DE19941805A1 - Rotationssensor, der zur Detektion eines von außen übertragenen Rotationswinkels mit hoher Genauigkeit in der Lage ist - Google Patents
Rotationssensor, der zur Detektion eines von außen übertragenen Rotationswinkels mit hoher Genauigkeit in der Lage istInfo
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Abstract
Rotationssensor mit einer Antriebswelle (22) mit einem Abflachungsbereich (22b) an einem vorderen Endbereich; einem Rotationsglied (12), das mit einer Eingriffsöffnung (13) versehen ist, die einen Abflachungsbereich (13a) aufweist, in den der vordere Endbereich der Antriebswelle (22) eingesetzt ist; einem elastischen Element (17), das einen elastischen Kontaktbereich (17c) aufweist; und mit einer Rotationswinkel-Erfassungseinrichtung zum Detektieren des Rotationswinkels des Rotationsglieds; dadurch gekennzeichnet, daß das Rotationsglied (12) eine Nut (14) aufweist, die dem Abflachungsbereich (13a) der Eingriffsöffnung (13) benachbart sowie parallel zu diesem ausgebildet ist, sowie eine Trennwand (15) zwischen der Nut (14) und dem Abflachungsbereich (13a) der Eingriffsöffnung (13) aufweist; daß die Trennwand (15) einen offenen Bereich (16) aufweist, durch den hindurch die Eingriffsöffnung (13) mit der Nut (14) kommuniziert und der ausgehend von der Öffnung der Eingriffsöffnung (13) auf eine bestimmte Tiefe ausgebildet ist; und daß der elastische Kontaktbereich (17c) des in die Nut (14) eingesetzten elastischen Kontaktelements (17) in durch den offenen Bereich (16) hindurch auf die Seite der Eingriffsöffnung (13) ragender Weise in die Nut (14) eingesetzt ist, so daß er sich in elastischer Berührung mit dem Abflachungsbereich (22b) der Antriebswelle (22) befindet.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rota
tionssensor und betrifft im spezielleren einen Rota
tionssensor, der zum Detektieren eines von außen über
tragenen Rotationswinkels mit hoher Genauigkeit in der
Lage ist.
Ein herkömmlicher Rotationssensor besitzt ein nicht dar
gestelltes Gehäuse mit in etwa zylindrischer Außen
gestalt, in dem ein scheibenartiges Rotationsglied 1
untergebracht ist, wie es in Fig. 10 gezeigt ist. Das
Rotationsglied 1 besitzt einen Lagerbereich 1b, der von
dem Zentrum eines scheibenartigen Flansches 1a in der
Zeichnung in Richtung nach rechts wegragt. An dem Rota
tionszentrum des Lagerbereichs 1b ist eine oval ausge
bildete Wellenöffnung 1c auf eine bestimmte Tiefe ausge
bildet. In einem Teil des Flansches 1a in der Nähe des
Fußes des Lagerbereichs 1b ist ein Federfesthaltebe
reich 1d in wegragender Weise ausgebildet.
Um den Lagerbereich 1b herum ist eine Torsionsschrauben
feder 2 angebracht, um das Rotationsglied 1 elastisch in
eine Rotationsrichtung zu drängen. Die Torsionsschrau
benfeder 2 ist an ihrem einen Ende durch einen Feder
festhaltebereich 1d festgehalten und an ihrem anderen
Ende auf der Seite des nicht dargestellten Gehäuses
festgehalten.
Auf der in der Zeichnung linken Seitenfläche des
Flansches 1a des Rotationsglieds 1 ist ein nicht darge
stelltes Gleitstück angebracht. Auf der gegenüber
liegenden Seite dieses Gleitstücks befindet sich eine
widerstandsplatte, die ebenfalls nicht dargestellt ist
und auf der ein Widerstandsmuster ausgebildet ist. Wenn
das Gleitstück bei Rotation des Rotationsglieds eine
Gleitbewegung in elastischer Berührung mit dem Wider
standsmuster ausführt, ändert sich der Widerstandswert,
wodurch sich der Rotationswinkel des Rotationsglieds
detektieren läßt.
Im folgenden wird der herkömmliche Rotationssensor bei
Verwendung als Drosselventil-Rotationssensor (nicht ge
zeigt) bei einem Kraftfahrzeug erläutert. Das Drossel
ventil ist mit der Antriebswelle 3 gekoppelt, die Rota
tionsbewegung auf das Drosselventil überträgt. Das vor
dere Ende 3a der Antriebswelle 3 ist oval ausgebildet.
