DE19940827A1 - Differential mit Wellenverriegelungsmechanismus - Google Patents
Differential mit WellenverriegelungsmechanismusInfo
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Abstract
Ein Wellenhalte- und Abstandshaltermechanismus, als Knopfverriegelungsanordnung (42) bezeichnet, ist zwischen den Enden der Abtriebswellen (28a, 28b) innerhalb des Differentialgehäuses (12) einer Differentialanordnung (10) angeordnet. Das Ende jeder Abtriebswelle (28a, 28b) hat eine durch eine Ringnut (30a, 30b) gebildete knopfartige Stirnplatte (32a, 32b) so, daß eine C-förmige Halteklammer (48a, 48b) zur axialen Fixierung und zum Halten eines Seitenrades (44a, 44b) zwischen dem Differentialgehäuse (12) und der Abtriebswelle (28a, 28b) aufgenommen ist. Die Knopfverriegelungsanordnung (42) hat einen Abstandshalter (62) mit einem an den einander abgewandten seitlichen Stirnflächen (68a, 68b) außen verlaufenden Umfangsflansch (70a, 70b) so, daß ein Paar offener Haltekammern (72a, 72b) gebildet ist. Der Abstandshalter (62) ist so zwischen den Abtriebswellen (28a, 28b) angeordnet, daß die knopfartigen Stirnplatten (32a, 32b) in den Haltekammern (72a, 72b) positioniert sind. Die Knopfverriegelungsanordnung (42) hat ferner eine Verriegelungskappe (64), die am Abstandshalter (62) zum Abdecken der offenen Seite der Haltekammern (72a, 72b) und damit zum Umschließen der Stirnplatten (32a, 32b) befestigt ist. Nach Einbau der C-förmigen Halteklammern (48a, 48b) in die Nuten (30a, 30b) sind die Stirnplatten (32a, 32b) in den Haltekammern (72a, 72b) des Abstandshalters (62) gehalten und die C-förmigen Halteklammern (48a, 48b) grenzen seitlich an das Seitenrad (44a, 44b) und die ...
Description
Die Erfindung betrifft Differentiale für Kraftfahrzeugantriebe, insbesondere eine
Abstandshalteranordnung für ein Schrägstirnraddifferential.
Allgemein haben Differentiale in Kraftfahrzeugantrieben ein in einem Differential
gehäuse gelagertes Planetengetriebe, um eine Relativrotation, das heißt einen
Drehzahlausgleich, zwischen einem Paar Abtriebswellen zu erleichtern. In
Schrägstirnraddifferentialen hat das Räderwerk üblicherweise schrägverzahnte
Seitenräder, die mit den Enden der Abtriebswellen verbunden sind und mit dreh
bar in den Getrieberadaussparungen des Differentialgehäuses gelagerten paari
gen Sätzen Schrägzahnritzel im Eingriff stehen. Da die Getrieberadaussparungen
parallel zur Rotationsachse des Differentialgehäuses angeordnet sind, rotieren die
Ritzel um Achsen, die parallel zur gemeinsamen Achse der Abtriebswellen und
der Seitenräder liegen. Durch den Drehzahlausgleich zwischen den Abtriebswel
len erzeugt das Drehmoment, das über die Verzahnung von Seitenrädern und Rit
zel übertragen wird, Schubkräfte der Getriebekomponenten gegen die Wandober
fläche der Getrieberadaussparungen und andere Oberflächen innerhalb des Diffe
rentialgehäuses, um solche Drehzahlausgleiche reibungsmäßig zu begrenzen und
das Drehmoment zwischen den Abtriebswellen zu dosieren.
Ein Problem einiger konventioneller Schrägstirnraddifferentiale ist die axiale Tren
nung der Abtriebswellen innerhalb des Differentialgehäuses relativ zu den Seiten
rädern. Damit verbunden ist das Problem, eine feste räumliche Beziehung zwi
schen den Enden der Abtriebswellen einzuhalten. Üblicherweise werden in einer
Nut montierte C-förmige Halteklammern, nachfolgend C-Clips genannt, benutzt,
um die Enden der Abtriebswellen im Verhältnis zu den Seitenrädern zu fixieren.
