DE19940377A1 - Anschlagwinkel - Google Patents
AnschlagwinkelInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H7/00—Marking-out or setting-out work
- B25H7/02—Plates having a flat surface
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Abstract
Um Werkstücke zu bearbeiten, z. B. zu bohren, müssen beim Stand der Technik Markierungen auf die Oberfläche des Werkstücks aufgebracht werden. Dieses beeinträchtigt jedoch die Qualität des Oberflächendekors. Darüber hinaus sind die Markierungsvorgänge zeitaufwändig und stellen eine häufige Fehlerquelle dar. Zur Lösung des Problems ist eine Klemmzange über eine Verbindungseinrichtung mit einem Anschlagwinkel verbunden. Dadurch kann der Anschlagwinkel in der Längen- oder Breitenkoordinate an dem Werkstück angeklemmt werden, und die Breiten- oder Längenkoordinate kann an einem Skalierungsschenkel des Anschlagwinkels abgelesen werden und der Bohrer an dieser Stelle angesetzt werden, so daß keine Markierungen auf der Oberfläche des Werkstücks erforderlich sind.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Anschlagwinkel gemäß dem
Patentanspruch 1.
Allgemein bekannte Anschlagwinkel umfassen einen Anschlagschenkel zum Anlegen an ein
Werkstück und einen sich senkrecht dazu erstreckenden Skalierungsschenkel.
Beim Bearbeiten von Werkstücken, z. B. beim Bohren, müssen beim Stand der Technik
mehrere Bleistiftmarkierungen oder andere Markierungen auf die Oberfläche des Werkstücks
aufgebracht werden, um die entsprechenden Längen- und Breitenkoordinaten der
Zielmarkierung zu erhalten. Dabei kann die Qualität einer Dekorfläche beeinträchtigt werden.
Darüber hinaus sind die Markierungsvorgänge zeitaufwendig und häufig eine Fehlerquelle.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Anschlagwinkel zu schaffen, der bei
einfachem Aufbau und universeller Anwendung das Bearbeiten von Werkstücken erleichtert.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß ist eine Klemmzange über eine Verbindungseinrichtung mit dem
Anschlagwinkel verbunden. Dadurch kann der Anschlagwinkel mit einem vorbestimmten
Abstand in der Längen- oder Breitenkoordinate an dem Werkstück angeklemmt werden, und
die Breiten- oder Längenkoordinate kann an dem Skalierungsschenkel abgelesen werden und
die Zielkoordinaten auf diese Weise festgelegt werden. Auf diese Weise kann z. B. ein Loch
gebohrt werden, ohne daß Markierungen auf der Oberfläche des Werkstückes erforderlich
sind.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht des erfindungsgemäßen Anschlagwinkels in an einem
Werkstück geklemmten Zustand in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Anschlagwinkels von Fig. 1 in an einem Werkstück
geklemmten Zustand,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Anschlagwinkels von Fig. 1 in von einem Werkstück gelösten
Zustand, und
Fig. 4 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Anschlagwinkels in an einem Werkstück
geklemmten Zustand.
In Fig. 1 ist ein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichneter Anschlagwinkel gezeigt, der an ein
Werkstück 12 geklemmt ist. Der Anschlagwinkel 10 besteht aus einem Anschlagschenkel 14
und einem Skalierungsschenkel 16, die in einem Winkel von 90° zueinander befestigt sind.
Der Skalierungsschenkel 16 ist bevorzugterweise in Form eines Lineals ausgebildet.
Die Maßeinteilung des Skalierungsschenkels 16 ist bevorzugterweise in metrischer
Maßeinteilung vorgenommen. In Modifikationen dieser Ausführungsform ist die
Maßeinteilung in Zoll oder anderen bekannten Maßsystemen vorgesehen. Die Maßeinteilung
kann aufgedruckt, eingeätzt oder aufgeklebt sein.
Der Anschlagwinkel 10 ist über eine Verbindungseinrichtung 18 mit einer Klemmzange 20
verbunden. In der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform ist die
Verbindungseinrichtung 18 als ein Zapfengelenk ausgebildet, das aus einem Zapfen 22 und
einer Zapfenaufnahme 24 besteht.