Wenn der herkömmliche Rotationssensor auf der Seite des
Drosselventils angebracht wird und die Antriebswelle 3
in die Wellenöffnung 1c des Rotationsglieds 1 eingeführt
wird, wird die Rotationsbewegung der Antriebswelle 3 auf
das Rotationsglied 1 übertragen.
Die vorstehend genannte Antriebswelle 3 ist etwas lose
sowie relativ außermittig in einer zu der axialen
Richtung orthogonalen Radialrichtung, und zwar aufgrund
der Montageerfordernisse der Komponenten auf der Seite
des Drosselventils. Diese Lockerheit oder Unmittigkeit
der Antriebswelle 3 muß auf der Seite des Drehsensors
aufgenommen werden.
Bei dem herkömmlichen Rotationssensor ist somit die ova
le Wellenöffnung 1c in ihrer Breite und ihrem Durchmes
ser geringfügig größer ausgebildet als der vordere End
bereich 3a der Antriebswelle 3, so daß die Antriebswelle
3 lose in die Wellenöffnung 1c eingepaßt werden kann, um
das radiale Spiel sowie die relative Abweichung von dem
Zentrum bzw. Unmittigkeit der Antriebswelle 3 aufzu
nehmen.
Da die Antriebswelle 3 lose in die Wellenöffnung 1c ein
gepaßt ist, kommt es zu Spiel relativ zu dem Rotations
glied 1, wenn das Rotationsglied 1 durch die Antriebs
welle 3 verdreht wird, wodurch ein Fehler hinsichtlich
der Rotation des Rotationsglieds 1 entsteht, wodurch es
wiederum zu einem Fehler bei der korrekten Detektion des
Rotationswinkels auf der Seite der Antriebswelle 3
kommt. Zur Überwindung dieses Nachteils ist die Tor
sionsschraubenfeder 2 derart ausgebildet, daß sie in
konstanter Weise eine elastische Kraft auf das Rota
tionsglied 1 in Richtung auf eine Rotation in Relation
zu der Antriebswelle 3 aufbringt, um auf diese Weise das
Spiel zu absorbieren.
Das heißt, wenn sich die Antriebswelle 3 in der einen
Richtung dreht, dreht sich auch das Rotationsglied 1
entgegen der Federkraft der Torsionsschraubenfeder 2 in
der genannten einen Richtung. Wenn sich die Antriebswel
le 3 in der anderen Richtung dreht, dreht sich das Rota
tionsglied 1 aufgrund der Federkraft der Torsionsschrau
benfeder 2 unabhängig in derselben Richtung.
Der Rotationswinkel der Antriebswelle 3 läßt sich somit
mit hoher Genauigkeit detektieren, wenn die Antriebswel
le 3 radiales Spiel in Radialrichtung sowie eine relati
ve Abweichung von dem Zentrum besitzt.
Der vorstehend beschriebene, herkömmliche Rotationssen
sor ist jedoch mit dem Problem behaftet, daß die dabei
verwendete Torsionsschraubenfeder 2 aufgrund einer spe
ziellen Konfiguration teuer ist, wodurch sich hohe
Kosten für den Rotationssensor ergeben.
Da die Antriebswelle 3 in die Wellenöffnung 1c lose ein
gepaßt ist, findet nach längerem Gebrauch Reibung zwi
schen der Antriebswelle 3 und der Wellenöffnung 1c
statt, wodurch es schwierig wird, den Rotationswinkel
mit hoher Genauigkeit zu detektieren.
In Anbetracht der vorstehend beschriebenen Probleme des
herkömmlichen Rotationssensors besteht ein Ziel der vor
liegenden Erfindung in der Schaffung eines Rotationssen
sors, der eine Detektion des Rotationswinkels mit hoher
Genauigkeit gewährleistet, indem Spiel und relative Ab
weichung, falls überhaupt vorhanden, von dem Zentrum der
Antriebswelle in Bezug auf den Rotationssensor absor
biert werden.