Weiterhin ist bekannt, Abstandshalter, das heißt Stifte, Blöcke, Platten u. s. w., in
das Differentialgehäuse zwischen den Enden der Abtriebswellen einzubauen. Je
doch könnte der Einbau solcher Abstandshalter in das Differentialgehäuse wegen
der begrenzten Zugänglichkeit zum Räderwerk schwierig sein. Beispiele her
kömmlicher Abstandshalter- und Rasteanordnungen in Schrägzahndifferentialen
sind in US-A-4 495 835, 4 512 221, 5 221 238, 5 554 081 und 5 671 640 angege
ben.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Abstandshalteranordnung für Schrägzahndiffe
rentiale anzugeben, die konventionellen C-Clip-Halterungen und Abstandsvor
richtungen in Funktion und Einfachheit der Anordnung überlegen ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, 9
oder 15. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand jeweiliger Unteransprü
che.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Wellenhalte- und Abstandshaltermecha
nismus, nachfolgend als Knopfverriegelungsanordnung bezeichnet, ist zwischen
den Enden der Abtriebswellen innerhalb des Differentialgehäuses einer Differen
tialanordnung eingebaut. Das Ende jeder Abtriebswelle hat eine knopfartige Stirn
platte, die durch eine Ringnut für die Aufnahme eines C-Clips gebildet wird, der
wiederum zur axialen Fixierung und Halterung eines Seitenrades zwischen dem
Differentialgehäuse und der Abtriebswelle dient. Die Knopfverriegelungsanord
nung hat einen Abstandshalter mit einem Umfangsflansch, der außen an den ein
ander abgewandten seitlichen Stirnflächen so verläuft, daß ein Paar offener Hal
tekammern entsteht. Der Abstandshalter ist so zwischen den Abtriebswellen an
geordnet, daß die knopfartigen Stirnplatten in den Haltekammern positioniert sind.
Die Knopfverriegelungsanordnung hat weiterhin eine fest mit dem Abstandshalter
verbundene Verriegelungskappe zum Abdecken des offenen Endes der Halte
kammern und zum Umschließen der Stirnplatten. Nach dem Einbringen des C-
Clips in die Nut sind die Stirnplatten in den Haltekammern des Abstandshalters
gehalten, und die C-Clips grenzen seitlich an das Seitenrad und an die Knopfver
riegelungsanordnung. Damit wird der axiale Abstand zwischen den Wellen beibe
halten und ein unbeabsichtigtes Lösen der C-Clips verhindert. Darüberhinaus
kann die Knopfverriegelungsanordnung hinsichtlich jeder Abtriebswelle frei rotie
ren und ist einfach durch herkömmliche Fenster des Differentialgehäuses einzu
bauen.
Weitere Gebiete der Anwendbarkeit der Erfindung werden aus der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung ersichtlich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnun
gen näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Differentialanordnung mit der
Knopfverriegelungsanordnung der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Differentialanordnung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Linie 3-3 nach Fig. 2, worin die
Abtriebswellen entfernt sind,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung entlang der Linie 4-4 nach Fig. 2,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung entlang der Linie 5-5 nach Fig. 2,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung entlang der Linie 6-6 nach Fig. 5,
Fig. 7 eine erste perspektivische Darstellung des Abstandshalters der
Knopfverriegelungsanordnung der Erfindung,
Fig. 8 eine zweite perspektivische Darstellung des Abstandshalters,
Fig. 9 eine vergrößerte Seitenansicht des Abstandshalters,
Fig. 10 eine erste perspektivische Darstellung einer Verriegelungskappe der
Knopfverriegelungsanordnung der Erfindung,
Fig. 11 eine zweite perspektivische Darstellung der Verriegelungskappe,
Fig. 12 eine erste perspektivische Darstellung der Knopfverriegelungsanord
nung, und
Fig. 13 eine zweite perspektivische Darstellung der Knopfverriegelungsan
ordnung.
Die Erfindung betrifft einen Wellenhaltemechanismus für eine Differentialanord
nung. Insbesondere ist die Differentialanordnung eine schrägverzahnte Paralle
lachsanordnung, wie sie in Antriebseinheiten von Kraftfahrzeugen benutzt wird.
Der Wellenhaltemechanismus nach der Erfindung ist für verschiedenste Differen
tialanordnungen anwendbar und die im folgenden beschriebene Ausführungsform
soll nicht einschränkend verstanden werden.