Bevorzugterweise hat die Zapfenaufnahme 24 eine Öffnung 26 (Fig. 2), so daß die
Klenimzange 20 mit dem Anschlagwinkel 10 lösbar verbunden ist.
In der dargestellten ersten Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 ist die Zapfenaufnahme 24 an
dem Anschlagwinkel 10 und der Zapfen 22 an einem ersten Zangenbacken 28 angeordnet. An
dem zweiten Zangenbacken 30 ist eine Klemmplatte 32 befestigt. Die Klemmplatte 32
verbessert das Klemmvermögen der Klemmzange 20.
In einer Modifikation der ersten Ausführungsform ist die Verbindungseinrichtung 18 ein
Kugelgelenk. Andere bekannte lösbare und unlösbare Schwenkverbindungen sind als
Verbindungseinrichtung 18 einsetzbar. Durch die Schwenkverbindung wird ein planes
Aufliegen der Klemmplatte 32 an dem Werkstück 12 gewährleistet.
Die Klemmzange 20 besteht aus Metall, Kunststoff oder einer Metall-Kunststoff-
Kombination. Die Klemmzange 20 ist bevorzugterweise eine entsprechend modifizierte
herkömmliche Leimzwinge. Bevorzugterweise hat die Klemmzange 20 einen Öffnungsbereich
bis zu 50 mm.
In Fig. 3 ist gezeigt, daß die Klemmzange 20 verschwenkt ist, so daß der Anschlagwinkel 10
für auch für reine Anschlagarbeiten leicht verwendbar ist.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. An dem ersten Zangenbacken 28 der
Klemmzange 20 ist ein Verbindungsblech 34 befestigt, welches über Stifte 36 oder Nieten
(nicht gezeigt) mit dem Anschlagwinkel 10 verbunden ist. Das Verbindungsblech 34 ist so
gestaltet (gekrümmt) und die Stifte 36 sind so locker mit dem Verbindungsblech 34
verbunden, daß eine Wippfunktion bzw. Abrollfunktion zur besseren Anpassung an
verschiedene Werkstückdicken vorhanden ist.
Auch hier ist mit dem zweiten Zangenbacken 30 die Klemmplatte 32 befestigt.
In einer abgewandelten Ausführungsform ist der erste Zangenbacken 28 selbst über Stifte 36
mit dem Anschlagwinkel 10 verbunden.
Die Klemmplatte 32 besteht aus Metall oder Kunststoff und kann eben, geriffelt oder gezackt
ausgebildet sein.
Der Skalierungsschenkel 16 ist bevorzugterweise als Lineal ausgebildet und hat eine Länge
von 300 mm. In anderen Ausführungsformen ist die Länge des Lineals dem
Verwendungszweck angepaßt und kann kürzer oder länger als 300 mm sein.
Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Anschlagwinkels wird nachstehend an Hand von
Bohrarbeiten an einem Brett als Werkstück näher beschrieben.
Zuerst wird das Maß der Länge L an dem Werkstück 12 abgemessen und der Anschlagwinkel
10 mit Klemmzange 20 zu der abgemessenen Länge L geführt, und die Klemmzange 20 wird
an dem Brett (Werkstück 12) an dieser Stelle angeklemmt. Dann liest man die Maßeinteilung
an dem Skalierungsschenkel 16 ab. An dieser Stelle wird der Bohrer angesetzt, und auf diese
Weise kann ohne irgendeine Markierung das Bohren vorgenommen werden. Auf diese Weise
werden die Oberflächen des Werkstücks 12 geschont.
Das Werkstück 12 kann bzw. können eine Platte oder mehrere Platten aus Holz, Kunststoff
oder Metall sein, wobei aber auch Pfosten, Stäbe oder Türen als Werkstücke 12 in Betracht
kommen.
Für den Anschlagwinkel der beschriebenen Ausführungsformen gibt es folgende
Anwendungsfälle:
- 1. Ohne Markierungen kann ein Loch an einer gewünschten Stelle des Werkstückes 12 gebohrt werden.