Gemäß einem ersten Gesichtspunkt schafft die vorliegende
Erfindung einen Rotationssensor mit einer Antriebswelle,
die am vorderen Endbereich einen Abflachungsbereich auf
weist, mit einem Rotationsglied, das mit einer Ein
griffsöffnung versehen ist, die einen Abflachungsbereich
aufweist, in den der vordere Endbereich der Antriebswel
le eingeführt ist, mit einem elastischen Element, das
einen elastischen Kontaktbereich aufweist, und mit einer
Rotationswinkel-Erfassungseinrichtung zum Detektieren
des Rotationswinkels des Rotationsglieds, wobei sich das
Rotationsglied erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß
das Rotationsglied eine Nut aufweist, die dem Ab
flachungsbereich der Eingriffsöffnung benachbart sowie
parallel zu diesem ausgebildet ist, sowie eine Trennwand
zwischen der Nut und dem Abflachungsbereich der Ein
griffsöffnung aufweist; daß die Trennwand einen offenen
Bereich aufweist, durch den hindurch die Eingriffs
öffnung mit der Nut kommuniziert und der ausgehend von
der Öffnung der Eingriffsöffnung auf eine bestimmte
Tiefe ausgebildet ist; und daß der elastische Kontaktbe
reich des elastischen Elements durch den offenen Bereich
hindurch auf die Seite der Eingriffsöffnung ragend in
die Nut eingesetzt ist und sich dadurch in elastischer
Berührung mit dem Abflachungsbereich der Antriebswelle
befindet.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das elasti
sche Element aus einer plattenförmigen Feder gebildet
und ist der elastische Kontaktbereich in vorspringender
Weise an der teilweise gekrümmt ausgebildeten plat
tenförmigen Feder ausgebildet. Der Scheitelbereich die
ses Krümmungsbereichs ragt auf die Seite der Ein
griffsöffnung in elastische Berührung mit dem Ab
flachungsbereich der Antriebswelle.
Gemäß einer weiteren Weiterbildung der Erfindung besitzt
das elastische Element eine Festhalteeinrichtung, vor
zugsweise in Form von einem oder mehreren Festhaltebe
reichen, die in die der Vorspringrichtung des elasti
schen Kontaktbereichs entgegengesetzte Richtung weg
ragend ausgebildet ist, um dadurch das elastische Ele
ment festzuhalten.
Gemäß einer weiteren Weiterbildung der Erfindung ist ein
Durchgangsloch in dem gekrümmten Scheitelbereich des
elastischen Kontaktbereichs ausgebildet.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden
im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen
eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Hauptbereichs eines
Rotationssensors gemäß der vorliegenden Er
findung;
Fig. 2 eine schematische Frontansicht des Rotations
sensors der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine Rückansicht eines Hauptbereichs des Rota
tionssensors der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4A und 4B eine Schnittansicht bzw. eine Seitenan
sicht eines Hauptbereichs des Rotationsglieds
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Perspektivansicht eines elastischen Ele
ments der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6A und 6B eine Frontansicht bzw. eine Seitenansicht
einer Antriebswelle der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 eine Perspektivansicht zur Erläuterung einer
Modifizierung des elastischen Elements der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 8 eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Modi
fizierung des elastischen Elements der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 9 eine Perspektivansicht zur Erläuterung einer
weiteren Modifizierung des elastischen Elements
der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 10 eine Perspektivansicht eines Hauptbereichs eines
herkömmlichen Rotationssensors.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel eines Rota
tionssensors der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf die Begleitzeichnungen beschrieben.
Der Rotationssensor der vorliegenden Erfindung, wie er
in Fig. 1 dargestellt ist, besitzt ein Gehäuse 10 aus
einem wärmeaushärtendem Harz bzw. Kunststoff, das eine
in etwa zylindrische äußere Konfiguration aufweist. Das
Gehäuse 10 besitzt eine in der Zeichnung rechts ausge
bildete Frontseitenplatte 10a sowie eine Wellenöffnung
10b, die in dem zentralen Teil der Frontseitenplatte 10a
ausgebildet ist.
In dem Gehäuse 10 ist ein in etwa zylindrischer Ge
häuseabschnitt 11 ausgebildet. In diesem Gehäuse
abschnitt 11 ist ein Rotationsglied 12 angeordnet. Das
Rotationsglied 12, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, besitzt
einen scheibenartigen Flansch 12a, wobei von dessen
linker und rechter Seite ein Schaftbereich 12b kleinen
Durchmessers bzw. ein Lagerbereich 12c großen Durchmes
sers wegragen.
An dem Lagerbereich 12c ist eine Stufe 12d ausgebildet.
In Bezug auf Fig. 4A ist rechts von dieser Stufe 12d ein
vorderer Endbereich 12e kleinen Durchmessers ausgebil
det. Der vordere Endbereich 12e wird in eine Wellen
öffnung 10b des Gehäuses 10 eingesetzt, so daß das Rota
tionsglied 12 auf der Mittenlinie A als Rotationszentrum
in dem Gehäuseabschnitt 11 drehbar ist.