Die Differentialanordnung 10 hat eine Gehäuseanordnung 12 mit einer inneren
Kammer 14. Die Gehäuseanordnung 12 hat eine Haupttrommel 16 und eine Ab
schlußkappe 18, die mit einem Radialflansch 20 der Trommel 16 durch in fluch
tenden Befestigungsbohrungen 22 befindliche Schrauben (nicht dargestellt) gesi
chert ist. Bekanntlich kann ein Kegelrad oder Schrägzahnkegelrad am Radial
flansch 20 der Gehäuseanordnung 12 befestigt sein, um Drehvermögen, das
heißt ein Antriebsdrehmoment, dahin zu übertragen. Die Gehäuseanordnung 12
hat ein Paar axial fluchtender Durchführungen 24 und 26, die mit der Kammer 14
verbunden sind und die Endsegmente eines Abtriebswellenpaares, nachfolgend
als Abtriebswellen 28a und 28b bezeichnet, aufzunehmen und drehbar zu lagern.
Das Endsegment der Abtriebswellen 28a, 28b hat eine zugehörige Ringnut 30a,
30b, die eine knopfartige Stirnplatte 32a, 32b von einem außenkerbverzahnten
Segment 34a, 34b trennt. Die Stirnplatten 32a, 32b haben eine zugehörige um
laufende Randfläche 36a, 3, eine äußere Stirnfläche 38a, 38b und eine innere
Stirnfläche 40a, 40b. Der Außendurchmesser der Stirnplatten 32a, 32b ist etwas
kleiner als der Außendurchmesser des kerbverzahnten Segments 34a, 34b der
Wellen 28a, 28b. Die Knopfverriegelungsanordnung 42 befindet sich zwischen
den Stirnplatten 32a, 32b, um einerseits den axialen Abstand zwischen den Wel
len 28a und 28b sicherzustellen und andererseits ein axiales Entfernen der Wel
len 28a und 28b zu verhindern.
Die Differentialanordnung 10 hat ein Planetengetriebe, das in der Lage ist, ein
Antriebsdrehmoment von einer Gehäuseanordnung 12 zu den Abtriebswellen 28a,
28b derart zu übertragen, daß ein Drehzahlausgleich zwischen ihnen erleichtert
wird. Das Schrägzahngetriebe ist in der Kammer 14 befestigt und hat ein Paar
Seitenräder 44a, 44b, die Keilnabenprofile 46a, 46b tragen, welche mit den Keil
wellenprofilen 34a, 34b der zugehörigen Abtriebswelle 28a oder 28b im Eingriff
stehen. Weiterhin haben die Seitenräder 44a, 44b Axialnaben 45a, 45b, die in zu
gehörigen ringförmigen Buchsen, die in der Trommel 16 und der Abschlußkappe
18 der Gehäuseanordnung 12 angeordnet sind, und in ringförmigen Kammern
47a, 47b gehalten werden. Zur axialen Positionierung und zum Halten der Seiten
räder 44a, 44b zwischen den Wandoberflächen der Gehäuseanordnung 12 und
den Stirnplatten 32a, 32b der Wellen 28a, 28b sind C-förmige Halteklammern, C-
Clips 48a, 48b, in passenden Nuten 30a, 30b und Kammern 47a, 47b gehalten.
Das Schrägzahngetriebe hat außerdem eine Reihe drehbar in Aussparungen 52
in erhöhten Nabensegmenten 54 der Trommel 16 gelagerte erste Ritzel 50 und
eine Reihe drehbar in den Aussparungen 58 in den gleichen erhöhten Naben
segmenten 54 der Trommel 16 gelagerte zweite Ritzel 56. Die Aussparungen 52
und 58 sind in paarigen Sätzen derart ausgebildet, daß sie untereinander und mit
der Kammer 14 verbunden sind. Zusätzlich sind die Aussparungen 52 und 58 so
ausgerichtet, daß sie im wesentlichen parallel zur Rotationsachse der Wellen 28a,
28b verlaufen. Nach der Montage greifen die ersten Ritzel 50 in das Seitenrad
44a, während die zweiten Ritzel 56 im Eingriff mit dem Seitenrad 44b stehen.
