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19942693A priority Critical patent/DE19942693A1/de
Publication of DE19942693A1 publication Critical patent/DE19942693A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/007Methods or devices for eye surgery
    • A61F9/00736Instruments for removal of intra-ocular material or intra-ocular injection, e.g. cataract instruments
    • A61F9/00745Instruments for removal of intra-ocular material or intra-ocular injection, e.g. cataract instruments using mechanical vibrations, e.g. ultrasonic
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/32Surgical cutting instruments
    • A61B17/320068Surgical cutting instruments using mechanical vibrations, e.g. ultrasonic
    • A61B2017/320072Working tips with special features, e.g. extending parts
    • A61B2017/32008Working tips with special features, e.g. extending parts preventing clogging of suction channel

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Abstract

Eine Phakoemulsifikationsnadel, welche an eine Ultraschall-Quelle anschließbar ist, deren Hohlnadel 1 am distalen Ende über den Nadelquerschnitt hin unterschiedlich stark fraktionierte Ultraschall-Leistung abgibt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Phakoemulsifikationsnadel nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Stand der Technik
Eine derartige Phakoemulsifikationsnadel ist beispielsweise über ein Gewinde am proximalen Ende an eine Ultraschallquelle anschließbar. Das Lumen der Hohlnadel dient als Absaugkanal für zerkleinertes Linsenmaterial. Zur Zerkleinerung des Linsenmaterials wird von der Nadelspitze Ultraschall- Leistung auf das Linsenmaterial übertragen. Beispielsweise aus der DE 43 13 245 A1 ist eine derartige Phakoemulsifikati­ onsnadel bekannt, bei welcher der Absaugkanalquerschnitt zur Öffnung der Nadelspitze hin stufenweise erweitert ist. Die Hohlnadel ist gerade ausgebildet. Ferner sind angewinkelte Nadeln im Handel, bei denen das während der Phakoemulsifika­ tion in die Vorderkammer eingeführte Nadelende nur unzurei­ chend überschaubar ist und eine Abschätzung der Tiefe in die Vorderkammer nur schwer vollzogen werden kann.
Aufgabe der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Phakoemulsifikationsnadel zu schaffen, welche eine verbesserte Anpassung der übertrage­ nen Ultraschall-Leistung an die anatomische Struktur der natürlichen Augenlinse hat.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Patentanspruches 1 gelöst.
Bei der Erfindung wird durch unterschiedlich fraktionierte Ultraschall-Leistung über den Nadelquerschnitt hin eine gerichtete Phakoemulsifikation mit Minimierung an Komplika­ tionen erreicht. Mittels einer von der Hohlnadel fraktioniert an der Nadelspitze abgegebenen Ultraschall-Leistung, welche am oberen Nadelbereich, d. h. an dem Nadelteil, welcher mit der Phakoemulsifikation dem Hornhautendothel gegenüberliegt, weniger Ultraschall-Leistung überträgt als der mittlere Nadelteil. Hierdurch ist eine den anatomischen Gegebenheiten optimal angepaßte Phakoemulsifikation möglich. Da die Ultra­ schall-Leistung im oberen Nadelteil geringer ist, wird selbst bei härteren Kernen die Hornhaut, insbesondere das Hornhauten­ dothel geschont. Die Hornhautschonung ist insbesondere bei altersbedingten Endothelveränderungen wichtig.
In bevorzugter Weise kann auch der untere Nadelteil, welcher der Hinterkapsel gegenüberliegt, eine geringere Ultraschall- Leistung führen, so daß die Beanspruchung der Hinterkapsel ebenfalls reduziert ist.
In bevorzugter Weise besitzt die Hohlnadel und die Nadelspit­ ze einen geraden Verlauf. Um zu erreichen, daß in der Mitte­ lebene des Lumens mehr Ultraschall-Leistung übertragen wird als im oberen und unteren Nadelteil, kann im Bereich der Längsmittelebene eine Wandung bzw. Führungsschiene, welche Ultraschall-Leistung überträgt, vorgesehen sein. Diese Wan­ dung erstreckt sich in axialer Richtung durch das Lumen der Hohlnadel. Diese Wandungen können in gleichen oder unter­ schiedlichen Ebenen im Lumen angebracht sein. Durch diese gerichtete Wandung bzw. Führungsschiene wird eine verstärkte Ablenkung der Ultraschall-Wellen in den mittleren und gegebe­ nenfalls unteren Teil der Nadelspitze erreicht. Es kann wie bei gebogenen Phakonadelspitzen eine größere Ultraschall- Leistung im unteren Teil abgegeben werden, wobei jedoch die Vorteile der geraden Phakonadel, insbesondere eine ausrei­ chende Abschätzung der Eindringtiefe in die Vorderkammer erreicht werden. Ferner können mittig gelegte Röhrchen zur erhöhten Übertragung von Ultraschall-Leistung längs der Mittelebene des Lumens erzielt werden. Auch durch im wesent­ lichen mittig gelegte erhöhte Wandstärken erreicht man im Bereich der Mittelebene eine erhöhte Ultraschall- Leistungsabgabe.
Die Ummantelung der Phakoemulsifikationsnadel kann den unter­ schiedlichen thermischen Belastungen angepaßt sein.
Beispiele
Anhand der Figuren wird an Ausführungsbeispielen die Erfin­ dung noch näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel; und
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel.
Die in den Figuren dargestellten Phakoemulsifikationsnadeln besitzen eine Hohlnadel 1, durch deren Lumen 4 Linsenmaterial einer natürlichen Augenlinse angesaugt wird. Ferner wird durch die Hohlnadel 1 Ultraschall-Leistung auf das Linsenma­ terial übertragen, so daß dieses zerkleinert wird und durch das Lumen 4 in eine nicht näher dargestellte Sammeleinrich­ tung abgesaugt wird. Mittels eines Gewindes 3 kann die Nadel 1 hierzu an eine Ultraschall-Quelle und an eine Führungsein­ richtung zum Weiterführen des abgesaugten Materials ange­ schlossen werden.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen wird bevorzugt im Bereich der Längsmittelebene Ultrschall-Leistung zum distalen Nadelende hin übertragen. Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist hierzu im Bereich der Längsmittelebe­ ne des Lumens 4 eine Wandung bzw. Führungsschiene 3 vorgese­ hen. Diese erstreckt sich durch das Lumen 4 in axialer Rich­ tung der Hohlnadel 1. Die Wandung bzw. Führungsschiene 3 dieses Ausführungsbeispiels ist eben ausgebildet. Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Füh­ rungsschiene 3, welche ebenfalls im Bereich der Längsmittele­ bene des Lumens 4 angeordnet ist, als gebogene Schiene ausge­ bildet.
Bei dem in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich entlang der Nadelinnenwand in axialer Rich­ tung diametral einander gegenüberliegende Röhrchen 5. Bei dem in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind Wandver­ dickungen 6, die sich in Längsrichtung der Hohlnadel 1 er­ strecken und einander diametral am Nadelquerschnitt gegen­ überliegen, vorgesehen. In bevorzugter Weise ragen die Wand­ verdickungen 6 in das Lumen 4 der Hohlnadel 1.
Durch unterschiedliche Bemessung der Wandstärken kann in jedem Bereich des Hohlnadelquerschnittes eine bevorzugte Übertragung der Ultraschall-Leistung und damit eine Fraktio­ nierung der Ultraschall-Leistung bezogen auf den Nadelquer­ schnitt erreicht werden.
Bezugszeichenliste
1
Hohlnadel
2
Gewinde
3
Führungsschiene
4
Lumen
5
Röhrchen
6
Wandverdickungen