Auf der in Bezug auf die Zeichnung linken Seitenfläche
des Flansches 12a sind mehrere Vorsprünge 12f in wegra
gender Weise ausgebildet, um dadurch ein später noch zu
beschreibendes Gleitstück 18 zu positionieren und anzu
bringen.
An dem Rotationszentrum des Lagerbereichs 12c ist eine
Eingriffsöffnung 13 mit einer bestimmten Tiefe ausgebil
det. Die Eingriffsöffnung 13 weist einen abgeflachten
bzw. ebenen Bereich 13a sowie einen kreisförmigen Be
reich 13b auf, so daß sie von der Frontseite gesehen
D-förmig ausgebildet ist, wobei sie an dem Öffnungsbereich
13c abgefast ist.
Angrenzend an den Abflachungsbereich 13a der Ein
griffsöffnung 13 ist eine Nut 14 mit bestimmter Tiefe
und Breite parallel zu dem Abflachungsbereich 13a ausge
bildet.
Eine Trennwand 15 ist zwischen der Nut 14 und dem Abfla
chungsbereich 13a der Eingriffsöffnung 13 ausgebildet.
An der Trennwand 15 ist ein offener Bereich 16, durch
den die Eingriffsöffnung 13 und die Nut 14 miteinander
kommunizieren, ausgehend von der Öffnung 13c der Ein
griffsöffnung 13 auf eine bestimmte Tiefe ausgebildet.
Wie in Fig. 4B gezeigt ist, ist der offene Bereich 16 in
seiner Breite kleiner ausgebildet als die Nut 14, und
somit ragt die Trennwand 15 auf beiden Seiten des offe
nen Bereichs 16 hervor.
Die Nut 14 ist vorgesehen, um das Einführen eines ela
stischen Elements 17 zu ermöglichen, das in Form einer
plattenartigen Feder ausgebildet ist. Wie in Fig. 5 ge
zeigt ist, besitzt das elastische Element 17 einen Aus
sparungsbereich 17b, der durch Stanzen eines Basisplat
tenbereichs 17a mit einer Presse gebildet ist. Den Aus
sparungsbereich 17b umgebend sind ein zungenförmiger
elastischer Kontaktbereich 17c sowie ein Festhaltebe
reich 17d ausgebildet.
Der elastische Kontaktbereich 17c ist winkelförmig ge
krümmt ausgebildet, wobei er in Bezug auf die Zeichnung
nach oben ragt. In Richtung auf die Unterseite der
Zeichnung, d. h. in der zu dem Vorsprung des elastischen
Kontaktbereichs 17c entgegengesetzten Richtung, ist ein
Festhaltebereich 17d durch Abwinkeln in Richtung nach
unten ausgebildet.
Das elastische Element 17 ist mit einem Durchgangsloch
17e mit einem bestimmten Durchmesser ausgebildet, das
durch Stanzen in dem gekrümmten Scheitelbereich des
elastischen Kontaktbereichs 17b gebildet ist, und ein
Halterungsbereich 17f mit einer bestimmten Höhe ist in
derselben Richtung wie der Festhaltebereich 17d an dem
in Bezug auf die Zeichnung rechten Ende durch Biegen
nach unten ausgebildet.
Beim Einführen des elastischen Elements 17 in die Nut 14
wird der Festhaltebereich 17d an der einen Endseite ela
stisch zwischen den unteren Seitenwänden der Nut 14 an
geordnet und der Halterungsbereich 17f an der anderen
Endseite tritt mit den Seitenwänden der Nut 14 in Be
rührung. Der ebene Basisplattenbereich 17a wird durch
die Federkraft des Festhaltebereichs 17d an der Seiten
fläche in erster Linie des offenen Bereichs 16 in ela
stische Berührung mit der Trennwand 15 gedrückt. Auf
diese Weise ist das elastische Element 17 in der Nut 14
festgehalten.
Wenn das elastische Element 17 in die Nut 14 eingesetzt
ist, ist der gekrümmte Wellenbereich des elastischen
Kontaktbereichs 17c auf der Seite der Eingriffsöffnung
13 angeordnet, wobei er durch den offenen Bereich 16
hindurchragt.