Außerdem sind die Sätze derart angeordnet, daß eines der ersten Ritzel 50 auch
in eines der zweiten Ritzel greift. Die Fenster 60 sind in der Trommel 16 zwischen
den Nabensegmenten 54 ausgebildet und dienen der Zugänglichkeit zum Räder
werk in der Kammer 14.
Gemäß der Erfindung dient die Knopfverriegelungsanordnung 42 dem Fixieren
der Seitenräder 44a, 44b und der Abtriebswellen 28a, 28b in einem axialen Ab
standsverhältnis relativ zueinander und dem Verhindern des unbeabsichtigten Lö
sens der C-Clips 48a, 48b aus den Nuten 30a, 30b. Die Knopfverriegelungsan
ordnung 42 hat einen Abstandshalter 62 und eine Verriegelungskappe 64, die
nach dem Zusammenfügen mit einer Befestigungsschraube 66 gesichert werden
können. Wie am besten aus Fig. 7 und Fig. 8 ersichtlich, hat der Abstandshalter
62 ein Paar seitlich durchbrochene plane Stirnflächen 68a, 68b. An den Stirnflä
chen 68a, 68b erstrecken sich außen Umfangsflansche 70a, 70b, die mit den
Stirnflächen 68a, 68b hufeisenförmige Haltekammern 72a, 72b bilden. Die Halte
kammern 72a, 72b sind so ausgebildet, daß die entsprechenden äußeren Stirnflä
chen 38a, 38b der Stirnplatten 32a, 32b in kleinem Abstand zu den zugehörigen
Stirnflächen 68a, 68b des Abstandshalters 62 eingepaßt sind, während die Rand
flächen 36a, 36b der Stirnplatten 32a, 32b in kleinem Abstand zu den zugehörigen
inneren Kantenflächen 74a, 74b der Flansche 70a, 70b angeordnet sind. Zwi
schen einer ebenen Auflagefläche 78 und einer äußeren Fläche 80 des Ab
standshalters 62 ist eine Gewindebohrung 76 eingebracht. Nach der Befestigung
der C-Clips 48a, 48b in den Nuten 30a, 30b und den Kammern 47a, 47b wird der
Abstandshalter 62 durch eines der Fenster 60 der Trommel 16 derart geführt, daß
das offene Ende der Flansche 70a, 70b über die Randflächen 36a, 36b der Stirn
platten 32a, 32b gleitet. Nach Positionierung der Stirnplatten 32a, 32b innerhalb
der Haltekammern 72a, 72b wird eine Fläche 82 der Verriegelungskappe 64 zur
Auflagefläche 78 des Abstandshalters 62 so angeordnet, daß die Öffnung 84 mit
der Gewindebohrung 76 fluchtet. In dieser Position, am besten in Fig. 12 und Fig.
13 gezeigt, stehen Nasen 88 von gegenüberliegenden Kanten der Fläche 82 der
Verriegelungskappe 64 ab und schließen die offene Seite der Haltekammern 70a,
70b. Danach wird eine Befestigungsschraube 66 für die Komplettierung der
Knopfverriegelungsanordnung 42 durch die Verriegelungskappe 64 in den Ab
standshalter 62 geschraubt. Die Knopfverriegelungsanordnung 42 erlaubt eine
Montage der C-förmigen Halteklammern 48a, 48b, hält gleichzeitig die Abtriebs
wellen 28a, 28b getrennt und fixiert danach die C-förmigen Halteklammern 48a,
48b. Nach der Montage kann die Knopfverriegelungsanordnung 42 hinsichtlich je
der Abtriebswelle 28a, 28b und der Gehäuseanordnung 12 frei rotieren.
Bei Kurvenfahrt eines Kraftfahrzeug drückt das in der Kurve äußere Rad den Ab
standshalter 62 gegen das gegenüberliegende Seitenrad 44a oder 44b. Die
Knopfverriegelungsanordnung 42 hält die richtigen/ursprünglichen räumlichen
Verhältnisse der Abtriebswellen 28a, 28b und der Seitenräder 44a, 44b unter Kur
venbedingungen aufrecht. Als solche ist die Knopfverriegelungsanordnung 42
hauptsächlich eine rotationsunabhängige Abtriebswellenhaltemethode für C-Clip-
Wellen.