- 2. Der Anschlagwinkel 10 ist mit Klemmzange 20 in angeklemmten Zustand anwendbar, z. B. zum Markieren von Strichen bei Kreissäge- oder Bandsägearbeiten.
- 3. Der Anschlagwinkel 10 ist ohne Klemmzange 20 als Anschlagwinkel verwendbar.
- 4. Der Anschlagwinkel 10 ist ohne Klemmzange 20 als Lineal verwendbar.
- 5. Die Klemmzange 20 ist selbständig verwendbar, z. B. um zwei Bretter temporär aneinanderzuklemmen.
Mischformen zwischen den beschriebenen Ausführungsformen und deren Modifikationen
sind möglich.
Claims (17)
1. Anschlagwinkel, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemmvorrichtung (20) über eine
Verbindungseinrichtung (18) mit dem Anschlagwinkel (10) verbunden ist.
2. Anschlagwinkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagwinkel (10)
einen Anschlagschenkel (14) und einen Skalierungsschenkel (16) umfaßt, die in einem
Winkel von 90° zueinander befestigt sind.
3. Anschlagwinkel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Skalierungsschenkel
(16) ein Lineal umfaßt.
4. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungseinrichtung (18) lösbar ausgebildet ist.
5. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungseinrichtung (18) ein Zapfengelenk ist.
6. Anschlagwinkel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zapfengelenk aus
einem Zapfen (22) und einer Zapfenaufnahme (24) besteht, wobei der Zapfen an einem
ersten Zangenbacken (28) und die Zapfenaufnahme (30) an dem Anschlagwinkel (10)
befestigt ist.
7. Anschlagwinkel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenaufnahme (30)
eine Öffnung (26) aufweist zur lösbaren Verbindung zwischen dem Zapfen (22) und der
Zapfenaufnahme. (24).
8. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungseinrichtung (18) ein Kugelgelenk ist.
9. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Verbindungsblech (34) an einem ersten Zangenbacken (28) befestigt ist, wobei das
Verbindungsblech (34) über Stifte (36) mit dem Anschlagwinkel (10) verbunden ist.
10. Anschlagwinkel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsblech
(34) gekrümmt ausgebildet ist und die Stifte (36) locker mit dem Verbindungsblech (34)
verbunden sind.
11. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an
einem zweiten Zangenbacken (30) eine Klemmplatte (32) befestigt ist.
12. Anschlagwinkel nach Auspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (32)
eine ebene Klemmfläche hat.
13. Anschlagwinkel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (32)
eine geriffelte oder gezackte Oberfläche hat.
14. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmzange (20) aus Kunststoff besteht.
15. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmzange (20) aus Metall besteht.
16. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmzange aus einer Metall-Kunststoff-Kombination besteht.
17. Anschlagwinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klenimzange (20) eine modifizierte herkömmliche Leimzwinge ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999140377 DE19940377A1 (de) | 1999-08-25 | 1999-08-25 | Anschlagwinkel |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1999140377 DE19940377A1 (de) | 1999-08-25 | 1999-08-25 | Anschlagwinkel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19940377A1 true DE19940377A1 (de) | 2001-03-01 |
Family
ID=7919604
Family Applications (1)
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| DE1999140377 Withdrawn DE19940377A1 (de) | 1999-08-25 | 1999-08-25 | Anschlagwinkel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19940377A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3011568A1 (fr) * | 2013-10-07 | 2015-04-10 | Angiolina Rolande Origlio | Outil de mesure pour macon |
| CN104802149A (zh) * | 2014-06-19 | 2015-07-29 | 烟台中集来福士海洋工程有限公司 | 板件的返线器及返线方法 |
-
1999
- 1999-08-25 DE DE1999140377 patent/DE19940377A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3011568A1 (fr) * | 2013-10-07 | 2015-04-10 | Angiolina Rolande Origlio | Outil de mesure pour macon |
| CN104802149A (zh) * | 2014-06-19 | 2015-07-29 | 烟台中集来福士海洋工程有限公司 | 板件的返线器及返线方法 |
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Legal Events
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