An der in Bezug auf die Zeichnung linken Seitenfläche
des Flansches 12a des Rotationsglieds 12 ist dort, wo
der Schaftbereich 12b ausgebildet ist, ein federnd nach
giebiges Gleitstück 18 angebracht, das Bestandteil der
Rotationswinkel-Erfassungseinrichtung ist. Das Gleit
stück 18 wird mittels einer Mehrzahl von an dem Flansch
12a ausgebildeten Vorsprüngen 12f positioniert, wie dies
in Fig. 3 gezeigt ist, und durch Vernieten unter
Wärmeeinwirkung oder dergleichen fest an dem Rotations
glied 12 angebracht.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Fläche, an der das
Gleitstück 18 angebracht ist, ist eine Widerstandsplatte
19 mit einer bestimmten Beabstandung im Inneren des Ge
häuses 10 positioniert und unter Verwendung von Kleb
stoff fest angebracht.
Auf der Oberfläche der Widerstandsplatte 19 ist ein
nicht dargestelltes Widerstandsmuster durch Aufdrucken
ausgebildet, so daß das Gleitstück 18 mit dem Wider
standsmuster in elastische Berührung treten kann.
In dem zentralen Teil der Widerstandsplatte 19 ist eine
Schaftöffnung 19a ausgebildet, in die der Schaftbereich
12b des Rotationsglieds 12 eingesetzt ist. Die Rota
tionswinkel-Erfassungseinrichtung ist gebildet aus der
Widerstandsplatte 19 zusammen mit dem Gleitstück 18 und
dem Widerstandsmuster.
In Fig. 1 ist unterhalb der Widerstandsplatte 19 eine
Mehrzahl von in etwa L-förmigen externen Anschlüssen 20
durch einen Einsetzformvorgang als Einheit mit dem Ge
häuse 10 ausgebildet. Die äußeren Anschlüsse 20 sind
durch Löten mit einem Anschluß 30 verbunden, der von der
Endfläche der Widerstandsplatte 19 entsprechend dem
Widerstandsmuster nach außen geführt ist.
In der Zeichnung ist auf der linken Seite der Wider
standsplatte 19 eine Abdeckung 21 zum Überdecken des
Gehäuseabschnitts 11 in dem Gehäuse 10 mittels Klebstoff
angebracht, wodurch das Innere des Gehäuseabschnitts 11
hermetisch abgeschlossen ist. An der Innenseite ist auf
der Mittenlinie A der Abdeckung 21 ein Lagerbereich 21a
in vorstehender Weise ausgebildet, wie dies in Fig. 1
gezeigt ist, um den Schaftbereich 12b des Rotations
glieds 12 zu haltern und dadurch eine Bewegung des Rota
tionsglieds 12 in einer zu der Richtung der Mittenlinie
A rechtwinkligen Richtung zu verhindern sowie um Spiel
zu verhindern.
Zum Detektieren des Rotationswinkels eines Drossel
ventils beispielsweise an einem Kraftfahrzeug unter Ver
wendung des Rotationssensors der vorliegenden Erfindung
mit der vorstehend beschriebenen Konfiguration wird zu
erst das Gehäuse 10 an dem Körper des nicht darge
stellten Drosselventils angebracht. Dann wird in der in
Fig. 1 gezeigten Weise eine mit dem Drosselventil gekop
pelte Antriebswelle 22 in die Eingriffsöffnung 13 des
Rotationsglieds 12 eingeführt sowie in dieser positio
niert.
Die Antriebswelle 22, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist,
besitzt eine derartige Formgebung, daß ein runder,
stangenartiger vorderer Endbereich 22a mit einem
Abflachungsbereich 22b ausgebildet ist, um dadurch einen
von vorne gesehen D-förmigen vorderen Endbereich 22a zu
bilden. Die Antriebswelle 22 ist dazu ausgebildet,
innerhalb des speziellen Rotationswinkelbereichs
gekoppelt mit der Rotationsbewegung des Drosselventils
auf der Seite des Kraftfahrzeugs eine hin- und
hergehende Drehbewegung auszuführen.
Die vorstehend genannte Antriebswelle 22 besitzt
geringfügig Spiel von beispielsweise etwa 0,1 mm sowie
eine relative Mittenabweichung in Radialrichtung
aufgrund eines Einbaufehlers bzw. einer Einbautoleranz
auf der Seite des Drosselventils. Um die Antriebswelle
22 trotz des Vorhandenseins von Spiel oder Mittenab
weichung korrekt mit der Eingriffsöffnung 13 in Eingriff
zu bringen, wird zwischen der Antriebswelle 22 und der
Eingriffsöffnung 13 Spiel bzw. Zwischenraum vorgesehen;
nach der Montage ist dieses Spiel dadurch entfernt, daß
der elastische Kontaktbereich 17c des elastischen Ele
ments 17 in elastischer Berührung mit dem Abflachungs
bereich 22b der Antriebswelle 22 gehalten ist, wodurch
der kreisförmige Bereich 13b der Eingriffsöffnung 13
gegen die Seite der Antriebswelle 22 gedrückt wird. Die
Antriebswelle 22 und das Rotationsglied 12 drehen sich
somit in Form einer einzigen Einheit ohne Spiel.