Claims (18)
1. Differential mit einem eine Kammer bildenden Gehäuse und einem Paar
fluchtender Öffnungen, mit einem Paar Abtriebswellen, deren Endseg
mente durch die fluchtenden Öffnungen des Gehäuses geführt und in der
Kammer positioniert sind, und mit einem Räderwerk für die Übertragung
von Drehvermögen des Gehäuses zu den Abtriebswellen, das einen Dreh
zahlausgleich zwischen ihnen zuläßt, in der Kammer angeordnet ist und ein
Paar Seitenräder hat, die mit den Endsegmenten der Abtriebswellen ver
bunden sind,
gekennzeichnet durch eine Knopfverriegelungsanordnung mit einem Ab
standshalter, der zwischen den Endsegmenten der Abtriebswellen ange
ordnet ist und Umfangsflansche hat, die am äußeren Rand seiner einander
abgewandten Stirnflächen offene Haltekammern bilden, in denen die End
segmente der Abtriebswellen gelagert sind, durch eine Verriegelungskappe,
die auf den Abstandshalter montiert ist und die Haltekammern zum Um
schließen der Endsegmente der Abtriebswellen abdeckt, und durch ein
Befestigungselement zum Sichern der Verriegelungskappe am Abstands
halter.
2. Differential nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes End
segment der Abtriebswellen eine Ringnut, eine Stirnplatte zur Halterung in
der Haltekammer, und eine Halteklammer zur Befestigung in der Ringnut
und zur Halterung eines zugeordneten Seitenrades so hat, daß dieses axial
fixiert und auf dem Endsegment der Abtriebswelle zwischen der Halte
klammer und dem Gehäuse gehalten wird.
3. Differential nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte
klammer in einer ringförmigen Kammer des Seitenrades gehalten ist und
derart mit der Ringnut der Abtriebswelle angeordnet ist, daß sie seitlich an
das Seitenrad und an die Knopfverriegelungsanordnung grenzt.
4. Differential nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnplatte
eine äußere Stirnfläche in Nachbarschaft zur seitlichen Stirnfläche des Ab
standshalters und eine Randfläche in Nachbarschaft zu einer inneren
Kantenfläche des Umfangsflansches hat.
5. Differential nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriege
lungskappe eine Fläche nahe einer Auflagefläche des Abstandshalters mit
einer abstehenden Nase hat, die die offene Seite der Haltekammer um
schließt.
6. Differential nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstandshalter eine Bohrung und die Verriegelungs
kappe eine Öffnung fluchtend mit der Bohrung hat, und daß zur Befesti
gung der Verriegelungskappe an dem Abstandshalter ein Befestigungsele
ment durch die Öffnung in die Bohrung eingebracht ist.
7. Differential nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Räderwerk ferner drehbar in den Getrieberadausspa
rungen des Gehäuses gelagerte Ritzel hat, daß die Getrieberadaussparun
gen mit der Kammer verbunden sind, und daß ein erstes Ritzel mit einem
der Seitenräder und ein zweites Ritzel mit dem anderen Seitenrad und dem
ersten Ritzel im Eingriff steht.
8. Differential nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Getrie
beradaussparungen parallel zur Rotationsachse der Abtriebswellen ange
ordnet sind.
9. Differentialanordnung mit einem Differentialgehäuse, das eine Kammer bil
det und ein Paar mit dieser Kammer verbundene fluchtende Öffnungen hat,
mit einem Paar Abtriebswellen, die durch diese Öffnungen des Differential
gehäuses geführt sind und in der Kammer befindliche Endsegmente hat,
mit einem Paar Seitenräder, die in der Kammer angeordnet sind und mit
den Endsegmenten der Abtriebswellen verbunden sind, und mit paarigen
Sätzen drehbar im Differentialgehäuse gelagerter Ritzel, die miteinander
und mit einem Seitenrad im Eingriff stehen,
gekennzeichnet durch eine Knopfverriegelungsanordnung mit einem Ab
standshalter, der ein zwischen den Endsegmenten der Abtriebswellen an
geordnetes Teilstück mit Halteflanschen an den einander abgewandten
Seiten hat, die die Endsegmente teilweise umschließen und mit einer Ver
riegelungskappe, die mit dem Teilstück verbunden ist und über die Kanten
des Teilstückes hinausragt und damit einen Kappenflansch bildet, der zu
den Halteflanschen paßt und dadurch die Endsegmente komplett um
schließt und verhindert, daß die Knopfverriegelungsanordnung sich seitlich
relativ zu den Abtriebswellen bewegt.
10. Differentialanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Teilstück des Abstandshalters eine Gewindebohrung für die Aufnahme ei
ner Befestigungsschraube hat, die durch eine Öffnung der Verriegelungs
kappe geführt ist, um die Verriegelungskappe mit dem Abstandshalter zu
verbinden.
11. Differentialanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Knopfverriegelungsanordnung relativ zu den Abtriebswellen und
dem Differentialgehäuse frei drehbar ist.
12. Differentialanordnung nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Teilstück und die Halteflansche des Abstandshalters all
gemein U-förmig sind und ein Paar offene Haltekammern bilden, in denen
die Endsegmente der Abtriebswellen angeordnet sind.
13. Differentialanordnung nach Anspruch 9, 10, 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Halteflansche ein Paar offene Haltekammern bilden, in
denen die Endsegmente der Abtriebswellen gehalten sind, daß die End
segmente der Abtriebswellen jeweils eine Ringnut und eine Endplatte der
art haben, daß die Endplatte in der Haltekammer gehalten ist, und daß eine
Halteklammer in der Ringnut neben dem zugehörigen Seitenrad angeord
net ist und zur axialen Fixierung und der Halterung des Seitenrades auf
dem Endsegment der Abtriebswellen zwischen Halteklammer und Gehäuse
dient.
14. Differentialanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halteklammer in einer ringförmigen Kammer des Seitenrades gehalten
ist und der Ringnut der Abtriebswelle so angepaßt ist, daß sie seitlich an
das Seitenrad und an die Knopfverriegelungsanordnung angrenzt.
15. Differentialanordnung für die Zuführung eines Antriebsdrehmomentes einer
Antriebswelle zu einem Paar Abtriebswellen, mit einem drehbar von der
Antriebswelle angetriebenen Differentialgehäuse mit Wellendurchführungen
an seinen einander gegenüberliegenden Enden, mit einem Paar in der
Kammer angeordneter Seitenräder, die verdrehsicher an den Endsegmen
ten der durch die Wellendurchführungen ragenden Abtriebswellen montiert
sind, und mit einem Paar drehbar in den Getrieberadaussparungen des
Differentialgehäuses gelagerter und ineinander greifender Differentialritzel,
die eine parallel zur Achse der Seitenräder verlaufende Längsachse haben
und jeweils Ritzel mit einem der Seitenräder im Eingriff stehen,
gekennzeichnet durch eine Knopfverriegelungsanordnung mit einem Ab
standshalter, der ein zwischen den Endsegmenten der Abtriebswellen an
geordnetes Teilstück mit einem Umfangsflansch an den einander abge
wandten Seiten hat, der eine Außenfläche der Endsegmente der Abtriebs
wellen umschließt, wobei die Knopfverriegelungsanordnung relativ zu den
Abtriebswellen und dem Differentialgehäuse drehbar ist.
16. Differentialanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Knopfverriegelungsanordnung ferner eine an dem Abstandshalter befe
stigte Verriegelungskappe hat, die zusammen mit dem Umfangsflansch die
Knopfverriegelungsanordnung zwischen den Endsegmenten der Abtriebs
wellen fixiert.
17. Differentialanordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeich
net, daß die Umfangsflansche ein Paar offene Haltekammern bilden, worin
die Endsegmente der Abtriebswellen gehalten sind, daß die Endsegmente
der Abtriebswellen jeweils eine Ringnut und eine Stirnplatte zur Halterung
in der Haltekammer haben, und daß eine Halteklammer so in der Nut und
gegen ein zugehöriges Seitenrad gelagert ist, daß das Seitenrad auf dem
Endsegment der Abtriebswelle zwischen der Halteklammer und dem Ge
häuse gehalten und axial fixiert ist.
18. Differentialanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halteklammer in einer ringförmigen Kammer des Seitenrades gehalten
ist und so zur Ringnut in der Abtriebswelle angeordnet ist, daß sie seitlich
an das Seitenrad und an die Knopfverriegelungsanordnung grenzt.
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