Claims (6)

1. Phakoemulsifikationsnadel, welche an eine Ultraschall- Quelle anschließbar ist, mit einer Hohlnadel, deren Lumen einen Absaugkanal für zerkleinertes Linsenmaterial einer natürlichen Augenlinse bildet, und einer Nadelspitze, von welcher Ultraschall-Leistung auf das Linsenmaterial über­ tragbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Na­ delspitze abgegebene Ultraschall-Leistung bezogen auf den Nadelquerschnitt unterschiedlich stark fraktioniert ist.
2. Phakoemulsifikationsnadel nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Nadelteile, welche während der Pha­ koemulsifikation dem Hornhautendothel und der Hinterkam­ mer gegenüberliegen, weniger Ultraschall-Leistung über­ tragen als der mittlere Nadelteil im Nadelquerschnitt.
3. Phakoemulsifikationsnadel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Lumenquerschnitt der Hohlna­ del (1) überspannende Wandung bzw. Führungsschiene (3) sich in axialer Richtung im Nadelhohlraum erstreckt.
4. Phakoemulsifikationsnadel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Lumen (4) der Hohlnadel (1) ultra­ schallführende Röhrchen (5) sich entlang der Nadelinnen­ wand in axialer Richtung erstrecken.
5. Phakoemulsifikationsnadel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlnadel (1) unterschiedliche Wandstärken, die sich in axialer Richtung der Nadel er­ strecken, aufweist.
6. Phakoemulsifikationsnadel nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an diametralen Stellen in das Lumen (4) ragende Wandverstärkungen (6) vorgesehen sind.
DE19942693A 1999-09-07 1999-09-07 Phakoemulsifikationsnadel Withdrawn DE19942693A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2011120080A1 (en) * 2010-03-29 2011-10-06 Nigel Morlet Improved needle tip for surgical instrument
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US8568422B2 (en) 2008-09-01 2013-10-29 Nigel Morlet Cutting needle tip for surgical instrument
US9566189B2 (en) 2011-08-03 2017-02-14 Nigel Morlet Grooved needle tip for surgical instrument

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