Wenn sich die Antriebswelle 22 in der einen Richtung
dreht, kann sich das Rotationsglied 12 somit ohne
Zwischenraum gleichmäßig drehen und der Drehung der
Antriebswelle 12 folgen. Auch wenn sich die
Antriebswelle 22 in der anderen Richtung dreht, kann
sich das Rotationsglied 12 gleichmäßig drehen und der
Drehung der Antriebswelle 22 wiederum ohne jeglichen
Zwischenraum bzw. Spiel folgen, und zwar aufgrund des
Federvermögens des elastischen Elements 17. Die mit dem
Gleitstück 18 aufgebaute Rotationswinkel-Erfassungsein
richtung kann somit eine Detektion des Rotationswinkels
der Antriebswelle 22 mit hoher Genauigkeit ausführen.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9 werden Modifi
kationen des elastischen Elements 17 erläutert, das bei
dem Rotationssensor der vorliegenden Erfindung verwendet
wird. Das in Fig. 7 gezeigte elastische Element 27 be
sitzt einen Aussparungsbereich 27b, der durch Stanzen
des Basisplattenbereichs 27a gebildet ist, einen ge
krümmten elastischen Kontaktbereich 27c sowie einen
Festhaltebereich 27d. Der Basisplattenbereich 27a ist an
seinen beiden Seiten in Längsrichtung nach unten gebo
gen, so daß erste Halterungsbereiche 27e gebildet sind.
An dem Ende des Basisplattenbereichs 27a, an dem der
elastische Kontaktbereich 27c ausgebildet ist, ist fer
ner ein zweiter Halterungsbereich 27f durch Umbiegen auf
dieselbe Höhe wie die ersten Halterungsbereiche 27e
ausgebildet. Das elastische Element 27, das mit den auf
diese Weise ausgebildeten ersten Halterungsbereichen 27e
versehen ist, läßt sich in zuverlässiger Weise ohne
Spiel in die Nut 14 einsetzen, und die Antriebswelle 22
läßt sich mittels des elastischen Kontaktbereichs 27c in
zuverlässiger Weise in die Eingriffsöffnung 13 drücken.
Das in Fig. 8 gezeigte elastische Element weist einen
gekrümmten elastischen Kontaktbereich 37c in dem in dem
Basisplattenbereich 37a ausgebildeten Aussparungsbereich
37b auf. Der Basisplattenbereich 37a ist an seinen sich
in Längsrichtung erstreckenden Endrändern umgebogen, um
dadurch erste Halterungsbereiche 37d zu bilden. An der
unteren Endfläche der ersten Halterungsbereiche 37d sind
nach unten ragende keilförmige Festhaltebereiche 37e
ausgebildet.
Der Basisplattenbereich 37a mit dem auf diese Weise
ausgebildeten elastischen Kontaktbereich 37c ist ferner
an seinem einen Ende mit einem zweiten Halterungsbereich
37f ausgebildet, der durch Biegen auf dieselbe Höhe wie
die ersten Halterungsbereiche 37d gebildet ist. Das
elastische Element 37 läßt sich somit mittels der
keilförmigen Festhaltebereiche 37e zuverlässig in der
Nut 14 festhalten, und die Antriebswelle 22 läßt sich
mittels des elastischen Kontaktbereichs 37c elastisch in
die Eingriffsöffnung 13 fest hineindrücken.
Das in Fig. 9 gezeigte elastische Element 47 ist mit
einem gekrümmten elastischen Kontaktbereich 47c
versehen, der durch Ausstanzen eines Aussparungsbereichs
47b in einem in etwa rechteckigen Basisplattenbereich
47a gebildet ist. Ein in Längsrichtung des Basisplatten
bereichs 47a nahezu zentraler Bereich ragt an beiden
Seiten desselben in kreisförmig gebogener Weise in die
selbe Richtung, in der auch der gekrümmte elastische
Kontaktbereich 47c gebogen ist, wodurch Festhaltebe
reiche 47d gebildet sind.
Das elastische Element mit dieser Konfiguration läßt
sich in einfacher Weise herstellen und kann die An
triebswelle 22 elastisch mit Druck beaufschlagen, um
diese mit Hilfe des elastischen Kontaktbereichs 47c
zuverlässig in der Eingriffsöffnung 13 festzuhalten.
Bei den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Er
findung, wie sie bisher erläutert worden sind, handelt
es sich bei der Rotationswinkel-Erfassungseinrichtung um
einen Widerstands-Typ, der mit einem Gleitstück 18 aus
gebildet ist. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß es
sich bei der Rotationswinkel-Erfassungseinrichtung auch
um einen nicht dargestellten Magnet-Typ oder um einen
anderen Typ handeln kann, der an dem Außenumfang des
Flansches 12a des Rotationsglieds 12 mit einem magneti
schen Element versehen ist.
Das Rotationsglied des Rotationssensors der vorliegenden
Erfindung ist mit einer Nut versehen, die dem Ab
flachungsbereich der Eingriffsöffnung benachbart sowie
parallel zu diesem ausgebildet ist, wobei das Rotations
glied ferner mit einer Trennwand zwischen der Nut und
dem Ablachungsbereich der Eingriffsöffnung versehen ist.
Die Trennwand besitzt einen offenen Bereich mit einer
bestimmten Tiefe ausgehend von der Öffnung der Ein
griffsöffnung, wobei die Eingriffsöffnung und die Nut
durch diesen offenen Bereich miteinander kommunizieren.
Der elastische Kontaktbereich des in die Nut einge
setzten elastischen Elements ragt durch den offenen Be
reich hindurch nach außen auf die Seite der Eingriffs
öffnung und befindet sich in elastischer Berührung mit
dem Abflachungsbereich der Antriebswelle. Wenn die An
triebswelle lose in die Eingriffsöffnung eingepaßt ist,
kann sich das Rotationsglied somit ohne Spiel zusammen
mit der Rotationsbewegung der Antriebswelle drehen. Die
vorliegende Erfindung schafft somit einen Rotations
sensor, der in der Lage ist, den Rotationswinkel der
Antriebswelle mit Hilfe der Erfassungseinrichtung mit
hoher Genauigkeit zu detektieren.
Das elastische Element ist aus einer plattenartigen
Feder gebildet, und der elastische Kontaktbereich ist
durch Krümmen eines Teils der plattenartigen Feder in
vorspringender Weise gebildet. Der gekrümmte Scheitelbe
reich ragt auf die Seite der Eingriffsöffnung sowie in
elastische Berührung mit dem Abflachungsbereich der An
triebswelle. Es ist somit in einfacher Weise möglich,
das elastische Element auf einer Presse herzustellen,
wodurch sich die Kosten reduzieren lassen.
Das elastische Element besitzt gemäß einem Ausführungs
beispiel einen Festhaltebereich, der durch Schneiden und
Umbiegen auf diejenige Seite gebildet ist, die zu der
Vorspringrichtung des elastischen Kontaktbereichs ent
gegengesetzt ist, so daß das elastische Element durch
diesen Festhaltebereich festgehalten wird. Das elasti
sche Element läßt sich somit durch den Festhaltebereich
bzw. die Festhaltebereiche in zuverlässiger Weise in die
Nut einsetzen. Auf diese Weise ist es möglich, ein Her
ausbewegen des elastischen Elements aus der Nut und ein
Lösen aus dieser zu verhindern, wenn es zu Spiel in der
Druckbeaufschlagungsrichtung oder in der Axialrichtung
der Antriebswelle gekommen ist.
Da ferner ein Durchgangsloch in dem gekrümmten Scheitel
bereich des elastischen Kontaktbereichs ausgebildet ist,
ist es möglich, den Federdruck pro Flächeneinheit zu
steigern, um den elastischen Kontaktbereich elastisch
gegen den Abflachungsbereich der Antriebswelle zu
drücken und somit in zuverlässiger Weise eine
Druckbeaufschlagung zu schaffen, um das Rotationsglied
mit der Antriebswelle zu verbinden.
Claims (4)
1. Rotationssensor mit:
einer Antriebswelle (22) mit einem Abflachungsbe reich (22b) an einem vorderen Endbereich;
einem Rotationsglied (12), das mit einer Ein griffsöffnung (13) versehen ist, die einen Ab flachungsbereich (13a) aufweist, in den der vordere Endbereich der Antriebswelle (22) eingesetzt ist;
einem elastischen Element (17; 27; 37; 47), das einen elastischen Kontaktbereich (17c; 27c, 37c; 47c) aufweist; und mit
einer Rotationswinkel-Erfassungseinrichtung zum De tektieren des Rotationswinkels des Rotationsglieds; dadurch gekennzeichnet,
daß das Rotationsglied (12) eine Nut (14) aufweist, die dem Abflachungsbereich (13a) der Eingriffs öffnung (13) benachbart sowie parallel zu diesem ausgebildet ist, sowie eine Trennwand (15) zwischen der Nut (14) und dem Abflachungsbereich (13a) der Eingriffsöffnung (13) aufweist;
daß die Trennwand (15) einen offenen Bereich (16) aufweist, durch den hindurch die Eingriffsöffnung (13) mit der Nut (14) kommuniziert und der ausgehend von der Öffnung der Eingriffsöffnung (13) auf eine bestimmte Tiefe ausgebildet ist;
und daß der elastische Kontaktbereich (17c; 27c; 37c; 47c) des in die Nut (14) eingesetzten elasti schen Kontaktelements (17; 27; 37; 47) in durch den offenen Bereich (16) hindurch auf die Seite der Ein griffsöffnung (13) ragender Weise in die Nut (14) eingesetzt ist, so daß er sich in elastischer Be rührung mit dem Abflachungsbereich (22b) der An triebswelle (22) befindet.
einer Antriebswelle (22) mit einem Abflachungsbe reich (22b) an einem vorderen Endbereich;
einem Rotationsglied (12), das mit einer Ein griffsöffnung (13) versehen ist, die einen Ab flachungsbereich (13a) aufweist, in den der vordere Endbereich der Antriebswelle (22) eingesetzt ist;
einem elastischen Element (17; 27; 37; 47), das einen elastischen Kontaktbereich (17c; 27c, 37c; 47c) aufweist; und mit
einer Rotationswinkel-Erfassungseinrichtung zum De tektieren des Rotationswinkels des Rotationsglieds; dadurch gekennzeichnet,
daß das Rotationsglied (12) eine Nut (14) aufweist, die dem Abflachungsbereich (13a) der Eingriffs öffnung (13) benachbart sowie parallel zu diesem ausgebildet ist, sowie eine Trennwand (15) zwischen der Nut (14) und dem Abflachungsbereich (13a) der Eingriffsöffnung (13) aufweist;
daß die Trennwand (15) einen offenen Bereich (16) aufweist, durch den hindurch die Eingriffsöffnung (13) mit der Nut (14) kommuniziert und der ausgehend von der Öffnung der Eingriffsöffnung (13) auf eine bestimmte Tiefe ausgebildet ist;
und daß der elastische Kontaktbereich (17c; 27c; 37c; 47c) des in die Nut (14) eingesetzten elasti schen Kontaktelements (17; 27; 37; 47) in durch den offenen Bereich (16) hindurch auf die Seite der Ein griffsöffnung (13) ragender Weise in die Nut (14) eingesetzt ist, so daß er sich in elastischer Be rührung mit dem Abflachungsbereich (22b) der An triebswelle (22) befindet.
2. Rotationssensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische Element (17; 27; 37; 47) aus einer plattenförmigen Feder gebildet ist und der elastische Kontaktbereich (17c; 27c; 37c; 47c) an der teilweise gekrümmt ausgebildeten, platten förmigen Feder in wegragender Weise ausgebildet ist; und
daß der Scheitelbereich des gekrümmten Bereichs auf die Seite der Eingriffsöffnung (13) in elastische Berührung mit dem Abflachungsbereich (22b) der An triebswelle (22) ragt.
daß das elastische Element (17; 27; 37; 47) aus einer plattenförmigen Feder gebildet ist und der elastische Kontaktbereich (17c; 27c; 37c; 47c) an der teilweise gekrümmt ausgebildeten, platten förmigen Feder in wegragender Weise ausgebildet ist; und
daß der Scheitelbereich des gekrümmten Bereichs auf die Seite der Eingriffsöffnung (13) in elastische Berührung mit dem Abflachungsbereich (22b) der An triebswelle (22) ragt.
3. Rotationssensor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische Element (17; 27; 37) eine Fest
halteeinrichtung aufweist, die in die der Vorspring
richtung des elastischen Kontaktbereichs (17c; 27c;
37c) entgegengesetzte Richtung wegragend ausgebildet
ist, um dadurch das elastische Element (17; 27; 37)
festzuhalten.
4. Rotationssensor nach einem der vorausgehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Durchgangsloch (17e) in dem gekrümmten
Scheitelbereich des elastischen Kontaktbereichs
(17a) ausgebildet ist.
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